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Kowalewice

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Kowalewice (deutsch Alt Kugelwitz) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Es gehört zur Landgemeinde Darłowo (Rügenwalde) im Powiat Sławieński (Schlawer Kreis).

Geographische Lage

Datei:Eisenbahn- und Verkehrslexikon Wilhelm Koch 1893.png
Kugelwitz, ostnordöstlich von Rügenwalde, nordnordwestlich von Schlawe und südlich an der Wipper, auf einer Eisenbahn- und Straßenkarte von 1893

Das Kirchdorf liegt in Hinterpommern, etwa neun Kilometer ostnordöstlich von Darłowo (Rügenwalde) am Südufer der Wipper (poln. Wieprza).

Nachbargemarkungen sind im Westen Krupy (Grupenhagen), im Norden Kowalewiczki (Neu Kugelwitz), im Osten Stary Kraków (Alt Krakow) und im Süden ein Forstgebiet, das vor 1945 als Alt Krakower Staatsforst bezeichnet wurde.

Im Norden bildet die Wipper die natürliche Gemarkungsgrenze. Mit ihrem Wiesental bestimmt sie den Charakter des Dorfs. Das Gelände ist flachwellig in einer Höhenlage von etwa 20 Metern über dem Meeresspiegel; im Urstromtal der Wipper fällt es auf etwa acht Meter ab. Die höchste Erhebung befindet sich in der Nähe der Alt Krakower Grenze und beträgt ca. 28 Meter.

Siedlungsstruktur

Alt Kugelwitz war eine Dorf- und Kirchgemeinde. Im Jahr 1818 hatte die Ansiedlung 289 Einwohner. Vor 1871 blieb die Anzahl der Einwohner unter 300, um dann bis 1939 zeitweilig auf über 400 anzusteigen. Es handelte sich um eine fast ausschließlich agrarische Dorfgemeinde, auch Arbeiter und Handwerker hatten landwirtschaftliche Flächen. Die Bauernhöfe waren zwischen 5 und 38 Hektar groß, Schweinemast und Milchwirtschaft bildeten die Haupteinnahmequellen.

Ein kleiner Bach, der von Süden in die Wipper fließt, teilte das Dorf in das westliche, niedriger gelegene Unterdorf, in dem sich die Poststelle und ein Gasthof befanden, und das östliche, höher gelegene Oberdorf mit Schule und Kirche.

Geschichte

Die Ortsnamen Alt Kugelwitz und Neu Kugelwitz gehen auf die ehemalige Dorfgemeinde Kugelwitz zurück, die im 18. Jahrhundert eine Filialkirche, eine Unterförsterei und ein ritterfreies Vorwerk umfasste.<ref>Ludwig Wilhelm Brüggemann (Hrsg.): Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. II. Teil, 2. Band, Stettin 1784, S. 854, Nr. 15 und S. 863, Nr. 8.</ref><ref>Christian Friedrich Wutstrack: Nachtrag zu der Kurzen historisch-geographisch-statistischen Beschreibung des königlich-preussischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern, Stettin 1795, S. 242–243.</ref> Als das Vorwerk, eine Staatsdomäne, am Anfang des 19. Jahrhunderts im Rahmen der Stein-Hardenbergschen Agrarreformen parzelliert wurde, entstand auf der Gemarkung dadurch das eigenständige Nachbardorf Neu Kugelwitz mit dem Restgut. Einer Urkunde aus dem Jahr 1347 zufolge war diese Domäne, die ursprünglich ein Rittergut gewesen war, im Mittelalter Kugelwytze genannt worden. Im 18. Jahrhundert wurde die Domäne auch als Kugelfitz bezeichnet. Vor der Agrarreform war die Ansiedlung Alt Kugelwitz als Klein Kugelwitz bezeichnet worden.

Im Mittelalter war die Domäne offenbar im Besitz der Familie von Sanitz gewesen; jedenfalls kauften Kartäusermönche vom Kloster Marienkron zwischen 1407 und 1495 der Familie von Sanitz Klein Kugelwitz ab. 1528 kommt es in den klostereigenen Waldungen von Klein Kugelwitz zu Übergriffen von Bauern aus dem herzoglichen Rügenwalder Amt. Nach der Auflösung des Klosters infolge der Reformation wird Klein Kugelwitz dem Rügenwalder Amt angegliedert. Anlässlich einer Visitation im Jahre 1561 legte der Rat der Stadt Rügenwalde Grenzstreitigkeiten bei, die auch zwischen Kugelwitz und „der Wüsteneye“ bestanden hatten.

Aus Inventarien des Rügenwalder Amts geht hervor, dass im Jahr 1648 der Schulze Jochim Schwarte dem Dorf Klein Kugelwitz vorstand, in dem 11 Bauern und zwei Landkossäten ansässig waren 1784 hatte das Dorf einen Freischulzen, 17 Bauern, drei Kossäten, drei Büdner, einen Schulhalter, dem das Schulhaus eigentümlich gehörte, einen Hirtenkaten und insgesamt 24 Feuerstellen (Haushalte). Bis zur Bauernbefreiung waren die Dorfbewohner auf dem Vorwerk Kugelwitz hand- und spanndienstpflichtig.

Die Gemarkung des Dorfs war durch die Wipper von Überschwemmungen bedroht. Während der vom 30. März bis 5. April 1888 andauernden Überschwemmung, die zwischen Rummelsburg und Rügenwalde ein 7000 ha großes Gebiet erfasste, war die Wipperbrücke bei Alt Kugelwitz fortgerissen worden.<ref> Sammlung sämtlicher Drucksachen des Hauses der Abgeordneten aus der XVI. Legislaturperiode, III. Session, 1888. Band IV: Nr. 127 bis incl. Nr. 231, Berlin 1888, Nr. 139, S. 29 (Google Books).</ref>

Anfang der 1930er Jahre hatte die Landgemeinde Alt Kugelwitz eine Flächengröße von 5,7 km². Innerhalb der Gemeindegrenzen standen zusammen 70 bewohnte Wohnhäuser an zwei verschiedenen Wohnstätten:<ref name=stuebs />

  1. Alt Kugelwitz
  2. Renkenhagen

Um 1935 gab es in Alt Kugelwitz ein Gasthaus, ein Maurergeschäft, eine Schmiede und eine Tischlerei.<ref>Klockhaus' kaufmännisches Handels- und Gewerbe-Adressbuch des Deutschen Reichs, Band 1 A, Berlin 1935, S. 981 (Google Books).</ref>

Im Jahr 1945 war Alt Kugelwitz eine Landgemeinde im Kreis Schlawe in der preußischen Provinz Pommern. Alt Kugelwitz war dem Amtsbezirk Järshagen zugeordnet. Das Standesamt befand sich in Järshagen.

Am 7. März 1945 wurde Alt Kugelwitz von der Roten Armee besetzt. Bald darauf zog in das Gutshaus von Neu Kugelwitz eine sowjetische Kommandantur ein. Nachdem kurz danach Hinterpommern von der Sowjetunion der Volksrepublik Polen zur Verwaltung überlassen worden war, begannen auch in Alt- und Neu Kugelwitz die Vertreibung der einheimischen Bevölkerung durch die polnische Administration und der Zuzug von polnischen und ukrainischen Zuwanderern, die aus Gebieten östlich der Curzon-Linie kamen. Die ersten Vertreibungen erfolgten im Dezember 1945, weitere am 17. August 1946. Die letzten Deutschen verließen am 10. Juni 1947 Alt Kugelwitz.

Demographie

Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
1818 238 Kirchdorf, ohne das königliche Vorwerk Kugelwitz mit 51 Einwohnern<ref name="Krug" >Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats, Band 3: Kr–O, Halle 1822, S. 36, Ziffer 594.</ref>
1852 382 Dorf<ref>Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats (Kraatz, Hrsg.). Berlin 1856, S. 323 (Goole Books).</ref>
1864 286 am 3. Dezember<ref>Preußisches Finanzministerium: Die Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Köslin (9. Kreis Schlawe). Berlin 1866, S. 10, Ziffer 81.</ref>
1867 287 am 3. Dezember<ref name="PL">Preußisches Statistisches Landesamt: Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preußischen Staates und ihre Bevölkerung (VIII. Kreis Schlawe). Berlin 1873, S. 134–135, Ziffer 54.</ref>
1871 286 am 1. Dezember, sämtlich Evangelische<ref name="PL" />
1885 382 am 1. Dezember, sämtlich Evangelische, in 61 Wohngebäuden<ref name=KsB >Königliches statistisches Bureau: Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und anderer amtlicher Quellen. Band 4: Provinz Pommern. Berlin 1888, S. 146–147, Ziffer 11 (Google Books).</ref>
1890 390 am 1. Dezember<ref>Königliches statistisches Bureau: Viehstandslexikon für den preußischen Staat. IV. Provinz Pommern, Berlin 1895. I. Regierungsbezirk Köslin. 13. Schlawe, S. 59, Ziffer 11 (Google Books).</ref>
1910 391 {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}| |}}}}{{#if:|{{{autor}}}: }}{{#if:https://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm%7C{{#if:Landkreis Schlawe|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Landkreis Schlawe}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:Gemeindeverzeichnis 1900| Gemeindeverzeichnis 1900{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel=Gemeindeverzeichnis 1900}}}}}}|{{#if:https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C2026-02-16}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=Landkreis Schlawe}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=Landkreis Schlawe}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:Gemeindeverzeichnis 19002026-02-16gemeindeverzeichnis.deUli Schuberthttps://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm{{#if: 2026-02-16 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}} 1}}}} ) de 1}}}}| ; Gemeindeverzeichnis 1900{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel=Gemeindeverzeichnis 1900}}}}}}}}{{#if:https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm%7C{{#if:{{#invoke:URLutil%7CisResourceURL%7C1=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm}} }}}}{{#if:Landkreis Schlawe|{{#if:{{#invoke:WLink|isValidLinktext|1=Landkreis Schlawe|lines=0}} }}}}{{#if: gemeindeverzeichnis.de| In: {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=gemeindeverzeichnis.de}}}}{{#if: Uli Schubert| Uli Schubert{{#if: https://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm%7C,%7C{{#if: 2026-02-16 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|;|,}}}}}}}}{{#if: | {{#if:{{#invoke:DateTime|format|{{{datum}}}|noerror=1}} format|{{{datum}}}|T._Monat JJJJ}} failure|1=Fehler bei Vorlage:Internetquelle, datum={{{datum}}}|class=Zitationswartung}} }}{{#if: https://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm%7C,%7C{{#if: 2026-02-16 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|;|,}}}}}}}}{{#if: | S. {{{seiten}}}{{#if: https://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm%7C,%7C{{#if: 2026-02-16 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|;|,}}}}}}}}{{#if: https://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C2026-02-16}}%7C+{{#if:Uli Schubert|{{#if:https://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm%7Carchiviert%7Cehemals}}%7C{{#if:https://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm%7CArchiviert%7CEhemals}}}}+{{#if:https://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm%7Cvom%7Cim}}+Vorlage:Referrer{{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|2026-02-16}}| (nicht mehr online verfügbar)}}{{#if: 2023-05-09| am {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|2023-05-09{{#if:1479960 ;}}}}{{#if: 2026-02-16| {{#if:Uli Schuberthttps://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C2026-02-16}}%7Cabgerufen%7CAbgerufen}} {{#switch: {{#invoke:Str|len| {{#invoke:DateTime|format| 2026-02-16 |ISO|noerror=1}} }} 4=im Jahr 7=im 10=am failure|1=Fehler bei Vorlage:Internetquelle, abruf=2026-02-16|class=Zitationswartung}} }} {{#invoke:DateTime|format|2026-02-16|T._Monat JJJJ}} failure|1=Vorlage:Internetquelle | abruf=2026-MM-TT ist Pflichtparameter}} }}{{#if:{{#ifeq:de|de 1}}}}|{{#if:Gemeindeverzeichnis 19002026-02-16gemeindeverzeichnis.deUli Schuberthttps://web.archive.org/web/20230509130620if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/schlawe.htm{{#if: 2026-02-16 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}} 1}}}} ( | (}}
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1925 401 sämtlich Evangelische,<ref name=stuebs >Die Gemeinde Alt Kugelwitz im ehemaligen Kreis Schlawe in Pommern (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)</ref> nach anderen Angaben 402 Einwohner<ref name="MR">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1933 397 <ref name="MR" />
1939 375 <ref name="MR" />

Kirche

Dorfkirche

Datei:Alt Kugelwirtz Dorfkirche 1880 Skizzen.png
Architektonische Skizzen der 1880 fertiggestellten evangelischen Dorfkirche

Die frühere einfache Fachwerkkirche in Alt Kugelwitz, die der evangelischen Gemeinde als Gotteshaus gedient hatte, war im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts abgerissen und durch einen schlichten einschiffigen Backsteinbau ersetzt worden, der 1880 fertiggestellt war.<ref>Der Kirchenbau des Protestantismus von der Reformation bis zur Gegenwart (Karl Emil Otto Fritsch, Vereinigung Berliner Architekten, Hrsg.), Toeche, Berlin 1893, S. 300 (Google Books).</ref> Von der alten Ausstattung waren nur ein Taufbecken aus Messing mit einer Widmung von 1676 und eine 1724 hergestellte Zinnkanne erhalten; eine der beiden vorhandenen Glocken war ohne Inschrift und stammte möglicherweise aus dem Mittelalter, die andere Glocke war 1749 durch Blitzschlag beschädigt und 1752 durch Johann Andreas Meyer in Kolberg umgegossen worden.<ref>Ludwig Böttger: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungs-Bezirks Köslin. Band 1, Heft 3, Kreis Schlawe, Stettin 1892, S. 46 (Google Books).</ref>

Die neue kleine evangelische Dorfkirche zu Alt Kugelwitz war mit 360 Sitzplätzen für Erwachsene und 90 Kinderplätzen ausgelegt worden (Bauausführung des Preußischen Staats, Berlin). Das Untergeschoss des Turms dient als Vorhalle. Letztere ist unten zu beiden Seiten von niedrigen Treppenhäusern flankiert, die zu den Emporen führen. Die Emporen waren eingeplant worden, um Raum zu sparen. Der plattgeschlossene Chor ist mit einem Sterngewölbe, das Kirchenschiff mit einer Holzdecke überdeckt. Vor dem Chor ist der Taufstein aufgestellt, die Kanzel rechts; zu beiden Seiten des Chors befinden sich die Sakristeien.<ref>Deutsches Bauhandbuch, Band II: Baukunde des Architekten (Zweiter Halbband), Toeche, Berlin 1884, S. 347–348 (Google Books)</ref><ref>Ludwig Klasen (Hrsg.): Grundriss-Vorbilder von Gebäuden aller Art, Teil XI: Grundriss-Vorbilder von Gebäuden für kirchliche Zwecke, Baumgärtner, Leipzig 1889, S. 1335 (Google Books).</ref>

Datei:Organy Kowalewice.jpg
Orgel der ehemaligen evangelischen Dorfkirche Alt Kugelwitz (Aufnahme 2016)

Die Kirche ist mit einer Orgel des Orgelbaumeisters Christian Friedrich Voelkner (1831–1905) ausgestattet.

Nach 1945 wurde das Kirchengebäude zugunsten der Römisch-katholischen Kirche in Polen zwangsenteignet.

Kirchspiel bis 1945

Alt Kugelwitz hatte vor 1945 mit seltenen zeitlichen Ausnahmen nur evangelische Einwohner. Die evangelischen Bewohner der Gemeinde Alt Kugelwitz gehörten zum Kirchspiel Alt Järshagen. Der Bestand an Kirchenbüchern reichte bis 1810 zurück.<ref>Martin Wehrmann: Die Kirchenbücher in Pommern, in: Baltische Studien, Band 42, Stettin 1892, S. 201–280, insbesondere S. 240 (Google Books).</ref>

Das katholische Kirchspiel war in Schlawe i. Pom.

Kirchspiel seit 1946

Von den seit 1945 und Vertreibung der Einheimischen hier lebenden katholischen Polen wurde die beschlagnahmte Dorfkirche nach 1945 auf den Namen „Kirche Herz Jesu“ umgeweiht. Die heute anwesende polnische Dorfbevölkerung ist größtenteils römisch-katholischer Konfession.

Die wenigen evangelischen Einwohner sind heute dem Pfarramt in Koszalin (Köslin) in der Diözese Pommern-Großpolen der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen zugeordnet.

Verkehr

Zu erreichen ist der Ort über eine Verbindungsstraße zwischen den Landstraßen 203 und 205, die von Rügenwalde aus nach Ustka (Stolpmünde) bzw. nach Sławno (Schlawe) führen.<ref>Straßenkarte Hinterpommern: Köslin - Stolp - Danzig, 9. Auflage, Höfer Verlag, Dietzenbach 2005, ISBN 978-3931-103-14-9.</ref>

Die nächste Bahnstation befindet sich in Nowy Jarosław (Neu Järshagen).

Siehe auch

Literatur

  • Alt Kugelwitz, Dorf, südlich der Wipper, Kreis Schlawe, Regierungsbezirk Köslin, Pommern, in: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912 (meyersgaz.org).
  • Alt und Neu Kugelwitz, Kreis Schlawe, Regierungsbezirk Köslin, Provinz Pommern, in: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Alt und Neu Kugelwitz (meyersgaz.org).
  • Martha Maass: Alt Kugelwitz. In: Manfred Vollack (Hrsg.): Der Kreis Schlawe. Ein pommersches Heimatbuch. Band 2: Die Städte und Landgemeinden. Husum 1989, S. 815–818.
  • Ludwig Böttger: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungs-Bezirks Köslin. Band 1, Heft 3, Kreis Schlawe, Stettin 1892, S. 46 (Google Books).

Weblinks

Fußnoten

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Ortsteile:
Barzowice (Barzwitz) | Bobolin (Böbbelin) | Boryszewo (Büssow) | Bukowo Morskie (See Buckow) | Cisowo (Zizow) | Dąbki (Neuwasser) | Dobiesław (Abtshagen) | Domasławice (Damshagen) | Drozdowo (Drosedow) | Gleźnowo (Steinort) | Jeżyce (Altenhagen) | Jeżyczki (Neuenhagen Abtei) | Kopań (Kopahn) | Kopnica (Köpnitz) | Kowalewice (Alt Kugelwitz) | Krupy (Grupenhagen) | Nowy Jarosław (Neu Järshagen) | Palczewice (Palzwitz) | Pęciszewko (Petershagen) | Porzecze (Preetz) | Rusko (Rußhagen) | Sińczyca (Schöningswalde) | Słowino (Schlawin) | Stary Jarosław (Alt Järshagen) | Sulimice (Zillmitz) | Wicie (Vitte) | Wiekowice (Wieck) | Wiekowo (Alt Wieck) | Zakrzewo (Sackshöhe) | Zielnowo (Sellen) und Żukowo Morskie (See Suckow)

Weitere Ortschaften:
Borzyszkowo (Renkenhagen) | Darłowiec | Dobiesław-Kolonia | Dąbkowice (Damkerort) | Gorzebądz (Gohrbandshof) | Jeżyczki-Kolonia | Kowalewiczki (Neu Kugelwitz) | Krępka | Leśnica (Fichtberg) | Nowy Kraków (Neu Krakow) | Różkowo (Rehbockshagen) | Słowinko (Neu Schlawin) | Spławie | Trzmielewo | Zagórzyn (Voßhagen)

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