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Lázaro Álvarez

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lázaro Álvarez Vorlage:SportPicto
Datei:Lázaro Álvarez Rio2016.jpg
Lázaro Álvarez bei den Olympischen Spielen 2016
Daten
Geburtsname Lázaro Jorge Álvarez Estrada
Geburtstag 28. Januar 1991
Geburtsort Pinar del Río
Nationalität KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba
Kampfname(n) El Príncipe
Gewichtsklasse Halbweltergewicht
Stil Rechtsauslage
Größe 1,72 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 11
Siege 11
K.-o.-Siege 6
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 3 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Panamerikanische Spiele 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Panamerikameisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Zentralamerika- und Karibikspiele 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Bronze 2020 Tokio Federgewicht
Bronze 2016 Rio Leichtgewicht
Bronze 2012 London Bantamgewicht
 IBA-Weltmeisterschaften
Silber 2019 Jekaterinburg Federgewicht
Silber 2017 Hamburg Leichtgewicht
Gold 2015 Doha Leichtgewicht
Gold 2013 Almaty Leichtgewicht
Gold 2011 Baku Bantamgewicht
 Panamerikanische Spiele
Gold 2019 Lima Leichtgewicht
Gold 2015 Toronto Fliegengewicht
Gold 2011 Guadalajara Bantamgewicht
Panamerikameisterschaften
Gold 2017 Tegucigalpa Leichtgewicht
Silber 2015 Vargas Leichtgewicht
Zentralamerika- und Karibikspiele
Gold 2018 Barranquilla Leichtgewicht
Gold 2014 Veracruz Leichtgewicht

Lázaro Álvarez (* 28. Januar 1991 in Pinar del Río) ist ein kubanischer Boxer.

Karriere

Sein größter Erfolg im Nachwuchsbereich war der Gewinn der Silbermedaille bei der Kadetten-Weltmeisterschaft 2007 in Baku.<ref>World Cadet Championships 2007</ref> Bei den Erwachsenen wurde er achtmal Kubanischer Meister; 2013, 2014, 2015, 2017, 2018 und 2022 im Leichtgewicht, sowie 2024 und 2025 im Halbweltergewicht. 2020 und 2021 hatten aufgrund der COVID-19-Pandemie keine nationalen Meisterschaften stattgefunden.<ref>Cuban National Championships</ref>

Er ist Gewinner der Zentralamerika- und Karibikspiele 2014 in Veracruz und 2018 in Barranquilla, wobei er in den Finalkämpfen jeweils Lindolfo Delgado und Michael Alexander besiegen konnte.<ref>Central American and Caribbean Games 2014</ref><ref>Central American and Caribbean Games 2018</ref> Zudem gewann er die Panamerikameisterschaften 2017 in Tegucigalpa mit einem Finalsieg gegen Delante Johnson<ref>Panamerican Championships 2017</ref>, sowie die Panamerikaspiele 2011 in Guadalajara, 2015 in Toronto und 2019 in Lima, wobei er in den Finals jeweils Óscar Valdez, Lindolfo Delgado und Leonel de los Santos bezwingen konnte.<ref>Panamerican Games 2011</ref><ref>Panamerican Games 2015</ref><ref>Panamerican Games 2019</ref> Bei der Panamerikameisterschaft 2015 in Vargas gewann er nach einer Finalniederlage gegen Robson Conceição Silber<ref>Panamerican Championships 2015</ref>, bei den Panamerikaspielen 2023 in Santiago de Chile schied er im Achtelfinale gegen Wyatt Sanford aus.<ref>Panamerican Games 2023</ref>

Seinen ersten Weltmeistertitel gewann er 2011 in Baku mit Siegen gegen Robenílson de Jesus, Denis Makarov, Vittorio Parrinello, Joseph Diaz, Anwar Junussow und Luke Campbell<ref>World Championships 2011</ref>. Den Titelgewinn wiederholte er 2013 in Almaty, nachdem er jeweils Joseph Cordina, Fazliddin Gʻoibnazarov, Sailom Adi, Berik Äbdirachmanow und Robson Conceição bezwungen hatte.<ref>World Championships 2013</ref> Seinen dritten WM-Titel erkämpfte er 2015 in Doha mit Siegen unter anderem gegen Elnur Abduraimov und Albert Selimow.<ref>World Championships 2015</ref> 2017 in Hamburg schlug er auf dem Weg in das WM-Finale Otar Eranossian, Murat Yıldırım und Enrico Lacruz, ehe er beim Kampf um Gold gegen Sofiane Oumiha unterlag.<ref>World Championships 2017</ref> Im WM-Finale 2019 in Jekaterinburg verlor er knapp mit 2:3 gegen Mirazizbek Mirzahalilov, nachdem er zuvor unter anderem Albert Batyrgasijew und Peter McGrail geschlagen hatte.<ref>World Championships 2019</ref> Bei der WM 2021 in Belgrad schied er bereits in der Vorrunde aus<ref>World Championships 2021</ref>, während er 2023 in Taschkent einen fünften Platz erreichte.<ref>World Championships 2023</ref>

Darüber hinaus war Álvarez dreimaliger Gewinner einer olympischen Bronzemedaille; 2012 in London<ref>Olympic Games 2012</ref>, 2016 in Rio de Janeiro<ref>Olympic Games 2016</ref> und 2020 in Tokio<ref>Olympic Games 2020</ref>.

In der Mannschaftsweltmeisterschaft der World Series of Boxing ging er von 2013 bis 2018 an den Start und gewann 28 von 31 Kämpfen.<ref>Lazaro Alvarez, BoxRec Amateur record</ref>

Im Mai 2022 bestritt er zudem sein siegreiches Profidebüt in Mexiko.<ref>Cubano Lázaro Álvarez gana su primera pelea profesional de boxeo</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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