Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Türkische Luftstreitkräfte – WikipediaZum Inhalt springen
Die türkischen Luftstreitkräfte ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) wurden 1911 als Unterstützungstruppe innerhalb des Osmanischen Heeres gegründet und am 31. Januar 1944 eigenständig.<ref>Die türkische Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. In: Fliegerrevue Extra Nr. 12, Berlin 2006, S. 35 und 41</ref>
Seit dem 18. Februar 1952 gehört die Türkei zur NATO und während des Kalten Krieges bis 1991 unterstützte die Luftwaffe das Bündnis an der Südostflanke des Warschauer Paktes.
Von 1. Januar 1997 bis 17. März 2003 beteiligte sich die Luftwaffe an der Operation Northern Watch zur Durchsetzung einer Flugverbotszone im Irak nördlich des 36. Breitengrades.
Vom 16. Dezember 2007 bis 29. Februar 2008 beteiligte sich die Luftwaffe an der Operation Sonne (türkisch: Güneş Harekatı) im Nordirak zur Bekämpfung von Stützpunkten der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK).
Bis 2011 wurden alle 270 F-16-Kampfflugzeuge der türkischen Luftwaffe mit dem eigenen Freund-Feind-Erkennungssystem von Aselsan nachgerüstet. Da die Erkennungsprofile der ursprünglich eingebauten US-Versionen nicht geändert werden konnten, entwickelte die Türkei ihr eigenes Freund-Feind-Erkennungssystem. Künftig werden die türkischen Piloten Ziele nach „nationalem Interesse“ identifizieren.<ref>Türkei bereitet Krieg gegen Israel vor, israelnetz.com</ref>
Datei:F-35A flight.jpgUS-amerikanische F-35. Die türkische Luftwaffe hatte 116 Jets bestellt.
Als Nachfolger für ältere Jets hatte das türkische Verteidigungsministerium 116<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />TGNA Approves Turkey’s F-35 PSFD Phase Participation (Memento vom 27. Juli 2014 im Internet Archive)</ref> F-35 „Joint Strike Fighter“ (JSF) ausgewählt und sich damit aus technischen, politischen und wirtschaftlichen Gründen gegen den Eurofighter Typhoon entschieden, der unter anderem nur begrenzt Tarnkappentechnik besitzt. Die Türkei war als Level-3-Partner der US-Streitkräfte an der Entwicklung der F-35 beteiligt. Das komplette Auftragsvolumen für die 116 Jets betrug 10,4 Milliarden US-Dollar. Die erste F-35 der USA wurde 2014 in Dienst gestellt.
Es liefen umfassende Maßnahmen, einen erheblichen Teil der türkischen F-4- und F-16-Bestände zu modernisieren. Zusätzlich zu den bisherigen 240 F-16 Kampfflugzeugen, welche nahezu sämtlich im Zeitraum von 1987 bis 1999 in der Türkei in Lizenz hergestellt wurden, beschaffte die Türkei ab 2006 weitere 30 F-16-Kampfflugzeuge, um die Übergangszeit bis zur Einführung der neuen F-35-Jets zu überbrücken.<ref>F-35 statt Eurofighter in der Türkei Handelsblatt: Eurofighter fällt bei Türken durch</ref>
Am 17. Juli 2019 gab die US-amerikanische Regierung bekannt, dass die Lieferung der bestellten F-35 an die Türkei storniert wurde. Grund war der Kauf des russischen Raketenabwehrsystems S-400 durch die türkische Regierung, das nach Ansicht der USA als russisches Spionageinstrument eingesetzt werden kann. Zu den Teilelieferungen aus der Türkei wurde keine Aussage getroffen.<ref>Der Tag: USA werfen Türkei endgültig aus F-35-Programm - n-tv.de. www.n-tv.de, 17. Juli 2019, abgerufen am 17. Juli 2019.</ref>
Türk Yıldızları
Die Staffel Türk Yıldızları(Türkische Sterne) oder auch Turkish Stars sind eine in Konya stationierte türkische Kunstflugstaffel. Aktuell besteht dieses Akrobatikteam (kurz Akroteam, türkisch akrotim) der 134. Flotte der türkischen Luftwaffe (türk. Türk Hava Kuvvetleri) aus elf Piloten. Für die Flugvorführungen werden acht Northrop-F-5-Kampfflugzeuge genutzt.
221. Transportfliegerstaffel (C-160, A400M)<ref name="Auslieferung A400m MSN9">Airbus Defence and Space: Türkei akzeptiert ihre erste A400M. Flugrevue, 5. April 2014, abgerufen am 14. August 2014.</ref>
Am 9. März 1952 wurde eine Douglas DC-3/C-47A-20-DK der türkischen Luftstreitkräfte (TAF 6053/H-053) an einem unbekannten Ort in der Türkei irreparabel beschädigt. Über Personenschäden ist nichts bekannt, es gab jedoch keine Todesfälle.<ref>Unfallbericht DC-3 TAF 6053/H-053, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 17. Januar 2025.</ref>
Am 21. Februar 1953 wurde eine Douglas DC-3/C-47A-70-DL der türkischen Luftstreitkräfte (TAF 42-6097) bei einem Flugunfall an einem unbekannten Ort in der Türkei irreparabel beschädigt. Über Personenschäden ist nichts bekannt, es gab jedoch keine Todesfälle.<ref>Unfallbericht DC-3 TAF 42-6097, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 17. Januar 2025.</ref>
Am 17. April 1957 verunglückte eine Douglas DC-3/C-47A-70-DL der türkischen Luftstreitkräfte (TAF 42-6071) an einem unbekannten Ort in der Türkei. Das Flugzeug wurde zerstört. Über Personenschäden ist nichts bekannt, es gab jedoch keine Todesfälle.<ref>Unfallbericht DC-3 TAF 42-6071, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 18. Januar 2025.</ref>
Am 11. März 1960 kollidierte eine Douglas DC-3/C-47 der Türkischen Luftstreitkräfte (unbekannt) beim Rollen auf dem Militärflugplatz Ankara-Etimesgut (Türkei) mit einem Lastwagen und einer DC-3/C-47 der United States Air Force (USAF). Die türkische C-47 verlor eine Tragfläche, die 100 Meter weit flog, an der C-47 der USAF brach hinter der Tragfläche das Heck ab. Alle Insassen, Besatzungsmitglieder und Passagiere, überlebten den Unfall. Beide Flugzeuge wurden zerstört.<ref>Unfallbericht DC-3 TAF unbekannt, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 15. Januar 2025.</ref>
Am 12. Februar 1961 geriet eine Douglas DC-3/C-47 der türkischen Luftstreitkräfte (CBK-083) auf dem Flughafen Hatay (Türkei) von der Landebahn ab und brach auseinander. Ein Pilot überlebte den Unfall mit leichten Verletzungen, jedoch wurde eine Person getötet.<ref>Unfallbericht DC-3 CBK-083, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 21. Januar 2025.</ref>
Am 9. Juni 1964 stürzte eine Douglas DC-3/C-47A-DL der türkischen Luftstreitkräfte (ETI-51) kurz nach dem Start vom Flughafen Çanakkale (Türkei) ab, nachdem ein Triebwerk ausgefallen war. Alle 6 Insassen, Besatzungsmitglieder und Passagiere, kamen ums Leben, darunter eventuell ein Passagier, der nicht zur Luftwaffe gehörte.<ref>Unfallbericht DC-3 ETI-51, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 19. Januar 2025.</ref>
Am 9. März 1966 fiel an einer Douglas DC-3/C-47 der türkischen Luftstreitkräfte (Luftfahrzeugkennzeichen unbekannt) das Triebwerk Nr. 1 (links) aus. Daraufhin kollidierte das Flugzeug mit dem Gebirgszug Murat Dağı (Türkei). Alle fünf Besatzungsmitglieder überlebten den Unfall, wurden jedoch verletzt. Das Flugzeug wurde zerstört.<ref>Unfallbericht DC-3 TAF unbekannt, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 21. Januar 2025.</ref>
Am 17. Januar 1977 verunglückte eine Douglas DC-3/C-47A-DL der türkischen Luftstreitkräfte (ETI-27) bei Sütçüler (Isparta) (Türkei). Das Flugzeug wurde zerstört. Nähere Einzelheiten sind nicht verfügbar. Alle 7 Insassen, Besatzungsmitglieder und Passagiere, kamen ums Leben.<ref>Unfallbericht DC-3 ETI-27, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 21. Januar 2025.</ref>
Am 1. August 1994 wurde eine Douglas DC-3/C-47A-30-DK der türkischen Luftstreitkräfte (TAF 1-041) beim Start auf dem Militärflugplatz Eskisehir (Türkei) irreparabel beschädigt. Alle drei Besatzungsmitglieder überlebten den Unfall. Dies war der zur Zeit (Januar 2025) letzte bekannte Totalschaden einer DC-3 der türkischen Luftstreitkräfte.<ref>Unfallbericht DC-3 TAF 1-041, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 21. Januar 2025.</ref>
Am 16. Mai 2001 kam es mit einer CASA CN-235M-100 der türkischen Luftstreitkräfte (TAF 086) in Flugfläche 170 (etwa 5200 Metern Höhe) zu einem Kontrollverlust. Das Flugzeug stürzte in der Nähe des Flughafens Malatya-Erhaç (Türkei) ab. Alle 34 Insassen, sechs Besatzungsmitglieder und 28 Passagiere, wurden getötet.<ref>Unfallbericht CN-235 TAF 086, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 21. Januar 2025.</ref>
Am 23. Mai 2006 kollidierten in der Nähe der Insel Karpathos ein griechisches und ein türkisches Kampfflugzeug des Typs F-16 bei einem Abfangmanöver.<ref>Artikel bei stern.de</ref> Griechenland beansprucht einen nationalen Luftraum mit einer Breite von 10 Seemeilen (etwa 19 Kilometern) jenseits der eigenen Küstenlinien.<ref>Issues of Greek - Turkish Relations: National airspace. In: Hellenic Republic – Ministry of Foreign Affairs. 14. Juni 2018, abgerufen am 15. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Türkei erkennt aber nur sechs Seemeilen (etwa 11 Kilometern) an, was der Breite der nationalen Seegebiete entspricht. Wegen Konflikten in der Ägäis standen Griechenland und die Türkei seit 1974 bereits drei Mal am Rande eines Krieges.<ref>Griechenland / Türkei: Ein Pilot stirbt bei Kollision zweier Kampfflugzeuge. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung – FAZ.NET. 23. Mai 2006, abgerufen am 15. April 2020.</ref>
Am 17. Januar 2018 wurde eine CASA CN-235 der türkischen Luftstreitkräfte (98-148) in der Nähe von Hodulluca Mevkii, Distrikt Yalvaç, Provinz Isparta, in einen schneebedeckten Hügel geflogen und zerstört. Die Maschine befand sich auf einem Trainingsflug von und zum Flugplatz Eskişehir. Durch diesen CFIT (Controlled flight into terrain) wurden alle 3 Insassen getötet.<ref>Unfallbericht CN-235 TAF 98-148, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 25. November 2018.</ref>
Am 25. Januar 2024 kam es an einer Transall C-160T der türkischen Luftstreitkräfte (TAF 69-036) zu einem Leistungsverlust. Die Piloten machten eine Notlandung auf dem militärischen Teil des Flughafens Kayseri-Erkilet (Türkei). Videos zeigen einen Landeanflug im Tiefflug auf den Flugplatz; und das Flugzeug scheint eine Fahrwerksstörung gehabt zu haben. Es wurden keine Verletzten gemeldet, das Flugzeug wurde jedoch erheblich beschädigt und möglicherweise abgeschrieben.<ref>Unfallbericht Transall C-160 TAF 69-036, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 21. Januar 2025.</ref>