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Olympische Winterspiele 1948/Ski Alpin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ski Alpin bei den
Olympischen Winterspielen 1948
colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122; text-align: center;" | Datei:StMoritz1948.jpg
Datei:Alpine skiing pictogram.svg
Information
Austragungsort SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg St. Moritz
Wettkampfstätte Corviglia
Nationen 25
Athleten 167 (127 Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg, 40 Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg)
Datum 2.–5. Februar 1948
Entscheidungen 6
Garmisch 1936

Bei den V. Olympischen Winterspielen 1948 in St. Moritz fanden sechs Wettbewerbe im Alpinen Skisport statt. Austragungsort der Rennen war das Wintersportgebiet Corviglia. Die drei Erstplatzierten in der Abfahrt, im Slalom und in der Kombination erhielten nebst den Olympiamedaillen auch Weltmeisterschaftsmedaillen, da diese Wettbewerbe auch als 10. Alpine Skiweltmeisterschaften zählten.

Bilanz

Medaillenspiegel

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 2 2 2 6
2 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich 2 1 2 5
3 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 1 2 3 6
4 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Vereinigte Staaten 1 1 2
Gesamt 6 6 7 19

Medaillengewinner

Männer
Konkurrenz Gold Silber Bronze
Abfahrt FrankreichFrankreich Henri Oreiller OsterreichÖsterreich Franz Gabl SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Karl Molitor
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Ralph Olinger
Slalom SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Edy Reinalter Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg James Couttet FrankreichFrankreich Henri Oreiller
Kombination FrankreichFrankreich Henri Oreiller SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Karl Molitor FrankreichFrankreich James Couttet
Frauen
Konkurrenz Gold Silber Bronze
Abfahrt SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Hedy Schlunegger OsterreichÖsterreich Trude Beiser OsterreichÖsterreich Resi Hammerer
Slalom Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Gretchen Fraser SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Antoinette Meyer OsterreichÖsterreich Erika Mahringer
Kombination OsterreichÖsterreich Trude Beiser Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Gretchen Fraser OsterreichÖsterreich Erika Mahringer

Männer

Abfahrt

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg FRA Henri Oreiller 2:55,0
2 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Franz Gabl 2:59,1
3 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Karl Molitor 3:00,3
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Ralph Olinger
5 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Egon Schöpf 3:01,2
6 Vorlage:ITA-1946 Silvio Alverà 3:02,4
Vorlage:ITA-1946 Carlo Gartner
8 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Fernand Grosjean 3:03,1
9 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Hans Nogler 3:03,2
10 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE Hans Hansson 3:05,0
11 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Adolf Odermatt 3:06,4
14 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Engelbert Haider 3:08,2
15 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Eberhard Kneisl 3:08,3
18 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Romedi Spada 3:09,2
19 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Edi Mall 3:09,3
22 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Edy Reinalter 3:11,0
55 Liechtenstein 1937Datei:Flag of Liechtenstein (1937-1982).svg LIE Franz Beck 3:38,3
73 Liechtenstein 1937Datei:Flag of Liechtenstein (1937-1982).svg LIE Max Gassner 3:53,0
79 Liechtenstein 1937Datei:Flag of Liechtenstein (1937-1982).svg LIE Leopold Schädler 4:00,0
90 Liechtenstein 1937Datei:Flag of Liechtenstein (1937-1982).svg LIE Theodor Sele 4:24,1
99 Liechtenstein 1937Datei:Flag of Liechtenstein (1937-1982).svg LIE Constantin von Liechtenstein 5:04,1

Datum: 2. Februar, 10:00 Uhr
Start: 2700 m, Ziel: 1870 m
Höhendifferenz: 830 m, Streckenlänge: 3371 m

111 Teilnehmer aus 25 Ländern, davon 102 in der Wertung. Der Lauf zählte ebenfalls für die alpine Kombination.

Der Schweizer Karl Molitor, sechsfacher Sieger der Lauberhornabfahrt, gehörte zu den großen Favoriten in der Männer-Abfahrt. Er fuhr ein technisch sicheres Rennen und kam mit neuer Bestzeit ins Ziel. Kurz darauf startete der Franzose Henri Oreiller. Dieser meisterte die Schwierigkeiten des Steilhanges ohne wesentliches Abbremsen und führte bereits in der Zwischenzeit mit fünf Sekunden, die er bis ins Ziel nicht mehr hergab. Dem Österreicher Franz Gabl gelang es noch auf den zweiten Platz vorzustoßen und Ralph Olinger holte zeitgleich mit Molitor eine zweite Bronzemedaille für die Schweiz. Couttet als einer der großen Favoriten für die Kombination, der als besserer Slalomläufer bekannt war, klassierte sich auf Rang 13.<ref name="az1">Österreichische Erfolge in der Abfahrt. In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 3. Februar 1948, S. 4.</ref>

Slalom

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Edy Reinalter 2:10,3
2 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg FRA James Couttet 2:10,8
3 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg FRA Henri Oreiller 2:12,8
4 Vorlage:ITA-1946 Silvio Alverà 2:13,2
5 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE Olle Dalman 2:13,6
6 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Egon Schöpf 2:14,2
7 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Jack Reddish 2:15,5
8 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Karl Molitor 2:16,2
9 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg TCH Luboš Brchel 2:16,6
10 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE Sixten Isberg 2:17,2
12 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Edi Mall 2:18,3
13 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Georges Schneider 2:18,4
17 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Engelbert Haider 2:22,8

Datum: 5. Februar, 9:00 Uhr
Start: 2090 m, Ziel: 1870 m
Höhendifferenz: 220 m
Tore: 47 (1. Lauf)

77 Teilnehmer aus 22 Ländern, davon 66 in der Wertung. Ausgeschieden u. a.: Christian Pravda, Hans Hinterholzer (beide AUT).

Die Bestzeit im ersten Lauf erzielte Silvio Alverà, knapp gefolgt vom Franzosen James Couttet. Nachdem Karl Molitor mit knapp drei Sekunden Rückstand unter den Erwartungen blieb, hofften die Schweizer auf Edy Reinalter, der die drittbeste Laufzeit erzielte. Henri Oreiller war ebenfalls nahe an der Spitze, das übrige Feld war bereits im ersten Lauf deutlich abgeschlagen. Der Österreicher Hans Hinterholzer stürzte, überschlug sich und flog in die Zuschauer. Oreiller vermochte Alverà im zweiten Lauf noch zu überholen und gewann letztlich Bronze. Nachdem Couttet die Spitze übernommen hatte, stellte Reinalter die Laufbestzeit auf und gewann eine weitere Goldmedaille für die Schweiz.<ref name="sportzh">«Edi Reinalter gewinnt Goldmedaille im Spezialslalom … Antoinette Mayer die Silberne». Sport Zürich, 6. Februar 1948, S. 2.</ref>

Kombination

Platz Land Sportler Punkte
1 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg FRA Henri Oreiller 03,27
2 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Karl Molitor 06,44
3 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg FRA James Couttet 06,95
4 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Edi Mall 08,54
5 Vorlage:ITA-1946 Silvio Alverà 08,71
6 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE Hans Hansson 09,31
7 Vorlage:ITA-1946 Vittorio Chierroni 09,69
8 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Hans Nogler 09,96
9 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg TCH Antonín Šponar 11,19
10 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Edy Reinalter 12,01
11 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Eberhard Kneisl 12,36
13 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Engelbert Haider 13,26
15 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Adolf Odermatt 15,64
16 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Fernand Grosjean 16,61
47 Liechtenstein 1937Datei:Flag of Liechtenstein (1937-1982).svg LIE Franz Beck 48,37
50 Liechtenstein 1937Datei:Flag of Liechtenstein (1937-1982).svg LIE Leopold Schädler 54,48
58 Liechtenstein 1937Datei:Flag of Liechtenstein (1937-1982).svg LIE Theodor Sele 72,78
62 Liechtenstein 1937Datei:Flag of Liechtenstein (1937-1982).svg LIE Max Gassner 76,56

Abfahrt: 2. Februar, 10:00 Uhr
Slalom: 4. Februar, 9:00 Uhr

78 Teilnehmer aus 24 Ländern, davon 67 in der Wertung. Der Wettbewerb setzte sich aus der Abfahrt, die gemeinsam mit den Spezialisten ausgetragen wurde, und einem separaten Kombinationsslalom zusammen.

Beim Kombinationsslalom der Männer stellte sich die Frage, ob es Karl Molitor gelingen würde, seine fünf Sekunden Rückstand auf den Abfahrtssieger Henri Oreiller wettzumachen. Er zeigte jedoch keine Ausnahmeleistung und so konnte Oreiller mit zwei sicheren Fahrten seine zweite Goldmedaille sichern. Der Franzose James Couttet, Schnellster im Kombinationsslalom, kam in der alpinen Kombination noch auf den dritten Platz. Der Österreicher Edi Mall schob sich noch mit Rang 2 im Kombinationsslalom auf Rang 4 in der Endwertung nach vorne; Vittorio Chierroni (ITA) wurde Dritter.<ref>«Schlechte Ratschläge für die Männer». In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 5. Februar 1948, S. 4.</ref>

Frauen

Abfahrt

Platz Land Sportlerin Zeit (min)
1 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Hedy Schlunegger 2:28,3
2 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Trude Beiser 2:29,1
3 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Resi Hammerer 2:30,2
4 Vorlage:ITA-1946 Celina Seghi 2:31,1
5 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Lina Mittner 2:31,2
6 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg FRA Suzanne Thiollière 2:31,4
7 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR Laila Schou Nilsen 2:32,9
Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg FRA Françoise Gignoux
9 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Rosmarie Bleuer 2:33,3
11 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Antoinette Meyer 2:35,4
14 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Irène Molitor 2:37,2
16 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Annelore Zückert 2:38,4
17 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Anneliese Schuh-Proxauf 2:39,0
19 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Erika Mahringer 2:39,3
24 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Olivia Ausoni 2:45,1
26 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Sophie Nogler 2:47,0

Datum: 2. Februar, 14:30 Uhr
Start: 2394 m, Ziel: 1870 m
Höhendifferenz: 524 m, Streckenlänge: 2135 m

37 Teilnehmerinnen aus 11 Ländern.

Beim Abfahrtstraining am 31. Januar stürzte die Österreicherin Dagmar Rom schwer und erlitt einen Bänderriss, sodass für sie das Saison-Aus gegeben war.<ref>Dagmar Rom außer Gefecht. In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 1. Februar 1948, S. 5.</ref> 37 Fahrerinnen waren am Start, alle erreichten das Ziel. Die Frauen-Abfahrt erfolgte unmittelbar nach dem Rennen der Männer auf der gleichen Strecke. 15 Pflichttore verhinderten jedoch überhöhte Geschwindigkeiten und größere Schwierigkeiten, so dass es sich eigentlich um einen Riesenslalom handelte.

Als erste Favoritin konnte sich die Österreicherin Trude Beiser an die Spitze setzen. Gleich hinter ihr fuhr die als Außenseiterin angetretene Schweizerin Hedy Schlunegger. Diese stürzte am Eingang zum Kanonenrohr, konnte die Fahrt jedoch mit geringem Zeitverlust fortsetzen und erreichte das Ziel in neuer Bestzeit. Weder Resi Hammerer noch Celina Seghi oder Laila Schou Nilsen kamen an ihre Zeit heran. Damit sicherte Schlunegger der Schweiz den ersten großen alpinen Erfolg. Durch Stürze vergaben zwei aussichtsreiche Kandidatinnen für die Kombination, Georgette Thiollière (FRA) und May Nilsson (SWE), ihre Chancen.<ref name="az1" />

Slalom

Platz Land Sportlerin Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Gretchen Fraser 1:57,2
2 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Antoinette Meyer 1:57,7
3 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Erika Mahringer 1:58,0
4 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg FRA Georgette Thiollière 1:58,8
5 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Renée Clerc 2:05,8
6 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Anneliese Schuh-Proxauf 2:06,7
7 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Resi Hammerer 2:08,6
8 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Andrea Mead 2:08,8
9 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Brynhild Grasmoen 2:09,6
10 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE May Nilsson 2:09,7
13 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Rosmarie Bleuer 2:10,6
17 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Olivia Ausoni 2:18,6

Datum: 5. Februar, 10:00 Uhr
Start: 2050 m, Ziel: 1870 m
Höhendifferenz: 180 m
Tore: 35 (1. Lauf)

28 Teilnehmerinnen aus 10 Ländern, davon 24 in der Wertung.

Nach dem ersten Lauf führte auf der eisharten Piste, die große Anforderungen an die Läuferinnen stellte<ref>«Das "Gretchen aus Amerika"». In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 6. Februar 1948, S. 4.</ref>, zur allgemeinen Überraschung die US-Amerikanerin Gretchen Fraser, knapp vor Erika Mahringer aus Österreich, die ebenfalls eine Laufzeit unter einer Minute erreichte. Eine Sekunde Rückstand hatten die Schweizerin Antoinette Meyer und Georgette Thiollière aus Frankreich. Die übrigen Fahrerinnen wurden deutlich distanziert. Die Entscheidung fiel bereits zu Beginn des zweiten Laufs, als Fraser mit einer technisch sauberen Fahrt eine Laufzeit von 57,5 Sekunden erzielte. Diese Zeit wurde nur noch durch Antoinette Meyer mit 57,0 Sekunden unterboten, was der Schweizerin den zweiten Rang vor Erika Mahringer, die beinahe gestürzt wäre, einbrachte, den Gesamtsieg der Amerikanerin aber nicht gefährdete.<ref name="sportzh" />

Kombination

Platz Land Sportlerin Punkte
1 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Trude Beiser 06,58
2 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Gretchen Fraser 06,95
3 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Erika Mahringer 07,04
4 Vorlage:ITA-1946 Celina Seghi 07,46
5 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg FRA Françoise Gignoux 08,14
6 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Rosmarie Bleuer 08,80
7 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Anneliese Schuh-Proxauf 09,76
8 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Hedy Schlunegger 10,20
9 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg TCH Alexandra Nekvapilová 10,98
10 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg FRA Lucienne Schmith 11,50
10 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg FRA Suzanne Thiollière 11,50
12 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT Resi Hammerer 11,87
14 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Lina Mittner 12,54
26 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI Olivia Ausoni 38,02

Abfahrt: 2. Februar, 14:30 Uhr
Slalom: 4. Februar, 10:00 Uhr

28 Teilnehmerinnen aus 10 Ländern, davon 27 in der Wertung. Der Wettbewerb setzte sich aus der Abfahrt, die gemeinsam mit den Spezialistinnen ausgetragen wurde, und einem separaten Kombinationsslalom zusammen.

Im Gegensatz zu den Herren waren der von Hedy Schlunegger in der Abfahrt erzielte Vorsprung und ihr Können im Slalom zu gering, als dass ein Kombinationssieg möglich erschien. Nachdem die große Favoritin im Slalom, die Italienerin Celina Seghi, mit Platz 4 unter ihren üblichen Leistung blieb, holte die Österreicherin Trude Beiser mit siebtbester Slalomzeit die Goldmedaille. Ihre Teamkollegin Erika Mahringer gewann den Kombinationsslalom und damit Bronze in der Gesamtwertung. Der zweite Platz ging unerwartet an die US-Amerikanerin Gretchen Fraser, dies dank Rang 2 im Slalom. Den dritten Rang in diesem Kombinationsslalom belegte Schuh-Proxauf.<ref>«Zwei österreichische Siege!» In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 5. Februar 1948, S. 4.</ref><ref>«Spannender Kombinations-Slalom». Sport Zürich, 5. Februar 1948, S. 1 und 2.</ref>

Literatur

  • Volker Kluge: Olympische Winterspiele – Die Chronik (Chamonix 1924 – Lillehammer 1994). Sportverlag Berlin, 1994, ISBN 3-328-00631-1.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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