Meiersberg (Wilhermsdorf)
Meiersberg Markt Wilhermsdorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(199)&title=Meiersberg 49° 28′ N, 10° 43′ O
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| Höhe: | 363 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 199 (1. Jan. 2022)<ref name="Einwohner">Landkreis Fürth – Nahverkehrsplan 2023. (PDF; 10,7 MB) In: vgn.de. Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH, S. 65, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1824 | |||||
| Eingemeindet nach: | Dippoldsberg | |||||
| Postleitzahl: | 91452 | |||||
| Vorwahl: | 09102 | |||||
Meiersberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Wilhermsdorf im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Meiersberg liegt in der Gemarkung Dippoldsberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf ist von Feldern umgeben: Im Osten Gereutfeld, im Südosten Klingenfeld und im Nordosten Eselsbuck. Die Kreisstraße FÜ 18 führt nach Dürrnfarrnbach (1,2 km südöstlich) bzw. nach Wilhermsdorf zur Staatsstraße 2252 (1,6 km nördlich). Die FÜ 10 führt nach Altkatterbach (2 km südwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur FÜ 9 bei Kreben (2 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1225 als „Meirsperg“ erstmals urkundlich erwähnt.<ref>H. Sponholz (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 90.</ref> Das Kloster Heilsbronn erwarb dort insgesamt acht Anwesen. Im Dreißigjährigen Krieg blieb nur eines der Anwesen bewohnt.<ref>G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 338.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Meiersberg zwölf Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Markt Erlbach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das brandenburg-bayreuthische Kastenamt Neuhof. Grundherren waren das Kastenamt Neuhof (2 Höfe, 2 Halbhöfe, 1 Schmiede, 2 Güter, 1 Gütlein) und das Landesalmosenamt der Reichsstadt Nürnberg (2 Güter, 2 Häuslein).<ref name="H112">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 112.</ref>
1810 kam Meiersberg an das neue Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde es dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Hirschneuses zugeordnet. 1813 entstand die Ruralgemeinde Meiersberg, zu dem Dippoldsberg und Oberndorf gehörten. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurden die Ruralgemeinden Dippoldsberg und Meiersberg gebildet, Oberndorf kam zur Ruralgemeinde Kreben.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 33–34 (Digitalisat).</ref><ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 224.</ref> Die Ruralgemeinde Meiersberg war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Markt Erlbach und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Ipsheim zugeordnet. Am 9. November 1824 wurde schließlich Meiersberg in die Ruralgemeinde Dippoldsberg integriert.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 198.</ref>
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Meiersberg als Teil der Gemeinde Dippoldsberg am 1. Januar 1971 nach Wilhermsdorf eingegliedert.<ref>Wilhermsdorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Ehemaliges Baudenkmal
- Zu Haus Nr. 1 gehörige Fachwerkscheune des 17./18. Jahrhunderts. An der Giebelseite K-Streben. Gefährdet.<ref>R. Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 110. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Kirchfarrnbach) gepfarrt.<ref name="H112"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Michael (Wilhermsdorf) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Mayersberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 465 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Meiersberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 483–484 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Meyersberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 593 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 112 (Digitalisat). Ebd. S. 198 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 338 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
- Hans Sponholz u. a. (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972, DNB 720137675, S. 90.
- Richard Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 32). Deutscher Kunstverlag, München 1972, S. 110.
Weblinks
- Meiersberg. In: markt-wilhermsdorf.de. Abgerufen am 12. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Meiersberg in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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