Phleng Sansoen Phra Barami
Phleng Sansoen Phra Barami oder Phleng Sanrasoen Phra Barami (beide Varianten sind zulässig und werden in thailändischer Schrift gleich geschrieben: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, Aussprache: <templatestyles src="IPA/styles.css" />
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}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }}, übersetzt etwa: „Hymne zur Lobpreisung des Königs“) ist die Königshymne Thailands. Die Melodie stammt von dem russischen Komponisten Pjotr Andrejewitsch Schtschurowski ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1850–1908).<ref>Щуровский, Пётр Андреевич (Schtschurowski, Pjotr Andrejewitsch). In: Kurskaja Enziklopedija (Online-Version), abgerufen am 2. Juni 2015.</ref><ref>Sukri Charoensuk ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): 99ปี เพลงสรรเสริญพระบารมี [99 Pi Phleng Sansoen Phra Barami; 99 Jahre Phleng Sansoen Phra Barami]. Pädagogische Hochschule Bansomdejchaopraya, Bangkok 1987, ISBN 974-7443-27-9, S. 82.</ref> Prinz Narisara Nuwattiwong schrieb den dazugehörigen Text, der aber um 1913 von König Vajiravudh (Rama VI.) überarbeitet wurde. Phleng Sansoen Phra Barami diente bis zum Ende der absoluten Monarchie 1932 auch als Nationalhymne von Siam, wurde aber dann von Phleng Chat, der heutigen Nationalhymne Thailands, ersetzt.
| Thai | Umschrift (RTGS) |
|---|---|
| flat}} | Kha wora Phutthachao |
| flat}} | Ao mano lae sira kran |
| flat}} | Nop phra phummiban bunyadirek |
| flat}} | Ek borommachakkrin |
| flat}} | Phra sayamin |
| flat}} | Phra yotsa ying yong |
| flat}} | Yen sira phro phra boriban |
| flat}} | Phon phra khun tha raksa |
| flat}} | Puang phracha pen sukkhasan |
| flat}} | Kho bandan |
| flat}} | Tha prasong dai |
| flat}} | Chong sarit |
| flat}} | Dang wang wara haruethai |
| flat}} | Dut cha thawai chai chayo |
Der Text ist in einem sehr hohen Sprachregister, dem rachasap („Königssprache“), verfasst. Das verwendete Vokabular besteht größtenteils aus Fremd- und Lehnwörtern aus dem Pali. Eine wörtliche Übersetzung ist daher praktisch unmöglich.<ref>Nicholas Grossman, Dominic Faulder (Hrsg.): King Bhumibol Adulyadej – A Life’s Work. Thailand’s Monarchy in Perspective. Editions Didier Millet, Singapur 2012, ISBN 978-981-4260-56-5, S. 359</ref> Das folgende ist lediglich eine ungefähre Wiedergabe:
<poem style="margin-left: 2em; font-style: italic;"> Ich, Diener Seiner Majestät, lege ihm mein Herz und Körper zu Füßen um ihm Respekt zu erweisen und zu lobpreisen den Beschützer des Landes, die große Chakri-Dynastie, den mächtigen und prächtigen Führer des siamesischen Volkes, das Volk in Frieden und Zufriedenheit durch seine unermüdliche Führung. Bitte, dass was immer sein Belieben, mag zu seiner Ehre geschehen. </poem>
Die Königshymne wird in Thailand gespielt, wenn ein Mitglied des Hauses Chakri in offizieller Mission auftritt. Auch zu Beginn und zum Schluss des Programmes verschiedener Fernsehsender erklingt die Hymne, ebenso wie vor Beginn des Hauptfilms in allen thailändischen Kinos, wobei das Publikum sich zu erheben hat. Sie wird dann üblicherweise von Bildern aus dem Leben des langjährigen Königs Bhumibol Adulyadej (Rama IX.) begleitet. Auch wenn das Stehen während des Abspielens der Hymne nur eine gewohnheitsmäßige Praxis und keine gesetzliche Vorschrift ist, wurde im April 2008 ein Ermittlungsverfahren wegen Majestätsbeleidigung gegen zwei Sozialaktivisten eingeleitet, nachdem sie sich geweigert hatten, dies zu tun.<ref>Thailand. In: Country Reports on Human Rights Practices for 2008. Band 1, U.S. Department of State, Washington D.C. 2008, S. 1018.</ref><ref>Thai couple faces lèse majesté charges for not standing for royal anthem in cinema. In: Prachatai, 9. April 2008.</ref>
Siehe auch
Weblinks
- {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Mehrere Tonbeispiele auf der Seite der thailändischen Wikipedia
Einzelnachweise
<references />