Walburgswinden
Walburgswinden Markt Dietenhofen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2)&title=Walburgswinden 49° 25′ N, 10° 41′ O
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| Höhe: | 395 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 2 (Aug. 2024)<ref name="Dietenhofen">Ortsteile. In: dietenhofen.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 16. Juni 2023. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90599 | |||||
| Vorwahl: | 09824 | |||||
Walburgswinden ist ein Gemeindeteil des Marktes Dietenhofen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Walburgswinden liegt in der Gemarkung Neudorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt nördlich der seit dem Mittelalter existierenden Hochstraße, die von Nürnberg nach Rothenburg ob der Tauber führte. Am Ort fließt der Altbach vorbei, der ein linker Zufluss der Bibert ist. Im Süden liegt das Hackenfeld, im Nordosten liegt das Eichholz. Walburgswinden liegt 200 Meter nördlich der Staatsstraße 2245 bei Neudorf.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Walburgswinden wurde zusammen mit Dietenholz 1333 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet „zu den Wenden einer Walburg“. Der Ort ist also eine ursprünglich von den Wenden angelegte Siedlung. Die Einöde ist auch als „Scharfrichterhof“ bekannt, da im Mittelalter hier der Scharfrichter wohnte. Das Fachwerkhaus diente bis in die 1990er Jahre als Ausflugsgaststätte.<ref>J. Kollar: Markt Dietenhofen, S. 167.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Walburgswinden ein Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Markt Erlbach aus. Das Anwesen hatte das Kastenamt Dietenhofen als Grundherrn.<ref name="H139">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 139.</ref> Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Bayreuth erhielt Walburgswinden die Hausnummer 18 des Ortes Neudorf. Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Neuhof.<ref name="H204"/>
1810 kam Walburgswinden an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde es dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Hirschneuses und der 1813 gebildeten Ruralgemeinde Hirschneuses zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) erfolgte die Umgemeindung in die neu gebildete Ruralgemeinde Neudorf.<ref name="H204">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 204.</ref> Am 1. Januar 1972 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern in den Markt Dietenhofen eingegliedert.<ref>Dietenhofen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 27. Februar 2025.</ref>
Baudenkmal
- Haus Nr. 18: ehemaliges Wohnstallhaus<ref>Denkmalliste für Dietenhofen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Andreas (Dietenhofen) gepfarrt.<ref name="H139"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Michael (Wilhermsdorf) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Walburgswind. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 91 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Walburgswind. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 951 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 139 (Digitalisat). Ebd. S. 204 (Digitalisat).
- Vorlage:Kollar Dietenhofen
Weblinks
- Ortsteile > Walburgswinden. In: dietenhofen.de. Abgerufen am 31. März 2024.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Walburgswinden in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Walburgswinden im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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