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Slowenische Fußballnationalmannschaft der Frauen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Slowenien
Slovenija
colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Logo des NZS
Verband Nogometna zveza Slovenije
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer Saša Kolman
Kapitänin Mateja Zver
Rekordspielerin Mateja Zver (125)
Rekordtorschützin Mateja Zver (56)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code SVN
FIFA-Rang 38. (1582,13 Punkte)
(Stand: 21. April 2026)<ref>Frauen-Weltrangliste. In: fifa.com. FIFA, 21. April 2025, abgerufen am 21. April 2026 (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften seit mehr als 48 Monaten inaktiv sind.).</ref>
Bilanz
187 Spiele
65 Siege
21<ref>Davon ein Spiel im Elfmeterschießen gewonnen.</ref> Unentschieden
101 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 0:10 England EnglandEngland
(Ljubljana, Slowenien; 25. September 1993)
Höchste Siege
Vorlage:MKD-1995 Mazedonien 0:9 Slowenien SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg
(Skopje, Mazedonien; 3. Juni 2016)
EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland 0:9 Slowenien SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg
(Tallinn, Estland; 23. Februar 2021)
Höchste Niederlage
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 17:0 Slowenien SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg
(Palamós, Spanien; 20. März 1994)
(Stand: 18. April 2026)

Die slowenische Fußballnationalmannschaft der Frauen repräsentiert Slowenien im internationalen Frauenfußball. Die Auswahl ist dem slowenischen Verband unterstellt und wird von Saša Kolman trainiert.<ref name=":0">Saša Kolman novi selektor ženske reprezentance. Abgerufen am 27. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihr erstes Spiel bestritt die Landesauswahl im Jahr 1993. Seitdem konnte sie sich bisher noch für kein großes Turnier qualifizieren, im europäischen Vergleich gehört sie zu den schwächsten Mannschaften.

Geschichte

In der Qualifikation zur EM 2009 trafen die Sloweninnen in der 3. und letzten Qualifikationsrunde auf die Ukraine, dabei scheiterten sie mit einem Gesamtergebnis von 0:5.

In der Qualifikation zur WM 2011 traf die Mannschaft auf Italien, Finnland, Portugal und Armenien. Zwei Siegen gegen Armenien standen Niederlagen gegen die anderen Mannschaften gegenüber, so dass nur der vorletzte Platz erreicht wurde.

In der Qualifikation zur EM 2013 trafen die Sloweninnen auf England, die Niederlande, Kroatien und Serbien. Dabei gelangen lediglich ein Sieg und ein Remis gegen Kroatien. Die sechs Niederlagen gegen die anderen Mannschaften bedeuteten am Ende Rang 4 in der Gruppe.

In der FIFA-Weltrangliste konnte sich Slowenien von Platz 75, der von Dezember 2004 bis September 2005 belegt wurde, auf Rang 51 im Dezember 2008 steigern, fiel dann aber wieder auf Platz 60 im November 2010 herunter.

Turnierbilanz

Weltmeisterschaft

  • 1991: nicht teilgenommen
  • 1995: nicht qualifiziert
  • 1999: nicht qualifiziert
  • 2003: nicht qualifiziert
  • 2007: nicht qualifiziert
  • 2011: nicht qualifiziert
  • 2015: nicht qualifiziert
  • 2019: nicht qualifiziert
  • 2023: nicht qualifiziert
  • 2027: Gegner in der Qualifikation sind die Ex-Weltmeister Deutschland und Norwegen sowie Österreich. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt, für die anderen ist die Qualifikation über die Play-offs möglich.

Europameisterschaft

Olympische Spiele

Die Qualifikation erfolgte bis 2020 über die WM-Endrunde, ab 2024 über die UEFA Women’s Nations League.

  • 1996: nicht qualifiziert
  • 2000: nicht qualifiziert
  • 2004: nicht qualifiziert
  • 2008: nicht qualifiziert
  • 2012: nicht qualifiziert
  • 2016: nicht qualifiziert
  • 2020: nicht qualifiziert
  • 2024: keine Möglichkeit zur Qualifikation

UEFA Women’s Nations League

  • 2023/24: Liga B4 – 3. Platz, als schlechtester Gruppendritter der Liga B Abstieg in Liga C für die Qualifikation zur EM 2025
  • 2025: Liga B2 – 1. Platz, Aufstieg in Liga A für die Qualifikation zur WM 2027

Spiele gegen Nationalmannschaften deutschsprachiger Länder

Alle Ergebnisse aus slowenischer Sicht.

Deutschland

Datum Ort Ergebnis Anlass
26. Oktober 2013 Koper 0:13 WM-Qualifikation
10. April 2014 Mannheim 0:4 WM-Qualifikation
16. September 2017 Ingolstadt 0:6 WM-Qualifikation
10. April 2018 Domžale 0:4 WM-Qualifikation
3. März 2026 Dresden 0:5 WM-Qualifikation
9. Juni 2026 WM-Qualifikation

Schweiz

Datum Ort Ergebnis Anlass
8. Mai 1997 Zürich 0:10
8. März 2009 Sezana 0:5

Österreich

Datum Ort Ergebnis Anlass
27. Mai 1995 Wolfsberg 1:9
29. September 1996 Saxen 0:4
31. März 1997 Sencur 0:4
27. April 2011 Stojnci 0:5
2. Juni 2013 Radlje ob Dravi 1:3
25. Oktober 2024 Koper 0:3 EM-Qualifikation
29. Oktober 2024 Ried im Innkreis 1:2 EM-Qualifikation
7. März 2026 Koper 1:0 WM-Qualifikation
5. Juni 2026 WM-Qualifikation

Sonstiges

Am 17. Juli 2023 veröffentlichten 31 Spielerinnen einen offenen Brief, in dem sie verschiedene Missstände rund um die personelle Führung der Mannschaft anprangerten und die Verbandsführung dazu aufforderten, Cheftrainer Borut Jarc und dessen Mitarbeiterstab zu entlassen. Dem Trainerteam wurden konkret mangelnde Professionalität und unangemessene Verhaltensweisen gegenüber den Spielerinnen vorgeworfen.<ref>Josimar Football (Hrsg.): Open letter from the Slovenian Women’s National Football Team to the Football Association of Slovenia. Ljubljana 17. Juli 2023 (josimarfootball.com [PDF]).</ref> Nachdem der Brief selbst erst einige Wochen später an die breite Öffentlichkeit gelangt und in den Medien verbreitet worden war, stellte sich der Verband in einer eigenen Erklärung vom 4. September zunächst hinter Jarc, kündigte aber auch die Einsetzung eines Ausschusses an, der die Vorwürfe untersuchen sollte. Tags darauf erklärte Jarc sein Rücktritt, widersprach jedoch den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.<ref>Slowenien: Frauenfußball-Nationaltrainer Borut Jarc ist zurückgetreten. In: FAZ.NET. 5. September 2023, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 27. Oktober 2023]).</ref> Sein Nachfolger wurde Saša Kolman.<ref name=":0" />

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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