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Liste der Stolpersteine in Berlin-Spandau

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Datei:Stolperstein Icon.svg Diese Liste ist Teil des WikiProjekts Stolpersteine in Berlin. Ihr fehlen noch zahlreiche Fotos und/oder Beschreibungen zu den einzelnen Stolpersteinen.

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Die Liste der Stolpersteine in Berlin-Spandau enthält die Stolpersteine im Berliner Ortsteil Spandau im Bezirk Spandau. Sie ist nach Nachnamen sortiert und listet Namen, Standorte und, soweit bekannt, Informationen über den Geehrten. Die Spalten der Tabelle sind selbsterklärend. Die Tabelle erfasst insgesamt 56 Stolpersteine und ist teilweise sortierbar; die Grundsortierung erfolgt alphabetisch nach dem Familiennamen.

Bild Name Standort Verlege­datum Leben
Datei:Stolperstein Friedrichstr ggü 6 (Spand) Alfred Arendt.jpg Friedrichstraße ggü. 6 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Havelstr 2 (Spand) Abraham Brodtmann.jpg Havelstraße 2 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Breite Str 1 (Spand) Hedwig Daum.jpg Breite Straße 1 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Schönwalder Str 64 (Spand) Elfriede Dubinsky.jpg Schönwalder Straße 64 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Schönwalder Str 64 (Spand) Mathel Dubinsky.jpg Schönwalder Straße 64 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Schönwalder Str 64 (Spand) Willi Dubinsky.jpg Schönwalder Straße 64 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Schönwalder Straße 111 Spandau Samuel Goldberg 2012-10-23.jpg Schönwalder Straße 111 name=Schönwalder Straße 111|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 13. April 1876 in Gorzno (Westpreußen); Samuel Goldberg gehörte zum Vorstand der jüdischen Gemeinde Spandau. Deportation nach Auschwitz am 26. Februar 1943.<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein Schönwalder Straße 111 Spandau Selma Goldberg 2012-10-23.jpg Schönwalder Straße 111 name=Schönwalder Straße 111 (2)|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 8. März 1883 in Stommeln als Selma Heymann. Deportation nach Auschwitz am 26. Februar 1943.<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein Havelstr 2 (Spand) Theodor Gross.jpg Havelstraße 2 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Schönwalder Str 13 (Spand) Arthur Hannes.jpg Schönwalder Straße 13 name=Schönwalder Straße 13|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 2. Juni 1883 in Fraustadt – Leisser Aron Arthur Hannes (so der volle Name) hatte eine Ausbildung zum Textilkaufmann und besaß ein bekanntes Herren- und Knabenbekleidungsgeschäft in der Schönwalder Straße 90. Von 1910 bis zum 25. November 1940 bewohnten Arthur und Elsa Hannes eine Wohnung in der Schönwalder Straße 13/14. Das Ehepaar hatte keine Kinder. Danach zwang man sie, in eine sog. „Judenwohnung“ zu ziehen, in der Moltkestraße 43, heutige Groenerstraße 6. Am 19. Januar 1942 deportierte man beide nach Riga.
Datei:Stolperstein Schönwalder Str 13 (Spand) Elsa Hannes.jpg Schönwalder Straße 13 name=Schönwalder Straße 13 (2)|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 30. August 1887 als Elsa Deutschkron – Von 1910 bis zum 25. November 1940 bewohnten Elsa und Arthur Hannes eine Wohnung in der Schönwalder Straße 13/14. Das Ehepaar hatte keine Kinder. Danach zwang man sie, in eine sog. „Judenwohnung“ zu ziehen, in der Moltkestraße 43, heutige Groenerstraße 6. Am 19. Januar 1942 deportierte man beide nach Riga.
Datei:Stolperstein Markt 11 (Spand) Paula Hirschfeld.jpg Markt 11 name=Markt 11|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 10. Oktober 1871 als Paula Victor in Posen – Paula Hirschfeld war verheiratet mit dem Sanitätsrat Dr. med. Heymann (Hermann) Hirschfeld, welcher am 26. März 1860 in Spandau geboren wurde. Gemeinsam hatten sie einen Sohn, Theodor Hirschfeld (geboren am 5. November 1894). Zunächst wohnte die Familie am Augusta-Ufer 15 in Spandau. Als Heymann Hirschfeld schwer erkrankte, zogen Paula und Heymann zu ihrem Sohn in dessen Wohnung am Markt 11. Auch als Heymann am 15. Dezember 1939 starb, blieb Paula dort wohnen. Paula Hirschfeld wurde am 14. September 1942 von Berlin nach Theresienstadt deportiert. Sie starb am 30. Juli 1943. Ihre genaue Todesursache ist nicht bekannt, es ist aber davon auszugehen, dass die unmenschlichen Lebensumstände im Lager zu ihrem Tod führten.
Datei:Stolperstein Markt 11 (Spand) Theodor Hirschfeld.jpg Markt 11 name=Markt 11 (2)|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 5. November 1894 in Spandau – Theodor Hirschfeld war der Sohn von Paula und Heymann (Hermann) Hirschfeld. Die Familie wohnte zunächst am Augusta-Ufer 15 in Spandau. Theodor studierte an der Humboldt-Universität Medizin, unterbrochen vom Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, wo er als Sanitätsfeldwebel diente. Nach dem Krieg setzte er sein Studium fort und wurde Allgemeinpraktiker. Er wohnte und praktizierte in Spandau am Markt 11. Nachdem ihm als Jude 1938 die Kassenzulassung entzogen wurde, musste er Zwangsarbeit auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof als Flugzeugwäscher leisten. Als sein Vater Heymann Hirschfeld schwer erkrankte, zogen seine Eltern zu ihm in die Wohnung. Dr. Theodor Hirschfeld wurde am 26. September 1942, also 12 Tage nach der Deportation seiner Mutter, nach Raasiku (Lettland) deportiert und dort sofort nach seiner Ankunft ermordet.
Datei:Stolperstein Roonstr 16 (Spand) Else Jonas.jpg Roonstraße 16 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Roonstr 16 (Spand) Kurt Jonas.jpg Roonstraße 16 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Roonstr 16 (Spand) Oskar Jonas.jpg Roonstraße 16 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Schönwalder Str 64 (Spand) Georg Lewinsohn.jpg Schönwalder Straße 64 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Schönwalder Str 64 (Spand) Rosa Lewinsohn.jpg Schönwalder Straße 64 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Breite Str 16 (Spand) Gerhard Lieber.jpg Breite Straße 16 name=Stolperstein Breite Straße 16|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 1. Mai 1911 in Kolmar (Posen) – Gerhard Lieber, Sohn von Julius und Lina Lieber, und seine Frau Gertrud wohnten im Haus seiner Eltern in der Breite Straße 16. Sie wurden am 12. März 1943, fünf Tage vor Gerhards Eltern, nach Auschwitz deportiert und dort wahrscheinlich sofort ermordet.<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein Breite Str 16 (Spand) Gertrud Lieber.jpg Breite Straße 16 name=Stolperstein Breite Straße 16 (2)|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 10. September 1907 in Berlin-Schöneberg als Gertrud Pelzmann – Gertrud Lieber wohnte mit ihrem Mann Gerhard Lieber im Haus ihrer Schwiegereltern in der Breite Straße 16. Das Ehepaar wurde am 12. März 1943, fünf Tage vor Gerhards Eltern Julius und Lina Lieber, nach Auschwitz deportiert und dort wahrscheinlich sofort ermordet.<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein Breite Str 16 (Spand) Julius Lieber.jpg Breite Straße 16 name=Stolperstein Breite Straße 16 (3)|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 23. September 1875 in Landeck (Westpreußen) – Julius Lieber betrieb bis 1936 ein gut gehendes Textilwarengeschäft in der Potsdamer Straße 47 (heute: Carl-Schurz-Straße). Die politischen Verhältnisse zwangen ihn, das Geschäft 1936 aufzugeben. Er versuchte dann, seine Ware auf dem Markt zu verkaufen, bis ihm 1938 alles zerstört wurde und er Zwangsarbeit in einer Spandauer Rüstungsfirma leisten musste. Julius und Lina Lieber wurden am 17. März 1943 nach Theresienstadt und von dort am 16. Mai 1944 nach Auschwitz deportiert und wahrscheinlich noch am selben Tag vergast.<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Das Wohnhaus der Familie Lieber, Breite Straße 16, besteht nicht mehr, da die Charlottenstraße nach dem Krieg verbreitert wurde. Die vier Stolpersteine liegen daher nicht vor einem Hauseingang, sondern nahe der Ampel Breite Straße/Ecke Charlottenstraße.
Datei:Stolperstein Breite Str 16 (Spand) Lina Lieber.jpg Breite Straße 16 name=Stolperstein Breite Straße 16 (4)|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 22. Mai 1880 in Kolmar (Posen) als Lina Haase – Lina Lieber geb. Haase und ihr Mann Julius Lieber wurden am 17. März 1943 nach Theresienstadt und von dort am 16. Mai 1944 nach Auschwitz deportiert. Dort hat man sie wahrscheinlich noch am selben Tag vergast.<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein Kurze Str 1 (Spand) Erich Meier.jpg Kurze Straße 1 name=Kurze Straße 1|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 16. Dezember 1910 – Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten, ermordet am 11. März 1933
Datei:Stolperstein Breite Str 32 (Spand) Dorothea Oehl.jpg Breite Straße 32 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Breite Str 32 (Spand) Martin Oehl.jpg Breite Straße 32 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Fischerstr Charlottenstr (Spand) Benno Papiermeister.jpg Fischerstraße/Charlottenstraße Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Fischerstr Charlottenstr (Spand) Chaim Leib Papiermeister.jpg Fischerstraße/Charlottenstraße Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Fischerstr Charlottenstr (Spand) Masha Papiermeister.jpg Fischerstraße/Charlottenstraße Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Fischerstr Charlottenstr (Spand) Ruth Brigitte Papiermeister.jpg Fischerstraße/Charlottenstraße Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Lindenufer 29 (Spand) Alfred Aaron Pieck.jpg Lindenufer 29 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Lindenufer 29 (Spand) Henriette Pieck.jpg Lindenufer 29 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Lindenufer 29 (Spand) Ilse Pieck.jpg Lindenufer 29 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Lindenufer 29 (Spand) Lore Pieck.jpg Lindenufer 29 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Breite Str 16 (Spand) Chana Rehfeldt.jpg Breite Straße 16 name=Stolperstein Breite Straße 16 (5)|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 15. Mai 1902 – deportiert am 28. März 1942 nach Piaski, dort ermordet<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein Breite Str 16 (Spand) Heinz Rehfeldt.jpg Breite Straße 16 name=Stolperstein Breite Straße 16 (6)|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 8. Mai 1921 – deportiert am 28. März 1942 nach Piaski, dort ermordet<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein Breite Str 32 (Spand) Käthe van Rossem.jpg Breite Straße 32 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Brunsbütteler Damm 59 (Spand) Ernst Salomon.jpg Brunsbütteler Damm 59 / Grünhofer Weg 1 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Lutherstr 13 (Spand) Gerhard Salomon.jpg Lutherstraße 13 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Brunsbütteler Damm 59 (Spand) Johanna Salomon.jpg Brunsbütteler Damm 59 / Grünhofer Weg 1 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Lutherstr 13 (Spand) Leonie Salomon.jpg Lutherstraße 13 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Brunsbütteler Damm 59 (Spand) Recha Salomon.jpg Brunsbütteler Damm 59 / Grünhofer Weg 1 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Lutherstr 13 (Spand) Zilka Salomon2.jpg Lutherstraße 13 Vorlage:DatumZelle Der am 24. Juni 2015 verlegte Stolperstein (Foto des alten Steins) wurde am 1. Juli 2015 gestohlen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. berlinonline.de</ref>. Am 9. November 2015 wurde ein neuer Stein verlegt.<ref>Stolperstein neu verlegt: Warnung vor Fremdenfeindlichkeit. In: Berliner Woche, 17. November 2015.</ref>
Datei:Stolperstein Brunsbütteler Damm 67 (Spand) Walter Schön.jpg Brunsbütteler Damm 67 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Carl-Schurz-Str 39 (Spand) Jadwiga Siegmann.jpg Carl-Schurz-Straße 39 name=Carl-Schurz-Straße 39|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 28. Februar 1880 in Zawichost (Russland) als Jadwiga Cukier – Jadwiga und Julius Siegmann waren Eigentümer der Adler-Apotheke in der Carl-Schurz-Straße. Deportation am 14. Januar 1943 nach Theresienstadt, weitere Deportation am 28. Oktober 1944 nach Auschwitz, dort ermordet am 30. Oktober 1944<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein Carl-Schurz-Str 39 (Spand) Julius Siegmann.jpg Carl-Schurz-Straße 39 name=Carl-Schurz-Straße 39 (2)|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 25. November 1873 in Berlin – Jadwiga und Julius Siegmann waren Eigentümer der Adler-Apotheke in der Carl-Schurz-Straße. Deportation am 14. Januar 1943 nach Theresienstadt, weitere Deportation am 28. Oktober 1944 nach Auschwitz, dort ermordet am 30. Oktober 1944<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein Breite Straße 10 (Spandau) G Simonsohn.jpg Breite Straße 10 name=Stolperstein Breite Straße 10|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 19. Juli 1894 in Spandau – Vier Jahre Soldat im Ersten Weltkrieg, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse. 1919 eröffnete er ein Farbengeschäft in der Breite Straße 10. 1. August 1922: Heirat mit Christin Elsa Tausche, 1925 Geburt von Sohn Gerhard. 1932 Schließung des Geschäfts wegen der Wirtschaftslage, Umzug in die Mauerstraße 15. Arbeit als Kraftfahrer, zeitweise arbeitslos. Ende 1938 wurde ihm und allen anderen Juden von den Nazis der Führerschein entzogen. Seitdem Arbeit als Arbeiter. Ab 1940 Zwangsarbeit. Am 1. April 1941 nach einer Auseinandersetzung um einen Urlaubsantrag verhaftet. Vom Polizeigefängnis am Alexanderplatz in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert, wo er am 12. September 1942 ums Leben kam. Urnenbeisetzung auf dem Jüdischen Friedhof Adass Jisroel in Weißensee. – Literatur: Gerhard Simonsohn: Leben im Schatten wachsenden Unheils. Kindheit und Jugend in Spandau 1925-1945. Verlag Kreis der Freunde und Förderer des Heimatmuseums Spandau, Spandau 1998
Datei:Stolperstein Moritzstr 1 (Spand) Lina Steffen.jpg Moritzstraße 1 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Kurstraße 22 Spandau Marie Stutinski 2012-10-23.jpg Kurstraße 22 name=Kurstraße 22|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 24. November 1878 in Adelnau in Posen (heute: Odolanów/Polen) als Marie Bromberger – Deportation am 19. Januar 1942 in das Ghetto nach Riga, dort ermordet<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein Kurstraße 22 Spandau Philipp Stutinski 2012-10-23.jpg Kurstraße 22 name=Kurstraße 22 (2)|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 26. Januar 1880 in Friedrichshof/Ortelburg (Ostpreußen, heute: Rozogi/Polen) – Deportation am 19. Januar 1942 in das Ghetto nach Riga, dort ermordet<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. lynar-gs.de</ref><ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein.Spandau.Bismarckstraße 61.Erwin Weiss.1360.jpg Bismarckstraße 61 Vorlage:DatumZelle geb. am 11. November 1903, Gärtner beim Bezirksamt Spandau, musste 1940 mit seiner Familie ins „Judenhaus“ in Spandau, Feldstraße 8 umziehen. Die Familie wurde am 12. März 1943 nach Auschwitz deportiert, Erwin Weiss wurde dort ins „Männerlager“ eingewiesen und 26. Januar 1945 auf den „Todesmarsch“ nach Buchenwald geschickt, wo er am 5. April 1945 ums Leben kam.<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein.Spandau.Bismarckstraße 61.Herta Weiss.1368.jpg Bismarckstraße 61 Vorlage:DatumZelle geb. am 28. Dezember 1906 als Herta Frey, musste 1940 mit ihrer Familie ins „Judenhaus“ in Spandau, Feldstraße 8 umziehen. Die Familie wurde am 12. März 1943 nach Auschwitz deportiert, Herta Weiss wurde dort vermutlich umgehend ermordet.<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein.Spandau.Bismarckstraße 61.Horst Weiss.1365.jpg Bismarckstraße 61 Vorlage:DatumZelle geb. am 15. Januar 1933 in Spandau, musste 1940 mit der Familie ins „Judenhaus“ in Spandau, Feldstraße 8 umziehen. Die Familie wurde am 12. März 1943 nach Auschwitz deportiert, Horst Weiss wurde dort vermutlich umgehend ermordet.<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein Havelstr 20 (Spand) Fanny Zeller.jpg Havelstraße 20 name=Havelstraße 20|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 4. April 1891 in Boryslaw als Fanny Gottesmann – Fanny und Heinrich Zeller führten gemeinsam ein Tuchgeschäft. Als sie 1939 vom Askanierring 8 in die Havelstraße 20 umzogen, mussten sie das Geschäft aufgeben. Am 14. November 1941 wurde Fanny Zeller mit dem 5. Transport aus Berlin in ein Ghetto nach Minsk in Weißrussland transportiert. Der Transport kam am 18. November 1941 in Minsk an, wo Fanny Zeller ermordet wurde.<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref>
Datei:Stolperstein Havelstr 20 (Spand) Fredy Zeller.jpg Havelstraße 20 Vorlage:DatumZelle
Datei:Stolperstein Havelstr 20 (Spand) Heinrich Zeller.jpg Havelstraße 20 name=Havelstraße 20 (2)|region=DE-BE|type=landmark}} Vorlage:DatumZelle geb. am 21. Januar 1894 in Wien – Heinrich Zeller führte bis 1939 mit seiner Frau Fanny ein Tuchgeschäft. Am 4. März 1940 floh er nach Frankreich und wurde dort verhaftet. Am 6. März 1943 wurde er aus Drancy nach Majdanek/Auschwitz deportiert und dort ermordet.<ref>Vorlage:GedenkbuchJudenBundesarchiv</ref> Das Ehepaar Zeller hatte zwei Kinder, Frederic und Lilian Zeller, die beide aus Deutschland flohen und den Krieg überlebten.
Datei:Stolperstein Havelstr 20 (Spand) Lillian Zeller.jpg Havelstraße 20 Vorlage:DatumZelle

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

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Vorlage:Klappleiste/Ende