Oberndorf (Wilhermsdorf)
Oberndorf Markt Wilhermsdorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(29)&title=Oberndorf 49° 27′ N, 10° 44′ O
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dim=10000 | globe= | name=Oberndorf | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 378 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 29 (Jan. 2018)<ref name="Wilhermsdorf"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.markt-wilhermsdorf.de ( des Vorlage:IconExternal vom 16. Juni 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91452 | |||||
| Vorwahl: | 09102 | |||||
Oberndorf (<templatestyles src="IPA/styles.css" />) ist ein Gemeindeteil des Marktes Wilhermsdorf im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Oberndorf liegt in der Gemarkung Katterbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Der Weiler bildet mit dem östlich gelegenen Kirchfarrnbach eine geschlossene Siedlung. Südlich des Ortes fließt der Untere Krebener Graben, der ein linker Zufluss des Kirchfarrnbachs ist, der mit dem Dürrnfarrnbach zum Farrnbach zusammenfließt. Im Nordwesten grenzt das Weinbergfeld an, 1 km südwestlich liegt das Flurgebiet Alte Gärten. Die Kreisstraße FÜ 9 führt nach Kreben (1,4 km westlich) bzw. nach Kirchfarrnbach (0,5 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Das Kloster Heilsbronn war bereits 1132 im Ort begütert.<ref>G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 316.</ref>
Über mehrere Jahrhunderte bildete Oberndorf mit Kirchfarrnbach eine Realgemeinde. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Oberndorf drei Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthischen Stadtvogteiamt Markt Erlbach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über die drei Höfe hatte das brandenburg-bayreuthische Kastenamt Neuhof.<ref name="H118">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 118.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Neuhof. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Oberndorf dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Hirschneuses und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Meiersberg zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es in die Ruralgemeinde Kreben umgemeindet, die am 9. November 1824 schließlich in die Ruralgemeinde Katterbach integriert wurde.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 201.</ref>
Mit der Gebietsreform in Bayern wurde Oberndorf am 1. Juli 1972 nach Wilhermsdorf eingegliedert.<ref>Wilhermsdorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Ehemaliges Baudenkmal
- Haus Nr. 1: eingeschossiges Wohnstallhaus, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts, Quader und teilweise Fachwerk, profilierte Fensterbänke und Türsturz<ref>R. Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 153. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Kirchfarrnbach) gepfarrt.<ref name="H118"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Michael (Wilhermsdorf) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Oberndorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 206 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 118 (Digitalisat). Ebd. S. 201 (Digitalisat).
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 316–320 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
- Richard Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 32). Deutscher Kunstverlag, München 1972, S. 153.
Weblinks
- Oberndorf. In: markt-wilhermsdorf.de. Abgerufen am 12. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Oberndorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Altkatterbach | Dippoldsberg | Dürrnfarrnbach | Fallmeisterei | Kirchfarrnbach | Kreben | Lenzenhaus | Lösleinshäuslein | Meiersberg | Oberndorf | Riedelshäuslein | Unterulsenbach | Wilhermsdorf | Wolfsmühle
Sonstige Wohnplätze: Denzelmühle | Walkmühle