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Schrems bei Frohnleiten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schrems (Ehemalige Gemeinde)
Historisches Wappen von Schrems
Historisches Wappen von Schrems
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Schrems bei Frohnleiten (Österreich)
Schrems bei Frohnleiten (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Graz-Umgebung (GU), Steiermark
Gerichtsbezirk Graz-West
f5
Koordinaten 47° 16′ 46″ N, 15° 21′ 50″ OKoordinaten: 47° 16′ 46″ N, 15° 21′ 50″ O
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Höhe 493 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 586 (31. Dezember 2014)
Gebäudestand 203 (2011f1)
Fläche 19,25 km²
Postleitzahl 8130 Frohnleiten
Vorwahl +43/3126 (Frohnleiten)
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 60663
Zählsprengel/ -bezirk Schrems bei Frohnleiten (60663 011)
Bild
Lage der ehemaligen Gemeinde in den damaligen Grenzen des Bezirks Graz-Umgebung
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014;
Ortschaften/Katastralgemeinden:
15032/63008 Gschwendt, 15033/63026 Schrems
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Schrems bei Frohnleiten (bis 1951 nur Schrems<ref name="fusion" />) ist eine ehemalige Gemeinde mit zuletzt 586 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2014) im Norden des Bezirks Graz-Umgebung in der Steiermark.

Am 1. Jänner 2015 wurde sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Frohnleiten und Röthelstein zur neuen Gemeinde Frohnleiten zusammengeschlossen.<ref>Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 21. November 2013 über die Vereinigung der Stadtgemeinde Frohnleiten und der Gemeinden Röthelstein und Schrems bei Frohnleiten, alle politischer Bezirk Graz-Umgebung. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 6. Dezember 2013. Nr. 152, 35. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 682.</ref>

Geografie

Datei:Schrems 2294A0372.jpg

Geografische Lage

Schrems bei Frohnleiten liegt etwa drei Kilometer östlich von Frohnleiten im Grazer Bergland in der Oststeiermark. Der Schremsgraben wird südseitig vom Hochtrötsch überragt. Die höchste Erhebung im ehemaligen Gemeindegebiet ist der Gschieskogel (1142 m). Das Gebiet liegt am Fuße des Rechberg-Passes.

Gliederung

Das ehemalige Gemeindegebiet umfasste zwei Ortschaften bzw. gleichnamigen Katastralgemeinden (Bevölkerung Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>; Fläche Stand Vorlage:FLDVorlage:FLR):

Ehemalige Nachbargemeinden

Röthelstein Pernegg an der Mur Tyrnau
Frohnleiten Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Tulwitz
Frohnleiten Semriach Semriach

Geschichte

Zirka um 1300 wurde Schrems erstmals mit dem Namen „Schrentz“ erwähnt. Um 1381 gab es die erste urkundliche Erwähnung mit dem Ortsnamen „Schremcz“. Ab 1393 wurde dann bereits für kurze Zeit Schrems geschrieben.

Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich. Am 1. Juni 1951 wurde die bis dahin schlicht Schrems geheißene Gemeinde in Schrems bei Frohnleiten umbenannt.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref> Am 1. Jänner 2015 wurde Schrems bei Frohnleiten mit den Gemeinden Frohnleiten und Röthelstein zur Gemeinde Frohnleiten zusammengelegt.

Bevölkerungsentwicklung

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Datei:Barbara-Kapelle, Schrems.jpg
Barbara-Kapelle in Schrems

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Schrems liegt direkt an der Rechberg Straße B 64 von Frohnleiten nach Weiz. In Frohnleiten endet die Straße direkt an der Brucker Schnellstraße S 35 von Graz nach Bruck an der Mur. Im Jahr 1983 ereignete sich im Gemeindegebiet ein schweres Busunglück mit 15 Toten und über 30 Verletzten.<ref>https://steiermark.orf.at/stories/3224207/</ref>

In Schrems befindet sich kein Bahnhof. Der nächstgelegene Bahnhof ist circa vier Kilometer entfernt in Frohnleiten. Er bietet Zugang zur Südbahn mit stündlichen Regionalzug-Verbindungen nach Graz und Bruck an der Mur.

Der Flughafen Graz ist rund 45 km entfernt.

Politik

Der letzte Bürgermeister der Gemeinde war Peter Schlegl (SPÖ). Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen:

Wappen

Datei:Wappen Schrems bei Frohnleiten.gif

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. November 1997.
Die Blasonierung (Wappenbeschreibung) lautet:

„Durch Schnitte von Tannenreisig und Rotbuchenzweigen von Blau, Silber und Rot geteilt, im Mittelfeld schräg gekreuzt ein Gezähe alter Form in Schwarz.“<ref>Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 48, 1998, S. 59</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang Katastralgemeinden: Adriach | Frohnleiten | Gams | Gamsgraben | Gschwendt | Hofamt | Laas | Laufnitzdorf | Laufnitzgraben | Mauritzen | Pfannberg | Röthelstein | Rothleiten | Schrems | Wannersdorf

Ortschaften: Adriach | Badl | Brunnhof | Frohnleiten | Gams | Gamsgraben | Gschwendt | Hofamt | Kühau | Laas | Laufnitzdorf | Laufnitzgraben | Leutnant Günther-Siedlung | Maria Ebenort | Peugen | Pfannberg | Rothleiten | Röthelstein | Schönau | Schrauding | Schrems | Ungersdorf | Vordere Gams | Wannersdorf

Stadt: Frohnleiten | Dörfer: Adriach • Laufnitzdorf • Röthelstein • Schrems • Ungersdorf | Rotten: Adriach-Rabenstein • Am Anger • Badl • Gams • Hammerl • Peugen • Rothleiten • Schrauding • Schweizerfabrik • Wannersdorf • Weyer | Siedlungen: Brunnhof • Leutnant Günther-Siedlung • Maria Ebenort • Rieglmoarschweig • Schönau • Wiesersiedlung • Winkler | Zerstreute Häuser: Adriach-Reising • Altenberg • Arzwaldgraben • Dürnberg • Gamsgraben • Gschwendt • Hofamt • Laas • Laufnitzberg • Laufnitzgraben • Neustadt • Pfannberg • Pöllagraben • Ratlosgraben • Schenkenberg • Talgraben • Winterleiten | Sonstige Ortslagen: Ruine Alt-Pfannberg • Bauernfeind-Papierfabrik • Jagdschloss Hochalm • Schloss Pfannberg • Schloss Rabenstein • Schloss Weyer

Zählsprengel: Frohnleiten-Zentrum | Villenviertel-Vorstadt | Mauritzen-Brunnhof | Schönau-Schweizerfabrik | Wannersdorf | Frohnleiten-Süd | Wohnhausanlage Am Kogl | Wohnhsanlg. Am Grünanger | Röthelstein | Rothl.-Laufnitzdf-Adriach | Rothleiten Umgebung | Schrems bei Frohnleiten

Ehemalige Gemeinden: Mauritzen 1850–1952 | Rothleiten 1850–1952 | Schrems 1850–2014 | Röthelstein 1850–2014 |

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