Liste der Staatsoberhäupter nach Amtszeiten
Die Liste der Staatsoberhäupter nach Amtszeiten nennt amtierende und ehemalige Staatsoberhäupter der souveränen bzw. anerkannten Staaten der Welt.
Derzeit amtierende Staatsoberhäupter sind dabei chronologisch nach ihrem Amtsantritt sortiert. Einige der Herrscher (zum Beispiel in Brunei) waren schon vor dem genannten Amtsantritt im Amt. In diesem Fall bezieht sich das Datum des Amtsantritts auf das Datum der Unabhängigkeit des Staates. Staatsoberhäupter von Gliedstaaten sind nicht aufgeführt. Ehemalige Staatsoberhäupter sind nach der Dauer ihrer Amtszeit sortiert.
Amtierende Staatsoberhäupter
Monarchen sind in der Liste kursiv gesetzt. Vorlage:Tabellenstile
Interimsstaatsoberhäupter
| Name | Staat | im Amt seit | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Abdel Fattah Burhan | Datei:Flag of Sudan.svg Sudan | Vorlage:DatumZelle | Der Generalleutnant übernahm die Führung eines Übergangsrates. |
| Mohamed al-Menfi | Datei:Flag of Libya.svg Libyen | Vorlage:DatumZelle | Der Vorsitzende des Präsidentenrates ist bis zur Präsidentschaftswahl amtierendes Staatsoberhaupt. |
| Hibatullah Achundsada | Vorlage:AFG-2021 | Vorlage:DatumZelle | Der Talibanführer ist im wiedererrichteten Islamischen Emirat Staatsoberhaupt. |
| Rashad al-Alimi | Datei:Flag of Yemen.svg Jemen | Vorlage:DatumZelle | Nach dem Rücktritt des bisherigen Präsidenten ist der Präsidialratsvorsitzende neues Staatsoberhaupt. |
| Ibrahim Traoré | Datei:Flag of Burkina Faso.svg Burkina Faso | Vorlage:DatumZelle | Der Präsident der Patriotischen Bewegung für Schutz und Wiederaufbau ist neues Staatsoberhaupt. |
| Abdourahamane Tiani | Datei:Flag of Niger.svg Niger | Vorlage:DatumZelle | Nach einem Militärputsch ist der Vorsitzende des Nationalen Heimatschutzrates neues Staatsoberhaupt. |
| Ahmed al-Sharaa | Datei:Flag of the Syrian revolution.svg Syrien | Vorlage:DatumZelle | Der Anführer des Milizbündnisses Haiʾat Tahrir asch-Scham ist nach dem Sturz des Assad-Regimes kommissarisches Staatsoberhaupt. |
| Laurent Saint-Cyr | Datei:Flag of Haiti.svg Haiti | Vorlage:DatumZelle | Der Vorsitzende des Übergangsrates ist kommissarisches Staatsoberhaupt von Haiti. |
| Delcy Rodríguez | Datei:Flag of Venezuela.svg Venezuela | Vorlage:DatumZelle | Infolge der Entführung von Präsident Maduro wurde Vizepräsidentin Rodríguez interimsweise zur Präsidentin ernannt. |
Sonderfälle
Diese Liste führt die Staatsoberhäupter auf, welche derzeit dieses Amt bekleiden, dies aber in einer Sonderform geschieht. Deshalb können sie nicht ohne Weiteres in die Liste der Staatsoberhäupter nach Amtszeiten aufgenommen werden.
De-facto-Staatsoberhäupter
| de jure | Staat | de facto | im Amt seit | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| keines | Datei:Flag of Japan.svg Japan | Naruhito | Vorlage:DatumZelle | Nach der Japanischen Verfassung ist der Kaiser lediglich das „Symbol des Staates und der Einheit des Volkes“ und nicht mehr wie früher explizit Staatsoberhaupt. |
| keines | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz | jährlich wechselnd, siehe Bundespräsident (Schweiz) |
1. Januar des jeweils laufenden Jahres | Die schweizerische Bundesverfassung kennt weder ein Staatsoberhaupt noch einen Regierungschef. Der Bundespräsident ist lediglich ein primus inter pares innerhalb des Bundesrats, eines vom Parlament gewählten 7-köpfigen Gremiums, der jährlich wechselt. Für einen Vergleich zu dieser Liste (mit den Präsidenten) wäre allenfalls die Amtsdauer als Bundesrat denkbar (aber nicht direkt zutreffend). |
Verstorbene als Staatsoberhäupter
| de jure | im Amt seit | Staat | de facto | im Amt seit | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Kim Il-sung | 28. Dez. 1972 | Datei:Flag of North Korea.svg Nordkorea | Choe Ryong-hae | 12. Apr. 2019 | Kim Il-sung (gestorben 1994) ist laut der nordkoreanischen Verfassung ewiger Präsident und somit weiterhin Staatsoberhaupt. Der Vorsitzende der Obersten Volksversammlung Nordkoreas übt de facto die Rolle aus. |
Abwesende bzw. Entrückte als De-jure-Staatsoberhäupter
| de jure | Staat | de facto | im Amt seit | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| Muhammad al-Mahdī (seit 941 n. Chr. in Verborgenheit) |
Datei:Flag of Iran.svg Iran | Sayyid Modschtaba Chamenei (Oberster Führer) |
8. März 2026 | Die Verfassung der Islamischen Republik Iran von 1979 nennt einen angeblich in entrücktem Zustand existierenden Imam, Muhammad al-Mahdī, als eigentliches Staatsoberhaupt. Das höchste und mächtigste Amt im heutigen iranischen Staat ist der Oberste Führer,<ref name="Schmidt66">Renate Schmidt: Die Velayat-e Faqih In: Azadeh Zamirirad (Hrsg.): Das politische System Irans. Potsdam 2011, ISBN 978-3-941880-25-2, S. 66–68.</ref> der laut Artikel 5 der Verfassung als dessen Stellvertreter regiert.<ref>Heinz Halm: Der schiitische Islam. Von der Religion zur Revolution, München 1994, S. 47–50.</ref><ref name="iran-verfassung">„In der Islamischen Republik Iran steht während der Abwesenheit des entrückten 12. Imam – möge Gott, daß er baldigst kommt – der Führungsauftrag (Imamat) und die Führungsbefugnis (welayat-e-amr) in den Angelegenheiten der islamischen Gemeinschaft dem gerechten, gottesfürchtigen, über die Erfordernisse der Zeit informierten, tapferen, zur Führung befähigten Rechtsgelehrten zu […]“ – Verfassung der Islamischen Republik Iran, 1979</ref> Das Konzept geht im Wesentlichen auf Ajatollah Ruhollah Chomeini zurück und bildet die Legitimation der theokratischen Elemente der Verfassung. |
Staatsoberhäupter nicht allgemein anerkannter Staaten
Aufgrund einer Vielzahl von Gebieten und Ländern, welche sich für unabhängig erklärt haben (zum Beispiel Transnistrien oder Somaliland), werden hier nur Staaten aufgeführt, die zumindest von einem Staat international anerkannt werden.
| Staatsoberhaupt | Staat | im Amt seit | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Mahmud Abbas | Datei:Flag of Palestine.svg Palästina | 15. Jan. 2005 | Der Staat Palästina ist ein von 157 Staaten anerkannter Staat, der von der PLO ausgerufen wurde. Nominelle Regierungsfunktionen in den Palästinensischen Autonomiegebieten im Westjordanland und dem Gazastreifen werden jedoch von der Palästinensischen Autonomiebehörde ausgeübt, die von der PLO und Israel einvernehmlich gegründet wurde und der Abbas ebenfalls vorsteht. Da es sich bei den Autonomiegebieten um keinen souveränen Staat handelt, ist auch deren Oberhaupt keines eines solchen Staates. Am 14. Juni 2007 übernahm die Hamas die Kontrolle über den Gazastreifen und bildete dort eine eigene Regierung. Somit hat die Regierung von Mahmud Abbas de facto nur noch Kontrolle über die Gebiete im Westjordanland. Autonomiebehörde und Staat Palästina sind institutionell eng verbunden, inwieweit die Autonomiebehörde im Staat aufgehen soll, ist umstritten. |
| Tufan Erhürman | Datei:Flag of the Turkish Republic of Northern Cyprus.svg Türkische Republik Nordzypern | 24. Okt. 2025 | Der Nordteil der Insel Zypern erklärte sich als Folge von Konflikten zwischen griechischen und türkischen Zyprioten 1983 als Türkische Republik Nordzypern von der Republik Zypern für unabhängig. Nordzypern wird international nur von der Türkei als souveräner Staat anerkannt. Die UN haben die Unabhängigkeitserklärung für nichtig erklärt und betrachten die Türkische Republik Nordzypern weiterhin als Teil der Republik Zypern. |
| Albulena Haxhiu | Datei:Flag of Kosovo.svg Kosovo | 4. Apr. 2026 | Die ehemals jugoslawische und später serbische Provinz Kosovo erklärte am 17. Februar 2008 ihre Unabhängigkeit von Serbien. Bereits seit 1999 stand das überwiegend von Albanern bewohnte Gebiet unter UN-Verwaltung (UNMIK). Der Kosovo wird inzwischen von 119 der 193 UN-Mitgliedstaaten anerkannt (Internationale Anerkennung des Kosovo).<ref name="Kosovo">Ablehnend stehen vor allem Serbien und Russland einer Unabhängigkeit gegenüber. Auch andere Staaten wie Spanien oder die Republik Zypern lehnen eine Unabhängigkeit wegen separatistischen Bestrebungen von Minderheiten im eigenen Land ab.</ref> |
| Lai Ching-te | Datei:Flag of the Republic of China.svg Taiwan | 20. Mai 2024 | Die Republik China ist neben der Volksrepublik China einer der beiden chinesischen Staaten. Beide erhoben in der Vergangenheit den Anspruch, China rechtmäßig zu vertreten. Von der Republik China auf Taiwan wird dieser Anspruch jedoch faktisch nicht mehr erhoben. Seit 1971 gilt die Volksrepublik bei den UN als legitimer Vertreter Chinas (siehe Resolution 2758 der UN-Generalversammlung). Die Republik unterhält derzeit zu 12 Staaten offizielle diplomatische Beziehungen.<ref name="RoC">Die Republik China wird von Haiti, Belize, Guatemala, Paraguay, St. Vincent und die Grenadinen, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, den Marshallinseln, Palau, Tuvalu, Eswatini und dem Vatikan als einzigem europäischen Staat anerkannt.</ref> |
| Brahim Ghali | Datei:Flag of the Sahrawi Arab Democratic Republic.svg Westsahara | 12. Juli 2016 | 1976 rief die POLISARIO nach dem Abzug Spaniens die Demokratische Arabische Republik Sahara aus. Im selben Jahr annektierten Marokko und Mauretanien das Territorium, welches seit 1979 großteils unter marokkanischer Verwaltung ist. Der Staat wird derzeit von 45 Staaten anerkannt, jedoch nicht von den UN. In Europa hatten nur Albanien und die SFR Jugoslawien das Land anerkannt, beide (Serbien und Montenegro als Rechtsnachfolger für die SFRJ) zogen ihre Anerkennung 2004 wieder zurück. Das Staatsoberhaupt (Exilregierung hat ihren Sitz in Tindouf, Algerien) des Landes ist somit keines eines souveränen Staates. |
| Abdirahman Mohamed Abdullahi | Datei:Flag of Somaliland.svg Somaliland | 12. Dez. 2024 | |
| Alan Gagloyev | Datei:Flag of South Ossetia.svg Südossetien | 24. Mai 2022 | Die völkerrechtlich zu Georgien gehörende Region Südossetien erklärte bereits 1991 ihre Unabhängigkeit. 1992 wurden die ehemaligen Sondertruppen des sowjetischen Innenministeriums abgezogen, was zu Kämpfen zwischen Südosseten und Georgiern führte. In einem Waffenstillstandsabkommen zwischen Russland und Georgien wurde der Rückzug Georgiens und die Stationierung von Friedenstruppen beschlossen. Anfang August 2008 begann Georgien mit der Besetzung Südossetiens, als Reaktion darauf rückten russische Truppen in Südossetien ein und besetzten darüber hinaus auch Gebiete in Georgien. Am 12. August gab der russische Präsident Dmitri Medwedew den Abschluss der Militäraktionen in Georgien bekannt. Wie Abchasien wurde auch Südossetien durch einstimmig gefassten Beschluss der beiden Kammern des russischen Parlaments anerkannt. Mit der Ratifizierung dieses Beschlusses am 26. August durch Präsident Medwedew ist Südossetien von Russland als souveräner Staat anerkannt. Als zweiter Staat folgte am 5. September 2008 Nicaragua mit der Anerkennung Südossetiens. |
| Badra Gunba | Datei:Flag of the Republic of Abkhazia.svg Abchasien | 19. Nov. 2024 | Die völkerrechtlich zu Georgien gehörende Region Abchasien erklärte bereits 1992 ihre Unabhängigkeit. Im selben Jahr brach ein Krieg zwischen abchasischen Separatisten und georgischem Militär aus, welcher 1994 mit einem Rückzug der Georgier und einem Waffenstillstand endete. Seither wurde der Waffenstillstand von russischen Truppen als Friedenstruppen der GUS überwacht. Im März und April 2008 kam es zu erneuten Spannungen mit Georgien, welche im August im Zuge des Südossetien-Konfliktes eskalierten. Am 26. August ratifizierte der russische Präsident Dmitri Medwedew den an den vorherigen Tagen einstimmig gefassten Beschluss der beiden Kammern des russischen Parlaments, Abchasien gleichzeitig mit Südossetien als selbstständigen Staat anzuerkennen. Abchasien wird international von Russland und seit dem 5. September 2008 auch von Nicaragua als souveräner Staat anerkannt. |
Staatsoberhäupter von Exil-Regierungen ohne Staatsterritorium
Noch bestehende Exilregierungen von ehemaligen Staaten, die ihr Staatsterritorium verloren haben und von mind. einem anderen Staat anerkannt waren.
| Staatsoberhaupt | Staat | im Amt seit | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Samwel Schahramanjan | Vorlage:Arzach | 9. Sep. 2023 | Anlässlich der Offensive Aserbaidschans gegen Arzach (September 2023) wurde die Regierung von Arzach, eh. Berg-Karabach, von ihrem angestammten Territorium vertrieben; sie versucht, sich unter den Fittichen des Präsidenten der Republik Armenien noch am Leben zu erhalten.<ref>Karabakh representative office in Armenia now houses Artsakh government, under President’s leadership. 1. September 2024, abgerufen am 3. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
Historische Staatsoberhäupter
21. Jahrhundert
Diese Liste nennt die Staatsoberhäupter souveräner Staaten des 21. Jahrhunderts mit Amtszeiten von mehr als 20 Jahren. Aufgeführt sind alle Staatsoberhäupter, deren Amtsantritt frühestens 2001 stattfand. Wie bei den derzeit amtierenden Staatsoberhäuptern wird auch hier nur die Amtszeit ab der Unabhängigkeit eines Staates angegeben. Die Gesamtdauer der Amtszeit ist in Jahren und Tagen angegeben, mit eingerechnet ist der Tag des Amtsantritts und der Tag des Endes der Amtszeit (Die Zahl der Tage ergibt sich im Zweifelsfall (Schaltjahre) aus dem Zeitraum vom letzten Jahrestag bis zum Ende der Amtszeit).
| Name | Staat | Regierungszeit | Jahre / Tage |
|---|---|---|---|
| Joan Enric Vives i Sicília<ref name="Andorra">Joan Enric Vives i Sicília, Joan Martí Alanís und Ramon Iglésias Navarri waren als Bischöfe von Urgell gleichzeitig Kofürsten von Andorra und somit, mit dem Präsidenten von Frankreich zusammen, kollektives Staatsoberhaupt.</ref> | Andorra | 2003–2025 | 22 / 19 |
20. Jahrhundert
Diese Liste nennt die Staatsoberhäupter souveräner Staaten des 20. Jahrhunderts mit Amtszeiten von mehr als 20 Jahren. Aufgeführt sind alle Staatsoberhäupter, deren Amtsantritt frühestens 1901 und spätestens vor 25 Jahren stattfand. Wie bei den derzeit amtierenden Staatsoberhäuptern wird auch hier nur die Amtszeit ab der Unabhängigkeit eines Staates angegeben. Die Gesamtdauer der Amtszeit ist in Jahren und Tagen angegeben, mit eingerechnet ist der Tag des Amtsantritts und der Tag des Endes der Amtszeit (Die Zahl der Tage ergibt sich im Zweifelsfall (Schaltjahre) aus dem Zeitraum vom letzten Jahrestag bis zum Ende der Amtszeit).
| Name | Staat | Regierungszeit | Jahre / Tage |
|---|---|---|---|
| Elisabeth II. | Vereinigtes Königreich | 1952–2022 | 70 / 214 |
| Bhumibol Adulyadej | Thailand | 1946–2016 | 70 / 127 |
| Hirohito<ref name="Japan">Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trat in Japan 1947 eine neue Verfassung in Kraft. Nach dieser Verfassung ist der Tennō im rechtlichen Sinne kein Staatsoberhaupt, er ist das „Symbol des Staates und der Einheit des Volkes“</ref> | Japan | 1926–1989 | 62 / 14 |
| Rainier III. | Monaco | 1949–2005 | 55 / 333 |
| Margrethe II. | Dänemark | 1972–2024 | 52 |
| Haakon VII. | Norwegen | 1905–1957 | 51 / 277 |
| Franz Josef II. | Liechtenstein | 1938–1989 | 51 / 112 |
| Qabus ibn Said | Oman | 1970–2020 | 49 / 172 |
| Hussein I. | Jordanien | 1952–1999 | 46 / 181 |
| Charlotte | Luxemburg | 1919–1964 | 45 / 303 |
| Tanumafili II.<ref>Bis zum 5. April 1963 war Malietoa Tanumafili II. zusammen mit Tupua Tamasese Meaʻole Staatsoberhaupt Westsamoas.</ref> | Samoa | 1962–2007 | 45 / 131 |
| Tribhuvan | Nepal | 1911–1950 1951–1955 |
42 / 356 |
| Gustav V. | Schweden | 1907–1950 | 42 / 326 |
| Muammar al-Gaddafi<ref>Seit 1979 bekleidete Muammar al-Gaddafi keine offiziellen Posten mehr, blieb aber als „Revolutionsführer“ faktisch Staatsoberhaupt Libyens.</ref> | Libyen | 1969–2011 | 42 / 50 |
| Baudouin I. | Belgien | 1951–1993 | 42 / 15 |
| Omar Bongo | Gabun | 1967–2009 | 41 / 193 |
| Mohamed Abdelaziz | DARS | 1976–2016 | 39 / 275 |
| Mohammed Sahir Schah | Afghanistan | 1933–1973 | 39 / 221 |
| Haile Selassie | Äthiopien | 1930–1936 1941–1974 |
39 / 162 |
| Juan Carlos I. | Spanien | 1975–2014 | 38 / 209 |
| Hassan II. | Marokko | 1961–1999 | 38 / 143 |
| José Eduardo dos Santos | Angola | 1979–2017 | 38 / 16 |
| Gnassingbé Eyadéma | Togo | 1967–2005 | 37 / 298 |
| Mohammad Reza Pahlavi | Iran | 1941–1979 | 37 / 149 |
| Ali Chamene’i | Iran | 1989–2026 | 36 / 269 |
| Francisco Franco | Spanien | 1939–1975 | 36 / 233 |
| Taufaʻahau Tupou IV. | Tonga | 1970–2006 | 36 / 99 |
| Jean | Luxemburg | 1964–2000 | 35 / 331 |
| Christian X. | Dänemark | 1912–1947 | 34 / 342 |
| Chiang Kai-shek<ref>Ab 1971 war die Republik China nicht mehr der legitime Vertreter von Gesamt–China bei den Vereinten Nationen. Dieser Status ging an die Volksrepublik über, weswegen Chiang Kai–shek genau genommen ab 1971 nicht mehr als Staatsoberhaupt eines allgemein anerkannten Staates angesehen werden könnte.</ref> | Nationalchina | 1928–1931 1943–1949 1950–1975 |
34 |
| Alfredo Stroessner | Paraguay | 1954–1989 | 34 / 173 |
| Jigme Singye Wangchuck | Bhutan | 1972–2006 | 34 / 147 |
| Ali Abdullah Salih<ref>Ali Abdullah Salih war ab 1978 Präsident der Jemenitischen Arabischen Republik (Nordjemen) und wurde nach der Vereinigung mit der Demokratischen Volksrepublik Jemen (Südjemen) im Jahr 1990 Staatsoberhaupt des geeinten Staates, der Republik Jemen.</ref> | Jemen | 1978–2012 | 33 / 223 |
| Olav V. | Norwegen | 1957–1991 | 33 / 119 |
| Félix Houphouët-Boigny | Elfenbeinküste | 1960–1993 | 33 / 35 |
| Beatrix | Niederlande | 1980–2013 | 33 / 1 |
| Zayid bin Sultan Al Nahyan | VAE | 1971–2004 | 32 / 337 |
| Joan Martí Alanís<ref name="Andorra">Joan Enric Vives i Sicília, Joan Martí Alanís und Ramon Iglésias Navarri waren als Bischöfe von Urgell gleichzeitig Kofürsten von Andorra und somit, mit dem Präsidenten von Frankreich zusammen, kollektives Staatsoberhaupt.</ref> | Andorra | 1971–2003 | 32 / 103 |
| Juliana | Niederlande | 1948–1980 | 31 / 238 |
| Mobutu Sese Seko | Kongo Zaire |
1965–1971 1971–1997 |
31 / 175 |
| Fidel Castro | Kuba | 1976–2008 | 31 / 85 |
| Suharto | Indonesien | 1967–1998 | 31 / 71 |
| Idriss Déby | Tschad | 1990–2021 | 30 / 139 |
| Akihito<ref name="Japan" /> | Japan | 1989–2019 | 30 / 113 |
| Habib Bourguiba | Tunesien | 1957–1987 | 30 / 105 |
| Maumoon Abdul Gayoom | Malediven | 1978–2008 | 30 / 1 |
| Robert Mugabe | Simbabwe | 1987–2017 | 29 / 325 |
| Umar al-Baschir | Sudan | 1989–2019 | 29 / 285 |
| Birendra | Nepal | 1972–2001 | 29 / 123 |
| Husni Mubarak | Ägypten | 1981–2011 | 29 / 121 |
| Haxhi Lleshi | Albanien | 1953–1982 | 29 / 114 |
| Yahya Muhammad Hamid ad-Din | Jemen | 1918–1948 | 29 / 111 |
| Hafiz al-Assad | Syrien | 1971–2000 | 29 / 100 |
| Mathieu Kérékou | Benin | 1972–1991 1996–2006 |
28 / 163 |
| Dschabir al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah | Kuwait | 1977–2006 | 28 / 15 |
| Hastings Kamuzu Banda | Malawi | 1966–1994 | 27 / 320 |
| Isa bin Salman Al Chalifa | Bahrain | 1971–1999 | 27 / 204 |
| William S. Tubman | Liberia | 1944–1971 | 27 / 203 |
| Josip Broz Tito | Jugoslawien | 1953–1980 | 27 / 112 |
| Nursultan Nasarbajew | Kasachstan | 1991–2019 | 27 / 93 |
| Blaise Compaoré | Burkina Faso | 1987–2014 | 27 / 17 |
| Kenneth Kaunda | Sambia | 1964–1991 | 27 / 10 |
| Michail Kalinin | RSFSR UdSSR |
1919–1922 1922–1946 |
26 / 355 |
| Louis II. | Monaco | 1922–1949 | 26 / 317 |
| France-Albert René | Seychellen | 1977–2004 | 26 / 295 |
| Johannes Paul II. | Vatikanstadt | 1978–2005 | 26 / 169 |
| Ramon Iglésias Navarri<ref name="Andorra">Joan Enric Vives i Sicília, Joan Martí Alanís und Ramon Iglésias Navarri waren als Bischöfe von Urgell gleichzeitig Kofürsten von Andorra und somit, mit dem Präsidenten von Frankreich zusammen, kollektives Staatsoberhaupt.</ref> | Andorra | 1943–1969 | 26 / 26 |
| Urho Kekkonen<ref>Urho Kekkonen gilt als das durchgehend demokratisch gewählte bzw. wiedergewählte Staatsoberhaupt mit der längsten Amtszeit.</ref> | Finnland | 1956–1982 | 25 / 333 |
| Chiang Kai-shek<ref>Ab 1971 war die Republik China nicht mehr der legitime Vertreter von Gesamt–China bei den Vereinten Nationen. Dieser Status ging an die Volksrepublik über, weswegen Chiang Kai–shek genau genommen ab 1971 nicht mehr als Staatsoberhaupt eines souveränen Staates angesehen werden könnte.</ref> | Republik China | 1948–1949 1950–1975 |
25 / 283 |
| Georg V. | Vereinigtes Königreich | 1910–1936 | 25 / 259 |
| Jigme Wangchuk | Bhutan | 1926–1952 | 25 / 222 |
| Islom Karimov | Usbekistan | 1991–2016 | 25 / 1 |
| Henri | Luxemburg | 2000–2025 | 24 / 361 |
| Frederik IX. | Dänemark | 1947–1972 | 24 / 269 |
| Lansana Conté | Guinea | 1984–2008 | 24 / 261 |
| Baschar al-Assad | Syrien | 2000–2024 | 24 / 144 |
| Daniel arap Moi | Kenia | 1978–2002 | 24 / 130 |
| Moshoeshoe II. | Lesotho | 1966–1970 1970–1990 1995–1996 |
24 / 96 |
| Dawda Jawara | Gambia | 1970–1994 | 24 / 89 |
| Albert I. | Belgien | 1909–1934 | 24 / 56 |
| Saddam Hussein | Irak | 1979–2003 | 23 / 267 |
| Chalifa bin Hamad Al Thani | Katar | 1972–1995 | 23 / 195 |
| Zine el-Abidine Ben Ali | Tunesien | 1987–2011 | 23 / 68 |
| Fahd ibn Abd al-Aziz | Saudi-Arabien | 1982–2005 | 23 / 49 |
| Gustav VI. Adolf | Schweden | 1950–1973 | 22 / 321 |
| Yahya Jammeh | Gambia | 1994–2017 | 22 / 181 |
| Hassan Gouled Aptidon | Dschibuti | 1977–1999 | 21 / 315 |
| Ahmadou Ahidjo | Kamerun | 1960–1982 | 21 / 186 |
| Rauf Denktaş | Türkische Republik Nordzypern | 1983–1990 1990–2005 |
21 / 119 |
| Sukarno | Indonesien | 1945–1967 | 21 / 114 |
| Juvénal Habyarimana | Ruanda | 1973–1994 | 20 / 275 |
| Maaouya Ould Sid’Ahmed Taya | Mauretanien | 1984–2005 | 20 / 234 |
| Jigme Dorji Wangchuck | Bhutan | 1952–1972 | 20 / 84 |
| Ferdinand Marcos | Philippinen | 1965–1986 | 20 / 57 |
19. Jahrhundert
18. Jahrhundert
17. Jahrhundert
| Name | Staat | Regierungszeit | Jahre / Tage |
|---|---|---|---|
| Jakob I. | England Irland |
1603–1625 | 22 |
| Ludwig XIII. | Frankreich | 1610–1643 | 33 |
| Gustav II. Adolf | Schweden | 1611–1632 | 21 |
| Philipp IV. | Spanien | 1621–1665 | 44 |
| Urban VIII. | Kirchenstaat | 1623–1644 | 21 |
| Karl I. | England Irland Schottland |
1625–1649 | 24 |
| Christina | Schweden | 1632–1654 | 22 |
| Ferdinand III. | HRR Ungarn |
1637–1657 | 20 |
| Ludwig XIV. | Frankreich | 1643–1715 | 72 |
| Friedrich III. | Dänemark | 1648–1670 | 22 |
| Karl II. | Schottland | 1649–1651 1660–1685 |
27 |
| Alfons VI. | Portugal | 1656–1683 | 27 |
| Leopold I. | HRR Ungarn |
1657–1705 | 48 |
| Karl II. | England Irland Schottland |
1660–1685 | 25 |
| Karl XI. | Schweden | 1660–1697 | 37 |
| Karl II. | Spanien | 1665–1700 | 35 |
| Christian V. | Dänemark Norwegen |
1670–1699 | 29 |
| Johann III. Sobieski | Polen | 1674–1696 | 32 |
| Peter I. | Russland | 1682–1725 | 43 |
| Peter II. | Portugal | 1683–1706 | 23 |
| Karl XII. | Schweden | 1697–1718 | 21 |
| Friedrich IV. | Dänemark Norwegen |
1699–1730 | 31 |
16. Jahrhundert
15. Jahrhundert
| Name | Staat | Regierungszeit | Jahre / Tage |
|---|---|---|---|
| Jakob I. | Schottland | 1406–1437 | 31 |
| Johann II. | Kastilien | 1406–1454 | 48 |
| Sigismund | HRR | 1410–1437 | 27 |
| Erik VII. | Dänemark | 1412–1439 | 27 |
| Alfons V. | Aragonien | 1416–1458 | 42 |
| Karl VII. | Frankreich | 1422–1461 | 39 |
| Heinrich VI. | England | 1422–1461 1470–1471 |
40 |
| Johannes VIII. | Byzanz | 1425–1448 | 23 |
| Jakob II. | Schottland | 1437–1460 | 23 |
| Alfons V. | Portugal | 1438–1481 | 43 |
| Friedrich III. | HRR | 1440–1493 | 53 |
| Kasimir IV | Polen | 1447–1492 | 45 |
| Christian I. | Dänemark | 1448–1481 | 33 |
| Heinrich IV. | Kastilien | 1454–1474 | 20 |
| Johann II. | Aragonien | 1458–1479 | 21 |
| Matthias I. | Ungarn | 1458–1490 | 32 |
| Jakob III. | Schottland | 1460–1488 | 28 |
| Eduard IV. | England | 1461–1470 1471–1483 |
21 |
| Ludwig XI. | Frankreich | 1461–1483 | 22 |
| Isabella I. | Kastilien | 1474–1504 | 30 |
| Ferdinand II. | Aragonien | 1479–1516 | 37 |
| Johann I. | Dänemark | 1481–1513 | 32 |
| Katharina | Navarra | 1483–1517 | 34 |
| Heinrich VII. | England | 1485–1509 | 24 |
| Jakob IV. | Schottland | 1488–1513 | 25 |
| Wladislaus II. | Ungarn | 1490–1516 | 26 |
| Maximilian I. | HRR | 1493–1519 | 26 |
| Manuel I. | Portugal | 1495–1521 | 26 |
Herrscher bis zum 14. Jahrhundert (Auswahl)
Weblinks
Einzelnachweise/Anmerkungen
<references />