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U-Bahnhof Weinmeisterstraße

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Datei:U-Bhf Weinmeisterstrasse 2011 ubt.JPG
Bahnhofseingang in der Weinmeisterstraße
Datei:U-Bahnhof Weinmeisterstraße.jpg
Bahnsteig

Der U-Bahnhof Weinmeisterstraße ist eine Station der Linie U8 der Berliner U-Bahn im Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks unter der namensgebenden Straße. Gebaut wurde er ab 1928 und am 18. April 1930 eröffnet. Im Bahnhofsverzeichnis der BVG trägt er die Bezeichnung W.<ref>Die Berliner U-Bahn und ihre Abkürzungen. Abgerufen am 28. September 2024.</ref><ref>Vorlage:LuiseLexBez</ref> Der denkmalgeschützte Bahnhof<ref>Berliner Denkmalliste</ref> besitzt seit dem 29. August 2025 einen Aufzug und ist daher barrierefrei.<ref>Was ist das denn für ein Aufzug? 29. August 2025, abgerufen am 29. August 2025.</ref> In einigen Jahren soll die Station von Grund auf saniert werden.

Rund sechs Meter unter der Weinmeisterstraße gelegen, besitzt der U-Bahnhof einen bis zu acht Meter breiten Mittelbahnsteig und ist mit blauen Fliesen verkleidet. Wie zahlreiche andere Berliner U-Bahnhöfe wurde auch dieser von Alfred Grenander entworfen.

Durch die Lage in der schmalen Straße unmittelbar zwischen den Häuserfundamenten konnten zwei der drei Zugänge nicht auf den Bürgersteigen gebaut werden, sondern wurden in die anliegenden Häuserfronten integriert. Heute befinden sich alle Zugänge auf den Bürgersteigen.<ref>Berliner Untergrundbahn. 12. August 2007, abgerufen am 28. September 2024.</ref> Der ursprüngliche Ausgang auf westlicher Seite liegt nunmehr unter der angrenzenden Parkanlage und wurde verlegt.<ref>Roland Klein: 30 Jahre ohne Halt. In: BVG PLUS. November 2022, S. 20 f.</ref>

Vom 13. August 1961 bis zum 1. Juli 1990 war der Bahnhof ein „Geisterbahnhof“; die Züge der BVG fuhren ohne Halt durch die – in Ost-Berlin gelegene – Station. Der an der Weinmeister- Ecke Rosenthaler Straße befindliche Eingang war versperrt, aber nicht eingeebnet – also von außen erkennbar. Der südliche Eingang an der Weinmeister- /Ecke Neue Schönhauser Straße war zu DDR-Zeiten eingeebnet. Der nördliche war als Rest eines Hauseingangs zugemauert und nicht mehr als Zugang erkennbar. Beim Neubau des Eckhauses um 1988 wurde er abgetragen. Beide Eingänge wurden nach der politischen Wende wieder freigelegt bzw. neu errichtet.<ref>Vollständige Barrierefreiheit in der Berliner U-Bahn durch Aufzugsanlagen. (PDF) Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Kristian Ronneburg (LINKE). In: parlament-berlin.de. Abgeordnetenhaus Berlin, 29. August 2024, S. 2, abgerufen am 23. März 2025.</ref>

Anbindung

Linie Verlauf
Datei:Berlin U8.svg Wittenau (Wilhelmsruher Damm) – Rathaus Reinickendorf – Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik – Lindauer Allee – Paracelsus-Bad – Residenzstraße – Franz-Neumann-Platz (Am Schäfersee) – Osloer Straße – Pankstraße – Gesundbrunnen – Voltastraße – Bernauer Straße – Rosenthaler Platz – Weinmeisterstraße – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Heinrich-Heine-Straße – Moritzplatz – Kottbusser Tor – Schönleinstraße – Hermannplatz – Boddinstraße – Leinestraße – Hermannstraße

Am U-Bahnhof bestehen Umsteigemöglichkeiten von der Linie U8 zur Straßenbahnlinie M1 der BVG.

Weblinks

Commons: U-Bahnhof Weinmeisterstraße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 31′ 31,8″ N, 13° 24′ 18,4″ O

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