Laas (Gemeinde Frohnleiten)
| Laas (Weiler) Ortschaft Katastralgemeinde Laas | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Graz-Umgebung (GU), Steiermark | |||||
| Gerichtsbezirk | Graz-West | |||||
| Pol. Gemeinde | Frohnleiten | |||||
| Koordinaten | 47° 15′ 49″ N, 15° 20′ 24″ O
{{#coordinates:47,26362|15,34011|primary
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|
| Höhe | 537 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | 104 (1. Jänner 2015) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Postleitzahl | 8130 Frohnleiten | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 14921 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 63013 | |||||
| Zählsprengel/ -bezirk | Mauritzen-Brunnhof, Frohnleiten-Süd (60663 X [002,005]) | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Laas ist eine Ortschaft auf dem Gebiet der gleichnamigen Katastralgemeinde in der Stadtgemeinde Frohnleiten im österreichischen Bundesland Steiermark. Laas zählt Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Bewohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 14921">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>) auf einer Fläche von 366,67 ha und ist zwei Kilometer vom Ortszentrum Frohnleitens entfernt. Der Weiler liegt am Westhang des Hochtrötsch und wird vom Laasbach durchflossen.
Geschichte
Das früheste Schriftzeugnis ist von 1291 und lautet „Laz“. Der Name geht auf slawisch laz (Rodung, Lichtung) zurück.<ref>Fritz Frhr. Lochner von Hüttenbach: Zum Namengut des Frühmittelalters in der Steiermark (= Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark. Band 99). Böhlau Verlag, Wien 2008, S. 31 (historischerverein-stmk.at [PDF; 16,9 MB]).</ref>
Bevölkerungsentwicklung
Die Tabelle zeigt die Bevölkerungsveränderung der Ortschaft Laas.<ref>http://www.statistik.at/blickgem/vz2/g60610.pdf</ref><ref>http://www.statistik.at/blickgem/rg3/g60610.pdf</ref>
| Ortschaft | 15.05.2001 | 31.10.2011 | 01.01.2015 |
|---|---|---|---|
| Laas | 112 | 109 | 104 |
Wirtschaft und Infrastruktur
Mülldeponie
Am Dürnberg in Laas liegt die Mülldeponie der Stadtgemeinde Frohnleiten. Die Mülldeponie brachte der Stadtgemeinde in den 1970er bis 1990er Jahren sehr viel Geld ein. Die Stadtgemeinde gab das Geld für Großprojekte wie die komplette Umgestaltung des Marktplatzes (rund 60 Mio. öS, 4,36 Mio. €), den Bau einer Tiefgarage (rund 55 Mio. öS, 4 Mio. €), den Bau des Rehabilationskomplexes Theresienhof (rund 160 Mio. öS, 11,63 Mio. €) und die Sanierung der Mülldeponie (rund 200 Mio. öS, 14,52 Mio. €); weiters verschlang der Ausbau der Infrastruktur (Straßenbau, Wohnbau und Fernwärme) insgesamt noch rund 350 Mio. öS (25,44 Mio. €).
Doch neue Umweltauflagen zwangen die Stadtgemeinde, immer mehr Geld in die Deponie am Dürnberg zu stecken. Weiters durften aufgrund neuer Umweltschutzauflagen viele Abfallprodukte nicht mehr auf der Deponie gelagert werden. Derzeit kämpft Frohnleiten mit einem Schuldenberg von etwa 56 Mio. €<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 3. Februar 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>, wovon ein großer Teil der Deponie zuzuschreiben ist.<ref>Schuldenreport: So steht es um die Finanzen von Frohnleiten. In: kleinezeitung.at. 18. Dezember 2015, abgerufen am 25. Februar 2024.</ref> Im Jahr 2015 bewarb sich die Frohnleitner Mülldeponie um den hochgiftigen Blaukalk aus dem Kärntner Görtschitztal. Dieses Geld hätte wieder Geld in die leeren Kassen der Gemeinde gespült, doch Bürgerbewegungen und die Sorge um sauberes Trinkwasser ließen dieses Vorhaben schnell platzen.<ref>Giftmüll: Frohnleiten bringt sich ins Rennen um HCB-Deponie. In: kleinezeitung.at. 27. November 2015, abgerufen am 25. Februar 2024.</ref>
Literatur
- Othmar Pickl: 700 Jahre Marktgemeinde Frohnleiten. Marktgemeinde Frohnleiten, 1996.
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Katastralgemeinden: Adriach | Frohnleiten | Gams | Gamsgraben | Gschwendt | Hofamt | Laas | Laufnitzdorf | Laufnitzgraben | Mauritzen | Pfannberg | Röthelstein | Rothleiten | Schrems | Wannersdorf
Ortschaften: Adriach | Badl | Brunnhof | Frohnleiten | Gams | Gamsgraben | Gschwendt | Hofamt | Kühau | Laas | Laufnitzdorf | Laufnitzgraben | Leutnant Günther-Siedlung | Maria Ebenort | Peugen | Pfannberg | Rothleiten | Röthelstein | Schönau | Schrauding | Schrems | Ungersdorf | Vordere Gams | Wannersdorf
Stadt: Frohnleiten | Dörfer: Adriach • Laufnitzdorf • Röthelstein • Schrems • Ungersdorf | Rotten: Adriach-Rabenstein • Am Anger • Badl • Gams • Hammerl • Peugen • Rothleiten • Schrauding • Schweizerfabrik • Wannersdorf • Weyer | Siedlungen: Brunnhof • Leutnant Günther-Siedlung • Maria Ebenort • Rieglmoarschweig • Schönau • Wiesersiedlung • Winkler | Zerstreute Häuser: Adriach-Reising • Altenberg • Arzwaldgraben • Dürnberg • Gamsgraben • Gschwendt • Hofamt • Laas • Laufnitzberg • Laufnitzgraben • Neustadt • Pfannberg • Pöllagraben • Ratlosgraben • Schenkenberg • Talgraben • Winterleiten | Sonstige Ortslagen: Ruine Alt-Pfannberg • Bauernfeind-Papierfabrik • Jagdschloss Hochalm • Schloss Pfannberg • Schloss Rabenstein • Schloss Weyer
Zählsprengel: Frohnleiten-Zentrum | Villenviertel-Vorstadt | Mauritzen-Brunnhof | Schönau-Schweizerfabrik | Wannersdorf | Frohnleiten-Süd | Wohnhausanlage Am Kogl | Wohnhsanlg. Am Grünanger | Röthelstein | Rothl.-Laufnitzdf-Adriach | Rothleiten Umgebung | Schrems bei Frohnleiten
Ehemalige Gemeinden: Mauritzen 1850–1952 | Rothleiten 1850–1952 | Schrems 1850–2014 | Röthelstein 1850–2014 |
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- Ort im Bezirk Graz-Umgebung
- Geographie (Frohnleiten)
- Katastralgemeinde im Bezirk Graz-Umgebung
- Ort im Einzugsgebiet Mur
- Grazer Bergland
- Ersterwähnung 1291