Midlum (Wurster Nordseeküste)
Midlum Millm (niederdeutsch) Gemeinde Wurster Nordseeküste
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1681)&title=Midlum 53° 44′ N, 8° 37′ O
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| Höhe: | 0 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 31,07 km²<ref name="Kellner" /> | |||||
| Einwohner: | 1681 (2017)<ref name="Kellner" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 54 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2015 | |||||
| Postleitzahl: | 27639 | |||||
| Vorwahl: | 04741 | |||||
Lage von Midlum in Niedersachsen
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Midlum ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Ortschaft in der Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.
Geografie
Lage
Die Ortschaft Midlum liegt im Elbe-Weser-Dreieck zwischen den Städten Bremerhaven und Cuxhaven. Im Dorf Midlum geht die Marsch in die Geest und Heide über. Der Ort besitzt ausgedehnte Waldflächen und das Naturschutzgebiet Hohensteinsforst.
Ortsgliederung
- Kransburg
- Midlum (Kernort)
- Nordermarren
- Südermarren
Nachbarorte
| Nordholz – Ortsteil Spieka |
Nordholz | Nordholz – Ortsteil Wanhöden |
| Cappel | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | |
| Dorum | Holßel (Stadt Geestland) |
Krempel (Stadt Geestland) Neuenwalde (Stadt Geestland) |
(Quelle:<ref name="Karte" />)
Geschichte
Eingemeindungen
Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, schlossen sich die Ortschaften Midlum, Mulsum, Cappel, Padingbüttel, Dorum, Misselwarden und Wremen zur Samtgemeinde Land Wursten zusammen.<ref name="Zusammenschluss" />
Zum 1. Januar 2015 bildeten die Samtgemeinde Land Wursten und die Gemeinde Nordholz die neue Gemeinde Wurster Nordseeküste im Landkreis Cuxhaven.<ref name="Neubildung" />
Einwohnerentwicklung
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¹ jeweils zum 31. Dezember
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Politik
Ortsrat
Der Ortsrat der Gemeinde Midlum setzt sich aus fünf Ratsmitgliedern folgender Parteien zusammen:<ref name="Rat" />
(Stand: Kommunalwahl 12. September 2021)
Ortsbürgermeister
Die Ortsbürgermeisterin ist Patricia Gerhardt (SPD). Ihr Stellvertreter ist Jörg-Andreas Sagemühl (CDU).<ref name="Rat" />
Wappen
Der Entwurf des Kommunalwappens von Midlum stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Albert de Badrihaye, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven erschaffen hat.<ref name="Wappen" />
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Midlum]] | Blasonierung: „In Grün über einem silbernen aufgerichteten, von zwei goldenen Ähren begleiteten Bischofsstab eine goldene Waage.“<ref name="Wappen">Landkreis Wesermünde (Hrsg.): Wappen des Landkreises Wesermünde. Grassé Offset Verlag, Bremerhaven/Wesermünde 1973, OCLC 469321470 (201 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 23. Oktober 2021]).</ref> |
| Wappenbegründung: Der Bischofsstab als Sinnbild der geistlichen Herrschaft erinnert daran, dass im Mittelalter die Grundherrschaft in Midlum zum großen Teil dem 1219 dort gegründeten, 1282 nach Altenwalde und 1334 nach Neuenwalde verlegten Kloster gehörte. Die Waage weist auf die Bedeutung Midlums als Marktort hin und die Ähren sind Sinnbilder des Ackerbaus. |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
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Kirche
Die dem heiligen Pankratius geweihte Kirche in Midlum stammt zum Teil aus der Mitte des 12. Jahrhunderts, zum Teil aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts und ist aus Feldsteinen gebaut. In der Periode der Gotik wurden mehrere Fenster mit Backstein erneuert. Als wertvolle Ausstattungsstücke sind der bleierne Taufkessel aus dem 14. Jahrhundert, ein Epitaph von 1611, das Gestühl mit Relieffüllungen von 1622, die Kanzel von 1623 und der Altar von 1696 zu erwähnen.
Windmühle
Die Windmühle Midlum wurde als Galerie-Holländer 1857 gebaut und ist eine der wenigen, noch funktionsfähigen Windmühlen im Landkreis Cuxhaven. 1998 wurde sie an die Gemeinde verkauft, bis 2010 saniert und vom Verein zur Erhaltung der Midlumer Mühle von 1998 betrieben. Auch Trauungen sind hier möglich.
Megalithgräber
Im Ortsgebiet liegen die Megalithgräber Midlum 1 und Midlum 2, Sprockhoff-Nr. 606 und 607.<ref name="Megalithgräber" /> Entstanden sind sie in der Steinzeit.
Sonstige Bauwerke
- Hofanlage Midlumer Südermarren 29 von 1849
- Wohn- und Wirtschaftsgebäude Midlumer Nordermarren 5 von 1790
Vereine
- Verein zur Erhaltung der Midlumer Mühle
- Heimatverein Midlum und Umgebung
- Förderverein der Kindertagesstätte „Das Baumhaus“ in Midlum
- Jagdgenossenschaft Midlum
- Schulverein Midlum
- Schützenverein Midlum von 1926
- Sozialverband Midlum
- Tennis-Club Midlum
- TSV Midlum
- Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Midlum
- DRK Ortsverein Midlum
- Verkehrsverein Midlum
Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur
Midlum hat mehrere Fremdenverkehrseinrichtungen wie Quellenfreibad, zwei Campingplätze sowie Wanderwege durch Forst und Heidelandschaft.
Ein regelmäßig verkehrendes Anruf-Linientaxi-System ergänzt die Buslinien.
Sagen und Legenden
- Die Kranichsburg (auch: Die Holleburg) und ihre Zwerge<ref name="Hake" /><ref name="Holleburg" />
- Seegrund und Schiffshöhe<ref name="Seegrund" />
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/393177127X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Friedhelm Bartels, Birgit Deppe, Renate Grützner, Wolfgang Köthe, Wilfried Kuhl: Land Wursten und Nordholz – gestern & heute – Wurster Nordseeküste. Kellner Verlag, Bremen 2017, ISBN 978-3-95651-128-8.
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="destatis">
Gemeindeverzeichnis – Archiv – Regionale Gliederung – Jahresausgaben – Niedersachsen. (Alle politisch selbständigen Gemeinden im EXCEL-Format). In: Website Destatis. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 24. März 2020.
</ref> <ref name="destatis1973">
Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 48, Landkreis Wesermünde (Digitalisat [PDF; 21,3 MB; abgerufen am 26. März 2022]).
</ref> <ref name="destatis1975">
Gemeinden in Deutschland nach Fläche und Bevölkerung. (XLSX; 895 kB) In: Website Destatis. Statistisches Bundesamt, 31. Dezember 1975, abgerufen am 12. Juni 2019 (Siehe unter: Niedersachsen, Nr. 1925).
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1910">
Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Lehe. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 14. März 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. März 2023; abgerufen am 26. März 2022.
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1956">
Vorlage:Gemeindeverzeichnis Deutschland 1956
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1971">
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland – Ausgabe 1971 (Bevölkerungsstand: 27. Mai 1970, Gebietsstand 1. Januar 1971). W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1971, S. 105 (Digitalisat).
</ref> <ref name="Hake">
Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3931771164 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
</ref> <ref name="Holleburg">
Die Sagen des Landes Wursten – Die Holleburg und ihre Zwerge auf YouTube, abgerufen am 15. August 2020.
</ref> <ref name="Karte">
Übersichtskarte Landkreis Cuxhaven. In: cuxland-gis.landkreis-cuxhaven.de. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Dezember 2019; abgerufen am 26. März 2022.
</ref> <ref name="Kellner">
Friedhelm Bartels, Birgit Deppe, Renate Grützner, Wolfgang Köthe, Wilfried Kuhl: Land Wursten und Nordholz – gestern & heute – Wurster Nordseeküste. Kellner Verlag, Bremen 2017, ISBN 978-3-95651-128-8, S. 224.
</ref> <ref name="Megalithgräber">
Thomas Witzke: Megalithgräber, Steinkisten, Menhire und Schalensteine (Näpfchensteine) in Niedersachsen. In: strahlen.org. Abgerufen am 9. Oktober 2018.
</ref> <ref name="Neubildung">
Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Wurster Nordseeküste, Landkreis Cuxhaven. In: Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 26/2012. Hannover 8. November 2012, S. 428, S. 2 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Digitalisat ( vom 10. Juli 2018 im Internet Archive) [abgerufen am 9. Mai 2019]).
</ref> <ref name="Rademacher">
Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de
</ref> <ref name="Rat">
Ortsrat Midlum. In: Website Wurster Nordseeküste. Abgerufen am 27. März 2022.
</ref> <ref name="Seegrund">
Die Sagen des Landes Wursten – Seegrund und Schiffshöhe auf YouTube, abgerufen am 15. August 2020.
</ref> <ref name="Zusammenschluss">
Friedhelm Bartels, Birgit Deppe, Renate Grützner, Wolfgang Köthe, Wilfried Kuhl: Land Wursten und Nordholz – gestern & heute – Wurster Nordseeküste. Kellner Verlag, Bremen 2017, ISBN 978-3-95651-128-8, S. 35.
</ref> </references>
Cappel | Dorum (mit Dorum-Neufeld) | Midlum (mit Kransburg) | Misselwarden (mit Niederstrich und Oberstrich) | Mulsum (mit Lewing und Wierde) | Nordholz (mit Cappel-Neufeld, Deichsende, Scharnstedt, Spieka, Spieka-Neufeld, Wanhöden und Wursterheide) | Padingbüttel (mit Altendeich und Rotthausen) | Wremen (mit Hofe, Hülsing, Rintzeln und Schottwarden)