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Maja Włoszczowska

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Maja Włoszczowska (2005)
Maja Włoszczowska (2005)
Zur Person
Vollständiger Name Maja Martyna Włoszczowska
Geburtsdatum 9. November 1983 (42 Jahre)
Geburtsort Warschau
Nation PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
Disziplin Cross-Country, Straße
Karriereende 2021
Internationale Team(s)
2003–2007
2007–2008
2009–2012
2013
2014
2015–2021
Lotto-PZU
Halls
CCC Polkowice
Giant Pro XC Team
Liv Pro XC Team
Kross Racing Team
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
Silber Cross Country 2008, 2016
Weltmeisterschaften
Datei:Jersey rainbow.svg Weltmeisterin Mountainbike-Marathon 2003
Datei:Jersey rainbow.svg Weltmeisterin Cross Country 2010
Datei:European champion jersey 2016.svg Europameisterin – Cross-Country XCO
Letzte Aktualisierung: 16. November 2021

Maja Martyna Włoszczowska<ref>Maja Włoszczowska. 28. November 2017, abgerufen am 22. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (* 9. November 1983 in Warschau) ist eine ehemalige polnische Mountainbikerin, die zu den erfolgreichsten Fahrerinnen im Cross-Country der 2000er und 2010er Jahre gehört.

Werdegang

Mit dem Radsport begann Włoszczowska in Karpacz, ihr Trainer war Zdzisław Szmit. Ihre ersten internationalen Erfolge hatte Maja Włoszczowska als Juniorin: in den Jahren 2000 und 2001 jeweils mit dem zweiten Platz bei den UCI-Mountainbike-Weltmeisterschaften im Cross Country (olympisch) XCO sowie dem dritten Platz bei den UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2001 im Straßenrennen. 2002 begann sie ein Finanzmathematikstudium an der Technischen Universität Breslau (Politechnika Wrocławska) im Fachbereich für Grundlegende Probleme der Technik. Kurze Zeit darauf wurde sie Mitglied des polnischen Lotto-Teams, studierte aber weiterhin und schloss ihr Studium nach fünfeinhalb Jahren ab.

2003 wurde Włoszczowska im Alter von 20 Jahren die erste Weltmeisterin im Mountainbike-Marathon XCM überhaupt. Im Jahr 2004 gewann sie die ersten Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften im XCO. Bis 2021 gewann sie insgesamt neun Medaillen bei Weltmeisterschaften, darunter die Goldmedaille im XCO im Jahr 2010, und auch neun Medaillen bei Europameisterschaften, darunter die Goldmedaille im XCO im Jahr 2009. Im Jahr 2004 wurde sie auch erstmals nationale Meisterin im XCO, es folgten insgesamt 17 nationale Titel, zuletzt in der Saison 2021 im XCO, XCM und im Short Track XCC.

Neben dem Mountainbikesport war Włoszczowska gelegentlich auch auf der Straße aktiv, unter anderem gewann sie in den Jahren 2006 und 2007 drei nationale Titel auf der Straße.

Ihren ersten UCI-Mountainbike-Weltcup-Erfolg erzielte Włoszczowska in der Saison 2008, es folgten zwei Siege in den Jahren 2010 und 2012. Die beste Platzierung in der Weltcup-Gesamtwertung hatte sie in der Saison 2017 mit Platz zwei. Im Juli 2018 holte sich die damals 34-jährige Polin im Val di Sole (Italien) nach sechs Jahren ihren vierten Weltcupsieg vor der Kanadierin Emily Batty und der Schweizerin Jolanda Neff.<ref>Maja Włoszczowska: in Val di Sole nach sechs Jahren wieder ein Weltcup-Sieg (8. Juli 2018)</ref>

Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 gewann Włoszczowska die Silbermedaille hinter Sabine Spitz. Im Juni 2015 wurde sie Dritte bei den Europaspielen in Baku. 2016 gewann sie bei den Olympischen Sommerspielen 2016 erneut die Silbermedaille. Während der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2020 war sie gemeinsam mit dem Schwimmer Paweł Korzeniowski die Fahnenträgerin ihrer Nation. Im olympischen Cross-Country-Rennen belegte sie den 20. Platz.

Nachdem Włoszczowska bei den Weltmeisterschaften 2021 als Vierte das Podest noch knapp verpasst hatte, gewann sie beim letzten Rennen ihrer Karriere noch einmal die WM-Silbermedaille im MTB-Marathon.<ref>Ergebnisse und Rennberichte der Marathon-WM. mtb-news.de, 2. Oktober 2021, abgerufen am 16. November 2021.</ref>

Auszeichnungen

Sportliche Erfolge

Datei:Majawloszczowska1.jpg
Gdynia 2005
Datei:Maja Wloszczowska.jpg
2011

Mountainbike

2000
2001
2003
2004
2005
2007
2008
  • Silber Olympische Spiele – Cross-Country XCO
  • Datei:MaillotPolonia.PNG Polnische Meisterin – Cross-Country XCO
  • ein Weltcup-Erfolg – Cross-Country XCO
2009
2010
2011
2012
  • ein Weltcup-Erfolg – Cross-Country XCO
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021

Straße

2001
2005
2006
2007
2008

Weblinks

Commons: Maja Włoszczowska – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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1990 Juli Furtado | 1991 Ruthie Matthes | 1992 Silvia Fürst | 1993, 1997 Paola Pezzo | 1994–1996 Alison Sydor | 1998 Laurence Leboucher | 1999, 2000, 2008 Margarita Fullana | 2001 Alison Dunlap | 2002, 2004–2006 Gunn-Rita Dahle Flesjå | 2003 Sabine Spitz | 2007, 2009 Irina Kalentjewa | 2010 Maja Włoszczowska | 2011, 2014 Catharine Pendrel | 2012, 2013 Julie Bresset | 2015, 2019, 2020, 2022, 2023 Pauline Ferrand-Prévot | 2016 Annika Langvad | 2017 Jolanda Neff | 2018 Kate Courtney | 2021 Evie Richards | 2024 Puck Pieterse | 2025 Jenny Rissveds

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2003 Maja Włoszczowska | 2004–2006, 2008, 2013, 2015 Gunn-Rita Dahle Flesjå | 2007 Petra Henzi | 2009 Sabine Spitz | 2010 Esther Süss | 2011–2012, 2014, 2017–2018 Annika Langvad | 2016 Jolanda Neff | 2019, 2022 Pauline Ferrand-Prévot | 2020 Ramona Forchini | 2021, 2023, 2024 Mona Mitterwallner | 2025 Kate Courtney

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2001, 2004 Bogumiła Matusiak | 2005, 2008 Paulina Brzeźna | 2006, 2007 Maja Włoszczowska | 2009, 2010, 2015, 2018 Małgorzata Jasińska | 2011 Anna Szafraniec | 2012 Katarzyna Pawłowska | 2013 Eugenia Bujak | 2014 Pauline Guz | 2016, 2025 Katarzyna Niewiadoma | 2017, 2021 Karolina Karasiewicz | 2019 Łucja Pietrzak | 2020 Marta Lach | 2022 Wiktoria Pikulik | 2023 Monika Brzeźna | 2024 Dominika Włodarczyk

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