Monte Santa Maria Tiberina
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien
Monte Santa Maria Tiberina ist eine italienische Gemeinde (comune) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD) in der Provinz Perugia in Umbrien.
Geografie
Die Gemeinde liegt etwa 40,5 Kilometer südsüdöstlich der Provinz- und Regionalhauptstadt Perugia und grenzt unmittelbar an die Provinz Arezzo (Toskana). Sie liegt in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone E, 2 487 GG<ref>Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA) (PDF; 330 kB), abgerufen am 23. Februar 2013 (italienisch)</ref> und im Weinbaugebiet der Colli Altotiberini. Der Ort gehört zum Tibertal (Alta Valle del Tevere und Valtiberina genannt), liegt aber nicht direkt am Fluss, und ist Teil der Comunità montana Alta Umbria.<ref>Offizielle Website der Comunità Montana Alta Umbria zu Monte Santa Maria Tiberina, abgerufen am 23. Februar 2013 (italienisch)</ref>
Zu den Ortsteilen gehören Gioiello (326 Höhenmeter), Lippiano (401 Höhenmeter) und Marcignano (401 Höhenmeter).<ref>Vorlage:Webarchiv, abgerufen am 23. Februar 2013 (italienisch)</ref> Die Nachbargemeinden sind Arezzo (AR), Città di Castello und Monterchi (AR).
Geschichte
Der heutige Ort entstand im 11. Jahrhundert durch die Marchesi del Monte Santa Maria auf einer älteren Siedlung. Eine erste Befestigungsanlage wurde 1198 in einem Konflikt mit Papst Innozenz III. zerstört, wurde aber in den folgenden Jahren wieder aufgebaut. 1815 gliederte Ferdinand III. den Ort in sein Herzogtum ein.<ref>Vorlage:Webarchiv, abgerufen am 23. Februar 2013 (italienisch)</ref> Bis 1927 war die Gemeinde Teil der Provinz Arezzo.
Sehenswürdigkeiten
- Castello di Lippiano im Ortsteil Lippiano, bereits 1195 erwähnte Burg.<ref>Webseite Medioevo in Umbria (mit Abb.), abgerufen am 23. Februar 2013 (italienisch)</ref>
- Palazzo Bourbon del Monte, einst Teil der Rocca (Befestigungsanlage) und Familiensitz der del Monte, beheimatet heute das Museum Museo del Marchesato Imperiale.<ref>Vorlage:Webarchiv, abgerufen am 26. Februar 2013 (italienisch)</ref>
- Palazzo Boncompagni Ludovisi (auch Castello genannt), ebenfalls einst Teil der Rocca.<ref>Vorlage:Webarchiv, abgerufen am 25. Februar 2013 (italienisch)</ref>
- Parrochiale di Santa Maria, enthält die Cappella della famiglia dei Bourbon del Monte mit dem Familiengrab der del Monte<ref>Vorlage:Toter Link, abgerufen am 23. Februar 2013 (italienisch)</ref> in der Krypta<ref>Umbria, 2002, S. 75</ref>.
Literatur
- Umbria, Guide d’Italia. Touring Club Italiano: Milano 2002, ISBN 88-365-1466-9, S. 75
Weblinks
Einzelnachweise
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