Zum Inhalt springen

Kommunalwahlen in Osttimor 2004–2005

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Bei den Kommunalwahlen in Osttimor 2004–2005 wurden erstmals im seit 2002 unabhängigen Osttimor die Mitglieder des Suco-Rates, die Chefes de Aldeia (Aldeia-Chef) und die Chefes de Suco (Suco-Chef) von der Bevölkerung gewählt.

Sucos sind die kleinste Verwaltungseinheit des Landes. Ihm stehen ein gewählter Rat und dessen Vorsitzender, der Chefe de Suco vor. Mitglieder des Rates sind die Chefes de Aldeia. Aldeias sind Dorfgemeinschaften, die keine klaren Grenzen innerhalb der Sucos haben. Weitere Mitglieder des Suco-Rates sind zwei Frauen, zwei Jugendliche (einer von jedem Geschlecht) und der Lian Nain ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), eine traditionelle Autoritätsperson.<ref name="STAE"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições do Conselho de Suco 2004/2005 (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive) (portugiesisch)</ref> Um nicht in Konflikt mit den traditionellen Machtstrukturen zu geraten, durften bei diesen eigentlich demokratischen Wahlen in Teilen Osttimors nur Mitglieder der jeweiligen Herrscherfamilien als Chefe de Suco oder Chefes de Aldeia kandidieren.<ref name="Barnes">Susana Barnes: Origins, Precedence and Social Order in the Domain of Ina Ama Beli Darlari, In: Land and life in Timor-Leste, S. 26.</ref>

Die Wahlen fanden zu unterschiedlichen Terminen in den einzelnen Distrikten statt:<ref name="STAE" />

Weblinks

Belege

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Präsidentschaftswahlen

20022007201220172022

Parlamentswahlen

200120072012201720182023

Kommunalwahlen

2004–2005200920162023

Volksabstimmungen

1999

Vorlage:Klappleiste/Ende