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Pauline Ferrand-Prévot

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Pauline Ferrand-Prévot Vorlage:SportPicto
Pauline Ferrand-Prévot (2022)
Pauline Ferrand-Prévot (2022)
Zur Person
Geburtsdatum 10. Februar 1992 (34 Jahre)
Nation FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Disziplin Straße / Cross / MTB / Gravel
Zum Team
Aktuelles Team Lua-Fehler: expandTemplate: template "Radsportteam/JVW" does not exist
Funktion Fahrerin
Internationale Team(s)
2012–2016
2017–2020
2021
2022
2023–2024
2025
Rabobank
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Absolute-Absalon (MTB)
BMC MTB Racing
Ineos Grenadiers (MTB)
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Wichtigste Erfolge
Straße
Gelbes Trikot Tour de France Femmes 2025
Regenbogentrikot Straßenrennen 2014
Paris–Roubaix Femmes 2025
La Flèche Wallonne Féminine 2014
Mountainbike
Datei:Gold medal olympic.svg Olympiasiegerin (XCO) 2024
Datei:Jersey rainbow.svg Weltmeisterin (XCO) 2015, 2019, 2020, 2022, 2023
Datei:Jersey rainbow.svg Weltmeisterin (Short Track) 2022, 2023
Datei:Jersey rainbow.svg Weltmeisterin (Marathon) 2019, 2022
Datei:Jersey rainbow.svg Weltmeisterin (Staffel) 2014, 2015, 2016
Cyclocross
Datei:Jersey rainbow.svg Weltmeisterin 2015
Gravel-Weltmeisterschaften
Regenbogentrikot Weltmeisterin 2022
Letzte Aktualisierung: 03. August 2025

Pauline Ferrand-Prévot (* 10. Februar 1992 in Reims) ist eine französische Radrennfahrerin. Sie ist im Straßenradsport, Mountainbikesport, Cyclocross und Gravel aktiv und zählt mit insgesamt 15 Weltmeistertiteln in allen vier Disziplinen zu den erfolgreichsten Radsportlerinnen aller Zeiten. Ihre meisten Erfolge erzielte sie im Mountainbikesport, wo sie mit fünf Titeln im XCO die alleinige Rekordweltmeisterin ist. In derselben Disziplin wurde sie in Paris 2024 auch Olympiasiegerin. Außerdem wurde sie auch Weltmeisterin auf der Straße (2014) im Cyclocross (2015) und Gravel (2022). Im Jahr 2025 fokussierte sich Ferrand-Prévot vorrangig auf den Straßenradsport und gewann als erste Französin die Tour de France Femmes und Paris–Roubaix Femmes.

Sportliche Laufbahn

Pauline Ferrand-Prévot stammt aus Reims, wo ihre Eltern eine Radsportschule unterhielten.<ref name="uci">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Mountain bike : Pauline Ferrand-Prévot, une trajectoire historique.] Union Cycliste Internationale, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 2009 wurde sie Junioren-Weltmeisterin sowie Junioren-Europameisterin auf dem Mountainbike wie auch Junioren-Europameisterin und französische Junioren-Meisterin im Einzelzeitfahren auf der Straße; bei den Europameisterschaften wurde sie zudem Dritte im Straßenrennen. Bei den Junioren-Straßenweltmeisterschaften wurde sie jeweils Zweite im Straßenrennen sowie im Einzelzeitfahren und gewann den Chrono des Nations (U23). 2010 errang sie den Titel der Junioren-Straßenweltmeisterin und im Einzelzeitfahren den der Vize-Weltmeisterin; im Mountainbike wurde sie ein zweites Mal Junioren-Weltmeisterin. Bei den Straßen-Europameisterschaften wurde sie jeweils Zweite im Straßenrennen und im Einzelzeitfahren. Zudem wurde sie französische Junioren-Meisterin im Straßenrennen und belegte bei den Querfeldein-Weltmeisterschaften der Elite den achten Platz.

Ab 2012 fuhr Ferrand-Prévot professionelle Straßenrennen mit dem Rabobank-Team. Bei den französischen Straßen-Meisterschaften im Juni gewann sie das Einzelzeitfahren und damit ihren ersten Titel in der Elite. Kurz darauf startete sie bei den Olympischen Spielen 2012 in London. Sie belegte im Straßenrennen der Frauen Rang acht und im Mountainbike-Rennen den 26. Platz. Während der folgenden Jahre betrieb sie zugleich Straßen- und Mountainbike-Rennen sowie Cyclocross im Winter. 2014 gewann sie im Laufe der Saison mehrere Straßenrennen wie Flèche Wallonne und die Gesamtwertung bei Emakumeen Bira; im Giro d’Italia Donne wurde sie knapp Zweite hinter ihrer Teamgefährtin Marianne Vos. Zum Saisonende wurde sie im spanischen Ponferrada Weltmeisterin im Straßenrennen. Zu Beginn des Jahres 2015 wurde Ferrand-Prévot im tschechischen Tábor Weltmeisterin im Cyclocross, und später im Jahr errang sie ebenso den WM-Titel auf dem Mountainbike. Sie ist damit (Stand 2024) die einzige Radsportlerin, die je gleichzeitig Weltmeisterin in drei verschiedenen Disziplinen war.<ref name="uci"/> Zusammen mit dem WM-Titel in der Mountainbike-Staffel war sie zu diesem Zeitpunkt gar vierfache Weltmeisterin.

2016 hatte sich Ferrand-Prévot mit Verletzungssorgen zu plagen, galt aber nach ihren vorherigen Erfolgen als Favoritin bei den Olympischen Spielen 2016, wo sie im Straßen- und im Mountainbike-Rennen antrat. Die Spiele verliefen für sie enttäuschend; sie wurde 26. im Straßenrennen und musste das Mountainbike-Rennen entkräftet aufgeben.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Rio 2016 : les explications touchantes de PFP.] Vojomag, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 2017 wechselte sie zu Canyon SRAM Racing. Im August 2018 wurde sie in Glasgow hinter der Schweizerin Jolanda Neff Vize-Europameisterin im Cross-Country.<ref>Die Ostschweizerin Jolanda Neff ist Mountainbike-Europameisterin (7. August 2018)</ref> Im Dezember 2018 gab sie bekannt, dass sie sich wegen Durchblutungsstörungen in den Beinen operieren lassen müsse und deshalb voraussichtlich für rund vier Monate ausfalle.<ref name="rad-net-45822">Ex-Weltmeisterin Ferrand Prevot muss unters Messer - Ursache für Leistungseinschränkung diagnostiziert. In: rad-net.de. 15. Dezember 2018, abgerufen am 15. Dezember 2018.</ref> Im August 2019 entschied sie die Mountainbike-Weltmeisterschaften in Kanada vor Neff für sich.<ref>Jolanda Neff Zweite hinter Pauline Ferrand-Prévot</ref>

Ende 2019 kündigte Pauline Ferrand-Prévot an, vorerst keine Straßenrennen mehr zu fahren, sondern sich auf Mountainbike und Cyclocross zu konzentrieren, da sie diese Disziplinen bevorzuge.<ref name="be-celt-191220">Pauline Ferrand-Prévot : "J'ai décidé d'arrêter le cyclisme sur route, la discipline que je préfère le m. In: be-celt.com. 20. Dezember 2019, abgerufen am 7. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In der Saison 2020 wurde Ferrand-Prévot zum dritten Mal Weltmeisterin im Cross-Country. Sie gewann zudem die Europameisterschaften und eines der beiden ausgetragenen Weltcup-Rennen. In der Saison 2021 folgten zwei Weltcup-Erfolge und die Bronzemedaille bei den MTB-Weltmeisterschaften im Shorttrack (XCC). Im olympischen Cross-Country wurde sie erneut Europameisterin, die Olympischen Sommerspiele verliefen jedoch erneut enttäuschend für sie: Nach einem Sturz in der ersten Runde und einer Panne in der dritten konnte sie nie entscheidend ins Rennen eingreifen und endete auf dem 10. Platz.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Pauline Ferrand-Prévôt et Loana Lecomte bredouilles, triplé suisse et sacre olympique pour Jolanda Neff à Tokyo.] L’Équipe, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

2022 zeigte sich Ferrand-Prévot gestärkt und zeigte eine ähnlich spektakuläre Leistung wie 2014/15. Bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften 2022 Ende August gewann sie ihren vierten Titel im Cross-Country XCO und zudem den im XCC. Drei Wochen später siegte sie bei den Mountainbike-Marathon-Weltmeisterschaften, und wiederum drei Wochen danach krönte sie sich zur ersten Weltmeisterin der Geschichte im Gravelrennen bei den Weltmeisterschaften in Cittadella. Sie gewann damit innerhalb von sechs Wochen vier Weltmeistertitel.

Bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften 2023 in Glasgow verteidigte Ferrand-Prévot ihre Titel im XCO und XCC. 2024 gewann sie in Cheile Grădiștei die Europameisterschaften im XCC. 2024 gewann sie im vierten Anlauf und vor Heimpublikum bei Paris mit großem Vorsprung das olympische Mountainbike-Rennen. Zuvor hatte sie angekündigt, ihre Mountainbike-Karriere nach dieser Saison beenden zu wollen und – im Alter von 32 Jahren – zum Straßenradsport zurückkehren zu wollen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Pauline Ferrand-Prévot veut arrêter le VTT après les JO de Paris 2024.] Full Attack.cc, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Am 2. August 2025 auf der vorletzten und zugleich Königinetappe der 2025er Tour de France Femmes zum Col de la Madeleine errang sie mit deutlichen Abstand ihren ersten Etappensieg und übernahm erstmals das Gelbe Trikot. Durch den erneuten Etappensieg am Folgetag schloss sie die Rundfahrt als Gesamtsiegerin ab.<ref>Ferrand-Prévot gewinnt die Tour de France Femmes. Spiegel online, 3. August 2025, abgerufen am 4. August 2025.</ref>

Privates

Bis 2021 war Pauline Ferrand-Prévot die Lebenspartnerin des zweifachen Olympiasiegers Julien Absalon (* 1980).<ref>Schweizer Doppelsieg bei der Mountainbike-WM. 31. August 2019, abgerufen am 4. August 2025.</ref> Ihre berufliche Zusammenarbeit im Team wollen sie jedoch fortführen.<ref>Pauline Ferrand Prevot and Julien Absalon split up. In: en.brujulabike.com. 21. September 2021, abgerufen am 29. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2023 wurde bekannt, dass sie mit dem niederländischen Radsportler Dylan van Baarle liiert ist.<ref>Dylan van Baarle vindt de liefde bij Franse toprenster. In: Wielernieuws. 15. Februar 2023, abgerufen am 3. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge

Straße

2009
2010
2012
2013
2014
2015
2025

Cyclocross

Datei:Cyclo-Cross international de Dijon 2014 26.jpg
Ferrand-Prévot beim Querfeldeinrennen 2014 in Dijon
2011/2012
2012/2013
  • Challenge National 3éme Epreuve (Pontchâteau)
2013/2014
  • Challenge National 3éme Epreuve (Flamanville)
  • Datei:MaillotFra.PNG Französische Meisterschaft Cyclocross
2014/2015
2017/18

Mountainbike

2009
2010
2011
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024

Gravel

2022

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Pauline Ferrand-Prévot – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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1990 Juli Furtado | 1991 Ruthie Matthes | 1992 Silvia Fürst | 1993, 1997 Paola Pezzo | 1994–1996 Alison Sydor | 1998 Laurence Leboucher | 1999, 2000, 2008 Margarita Fullana | 2001 Alison Dunlap | 2002, 2004–2006 Gunn-Rita Dahle Flesjå | 2003 Sabine Spitz | 2007, 2009 Irina Kalentjewa | 2010 Maja Włoszczowska | 2011, 2014 Catharine Pendrel | 2012, 2013 Julie Bresset | 2015, 2019, 2020, 2022, 2023 Pauline Ferrand-Prévot | 2016 Annika Langvad | 2017 Jolanda Neff | 2018 Kate Courtney | 2021 Evie Richards | 2024 Puck Pieterse | 2025 Jenny Rissveds

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2003 Maja Włoszczowska | 2004–2006, 2008, 2013, 2015 Gunn-Rita Dahle Flesjå | 2007 Petra Henzi | 2009 Sabine Spitz | 2010 Esther Süss | 2011–2012, 2014, 2017–2018 Annika Langvad | 2016 Jolanda Neff | 2019, 2022 Pauline Ferrand-Prévot | 2020 Ramona Forchini | 2021, 2023, 2024 Mona Mitterwallner | 2025 Kate Courtney

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2000, 2001, 2005, 2008 Hanka Kupfernagel | 2002, 2004 Laurence Leboucher | 2003 Daphny van den Brand | 2006, 2009–2014, 2022 Marianne Vos | 2007 Maryline Salvetat | 2015 Pauline Ferrand-Prévot | 2016 Thalita de Jong | 2017–2019 Sanne Cant | 2020 Ceylin del Carmen Alvarado | 2021, 2026 Lucinda Brand | 2023–2025 Fem van Empel

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Gewinnerinnen von Paris-Roubaix FemmesVorlage:Navigationsleiste Gewinnerinnen der Tour de France FemmesVorlage:Klappleiste/Anfang

1951 Lucienne Benoît | 1952, 1953 Jeannine Lemaire | 1954 Noelle Sabbe | 1955 Lydia Brein-Haritonides | 1956–1959, 1961–1963, 1965, 1967 Lyli Herse | 1960 Renée Vissac | 1964 Andrée Flageolet | 1966 Giselle Caille | 1968 Chantal N’Guten | 1969, 1970, 1972, 1974–1977 Geneviève Gambillon | 1971 Annick Chapron | 1973 Elisabeth Camus | 1978 Chantal Fortier | 1979–1989, 1992, 1995, 1998–2001, 2004, 2006, 2008 Jeannie Longo-Ciprelli | 1990, 1996 Catherine Marsal | 1991, 1993 Marion Clignet | 1994 Chantal Gorostegui 1997 Sylvie Riedle | 2002, 2005 Magali Le Floc’h | 2003 Sonia Huguet | 2007, 2016 Edwige Pitel | 2009, 2011 Christel Ferrier Bruneau | 2010 Mélodie Lesueur | 2012 Marion Rousse | 2013 Élise Delzenne | 2014, 2015 Pauline Ferrand-Prévot | 2017 Charlotte Bravard | 2018 Aude Biannic | 2019 Jade Wiel | 2020, 2022 Audrey Cordon | 2021 Évita Muzic | 2023 Victoire Berteau | 2024 Juliette Labous | 2025 Marie Le Net

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