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Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2003

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2003
FIFA Women’s World Cup USA 2003
Datei:FIFA Women's World Cup 2003.svg
Anzahl Nationen 16 (von 99 Bewerbern)
Weltmeister DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (1. Titel)
Austragungsort Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA
Eröffnungsspiel 20. September 2003
Endspiel 12. Oktober 2003
Spiele 32
Tore 107 (⌀: 3,34 pro Spiel)
Zuschauer 679.664 (⌀: 21.240 pro Spiel)
Torschützenkönigin DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Birgit Prinz (7 Tore)
Beste Spielerin DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Birgit Prinz
Beste Torhüterin DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Silke Rottenberg <ref>"Rottenberg zur besten Torhüterin gekürt." (Meldung auf dfb.de vom 13. Oktober 2003)</ref>
Datei:Yellow card.svg Gelbe Karten 65 (⌀: 2,03 pro Spiel)
Datei:Yellow-red card.svg Gelb-Rote Karten 0
Datei:Red card.svg Rote Karten (⌀: 0,03 pro Spiel)
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WM 2007 →

Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2003 war die vierte Ausspielung des bedeutendsten Turniers für Frauenfußball-Nationalmannschaften und wurde vom 20. September bis zum 12. Oktober 2003 erneut in den USA ausgetragen. Ursprünglich sollte die Weltmeisterschaft in der Volksrepublik China stattfinden. Nach dem Ausbruch der SARS-Krankheit entschied der Weltverband FIFA kurzfristig die Verlegung in die USA.

Die deutsche Mannschaft gewann mit 2:1 in der Verlängerung nach Golden Goal gegen Schweden ihren ersten WM-Titel. Eindrucksvoll gewannen sie gegen Russland im Viertelfinale und schlugen im Halbfinale den Titelverteidiger und zweimaligen Weltmeister USA mit 3:0 vor dessen eigenem Publikum. Birgit Prinz wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Mit ihren sieben Toren hatte sie großen Anteil am Erfolg des deutschen Teams und wurde gleichzeitig alleinige Torschützenkönigin der Weltmeisterschaft 2003. Der Fair-Play Award ging an China.

Spielorte

Die Spiele der Weltmeisterschaft 2003 wurden in sechs Stadien in sechs verschiedenen Städten in den USA ausgetragen.

Portland
(PGE Park)
Kapazität: 19.600
Foxborough<ref>In den FIFA-Statistiken wird Boston als Austragungsort genannt.</ref>
(Gillette Stadium)
Kapazität: 69.000
Datei:PGEParkpano.jpg Datei:Gillette Stadium, Chicago Fire vs. New England Revolution 2003.jpg
Philadelphia
(Lincoln Financial Field)
Kapazität: 68.500
Columbus
(Columbus Crew Stadium)
Kapazität: 22.600
Washington, D.C.
(Robert F. Kennedy Memorial Stadium)
Kapazität: 55.700
Carson<ref>In den FIFA-Statistiken wird Carson/Los Angeles als Austragungsort genannt.</ref>
(Home Depot Center)
Kapazität: 27.000
Datei:Philly (45).JPG Datei:Columbus crew stadium mls allstars 2005.jpg Datei:RFK Stadium aerial photo, 1988.JPEG Datei:Home Depot Center, Carson, CA.jpg

Modus

Das Teilnehmerfeld umfasste wie vier Jahre zuvor 16 Mannschaften. Es gab vier Gruppen zu je vier Mannschaften. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe qualifizierten sich fürs Viertelfinale. Ab dem Viertelfinale wurde der Weltmeister im K.-o.-System ausgespielt. Stand nach der regulären Spielzeit kein Sieger fest, wurde eine zweimal 15-minütige Verlängerung gespielt. In der Verlängerung galt die Regel des Golden Goals, wer also das erste Tor der Verlängerung erzielte, hatte das Spiel gewonnen. Fiel während der Verlängerung kein Tor, gab es ein Elfmeterschießen.

Qualifikation

Die Qualifikation für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft im Jahre 2003 dauerte vom 18. August 2001 bis zum 5. Juli 2003. 96 Verbände waren in die WM-Qualifikation gestartet, nur 14 Mannschaften blieben schließlich übrig. Die USA waren als Gastgeber automatisch qualifiziert. China, das ursprünglich als Gastgeber festgelegt wurde, erhielt ebenfalls einen direkten Startplatz. In sechs Zonen wurden die 14 übrigen Teilnehmer folgendermaßen ermittelt:

Europa hatte bei der Weltmeisterschaft fünf Startplätze. Die Mannschaften der Kategorie A (Gruppen 1–4) spielten in vier Gruppen mit je 4 Mannschaften gegeneinander um die Qualifikation. Die vier Gruppensieger waren direkt qualifiziert. Die vier Gruppenzweiten spielten zwischen September und November 2002 in Hin- und Rückspielen („Play-off-Spielen“) um den fünften Startplatz. Am Ende der Qualifikation waren Norwegen, Schweden, Russland und Deutschland (Gruppensieger) sowie Frankreich (Sieger der Play-off-Spiele) qualifiziert. Die Mannschaften der zweiten Kategorie (Gruppen 5–8) spielten lediglich um den Aufstieg in die erste Kategorie.

Südamerika hatte zwei direkte Startplätze. Als Qualifikationsturnier galt die Fußball-Südamerikameisterschaft der Frauen 2003. Die beiden besten Mannschaften (Brasilien und Argentinien) konnten sich die Qualifikation sichern.

Der Fußballverband Nord- und Mittelamerikas und der Karibik, der CONCACAF hatte einen direkten Startplatz. Hinzu kam der Gastgeber USA, der automatisch für die Endrunde qualifiziert war. Der CONCACAF Women’s Gold Cup 2002 in den USA und in Kanada war gleichzeitig die Qualifikationsrunde. Die USA gewannen das Turnier gegen Kanada, das sich damit qualifizierte. Die drittplatzierten Mexikanerinnen spielten in zwei Play-off-Spielen gegen den Asien-Dritten um einen weiteren Startplatz.

In der Afrika-Zone war die Fußball-Afrikameisterschaft der Frauen 2002 in Nigeria das Qualifikationsturnier. Die beiden Finalisten erreichen die Endrunde.

Datei:FIFA Womens World Cup 2003.png
Platzierungen der Teilnehmer

Auch in Asien war die Kontinental-Meisterschaft auch gleichzeitig das Qualifikationsturnier für den FIFA-Weltpokal. Der asiatische Verband hatte zwei direkte Plätze. China erhielt als „Entschädigung“ ebenfalls einen direkten Platz, womit sich der Vierte der Asienmeisterschaft für die Play-off-Spiele gegen den CONCACAF-Vierten qualifizierte. Bei der Fußball-Asienmeisterschaft der Frauen 2003 in Thailand gewannen die Chinesinnen die Asienmeisterschaft, womit sich ebenfalls Nordkorea (Finalist) und Südkorea (Dritter) direkt qualifizierten. Die Japanerinnen setzten sich in den Play-off-Spielen gegen Mexiko durch und sicherten sich ebenfalls die Teilnahme.

Ozeanien hatte einen direkten Startplatz, die Qualifikationsrunde wurde im April 2003 in Australien ausgetragen.

Teilnehmer

Folgende Frauen-Mannschaften nahmen an der vierten Frauenfußball-WM teil:

5 aus Europa DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden
2 aus Südamerika ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien
2 aus Nord-, Mittelamerika und Karibik KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA (GG)
2 aus Afrika GhanaDatei:Flag of Ghana.svg Ghana NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria
4 aus Asien China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg China JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan Korea NordDatei:Flag of North Korea.svg Nordkorea Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea
1 aus Ozeanien AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien

Für Argentinien, Frankreich und Südkorea war es die erste WM-Teilnahme.

Kader

Vorrunde

Gruppe A

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA  3  3  0  0 011:100 +10 09
 2. SchwedenSchweden Schweden  3  2  0  1 005:300  +2 06
 3. Korea NordDatei:Flag of North Korea.svg Nordkorea  3  1  0  2 003:400  −1 03
 4. NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria  3  0  0  3 000:110 −11 00

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Die Gastgeberinnen und Titelverteidigerinnen aus den USA setzten sich wie erwartet souverän in der Vorrunde durch. Schweden erreichte erwartungsgemäß neben den USA ebenfalls das Viertelfinale. Die Nordkoreanerinnen schieden wie schon bei ihrer WM-Premiere 1999 nach der Vorrunde aus. Enttäuschend war das Abschneiden Nigerias, die vier Jahre zuvor noch ins Viertelfinale gekommen waren.

Gruppe B

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien  3  2  1  0 008:200  +6 07
 2. NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen  3  2  0  1 010:500  +5 06
 3. FrankreichFrankreich Frankreich  3  1  1  1 002:300  −1 04
 4. Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea  3  0  0  3 001:110 −10 00

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Den beiden Neulingen Frankreich und Südkorea gelang es nicht, in der Vorrunde für eine Überraschung zu sorgen. Mit Brasilien und Norwegen setzten sich die erfahreneren und routinierteren Mannschaften durch.

Gruppe C

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. DeutschlandDeutschland Deutschland  3  3  0  0 013:200 +11 09
 2. KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada  3  2  0  1 007:500  +2 06
 3. JapanJapan Japan  3  1  0  2 007:600  +1 03
 4. ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien  3  0  0  3 001:150 −14 00

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Deutschland lieferte in der Vorrunde eine überzeugende Leistung ab. Alle drei Spiele konnten mit mindestens drei Toren Differenz gewonnen werden. Vor allem in der Offensive waren die deutschen Frauen stark, sie schossen 13 Tore in drei Spielen, nur die USA erzielten im gesamten Turnierverlauf mehr Tore (15 in sechs Spielen), konnten die Gesamtzahl der Tore der deutschen Mannschaft von 25 in sechs Spielen aber nicht erreichen. Neben Deutschland qualifizierte sich Kanada für das Viertelfinale. Für die Debütantinnen aus Argentinien blieb lediglich eine Statistenrolle im Turnier. Japan verlor am letzten Spieltag das entscheidende Spiel gegen Kanada und musste die Heimreise antreten.

Gruppe D

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg China  3  2  1  0 003:100  +2 07
 2. RusslandRussland Russland  3  2  0  1 005:200  +3 06
 3. GhanaDatei:Flag of Ghana.svg Ghana  3  1  0  2 002:500  −3 03
 4. AustralienAustralien Australien  3  0  1  2 003:500  −2 01

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China und Russland setzten sich erwartungsgemäß in dieser Gruppe durch. Ghana und Australien schieden wie vier Jahre zuvor gemeinsam aus.

Finalrunde

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Viertelfinale Halbfinale Finale
1. Oktober 2003 – Foxborough
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 1
5. Oktober 2003 – Portland
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 0
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 0
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 3
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 7
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 1 12. Oktober 2003 – Carson
2. Oktober 2003 – Portland DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 12G
1. Oktober 2003 – Foxborough SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 1
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 1
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 2
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 2
Spiel um Platz 3
KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 1
China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg China 0 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 3
5. Oktober 2003 – Portland
KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 1 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 1
2. Oktober 2003 – Portland 11. Oktober 2003 – Carson

G Sieg nach Golden Goal

Viertelfinale

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In einer schwachen Partie konnten sich die USA gegen Norwegen mit 1:0 durchsetzen. Das entscheidende Tor erzielte Abby Wambach in der 24. Minute. Schweden gelang es in einem ausgeglichenen Spiel, den Dritten der letzten WM, Brasilien, mit 2:1 zu schlagen. Die deutsche Mannschaft unterstrich im Viertelfinale ihre Rolle als Titelkandidat. Mit 7:1 wurde Russland deklassiert. Martina Müller eröffnete in der ersten Halbzeit das Schützenfest. Nach der Pause trafen Sandra Minnert (57.), Pia Wunderlich (60.), Kerstin Garefrekes (62., 85.) und Birgit Prinz (80., 89.). Kanada setzte sich überraschend gegen die favorisierten Chinesinnen mit 1:0 durch. Obwohl China fast die kompletten 90 Minuten das Spiel bestimmte, gelang es den Kanadierinnen, ihre 1:0-Führung aus der siebten Minute über die Zeit zu retten.

Halbfinale

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Die deutsche Mannschaft setzte ihren Siegeszug im Halbfinale fort. Der amtierende Weltmeister im Frauenfußball, die USA, wurde mit einem 3:0 entthront. Nach dem Führungstor durch Kerstin Garefrekes (15.) stand es lange Zeit 1:0. Erst in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit sorgten Maren Meinert und Birgit Prinz mit einem Doppelschlag für den Endstand. Das Spiel wird unter Experten als das bis dato beste Frauenfußball-Spiel der Geschichte angesehen. Schweden schlug im Halbfinale die überraschend starken Kanadierinnen. Kanada ging in der 64. Minute in Führung, doch Schweden drehte durch Tore von Moström (79.) und Öqvist (86.) noch das Spiel in der Schlussphase.

Spiel um Platz 3

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Die USA konnten im kleinen Finale einen versöhnlichen Abschluss gegen den nördlichen Nachbarn feiern. Mit 3:1 konnte man sich zumindest Platz drei sichern. Kanada überraschte bei der WM 2003 mit einer starken Leistung und belegte am Ende verdient den vierten Platz.

Finale

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Szene im Finale Deutschland – Schweden

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Die deutschen Frauen waren im Finale der WM 2003 die glücklichere Mannschaft. Die Führung der Schwedinnen durch Hanna Ljungberg (41.) egalisierte Maren Meinert unmittelbar nach der Pause (46.). In der Folgezeit war das Spiel völlig offen. Beide Mannschaften hatten Chancen, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. In der Verlängerung war es die eingewechselte Nia Künzer, die in der 98. Minute nach einem Freistoß von Renate Lingor aus dem Halbfeld das 2:1 mit einem Kopfball erzielte und Deutschland mit dem Golden Goal den Weltmeistertitel sicherte. Künzers Treffer wurde zum Tor des Jahres gewählt.

Die Weltmeisterinnen

Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2003/Deutschland

Auf Grund dieses Erfolges wurde die Mannschaft zum ersten Mal zur Mannschaft des Jahres in Deutschland und Birgit Prinz zur Weltfußballerin des Jahres gewählt.

Beste Torschützinnen

Rang Spielerin Tore
1 DeutscheDatei:Flag of Germany.svg Birgit Prinz 7
2 DeutscheDatei:Flag of Germany.svg Maren Meinert 4
BrasilianerinDatei:Flag of Brazil.svg Kátia 4
DeutscheDatei:Flag of Germany.svg Kerstin Garefrekes 4
5 SchwedinDatei:Flag of Sweden.svg Victoria Sandell Svensson 3
JapanerinDatei:Flag of Japan.svg Homare Sawa 3
JapanerinDatei:Flag of Japan.svg Mio Ōtani 3
NorwegerinDatei:Flag of Norway.svg Dagny Mellgren 3
KanadierinDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Christine Latham 3
KanadierinDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Christine Sinclair 3
SchwedinDatei:Flag of Sweden.svg Hanna Ljungberg 3
BrasilianerinDatei:Flag of Brazil.svg Marta 3
US-AmerikanerinDatei:Flag of the United States.svg Abby Wambach 3

Siehe auch: Torjägerliste aller Weltmeisterschaften

Schiedsrichterinnen

Die FIFA nominierte 12 Schiedsrichterinnen und 22 Schiedsrichter-Assistentinnen. Aus dem deutschsprachigen Raum wurden die erfahrene Nicole Petignat, Schiedsrichterin des WM-Finales von 1999 und die Assistentin Elke Lüthi, beide aus der Schweiz, nominiert. Vom DFB waren keine Schiedsrichterinnen angefordert. Der amerikanische Fußballverband entsandte zusätzlich mit Sandra Hunt und Jennifer Bennett zwei Unparteiische, die ausschließlich als 4. Offizielle agierten. Etwas überraschend wurde die Rumänin Cristina Floarea Ionescu für die Leitung des Finales nominiert. Ionescu hatte bis dahin nur ein Vorrundenspiel geleitet.

Verband Schiedsrichterin Spiele Datei:Yellow card.svg Datei:Yellow-red card.svg Datei:Red card.svg 4. O. Assistentin 1 Assistentin 2
Zahl Partie
AFC China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Zhang Dongqing 3 USA-SWE
FRA-KOR
BRA-SWE
11 0 0 0 Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Liu Hsiu-mei JapanDatei:Flag of Japan.svg Hisae Yoshizawa
Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Im Eun-ju 3 GER-CAN 6 0 0 2 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Choi Soo-jin Korea NordDatei:Flag of North Korea.svg Hong Kum-nyo
CAN-JPN
GER-RUS Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Choi Soo-jin RumänienDatei:Flag of Romania.svg Irina Mirt (UEFA)
CAF TogoDatei:Flag of Togo (3-2).svg Xonam Agboyi 2 NOR-BRA
GHA-AUS
4 0 0 2 ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg Désirée Perpétué SenegalDatei:Flag of Senegal.svg Florence Biagui
NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Bola Abidoye 2 ARG-GER 2 0 0 0 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Elke Lüthi (UEFA) Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Liu Hsiu-mei (AFC)
AUS-RUS ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg Désirée Perpétué SenegalDatei:Flag of Senegal.svg Florence Biagui
CONCACAF KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Sonia Denoncourt 3 SWE-NGA
CHN-GHA
USA-GER
1 0 0 3 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Denise Robinson Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Lynda Bramble
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Kari Seitz 3 NOR-FRA
GHA-RUS
CHN-CAN
6 0 0 2 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Karalee Sutton Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Sharon Wheeler
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Sandra Hunt 0 0 0 0 0 7
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jennifer Bennett 0 0 0 0 0 4
CONMEBOL ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Florencia Romano 2 USA-NGA
CHN-RUS
2 0 0 0 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Sabrina Lois ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Alejandra Cercato
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Sueli Tortura 2 PRK-USA
GER-JPN
5 0 0 0 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Cleidy Ribeiro BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Marlei Silva
OFC AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Tammy Ogston 4 SWE-PKR 7 0 0 5 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Airlie Keen AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Jacqueline Leleu
BRA-PKR RumänienDatei:Flag of Romania.svg Irina Mirt (UEFA) PolenDatei:Flag of Poland.svg Katarzyna Nadolska (UEFA)
KOR-NOR AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Airlie Keen AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Jacqueline Leleu
USA-CAN
UEFA SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Nicole Petignat 3 NGA-PRK
CAN-ARG
USA-NOR
12 0 0 2 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Elke Lüthi FrankreichDatei:Flag of France.svg Nelly Viennot
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Katriina Elovirta 3 JPN-AUS
CHN-AUS
SWE-CAN
6 0 1 5 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Emilia Parviainen NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Andi Regan
RumänienDatei:Flag of Romania.svg Cristina Babadac 2 FRA-BRA
GER-SWE
2 0 0 1 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Irina Mirt PolenDatei:Flag of Poland.svg Katarzyna Nadolska

Auszeichnungen

adidas Goldener Ball

Den Goldenen Ball als beste Spielerin des Turniers erhielt die Deutsche Birgit Prinz. Der Silberne Ball ging an die Schwedin Victoria Sandell Svensson und der Bronzene Ball mit Maren Meinert ebenfalls an eine Deutsche.

adidas Goldener Schuh

Der „Goldene Schuh“ für die beste Torschützin ging an die Deutsche Birgit Prinz für ihre sieben Turniertore. Der „Silberne Schuh“ ging an ihre Landsfrau Maren Meinert und der „Bronzene Schuh“ an die Brasilianerin Kátia. Da beide gemeinsam mit Kerstin Garefrekes die gleiche Toranzahl hatten, entschieden die Torvorlagen und danach die weniger absolvierten Spielminuten über die Rangfolge.

FIFA-Fairplay-Auszeichnung

Der FIFA-Fairplay-Preis für die fairste Mannschaft des Turniers ging an China.

Beste Torhüterin

Silke Rottenberg wurde als beste Torhüterin ausgezeichnet.<ref>DFB.de: Ehrungen für deutsche Spielerinnen</ref>

All-Star-Team

11 Spielerinnen wurden in das All-Star-Team gewählt, zudem fünf Ergänzungsspielerinnen (kursiv gesetzt).<ref>DFB.de: Frauen-WM: Fünf DFB-Spielerinnen im All-Star-Team</ref> Positionen gemäß Kaderlisten der FIFA.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />FIFA.com: FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2003 – Mannschaften (Memento vom 25. Juni 2011 im Internet Archive)</ref>

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Silke Rottenberg
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Caroline Jönsson
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Joy Fawcett
KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Charmaine Hooper
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sandra Minnert
China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Liping Wang
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Bettina Wiegmann
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Shannon Boxx
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Malin Moström
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Solveig Gulbrandsen
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Maren Meinert
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Birgit Prinz
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Victoria Svensson
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Mia Hamm
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Marta
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Dagny Mellgren

Weblinks

Commons: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2003 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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