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Castel Ritaldi

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Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien

Castel Ritaldi ist eine italienische Gemeinde mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD) in der Provinz Perugia in der Region Umbrien.

Geografie

Datei:Map of comune of Castel Ritaldi (province of Perugia, region Umbria, Italy).svg
Die Lage von Castel Ritaldi in der Provinz Perugia

Die Gemeinde erstreckt sich über rund 23 km². Die Gemeinde liegt etwa 40 km südöstlich der Provinz- und Regionalhauptstadt Perugia in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone E, 2109 GR/G und ist Teil der Gemeinschaft Città dell’Olio<ref>Offizielle Website der Associazione Nazionale Città dell’Olio, abgerufen am 25. Januar 2017</ref>. Italiens Hauptstadt Rom liegt ca. 100 km südlich. Die Kirchen des Ortes liegen im Erzbistum Spoleto-Norcia.

Zu den Ortsteilen (Frazioni)<ref>Vorlage:Webarchiv (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Perugia, abgerufen am 25. Februar 2012 (italienisch)</ref> gehören

  • Bruna (242 m über dem Meeresspiegel, ca. 1000 Einwohner, liegt ca. 1,2 km östlich vom Hauptort)
  • Castel San Giovanni (225 m, ca. 260 Einwohner, liegt ca. 3,2 km nordöstlich vom Hauptort)
  • Colle del Marchese (466 m, ca. 120 Einwohner, liegt ca. 3,6 km westlich vom Hauptort)
  • Mercatello (242 m, ca. 160 Einwohner, liegt ca. 1,5 km nördlich vom Hauptort) und
  • Torregrosso (319 m, ca. 85 Einwohner, liegt ca. 1,5 km nordwestlich vom Hauptort)

Die Nachbargemeinden sind Giano dell’Umbria, Montefalco, Spoleto und Trevi.

Geschichte

Am Ende des 12. Jahrhunderts war der Ort Hauptort der historischen Landschaft der Normannia<ref name="iluoghisilenzioCastelRitaldi">I luoghi del silenzio: "Castello di Castel Ritaldi – Castel Ritaldi (PG), abgerufen am 26. Dezember 2023 (italienisch)</ref>, ein Gebiet am nördlichen Rande der Gebirgskette Monti Martani. Am Anfang des 13. Jahrhunderts gelangte der Ort und die Gegend unter die Herrschaft der Kurie, die hier über einen Vikar herrschten. Unter dem Kardinal Capocci ging die Herrschaft über Castel Ritaldi 1247 an Spoleto über.<ref>Sistema Informativo Unificato per le Soprintendenze Archivistiche (SIUSA): Comune di Castel Ritaldi, abgerufen am 26. Dezember 2023 (italienisch)</ref> Besetzt wurde der Ort 1318 von Ghibellinen , die von Federico I da Montefeltro angeführt wurden. Die Wehrmauern entstanden 1360 unter Gil Álvarez Carrillo de Albornoz. Zur Zeit der römischen Republik war der Ort als Comune geführt.<ref name="iluoghisilenzioCastelRitaldi" />

Sehenswürdigkeiten

  • Santa Marina, Kirche im Ortskern aus dem Jahr 1321, die der Burg anliegt.<ref>I luoghi del silenzio: "Chiesa di Santa Marina – Castel Ritaldi (PG), abgerufen am 26. Dezember 2023 (italienisch)</ref>
  • San Nicola, Kirche kurz außerhalb der Burg. Sie entstand im 15. Jahrhundert und hat ein Portal von 1486 mit der Inschrift Hoc opus fieri fecit Franciscus Baracti.<ref>I luoghi del silenzio: "Chiesa di San Nicola – Castel Ritaldi (PG), abgerufen am 26. Dezember 2023 (italienisch)</ref>
  • San Gregorio, Pieve etwa 1 km nordwestlich der Burg. Erstmals erwähnt wurde sie 1066.<ref>I luoghi del silenzio: "Pieve di San Gregorio Magno – Castel Ritaldi (PG), abgerufen am 26. Dezember 2023 (italienisch)</ref>
  • Madonna della Bruna, Sanktuarium im Ortsteil Bruna nahe des Flusses Tatarena. Es entstand ab 1510 durch Nicolò di Giorgio da Como und wurde 1576 konsekriert. Die Fresken der Apsis stammen von Pier Matteo Piergili.<ref>I luoghi del silenzio: "Santuario della Madonna della Bruna – Castel Ritaldi, abgerufen am 26. Dezember 2023 (italienisch)</ref>

Bilder

Gemeindepartnerschaften

Der Ort pflegt Gemeindepartnerschaften mit:

Literatur

  • TCI: Umbria. Mailand 1999, ISBN 88-365-2542-3, S. 445 f.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeinden Provinz Perugia

Vorlage:Normdaten