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Rodeck (Schwarzenbach am Wald)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rodeck
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(89)&title=Rodeck 50° 16′ N, 11° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(89) 50° 15′ 55″ N, 11° 38′ 20″ O
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Höhe: 682 (632–686) m ü. NHN
Einwohner: 89 (31. Dez. 2020)<ref name="Einwohner">Schwarzenbach am Wald – Einwohnerzahlen. In: schwarzenbach-wald.de. Abgerufen am 7. September 2021.</ref>
Postleitzahl: 95131
Vorwahl: 09289
Datei:Straßenverlauf Rodeck Schwarzenbach am Wald (OSM).svg
Karte
Lage von Rodeck in Schwarzenbach am Wald
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Datei:Rodeck 2015 xy3.JPG
Scheune in Rodeck

Rodeck ist ein Gemeindeteil der Stadt Schwarzenbach am Wald im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Rodeck hat eine Fläche von 1,547 km². Sie ist in 171 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9046,50 m² haben.<ref>Gemarkung Rodeck (091928). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 7. Mai 2025.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Hohenzorn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. Mai 2025.</ref>

Geografie

Das Dorf liegt inmitten einer Rodungsinsel und ist umgeben von Waldgebieten. Im Osten fällt das Gelände schroff ins Tal der Wilden Rodach mit der Bischofsmühle ab. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Döbra (2,2 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. Mai 2025 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Auf einem Bergsporn befindet sich der Burgstall Radeck.<ref>Klaus Schwarz: Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Oberfrankens. In: Materialhefte zur bayerischen Vorgeschichte (= B. Band 5). Verlag Michael Lassleben, Kallmünz 1955, S. 130.</ref>

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Rodeck aus zehn Anwesen (1 Forsthaus mit Schankrecht, 1 Hof, 3 Halbhöfe, 2 Viertelhöfe, 1 Söldengut, 2 Tropfhäuser). Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bambergische Centamt Enchenreuth. Das bambergische Kastenamt Stadtsteinach war Grundherr sämtlicher Anwesen.<ref>M. Körner: Naila, S. 302.</ref><ref name="G88">Vorlage:Guttenberg Hofmann Stadtsteinach</ref>

Von 1802 bis 1810 unterstand Rodeck dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Rodeck dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Döbra<ref name="OV 1820"/> und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Döbra zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Rodeck am 1. Mai 1978 nach Schwarzenbach eingegliedert.<ref>Schwarzenbach am Wald > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 8. Mai 2025.</ref>

Baudenkmäler

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ehemaliges Baudenkmal
  • Forsthaus. Zweigeschossiges, massives Walmdachhaus, zwei zu fünf Achsen, west- und südseitig verschiefert; Erdgeschoss wohl noch 17. Jahrhundert, Fenster erneuert, Obergeschoss 1923 erneuert.<ref>K.-L. Lippert: Landkreis Naila, S. 54. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2020
Einwohner 71 106 90 81 75 68 65 49 53 58 89
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 13 13 13 12 11 27
Quelle <ref name="OV 1820">Vorlage:Ober-Mainkreis 1820</ref> <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 918, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1091, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1038 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1089 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1124 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 971 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 715 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 155 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 308 (Digitalisat).</ref> || <ref name="Einwohner"/>

Religion

Rodeck ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und gehört zur Kirchengemeinde St. Bartholomäus (Döbra),<ref name="G88"/> die im 19. Jahrhundert zur Pfarrei erhoben wurde.<ref name="OV 1861" />

Literatur

Weblinks

Commons: Rodeck (Schwarzenbach am Wald) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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