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Straßenbahn Berlin

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Straßenbahn Berlin
Datei:Bombardier Flexity Berlin.jpg
Bild
Niederflur-Gelenktriebwagen der Baureihe Flexity Berlin
Basisinformationen
Staat DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Stadt Berlin
Eröffnung 22. Juni 1865
Elektrifizierung 10. September 1895
Betreiber BVG
Verkehrs­verbund VBB
Infrastruktur
Streckenlänge 200 km
Ehemals größte
Streckenlänge
634 km (1930)
Gleislänge 433,2 km
Spurweite 1435 mm (Normalspur)
Stromsystem 750 V = Oberleitung
Haltestellen 814
Tunnelbahnhöfe 0
Betriebshöfe 5<ref name="BVG Zahlenspiegel 2016" />
Betrieb
Linien 22
Linienlänge 314,2
Takt in der SVZ 10–20 min
Reise­geschwindigkeit 17,6 km/h (2022)<ref name="BVG Zahlenspiegel 2022" />
Fahrzeuge 28 GTO, 77 GTU,

45 GTZO,
231 Flexity Berlin
(Stand: 22. November 2022)

Statistik
Fahrgäste 131,8 Mio. (2022)<ref name="BVG Zahlenspiegel 2022" />
Fahrleistung 575,6 Mio. Pkm (2015)<ref name="BVG Geschäftsbericht 2015" />dep1
Datei:Straßenbahn Berlin Netz August 2024.png
Netzplan
Streckennetz der Berliner Straßenbahn
(August 2024)

Die Berliner Straßenbahn ist eines der ältesten und größten Straßenbahnnetze der Welt. Betreiber sind die 1929 gegründeten Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Das normalspurige Netz hat eine Streckenlänge von 193,6 km und 814 Richtungshaltestellen. Die Fahrdrahtspannung der Oberleitung beträgt seit Anfang April 2023 750 V.<ref name=":1">Mehr Volt für alle Fälle. BVG, 13. März 2023, abgerufen am 13. März 2023.</ref> 22 Linien bilden ein Streckennetz von einer Länge von ca. 200 km sowie ein Liniennetz von 314,2 km. Im Jahr 2022 beförderte die Berliner Straßenbahn 131,8 Millionen Fahrgäste.<ref name="BVG Zahlenspiegel 2022" />

In Berlin gab es seit 1865 eine Pferdebahn. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Netz auf elektrischen Betrieb umgestellt. Mit der Teilung der Stadt wurde die BVG in einen westlichen und einen östlichen Betrieb gespalten, die 1992 wieder vereinigt wurden. Bis 1967 wurden alle Straßenbahnlinien in West-Berlin stillgelegt. Nach der deutschen Wiedervereinigung gab es einige Streckenneubauten, die zum Teil auch in den ehemaligen Westteil der Stadt führen, weitere sind zudem geplant. Gleichwohl verkehrt die Straßenbahn weiterhin vorwiegend im Ostteil der Stadt.

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Geschichte

Pferdeomnibusse

Datei:Mk Berlin Tram 1.jpg
Pferdebahnwagen der Großen Berliner Pferde-Eisenbahn, Baujahr 1885
Datei:First electric tram- Siemens 1881 in Lichterfelde.jpg
Erste elektrische Straßenbahn in Lichterfelde, 1881
Datei:Historische Straßenbahn Berlin (03).jpg
Triebwagen 5984 Typ T24/49
Datei:Strassenbahn-TM34.jpg
Triebwagen Typ TM 34 von 1927

Die erste Pferdeomnibus-Linie in Berlin wurde durch die Concessionierte Berliner Omnibus-Compagnie im Januar 1847 vom Alexanderplatz zur Tiergartenstraße in Betrieb genommen. Nach der Märzrevolution 1848 war das Unternehmen zahlungsunfähig. Anfang der 1860er Jahre stieg nach der Eingemeindung von Vororten, einem starken Bevölkerungszuwachs und Verdichtung der Bebauung sowie der Einführung der Gewerbefreiheit in Preußen langsam der Bedarf an Beförderungsmöglichkeiten. 1864 gab es 36 Fuhrbetriebe, die 39 Pferdebuslinien betrieben, deren konkurrierendes Angebot jedoch die Nachfrage überstieg.

Pferdestraßenbahnen

Am 22. Juni 1865 nahm die Berliner Pferde-Eisenbahn-Gesellschaft E. Besckow in Berlin die erste deutsche Pferdestraßenbahnlinie in Betrieb. Sie führte vom Brandenburger Tor über die Charlottenburger Chaussee (jetzt: Straße des 17. Juni) nach Charlottenburg. Sie wurde am 28. August über die Dorotheenstraße zum Kupfergraben an der heutigen Museumsinsel verlängert. Die Fahrt mit Wagen auf den Schienen war für die Fahrgäste wesentlich ruhiger und angenehmer als bei den Omnibussen auf dem holperigen Straßenpflaster, die Zugpferde hatten aufgrund der geringeren Reibung weniger Kraft zum Ziehen aufzuwenden, sodass sie länger durchhalten konnten.

Elektrifizierung

Am 16. Mai 1881 führte Werner Siemens in der damaligen Gemeinde Groß-Lichterfelde die erste elektrische Straßenbahn der Welt vor.

Die Elektrifizierung der Pferdebahnstrecken begann Ende des 19. Jahrhunderts. Die erste regelmäßig betriebene Linie im Stadtgebiet wurde von Siemens & Halske in Betrieb genommen. Sie verkehrte ab dem 10. September 1895 zwischen der Prinzenallee Ecke Badstraße in Gesundbrunnen und der Breiten Straße in Pankow. Die Umstellung bisheriger Pferdebahnlinien auf elektrischen Betrieb war 1902 fast abgeschlossen. Man sprach nun davon, mit der „Elektrischen“ zu fahren.

Ein erfolgloses Projekt stellte hingegen der 1898 vorgestellte Elektrische Straßenbahn-Omnibus von Siemens & Halske dar. Hierbei handelte es sich um eine Mischung zwischen elektrischem Straßenbahntriebwagen und Batteriebus, das Zweiwegefahrzeug konnte sich im Perambulatorbetrieb abseits der Schienen bewegen.

Die Straßenbahn in Berlin wurde von einer Vielzahl von Unternehmen betrieben. Neben privaten Unternehmen, die durch Übernahmen, Fusionen und Konkurse häufig wechselten, besaßen Berlin sowie einige damals noch selbstständige heutige Stadtteile zumindest zeitweise eigene kommunale Straßenbahnbetriebe.

Der wichtigste private Betreiber war die Große Berliner Pferde-Eisenbahn, die sich nach Beginn der Elektrifizierung Große Berliner Straßenbahn (GBS) nannte und nach und nach fast alle anderen Unternehmen aufkaufte. Am 13. Dezember 1920 fusionierte die GBS mit den Unternehmen BESTAG und SSB zur Berliner Straßenbahn.

Infolge der Inflation wurden zum Betriebsschluss am 8. September 1923 alle Berliner Straßenbahnlinien eingestellt. Am folgenden Sonntag, dem 9. September 1923, fuhren in Berlin, mit Ausnahme der Flachbahn und Schmöckwitz–Grünauer Uferbahn,<ref name="BVB 10/01" /> keine Straßenbahnwagen. Am 10. September 1923 wurde der Verkehr auf einem Rumpfnetz mit 32 Linien wieder aufgenommen und in den folgenden Jahren ausgebaut.

Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG)

Am 1. Januar 1929 wurde die Berliner Straßenbahn in die neu gegründete städtische Berliner Verkehrs-AG (BVG) überführt. Die BVG übernahm zugleich die Hoch- und Untergrundbahnen sowie die überwiegend von der Allgemeinen Berliner Omnibus-Actien-Gesellschaft (ABOAG) betriebenen Buslinien.

Am Gründungstag der BVG betrieb diese 89 Straßenbahnlinien und ein Netz mit 634 km Streckenlänge, besaß 4000 Straßenbahnfahrzeuge und beschäftigte 14.400 Personen allein bei der Straßenbahn. Die Straßenbahn leistete pro Jahr 170 Millionen Wagenkilometer. Im Jahr 1929 beförderte die Straßenbahn 929 Millionen Fahrgäste; Ende desselben Jahres gab es 93 Straßenbahnlinien.

Durch alliierte Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg, Personal- und Strommangel gingen die Fahrleistungen der Straßenbahn ab März 1943 immer weiter zurück, bis der Betrieb am 23. April 1945 völlig zusammenbrach. Trotz immenser Zerstörungen fuhren am 20. Mai 1945 wieder Straßenbahnzüge in den Berliner Außenbezirken. Bis Ende 1945 konnten 328 km Straßenbahnstrecke wieder befahren werden.

Geteilte Stadt

Datei:Mk Berlin Tram 4.jpg
Kurzgelenktriebwagen KT4D der BVB, Baujahr 1980

Die BVG wurde infolge der Teilung Berlins am 1. August 1949 ebenfalls geteilt. Es entstanden zwei verschiedene Unternehmen, die BVG-West in den drei Westsektoren (36 Straßenbahnlinien) und die BVG-Ost (13 Linien) im sowjetischen Sektor, ab 1969 VEB Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe (BVB). Die Linien 3, 23, 73, 74 und 95 wurden zunächst gemeinsam betrieben. Nach der Währungsreform 1948 wechselten die Schaffner an der Sektorengrenze. Am 14. Oktober 1950 wurde der Verkehr auf den Straßenbahnlinien 47 und 96 von West-Berlin nach Schönefeld bzw. Kleinmachnow eingestellt. Den in der Sowjetischen Besatzungszone gelegenen Abschnitt der Linie 96 zwischen Teltow und der Machnower Schleuse betrieb die BVG-Ost bis 1961 fort.<ref name="VB 1/13" />

Nachdem die SED im Jahr 1952 bereits einschneidende Maßnahmen zur Abtrennung der Westsektoren Berlins vom Umland und zum Ostsektor hatte vornehmen lassen, sorgte sie im Januar 1953 für die schon länger angedachte Unterbrechung der Straßenbahnverbindungen.<ref>Zur Straßenbahn in der Infrastrukturpolitik der SED im geteilten Berlin 1952/1953 siehe Michael Lemke: Vor der Mauer. Berlin in der Ost-West-Konkurrenz 1948 bis 1961. Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2011, ISBN 978-3-412-20672-7, S. 61–65; Provokation und „verbindliche Absprache“ (s. u.) S. 64.</ref> Aufgrund einer verbindlichen Absprache mit der West-BVG setzte die Ost-BVG auf den in den West-Sektoren endenden Linien 23, 24, 35, 74 und 95 ausschließlich männliches Personal ein, weil dort die arbeitsrechtlich vorgeschriebenen Toiletten, Umkleide- und Ruheräume für Frauen nicht vorhanden waren. Als am 15. Januar 1953 die Ost-BVG in provokatorischer Absicht auf diesen Linien Straßenbahnfahrerinnen einsetzte, wurden die Züge, zuerst am Potsdamer Platz, an der Einfahrt in den West-Sektor gehindert. Im Laufe des Tages kam es zur Unterbrechung aller sektorengrenzenüberschreitenden Straßenbahnlinien.<ref name="VB 3/13" /> Die Fahrgäste mussten zu Fuß die Sektorengrenze überqueren, um ihre Fahrt in einem Zug der jeweils anderen Verwaltung mit derselben Liniennummer fortzusetzen.<ref>Eine historische Übersicht geben die Berliner Verkehrsseiten: Berliner Verkehrsseiten Straßenbahn Berlin. Die Elektrische Straßenbahn in Berlin (West).</ref> Die Züge der S- und U-Bahn verkehrten hingegen noch bis zum 13. August 1961 durchgehend über die Sektorengrenzen hinweg.<ref name="berlin" />

West-Berlin

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Datei:Rillenschiene der West-Berliner Straßenbahn der BVG.jpg
Rillenschiene der Berliner Verkehrsbetriebe in West-Berlin

Ab 1954 gab es in West-Berlin eine Änderung der Verkehrspolitik, die auf einen Ersatz des Straßenbahnverkehrs durch Erweiterung der U-Bahn- und Omnibusstrecken zielte. Die Straßenbahn wurde als veraltet und überflüssig betrachtet. Ab 1954 wurden die Straßenbahnlinien nach und nach durch Omnibusse und in Einzelfällen durch die in den Folgejahrzehnten großzügig ausgebaute U-Bahn ersetzt. Ende 1962 gab es im Westteil der Stadt nur noch 18 Straßenbahnlinien.

Am 2. Oktober 1967 wurde in West-Berlin die letzte Straßenbahnlinie 55, die vom Bahnhof Zoo über Ernst-Reuter-PlatzRathaus CharlottenburgS-Bahnhof Jungfernheide – Siemensdamm – Nonnendammallee – Falkenseer Platz – Neuendorfer Allee bis nach Hakenfelde führte, stillgelegt. Erst 1984 wurde dieser Streckenabschnitt mit der Erweiterung der U-Bahn-Linie U7 wieder schienengebunden bedient. Bereits ab 1978 (bis 1991) pendelte ein Straßenbahnwagen vom Typ TM 33 als Nostalgiefahrzeug auf dem damals stillgelegten Hochbahnabschnitt zwischen den U-Bahnhöfen Nollendorfplatz und Bülowstraße.

Viele Metrobus-Linien folgen dem Verlauf früherer Straßenbahnlinien.

Ost-Berlin

Datei:Berlin-ost-bvb-sl-73-574987.jpg
Rekozug in der Wöhlertstraße (Endschleife Stadion der Weltjugend), 1974
Datei:Fahrschein BVB 1985.jpg
Fahrschein, 1985

In Ost-Berlin entstanden mit der sich mehr und mehr vertiefenden Spaltung der Stadt große Probleme mit der Erhaltung der Straßenbahnwagen. Die Hauptwerkstatt Straßenbahn befand sich in der West-Berliner Uferstraße. Ab 1954 übernahm das Raw Schöneweide die Wartungs- und Reparaturaufgaben. Damit war das Reichsbahnausbesserungswerk sowohl für die S-Bahn als auch für U-Bahn und Straßenbahn zuständig.

Für die Verkehrspolitik Ost-Berlins war Moskau mit seinen breiten, straßenbahnfreien Magistralen Vorbild. Folglich wurden im Rahmen der autoorientierten Verkehrsplanung der 1950er und 1960er Jahre zahlreiche Straßenbahnstrecken stillgelegt. 1967 wurden mit Fertigstellung der Neubebauung am Alexanderplatz die Linien über den Platz stillgelegt. Es verkehrten allerdings weiterhin mehrere Straßenbahnlinien bis in die Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße. Ende der 1980er Jahre gab es zwölf Linien in Berlin-Mitte, die die Endpunkte Am Kupfergraben, Stadion der Weltjugend (seit 1991 wieder U-Bahnhof Schwartzkopffstraße) und Hackescher Markt (je vier Linien) hatten. Die direkte Bedienung des Bahnhofs Friedrichstraße wurde durch Nutzung der parallel zur Friedrichstraße verlaufenden Planckstraße vermieden.

An eine Aufgabe des Straßenbahnnetzes war nicht gedacht. Ab Ende der 1970er Jahre wurden neue Straßenbahnstrecken gebaut, um die neuen Großsiedlungen wie Marzahn, später Hohenschönhausen und zuletzt Hellersdorf zu erschließen.

Seit der Wiedervereinigung

Datei:Altglienicke Köpenicker Straße 19921207.jpg
Straßenbahn auf der Köpenicker Straße in Altglienicke, 1992
Datei:Berlin Tramway Friedrichstrasse.JPG
Seit 1997 fahren Straßenbahnzüge direkt zum Bahnhof Friedrichstraße
Datei:Berlin Strassenbahn Alexanderplatz 2005 08 05.jpg
Straßenbahn auf dem Alexanderplatz, im Hintergrund die Urania-Weltzeituhr und das Haus des Reisens
Datei:20141214 - Tram am Hauptbahnhof Berlin erster Tag by sebaso.jpg
Wagen der Linie M5 am 14. Dezember 2014, dem Eröffnungstag des regulären Straßenbahnbetriebs, am Hauptbahnhof

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden im Jahr 1992 BVG (West) und BVB (Ost) wieder zur BVG vereinigt, das Unternehmen nennt sich nun Berliner Verkehrsbetriebe. Neben Bus- und U-Bahn-Linien betrieb die neue BVG die fast nur in den östlichen Bezirken verkehrende Straßenbahn.

Zum Jahreswechsel 1992/93 wurde der Betrieb auf der Strecke Adlershof–Altglienicke eingestellt und diese danach weitgehend abgebaut.

Es gab Überlegungen, die nach Pankow verkehrenden Straßenbahnlinien stillzulegen, da einerseits die Straßenbahnzüge in der Schönhauser Allee parallel zur U-Bahn-Linie U2 fahren und andererseits der Streckenast nach Rosenthal nicht ausgelastet sei. Dies war allerdings nicht durchzusetzen, und so präsentierte bald darauf der Senator für Verkehr Herwig Haase Pläne für die Reaktivierung der Straßenbahn in den westlichen Bezirken.

Die erste Strecke wurde 1995 über die Bornholmer Straße in zwei Etappen Richtung Westen eröffnet. Das Rudolf-Virchow-Klinikum sowie die U-Bahnhöfe Seestraße in Wedding und Osloer Straße, in Gesundbrunnen gelegen, sind seitdem wieder an das Straßenbahnnetz angeschlossen.

Seit dem 20. Dezember 1997<ref name="BZ 1997-12-22" /> halten die Straßenbahnzüge direkt am Bahnhof Friedrichstraße. Zuvor war ein längerer Fußweg zurückzulegen, um zu dem in der gleichen Zeit sanierten Bahnhof zu gelangen. Die Lage der Wendeschleife Am Kupfergraben in der Nähe der Humboldt-Universität und der Museumsinsel blieb unverändert.

Im Jahr darauf folgte die Wiedereröffnung der Straßenbahn am Alexanderplatz. Diese fährt nun direkt von der Kreuzung Mollstraße / Otto-Braun-Straße kommend über den Platz und hält sowohl am U-Bahnhof der U2 als auch am Bahnhofsgebäude der Regional- und S-Bahn, wo ein direkter Übergang zur U5 und zur U8 besteht. Die von Kritikern befürchtete Zunahme von Personenunfällen der Straßenbahn in der Fußgängerzone ist nicht eingetreten.

Die Straßenbahngleise wurden im Jahr 2000 von der bisherigen Endhaltestelle an der Revaler Straße über den S-Bahnhof Warschauer Straße direkt bis an den gleichnamigen U-Bahnhof verlängert. Da hier kein Platz für eine Wendeschleife bestand, wurde ein stumpf endendes Kehrgleis eingerichtet. Dafür wurden Zweirichtungsfahrzeuge beschafft. Die Gleise, die 1995 auf der Oberbaumbrücke verlegt worden sind, bleiben dagegen weiter ungenutzt, da eine Verlängerung der Straßenbahn bis zum Hermannplatz erst langfristig geplant ist.

Seit demselben Jahr führt die Straßenbahn in Pankow über die bisherige Endstation Französisch Buchholz, Kirche hinaus bis zur Guyotstraße, womit die dortigen Neubaugebiete an das Netz angeschlossen wurden.

Die zweite Strecke wurde 2006 im Westteil der Stadt eröffnet, die Linie M10 führte danach (bis zu ihrer Verlängerung zum Hauptbahnhof im August 2015) von ihrer bisherigen Endhaltestelle Eberswalder Straße durch die Bernauer Straße entlang des Mauerstreifens weiter zum Nordbahnhof in Mitte.

Am 30. Mai 2007 wurde eine Neubaustrecke vom Prenzlauer Tor über die Karl-Liebknecht-Straße zum Alexanderplatz in Betrieb genommen, wo die Linie M2 direkt am S- und Regionalbahnhof endet, statt wie bisher über den Rosa-Luxemburg-Platz zum Hackeschen Markt zu verkehren. Die bisherige Strecke in der Alten und Neuen Schönhauser Straße wird nicht mehr im Linienverkehr betrieben, sie ist allerdings als Betriebsstrecke erhalten.

Am 4. September 2011 wurde die anderthalb Kilometer lange Neubaustrecke Straßenbahn Adlershof–Schöneweide vom S-Bahnhof Adlershof durch den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof zum vorläufigen Endpunkt Karl-Ziegler-Straße am Campus Adlershof der Humboldt-Universität in Betrieb genommen. Die Strecke mit drei neuerrichteten Haltestellen kostete 13 Millionen Euro und wurde zunächst von den Linien 60 und 61 im überlagernden Zehnminutentakt bedient.<ref name="SenStadt 2011-09-04" /> Seit dem 13. Dezember 2015 verkehrt die Linie 63 anstelle der Linie 60 zur Karl-Ziegler-Straße.<ref name="BA Treptow-Köpenick PM" /> Ursprünglich sollte die Verbindung bereits 1999 fertiggestellt sein. Das Planfeststellungsverfahren war allerdings erst 2002 abgeschlossen. Kurz bevor der Planfeststellungsbeschluss nach fünf Jahren ungültig geworden wäre, wurde dem Projekt am 9. August 2007 zugestimmt und kurz darauf erste Masten für die Oberleitung aufgestellt. Es werden 9000 Fahrgäste pro Werktag erwartet.<ref name="BZ 2007-06-19" />

Netzausbau zum Hauptbahnhof und zur Turmstraße

Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 wurde eine neue Straßenbahnstrecke vom U-Bahnhof Naturkundemuseum durch die Invalidenstraße zum Berliner Hauptbahnhof mit der Endhaltestelle Lüneburger Straße in der Straße Alt-Moabit eröffnet. Die zweigleisige Strecke ist bis zum Hauptbahnhof 2,3 km lang, neue Haltestellen wurden an der Chausseestraße, am Invalidenpark und am Hauptbahnhof realisiert. Daran schließt sich eine 1,1 km lange eingleisige Blockumfahrung mit drei weiteren Haltestellen am Lesser-Ury-Weg, an der Lüneburger Straße und in der Clara-Jaschke-Straße sowie eine Aufstellanlage an.

Der geplante Eröffnungstermin war bereits mehrfach verschoben worden. Ursprünglich war eine Inbetriebnahme 2002 geplant. Diese Planung wurde jedoch vom Verwaltungsgericht bemängelt und daher 2004 abgebrochen und überarbeitet.<ref name="BZ 2009-02-10" /> Allerdings waren die ersten 80 m Gleis bereits beim Bau des Hauptbahnhofs und des Tiergartentunnels miterrichtet worden. Ein neues Planfeststellungsverfahren wurde am 15. Januar 2010 abgeschlossen.<ref name="SenStadt 2010-02-24" /> Im April 2011 wurde mit den vorbereitenden Bauarbeiten begonnen.<ref name="TS 2011-04-27" /> Das Bundesverkehrsministerium hatte auf etwa 50 m Länge einen zwei Meter breiten Streifen des Gartens an das Land Berlin abgetreten, um genug Platz für alle Verkehrsteilnehmer zu schaffen.<ref name="Signal 2/08" />

Im Zuge der Arbeiten an der Neubaustrecke wurde der Streckenast durch die Chausseestraße in die Schwartzkopffstraße und Pflugstraße am 26. August 2013 dauerhaft stillgelegt. Die Inbetriebnahme der Neubaustrecke erfolgte zunächst nur mit der Linie M5.<ref name="BZ 2013-03-08" /> Mit der Wiederherstellung der Verbindung vom Nordbahnhof zum U-Bahnhof Naturkundemuseum konnte die Neubaustrecke ab 28. August 2015 auch von den Linien M8 und M10 befahren werden.

Die Verlängerung der Strecke vom Hauptbahnhof über die Rathenower Straße und Turmstraße<ref name="TS 2016-07-18" /> bis U-Bahnhof Turmstraße wurde am 9. September 2023 dem Fahrgastbetrieb übergeben.<ref>Peter Neumann: BVG nennt Termin: Der Tag, an dem die Tram wieder zur Turmstraße fährt. In: berliner-zeitung.de. Berliner Zeitung, 28. Juli 2023, abgerufen am 29. Juli 2023.</ref><ref>Straßenbahn-Linie M10 fährt jetzt bis Turmstraße. In: rbb24.de. Rundfunk Berlin-Brandenburg, 9. September 2023, abgerufen am 9. September 2023.</ref> Die Prognose von knapp 10.000 Fahrgästen täglich wurde bereits wenige Wochen nach der Eröffnung deutlich übertroffen.<ref>Peter Neumann: M10 zur Turmstraße: Straßenbahnen nach Moabit sind voller als erwartet. 18. Oktober 2023, abgerufen am 28. Oktober 2023.</ref> Das Planfeststellungsverfahren begann im November 2017 und wurde mit dem Beschluss im Januar 2021 abgeschlossen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tram bis zur Turmstraße kommt – Betriebsbeginn ist 2020.] In: Berliner Morgenpost. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Die neue Ost-West Verbindung.] In: Berliner Verkehrsbetriebe. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Bauarbeiten begannen im Jahr 2021 und wurden im Sommer 2023<ref>Ecke Turmstraße, Nr. 2 – Mai/Juni 2023. In: turmstrasse.de. Bezirksamt Mitte von Berlin, 2023, abgerufen am 25. April 2023.</ref> abgeschlossen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Genehmigung erteilt – Bau der Tram-Linie durch Moabit soll in diesem Jahr beginnen.] In: Rundfunk Berlin Brandenburg. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>Vorlage:Hinweisbaustein

Liniennetz

Nach der Neukonzeption des Liniennetzes zum 12. Dezember 2004 gibt es in Berlin 22 Straßenbahnlinien. Das Netz wird in neun MetroTram- und 13 Straßenbahnlinien unterteilt. MetroTram-Linien bilden zusammen mit MetroBus-Linien das Metronetz. Dies ist ein in Ergänzung zum S- und U-Bahn-Netz eingeführtes Angebot von Straßenbahnen und Bussen, die wichtige Achsen befahren, die von der S- und U-Bahn nicht bedient werden. MetroTram-Linien fahren in der Regel 24 Stunden täglich, sieben Tage in der Woche, tagsüber mindestens im Zehnminutentakt und nachts mindestens alle 30 Minuten, einige Linien allerdings auf verkürzter Strecke. Die übrigen Straßenbahnlinien bedienen vor allem die Randbereiche der Stadt und verkehren meist im Zwanzigminutentakt bis maximal 1 Uhr nachts.

Geschichte der Liniennummern

Die ersten Pferdebahnlinien verzichteten auf eine besondere Kennzeichnung, da sie radial von den jeweiligen Endpunkten im Zentrum abgingen und somit nur wenige Berührungspunkte mit anderen Linien hatten. Erst mit der Ausdehnung des Netzes in die Innenstadt bestand die Notwendigkeit, die Linien voneinander zu unterscheiden. Die meisten deutschen Großstädte setzten daher ab den 1880er Jahren farbige Zielschilder oder Signaltafeln ein, teilweise beides zusammen. In Berlin waren diese stets in derselben Kombination gehalten. Als Kennfarben kamen Rot, Gelb, Grün und Weiß zur Anwendung, ab 1898 zusätzlich Blau. Die Tafeln waren ein- oder zweifarbig, letztere entweder halb/halb geteilt oder gedrittelt mit einem Strich in der zweiten Farbe. Die Anzahl der verwendeten Signaltafeln reichte jedoch nicht aus, um jede Linie mit einer eigenen Kennfarbe zu bestücken. Zudem sollten sich kreuzende oder nebeneinander verlaufende Linien mit unterschiedlichen Signaltafeln fahren. Dies führte dazu, dass einzelne Linien ihre Kennfarbe mehrmals im Laufe ihres Bestehens wechseln mussten.<ref name="BVB 3/59" /> Infolge der Elektrifizierung sowie der Übernahme der Neuen Berliner Pferdebahn durch die Große Berliner Pferde-Eisenbahn/Große Berliner Straßenbahn (GBPfE/GBS) stieg deren Linienanzahl um die Jahrhundertwende schlagartig an. Mit Blick auf die Hamburger Straßenbahn, wo im Sommer 1900 erstmals im deutschsprachigen Raum Liniennummern eingeführt wurden,<ref name="NDR" /> experimentierte die GBS ab 1901 ebenfalls mit den Nummern. In den Fahrplanheften dieser Zeit wurden die Linien zwar nummeriert, allerdings konnte sich deren Reihenfolge jährlich ändern. Das Nummerierungsschema sollte neben der GBS auch deren Nebenbahnen mit einbeziehen. Gleichzeitig sollten Buchstaben-Zahlen-Kombinationen, wie sie im Fahrplanheft vorkamen, vermieden werden.

Das am 6. Mai 1902 eingeführte Schema war relativ simpel aufgebaut: Einstellige Nummern waren den Ringlinien vorbehalten, zweistellige für die übrigen Linien. Anfangs gab die Zehnerstelle Auskunft darüber, wo die Linie fuhr; so waren 10er Linien in Moabit anzutreffen, 60er Linien in Weißensee und 70er Linien in Lichtenberg. Die Linien der Westlichen Berliner Vorortbahn erhielten die Buchstaben ‚A‘ bis ‚M‘ zugeteilt, die der Berlin-Charlottenburger Straßenbahn die Buchstaben ‚N‘ bis ‚Z‘ und die Linien der Südlichen Berliner Vorortbahn wurden mit römischen Zahlen nummeriert.<ref name="BVB 5/62" /> Die 1910 von der GBS übernommene Nordöstliche Berliner Vorortbahn erhielt 1913 die Linienbezeichnung ‚NO‘.<ref name="VB 5/99" /> Die farbigen Signaltafeln blieben parallel noch bis 1904 etwa erhalten;<ref name="BVB 4/62" /> zudem erhielten die während dieser Zeit eingerichteten Linien noch farbige Signaltafeln mit neuen, teilweise sogar dreifarbigen Farbkombinationen.<ref name="BVB 3/62" />

Einsetzer wurden ab März 1903 gesondert gekennzeichnet. Sie trugen hinter der Liniennummer ihrer Stammlinie den Buchstaben ‚E‘. In späteren Jahren übernahmen diese Linien vermehrt die Aufgaben von Verstärkerfahrten und wurden somit in den Fahrplänen als eigene Linien ausgewiesen. Am 15. April 1912 führte die GBS die erste Linie mit dreistelliger Nummer ein. Die 164 entstand durch Verlängerung der 64, die parallel dazu beibehalten wurde. In den folgenden Monaten wurden weitere Linien mit 100er Nummern versehen oder neu eingerichtet, meist als Linienpaar zur vorhandenen Linie.<ref name="BVB 6/59" />

Datei:Straßenbahn Cöpenick Tw 10.jpg
HTw 10 der Städtischen Straßenbahn Cöpenick mit Liniennummer und farbiger Signaltafel, 2011

Die umliegenden Betriebe waren von der Umstellung im Mai 1902 nicht betroffen und setzten auf eigene Kennzeichnungen. Die Linien der Städtischen Straßenbahnen und die meterspurigen Linien der Teltower Kreisbahnen wurden weiterhin mit Signaltafeln gekennzeichnet,<ref name="VB 5/83" /><ref name="BVB 4-5/81" /> bei der BESTAG und in Heiligensee wurden hingegen nicht die Linien, sondern lediglich die Ziele mit verschiedenfarbigen Schildern gekennzeichnet.<ref name="BVB 11/65" /><ref name="BVB 5/88" /> Die Spandauer Straßenbahn führte 1908 die Linienkennzeichnung mit Buchstaben ein, wobei diese dem Anfangsbuchstaben des Ziels entsprachen (Linie P nach Pichelsdorf usw.),<ref name="BVB 6/61" /> 1917 stellte der Betrieb auf Zahlen um.<ref name="BVB 11/61" /> In Cöpenick wurden die Linien ab 1906 mit Zahlen gekennzeichnet,<ref name="BVB 12/03" /> ab 1910 zusätzlich mit farbigen Signaltafeln für die einzelnen Routen (rote Linien nach Friedrichshagen usw.).<ref name="BVB 12/64" /> Die Berliner Ostbahnen verwendeten ab 1913 ebenfalls wie die SBV römische Zahlen als Liniennummern.<ref name="BVB 8/62" /> Die übrigen Betriebe einschließlich der normalspurigen Linien der Teltower Kreisbahnen verzichteten auf eine Linienkennzeichnung.

Mit dem Zusammenschluss der meisten Betriebe zur Berliner Straßenbahn wurde das Nummerierungsschema der GBS auf das gesamte Netz ausgeweitet. Meist wurden jene Nummern vergeben, deren Linien im Verlauf des Ersten Weltkriegs eingestellt wurden. So kam es beispielsweise dazu, dass die in Köpenick verkehrenden Linien vorwiegend 80er Nummern erhielten.<ref name="VB 4/05" /> Buchstaben wurden noch bis 1924 für Straßenbahnlinien vergeben, danach waren diese den Buslinien mit Vororttarif vorbehalten.<ref name="VB 1/90" />

Datei:Fotothek df pk 0000180 043.jpg
Triebwagen 5869 auf der Linie 128E, um 1945

Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mussten die Berliner Verkehrsbetriebe einen Großteil des Busverkehrs einstellen, um Kraftstoff zu sparen. Der Straßenbahnverkehr wurde dafür entsprechend ausgeweitet. Die neu eingerichteten Verstärkerlinien trugen zur Unterscheidung von den Stammlinien 200er und 300er Nummern. Ab 1941 wurde zusätzlich das Nachtnetz von Omnibus- auf Straßenbahnbetrieb umgestellt und die Nachtlinien mit 400er Nummern bezeichnet. Die Maßnahmen hatten bis zum Kriegsende bestand. Die letzten 100er Linien wurden am 31. Mai 1949 umbenannt.<ref name="BVB 6/59" /><ref name="VB 1/90" />

Nach der Verwaltungstrennung der BVG änderte sich anfangs nur wenig am Linienschema. Straßenbahnlinien, die zwischen Ost- und West-Berlin fuhren, behielten ihre Nummer auch nach der Netztrennung im Januar 1953 bei. Infolge der Netzausdünnung verschwanden einzelne Liniennummern. Die BVG-West verzichtete ab dem 1. Juli 1966 auf das Präfix ‚A‘ bei den Omnibuslinien,<ref name="berlin-straba 1960er" /> die BVG-Ost ab dem 1. Januar 1968.<ref name="VB 1/90" /> Während im Westen der Straßenbahnverkehr 15 Monate darauf komplett eingestellt wurde, konnte der Fahrgast im Osten anhand der Liniennummer nicht erkennen, ob es sich um eine Straßenbahn- oder Buslinie handelte. Die Berliner Verkehrsbetriebe beabsichtigten daher in den 1970er Jahren eine Systematisierung ihres Liniennetzes. Die Innenstadtlinien der Straßenbahn sollten die Liniennummern von 1 bis 30 erhalten, die in Köpenick sollten ihre 80er Nummern beibehalten. Die übrigen Nummern waren für Buslinien vorgesehen. Nachtlinien erhielten ab 1973 einheitlich 100er Nummern, für die Straßenbahn waren anfangs nur die Nummern ab 120 vorgesehen. Die Umsetzung des Gesamtkonzeptes erfolgte jedoch nur partiell – so fuhren beispielsweise die Straßenbahnlinien 46, 49, 70 und 71 bis zur politischen Wende unverändert im Innenstadtbereich.<ref name="VB 1/90" />

Nach der politischen Wende wurde in zwei Schritten ein einheitliches Nummerierungsschema eingeführt, das die Linien im Land Brandenburg mit einbezog. Die Berliner Straßenbahn erhielt den Liniennummernbereich von 1 bis 86 zugeteilt, daran anschließend folgten die Überlandbetriebe in Woltersdorf, Schöneiche und Strausberg mit den Nummern 87–89. Die Potsdamer Straßenbahn erhielt die 90er Liniennummern. E-Linien wurden nicht mehr gesondert im Fahrplan aufgeführt, die Verstärker fuhren bis 2004 aber weiterhin als solche. Nachtlinien wurden bei beiden Verkehrsmitteln durch ein vorangestelltes ‚N‘ ausgewiesen und die dreistelligen Liniennummern waren fortan für die Buslinien vorgesehen. Der ersten Umstellung vom 2. Juni 1991 folgten die Berliner Straßenbahnlinien am 23. Mai 1993. Das Liniennetz wurde neu geordnet und in fünf Nummernbereiche unterteilt. Wesentlicher Schwerpunkt war die Ausrichtung auf die historische Mitte. Einstellige Linien bildeten das Radial-Hauptnetz, 10er Linien deren Ergänzungsnetz. 20er Linien waren für die Ring- und Tangentiallinien vorgesehen. 50er Linien gab es im Bezirk Pankow, 60er Linien im Bezirk Köpenick analog zu den dort verkehrenden Buslinien.<ref name="SM 1/13" />

Nummernschema seit den 2000er Jahren

Am 12. Dezember 2004 führte die BVG das Verkehrskonzept BVG 2005 plus ein. Hauptinhalt war die Einführung von Metrolinien auf dicht befahrenen Routen, die keinen U- oder S-Bahn-Verkehr aufweisen. Im Straßenbahnnetz wurden daher neun MetroTram-Linien eingeführt und die übrigen Linien teilweise neu geordnet. Das Nummerierungsschema baut auf dem von 1993 auf, erfuhr aber geringfügige Anpassungen. MetroTram- und MetroBus-Linien tragen einheitlich ein ‚M‘ vor der Liniennummer.

Metrolinien mit einstelliger Liniennummer befahren das Radial-Hauptnetz; in der Regel entspricht die Liniennummer der von 1993; so wurde aus den Linien 2, 3 und 4 die M4, aus der 5 die M5 und so weiter. Zusätzlich wurden die beiden Pankower Linien 52 und 53 als Linie M1 in das Schema mit einbezogen.<ref>Einführung des BVG-Liniennetzkonzeptes am 12. Dezember 2004. In: IGEB Pressemitteilung vom 15. Februar 2005. Abgerufen am 16. Februar 2025.</ref> Die Ergänzungslinien dieser Radialen tragen weiterhin 10er Nummern, sofern sie nicht als Verstärker der jeweiligen Metrolinie aufgegangen sind. Metrolinien des Ring- und Tangentialnetzes erhielten eine Nummer im 10er Bereich, deren Ergänzungslinien behielten die 20er Nummer. Eine Ausnahme bildet die nachträglich eingerichtete Linie 37, die zusammen mit den Linien M17 und 27 eine gemeinsame Strecke befährt. Von den 50er Linien verblieb als einzige die 50, die 60er Linien blieben von den Maßnahmen weitgehend unberührt.

Linienübersicht

Linienübersicht, Stand: 9. September 2023
Linie Verlauf Länge
(in km)<ref name="BVG Linienübersicht" />
Anzahl
Hst<ref name="BVG Linienübersicht" />
Hst-
Abstand (in m)
M1 Mitte, Am KupfergrabenS+U Friedrichstraße U Oranienburger Tor S Oranienburger StraßeS Hackescher Markt U WeinmeisterstraßeU Rosenthaler Platz U Eberswalder Straße S+U Schönhauser AlleeSchönhauser Allee/Bornholmer Straße – S+U Pankow – Pankow Kirche – Grabbeallee/Pastor-Niemöller-Platz – Niederschönhausen, Schillerstraße oder Rosenthal Nord 12,4 39 326
M2 S+U Alexanderplatz/Dircksenstraße – Mollstraße/Prenzlauer Allee – Prenzlauer Allee/Danziger Straße – S Prenzlauer Allee – Prenzlauer Allee/Ostseestraße – Am Steinberg – Heinersdorf 06,5 18 382
M4 S Hackescher Markt – S+U Alexanderplatz/Gontardstraße – Mollstraße/Otto-Braun-Straße – Greifswalder Straße/Danziger Straße – S Greifswalder StraßeAntonplatz – Buschallee/Hansastraße – Prerower Platz – Falkenberg oder Hohenschönhausen, Zingster Straße 11,4 29 407
M5 Moabit, Lüneburger Straße – S+U HauptbahnhofU Naturkundemuseum U Oranienburger Tor – S Oranienburger Straße – S Hackescher Markt – S+U Alexanderplatz/Gontardstraße – Mollstraße/Otto-Braun-Straße – Landsberger Allee/Petersburger Straße – S Landsberger Allee – Hohenschönhauser Straße – Alt-Hohenschönhausen – Gehrenseestraße – Prerower Platz – Hohenschönhausen, Zingster Straße 17,2 38 465
M6 S Hackescher Markt – S+U Alexanderplatz/Gontardstraße – Mollstraße/Otto-Braun-Straße – Landsberger Allee/Petersburger Straße – S Landsberger Allee – Hohenschönhauser Straße – Landsberger Allee/Rhinstraße – S Marzahn – Jan-Petersen-Straße – U Hellersdorf – Hellersdorf, Riesaer Straße 19,2 39 505
M8 Moabit, Lüneburger Straße – S+U Hauptbahnhof – U Naturkundemuseum – S Nordbahnhof – U Rosenthaler Platz – U Rosa-Luxemburg-Platz – Mollstraße/Prenzlauer Allee – Mollstraße/Otto-Braun-Straße – Landsberger Allee/Petersburger Straße – S Landsberger Allee – Roederplatz – Herzbergstraße/Siegfriedstraße – Allee der Kosmonauten/Rhinstraße – S Springpfuhl – Jan-Petersen-Straße – Ahrensfelde/Stadtgrenze 20,8 40 533
M10 U Turmstraße – S+U Hauptbahnhof – U Naturkundemuseum – S Nordbahnhof – U Bernauer Straße – Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark – U Eberswalder Straße – Prenzlauer Allee/Danziger Straße – Greifswalder Straße/Danziger Straße – Landsberger Allee/Petersburger Straße – U Frankfurter Tor – S+U Warschauer Straße 11,0 29 393
M13 Wedding, Virchow-Klinikum – U Seestraße – U Osloer Straße – S Bornholmer Straße – Schönhauser Allee/Bornholmer Straße – Prenzlauer Allee/Ostseestraße – Antonplatz – Hohenschönhauser Straße – Roederplatz – Loeperplatz – S+U Frankfurter Allee – S Warschauer Straße 17,1 39 450
M17 Falkenberg – Prerower Platz – Gehrenseestraße – Landsberger Allee/Rhinstraße – Allee der Kosmonauten/Rhinstraße – S Friedrichsfelde Ost – U Tierpark – S Karlshorst – Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße – S Schöneweide – Landschaftspark Johannisthal – S Adlershof 19,8 41 495
Datei:Berlin Tram 12.svg Mitte, Am Kupfergraben – S+U Friedrichstraße – U Oranienburger Tor – U Naturkundemuseum – S Nordbahnhof – U Eberswalder Straße – Prenzlauer Allee/Ostseestraße – Antonplatz – Weißensee, Pasedagplatz 10,7 28 396
Datei:Berlin Tram 16.svg S+U Frankfurter Allee – Loeperplatz – Roederplatz – Hohenschönhauser Straße – Landsberger Allee/Rhinstraße – S Marzahn – Ahrensfelde/Stadtgrenze 13,6 25 567
Datei:Berlin Tram 18.svg Landsberger Allee/Petersburger Straße – S Landsberger Allee – Roederplatz – Herzbergstraße/Siegfriedstraße – Allee der Kosmonauten/Rhinstraße -S Springpfuhl – U Hellersdorf – Hellersdorf, Riesaer Straße 13,6 20 716
Datei:Berlin Tram 21.svg S+U Lichtenberg/Gudrunstraße – Herzbergstraße/Siegfriedstraße – Loeperplatz – U Frankfurter Tor – Boxhagener Straße/Holteistraße – S Rummelsburg – Treskowallee/Ehrlichstraße – Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße – S Schöneweide 16,5 41 412
Datei:Berlin Tram 27.svg Krankenhaus Köpenick/Südseite – Schloßplatz Köpenick – Bahnhofstraße/Lindenstraße – Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße – S Karlshorst – U Tierpark – S Friedrichsfelde Ost – Allee der Kosmonauten/Rhinstraße – Landsberger Allee/Rhinstraße – Hauptstraße/Rhinstraße – Buschallee/Hansastraße – Weißensee, Pasedagplatz 20,7 45 470
Datei:Berlin Tram 37.svg S+U Lichtenberg/Gudrunstraße – Herzbergstraße/Siegfriedstraße – Allee der Kosmonauten/Rhinstraße – S Friedrichsfelde Ost – U Tierpark – S Karlshorst – Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße – S Schöneweide 11,3 23 514
Datei:Berlin Tram 50.svg Wedding, Virchow-Klinikum – U Seestraße – U Osloer Straße – S Bornholmer Straße – Schönhauser Allee/Bornholmer Straße – S+U Pankow – Pankow Kirche – S Pankow-Heinersdorf – Französisch Buchholz, Guyotstraße 14,4 32 465
Datei:Berlin Tram 60.svg Johannisthal, Haeckelstraße – S Schöneweide – Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße – Bahnhofstraße/Lindenstraße – S Friedrichshagen – Friedrichshagen, Altes Wasserwerk 14,7 35 432
Datei:Berlin Tram 61.svg Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße – S Schöneweide – Landschaftspark Johannisthal – S Adlershof – S Spindlersfeld – Schloßplatz Köpenick – Bahnhofstraße/Lindenstraße – S Friedrichshagen – Rahnsdorf/Waldschänke 19,0 40 487
Datei:Berlin Tram 62.svg Wendenschloß – Schloßplatz Köpenick – Bahnhofstraße/Lindenstraße – S Köpenick – Mahlsdorf-Süd – S Mahlsdorf 12,2 31 407
Datei:Berlin Tram 63.svg Landschaftspark Johannisthal – S Adlershof – S Spindlersfeld – Schloßplatz Köpenick – Bahnhofstraße/Lindenstraße – S Köpenick – Mahlsdorf-Süd – Mahlsdorf, Rahnsdorfer Str. 13,0 27 500
Datei:Berlin Tram 67.svg Krankenhaus Köpenick, Südseite – Schloßplatz Köpenick – Bahnhofstraße/Lindenstraße – Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße – S Schöneweide 08,1 19 450
Datei:Berlin Tram 68.svg S Köpenick – Bahnhofstraße/Lindenstraße – Schloßplatz Köpenick – S Grünau – Alt-Schmöckwitz 14,5 27 558

Anmerkung: Kursiv = bei Metrolinien auf diesem Abschnitt kein Nachtverkehr

Taktzeiten

Taktzeiten (in min)
Linie Streckenabschnitt Mo–Fr (HVZ) Mo–Fr (NVZ) Sa So /
Feiertag
SVZ Nächte
(Fr/Sa, Sa/So
und vor gesetzl.
Feiertagen)
M1 Mitte, Am Kupfergraben – Grabbeallee/Pastor-Niemöller-Platz 7/8 10 30
Grabbeallee/Pastor-Niemöller-Platz – Niederschönhausen, Schillerstraße 15 20 30
Grabbeallee/Pastor-Niemöller-Platz – Rosenthal Nord 15 20
M2 Heinersdorf – Am Steinberg 20
Am Steinberg – S+U Alexanderplatz/Dircksenstraße 5 6/7/7 10 30
M4 S Hackescher Markt – Prerower Platz 3/3/4<templatestyles src="FN/styles.css" /> A 1 5 6/7/7 30
Prerower Platz – Falkenberg 6/7/7<templatestyles src="FN/styles.css" /> A 2 10 20 30
Prerower Platz – Hohenschönhausen, Zingster Straße 6/7/7<templatestyles src="FN/styles.css" /> A 2 10 7/13
M5 S+U Hauptbahnhof – S Hackescher Markt 10 20
S Hackescher Markt – Landsberger Allee/Petersburger Straße 10 20 30
Landsberger Allee/Petersburger Straße – Hohenschönhausen, Zingster Straße 5 10 30
M6 S Hackescher Markt – Landsberger Allee/Petersburger Straße 10 20
Landsberger Allee/Petersburger Straße – Betriebshof Marzahn 3/7<templatestyles src="FN/styles.css" /> A 3 10 30
Betriebshof Marzahn – Hellersdorf, Riesaer Straße 10 30
M8 S+U Hauptbahnhof – Landsberger Allee/Petersburger Straße 10 20
Landsberger Allee/Petersburger Straße – S Springpfuhl 10 30
S Springpfuhl – Ahrensfelde/Stadtgrenze 5 10 30
M10 U Turmstraße – S+U Warschauer Straße 5 6/7/7 10 15
M13 Wedding, Virchow-Klinikum – S+U Warschauer Straße 10 20 30
M17 Falkenberg – Hohenschönhausen, Gehrenseestraße 10 20
Hohenschönhausen, Gehrenseestraße – S Adlershof 10 20 30
Datei:Berlin Tram 12.svg Mitte, Am Kupfergraben – Weißensee, Pasedagplatz 10 20
Datei:Berlin Tram 16.svg Ahrensfelde/Stadtgrenze – S+U Frankfurter Allee 10 20 (Mo–Fr)
Datei:Berlin Tram 18.svg Hellersdorf, Riesaer Straße – Landsberger Allee/Petersburger Straße 10 20 20 (Mo–Fr)
Datei:Berlin Tram 21.svg S+U Lichtenberg – S Schöneweide 20
Datei:Berlin Tram 27.svg Weißensee, Pasedagplatz – Krankenhaus Köpenick 20
Datei:Berlin Tram 37.svg S+U Lichtenberg – S Schöneweide 20
Datei:Berlin Tram 50.svg Französische Buchholz, Guyotstraße – Prenzlauer Berg, Björnsonstraße 10 20
Prenzlauer Berg, Björnsonstraße – Wedding, Virchow-Klinikum 10
Datei:Berlin Tram 60.svg Johannisthal, Haeckelstraße – Friedrichshagen, Am Wasserwerk 20
Datei:Berlin Tram 61.svg Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße – S Adlershof 20
S Adlershof – Rahnsdorf/Waldschänke 20
Datei:Berlin Tram 62.svg Wendenschloß – S Köpenick 10 20
S Köpenick – S Mahlsdorf 20
Datei:Berlin Tram 63.svg Landschaftspark Johannisthal – S Köpenick 20
S Köpenick – Mahlsdorf, Rahnsdorfer Straße 20
Datei:Berlin Tram 67.svg S Schöneweide – Freizeit- und Erholungszentrum 10 20
Freizeit- und Erholungszentrum – Krankenhaus Köpenick 20
Datei:Berlin Tram 68.svg S Köpenick – S Grünau 10 20
S Grünau – Alt-Schmöckwitz 20

Anmerkungen

<templatestyles src="FN/styles.css" />

A 1 
in den Sommerferien im Vierminutentakt

<templatestyles src="FN/styles.css" />

A 2 
in den Sommerferien im Achtminutentakt

<templatestyles src="FN/styles.css" />

A 3 
Linie M6 (Landsberger Allee / Petersburger Straße – Betriebshof Marzahn): in den Schulferien morgens und in den Sommerferien nachmittags im 10-Minuten-Takt

Taktverdichtung

Im Nahverkehrsplan 2019–2023 des Senates von Berlin ist eine weitere Verdichtung des Taktes bis 2023 in der Hauptverkehrszeit vorgesehen. Darunter findet sich ein 3-Minuten-Takt auf der Linie M4 und ein Vierminutentakt auf den Linien M2, M5, M6, M8 und M10.<ref>Anlage 8 zum Nahverkehrsplan Berlin 2019-2013 "Rahmenfahrplan". Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz von Berlin, 25. Februar 2019, abgerufen am 28. Februar 2019.</ref>

Infrastruktur

Streckennetz

Datei:StrabaBln2009.png
Streckenübersicht, Stand 2009
Datei:Linie M6 der Straßenbahn Berlin, 2015.JPG
Haltestelle Spandauer Straße / Marienkirche, 2015
Datei:Clp 20080821 Tw 1097+7062 Hst S+U Lichtenberg-Gudrunstraße.jpg
KT4D-T und GT6N in der Gleisschleife Gudrunstraße am Bahnhof Lichtenberg
Datei:Clp 20080826 Tw 6159+6172 Blockdammweg.jpg
KT4D in der Gleisschleife Blockdammweg
Datei:Clp 20080826 Tw 6169 Hst Wendenschloß.jpg
Linie 62 an der Endhaltestelle Wendenschloß
Datei:Berlin Karlshorster Straße 910827.jpg
Ehemalige Gleisverschlingung in der Karlshorster Straße

Das 196 km lange Streckennetz gliedert sich in drei Teilbereiche. Den größten Teil bildet das Kernnetz, das sich vom Ortsteil Mitte sternförmig auf die nordöstlichen Stadtgebiete ausdehnt. Es wird ergänzt durch drei große Tangentialstrecken, wobei die beiden inneren Linien M10 und M13 Überreste zweier Ringlinien, dem Ost-West-Ring und dem Nordring, sind. Die äußere von der Linie M17 befahrene Tangentialstrecke setzt sich aus mehreren Teilstrecken zusammen, die zwischen 1910 und 1988 errichtet wurden.

Das Teilnetz Pankow im Norden umfasst die Linie M1 in Richtung Hackescher Markt und die Linie 50 in Richtung Wedding. Es ist über die Schönhauser Allee und Berliner Straße mit dem Kernnetz verbunden und teilt sich im Ortsteil Pankow auf drei Äste nach Rosenthal, Niederschönhausen und Französisch Buchholz auf. Ursprünglich war dieser Bereich über weitere Strecken mit dem Hauptnetz verbunden. Diese Verbindungen liefen über die Wollankstraße bzw. Schönholz und wurden bis 1953 stillgelegt.

Das Köpenicker Teilnetz im Südosten entstand als eigenständiges Netz der Städtischen Straßenbahn Cöpenick mit Mittelpunkt in der Köpenicker Altstadt. An den Außenästen der von hier ausgehenden Strecken schließen weitere, ehemals eigenständige Strecken an, die ebenfalls zum Teilnetz gezählt werden. Eine der beiden Verbindungen mit dem Kernnetz führt über die Straße An der Wuhlheide nach Oberschöneweide. Eine zweite Verbindung verläuft seit Ende Oktober 2021 von Schöneweide über Johannisthal nach Adlershof. Zudem ist eine weitere Verbindung von der Stichstrecke nach Mahlsdorf zum Neubaugebiet in Hellersdorf langfristig geplant. Im Gegensatz zum Pankower Teilnetz verkehrt der Großteil der Linien innerhalb von Köpenick, eine Radiallinie ins Stadtzentrum besteht seit 1969 nicht mehr. Fast alle hier verkehrenden Linien haben eine 60er Nummer.

Das Netz ist fast vollständig zweigleisig ausgebaut, lediglich in den Teilnetzen von Köpenick und Pankow sowie in Lichtenberg bestehen noch eingleisige Abschnitte:

  • zwischen Rosenthal Nord und Pastor-Niemöller-Platz (M1)
  • zwischen Nordend und Schillerstraße (M1)
  • zwischen Am Wasserturm und Heinersdorf (M2)
  • zwischen Müggelseedamm/Bölschestraße und Altes Wasserwerk (60)
  • zwischen S-Bahnhof Adlershof und Marktplatz Adlershof (61, 63)
  • zwischen Mahlsdorf-Süd und S-Bahnhof Mahlsdorf (62, 63)
  • Haltestelle Hartlebenstraße (61) Gleisverschlingung, seit 2016 im Zuge des barrierefreien Ausbaus der Haltestelle

Hinzu kommen zwei Netzabschnitte, die 2012 bzw. 2016 aufgrund von Brückensanierungen von Gleisverschlingungen zu eingleisigen Abschnitten mit Weichen an beiden Enden umgebaut wurden:

Bis zum Jahr 2000 waren alle Endstellen im Netz mit einer Wendeschleife ausgestattet. Die letzte Stumpfendstelle – 1993 durch Stilllegung der Strecke nach Altglienicke vorübergehend entstanden – war 1995 am S-Bahnhof Adlershof beseitigt worden. Erst die Verlängerung der heutigen M10 zum S+U-Bahnhof Warschauer Straße machte den Bau einer Stumpfendstelle nötig, da der Platz für eine Schleife nicht ausreichte und außerdem damals der zügige Weiterbau zum Hermannplatz vorgesehen war. Von 2006 bis 2015 war die provisorische M10-Endhaltestelle S-Bahnhof Nordbahnhof ebenfalls stumpf. Die Haltestellen Marktstraße und S-Bahnhof Rummelsburg lassen sich seit 2012 von der Linie 21 provisorisch als Endstelle nutzen.

Schließlich endet zudem ein Gleis der neuen M2-Trasse am S+U-Bahnhof Alexanderplatz/Dircksenstraße stumpf. Dort beginnen und enden die Züge der M2. Das nördliche Gleis der Straßenbahnhaltestelle S+U-Bahnhof Alexanderplatz/Dircksenstraße ist über eine in nordöstlicher Richtung führende Kurve mit der über den Alexanderplatz führenden Trasse (stadteinwärts) verbunden. Diese wird bei baustellenbedingten Umleitungen oder Störungen von den Zügen der Linien M4, M5 und M6 befahren. Seit 2012 werden beide Gleise dieser Endhaltestelle im Linienbetrieb der M2 genutzt, da vor allem im Tagesverkehr (6-/7-/7-Minuten-Takt) und insbesondere in den Hauptverkehrszeiten während des Fünfminutentaktes die alleinige Nutzung des Stumpfgleises zu Verspätungen auf der M2 und zu langen Wartezeiten des am Alexanderplatz endenden Zuges führten, wenn dieses Gleis noch belegt war.

Nachdem festgelegt wurde, dass die Hauptnutzung der Linie 18 als Zubringer zwischen dem Ortsteil Hellersdorf und den S-Bahn-Linien S7 und S75 am S-Bahnhof Springpfuhl erfolgt, beschloss man, am S-Bahnhof Springpfuhl eine Stumpfendstelle einzurichten und dort alle Fahrten der Linie 18 enden zu lassen, nachdem die Linie vorher noch bis zur Haltestelle S+U Lichtenberg/Gudrunstraße verkehrte. Ab dem Zeitpunkt der Verkürzung der Linie 18 zum S-Bahnhof Springpfuhl wurde die Linie 37 von der Endhaltestelle Betriebshof Lichtenberg zur vorherigen Endhaltestelle der Linie 18, S+U-Bahnhof Lichtenberg/Gudrunstraße, verlängert.

An der Haltestelle Freizeit- und Erholungszentrum wurde eine Stumpfendstelle gebaut, vorrangig um Verstärker während der Vorlesungszeiten der Hochschule für Technik und Wirtschaft auf der Linie 67 dort wenden lassen zu können. Seit Juni 2021 wenden hier zusätzlich Verstärker der Linie 27.

Neben den oben aufgeführten Endstellen existieren noch weitere im Netz, die teilweise von Einsetzern (kursiv dargestellt) genutzt werden. Weitere meist stumpfe Endhaltestellen werden geplant, um den Fahrplan flexibler zu gestalten; dazu passende Zweirichtungsfahrzeuge werden verstärkt beschafft.<ref name="Fahrgastsprechtag 2014" />

Des Weiteren existiert seit 2009 in der Pappelallee ein Gleiswechsel. Er diente während der Bauarbeiten am Hochbahnviadukt der U2 als Stumpfendstelle für die Linie M1. Zwischen 2006 und 2015 diente ein Gleiswechsel am S-Bahnhof Nordbahnhof als provisorische M10-Endhaltestelle. Nach der 2015 erfolgten Wiederherstellung der Verbindung vom Nordbahnhof zum U-Bahnhof Naturkundemuseum blieb der Gleiswechsel nach einer baulichen Anpassung erhalten und steht weiterhin als Stumpfendstelle der Linie M10 zur Verfügung.

Mit Beginn erster Baumaßnahmen am Bahnhof Karlshorst wurde 2006 ein Gleiswechsel im Bereich der Tram-Haltestelle am S-Bahnhof eingebaut, dieser war bis 2019 als provisorische Stumpfendstelle nutzbar. Nach einer Verschiebung befindet er sich seitdem an der Haltestelle Marksburgstraße, die während der Bauarbeiten zeitweise als Endhaltestelle genutzt wurde. Seit Ende 2020 existieren neu eingebaute Gleiswechsel am S-Bahnhof Grünau sowie am Louise-Schroeder-Platz.

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Zur Versorgung mit Fahrstrom sind im Berliner Straßenbahnnetz insgesamt 453 km Fahrdraht installiert, dieser wird von etwa 7200 Fahrleitungsmasten und etwa 1000 Wandhalterungen getragen (Stand: 2017).<ref name="BVB 4/17" />

Betriebshöfe

Datei:MoabitWiebestraßeMeilenwerk.jpg
Ehemaliger Betriebshof Moabit in der Wiebestraße


Die Berliner Verkehrsbetriebe unterhalten fünf Betriebshöfe und einen Gleisbauhof. BVG-intern werden die Anlagen als Betriebsteil bezeichnet. Im Laufe der Geschichte gab es über 80 solcher Anlagen im Netz. Die Höfe wurden in der Regel an den äußeren Streckenenden errichtet. Das Bauland war in diesen Gegenden weitaus günstiger als in der Innenstadt und die morgens ausrückenden Wagen konnten auf der ersten Fahrt bereits Fahrgäste mitnehmen. Innerstädtische Betriebshöfe waren die Ausnahme und bedienten vor allem die Ringlinien.

Je nach Epoche wiesen die Betriebshöfe einen unterschiedlichen Aufbau auf. So mussten die Pferdebahnhöfe neben den Hallen und Werkstätten für die einzelnen Wagen im Schnitt die fünffache Anzahl an Pferden aufnehmen können. Neben den Ställen, die teils mehrgeschossig waren, mussten unter anderem Hufschmiede und Lagerplätze für das Futter vorhanden sein. Zur Erholung kranker und pflastermüder Pferde pachteten die Betriebe teilweise Weideland in der Umgebung.<ref name="BVB 6/69" /> Kleinere Arbeiten an den Fahrzeugen wurden vor Ort durchgeführt. Für größere Vorhaben bestand ab 1892 die Hauptwerkstatt in der Uferstraße, in der teilweise Fahrzeuge neu hergestellt wurden.<ref name="BVB 7/74" />

Bei Einführung des elektrischen Betriebs wurden die meisten Höfe entsprechend hergerichtet. Ab 1899 begann die Große Berliner Straßenbahn mit dem Bau größerer Betriebshöfe, um die älteren und kleineren Anlagen zu ersetzen. Die neuen Höfe waren in der Regel für 200–300 Wagen ausgelegt. Der 1901 eröffnete Betriebshof Moabit war mit einer Kapazität von 325 Wagen seinerzeit der größte Straßenbahnhof Europas,<ref name="BVB 11/64" /> der 1913 eröffnete Betriebshof Lichtenberg mit 540 Wagen sogar der größte weltweit.<ref name="BVB 80-83" /><ref name="alba 126-128" />

Die Berliner Straßenbahn setzte dieses Programm bis 1930 weiter fort. Einher kam der Bau von betriebseigenen Wohnungen im näheren Umfeld. Bei den neuerrichteten Höfen in der Müllerstraße im Wedding sowie in Charlottenburg entstanden so ganze Wohnblöcke, die das Depot umschlossen und mit ihm ein Ensemble bildeten.<ref name="VB 5/05" /> Verantwortlich für die Neu- und Ausbauten dieser Zeit war vor allem der Architekt Jean Krämer, der ähnlich wie Alfred Grenander für die U-Bahn als Hausarchitekt der Berliner Straßenbahn bezeichnet werden kann.<ref name="alba 126-128" /> Von den ehemals 38 Betriebshöfen, die 1919 im gesamten Netz bestanden, waren nach Abschluss der Arbeiten noch 18 in Betrieb, zuzüglich der beiden neu eröffneten. Danach setzte eine über mehrere Jahrzehnte andauernde Stagnation in puncto Neubau ein. Das Netz befand sich auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung. Zu den nicht umgesetzten Vorhaben dieser Zeit zählte der Neubau der Hauptwerkstatt in Wittenau, es wurde lediglich das Hauptlager hierher verlegt.<ref name="VB 2/09" />

Während des Zweiten Weltkriegs wurden mehrere Betriebshöfe in größerem Umfang beschädigt. Das Hauptlager Wittenau und die Höfe Spandau, Treptow und Kreuzbergstraße waren am stärksten von den Bombardements betroffen, letzterer ging nach Kriegsende nicht wieder in Betrieb. Die nach dem Krieg geschlossenen Höfe der BVG-West wurden in der Regel einer anderen Nutzung zugeführt, etwa als Omnibusbetriebshof oder Lagerstätte landeseigener Unternehmen. Da die Hauptwerkstatt ebenfalls im Westen lag, übernahm das Reichsbahnausbesserungswerk Berlin-Schöneweide deren Aufgaben für die Ost-Berliner Straßenbahn. Der jüngste Betriebshof in Marzahn entstand mit dem Streckenausbau im Rahmen des Tatra-Programms.<ref name="BVB 80-83" /><ref name="alba 126-128" />

Im Zusammenhang mit dem Bau von Neubaustrecken ist perspektivisch die Schaffung von drei neuen Betriebshöfen vorgesehen. Diese sollen in Adlershof, Pankow-Heinersdorf und im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic (ehemaliger Flughafen Tegel) entstehen.

Betriebshof Marzahn

Datei:Betriebshof-marzahn01.jpg
Betriebshof Marzahn

Der Betriebshof Marzahn (Mar) ist der neueste und größte Betriebshof der Straßenbahn. Er befindet sich an der Landsberger Allee an der Grenze zu Hellersdorf. Die Anlage wurde nötig, als in den 1980er Jahren die Strecken in die Neubaugebiete Marzahn, Hohenschönhausen und Hellersdorf entstanden. Die Arbeiten dauerten von April 1981 bis Dezember 1988, die ersten Fahrzeuge konnten schon ab April 1985 untergebracht werden. Der Betriebshof umfasst eine 25-gleisige Freiluftabstellanlage, eine Instandsetzungshalle mit zehn Gleisen, ein Bremsprüfgleis sowie mehrere Hallen für Maschinen und Geräte zur Reparatur der Fahrzeuge. Zusätzlich befindet sich am Eingang des Geländes eine dreigleisige Wendeschleife für Einsetzer. Die Kapazität beträgt etwa 300 Fahrzeuge des Typs Tatra KT4D mit einer Länge von 19 m.

Betriebshof Weißensee

Datei:Tram Berlin Betriebshof Weißensee.jpg
Betriebshof Weißensee

Der Betriebshof Weißensee (Wei) an der Bernkasteler Straße unweit der Berliner Allee wurde 1912 als Bahnhof 22 der Großen Berliner Straßenbahn (GBS) eröffnet. Die Haupthalle bot Platz für etwa 200 Wagen mit elf Metern Länge. 1976 wurde das Gelände um eine elfgleisige Freiluftabstellanlage erweitert. Der Ausbau wurde nötig, da die neuen Wagen des Typs Tatra KT4D hier stationiert werden sollten. Das Depot beheimatet vorrangig die Fahrzeuge der Linien im Bezirk Pankow.

Betriebshof Lichtenberg

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Betriebshof Lichtenberg

Der Betriebshof Lichtenberg (Lich) wurde 1913 als Bahnhof 24 der GBS dem Verkehr übergeben. Er galt zum Zeitpunkt seiner Inbetriebnahme als der weltweit größte Straßenbahnhof. Die beiden Haupthallen fassten insgesamt 540 Wagen mit einer Länge von bis zu elf Metern. Später wurde das Gelände um einen Omnibusbetriebshof erweitert. Die Fahrzeuge der drei zwischen 1951 und 1973 verkehrenden Ost-Berliner O-Bus-Linien waren hier beheimatet. Neben den beiden insgesamt 26 Gleise umfassenden Haupthallen für Wartungs- und Reparaturarbeiten verfügt das Depot außerdem über eine 25-gleisige Freiluftabstellanlage sowie eine zweigleisige Wagenhalle für Arbeitsfahrzeuge. Letztere kamen bei der Erweiterung der Anlagen 1977 hinzu und befinden sich nördlich des Bushofs, der von den Gleisen quasi umschlossen wird.

Betriebshof Niederschönhausen

Der Betriebshof Niederschönhausen (Nie) wurde am 26. Mai 1901 eröffnet und befindet sich unweit der Haltestelle Nordend an der Dietzgenstraße. Der Hof diente bis 2015 vorrangig der Unterbringung von historischen Fahrzeugen und ist seitdem ungenutzt. Ab September 2016 wurde der Platz vor der Wagenhalle zum Abstellen von ausgemusterten Wagen des Typs Tatra T6 genutzt. Seit 2018 führte nur noch ein einzelnes Gleis auf das Gelände, das seit 2022 nicht mehr genutzt werden kann, da die entsprechende Weiche für weiteren Einsatz auf dem Betriebshof Nalepastr. ausgebaut wurde.

Betriebshof Nalepastraße

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Betriebshof Nalepastraße

Der Betriebshof Nalepastraße (Na) in Oberschöneweide wurde als Betriebshof der Berliner Ostbahnen 1901 in Betrieb genommen, nach der Übernahme durch die GBS wurde er als Bahnhof 15 geführt. Neben den Straßenbahnfahrzeugen betrieben die Ostbahnen die Güterbahn Berlin-Oberschöneweide, die vom Betriebsbahnhof Rummelsburg aus kommend über die Nalepastraße die Industriezweige in Oberschöneweide belieferten. Da die Fahrzeuge anfangs noch von Bullen gezogen wurden, bürgerte sich schnell der Spitzname „Bullenbahn“ ein. Die Bezeichnung wurde später für die elektrischen Lokomotiven des Betriebs verwendet, entweder als „Großer Bulle“ (vierachsig) oder „Kleiner Bulle“ (zweiachsig). Die Fahrzeuge wurden zusammen auf dem Hof untergebracht. Dieser besteht aus zwei insgesamt acht Gleise fassenden Wagenhallen sowie einer fünfgleisigen Freiluftabstellanlage. Noch 1986 entstand vor dem Betriebshof eine Verbindung zwischen der Industriebahn und dem Straßenbahnnetz, die danach von den Straßenbahngüterzügen für den Altpapiertransport befahren wurde. Der Betriebshof wird fast ausschließlich zum Abstellen von ausgemusterten Wagen des Typs Tatra T6A2D gebraucht. Der Hof wird zusammen mit dem Köpenicker Betriebshof als Betriebsteil Südost geführt. Nachdem der Betriebshof zwischenzeitlich wieder reaktiviert werden musste, da aufgrund von Havarien in der Altstadt Köpenick in den Jahren 2007 und 2008 der Betriebshof Köpenick vom Netz fast vollständig getrennt war, werden seit 2015 wieder planmäßig einige Linienzüge abgestellt. Seit dem Jahr 2017 wurde der Betriebshof auch zwischenzeitlich zum Abstellen von Gelenkbussen verwendet, die auf der Linie 165 nur in den Stoßzeiten fahren (Schüler- und Berufsverkehr). Vom 1. November 2021 bis 1. September 2023 wurde der Betriebshof zudem montags bis freitags als Wendemöglichkeit für die Linie 61 genutzt.

Betriebshof Köpenick

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Betriebshof Köpenick

Der Betriebshof Köpenick (Köp) in der Wendenschloßstraße wurde zusammen mit der ersten elektrischen Köpenicker Straßenbahnlinie (der heutigen Linie 62) im Jahr 1903 eröffnet. Später kam er als Bahnhof 26 zur GBS. Der Hof umfasst insgesamt zwei Wagenhallen mit insgesamt 18 Gleisen sowie eine viergleisige Freiluftabstellanlage. Es ist zudem der einzige Betriebshof, auf dessen Gelände sich keine Gleisschleife befindet, sodass die Züge auf der Wendenschloßstraße kehren müssen.

In den 1970er Jahren sollte das Depot geschlossen und dafür ein neues an der Straße An der Wuhlheide entstehen, da hier genügend Platz für eventuelle Erweiterungen bestand. Die Pläne wurden aufgegeben, als die Errichtung der Neubaugebiete in Marzahn und Hellersdorf beschlossen wurde und damit die Verlagerung des Linienangebots abzusehen war.

Da der Betriebshof unter Denkmalschutz steht und für die in Zulauf befindlichen Niederflurfahrzeuge nicht geeignet ist, soll er Mitte bis Ende der 2020er Jahre aufgegeben werden. Das südliche Streckennetz der Straßenbahn soll dann vom neu zu errichtenden Betriebshof Adlershof bedient werden.<ref name="signal2017" />

Gleisbauhof Kniprodestraße

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Gleislager Kniprodestraße

Das Gleisbauhof Kniprodestraße schließt sich an die Gleisschleife im Prenzlauer Berg an und ist ein ehemaliger Betriebshof der SSB (Straßenbahnen der Stadt Berlin), der von 1908 bis 1923 bestand. Wegen Linienzusammenlegungen im Rahmen der Vereinigung der Berliner Straßenbahnbetriebe wurde er 1923 zum Gleisbauhof der Berliner Straßenbahn (BST) unter deren Dach bis zur Vereinigung zur BVG im Jahr 1929. Durch den Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände teilweise beschädigt, eine umfassende Sanierung blieb allerdings in den darauffolgenden Jahren aus, sodass von dem eigentlichen Betriebshof kaum noch etwas zu sehen ist. Das Gelände dient als Gleislager und Stützpunkt für das Personal und den Fahrzeugpark – darin eingeschlossen ein selbstfahrender Schienenschleifzug – der Gleisinstandhaltung sowie dem Haltestellenservice der Straßenbahn.

Betriebshof Adlershof

Da der Betriebshof Köpenick aufgegeben werden muss, ist ein neuer Betriebshof in Adlershof geplant. Bei dem Gelände handelt es sich um einen in den 1990er Jahren stillgelegten und von 2009 bis 2010 nahezu vollständig renaturierten Verlade- bzw. Güterbahnhof, der sich zwischen Bahnhof Adlershof und Köpenicker Straße befindet. Dieser liegt hinter der bestehenden Wendeschleife am Bahnhof, deren Zufahrt von der Rudower Chaussee durch ein vollständig zweigleisiges Dreieck ersetzt wird.<ref name="signal2017">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Neuer Anlauf in der WISTA – Der neue Senat will die Straßenbahnstrecke Adlershof—Schöneweide endlich vollenden. In: SIGNAL. Nr. 2/2017, Vorlage:Cite book/Date (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Die Realisierung wurde auf den Zeitrahmen 2020–2025 vorgezogen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nahverkehrsplan Berlin 2019–2023 – Anlage 3 – ÖPNV-Bedarfsplan.] Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Bebauungsplan wurde im Januar 2020 ausgelegt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bebauungsplan 9-41 (ehemaliger Kohlebahnhof).] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;: „Entwicklung von Gewerbeflächen nach § 8 BauNVO, sowie für eine Vorhaltefläche eines künftigen BVG-Betriebshofs für Straßenbahn geschaffen werden.“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im April 2024 wurden Änderungen zum Bebauungsplan erörtert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bekanntmachung zum Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben „Neubau des Straßenbahnbetriebshofs Adlershof“ im Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin.] Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt via UVP - Umweltverträglichkeitsprüfungen der Länder, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Planfeststellungsbeschluss wurde Ende Mai 2025 erteilt. Der Berliner Verkehrsbetriebe rechneten daraufhin mit einem Baubeginn 2026 Die Kategorie Kategorie:Wikipedia:Veraltet nach Jahr 2026 existiert noch nicht. Lege sie mit folgendem Text {{Zukunftskategorie|2026}} an. und einer Inbetriebnahme 2030.<ref>https://www.bvg.de/de/unternehmen/medienportal/pressemitteilungen/2025-06-02-planfeststellung-betriebshof-adlershof. Berliner Verkehrsbetriebe, 2. Juni 2025, abgerufen am 5. Juni 2025.</ref>

Auf dem 52.229 m² großen Grundstück des ehemaligen Kohlebahnhofs sollen eine Werkstatthalle und Nebengebäude entstehen. Die Abstellanlage umfasst 14 Gleise auf denen mit einem Mix von 30 m oder 40 m langen Zügen bis zu 60 Fahrzeuge untergebracht werden können. Das Zufahrtgleis soll Züge bis 60 m oder zwei 30 m-Züge aufnehmen können. Neben dem Durchfahrgleis 1 liegen sechs Gleise mit Durchfahrmöglichkeit zum Abstellen von je vier bis zu 30 m langen Zügen. Daneben liegen sieben Stumpfgleise für je fünf Züge, die über eine Gleisschleife auch an das Durchfahrgleis angebunden sind. Über das Durchfahrgleis wird die Werkstatthalle mit fünf Gleisen erreicht, wobei jedes Gleis für einen 30 m und einen 40 m langen Zug vorgesehen ist. Die 10 m hohe Halle hat einer Ausdehnung von 150 m × 45 m, die sich in eine 150 m × 37 m Werkstatthalle und einen angrenzenden zweigeschossigen Anbau aufteilt. Neben der Instandhaltung wird auch eine Waschanlage und eine Reinigung inklusive Graffiti­beseitigung integriert. Im zweiten Stock der Werkstatthalle befinden sich Büros und Aufenthaltsräume. Weitere Hochbauten werden für die Einsatzleitung, ein Gleichrichterwerk, ein Pförtnerhaus und ein Gebäude zur Radprofilmessung errichtet. Eine Halle für die Abstellanlage ist als spätere Option vorgesehen. Der Betriebshof wird durch einen 50 m breiten Streifen von der Köpenicker Straße abgetrennt, auf dem hochwertiges Gewerbe angesiedelt werden soll. Über eine Zufahrt in diesem Streifen können Parkplätze auf dem Betriebshof erreicht werden. Eine zusätzliche Drehtür zur Richard-Willstätter-Straße verkürzt die Wege zur dortigen Kantine.<ref name="zulassungsverfahren">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Neubau Straßenbahnbetriebshof Adlershof.] UVP - Verbund Umweltverlträglichkeitsprüfungen der Länder, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="erlaeuterungsbericht">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Vorhaben: BFADL – Neubau Straßenbahnbetriebshof Adlershof - Unterlage 1: Erläuterungsbericht.] UVP – Verbund Umweltverlträglichkeitsprüfungen der Länder, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Elektrischer Betrieb

Schon 1992 wurde eine Grundsatzentscheidung getroffen, die Fahrleitungsspannung von 600 auf 750 V zu erhöhen und nur noch Fahrzeuge zu beschaffen, die für 750 V geeignet sind.<ref name="spannung">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wenn die Spannung steigt: Die 750-Volt-Umstellung.] In: Vortrag der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). TU Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 1995 wurde das erste Gleichrichterwerk (GW809 Glienicker Str) für 750 V ausgelegt und 2001 die Entscheidung getroffen, bis 2015 alle Anlagen (einschließlich Gleichrichterwerke) für einen späteren Betrieb mit 750 V umzurüsten. Dies wurde bis 2014 umgesetzt.<ref name="spannung" /> Erste Fahrzeugtests erfolgten 2013 in der Wendenschlossstraße.<ref name="spannung" /> Ab 2020 begann dann die Umstellungsvorbereitung mit einem Bremsgleis in Marzahn, das man zwischen 600 und 750 V umstellen konnte. Weitere Fahrzeugtests erfolgten 2021 und 2022 auf der Strecke von Gleisschleife Wuhletal bis Ahrensfelde.<ref name="spannung" /> Die Flexity-Fahrzeuge sowie modernisierte GT6U waren dabei geeignet für einen Mischbetrieb und konnten in der Software für den Betrieb unter 750 V umgestellt werden.<ref name="spannung" />

Die Umstellung des Netzes erfolgte in drei Phasen.<ref name="spannung" /> In der Nacht vom 11. auf den 12. März 2023 wurde das gesamte Köpenicker Straßenbahnnetz auf 750 V umgestellt.<ref name="spannung" /><ref name=":1" /> Neben den 16 Gleichrichterwerken wurden 63 Fahrzeuge der GT6-Flotte umgerüstet.<ref name="spannung" /> Die Umstellung des Berliner Hauptnetzes begann in der Nacht vom 1. auf den 2. April 2023.<ref name=":1" /> Neben neun Gleichrichterwerken wurden alle 231 Flexity-Züge sowie die verbliebenen GT6 umgestellt.<ref name="spannung" /> Danach wurden schrittweise die verbliebenen 37 Gleichrichterwerke im Hauptnetz in sechs Nachteinsätzen bis zum 14. April 2023 umgerüstet.<ref name="spannung" /> Insgesamt wurden 381 Fahrzeuge, 61 Gleichrichterwerke und 139 Trafos im gesamten Netz von 197 km Streckenlänge umgestellt.<ref name="spannung" />

Barrierefreiheit

Die BVG hat das Ziel, in den kommenden Jahren das gesamte Straßenbahnnetz barrierefrei auszubauen. Neben neuen Mittelbahnsteigen werden an einigen straßenbündig verlaufenden Strecken Haltestellenkaps gebaut – bis Oktober 2015 gibt es 44 Kaps im Streckennetz.<ref name="BVG PM 2015-10-19" /> Dies ist Teil der Planung, dass der Berliner ÖPNV bis 2020 weitgehend barrierefrei ist.<ref name="BVG Barrierefrei" /><ref name="TS 2014-12-02" /> Das Straßenbahnnetz sollte ursprünglich ab Ende 2017 komplett barrierefrei zugänglich sein.<ref name="MoPo 2015-08-28" /><ref name="BBZ" /> Durch einen erweiterten Bedarf wurden von März 2018 bis Februar 2021 aber wieder nicht stufenfrei zugängliche Tatratriebwagen planmäßig auf der Linie M17 eingesetzt.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ostalgie auf Rädern: Tatra-Straßenbahnen fahren bis 2020.] Berliner Morgenpost, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Durch den Abschluss der Bauarbeiten 2021 sowie den Zulauf von weiteren Triebwagen der Bauart Flexity Berlin ab Mitte 2020 wurde der barrierefreie Sollzustand mit der Ausmusterung der letzten Tatrawagen vom Typ KT4Dmod am 7. Mai 2021 dann dauerhaft erreicht.<ref>Tschüss, Tatra! Abgerufen am 1. Januar 2023.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Die Bahnsteige sind für eine Höhe von 220 mm über SOK ausgelegt. Für die Barrierefreiheit soll dies um maximal 30 mm nach oben oder unten abweichen sowie ein Restspalt von maximal 50 mm gewährleistet sein.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Vorlage zur Besprechung des Nahverkehrsplans 2006 bis 2009.] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Nach der Wende wurden Bahnsteige für Fahrzeuge bis 60 m Länge errichtet. Bis 2017 waren alle Bahnsteige auf den Radiallinien entsprechend erneuert worden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Straßenbahn Berlin - Die dritte Niederflurgeneration.] In: SIGNAL 3/2017. , S. 6-8, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Pläne für Stilllegungen

Zusammen mit der Bevölkerungszahl Berlins wächst auch die Zahl der beförderten Fahrgäste seit Beginn der 2010er Jahre, so gibt es keine aktuellen Planungen für Streckenstilllegungen.

Bis 2006 gab es Überlegungen, Teile der Linien M1, M2, 12, 21, 27, 60, 61 und 68 stillzulegen, sobald die damals für unrentabel erachteten Streckenteile für einen weiteren Betrieb erneuert werden müssten.<ref name="BZ 2006-04-13" /> Diese wurden jedoch nicht realisiert, tatsächlich wurden inzwischen einige der genannten Strecken saniert, die Taktzeiten auf ihnen verdichtet, oder es existieren – wie nachfolgend erwähnt – sogar Pläne für Verlängerungen.

Pläne für Neubaustrecken

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Modell auf einer Kundgebung für den Straßenbahnneubau, Prenzlauer Berg, 2009

Im Nahverkehrsplan vom 26. Februar 2019 waren folgende Streckenneubauten mit Zeitplan im vordringlichen Bedarf bis 2026 aufgelistet.<ref>Nahverkehrsplan Berlin 2019–2023 – Anlage 3 – ÖPNV-Bedarfsplan. (pdf) Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Oktober 2019, abgerufen am 26. Dezember 2024.</ref>

Die Strecke Johannisthal – Johannisthaler Chaussee wurde als dringlich ab 2028 eingestuft.

Jungfernheide

Datei:M10 jungfernheide.svg
Planung Neubaustrecke TurmstraßeJungfernheide

Die oben erwähnte Strecke vom Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Turmstraße soll über U-Bahnhof Mierendorffplatz zum Bahnhof Jungfernheide verlängert werden.<ref name="r2g-vertrag" /> Die Variantenuntersuchungen ergaben im Oktober 2019 als Vorzugsvariante eine Verlängerung von Turmstraße entlang Huttenstraße, dann südlich über Wiebestraße zur Kaiserin-Augusta-Allee, entlang dieser zum Mierendorffplatz und darüber hinaus entlang Osnabrücker Straße zum Tegeler Weg. Den Tegeler Weg nördlich zum Bahnhof Jungfernheide, der unterquert wird, und mit einer Endhaltestelle nördlich des Bahnhofs angeschlossen wird.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Straßenbahnneubaustrecke U-Bahnhof Turmstraße – S+U-Bahnhof Jungfernheide.] Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. April 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Straßenbahnverlängerung über den U-Bahnhof Turmstraße hinaus – Kurzbericht für Korridor U-Bahnhof Turmstraße – Mierendorffplatz – Bahnhof Jungfernheide.] Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Sommer 2020 verlief die Vergabe der Planungsleistungen für den Abschnitt.<ref name=":0">Ausbau des Berliner ÖPNV-Netzes: Neue Straßenbahnstrecken verbinden Bezirke, Quartiere und Kieze. Der Regierende Bürgermeister – Senatskanzlei, 7. Juli 2020, abgerufen am 8. Juli 2020.</ref> Die Inbetriebnahme war für 2024 geplant, 2023 wurde frühestens mit einer Fertigstellung im Jahr 2028 gerechnet.<ref>Schöne Aussichten: Unsere Neubaustreckenplanung. In: meinetram.de. Abgerufen am 29. Juli 2023.</ref>

Datei:Berlin-Charlottenburg-Nord Strassenbahn Jungernheide-Kutschi.png
Planung Neubaustrecke Jungfernheide – UTR – Kurt-Schumacher-Platz

Vom Bahnhof Jungfernheide gibt es verschiedene Vorschläge zur Verlängerung nach Norden und gegebenenfalls Spandau. Seit 2019 gab es Variantenuntersuchungen zur Erschließung der Urban Tech Republic. Im Januar 2024 beschloss der Senat die Fortführung der Straßenbahn zu diesem Stadtquartier. Der vorgeschlagene Linienverlauf führt vom Bahnhof Jungfernheide über U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz entlang der Stadtautobahn A 100/A 111 und biegt vor der Anschlussstelle Saatwinkler Damm zum ehemaligen Flughafen Tegel ab. Dort wird das ehemalige Hauptterminal westlich umrundet, um dann nach Nordosten Richtung Schumacher Quartier weiterzuführen. Die Endhaltestelle ist am U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz geplant. Insgesamt sind elf Haltestellen vorgesehen. Die Kosten der sieben Kilometer langen Strecke belaufen sich auf 85,74 Millionen Euro. Baubeginn soll 2028 mit einer möglichen Eröffnung 2030 sein.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Senat beschließt Route der künftigen TXL-Tram.] In: Abendschau. rbb24, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Betrieb ab 2030: Berliner Senat bringt neue Straßenbahnstrecke ab Jungfernheide voran.] In: Tagesspiegel. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die beschlossene Variante 2 beinhaltet ein neues Brückenbauwerk am Saatwinkler Damm und einen neuen Betriebshof für 100 Züge im westlichen Bereich der UTR, der als Voraussetzung für die Weiterführung der Straßenbahn in Richtung Spandau gilt.<ref name="utr2024">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig GRUNDLAGENERMITTLUNG FÜR DIE STRAßENBAHN-NEUBAUSTRECKE JUNGFERNHEIDE – URBAN TECH REPUBLIC (UTR) – KURT-SCHUMACHER-PLATZ (Projektbroschüre).] Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig BVG plant neues Tram-Depot am Flughafen Tegel.] In: Tagesspiegel. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Gropiusstadt

Datei:Berlin-Gropiusstadt - Neue Strassenbahn.png
Planung Straßenbahn in die Gropiusstadt

In Johannisthal soll eine Strecke über den Sterndamm und die Stubenrauchstraße bis zum U-Bahnhof Zwickauer Damm in Rudow oder (Planungsvariante) zum U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee führen. Die Strecke würde große Teile des angebotenen Busverkehrs ersetzen, umsteigefreie Verkehrsverbindungen zwischen den Bezirken Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Neukölln schaffen, sowie die bereits vorhandenen Strecken der U- und S-Bahn (U7, S-Bahn-Linien auf der Görlitzer Bahn) miteinander verbinden. 2022 begann die Grundlagenuntersuchung für den Streckenabschnitt mit einer geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2029.<ref>Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Stefan Evers (CDU). (PDF) Drucksache 19 / 13 008. In: Parlament-Berlin.de. Abgeordnetenhaus Berlin, 13. September 2022, abgerufen am 5. Oktober 2022.</ref> Für diese Strecke wurde als Vorleistung beim Bau der Hermann-Gladenbeck-Brücke über die A 113 und der Massantebrücke über den Teltowkanal 2004 Platz für die Straßenbahngleise gelassen. Ebenfalls kann das vorhandene Planum der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn auf der Stubenrauchstraße hinter der Massantebrücke/Hermann-Gladenbeck-Brücke genutzt werden, das bis kurz hinter den U-Bahnhof Zwickauer Damm reicht.

Diese Planungen wurden im November 2023 vom neuen Senat bestätigt und eine Vorzugsvariante festgelegt – über die Brücke entlang der Stubenrauchstraße, an der Neuköllner Straße abbiegend zur Fritz-Erler-Allee, diese entlang bis zur Johannisthaler Chaussee, über die der U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee erreicht wird, und auf der Straße am Kölner Damm wendet.<ref name="johannisthaler2023">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Neue Tram rollt bald in Richtung Gropiusstadt.] In: B.Z. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die 6,2 Kilometer lange Strecke erhält elf Stationen, und soll für mindestens 119 Millionen bis 2029 realisiert werden.<ref name="johannisthaler2023" /><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Neue Straßenbahnstrecke in Neukölln: Senat will Tram in die Gropiusstadt verlängern.] In: Tagesspiegel. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Von dort soll eine Verlängerung Richtung Buckow/Marienfelde (ab 2035) geplant werden.<ref name="johannisthaler2023" />

Aufgrund der Haushaltsnotlage für 2025 wurde die weitere Planung gestoppt.<ref name="bz-stopp2025">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Sparmaßnahmen in Berlin: Neue Tram von Johannisthal nach Gropiusstadt gestoppt.] In: Berliner Zeitung. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Auch alternative Varianten werden nicht weiter verfolgt.<ref name="bw-stopp2025">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Senat streicht geplante Schienenverbindung von Johannisthal nach Gropiusstadt.] In: Berliner Woche. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Nordostraum

Datei:Berlin-Heinersdorf Strassenbahn Erschliessung Nordostraum.png
Planung Erschließung Nordostraum – zwei Neubaustrecken: Heinersdorf nördlich zum Blankenburger Süden und Verlängerung von Weißensee via Heinersdorf westlich nach Pankow

Von 2016 bis 2018 erfolgten Untersuchungen zur Erschließung des Stadtquartiers Blankenburger Süden.<ref name="tram-blankenburgersueden">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Straßenbahnneubaustrecke Blankenburger Süden.] Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> In dessen Ergebnis wurde festgelegt, die Straßenbahnlinie M2 von Heinersdorf bis zum S-Bahnhof Blankenburg zu verlängern. Die Grundsatzentscheidung erfolgte im Juni 2020, wobei noch Trassenvarianten untersucht werden mussten.<ref name=":0" /><ref name="SenStadt Pflasterweg" /><ref name="tram-blankenburgersueden" /> Zu diesem Zeitpunkt war der Baubeginn für 2025 und die geplante Inbetriebnahme für 2026 vorgesehen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Es dauert noch, bis die Straßenbahnen fahren.] In: Berliner Woche. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="blankenburg2020">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 15 Millionen Euro für einen Kilometer Tram-Linie M2.] In: B.Z. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die damalige Vorzugsvariante mit 4,1 Kilometern wurde dabei mit mindestens 60 Millionen Euro kalkuliert.<ref name="blankenburg2020" /> 2021 wurde zusätzlich beschlossen, einen neuen Betriebshof Blankenfelde für 80 Straßenbahn-Züge bis 2030 zu errichten.<ref>https://www.berlin.de/verkehr-pankower-osten/oepnv/strassenbahnbetriebshof/</ref>

Der neue Senat bestätigte im November 2023 die Verlängerung der M2, allerdings nicht bis zum Bahnhof Blankenburg, sondern die Strecke endet im nordwestlichen Teil des neuen Stadtquartiers (am neuen Betriebshof).<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Verkehrskonzept für Berlins Nordosten - Irgendwann fährt eine U-Bahn.] In: Die Tageszeitung. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="heinersdorf2023">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Durchbruch für gute Verkehrsinfrastruktur im Berliner Nordosten – Sicherung der Anlage Blankenburg.] SPD Pankow, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die neue Vorzugstrasse führt wie bisher durch den Dorfkern Heinersdorf, der im Querschnitt erweitert und einer neuen Ampelanlage ausgestattet wird.<ref name="heinersdorf2023" /> Die Endhaltestelle liegt im Bereich Blankenburger Pflasterweg/Heinersdorfer Straße.<ref name="nordostraum2023">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Verkehr Nordostraum Berlin – Übersicht über geplante zentrale Verkehrsinfrastrukturen im Fokusraum Blankenburger Süden.] In: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Neben der Verlängerung zum neuen Stadtquartier solle eine Tangentialverbindung Pankow über Heinersdorf nach Weißensee verbinden, im Sommer 2020 wurden die Untersuchungen dafür abgeschlossen.<ref name="r2g-vertrag" /><ref name=":0" /> Geplante Inbetriebnahme ist 2030. Auf dieser Strecke soll die M2 fahren.<ref name=":2" />

Ostkreuz

Datei:Berlin-Friedrichshain Strassenbahn Verlegung zum Ostkreuz.png
Planung Verlegung Straßenbahn zum Ostkreuz

Im Zusammenhang mit dem Umbau des Bahnhofs Ostkreuz soll die Straßenbahnlinie 21 unmittelbar an diesen herangeführt werden. Schon in den Vorbereitungen für den Bebauungsplan am Ostkreuz (2004–2007) taucht die „Heranführung der Straßenbahn durch die Sonntagstraße zum Bahnhofsvorplatz“ auf.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bebauungsplan-Entwurf XVII-4 (Auswertung der Äußerungen im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange).] Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit beim Bezirk Lichtenberg von Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Erste Pläne beim Senat sind seit 2002 bekannt.<ref name="nichthier2012">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ostkreuz Friedrichshain Nicht in meiner Straße.] In: Berliner Zeitung. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die ursprüngliche Trasse der Straßenbahn im Verlauf der Marktstraße/Boxhagener Straße führt in einem flachen Bogen nordöstlich am Ostkreuz vorbei. Ein Umsteigen zwischen der Straßenbahn und der S-Bahn erfordert einen etwa 500 m langen Fußweg. Zukünftig soll die Straßenbahn nach einer Trassenverlegung an einem neu zu bauenden Vorplatz im Nordwesten des Bahnhofs halten und über die Sonntagstraße und die Holteistraße zur Boxhagener Straße geführt werden. Der Streckenabschnitt Marktstraße–Boxhagener Straße (bis zur Kreuzung mit der Holteistraße) wird für den Straßenbahnverkehr aufgegeben.<ref name="senuvk">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Straßenbahnneubaustrecke Marktstraße – Ostkreuz – Wühlischplatz.] Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Dezember 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ursprünglich stand auch eine Führung der 21 (neu) von der Sonntagstraße in die Wühlischstraße (Mitnutzung der bestehenden M13-Trasse) zur Warschauer Straße zur Diskussion. Sie hätte sich allerdings sehr nachteilig auf die verkehrliche Erschließung der Wohngebiete entlang der Boxhagener Straße ausgewirkt und wurde mittlerweile verworfen. In diesem Zusammenhang soll eine neue Linie 22 bis zur Kosanke-Siedlung eingerichtet werden.<ref name="BZ 2013-12-06" /><ref name="BZ 2014-11-10" /> 2012 plante man noch mit einer Inbetriebnahme zeitgleich mit der Fertigstellung des Umbaus am Ostkreuz im Jahr 2016 oder 2017.<ref name="nichthier2012" /> Im Juni und Dezember 2013 erfolgte die förmliche Variantenfestlegung durch die Senatsverwaltung.<ref name="senuvk" /> Im September 2015 erfolgte die frühzeitigen Bürgerbeteiligung im Vorfeld des Planfeststellungsverfahrens.<ref name="senuvk" /> Zu diesem Zeitpunkten waren die Vorplanungen für den Neubau bereits im Gange, 2017 sollten die Bauarbeiten beginnen.<ref name="BZ 2015-09-19" />

Die öffentliche Auslegung zur Planfeststellung erfolgte im Januar 2018.<ref name="senuvk" /> Dabei kam es zu über 1000 Einwendungen, sodass auch ein Termin zu Anfang 2021 nicht mehr als realistisch gesehen wurde.<ref name="verzoegert2018">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bau von neuer Tram-Strecke zum Ostkreuz verzögert sich vermutlich.] In: Der Tagesspiegel. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Anfang 2020 wurde eine Realisierung nicht vor 2022 erwartet.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bauarbeiten um den Bahnhof Ostkreuz verzögern sich.] In: Der Tagesspiegel. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Rahmen des Feststellungsverfahrens zeigte sich, dass auf der Ostseite des Bahnhofs mehr Anrainer betroffen sind, als das ursprüngliche Schallschutzgutachten betrachtet hatte, sodass 2021 eine erneute Auslegung zur Planfeststellung erforderlich wurde.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Geplante Straßenbahn zum Ostkreuz lässt nun noch länger auf sich warten.] In: Berliner Zeitung. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="auslegung2">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Planungsmurks“ am Ostkreuz: Neue Tramstrecke kommt nun noch später.] In: Berliner Zeitung. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zu diesem Zeitpunkt rechnete man mit einer Eröffnung 2026. 2022 kam es jedoch durch einen Widerspruch der Berliner Feuerwehr zur Umplanung der Straßenbahnhaltestelle, und eine dritte Auslegung der Planfeststellungsunterlagen wurde erforderlich.<ref name="auslegung2" /> Der Termin der Auslegung zu Mitte 2023<ref name="auslegung2" /> wurde schließlich verschoben, da alle Unterlagen nicht vor Mai 2024 fertig gestellt werden können.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Jetzt soll es mit der Straßenbahn am Ostkreuz in Berlin klappen.] In: Neues Deutschland. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seit Juni 2024 liegen die Planfeststellungsunterlagen nun aus.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Berlin: Dritte Planauslage für Tram Ostkreuz.] In: Eurail press. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Als Kostenpunkt wurden 2018 rund 12,6 Millionen Euro angegeben.<ref name="verzoegert2018" />

Weiterhin wird seit 2024 geplant, eine Straßenbahnlinie 22 einzurichten, die bis Frankfurter Tor auf der gleichen Strecke wie die Linie 21 fährt, dann aber bis Kniprodestraße fährt. Die beiden Linien, jeweils im 20-Minuten-Takt, überlagern sich auf dem gemeinsamen Streckenabschnitt zu einem Zehn-Minuten-Takt.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig An der Linie 22 wird bereits geplant.] In: Berliner Woche. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im November 2025 wurde die alte Linie 21 entlang der Boxhagener Straße unterbrochen, bis der Neubau am Ostkreuz fertiggestellt ist. Die Haltepunkte an der Holteistraße und der Marktstraße werden als Stumpfendstellen umgebaut, an die der Neubau anschließen kann. Freigehaltenene Flächen für die Straßenbahn am Ostkreuz werden gepflastert (Bauvorhaben Vorplatz Victoriakiez), um ab 2026 einen neuen fußläufigen Zugang von der Haltestelle Marktstraße zum Ostkreuz zu ermöglichen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Baumaßnahmen auf der Linie 21.] BVG - Berliner Verkehrsbetriebe, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. November 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ostkreuz: Baustart für Nordöstlichen Vorplatz Victoriakiez.] Grün Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Mahlsdorf

Datei:Berlin-mahlsdorf-ausbau-vorzugsvariante.png
Vorzugsvariante Ausbau Mahlsdorf

In Mahlsdorf gibt es frühere Planungen der BVG eines Lückenschlusses für die Linie 62 vom S-Bahnhof Mahlsdorf durch die Ridbacher Straße und die Nossener Straße zum U-Bahnhof Hellersdorf (Kosten: rund 28 Millionen Euro). Unter Anwohnern der Strecke ist diese Planung umstritten. Die Prüfung der Tangente Köpenick-Hellersdorf im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung wurde im Januar 2001 durch eine kleine Anfrage im Abgeordnentenhaus von Berlin bestätigt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Straßenbahnverlängerung in Hellersdorf.] In: SIGNAL 1-02/2001. Signal Archiv, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;: „Landespressedienst 16/2001 vom 23. Januar 2001 Kleine Anfrage Nr. 14/1265 - Staatssekretärin Krautzberger, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung [an] MdA Jutta Matuschek, PDS-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Juni 2011 findet sich die Verlängerung vom S-Bahnhof Mahlsdorf bis zur Riesaer Straße durch Mahlsdorf Nord im ebendann beschlossenen Stadtentwicklungsplan „STEP 2011 Berlin“.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Keine Straßenbahntangente in der Ridbacher Straße.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

In den Planungen von 2018/2019 wurde dies auf einen zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Alt-Mahlsdorf und S-Bahnhof Mahlsdorf verkürzt, um dort einen 10-Minuten-Takt zu realisieren. Dazu gehört die Verlegung der Endstelle am S-Bahnhof Mahlsdorf von der Wendeschleife unter die Brücke in der Hönower Straße (und hält eine Verlängerung nach Hellersdorf offen). In der Vorzugsvariante folgt dabei die Straßenbahn dem bisherigen Verlauf durch den Ortskern, mit zusätzlichen Radwegen, während der Durchgangsverkehr für Kraftfahrzeuge auf die parallel verlaufende Straße An der Schule verlegt wird. In der Alternativvariante ist das getauscht. Die Vergleichsvarianten durch Neuenhagener Straße und Landsberger Straße stellen sich schlechter dar.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Straßenbahnneu- und -ausbaumaßnahme Ortskern Mahlsdorf.] Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. April 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Geplante Inbetriebnahme war für 2028 vorgesehen.<ref name=":2">Erst 2030 wird das große Jahr der Berliner Tram. In: B.Z. 7. Februar 2023, abgerufen am 28. Oktober 2023.</ref>

Im April 2023 wurden die Planfeststellungsunterlagen für den Neubau der Straße An der Schule fertig gestellt. Baubeginn war für das Frühjahr 2025 angestrebt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Neubau der Straße An der Schule.] Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. April 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Planfeststellungsverfahren ist im August 2023 begonnen worden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Planfeststellungsverfahren für neue Straße An der Schule in Mahlsdorf startet – Erster Teil der Verkehrslösung Mahlsdorf kommt.] Die Linke Mahlsdorf, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Planfeststellung zur Verkehrslösung Mahlsdorf gestartet.] CDU Wuhletal, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ein Erörterungstermin über die Einwendungen und Stellungnahmen zur neuen Straßenführung ist für Ende 2025[veraltet]Bitte nutze in Fällen, in denen die Jahreszahl bereits in der Vergangenheit liegt, {{Veraltet}} anstatt {{Zukunft}} geplant.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Neubau der Straße An der Schule.] Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (von Berlin), , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. November 2025: „Derzeit erfolgt die Bearbeitung der Einwendungen und Stellungnahmen. Der Erörterungstermin nach § 73 Abs. 6 VwVfG ist für Ende 2025 avisiert. [..] Der Baubeginn ist nach aktuellem Verfahrensstand für 2027 angestrebt.“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Der neue Senat und die BVG sprachen sich im Dezember 2023 für die Alternativvariante aus, da hier die Anwohner entlang der Führung über An der Schule weniger von neuem Lärm betroffen sind. Die Planfeststellung hierzu sollte im Frühjahr 2024 beginnen. Eine Kostenschätzung war da noch nicht bekannt. Ziel war die Planfeststellung bis 2026.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig CDU und SPD wollen neue Verkehrslösung Mahlsdorf.] In: Berliner Woche. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Kritiker wandten ein, dass die Umplanung zu Verzögerungen von sechs Jahren führen können.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Die Verkehrslösung Mahlsdorf: Zukunft oder Stillstand?] Stefan Ziller (Grüne), , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im November 2024 wurde bekannt, dass das laufende Planfeststellungsverfahren mit Führung der Straßenbahn durch die Hönower Straße nicht gestoppt wird. Ausschlaggebend sind erweiterte Kostenbetrachtungen der BVG, die zusätzlichen Planungskosten in Höhe von mehr als fünf Millionen Euro erwartet, eine deutliche Fahrzeitverlängerung entlang der längeren Strecke mit mehr Kreuzungspunkten, wofür auch die Beschaffung einer neuen Straßenbahn für 3,5 Millionen Euro und zusätzliche drei Personalstellen erforderlich wären. Die BVG verwies darauf, dass eine neue Wirtschaftlichkeitsuntersuchung die Alternativvariante ausschließen könnte. Somit sollte das Genehmigungsverfahren Ende 2024 starten, für einen Baubeginn Ende 2026 und Eröffnung Ende 2028/Anfang 2029.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Streit um Tram-Planung der BVG: Kommt es in Mahlsdorf jetzt zum Showdown?] In: Berliner Zeitung. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Trotz CDU-Widerstand in Mahlsdorf: Straßenbahn kommt wie geplant.] In: Neues Deutschland. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Durch eine kleine Anfrage im Abgeordnetenhaus von Berlin wurde bekannt, dass die Planfeststellungsunterlagen im Juli 2025 durch die BVG eingereicht werden, und „ohne Berücksichtigung möglicher klagerechtlicher Verfahren“ ein Baustart im Jahr 2028 möglich sei. Eine Inbetriebnahme sei frühestens Ende 2029 bzw. im Jahr 2030 möglich.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Antwort auf die Schriftliche Anfrage Nr. 19/22890 vom 10. Juni 2025 über Verkehrslösung Mahlsdorf (IV).] Abgeordnetenhaus von Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Endlosprojekt Straßenbahn Mahlsdorf: 24 Jahre für 1,7 Kilometer Tramstrecke.] Berliner Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Verzögernd wirken vor allem Einwendungen gegen die neue Straßenführung entlang „An der Schule“, sodass dort frühestens im dritten Quartal 2027 Die Kategorie:Wikipedia:Veraltet nach September 2027 existiert noch nicht. Lege sie mit folgendem Text {{Zukunftskategorie|2027|9}} an. begonnen werden kann. Mit Abschluss der anderthalb Jahre geschätzten Bauzeit kann dann der Baustart für die Straßenbahn erfolgen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bürokratie-Posse um Tram-Linie 62: Wird sie jemals verlängert?] Berliner Kurier, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="article409830368">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Das sagt Kai Wegner zum Tramstreit in Mahlsdorf.] Berliner Morgenpost, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im August 2025 war das Planfeststellungsverfahren noch nicht eröffnet.<ref name="article409830368" /> Geänderte Planfeststellungsunterlagen sollten durch die BVG im Februar 2026 eingereicht werden.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 10-Minuten-Takt für die TRAM in Mahlsdorf – BVG will Planunterlagen noch im Februar einreichen.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Potsdamer Straße

Vom Alexanderplatz soll eine Strecke durch die Leipziger Straße über Potsdamer Platz, Kulturforum, Kleistpark zum Rathaus Steglitz führen. Bereits im Jahr 2000 wurden hierfür Gleise in der Leipziger Straße verlegt. Damals protestierten der hier ansässige Bundesrat und der DaimlerChrysler-Konzern gegen die Straßenbahn. Beide befürchteten erhebliche Verkehrsprobleme auf der stark belasteten Straße. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten 2008 begonnen werden.<ref name="SenStadt StEP" /><ref name="BZ 2007-08-01" /> Im Sommer 2020 waren die Vorplanungen für den Abschnitt Alexanderplatz–Potsdamer Platz in Arbeit.<ref name=":0" /> Es werden Baukosten in Höhe von etwa 45 Millionen Euro erwartet, die BVG rechnet mit etwa 50.000 Fahrgästen pro Tag auf der neuen Strecke. Geplante Inbetriebnahme ist frühesten 2028/2029. Im Oktober 2023 wurde jedoch bekannt, dass die neue Verkehrssenatorin Manja Schreiner eine unbekannte alternative Trassenführung prüfen will.<ref>Björn Leffler: Tramprojekt Leipziger Straße: Verwaltung prüft alternative Route. In: entwicklungsstadt berlin. 13. Oktober 2023, abgerufen am 28. Oktober 2023.</ref>

Die auf unbestimmte Zeit verschobenen Aktivitäten für die Strecke führten dazu, dass sich am 16. Januar 2024 mehrere prominente Einrichtungen wie die Berliner Philharmoniker, die Nationalgalerie Berlin, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Gemäldegalerie mit einer dringenden Bitte direkt an die Verkehrssenatorin gewandt haben. Das Straßenbahnprojekt – konkret die Verlängerung der Linie M4 – sollte vordringlich weiter betrieben werden, denn die genannten und weitere Kulturziele wie das im Bau befindliche Museum der Moderne beiderseits der geplanten Trassenführung sollen besser durch den barrierefreien ÖPNV erreichbar werden. Insgesamt würde sich eine höhere Aufenthaltsqualität im Innenstadtbereich ergeben. Die Bahn soll die stark frequentierten Buslinien M48 und M85 baldmöglichst ersetzen. Die Weiterführung vom Kulturforum nach Schöneberg und Steglitz könne in einem zweiten Schritt erfolgen und würde die Linie vollenden.<ref>Peter Neumann: Mit der M4 bis zur Philharmonie? In: Berliner Zeitung. 26. Januar 2024, S. 7.</ref>

M10 Kreuzberg

Eine neue Strecke soll von der Warschauer Straße bis zum Hermannplatz errichtet werden unter Prüfung alternativer Routen zur Querung des Görlitzer Parks. Bereits 1993 wurden dafür als Vorleistung Straßenbahngleise auf der Oberbaumbrücke verlegt. Die Strecke soll durch die Falckensteinstraße, den Görlitzer Park, die Glogauer und Pannierstraße führen und am Hermannplatz enden. Damit würden die Einwohner Neuköllns und Kreuzbergs eine wesentlich bessere Verbindung in den Osten Berlins bekommen, die BVG erwartet etwa 20.000 Fahrgäste je Werktag. Langfristig könnte die Straßenbahn über Urbanstraße, Blücherstraße, Hallesches Tor und Hauptbahnhof zum Kleinen Ring geschlossen werden. Die Gleise auf der Oberbaumbrücke wurden im Jahr 2019, nachdem sie 26 Jahre ungenutzt auf der Brücke gelegen hatten, im Rahmen von Sanierungsarbeiten ersatzlos ausgebaut und verschrottet.<ref>Ausschreibung Bauleistung d. Berliner Senatsverwaltung. Abgerufen am 30. Januar 2019.</ref> Im Sommer 2020 befanden sich BVG und Senatsverwaltung im Abschluss des Beteiligungsprozesses.<ref name=":0" /> Im November 2022 wurde entschieden, dass der Hermannplatz selbst nicht als Endhaltestelle genutzt werden soll, sondern sie soll auf die Urbanstraße kommen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Keine Endhaltestelle der M10-Verlängerung am Hermannplatz.] In: Berliner Morgenpost. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

2023 wurden die Planungen vom Senat verschoben, eine Eröffnung ist nicht vor 2030 vorgesehen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Verlängerung der M10 – Sie kam, sah und prüfte.] Taz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Verlängerung Elisabeth-Aue

Das geplante Neubaugebiet Elisabeth-Aue im Bezirk Pankow ist politisch umstritten.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Falscher Ort dafür“: Hartnäckiger Protest gegen Riesen-Quartier in Berlin.] Berliner Morgenpost, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Für den ersten Bauabschnitt des Neubaugebietes soll 2026 das Baurecht hergestellt werden, für die restlichen Flächen bis Ende 2028.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 5000 Wohnungen in Elisabeth-Aue: Anwohner befürchten „zweites Märkisches Viertel“.] Berliner Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Siegerentwurf für neues Stadtquartier Elisabeth-Aue gekürt.] rbb24, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Wenn es gebaut wird, so soll es durch eine Straßenbahnverbindung erschlossen werden. Im Februar 2025 wurde beschlossen, hierfür die Planungsunterlagen herzustellen. Es gibt zwei Vorzugsvarianten - ein Verlängerung der Linie M1 von Nordend und die Verlängerung der Linie 50 vom Rosenthaler Weg. Nach damaliger Planung könnten die Neubauabschnitte, die etwa 3,5 Kilometer umfassen, im Jahr 2030 in Betrieb genommen werden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Straßenbahnneubauvorhaben Elisabeth-Aue.] Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Pankow: Senat beschließt Straßenbahnanbindung für Stadtquartier Elisabeth-Aue.] Berliner Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Fernziele

Zudem wollte die rot-rot-grüne Koalition (2016–2023) die Planung folgender Strecken vorantreiben, sodass ein Baubeginn spätestens bis zum Ende der folgenden Legislaturperiode im Jahr 2026 möglich ist:<ref name="r2g-vertrag" />

  • S-Bahnhof Schöneweide – Sonnenallee – Hermannplatz – Potsdamer Platz
  • Potsdamer Platz – Wittenbergplatz/Zoologischer Garten
  • Mierendorffplatz – Jungfernheide – Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic (ehemaliger Flughafen Tegel);
  • Pankow – Wollankstraße – Turmstraße (M27) – Mierendorffplatz – Luisenplatz
  • (Alexanderplatz –) Spittelmarkt – Lindenstraße – Hallesches Tor – Mehringdamm

Bis 2050 soll das Netz auf 490 km wachsen. Die meisten neuen Strecken sind im Westteil der Stadt geplant, wo sie einst durch Busse ersetzt wurden.<ref>Peter Neumann: BVG: Straßenbahnnetz soll auf fast 500 Kilometer wachsen. In: Berliner Zeitung. (berliner-zeitung.de [abgerufen am 15. Juni 2018]).</ref>

M41

Der neue CDU-SPD-Senat (ab 2023) hat davon die Verbindung Schöneweide – Potsdamer Platz aufgegriffen, um die überlastete Buslinie M41 durch eine Straßenbahnlinie M41 durch Kreuzberg-Neukölln zu ersetzen. Im November 2024 befand sich das Projekt in der Phase der Variantenfestlegung (fünf bis zwölf mögliche Streckenverläufe) mit vier Planabschnitten ([A] Potsdamer Platz – Hallesches Tor, [B] Hallesches Tor – Hermannplatz, [C] Hermannplatz – S-Bahnhof Köllnische Heide, [D] S-Bahnhof Köllnische Heide – Bahnhof Schöneweide).<ref name="m41ts2024">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Vom Potsdamer Platz nach Schöneweide: Verkehrsverwaltung stellt Pläne für neue Straßenbahn M41 vor.] In: Tagesspiegel. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Mittelteil [C] über die Sonnenallee ist dabei schon länger untersucht und festgelegt. Diese kann aber nur errichtet werden, wenn die Anbindung an das Straßenbahnnetz über Schöneweide geklärt ist, wobei es neben einer kurzen direkten Verbindung auch eine voruntersuchte Variante mit Erschließung der Baumschulenstraße weiter zur Marggraffbrücke gibt.<ref name="m41nd2024">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ersatz für den Bus M41: Berliner Senat stellt Planungen für Tram vom Potsdamer Platz nach Schöneweide vor.] In: Neues Deutschland. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Nahverkehrsplan Berlin 2019–2023 des vorherigen Senates waren für die 14 km lange Strecke 175 Millionen Euro geschätzt wurden, mit einer möglichen Eröffnung ab 2035.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Pläne für neue Tramlinie vom Bahnhof Schöneweide zum Potsdamer Platz.] In: Newsletter. Entwicklungsstadt Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="m41bz2024">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Von Schöneweide bis Potsdamer Platz: Infoveranstaltung zur neuen Tram-Strecke geplant.] In: Berliner Zeitung. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Variantenfestlegung soll bis Ende 2025 abgeschlossen werden.<ref name="m41bz2024" />

Fahrzeuge

Datei:BVG-Straßenbahn-Fahrzeuge (2009).jpg
Fahrzeugpräsentation am Tag der offenen Tür 2009

Die Berliner Straßenbahn verfügt über zwei verschiedene Fahrzeugfamilien: Neben niederflurigen sechsachsigen Doppelgelenktriebwagen in Ein- und Zweirichtungsausführung (GT6N und GT6N-ZR) von MAN/AEG gibt es seit 2008 die Bombardier Flexity Berlin.

Die Anzahl der Straßenbahnfahrzeuge wird seit der politischen Wende kontinuierlich reduziert. Damals besaß die BVB (VEB Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe) 1024 Fahrzeuge, derzeit gibt es noch etwa 600. Die Reduzierung war möglich, da die neuen Niederflurwagen im Durchschnitt eine mehr als doppelt so hohe Laufleistung pro Jahr erreichen (bis zu 100.000 Kilometer). Außerdem haben diese Wagen wegen ihrer Länge eine höhere Fahrgastkapazität und verkehren daher selten in Doppeltraktion.

Im Juli 2006 betrugen die Aufwendungen für Energie je gefahrenem Wagenkilometer 0,33 Euro, für einen Straßenbahnzug (Zugkilometer) 0,45 Euro. Zum Vergleich: Die Energiekosten eines Busses betragen 0,42 Euro pro gefahrenem Kilometer, die eines U-Bahn-Zuges 1,18 Euro pro Zug- bzw. 0,20 Euro je gefahrenem Wagenkilometer.<ref name="DS 15/13611" />

Am 1. Januar 2016 gründete die BVG auf Betreiben des Finanzsenators Matthias Kollatz-Ahnen die Fahrzeugfinanzierungsgesellschaft (FFG), um den sich verdichtenden Problemen von Fahrzeugmangel einerseits und Angebotsausbau andererseits in Zukunft Rechnung zu tragen. Die BVG bestellte ab 2020 für die nächsten 15 Jahre 220 Straßenbahn- und 273 U-Bahn-Wagen im Wert von rund 3,1 Milliarden Euro.<ref name="B.Z. 2015-11-17" /> Im Oktober 2016 gab die BVG bekannt, dass im ersten Schritt in einer Ausschreibung 80 Straßenbahnwagen angeschafft werden.<ref name="BVG PM 2016-10-31" /> Die Zahl der neubestellten Straßenbahnwagen ist auf bis zu 117 gestiegen. Ob die Zahl erhöht wird, steht noch nicht fest.<ref>Grünes Licht BVG-Chefin darf neue U-Bahn-Wagen kaufen</ref>

GT6N

Datei:BVG line M10 on Warschauer Straße (cropped).JPG
Niederflur-Gelenktriebwagen des Typs GT6N-ZR

Zwischen 1992 und 2003 wurden 105 dreiteilige Gelenkwagen des Typs GT6N (Einrichtungsfahrzeug) und 45 Wagen des Typs GT6N-ZR (Zweirichtungsfahrzeug) angeschafft. Die Wagen haben eine Breite von 2,3 m und eine Länge von 26,8 m (GT6N) bzw. 26,5 m (GT6N-ZR). Sie können 150 Fahrgäste befördern. Die Wagen sind vielfachsteuerfähig, das wird auf den Linien M4, M5 und M6 genutzt.

134 Fahrzeuge wurden im Rahmen eines riskanten Cross-Border-Leasing-Geschäftes an einen US-amerikanischen Investor verkauft und zurückgemietet. Die BVG hat Rückstellungen von 157 Millionen Euro gebildet, um mögliche Verluste aus dem Cross-Border-Geschäft abzusichern.<ref name="BZ 2008-11-14" />

Ende 2011/Anfang 2012 begann die BVG mit den Wagen 1006 und 1016 eine Probe-Ertüchtigung. Sie wurden mit einer neuen Antriebstechnik und der neuen Software wie die der Flexitys versehen. Die danach nur miteinander kuppelbaren Fahrzeuge erhielten zur Unterscheidung die neuen Wagennummern 1506 und 1516. Der weitere Umbau von GT6N zu GT6N-U erfolgt schrittweise für je zwei Wagen im Betriebshof Marzahn. Die 45 Zweirichtungswagen werden ebenfalls überarbeitet, erhalten derzeit jedoch nur die vereinheitlichte On-Board-Unit (OBU), um den analogen Zugfunk abschalten zu können – die Umnummerierung der GTZo erfolgt hier von Wagennummer 2001 auf 2201 ab März 2016. Anfang Juli 2017 wurde die Umrüstung der GTZ zu GTZo mit 2245 abgeschlossen.

Seit Mitte 2017 werden auch die übrigen Fahrzeuge vom Typ GT6 – analog zu den GTZo mit OBU ausgerüstet und als GT6No bezeichnet. Die Fahrzeuge tragen nun die um 200 Stellen erhöhten Wagennummern 1201 (alt 1001) bis 1263 (alt 1063).

Flexity Berlin

Datei:Berlin-bvg-sl-m6-gt8-11zrl-940591.jpg
Flexity (Typ F8Z) am Alexanderplatz

Im April 2005 begann eine europaweite Ausschreibung für durchgängig niederflurige Straßenbahnwagen, je zur Hälfte Ein- und Zweirichtungsfahrzeuge. Mit letzteren will die BVG besser auf Baustellen und Störungen reagieren können und auf bestimmten Strecken zwecks Kosteneinsparung statt Wendeschleifen Stumpfendstellen bauen. Im Fahrgastbetrieb wurden der Wiener Wagentyp ULF und der für Nantes bestimmte Typ Incentro von Bombardier erprobt.

Am 12. Juni 2006 beschloss die BVG die Beschaffung der neuen Fahrzeuge. Diese basieren auf dem getesteten Incentro und werden von Bombardier als Flexity Berlin bezeichnet. Im Oktober 2008 wurden für 13 Millionen Euro vier Prototypen angeschafft und ausgiebig getestet. Hierbei handelt es sich um je zwei Ein- und Zweirichtungswagen in Multigelenkbauart und jeweils einer 30,8 m und einer 40 m langen Version für etwa 180 bzw. 240 Fahrgäste. Ein Einsatz in Doppeltraktion ist nicht vorgesehen.

Der Rahmenvertrag mit Bombardier umfasste 210 Fahrzeuge, die durch die BVG vollständig bestellt und im Zeitraum 2009–2020 ausgeliefert wurden.<ref name="ND 2017-02-28" /> Es wurden insgesamt 34 kurze und 136 lange Zweirichtungs- sowie 40 lange Einrichtungswagen bestellt. Die Fahrzeuge werden in den Bombardier-Werken Bautzen oder Hennigsdorf gefertigt. Durch einen zusätzlichen Abruf von 10 % des Rahmenvertrages wurde der Gesamtbestand auf 231 Fahrzeuge erweitert. Der letzte Wagen dieser Serie wurde im Dezember 2022 in Betrieb genommen. Die Flexity Modelle übernahmen dann 65,8 % der Fahrten der Straßenbahn Berlin.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nach der 231 ist lange nicht Schluss.] In: BVG Plus 1 / Januar 2023. Berliner Verkehrsbetriebe, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Die neuen Wagen sind mit 2,4 m zehn Zentimeter breiter als die bisherigen Niederflurwagen. Die Wagenbreite wurde so gewählt, dass Umbauten im Netz nicht notwendig sind.<ref name="GA 10/07" /> Dies betrifft allerdings nur die Strecken, auf denen die Flexity verkehren sollen. In großen Teilen von Köpenick können diese Fahrzeuge nicht eingesetzt werden.

Urbanliner

Datei:L04 894 Innotrans 2024, ET 5003 (BVG).jpg
Urbanliner auf der Innotrans, 2024

Im Dezember 2020 schloss die BVG einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 117 neuen Zweirichtungsfahrzeugen ab.<ref name="pressemeldung2021">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Neue Straßenbahnen für Berlin (Pressemeldung).] Berliner Verkehrsbetriebe, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Sie sollten zwischen 2022 und 2033 geliefert werden. Es wird eine neue neunteilige 50-Meter-Version, die auf der Linie M4 eingesetzt werden soll, sowie eine 30-Meter-Version, die im Südosten Berlins die GT6 ersetzen, geben.<ref name="pressemeldung2021" /><ref>Bombardier wins contract to provide up to 117 new FLEXITY trams to BVG in Berlin. In: rail.bombardier.com. Bombardier, 16. Dezember 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Dezember 2020; abgerufen am 27. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Berlin bekommt 50 Meter lange Straßenbahnen. Rundfunk Berlin-Brandenburg, 15. Dezember 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Dezember 2020; abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref> Mit der Unterzeichnung des Rahmenvertrages wurden 20 Fahrzeuge abgerufen.<ref>Bombardier: BVG nimmt zunächst 20 neue Straßenbahnen ab | Freie Presse – Wirtschaft regional. In: freiepresse.de. Freie Presse, 16. Dezember 2020, abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref><ref>Bombardier gewinnt Auftrag zur Lieferung von bis zu 117 neuen FLEXITY-Straßenbahnen für die Berliner Verkehrsbetriebe. In: wallstreet-online.de. wallstreet:online, 16. Dezember 2020, abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref> In der ersten Bestellung sind drei fünfteilige (30 m) und 17 neunteilige (50 m) Wagen enthalten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig BOMBARDIER WINS CONTRACT TO PROVIDE UP TO 117 NEW FLEXITY TRAMS TO BVG IN BERLIN.] Railway International, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Durch Lieferprobleme des Herstellers Alstom verzögert sich die Auslieferung der ersten Fahrzeuge.<ref>Neue U- und Straßenbahnen kommen später als geplant. In: rbb24.de. 17. Mai 2023, abgerufen am 29. Juli 2023.</ref> Das erste Fahrzeug wurde am 3. Juli 2024 als Urbanliner der Öffentlichkeit vorgestellt und soll nach diversen Tests ab dem ersten Quartal 2025 auf der Linie M4 zum Einsatz kommen.<ref>BVG stellt extragroße Tram „Urbanliner“ vor. 4. Juli 2024, abgerufen am 17. Dezember 2024.</ref>[veraltet]Bitte nutze in Fällen, in denen die Jahreszahl bereits in der Vergangenheit liegt, {{Veraltet}} anstatt {{Zukunft}}

Übersicht

Modell KT4D (außer Dienst) GT6N Flexity Berlin Flexity 2
Variante: KT4Dmod GT6N GT6N-ZR GT6-08 GT8-08 GT6-08 GT8-08 GT6-08
Hersteller: ČKD Tatra Adtranz / AEG / Bombardier Bombardier Alstom
Einrichtungs- oder Zweirichtungsfahrzeug: ER ER ZR ER ZR
Wagenteile: 2 3 5 7 5 7 5 9
Länge: 18,11 m 26,8 m 26,5 m 30,8 m 40,0 m 30,8 m 40,0 m 30 m 50 m
Breite: 2,20 m 2,30 m 2,40 m
Anzahl beschafft/bestellt: unmodernisiert: 475

modernisiert: 171

105 45 1 40 34 157 3 17+45<ref>Neue Straßenbahnen für Berlin: Die neuen Trams sind lang – aber nicht lang genug? In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 22. Januar 2025]).</ref>
Baujahre: 1976–1987

Modernisierung: 1992–1997

1992–2003

Modernisierung: 2013–2018

2009–2022 2023–2033

Straßenbahnen im Berliner Umland

Im Berliner Umland gibt es vier weitere Straßenbahnbetriebe:

Die Linien 87–89 bedienen drei Gemeinden und eine Mittelstadt östlich von Berlin. Die Schöneicher Straßenbahn und die Woltersdorfer Straßenbahn schließen innerhalb Berlins im Bezirk Treptow-Köpenick an die S-Bahn an und haben zwei Haltestellen bzw. eine Haltestelle auf Berliner Stadtgebiet.

Ausstellung historischer Fahrzeuge

Im Lokschuppen I des Deutschen Technikmuseums wird unter anderem ein Berliner Pferdebahnwagen von 1865 gezeigt, der als ältester erhaltener Straßenbahnwagen gilt.

Literatur

  • Harf Zimmermann, Hans Georg Hiller von Gaertringen: Die Bahn, die Berlin bewegt. 150 Jahre Straßenbahn. Mit Beiträgen von Laurenz Demps, Reinhard Demps, Reinhard Kraetzer und Klaus-Dietrich Matschke. Nicolai Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-89479-945-8.
  • Sigurd Hilkenbach, Wolfgang Kramer: Berliner Straßenbahn-Chronik. Die Geschichte der Straßenbahn bei der BVG. Verlag GVE, Berlin 2015, ISBN 978-3-89218-150-7.
  • Arne Hengsbach: Verkehrsprobleme vor 50 Jahren. Zur Situation der ehemaligen Berliner Straßenbahn. In: Verein für die Geschichte Berlins (Hrsg.): Jahrbuch „Der Bär von Berlin“. Berlin 1975.
  • Sigurd Hilkenbach, Wolfgang Kramer, Claude Jeanmaire: Berliner Straßenbahnen. Die Geschichte der Berliner Straßenbahn-Gesellschaften seit 1865. Archiv Nr. 6. Verlag Eisenbahn, Villigen AG 1973, ISBN 3-85649-006-X.
  • Sigurd Hilkenbach, Wolfgang Kramer, Claude Jeanmaire: Berliner Straßenbahngeschichte II. Ein Bericht über die Entwicklung der Straßenbahn in Berlin nach 1920. Archiv Nr. 31. Verlag Eisenbahn, Villigen AG 1977, ISBN 3-85649-031-0.
  • Sigurd Hilkenbach, Wolfgang Kramer: Die Straßenbahnen in Berlin. 3. Auflage. alba, Düsseldorf 1994, ISBN 3-87094-351-3.
  • Sigurd Hilkenbach, Wolfgang Kramer: Die Straßenbahn der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG-Ost/BVB) 1949–1991. 2. Auflage. transpress, Berlin 1999, ISBN 3-613-71063-3.
  • Wolfgang Kramer, Heinz Jung: Linienchronik der elektrischen Straßenbahnen in Berlin bis 1945. Hrsg.: Arbeitskreis Berliner Nahverkehr e. V. Berlin 1994.
  • Wolfgang Kramer: Linienchronik der Berliner Straßenbahn 1945–1993. Hrsg.: Arbeitskreis Berliner Nahverkehr e. V. Berlin 2001.
  • Horst Bosetzky, mit Alfred Gottwaldt und einem Mann an der Kurbel: Noch jemand ohne Fahrschein? Straßenbahn-Erinnerungen. Jaron-Verlag, Berlin 1997, ISBN 978-3-932202-16-2.
  • Holger Orb, Tilo Schütz: Straßenbahn für ganz Berlin. Geschichte – Konzeption – Städtebau. Jaron-Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-89773-024-3.
  • Arbeitskreis Berliner Nahverkehr e. V. (Hrsg.): Berliner Verkehrsblätter. ISSN 0722-9399.
  • Verkehrsgeschichtliche Blätter e. V. (Hrsg.): Verkehrsgeschichtliche Blätter. ISSN 0232-9042.

Weblinks

Commons: Straßenbahn Berlin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="alba 126-128"> Sigurd Hilkenbach, Wolfgang Kramer: Die Straßenbahnen in Berlin. 3. Auflage. alba, Düsseldorf 1994, ISBN 3-87094-351-3, S. 126–128. </ref> <ref name="BA Treptow-Köpenick PM">Neue Linienführung Straßenbahn ab 13.12. In: berlin.de. Bezirksamt Treptow-Köpenick, 3. Dezember 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Juli 2020; abgerufen am 4. September 2017.</ref> <ref name="BBZ"> Dominik Peter: Straßenbahnen bis 2017 barrierefrei. In: berliner-behindertenzeitung.de. Berliner Behinderten Zeitung, 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Oktober 2015; abgerufen am 20. Oktober 2015. </ref> <ref name="berlin"> Tristan Micke: 150 Jahre Berliner Straßenbahn. Mai 2015, abgerufen am 23. Februar 2018. </ref> <ref name="berlin-straba 1960er"> Marcel Götze: Nachkriegsgeschichte 1960–1969. In: berlin-straba.de. Abgerufen am 3. März 2013. </ref> <ref name="BVB 3/59"> Heinz Jung: Liniennummern der Berliner Straßenbahn und ihre Vorläufer. In: Berliner Verkehrsblätter. 6. Jahrgang, Nr. 3, 1959, S. 12. </ref> <ref name="BVB 6/59"> Heinz Jung: Die dreistelligen Liniennummern bei der Berliner Straßenbahn. In: Berliner Verkehrsblätter. 6. Jahrgang, Nr. 6, 1959, S. 25–27. </ref> <ref name="BVB 6/61"> Heinz Jung, Wolfgang Kramer: Spandau und seine Straßenbahn. In: Berliner Verkehrsblätter. 8. Jahrgang, Nr. 6, 1961, S. 37–39. </ref> <ref name="BVB 11/61"> Heinz Jung, Wolfgang Kramer: Spandau und seine Straßenbahn. In: Berliner Verkehrsblätter. 8. Jahrgang, Nr. 11, 1961, S. 77–80. </ref> <ref name="BVB 3/62"> Heinz Jung: Die Einführung der Liniennummern bei der Straßenbahn in Berlin. In: Berliner Verkehrsblätter. 9. Jahrgang, Nr. 3, 1962, S. 24–25. </ref> <ref name="BVB 4/62"> Heinz Jung: Die Einführung der Liniennummern bei der Straßenbahn in Berlin. In: Berliner Verkehrsblätter. 9. Jahrgang, Nr. 4, 1962, S. 29–30. </ref> <ref name="BVB 5/62"> Heinz Jung: Die Einführung der Liniennummern bei der Straßenbahn in Berlin. In: Berliner Verkehrsblätter. 9. Jahrgang, Nr. 5, 1962, S. 38–39. </ref> <ref name="BVB 8/62"> Wolfgang Kramer, Siegfried Münzinger: Die Gesellschaft für den Bau von Untergrundbahnen G.m.b.H. – Berliner Ostbahnen. In: Berliner Verkehrsblätter. 9. Jahrgang, Nr. 8, 1962, S. 63–65. </ref> <ref name="BVB 11/64"> Siegfried Münzinger: Die Betriebshöfe “Schön” und “Moa”. In: Berliner Verkehrsblätter. 11. Jahrgang, Nr. 11, 1964, S. 141. </ref> <ref name="BVB 12/64"> Heinz Jung, Wolfgang Kramer: Die Straßenbahn in Cöpenick. In: Berliner Verkehrsblätter. 11. Jahrgang, Nr. 12, 1964, S. 149–157. </ref> <ref name="BVB 11/65"> Heinz Jung: Die Berliner Elektrische Straßenbahnen AG. In: Berliner Verkehrsblätter. 12. Jahrgang, Nr. 11, 1965, S. 146–150. </ref> <ref name="BVB 6/69"> Siegfried Münzinger: Die Betriebshöfe der Berliner Straßenbahnen. 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Württemberg

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Bremen

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Rheinland-
Pfalz
Datei:Flag of Rhineland-Palatinate.svg Rheinland-
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SaarlandDatei:Flag of Saarland.svg Saarland

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SachsenDatei:Flag of Saxony.svg Sachsen

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ThüringenDatei:Flag of Thuringia.svg Thüringen

Erfurt | Gera | Gotha (Straßen- und Thüringerwaldbahn) | Jena | Nordhausen

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