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Schwedische Fußballnationalmannschaft der Frauen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schweden
Sverige
colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Logo des SFB
Verband Svenska Fotbollförbundet
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Adidas
Cheftrainer Tony Gustavsson
Co-Trainer Lilie Persson
Kapitänin Kosovare Asllani
Rekordspielerin Caroline Seger (240)
Rekordtorschützin Lotta Schelin (88)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code SWE
FIFA-Rang 8. (1961,22 Punkte)
(Stand: 21. April 2026)<ref>Frauen-Weltrangliste. In: fifa.com. FIFA, 21. April 2025, abgerufen am 21. April 2026 (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften seit mehr als 48 Monaten inaktiv sind.).</ref>
Bilanz
633 Spiele
375 Siege
115 Unentschieden
143 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 0:0 Schweden SchwedenSchweden
(Mariehamn, Finnland; 25. August 1973<ref>svenskfotboll.se: 50 år sedan första damlandskampen</ref>)
Höchster Sieg
SchwedenSchweden Schweden 17:0 Aserbaidschan AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg
(Göteborg, Schweden; 23. Juni 2010)
Höchste Niederlagen
zehnmal 0:4
(gegen Norwegen (3), England (2), Australien (1), China (1), Deutschland (1), Spanien (1) und die USA (1))
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 5:1 Schweden SchwedenSchweden
(Rio de Janeiro, BRA; 6. August 2016)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 9 (Erste: 1991)
Beste Ergebnisse Zweiter (2003)
Europameisterschaften
Endrundenteilnahmen 10 (12<ref>Inkl. der Teilnahmen an den Finalrunden 1984 und 1995</ref>) (Erste: 1984)
Beste Ergebnisse Sieger (1984)
Olympische Spiele
Silber 2016
Silber 2020
(Stand: 18. April 2026)

Die schwedische Fußballnationalmannschaft der Frauen (schwedisch: „Damlandslaget“) ist eine vom verantwortlichen Trainer („Förbundskapten“) getroffene repräsentative Auswahl von schwedischen Fußballspielerinnen für ein internationales Spiel.

Die schwedische Frauenfußballnationalmannschaft gehört zu den erfolgreichsten Frauenfußballnationalmannschaften der Welt. Sie nahm als einzige europäische Mannschaft an allen Welt- und Europameisterschaften sowie allen bis 2021 ausgetragenen olympischen Fußballturnieren der Frauen teil. Allerdings konnten sie bisher dort nur einen Titel gewinnen: 1984 wurden sie erster Europameister. Bei den folgenden Europameisterschaften gewannen sie dreimal Silber. 2003 verloren sie im Endspiel der Weltmeisterschaft gegen die deutsche Mannschaft erst durch ein Golden Goal, gegen die sie auch 2016 das Spiel um die olympische Goldmedaille verloren. Sie pendelten in der offiziellen FIFA-Weltrangliste die meiste Zeit zwischen den Plätzen drei und sieben; im September 2017 belegten sie nach dem Viertelfinalaus bei der EM 2017 Rang 11, ihre bisher schlechteste Platzierung.<ref>FIFA-Weltrangposition Schweden. Zeitleiste. FIFA, abgerufen am 18. Juli 2025 (Reiter „alle Jahre“).</ref> Nach dem 3. Platz bei der WM 2023, dem Achtelfinalaus der USA und dem Vorrundenaus der deutschen Frauen, wurden die Schwedinnen erstmals Erste der FIFA-Weltrangliste.<ref>fifa.com: Spanien von Schweden übertrumpft</ref>

Die schwedischen Nationalspielerinnen spielen hauptsächlich in der heimischen Damallsvenskan, die lange Zeit neben der deutschen Frauenbundesliga als stärkste Liga Europas galt. Regelmäßig spielen aber auch schwedische Nationalspielerinnen in der deutschen Frauen-Bundesliga, den US-Profiligen und seit einigen Jahren in der französischen Division 1 Féminine, die der schwedischen Liga in den letzten Jahren den Rang abgelaufen hat, sowie der englischen FA Women’s Super League und der spanischen Primera División.

Geschichte

Das erste offizielle Länderspiel der schwedischen Frauenmannschaft fand am 26. Juli 1974 gegen Finnland statt. Bereits 1971 hatte es ein erstes inoffizielles Spiel in der Qualifikation der ersten inoffiziellen Weltmeisterschaft gegeben, das mit 0:5 gegen Dänemark verloren wurde.<ref>Vorlage:Rsssf.org</ref> In den folgenden Jahren wurde die Mehrzahl der Spiele gegen die skandinavischen Nachbarn ausgetragen und zwischen 1977 und 1981 konnte fünfmal die Nordische Meisterschaft gewonnen werden. 1984 wurde Schweden erster Europameister der Frauen. Das Finale wurde damals noch in zwei Endspielen ausgetragen. Zunächst hatte Schweden im Heimspiel gegen England mit 1:0 gewonnen. In England gewann man nach einem 0:1 nach Verlängerung das Elfmeterschießen mit 4:3. 1987 wurde Schweden Vizeeuropameister im Finale gegen Norwegen. 1989 reichte es nach einem 2:1-Sieg über Italien zum dritten Platz.

Bei der ersten Weltmeisterschaft 1991 in China wurde Schweden Dritter durch einen 4:0-Sieg über Deutschland. Bei der EM 1995 verlor Schweden das Endspiel mit 2:3 gegen Deutschland und bei der WM 1995 im eigenen Land schied Schweden im Viertelfinale nach Elfmeterschießen gegen China aus. Auch 1999 war bei der WM im Viertelfinale, diesmal gegen Norwegen, Endstation.

2001 wurde wieder das EM-Finale erreicht, das gegen Deutschland verloren wurde. Aber erst in der Verlängerung mussten sich die Schwedinnen durch das Golden Goal von Claudia Müller mit 0:1 geschlagen geben. Bei der Weltmeisterschaft 2003 in den USA erreichte die Mannschaft erstmals ein WM-Finale und verlor erneut gegen Deutschland durch ein „Goldenes Tor“, diesmal von Nia Künzer, mit 1:2 nach Verlängerung.

Schweden nahm 1996 und 2000 am olympischen Fußballturnier in Atlanta bzw. Sydney teil, schied aber jeweils in der Vorrunde als Gruppendritter aus. Beim olympischen Fußballturnier 2004 in Athen verlor Schweden das Spiel um Platz 3 gegen Deutschland mit 0:1. Bei der WM 2007 schied das schwedische Team erstmals in der Vorrunde einer WM aus. 2008 verlor Schweden im Viertelfinale der Olympischen Spiele gegen Deutschland mit 0:2.

Den Algarve-Cup konnte Schweden dreimal (1995, 2001 und 2009) gewinnen sowie einmal als Zweiter (1996) beenden. Nachdem 2010 noch einmal der dritte Platz erreicht wurde, wurde die Mannschaft in den Folgejahren immer Vierter. Beim Vier-Nationen-Turnier in China wurde einmal der vierte (1998) und zweimal der dritte Platz (2004 und 2011) erreicht.

Nachdem sich Schwedens Nationalmannschaft über die von Dänemark in den Play-off-Spielen durchgesetzt hatte, nahm sie an der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland teil, gelangte nach den drei siegreichen Gruppenspielen, u. a. gegen den Weltranglistenersten USA, und dem 3:1-Sieg im Viertelfinale über Australien ins Halbfinale. Nach der 1:3-Niederlage gegen den späteren Weltmeister Japan gewann man das Spiel um Platz 3 mit 2:1 gegen Frankreich. Als beste europäische Mannschaft hatte sich Schweden für das olympische Fußballturnier 2012 qualifiziert. In der Gruppenphase der Olympischen Spiele 2012 traf die Mannschaft auf Weltmeister Japan (0:0), Kanada (2:2) sowie erstmals auf Südafrika (4:1) und konnte sich als Gruppensieger für das Viertelfinale qualifizieren. Dort unterlag die Mannschaft den Französinnen mit 1:2.

Nach den Olympischen Spielen übernahm die ehemalige schwedische Nationalspielern Pia Sundhage, die zuvor mit den USA zum zweiten Mal die olympische Goldmedaille gewonnen hatte, die schwedische Mannschaft.

2013 veranstaltete Schweden zum zweiten Mal die Europameisterschafts-Endrunde, wodurch die Mannschaft automatisch qualifiziert war. Die als Mitfavorit gestartete Mannschaft schied aber im Halbfinale gegen Titelverteidiger Deutschland aus. Auch bei der WM 2015 war gegen Deutschland das Turnier für die Schwedinnen beendet, diesmal im Achtelfinale, das mit 1:4 verloren wurde.

Bei den Olympischen Spielen 2016 erreichte die Mannschaft erstmals das Finale, nachdem sie sich im Viertel- und Halbfinale jeweils im Elfmeterschießen gegen Titelverteidiger USA bzw. Gastgeber Brasilien durchgesetzt hatte, verlor das Finale aber gegen Deutschland mit 1:2.

Nach dem Viertelfinalaus bei der EM 2017 gegen den späteren Europameister Niederlande, bei der die Schwedinnen im gesamten Turnierverlauf nur ein Spiel gewannen, fielen sie erstmals aus den Top 10 der FIFA-Weltrangliste, als sie bei der nächsten Veröffentlichung am 1. September 2017 nur noch auf Platz 11 standen. Nach dem Turnier trat Sundhage von ihrem Amt zurück und Peter Gerhardsson übernahm als neuer Nationaltrainer. Unter seiner Leitung, nicht zuletzt durch die erfolgreiche Qualifikation für die WM-Endrunde 2019 als Sieger ihrer Qualifikationsgruppe mit sieben Siegen in acht Spielen und dem mit den Niederlanden geteilten Sieg beim Algarve-Cup 2018, rückte die Auswahlmannschaft wieder unter die besten zehn Mannschaften vor.

Bei den wegen der COVID-19-Pandemie um ein Jahr verschobenen Olympischen Spielen 2020 gewannen die Schwedinnen fünf Spiele, u. a. mit 3:0 gegen Weltmeister USA. Nur im Finale verloren sie im Elfmeterschießen gegen Kanada. In der FIFA-Weltrangliste wurden sie dadurch erstmals Zweite.<ref>fifa.com: SCHWEDEN SCHIEBT SICH AUF PLATZ ZWEI</ref> Nach der WM 2023, bei der sie wie 2019 Dritte wurden, belegten sie erstmals den ersten Platz der Weltrangliste.<ref>fifa.com: Spanien von Schweden übertrumpft</ref> Diesen Platz konnten sie aber nur eine Wertungsperiode halten, denn nachdem sie in der neuen Nations League nur zwei von sechs Spielen gewinnen konnten und damit erstmals die Olympischen Spiele 2024 verpassten, fielen sie auf den fünften Platz zurück.<ref>fifa.com: Weltmeister Spanien an der Spitze der FIFA-Weltrangliste</ref>

Bei der EM 2025 gewann Schweden Gruppe C mit drei Siegen aus drei Spielen und stieg damit ins Viertelfinale auf. Dort bekam man es mit dem amtierenden Europameister England zu tun. Nach einer frühen 2:0-Führung glichen die Britinnen durch einen Doppelschlag in der Schlussphase aus und retteten sich in die Verlängerung. Diese brachte keine Tore, weswegen die Entscheidung erst im Elfmeterschießen fiel. Dort setzte sich England nach 14 Elfmetern schließlich knapp durch<ref>14 Elfmeter, nur 5 Tore! England steht im Halbfinale. Abgerufen am 18. Juli 2025.</ref>.

Turnierbilanz

Weltmeisterschaften

Datei:WM2011 Platz3 1030946.jpg
Vorbereitung auf das Spiel um Platz 3 gegen Frankreich (2011)
Datei:WM2011 Platz3 1040225.jpg
Sofia Jakobsson, Josefine Öqvist und Madelaine Edlund feiern den Gewinn von Platz 3 bei der WM in Deutschland
Jahr Ergebnis Trainer Meiste Spiele Meiste Tore
1991 3. Platz Gunilla Paijkull 04 Spielerinnen mit 6 Spielen Lena Videkull (5)
1995 Viertelfinale Bengt Simonsson 09 Spielerinnen mit 4 Spielen Malin Andersson (2)
1999 Viertelfinale Marika Domanski Lyfors 11 Spielerinnen mit 4 Spielen Victoria Svensson und Hanna Ljungberg (je 2)
2003 2. Platz Marika Domanski Lyfors 07 Spielerinnen mit 6 Spielen Victoria Svensson (3)
2007 Vorrunde Thomas Dennerby 09 Spielerinnen mit 3 Spielen Lotta Schelin (2)
2011 3. Platz Thomas Dennerby 09 Spielerinnen mit 6 Spielen Lisa Dahlkvist (3)
2015 Achtelfinale Pia Sundhage 09 Spielerinnen mit 4 Spielen Linda Sembrant (2)
2019 3. Platz Peter Gerhardsson 06 Spielerinnen mit 7 Spielen Kosovare Asllani (3)
2023 3. Platz Peter Gerhardsson 05 Spielerinnen mit 7 Spielen Amanda Ilestedt (4)
Alle Hedvig Lindahl und Caroline Seger (je 20) Lena Videkull und Victoria Svensson (je 6)

Europameisterschaften

Datei:Svenska damlandslaget i fotboll 2013.jpg
Die schwedische Mannschaft vor dem EM-Halbfinalspiel gegen Deutschland am 24. Juli 2013
  • 1984: Europameister
  • 1987: Zweiter Platz
  • 1989: Dritter Platz
  • 1991: Viertelfinale (Qualifikation)
  • 1993: Viertelfinale (Qualifikation)
  • 1995: Zweiter Platz
  • 1997: Halbfinale

Olympische Spiele

Die Qualifikation erfolgte bis 2020 über die WM-Endrunde, ab 2024 über die UEFA Women’s Nations League. Schweden nahm als einzige europäische Mannschaft an allen Austragungen bis 2020 teil, konnte aber erstmals 2016 eine Medaille gewinnen.

  • 2012: Viertelfinale
  • 2016: Silbermedaille
  • 2020: Silbermedaille
  • 2024: nicht qualifiziert

Nations League

Nordische Meisterschaften

Schweden ist mit fünf Titeln Rekordsieger bei der zwischen 1974 und 1982 jährlich ausgetragenen Nordischen Meisterschaft, an der zudem noch Dänemark, Finnland und Norwegen teilnahmen.

Algarve-Cup

Datei:Sweden at the Women's Algarve Cup 2015 (16708133912).jpg
Das schwedische Aufgebot beim Algarve-Cup 2015.

Die Nationalmannschaft nahm bis 2015 an allen Austragungen des Algarve-Cups teil, an dem bis dahin alljährlich nahezu alle der besten Frauen-Nationalmannschaften teilnahmen. Als einzige Mannschaft, die mehr als dreimal teilnahm, wurde Schweden bis einschließlich 2015 nie schlechter als Sechster. Dann setzte die Mannschaft wegen der gleichzeitig stattgefundenen Olympiaqualifikation erstmals aus und 2017 wurde dann nur der siebte Platz belegt. Im darauf folgenden Jahr wurde den Schwedinnen aber ihr vierter Turniersieg zugesprochen<ref>fpf.pt: Troféu atribuído a Holanda e Suécia</ref>, womit sie in der Zahl der Turniersiege mit dem Nachbarn Norwegen gleichzogen, der im Jahr darauf aber wieder vorbeizog. 2020 schloss die Mannschaft das Turnier mit ihrem 100. Algarve-Cup-Spiel und 50. Sieg als Siebter ab. Bei der letzten Austragung 2022, an der aber nur noch fünf Mannschaften teilnahmen, wurde der fünfte Titel gewonnen, womit sie wieder mit Norwegen gleichzogen und nur von Rekordsieger USA, der seit 2016 nicht mehr teilnahm, übertroffen werden.

Kader

Siehe auch: Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025/Schweden

Folgende Spielerinnen wurden für die WM-Qualifikations-Spiele gegen Dänemark und Serbien im April 2026 nominiert.<ref>svenskfotboll.se: Gustavssons trupp till VM-kvalet på hemmaplan</ref>

Nr.<ref group="K" > Nummern beim Spiel gegen Serbien</ref> Spielerin Geburtsdatum Verein<ref group="K" >Stand: April 2026</ref> Debüt Einsätze<ref group="K" name="Stand">Stand: 18. April 2026 nach dem Spiel gegen Serbien</ref> Tore<ref group="K" name="Stand" /> Letzter Einsatz
Tor
21 Tove Enblom 20.11.1994 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Vålerenga Oslo 2025 001 00 26.06.2025
12 Jennifer Falk 26.04.1993 EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool 2020 043 00 18.04.2026
01 Zećira Mušović 26.05.1996 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Malmö FF 2018 027 00 03.12.2024
Abwehr
14 Bella Andersson 12.07.2006 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid 2026 004 00 18.04.2026
02 Smilla Holmberg 11.10.2006 EnglandDatei:Flag of England.svg FC Arsenal 2025 013 01 18.04.2026
13 Amanda Ilestedt 17.01.1993 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Eintracht Frankfurt 2013 081 12 18.04.2026
22 Elma Junttila Nelhage 21.05.2003 FrankreichDatei:Flag of France.svg OL Lyonnes 2025 007 00 18.04.2026
04 Hanna Lundkvist 17.07.2002 EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester United 2023 032 00 18.04.2026
05 Amanda Nildén 07.08.1998 EnglandDatei:Flag of England.svg Tottenham Hotspur 2022 017 00 14.04.2026
03 Sofia Reidy 15.03.2004 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Hammarby IF 2026 001 00 14.04.2026
Mittelfeld und Angriff
16 Filippa Angeldal 14.07.1997 SpanienSpanien Real Madrid 2018 083 24 18.04.2026
20 Hanna Bennison 16.10.2002 SpanienSpanien Real Madrid 2019 060 03 24.10.2025
11 Stina Blackstenius 05.02.1996 EnglandDatei:Flag of England.svg Arsenal Women FC 2015 128 44 18.04.2026 (C)ein weißes C in blauem Kreis
23 Rebecka Blomqvist 24.07.1997 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Eintracht Frankfurt 2019 041 09 14.04.2026
08 Evelyn Ijeh 12.08.2001 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg North Carolina Courage 2024 008 02 07.03.2026
06 Monica Jusu Bah 16.05.2003 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg BK Häcken 2024 009 01 18.04.2026
10 Rusul Rosa Kafaji 05.07.2003 EnglandDatei:Flag of England.svg Brighton & Hove Albion 2023 016 03 18.04.2026
09 Beata Olsson 31.01.2001 EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool 2026 001 00 18.04.2026
18 Fridolina Rolfö 24.11.1993 EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester United 2014 108 33 14.04.2026
19 Johanna Rytting Kaneryd 12.02.1997 EnglandDatei:Flag of England.svg Chelsea FC Women 2021 068 08 18.04.2026
17 Felicia Schröder 13.04.2007 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg BK Häcken 2025 009 00 18.04.2026
07 Matilda Vinberg 16.03.2003 EnglandDatei:Flag of England.svg Tottenham Hotspur 2022 012 01 18.04.2026
15 Julia Zigiotti Olme 24.12.1997 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg FC Bayern München 2018 056 02 18.04.2026
Anmerkungen:

<references group="K" />

Darüber hinaus kamen seit 2020 noch folgende Spielerinnen zum Einsatz oder wurden nominiert:

Spielerin Geburtsdatum Verein Debüt Länderspiele Länderspieltore Letzter Einsatz
Tor
Cajsa Andersson 19.01.1993 SchwedenSchweden Linköpings FC 2019 002 00 22.01.2019
Moa Öhman 25.06.1998 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Malmö FF 000 00
Sofia Hjern 01.11.2002 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg IFK Norrköping 000 00
Emma Holmgren 13.05.1997 SpanienDatei:Flag of Spain.svg UD Levante 000 00
Emma Lind 21.07.1995 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg IFK Norrköping 000 00
Hedvig Lindahl 29.04.1983 SchwedenSchweden Djurgården Damfotboll 2002 189 00 26.07.2022<ref Name="Ende"/>
Abwehr
Jonna Andersson 02.01.1993 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Linköpings FC 2015 112 03 17.07.2025
Alice Bergström 03.02.2003 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg BK Häcken 000 00
Nathalie Björn 04.05.1997 EnglandDatei:Flag of England.svg Chelsea FC Women 2016 082 06 02.12.2025
Mia Carlsson 12.03.1990 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Kristianstads DFF 2014 011 00 09.04.2019<ref Name="Ende"/>
Magdalena Eriksson 08.09.1993 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg FC Bayern München 2013 123 14 17.07.2025
Nilla Fischer 02.08.1984 SchwedenSchweden Linköpings FC 2001 189 23 30.11.2021<ref Name="Ende">Karriere beendet</ref>
Hanna Glas 16.04.1993 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Kansas City Current 2017 059 01 12.07.2024 Eingewechselt
Emma Kullberg 25.09.1991 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Juventus Turin 2019 016 00 25.02.2025
Stina Lennartsson 04.04.1997 SchwedenSchweden Hammarby IF 2023 002 00 02.08.2023
Julia Roddar 16.02.1992 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Hammarby IF 2017 013 00 23.02.2022
Josefine Rybrink 19.01.1998 EnglandDatei:Flag of England.svg Tottenham Hotspur 2021 008 01 29.10.2024 Eingewechselt
Anna Sandberg 23.05.2003 EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester United 2023 010 00 02.12.2025
Jessica Wik 30.01.1992 SchwedenSchweden FC Rosengård 2011 061 00 13.04.2021
Linda Sembrant 15.05.1987 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg AIK Solna 2008 160 19 02.12.2025<ref Name="Ende" />
Hanna Wijk 15.12.2003 EnglandDatei:Flag of England.svg Tottenham Hotspur 2024 001 00 29.10.2024
Lotta Ökvist 02.02.1997 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Eskilstuna United 2020 001 00 07.03.2020
Emma Östlund 28.07.2000 SchwedenSchweden Linköpings FC 000 00
Mittelfeld und Angriff
Anna Anvegård 10.05.1997 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg BK Häcken 2018 036 11 03.12.2024
Kosovare Asllani (C)ein weißes C in blauem Kreis 29.07.1989 EnglandDatei:Flag of England.svg London City Lionesses 2008 209 50 07.03.2026
My Cato 25.04.2002 EnglandDatei:Flag of England.svg Crystal Palace 000 00
Filippa Curmark 02.08.1995 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg BK Häcken 2020 007 01 30.11.2021
Michelle De Jongh 19.05.1997 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Linköpings FC 000 00
Hanna Folkesson 15.06.1988 SchwedenSchweden Hammarby IF 2013 048 01 09.04.2019
Pauline Hammarlund 07.05.1994 ItalienDatei:Flag of Italy.svg AC Florenz 2015 024 08 04.06.2024 Eingewechselt
Lina Hurtig 05.09.1995 EnglandDatei:Flag of England.svg Arsenal Women FC 2014 077 24 17.07.2025
Madelen Janogy 12.11.1995 ItalienDatei:Flag of Italy.svg AC Florenz 2019 058 10 17.07.2025
Sofia Jakobsson 23.04.1990 EnglandDatei:Flag of England.svg London City Lionesses 2011 167 23 17.07.2025
Cornelia Kapocs 13.07.2000 EnglandDatei:Flag of England.svg Liverpool FC Women 000 00
Julia Karlernäs 06.10.1993 ItalienDatei:Flag of Italy.svg FC Como Women 2018 005 00 07.03.2020
Loreta Kullashi 20.05.1999 ItalienDatei:Flag of Italy.svg US Sassuolo Calcio 2018 008 03 17.09.2020
Mimmi Larsson 09.04.1994 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg RB Leipzig 2016 030 06 30.11.2021
Freja Olofsson 24.05.1998 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid 000 00
Elin Rubensson 11.05.1993 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Houston Dash 2012 089 04 09.04.2024
Olivia Schough 11.03.1991 SchwedenSchweden FC Rosengård 2014 110 13 23.02.2024 Eingewechselt
Caroline Seger 19.03.1985 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg FC Rosengård 2005 240 32 31.10.2023<ref Name="Ende" />
Ellen Wangerheim 01.09.2004 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Hammarby IF 2025 005 00 12.07.2025

Rekordspielerinnen

27 Spielerinnen haben mindestens 100 Länderspiele bestritten. Damit liegt Schweden hinter den USA (45 Spielerinnen) und Deutschland (28) auf dem dritten Platz der Nationen mit den meisten Spielerinnen im „Hunderterclub“. Mit ihrem 215. Spiel wurde Caroline Seger am 15. Juni 2021 schwedische und europäische Rekordnationalspielerin, wurde aber am 8. April 2025 als europäische Rekordnationalspielerin von der Niederländerin Sherida Spitse abgelöst.<ref>uefa.com: „Acht Europäerinnen mit über 200 Länderspielen: Spitse, Seger, Prinz und mehr“</ref> Schweden ist seit dem 6. Juli 2019 die einzige europäische Mannschaft mit zwei Spielerinnen, die mindestens 200 Länderspiele bestritten haben, und seit dem 4. Juli 2025 die einzige europäische Mannschaft mit drei Spielerinnen, die mindestens 200 Länderspiele bestritten haben. Nach dem Rücktritt von Sherida Spitse mit ihrem 248. Länderspiel am 28. Oktober 2025 ist Kosovare Asllani die einzige aktive Spielerin mit mehr als 200 Länderspielen.

Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum
01. Caroline Seger 240<ref Name="ER">Europarekord</ref> 32 Mittelfeld 2005–2023
02. Therese Sjögran 214 21 Mittelfeld 1997–2015
03. Kosovare Asllani 209 50 Angriff seit 2008
04. Nilla Fischer 189 23 Abwehr 2001–2021
Hedvig Lindahl 189 00 Tor 2002–2022
06. Lotta Schelin 185 88 Angriff 2004–2017
07. Sofia Jakobsson 167 23 Angriff seit 2011
08. Victoria Sandell Svensson 166 68 Angriff 1996–2009
09. Linda Sembrant 160 19 Abwehr 2008–2025
10. Kristin Bengtsson 157 14 Abwehr 1991–2005
11. Malin Andersson 151 38 Mittelfeld 1994–2005
12. Pia Sundhage 146 71 Angriff 1975–1996
13. Lisa Dahlkvist 134 11 Mittelfeld 2008–2017
14. Sara Thunebro 132 05 Abwehr 2004–2015
15. Hanna Ljungberg 130 72 Angriff 1996–2008
16. Stina Blackstenius 128 44 Angriff seit 2015
17. Karolina Westberg 126 02 Abwehr 1997–2009
18. Magdalena Eriksson 123 14 Abwehr 2014–2025
19. Hanna Marklund 118 06 Abwehr 1997–2007
20. Malin Moström 113 21 Mittelfeld 1996–2006
21. Jonna Andersson 112 03 Abwehr seit 2016
Sara Larsson 112 08 Abwehr 2000–2012
Elisabeth Leidinge 112 00 Tor 1974–1996
24. Lena Videkull 111 71 Angriff 1984–1996
25. Olivia Schough 110 13 Angriff 2013–
26. Jane Törnqvist 109 11 Abwehr 1995–2005
27. Fridolina Rolfö 108 33 Angriff 2014–

Stand: 14. April 2026

Rekordtorschützinnen

20 Spielerinnen haben mindestens 20 Länderspieltore und sechs Spielerinnen mindestens 50 Länderspieltore erzielt. Zuletzt erzielte Filippa Angeldal am 4. April 2025 ihr 20. und Kosovare Asllani am 17. Juli 2025 ihr 50. Länderspieltor.

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum
01. Lotta Schelin 88 185 0,48 2004–2017
02. Hanna Ljungberg 72 130 0,55 1996–2008
03. Pia Sundhage 71 146 0,49 1975–1996
Lena Videkull 71 111 0,64 1984–1996
05. Victoria Sandell Svensson 68 166 0,41 1996–2009
06. Kosovare Asllani 50 209 0,24 seit 2008
07. Stina Blackstenius 44 128 0,34 seit 2015
08. Malin Andersson 38 151 0,25 1994–2005
09. Anneli Andelén 37 88 0,42 1985–1995
10. Fridolina Rolfö 33 108 0,31 seit 2014
11. Caroline Seger 32 240 0,13 2005–2023
12. Filippa Angeldal 24 83 0,29 seit 2018
Lina Hurtig 24 77 0,31 seit 2014
14. Nilla Fischer 23 189 0,12 2001–2021
Sofia Jakobsson 23 167 0,14 seit 2011
Helene Johansson 23 88 0,26 1981–1995
17. Malin Moström 21 113 0,18 1996–2006
Therese Sjögran 21 214 0,10 1997–2015
19. Ulrika Kalte 20 56 0,36 1989–1996
Josefine Öqvist 20 79 0,25 2002–2013

Bisherige Trainerinnen und Trainer

Spiele gegen Nationalmannschaften deutschsprachiger Länder

Alle Ergebnisse aus schwedischer Sicht

Deutschland

Deutschland ist nach den nordischen Ländern Dänemark, Finnland und Norwegen sowie den USA fünfthäufigster Gegner der Schwedinnen. Am 17. Juli 2017 gab es das erste von bisher zwei Remis zwischen beiden Mannschaften. Neunmal gewannen die Schwedinnen, 21-mal die deutsche Mannschaft, womit Schweden neben England der Gegner ist, gegen den die deutschen Frauen am häufigsten gewannen. Beide trafen schon in allen wichtigen Endspielen (EM, WM und Olympia) aufeinander, wobei die deutsche Mannschaft immer mit einem Tor Unterschied gewann – zweimal (EM-Finale 2001 und WM-Finale 2003) durch Golden Goal.

Datum Ort Ergebnis<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 Anlass
29. November 1991 Guangzhou 4:0 WM-Spiel um Platz drei
11. März 1993 Agia Napa 3:1 Turnier in Zypern
22. September 1993 Borås 3:2 Freundschaftsspiel
7. September 1994 Wolfenbüttel 1:3 Freundschaftsspiel
26. März 1995 Kaiserslautern 2:3 EM-Finale
7. Juni 1995 Helsingborg 3:2 WM-Vorrunde
9. Juli 1997 Karlstad 0:1 EM-Halbfinale
19. September 2000 Melbourne 0:1 Olympiavorrunde
23. Juni 2001 Erfurt 1:3 EM-Vorrunde
7. Juli 2001 Ulm 0:1 n. V. EM-Finale
7. März 2002 Faro 2:1 Algarve-Cup
12. Oktober 2003 Carson 1:2 n. V. WM-Finale
26. August 2004 Athen 0:1 Olympiaspiel um Bronze
9. März 2005 Lagos 1:2 Algarve-Cup
11. März 2006 Loulé 0:3 Algarve-Cup
10. März 2008 Vila Real de Santo António 0:2 Algarve-Cup
15. August 2008 Shenyang 0:2 n. V. Olympiaviertelfinale
9. März 2009 Faro 3:2 Algarve-Cup
26. Oktober 2011 Hamburg 0:1 Freundschaftsspiel
5. März 2012 Portugal 0:4 Algarve-Cup
24. Juli 2013 Göteborg 0:1 EM-Halbfinale
29. Oktober 2014 Örebro 1:2 Freundschaftsspiel
4. März 2015 Vila Real de Santo António 4:2 Algarve-Cup 2015
11. März 2015 Parchal 1:2 Algarve-Cup 2015 Spiel um Platz 3
20. Juni 2015 Ottawa 1:4 WM-Achtelfinale
19. August 2016 Rio de Janeiro 1:2 Olympiafinale
17. Juli 2017 Breda 0:0 EM-Gruppenspiel
6. April 2019 Solna 1:2 Freundschaftsspiel
29. Juni 2019 Rennes 2:1 WM-Viertelfinale
4. März 2020 Faro/Loulé 0:1 Algarve-Cup 2020
21. Februar 2023 Duisburg 0:0 Freundschaftsspiel
12. Juli 2025 Zürich 4:1 EM-Gruppenspiel

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1 
Ergebnisse aus schwedischer Sicht

Schweiz

Datum Ort Ergebnis Anlass
1. Juni 1977 Göteborg 2:1 Freundschaftsspiel
1. Oktober 1978 Gossau 7:1 Freundschaftsspiel
27. April 1988 3:0 Freundschaftsspiel
3. November 2001 Brugg 5:0 WM-Qualifikation
8. Mai 2002 Stockholm 4:0 WM-Qualifikation
18. April 2003 Kalmar 6:0 EM-Qualifikation
24. April 2004 Solothurn 2:0 EM-Qualifikation
23. Oktober 2012 Växjö 3:0 Freundschaftsspiel
5. April 2015 Eskilstuna 1:3 Freundschaftsspiel
5. März 2016 Rotterdam 1:0 Olympiaqualifikation
27. Februar 2019 Faro/Loulé 4:1 Algarve-Cup 2019
13. Juli 2022 Sheffield 2:1 EM-Gruppenspiel
27. Oktober 2023 Göteborg 1:0 Nations League
1. Dezember 2023 Luzern 0:1 Nations League

Österreich

Datum Ort Ergebnis Anlass
9. April 2019 Maria Enzersdorf 2:0 Freundschaftsspiel
19. Februar 2021 Paola (Malta) 6:1 Freundschaftsspiel

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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