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Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2001

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(Zweitstimmen in %)
 %
50
40
30
20
10
0
44,8
35,3
7,8
5,2
2,5
2,4
2,0
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1996
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
+5,0
−3,4
−1,1
−1,7
+2,5
−1,1
−0,2
    
Insgesamt 101 Sitze
Verhältnis Regierung-Opposition
57
44
57 44 
Insgesamt 101 Sitze
Datei:Beck2001.jpg
Kurt Beck im Landtagswahlkampf 2001

Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2001 fand am 25. März, gleichzeitig mit der Landtagswahl in Baden-Württemberg statt. Wahlsieger war die SPD, die gestärkt die sozialliberale Koalition fortsetzen konnte.

Ausgangslage

Seit 1991 regierte in Rheinland-Pfalz eine sozialliberale Koalition aus SPD und FDP, seit 1994 mit Kurt Beck (SPD) als Ministerpräsident.

Spitzenkandidaten

Für die SPD trat der seit 1994 im Amt stehende Ministerpräsident Kurt Beck an, für die CDU Christoph Böhr. Die FDP stellte Hans-Artur Bauckhage als Spitzenkandidaten auf.<ref>FDP-Spitzenkandidat Bauckhage: Wir hatten es schwer, gehört zu werden; in: SPON, online</ref>

Ergebnis

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Die Wahl zum 14. Landtag führte zu folgendem Ergebnis (endgültiges Ergebnis):

Vorlage:Wahl Listen Zwei

Regierungsbildung

Koalitionsoption Sitze
Zweidrittelmehrheit (ab 67 Sitzen)
Vorlage:Koalitionsoption
Absolute Mehrheit (ab 51 Sitzen)
Vorlage:Koalitionsoption
Vorlage:Koalitionsoption
Sitze gesamt 101

Neben einer Fortsetzung der seit 1991 bestehenden Koalition mit der FDP war für die SPD nun auch eine rot-grüne Koalition möglich, wie sie auf Bundesebene bestand. Ministerpräsident Kurt Beck entschloss sich für die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der FDP und bildete somit das Kabinett Beck III.

Analyse

Datei:KAS-Böhr, Christoph-Bild-18937-3.jpg
Wahlplakat der CDU mit Christoph Böhr

Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung sank zum vierten Mal in Folge und erreichte den niedrigsten Stand seit Bestehen des Landes. Erneut lag die Wahlbeteiligung in den Städten deutlich niedriger als auf dem Land. Die kreisfreien Städte wiesen eine Wahlbeteiligung von rund 58 % aus, die verbandsfreien Gemeinden zählten 59 % und die Verbandsgemeinden mehr als 64 %. Die höchste Wahlbeteiligung erreichte mit 73 % die Verbandsgemeinde Cochem-Land, die niedrigste mit 53 % Idar-Oberstein.

Wahlkreise

Wahlkreismandate von SPD und CDU bei den Landtagswahlen 2001 und 1996 sowie Veränderung:

Wahlkreismandate/Veränderung SPD CDU SPD CDU
Wahlkreismandate 1996 24 27
Wahlkreisgewinn durch gleiche Partei wie 1996 23 20
Zugewinn eines neuen Wahlkreises 7 1
Verlust eines bisherigen Wahlkreises 1 7
Wahlkreismandate 2001 30 21

Literatur

  • Cornelia Weins: Die rheinland-pfälzische Landtagswahl vom 25. März 2001: Klarer Sieg für Kurt Beckund die SPD. In: Zeitschrift für Parlamentsfragen. 33. Jahrgang, Nr. 1, 2002, S. 26 ff.

Weblinks

Commons: Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2001 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Die Wahl zum 14. Landtag Rheinland-Pfalz am 25. März 2001 – Ergebnisse und erste Analysen –; in: Statistische Monatshefte Rheinland-Pfalz, 54. Jahrgang, Heft 4, April 2001, online

Siehe auch

Einzelnachweise

<references/>

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hervorgegangen aus: dem südlichen Teil der Rheinprovinz (Preußen), der Pfalz (Freistaat Bayern) sowie Rheinhessen (Volksstaat Hessen)
a = als Teil der französischen Besatzungszone; b = indirekte Wahl durch Gemeinde- und Kreisvertretungen; c = in Gemeinden am 15. September, in Kreisen am 13. Oktober 1946
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