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Marc-André ter Stegen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Marc-André ter Stegen
Datei:Marc-Andre Ter Stegen ACCI FCBARCELONA Turisme Catalunya gira pretemporada CATPRESS.jpg
Marc-André ter Stegen (2024)
Personalia
Geburtstag 30. April 1992 (34 Jahre)
Geburtsort MönchengladbachDeutschland
Größe 187 cm<ref>Spielerprofil beim FC Barcelona, abgerufen am 24. Mai 2015</ref>
Position Tor
Junioren
Jahre Station
1996–2010 Borussia Mönchengladbach
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2009–2011 Borussia Mönchengladbach II 18 (0)
2009–2014 Borussia Mönchengladbach 108 (0)
2014– FC Barcelona 291 (0)
2026– → FC Girona (Leihe) 1 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2007–2008 Deutschland U16 7 (0)
2008–2009 Deutschland U17 16 (0)
2009–2010 Deutschland U18 8 (0)
2010–2011 Deutschland U19 5 (0)
2012–2015 Deutschland U21 13 (0)
2012– Deutschland 44 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 21. Januar 2026

2 Stand: 8. Juni 2025

Marc-André ter Stegen <phonos file="Marc-Andre-ter-Stegen.ogg">hören</phonos>/? (* 30. April 1992 in Mönchengladbach) ist ein deutscher Fußballtorhüter. Seit 2014 steht er beim FC Barcelona unter Vertrag und war dort seit 2024 Mannschaftskapitän. Seit Januar 2026 ist er für den Rest der Saison 2025/26 an den Ligakonkurrenten FC Girona ausgeliehen. Zudem spielt er seit 2012 für die A-Nationalmannschaft des DFB.

Vereinskarriere

Borussia Mönchengladbach

Datei:Marc Andre ter Stegen.jpg
Marc-André ter Stegen im Oktober 2011

Marc-André ter Stegen spielte ab Juli 1996 bei Borussia Mönchengladbach<ref>Marc-André ter Stegen. In: borussia.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar);.</ref> und durchlief dort die gesamte Jugendabteilung. Im Jahre 2009 unterzeichnete er einen Profivertrag.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ter Stegen erhält Profivertrag (Memento vom 4. Dezember 2010 im Internet Archive) (www.rp-online.de, 11. August 2009) und</ref> Bevor ihn Gladbachs damaliger Trainer Lucien Favre zur neuen Nummer 1 der ersten Mannschaft machte, hatte er als Stammtorhüter in der zweiten Mannschaft gespielt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Torwart-Talent mit Perspektive (Memento vom 25. Dezember 2013 im Internet Archive), www.borussia.de, 16. Juli 2010.</ref>

Sein Bundesligadebüt gab ter Stegen am 10. April 2011 im Spiel gegen den 1. FC Köln.<ref>Hanke als Vorbereiter, Reus als Vollstrecker, kicker.de</ref> Er spielte auch in den restlichen sechs Bundesligaspielen der Saison 2010/11 und den beiden Relegationsspielen gegen den VfL Bochum; am Saisonende hielt seine Mannschaft die Klasse und erreichte den vierten Platz in der darauffolgenden Bundesligasaison 2011/12.

Am 6. Januar 2014 teilte Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl auf einer Pressekonferenz mit, dass ter Stegen seinen bis 2015 laufenden Vertrag nicht verlängern werde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ter Stegen verlässt Borussia (Memento vom 7. Januar 2014 im Internet Archive) borussia.de, abgerufen am 7. Januar 2014</ref>

FC Barcelona

Datei:Real Valladolid - FC Barcelona, 2018-08-25 (79) (cropped).jpg
ter Stegen im Jahr 2018

Zur Saison 2014/15 wechselte ter Stegen zum FC Barcelona. Er unterschrieb im Mai 2014 einen Fünfjahresvertrag und kostete 12 Mio. Euro Ablöse; seine Ausstiegsklausel lag bei 80 Millionen Euro.<ref>FC Barcelona: Marc-André ter Stegen signs 5-year contract, 22. Mai 2014</ref> In seiner ersten Saison bei den Katalanen war ter Stegen in der Liga nur zweiter Torhüter hinter Claudio Bravo, in der UEFA Champions League sowie in der Copa del Rey jedoch gesetzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einsatzstatistik (Memento vom 13. Dezember 2014 im Internet Archive) auf der Website des FC Barcelona, abgerufen am 9. Dezember 2014</ref> Sein erstes Pflichtspiel für den FC Barcelona und gleichzeitig sein Champions-League-Debüt absolvierte er am 17. September 2014 am ersten Spieltag der Vorrunde beim 1:0-Sieg gegen APOEL Nikosia.<ref>Barça siegt dank Piqué, Spielbericht auf uefa.com. 17. September 2014, abgerufen am 2. November 2014</ref> In der Champions League absolvierte ter Stegen alle 13 Spiele. Hinzu kamen acht Einsätze in der Copa del Rey. Am Ende der Saison gewann ter Stegen mit seinem Team das Triple, bestehend aus Meisterschaft, Pokal- und Champions-League-Sieg.

Sein Debüt in der Liga gab er, bedingt durch eine Verletzung Claudio Bravos, am 12. September 2015 bei einem 2:1-Sieg gegen Atlético Madrid. Insgesamt absolvierte er in der Saison 2015/16 sieben Einsätze in der spanischen Liga. Nachdem Bravo im Sommer 2016 den FC Barcelona verlassen hatte und zu Manchester City in die englische Premier League gewechselt war, wurde ter Stegen in allen Wettbewerben zum Stammtorwart befördert.

Am 29. Mai 2017 verlängerte er seine Vertragslaufzeit bis 2022; seine Ausstiegsklausel wurde auf 180 Millionen Euro erhöht.<ref>Meldung auf der Website des FC Barcelona, abgerufen am 29. Mai 2017</ref>

Nach der Saison 2019/20, die er mit dem FC Barcelona erstmals seit seinem Wechsel zu den Katalanen ohne Titel abschloss, unterzog er sich am 18. August 2020 einer Operation an der Patellasehne am rechten Knie<ref>Barcelona und Löw müssen monatelang auf ter Stegen verzichten. 18. August 2020, abgerufen am 18. August 2020.</ref> und fiel danach bis November 2020 aus.

Im Oktober 2020 verlängerte ter Stegen seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2025; seine Ausstiegsklausel wurde auf 500 Millionen Euro erhöht.<ref>Agreement for contract extensions for Piqué, Ter Stegen, De Jong and Lenglet, fcbarcelona.com, 20. Oktober 2020, abgerufen am 21. Oktober 2020.</ref>

Die folgenden beiden Saisons verliefen ebenfalls nicht zufriedenstellend. In der Spielzeit 2020/21 konnte Marc-André ter Stegen unter dem neuen Cheftrainer Ronald Koeman zwar die Copa del Rey gewinnen, musste sich jedoch im Kampf um die Meisterschaft Atlético Madrid geschlagen geben. In der UEFA Champions League schied der FC Barcelona bereits im Achtelfinale deutlich gegen Paris Saint-Germain aus. Die darauffolgende Saison 2021/22 war stark geprägt vom überraschenden Abgang der Vereinsikone Lionel Messi, was eine markante Zäsur für den Verein darstellte. Die Meisterschaft wurde an den Erzrivalen Real Madrid verloren. Nach einem enttäuschenden Saisonstart wurde Ronald Koeman entlassen und durch Xavi, ter Stegens ehemaligen Mitspieler, ersetzt. Auch dieser konnte das frühzeitige Ausscheiden in der Gruppenphase der Champions League nicht abwenden. In der Europa League unterlag der FC Barcelona im Viertelfinale dem späteren Titelträger Eintracht Frankfurt. Auch in der Copa del Rey sowie der Supercopa de España blieb der Erfolg aus, wodurch ter Stegen seine zweite titellose Saison erlebte.

In der Saison 2022/23 musste er zum zweiten Mal in Folge das Ausscheiden in der Gruppenphase der Champions League hinnehmen. In der Europa League schied er mit dem FC Barcelona darauffolgend bereits in den Play-offs gegen Manchester United aus. National konnte der FC Barcelona dagegen wieder Erfolge feiern und so gewann ter Stegen, neben der Supercopa de España, auch seine fünfte Meisterschaft. Daran hatte insbesondere ter Stegen einen hohen Anteil, in La Liga spielte er insgesamt 26 mal zu null und stellte damit den Rekord von Francisco Liaño aus der Saison 1993/94 ein. Mit insgesamt 18 Gegentoren kommt er auf nur 0,47 Gegentore pro Spiel und stellte damit einen weiteren Rekord von Francisco Liaño ein, dies gelang bereits Jan Oblak in der Saison 2015/16. Für seine Leistungen wurde er sowohl zum Torhüter wie auch zum Spieler der Saison ernannt.

Am 25. August 2023 gab der FC Barcelona die Verlängerung seines Vertrages bis zum 30. Juni 2028 bekannt.

Am 8. März 2024 bestritt ter Stegen beim 1:0-Sieg im Ligaspiel gegen RCD Mallorca sein 400. Pflichtspiel im Trikot der Katalanen.

Am 12. August 2024 wurde er bei der Mannschaftspräsentation, im Rahmen der Joan-Gamper-Trophäe, als neuer Mannschaftskapitän vorgestellt. Er übernahm die Binde von Sergi Roberto, der den Verein im Sommer verlassen hat, und ist nach Bernd Schuster der zweite Deutsche, der dieses Amt beim FC Barcelona innehat. Wegen einer Patellarsehnenruptur, die er am 22. September 2024 im Ligaspiel gegen den FC Villarreal erlitten hatte, fiel ter Stegen mehrere Monate aus.<ref name="sportschau.de 2024-09-23">Schwere Knieverletzung beim Barca-Keeper: Nationaltorhüter ter Stegen fällt mehrere Monate aus. In: sportschau.de. 23. September 2024, abgerufen am 23. September 2024.</ref> Um den Ausfall zu kompensieren, verpflichtete der FC Barcelona Anfang Oktober Wojciech Szczęsny, der seine Karriere ursprünglich im Sommer beendet hatte, als weiteren Torhüter.<ref>Barcelona sign free agent Wojciech Szczesny as Polish goalkeeper comes out of retirement. 2. Oktober 2025, abgerufen am 21. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Liga vertrat zunächst Iñaki Peña ter Stegen, bis ab Ende Januar 2025 Szczęsny dauerhaft ins Tor rückte. Erst am 3. Mai 2025 absolvierte ter Stegen wieder sein erstes Ligaspiel und wurde am Ende der Saison mit dem FC Barcelona spanischer Meister. Im Pokalfinale, das gegen Real Madrid gewonnen werden konnte, erhielt erneut Szczęsny den Vorzug und ter Stegen saß auf der Bank.

Im Sommer 2025 musste sich ter Stegen erneut einer Rückenoperation unterziehen, die ihn wiederum zu einer mehrmonatigen Pause zwang.<ref>Wegen erneuter Rücken-OP: Ter Stegen fällt monatelang aus. 24. Juli 2025, abgerufen am 21. Januar 2026.</ref> Neuer Stammtorhüter wurde der von Espanyol Barcelona verpflichtete Joan García. Ter Stegen rückte erst im Dezember wieder in den Kader und bestritt am 16. Dezember mit dem Pokalspiel bei CD Guadalajara sein erstes Pflichtspiel der Saison.

Leihe zum FC Girona

Am 20. Januar 2026 wurde bekannt, dass ter Stegen bis Saisonende auf Leihbasis zum FC Girona wechselt.<ref>Offiziell: Girona leiht ter Stegen aus. 20. Januar 2026, abgerufen am 21. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nationalmannschaft

Datei:Marc-André ter Stegen.jpg
Marc-André ter Stegen beim Confed Cup 2017

Im Mai 2009 war er als Stammtorhüter<ref>EM-Kader Deutschland U17 (www.dfb.de, 18. Mai 2009)</ref> im Kader des U-17-Nationalteams, das durch einen 2:1-Sieg im Endspiel gegen die Niederlande die U-17-Europameisterschaft 2009 in Deutschland gewann.<ref>Deutschlands Fußballer sind U17-Europameister (www.spiegel.de, 18. Mai 2009)</ref> Die Technische Kommission wählte ihn neben dem Italiener Mattia Perin als einen von zwei Torhütern in die Mannschaft des Turniers.<ref>UEFA (Hrsg.): Technical Report: European Under-17 & Under-19 Championships Final Rounds 2009 – Germany and Ukraine, Nyon 2009, S. 37.</ref> Im darauf folgenden Herbst war er auch bei der U-17-Weltmeisterschaft 2009 in Nigeria Stammtorhüter, das Team scheiterte jedoch im Achtelfinale am späteren Weltmeister Schweiz.

Am 29. Februar 2012 gab er sein Debüt in der U-21-Nationalmannschaft, die in Halle (Saale) mit 1:0 gegen die Auswahl Griechenlands gewann. Trainer Horst Hrubesch berief ihn in den Kader zur U-21-Fußball-Europameisterschaft 2015 in Tschechien.

Nachdem ter Stegen von Bundestrainer Joachim Löw in den vorläufigen Kader der deutschen A-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft 2012 berufen worden war, gab er am 26. Mai 2012 im St. Jakob-Park bei der 3:5-Niederlage gegen die Schweiz in der Startaufstellung sein A-Länderspieldebüt.<ref>Länderspiel-Premiere für Marc-André ter Stegen (www.dfb.de, 26. Mai 2012)</ref> Er war zu diesem Zeitpunkt nach Eike Immel der zweitjüngste Torhüter der Nationalmannschaft.<ref>Ter Stegens Albtraum, rp-online.de vom 29. Mai 2012 (abgerufen am 1. Juni 2012).</ref> Am 28. Mai 2012 gab Löw bekannt, dass ter Stegen im Gegensatz zu Ron-Robert Zieler, der schon einige Monate früher debütiert hatte, nicht zum endgültigen Kader gehöre.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Löws Streichkandidaten stehen fest (Memento vom 15. April 2014 im Internet Archive) (www.sport1.de, 28. Mai 2012)</ref>

Sein zweites Länderspiel absolvierte ter Stegen am 15. August 2012 in Frankfurt gegen Argentinien. Er wurde für Thomas Müller eingewechselt, nachdem Zieler mit einer Roten Karte vom Platz gestellt worden war. Sofort nach seiner Einwechslung hielt ter Stegen einen Elfmeter von Lionel Messi, der erstmals einen Strafstoß in der Nationalmannschaft nicht verwandelte, kassierte danach aber noch drei Treffer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />fifa.com: Messi zwischen Geniestreich und Versagen (Memento vom 25. August 2012 im Internet Archive)</ref>

Für den vorläufigen Weltmeisterschaftskader 2014 wurde ter Stegen nicht berücksichtigt. Hingegen wurde er für das erste Vorbereitungsspiel am 13. Mai 2014 im Volksparkstadion gegen Polen nominiert, da einige Spieler aus dem Kader mit ihren Vereinen Pflichtspieltermine zu absolvieren hatten. Er wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt und blieb erstmals in der deutschen A-Nationalmannschaft ohne Gegentor.

Ter Stegen stand im Kader der Nationalmannschaft für die Europameisterschaft 2016,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Kader für die Europameisterschaft in Frankreich 2016 (10. Juni bis 10. Juli) (Memento vom 31. Mai 2016 im Internet Archive), dfb.de, abgerufen am 31. Mai 2016</ref> bei der das deutsche Team im Halbfinale gegen Frankreich ausschied. Er blieb im Turnier jedoch ohne Einsatz.

Ter Stegen stand im Kader der DFB beim FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 in Russland.<ref>Der Kader für den FIFA Confederations Cup in Russland (17. Juni bis 2. Juli 2017). DFB.de, Mai 2017, abgerufen am 19. Juni 2017.</ref> Nachdem Bernd Leno im ersten Spiel gegen Australien nicht fehlerfrei geblieben war,<ref>Tor-Premieren sorgen für deutsches Happy End - kicker. In: kicker.de. 19. Juni 2017, abgerufen am 2. Februar 2024.</ref> rückte ter Stegen in die Startelf. Für die vier weiteren Begegnungen des Turniers legte sich das Trainerteam auf ihn als Stammtorhüter fest. Er stand in den folgenden Partien und im Finale gegen Chile jeweils die komplette Spielzeit im Tor und hatte Anteil am Gewinn des Konföderationen-Pokals.<ref>Martin Schneider: DFB-Elf in der Einzelkritik. In: SZ.de. 2. Juli 2017, abgerufen am 3. Juli 2017.</ref> Aufgrund des Mittelfußbruchs des Stammtorhüters Manuel Neuer kam ter Stegen in den nächsten Test- und Freundschaftsspielen mehrfach zum Einsatz.<ref>Weltautoren: Mittelfußbruch Nummer drei – die Krankenakte Neuer. Welt, 19. September 2017, abgerufen am 28. Juli 2018.</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2018 entschied sich Bundestrainer Joachim Löw für den erst kurz vor dem Turnier fit gewordenen Neuer als Stammtorhüter, so dass ter Stegen als Ersatztorwart erneut ohne Einsatz blieb. Er schied mit der deutschen Mannschaft als Gruppenletzter aus.

Aufgrund einer Knieoperation musste ter Stegen seine Teilnahme an der Europameisterschaft 2021 absagen.<ref>Eingriff am Knie: Ter Stegen verpasst die EM. kicker.de, 17. Mai 2021, abgerufen am 17. Mai 2021.</ref>

Im November 2022 wurde er von Trainer Hansi Flick in den Kader für die Weltmeisterschaft 2022 berufen, kam jedoch in den drei Spielen zu keinem Einsatz.

Im Jahre 2023 vertrat ter Stegen das ganze Jahr lang Manuel Neuer als Nummer 1 der Nationalmannschaft, als dieser kurz nach der Weltmeisterschaft einen Skiunfall erlitt und bis zum Anfang der Saison 2023/24 ausfiel. Diesen Posten musste ter Stegen allerdings im Mai 2024 nach Neuers Rückkehr zur Nationalmannschaft wieder räumen. Neuers Rückkehr hätte bereits im März stattfinden sollen, allerdings fiel dieser kurzfristig aufgrund einer Verletzung aus, sodass ter Stegen schon im März die Rückennummer 1 für die gewohnte Rückennummer 22 abgeben musste.

Im Mai 2024 wurde er von Bundestrainer Julian Nagelsmann in den Kader für die Europameisterschaft im eigenen Land berufen, wo Manuel Neuer erneut den Vorzug bekam.

Nachdem Manuel Neuer im August 2024 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet hatte, wurde ter Stegen daraufhin von Bundestrainer Nagelsmann zum neuen Stammtorhüter der A-Auswahl ernannt. Wenige Wochen später erlitt er jedoch in einem Spiel der spanischen Primera División eine schwere Knieverletzung, durch die er mehrere Monate ausfiel.<ref name="sportschau.de 2024-09-23" /> Am 4. Juni 2025 gab er im Halbfinale der Nations League gegen Portugal sein Comeback in der Nationalelf.

Titel und Auszeichnungen

Vereine

International

National

Nationalmannschaft

Auszeichnungen

Privates

Der Nachname ter Stegen ist niederländisch. Ter Stegens Vorfahren stammen nach seinen Angaben aus den Niederlanden.<ref>"Ich bin kein Ronaldo-Fan" In: spox.com. 9. Mai 2009, abgerufen am 31. Dezember 2012</ref><ref>Lewis Holtby haut das Ding einfach rein In der Mittelbayerischen Zeitung. 5. Oktober 2011, abgerufen am 31. Dezember 2012</ref> Ab 2012 war er mit Daniela Jehle liiert und heiratete sie im Mai 2017 in Sitges in der Nähe von Barcelona.<ref>Anna-Elisa Jakob: Marc André ter Stegen: Das ist seine Frau Daniela. In: tz.de. 27. Juni 2018, abgerufen am 5. Oktober 2018.</ref> Im Dezember 2019 kam ihr gemeinsamer Sohn in Barcelona zur Welt, 2024 ein weiterer Sohn. Im März 2025 gab das Paar die Trennung bekannt.<ref>Marc-André ter Stegen: Journalisten entschuldigen sich nach Affärengerüchten. In: Spiegel Online. 11. März 2025, abgerufen am 11. März 2025.</ref>

Weblinks

Commons: Marc-André ter Stegen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Vorlage:Navigationsleiste Kader des FC Girona<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Gold

2005: Sergej Evljuskin | 2006: Lars Bender | 2007: Patrick Funk | 2008: Manuel Gulde | 2009: Mario Götze | 2010: Timo Horn | 2011: Emre Can | 2012: Leon Goretzka | 2013: Timo Werner | 2014: Benedikt Gimber | 2015: Felix Passlack | 2016: Luca Itter | 2017: Fiete Arp | 2018: Noah Katterbach | 2019: Karim Adeyemi | 2020: Florian Wirtz | 2021: Youssoufa Moukoko | 2022: Nelson Weiper | 2023: Paris Brunner | 2024: Francis Onyeka | 2025: Alexander Staff

Silber

2005: Daniel Halfar | 2006: Marko Marin | 2007: Konstantin Rausch | 2008: Lennart Hartmann | 2009: Reinhold Yabo | 2010: André Hoffmann | 2011: Robin Yalçın | 2012: Max Meyer | 2013: Julian Brandt | 2014: Damir Bektić | 2015: Niklas Dorsch | 2016: Kai Havertz | 2017: Jean-Manuel Mbom | 2018: Oliver Batista-Meier | 2019: Jordan Meyer | 2020: Torben Rhein | 2021: Linus Gechter | 2022: Laurin Ulrich | 2023: Noah Darvich | 2024: Kilian Sauck | 2025: Lennart Karl

Bronze

2005: Sebastian Tyrała | 2006: Sven Bender | 2007: Nils Teixeira | 2008: Shervin Radjabali-Fardi | 2009: Marc-André ter Stegen | 2010: Kolja Pusch | 2011: Odisseas Vlachodimos | 2012: Pascal Itter | 2013: Donis Avdijaj | 2014: Timo Königsmann | 2015: Constantin Frommann | 2016: Arne Maier | 2017: Lars Lukas Mai | 2018: Luca Unbehaun | 2019: Lazar Samardžić | 2020: Luca Netz | 2021: Anton Kade | 2022: Tarek Buchmann | 2023: Assan Ouédraogo | 2024: Boris Lum | 2025: Elias Vali Fard

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
Gold

2005: Florian Müller | 2006: Kevin-Prince Boateng | 2007: Benedikt Höwedes | 2008: Dennis Diekmeier | 2009: Lewis Holtby | 2010: Peniel Mlapa | 2011: Marc-André ter Stegen | 2012: Antonio Rüdiger | 2013: Matthias Ginter | 2014: Niklas Stark | 2015: Jonathan Tah | 2016: Benjamin Henrichs | 2017: Salih Özcan | 2018: Kai Havertz | 2019: Nicolas Kühn | 2020: Noah Katterbach | 2021: Karim Adeyemi | 2022: Florian Wirtz | 2023: Youssoufa Moukoko | 2024: Tom Bischof | 2025: Finn Jeltsch

Silber

2005: Manuel Neuer | 2006: Robert Fleßers | 2007: Manuel Konrad | 2008: Florian Jungwirth | 2009: Konstantin Rausch | 2010: Stefan Bell | 2011: Matthias Zimmermann | 2012: André Hoffmann | 2013: Yannick Gerhardt | 2014: Max Meyer | 2015: Timo Werner | 2016: Philipp Ochs | 2017: Aymen Barkok | 2018: Arne Maier | 2019: Josha Vagnoman | 2020: Kevin Ehlers | 2021: Ansgar Knauff | 2022: Luca Netz | 2023: Brajan Gruda | 2024: Dženan Pejčinović | 2025: Saïd El Mala

Bronze

2005: Eugen Polanski | 2006: Daniel Adlung | 2007: Jérôme Boateng | 2008: Marcel Risse | 2009: André Schürrle | 2010: Shervin Radjabali-Fardi | 2011: Kevin Volland | 2012: Patrick Rakovsky | 2013: Dominik Kohr | 2014: Joshua Kimmich | 2015: Lukas Klostermann | 2016: Maximilian Mittelstädt | 2017: Gökhan Gül | 2018: Manuel Wintzheimer | 2019: Yann Aurel Bisseck | 2020: Frederik Jäkel | 2021: Noah Atubolu | 2022: Robert Wagner | 2023: Umut Tohumcu | 2024: Elias Baum | 2025: Max Moerstedt

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