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Nils Teixeira

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Nils Teixeira
Datei:Nils Teixeira.jpg
Nils Teixeira im Trikot des FSV Frankfurt (2013)
Personalia
Geburtstag 10. Juli 1990
Geburtsort BonnDeutschland
Größe 177 cm
Position Defensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–2004 Bonner SC
2004–2008 Bayer 04 Leverkusen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2008 Bayer 04 Leverkusen II 2 (0)
2009–2011 Kickers Offenbach 68 (1)
2011–2014 FSV Frankfurt 84 (2)
2011 FSV Frankfurt II 1 (0)
2014–2017 Dynamo Dresden 59 (2)
2017–2018 Arminia Bielefeld 9 (0)
2018–2020 AEL Limassol 35 (4)
2020–2022 Bonner SC 63 (4)
2022–2024 SV Eintracht Hohkeppel 65 (3)
2025– FC Hennef 05 0 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2005–2006 7 (0)
2006–2007 25 (0)
2007–2008 5 (0)
2008–2009 12 (0)
2009–2011 9 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 25. Januar 2025

Nils Teixeira (* 10. Juli 1990 in Bonn) ist ein deutscher Fußballspieler.

Karriere

Vereine

Teixeira ist ein Sohn portugiesischer Eltern.<ref>Interview mit Nils Teixeira auf dynamo-dresden.de, abgerufen am 20. April 2015</ref> Er wechselte 2004 vom Bonner SC in die Jugendabteilung von Bayer 04 Leverkusen. In der Saison 2006/07 spielte er als 16-jähriger schon zwei Mal für die A-Junioren-Mannschaft in der U-19-Bundesliga-West und gewann mit ihr die Deutsche Meisterschaft. In der Saison 2008/09 kam der damals 18-Jährige zu zwei Einsätzen für die U-23-Mannschaft in der Regionalliga West.

Zur Saison 2009/10 wurde Teixeira in die 3. Liga an Kickers Offenbach ausgeliehen. Zum Rundenauftakt kam er gegen Erzgebirge Aue zu seinem ersten Profieinsatz, als er von Trainer Hans-Jürgen Boysen in der 84. Minute eingewechselt wurde. In seiner ersten Profisaison erkämpfte sich Teixeira einen Platz in der Stammelf und gewann den Hessenpokal. Er bestritt 33 der 38 Ligaspiele und das DFB-Pokal-Spiel gegen den Erzrivalen Eintracht Frankfurt (0:3). Im Mai 2010 unterzeichnete er in Offenbach einen Einjahresvertrag für die Spielzeit 2010/11. Auch in seinem zweiten Jahr zählte der meist auf der linken Seite eingesetzte Defensivspieler zu den Stammkräften bei den Kickers, die lange Zeit um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitspielten, aber zum Saisonende das angepeilte Saisonziel verfehlten.

Zur Saison 2011/12 wechselte Teixeira in die 2. Bundesliga zum FSV Frankfurt. Die Mannschaft des Frankfurter Stadtteilvereins wurde von Hans-Jürgen Boysen trainiert, der ihn bereits zwei Jahre zuvor nach Offenbach geholt hatte. In seiner ersten Zweitligasaison war er Stammspieler auf der linken Abwehrseite und kam in 29 Ligaspielen und zwei Pokalspielen zum Einsatz. Auch in den beiden darauffolgenden Jahren gehörte er überwiegend zum Stammpersonal auf den Außenverteidigerpositionen und absolvierte 55 Ligaspiele sowie vier Pokalspiele. Zur Saison 2014/15 ging Teixeira zurück in die 3. Liga zu Dynamo Dresden, wo er einen Zweijahresvertrag erhielt.<ref>Dynamo verpflichtet Nils Teixeira und David Vrzogic. dynamo-dresden.de, 13. Juni 2014, abgerufen am 13. Juni 2014.</ref> 2016 unterschrieb er einen weiteren Vertrag bei Dynamo Dresden bis zum 30. Juni 2017.

Anfang Juli 2017 unterzeichnete Teixeira einen Zweijahresvertrag beim Zweitligisten Arminia Bielefeld.<ref>Arminia nimmt Teixeira unter Vertrag | DSC Arminia Bielefeld. Abgerufen am 3. Juli 2017.</ref> Am 19. Juni 2018 gab der Verein bekannt, dass der Vertrag mit Teixeira vorzeitig zum 30. Juni 2018 aufgelöst wird.<ref>Vertrag mit Nils Teixeira aufgelöst | DSC Arminia Bielefeld. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juni 2018; abgerufen am 19. Juni 2018.</ref> Am 3. Juli 2018 gab der zyprische Erstligist AEL Limassol die Verpflichtung Teixeiras bekannt.<ref>kicker, Nürnberg, Germany: Teixeira wechselt nach Limassol. In: kicker. (kicker.de [abgerufen am 4. Juli 2018]).</ref> Dort gewann er im Mai 2019 den nationalen Pokal durch einen 2:0-Finalerfolg über APOEL Nikosia. In der 2. Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League 2019/20 scheiterte man am griechischen Vertreter Aris Saloniki (0:0, 0:1), Teixeira kam in beiden Partien über 90 Minuten zum Einsatz. Ende September 2020 schloss er sich dann seinem Jugendverein Bonner SC an, mit dem er in der Saison 2021/22 aus der Regionalliga West abstieg.<ref>Flexibel einsetzbar: Der Kreis schließt sich: Teixeira zurück in Bonn auf kicker.de vom 30. September 2020</ref> Im Sommer 2022 wechselte Teixeira zum damaligen Mittelrheinligisten SV Eintracht Hohkeppel<ref>Hohkeppel mit drei weiteren Top-Transfers. 17. Juni 2022, abgerufen am 15. August 2022.</ref> und stieg mit dem Verein 2024 in die Regionalliga West auf. Doch schon ein halbes Jahr später ging Teixeira weiter zum FC Hennef 05 zurück in die Mittelrheinliga.

Nationalmannschaft

Teixeira durchlief sämtliche Jugendnationalmannschaften von der U-16 bis zur U-20. Er bestritt insgesamt 58 U-Länderspiele und nahm unter anderem mit der U-17-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft 2007 (5. Platz) sowie der Weltmeisterschaft 2007 (3. Platz) teil.

Auszeichnungen

Als Nachwuchstalent wurde er am 12. September 2007 vom Deutschen Fußball-Bund mit der Fritz-Walter-Medaille in Bronze in der Altersklasse U-17 geehrt. Die Übergabe fand im Rahmen eines A-Länderspiels im Rheinenergiestadion in Köln statt.

Erfolge

Weblinks

Commons: Nils Teixeira – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Gold

2005: Sergej Evljuskin | 2006: Lars Bender | 2007: Patrick Funk | 2008: Manuel Gulde | 2009: Mario Götze | 2010: Timo Horn | 2011: Emre Can | 2012: Leon Goretzka | 2013: Timo Werner | 2014: Benedikt Gimber | 2015: Felix Passlack | 2016: Luca Itter | 2017: Fiete Arp | 2018: Noah Katterbach | 2019: Karim Adeyemi | 2020: Florian Wirtz | 2021: Youssoufa Moukoko | 2022: Nelson Weiper | 2023: Paris Brunner | 2024: Francis Onyeka | 2025: Alexander Staff

Silber

2005: Daniel Halfar | 2006: Marko Marin | 2007: Konstantin Rausch | 2008: Lennart Hartmann | 2009: Reinhold Yabo | 2010: André Hoffmann | 2011: Robin Yalçın | 2012: Max Meyer | 2013: Julian Brandt | 2014: Damir Bektić | 2015: Niklas Dorsch | 2016: Kai Havertz | 2017: Jean-Manuel Mbom | 2018: Oliver Batista-Meier | 2019: Jordan Meyer | 2020: Torben Rhein | 2021: Linus Gechter | 2022: Laurin Ulrich | 2023: Noah Darvich | 2024: Kilian Sauck | 2025: Lennart Karl

Bronze

2005: Sebastian Tyrała | 2006: Sven Bender | 2007: Nils Teixeira | 2008: Shervin Radjabali-Fardi | 2009: Marc-André ter Stegen | 2010: Kolja Pusch | 2011: Odisseas Vlachodimos | 2012: Pascal Itter | 2013: Donis Avdijaj | 2014: Timo Königsmann | 2015: Constantin Frommann | 2016: Arne Maier | 2017: Lars Lukas Mai | 2018: Luca Unbehaun | 2019: Lazar Samardžić | 2020: Luca Netz | 2021: Anton Kade | 2022: Tarek Buchmann | 2023: Assan Ouédraogo | 2024: Boris Lum | 2025: Elias Vali Fard

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