Rodeck (Schwarzenbach am Wald)
Rodeck Stadt Schwarzenbach am Wald
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(89)&title=Rodeck 50° 16′ N, 11° 38′ O
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| Höhe: | 682 (632–686) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 89 (31. Dez. 2020)<ref name="Einwohner">Schwarzenbach am Wald – Einwohnerzahlen. In: schwarzenbach-wald.de. Abgerufen am 7. September 2021.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 95131 | |||||
| Vorwahl: | 09289 | |||||
Lage von Rodeck in Schwarzenbach am Wald
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Rodeck ist ein Gemeindeteil der Stadt Schwarzenbach am Wald im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Rodeck hat eine Fläche von 1,547 km². Sie ist in 171 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9046,50 m² haben.<ref>Gemarkung Rodeck (091928). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 7. Mai 2025.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Hohenzorn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. Mai 2025.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt inmitten einer Rodungsinsel und ist umgeben von Waldgebieten. Im Osten fällt das Gelände schroff ins Tal der Wilden Rodach mit der Bischofsmühle ab. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Döbra (2,2 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. Mai 2025 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Auf einem Bergsporn befindet sich der Burgstall Radeck.<ref>Klaus Schwarz: Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Oberfrankens. In: Materialhefte zur bayerischen Vorgeschichte (= B. Band 5). Verlag Michael Lassleben, Kallmünz 1955, S. 130.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Rodeck aus zehn Anwesen (1 Forsthaus mit Schankrecht, 1 Hof, 3 Halbhöfe, 2 Viertelhöfe, 1 Söldengut, 2 Tropfhäuser). Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bambergische Centamt Enchenreuth. Das bambergische Kastenamt Stadtsteinach war Grundherr sämtlicher Anwesen.<ref>M. Körner: Naila, S. 302.</ref><ref name="G88">Vorlage:Guttenberg Hofmann Stadtsteinach</ref>
Von 1802 bis 1810 unterstand Rodeck dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Rodeck dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Döbra<ref name="OV 1820"/> und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Döbra zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Rodeck am 1. Mai 1978 nach Schwarzenbach eingegliedert.<ref>Schwarzenbach am Wald > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 8. Mai 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Haus Nr. 5: Wohnstallhaus<ref>Denkmalliste für Schwarzenbach am Wald (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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- ehemaliges Baudenkmal
- Forsthaus. Zweigeschossiges, massives Walmdachhaus, zwei zu fünf Achsen, west- und südseitig verschiefert; Erdgeschoss wohl noch 17. Jahrhundert, Fenster erneuert, Obergeschoss 1923 erneuert.<ref>K.-L. Lippert: Landkreis Naila, S. 54. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Rodeck ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und gehört zur Kirchengemeinde St. Bartholomäus (Döbra),<ref name="G88"/> die im 19. Jahrhundert zur Pfarrei erhoben wurde.<ref name="OV 1861" />
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Rodeck. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 540 (Digitalisat).
- Vorlage:Guttenberg Hofmann Stadtsteinach
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3929364085 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:Körner Naila
- Vorlage:Lippert Landkreis Naila
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Rodeck in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Rodeck im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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