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Kammerbau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Mit Kammerbau bezeichnet man ein spezielles Abbauverfahren im Bergbau.<ref name="Quelle 1" /> Der Kammerbau gehört wie der Örterbau und der Weitungsbau zu den Abbauverfahren mit kammerartiger Bauweise.<ref name="Quelle 4" /> Er wird auch als Kammerpfeilerbau und im Kalibergbau als Firstenkammerbau bezeichnet.<ref name="Quelle 19" /> Das Abbauverfahren wurde bereits im antiken römischen Bergbau als gängiges Verfahren zum Abbau von Mineralien eingesetzt.<ref name="Quelle 5" /> Im modernen Bergbau kommt der Kammerbau sowohl in massigen als auch in flözartigen Lagerstätten zum Einsatz.<ref name="Quelle 16" /> Hauptsächlich wird dieses Abbauverfahren im Kali- und Salzbergbau und im Eisenerzbergbau genutzt.<ref name="Quelle 11" /> Aber auch beim untertägigen Abbau von Kalkstein und Gips und beim Dachschieferbergbau wird oftmals Kammerbau angewendet.<ref name="Quelle 12" /> Im böhmischen Bergrevier wurde das Abbauverfahren auch beim Braunkohlebergbau genutzt.<ref name="Quelle 2" /> Auf der Grube Königstein wurde bis in die erste Hälfte der 1980er Jahre eine erweiterte Variante des Kammerbaus, der Kammer-Pfeiler-Bau zum Abbau von Uranerz angewendet.<ref name="Quelle 25" />

Grundlagen

Datei:Pfeilerkammerbau Eisenberg.jpg
Pfeilerkammerbau im Eisenerzbergbau: Links im Vordergrund ist der Sicherheitspfeiler zu sehen (Grube Eisenberg, Philippstollen)

Bei Lagerstätten, bei denen in der Überdeckung Wasser vorhanden ist, darf es an keiner Stelle zu einer Absenkung kommen. Der Grund hierfür ist, dass diese Absenkungen zu einem Bruch oder zu Rissen im Deckgebirge führen.<ref name="Quelle 4" /> Hier werden Abbauverfahren gewählt, bei denen Teile der Lagerstätte als Pfeiler stehen bleiben und somit das Deckgebirge abstützen.<ref name="Quelle 14" /> Geeignete Verfahren sind hier Abbauverfahren mit kammerartiger Bauweise.<ref name="Quelle 4" /> Der Kammerbau wird bei Lagerstätten mit großer Mächtigkeit verwendet, dabei ist es unerheblich, welches Einfallen die Lagerstätte hat.<ref name="Quelle 2" /> Aufgrund der Bauweise dieses Verfahrens wird das Hangende von Bergfesten vergleichbar gestützt wie eine Zimmerdecke von den Zimmerwänden.<ref name="Quelle 3" /> Obwohl der Kammerbau große Ähnlichkeit mit dem Örterbau hat und es auch Übergänge zwischen beiden Verfahren gibt, unterscheidet sich der Kammerbau von diesem Abbauverfahren durch die größeren Dimensionen des Abbaustoßes und des sich dadurch bildenden Abbauraumes (Kammer).<ref name="Quelle 2" /> Die Kammern können beim Kammerbau unterschiedliche Formen haben.<ref name="Quelle 18" /> Sie können, je nach Ausführung und Lagerstätte, sowohl rechteckige als auch runde Formen haben.<ref name="Quelle 19" /> Allerdings werden bei der klassischen Form des Kammerbaus die Kammern eckig mit senkrechten Stößen hergestellt.<ref name="Quelle 20" />

Das Abbauverfahren

Grundsätzliche Bauweise

Bei diesem Abbauverfahren wird jeder Hohlraum ringsherum von Sicherheitspfeilern eingefasst.<ref name="Quelle 13" /> Diese Pfeiler dienen praktisch als Wände, sodass einzelne Abbaukammern gebildet werden.<ref name="Quelle 3" /> Voraussetzung für dieses Abbauverfahren ist eine genügende Standfestigkeit<ref group="ANM" name="Anm. KlBBL." /> des Gebirges.<ref name="Quelle 5" /> Dies ist erforderlich, damit die Kammern bei ihrer Auffahrung ohne Ausbau offen bleiben können. Außerdem müssen die Pfeiler eine bestimmte Stärke haben, damit das Hangende nicht hereinbricht.<ref name="Quelle 2" /> Bei zu schwach bemessenen Pfeilern und Bergfesten kann es zum Tagesbruch kommen.<ref name="Quelle 6" /> Das anstehende Mineral wird abgebaut, indem man unter Tage innerhalb der Lagerstätte langgestreckte Kammern aus dem Gestein bricht, die gleichmäßig über das Abbaufeld verteilt werden.<ref name="Quelle 2" /> Die Abbaurichtung ist in der Regel schwebend. Die Verhiebrichtung ist entweder querschlägig<ref group="ANM" name="Anm. Förderv." /> oder streichend. Als Verhiebart wird der firstenartige Verhieb angewendet.<ref name="Quelle 10" /> Der Kammerbau ist besonders in unregelmäßigen Lagerstätten, in denen die Mineralien nicht gleichmäßig zusammenhängend vorkommen, geeignet.<ref name="Quelle 8" /> Durch den Kammerbau können hohe Abbauleistungen bei gleichzeitig verhältnismäßig geringen Gewinnungskosten erzielt werden.<ref name="Quelle 11" /> Nachteilig beim Kammerbau sind die hohen Abbauverluste von 50 Prozent und teilweise auch mehr.<ref name="Quelle 2" /> Probleme können auch die offenen Kammerfirsten bereiten.<ref name="Quelle 27" /> Hier kann durch technische und naturgegebene Einflüsse die Stabilität beeinflusst werden.<ref name="Quelle 11" /> Durch den gezielten Einsatz von Gebirgsankern wird die Stabilität der Firsten verbessert.<ref name="Quelle 9" />

Varianten beim Kammerbau

Je nach Lagerstätte werden unterschiedliche Varianten des Kammerbaus angewendet.<ref name="Quelle 3" /> Es gibt den Kammerbau ohne Versatz, den Kammerbau mit Versatz und den Kammerbruchbau.<ref name="Quelle 2" /> Dabei werden je nach Methode die Stützpfeiler mit abgebaut.<ref name="Quelle 23" /> Es gibt auch eine Variante, bei der sowohl die nachgiebigen Pfeiler als auch die Stützpfeiler nicht mit abgebaut werden.<ref name="Quelle 3" /> Der Kammerbau mit Versatz wird fast ausschließlich im Kalibergbau angewendet.<ref name="Quelle 13" /> Das Einbringen von Versatz ist beim Kalibergbau, anders als beim Steinsalzbergbau, aus Stabilitätsgründen der Kammern erforderlich.<ref name="Quelle 23" /> Als Versatz werden Rückstände der Kalifabrik verwendet oder es wird mittels Bergemühlen extra Versatzmaterial in Querschlägen erstellt.<ref name="Quelle 13" /> Der Versatz wird dann mittels Schrappern in die ausgeräumten Kammern eingebracht.<ref name="Quelle 19" /> Früher wurde der Versatz auch von Hand oder mit der Schüttelrutsche eingebracht.<ref name="Quelle 2" /> In einigen Bergwerken des Stassfurter Reviers wurde der Versatz auch unter Tage in der Bergemühle gewonnen und dann in die abgebauten Kammern eingebracht.<ref name="Quelle 3" /> Im Kalibergbau des Südharzes wurde anstelle des Bergeversatzes auch Spülversatz in die abgebauten Kammern eingebracht.<ref name="Quelle 2" /> Wenn dieser Versatz gut ausgehärtet war, konnte man anschließend auch die Pfeiler hereingewinnen.<ref name="Quelle 19" /> Werden die Pfeiler ohne Versatz der Kammern abgebaut, geht der erzeugte Hohlraum allmählich zu Bruch. Diese Art des Kammerbaus nennt man dann Kammerpfeilerbruchbau.<ref name="Quelle 2" /> Eine spezielle Art des Kammerbaus ist der Stockwerksbau.<ref name="Quelle 3" />

Kammer-Pfeiler-Abbauverfahren

Eine erweiterte Variante des Kammerbaus ist der Kammer-Pfeiler-Bau.<ref name="Quelle 21" /> Bei dieser Variante werden von den, die Kammern umgebenden Wänden, Teile mitabgebaut, sodass hiervon nur noch mehrere größere Pfeiler, als Hangendstützen, übrig bleiben.<ref name="Quelle 22" /> Im modernen Bergbau werden zunächst die abgebauten Kammern mit Versatz<ref group="ANM" name="Anm. Versz." /> gefüllt.<ref name="Quelle 21" /> Sobald der Versatz eine ausreichende Festigkeit erreicht hat, können die die Kammer umgebenden Pfeiler hereingewonnen werden.<ref name="Quelle 23" /> Dadurch ist es möglich, die jeweilige Lagerstätte, mit nur geringen Abbauverlusten, fast vollständig abzubauen.<ref name="Quelle 21" /> Voraussetzung für die Anwendung dieser Abbaumethode ist zum einen eine ausreichende gebirgmechanische Dimension der Pfeiler.<ref name="Quelle 26" /> Die Dimension der Pfeiler wird vorab entsprechend berechnet.<ref name="Quelle 14" /> Zum anderen ist eine ausreichende Stabilität der Kammerfirsten erforderlich.<ref name="Quelle 26" /> Um dieses zu gewährleisten werden die Firsten in bestimmten Abständen mittels Gebirgsankern gesichert.<ref name="Quelle 27" />

Vorbereitende Arbeiten

Bevor die Lagerstätte mittels Kammerbau abgebaut werden kann, muss zunächst ein Hauptstreckennetz erstellt werden.<ref name="Quelle 2" /> Ausgehend von einer streichenden Hauptförderstrecke werden, je nach Größe der Lagerstätte, mehrere Querschläge in der Lagerstätte aufgefahren.<ref name="Quelle 3" /> Damit die Förderstrecken vor den Auswirkungen des Abbaus weitestgehend geschützt sind, werden an beiden Seiten der Förderstrecken etwa zwölf Meter starke Salzfesten stehen gelassen.<ref name="Quelle 2" /> Ausgehend von den Querschlägen werden die einzelnen Kammern erstellt.<ref name="Quelle 3" /> Die einzelnen Kammern werden in Streckenhöhe über Durchhiebe mit den Querschlägen verbunden. Anschließend wird in Streckenhöhe ein Einbruch erstellt, von dem ausgehend die Kammer abgebaut wird.<ref name="Quelle 2" />

Der Abbau der Kammern

Datei:Slanic Salt Mine.jpg
Abbaukammer

Der Verhieb der Kammern kann auf zwei Arten erfolgen, von oben in strossenartiger Bauweise oder von unten in firstenbauartiger Bauweise.<ref name="Quelle 3" />

Der strossenartige Verhieb wird bei unregelmäßigen Gebirgsverhältnissen und steilem Einfallen angewendet.<ref name="Quelle 2" /> Bei dieser Bauweise wird die Sohle von oben strossenartig in Verhieb genommen.<ref name="Quelle 17" /> Die Höhe der Kammer kann bei diesem Verfahren beliebig sein. Sobald das Deckgebirge in einer Kammer nicht mehr genügend Tragfähigkeit besitzt, wird der Abbau in der entsprechenden Kammer eingestellt und eine neue Kammer mittels einer Schwebe in Angriff genommen.<ref name="Quelle 3" /> Die strossenartige Bauweise hat den Vorteil, dass die Bergleute eine größere Sicherheit gegen Steinfall haben.<ref name="Quelle 2" /> Das liegt zunächst einmal daran, dass sie nicht unter überhängenden Teilen der Lagerstätte arbeiten müssen.<ref name="Quelle 3" /> Außerdem kann bei dieser Bauweise die Firste mit Gebirgsankern gesichert werden.<ref name="Quelle 2" /> Nachteilig ist jedoch, dass die Bergleute sich immer weiter vom Dach entfernen und somit eine Beobachtung des Gebirges sehr schwierig ist.<ref name="Quelle 17" /> Dies wirkt sich insbesondere dadurch negativ aus, da bei fortschreitendem Abbau die Festigkeit bzw. Tragfähigkeit der Firste abnimmt.<ref name="Quelle 3" />

Beim Firstenverhieb werden die Kammern von unten nach oben erstellt, dies geschieht durch stetigen Angriff der Firste.<ref name="Quelle 2" /> Dabei haben die Hauer stets die Lagerstätte über sich und stehen dabei auf dem hereingewonnenen<ref group="ANM" name="Anm. Veith." /> Haufwerk.<ref name="Quelle 17" /> Durch das stete Herausarbeiten der Mineralmasse kann das Gebirge nicht zerklüften.<ref name="Quelle 12" /> Dadurch besitzt das Deckgebirge genügend Standfestigkeit und die Gefahren durch überhängende Stöße werden auf ein Minimum reduziert.<ref name="Quelle 17" /> Aus diesem Grund wird der Firstenverhieb beim Kammerbau bevorzugt.<ref name="Quelle 3" />

Größe der Abbaukammer

Datei:Grube Bülten 1.JPG
Nachgestellte Abbaukammer mit Unimog der Grube Bülten-Adenstedt im Deutschen Bergbaumuseum Bochum

Die Größe der Abbaukammern ist abhängig von der Größe der Lagerstätte und der Tragfähigkeit des Gebirges.<ref name="Quelle 18" /> Die Kammern haben, je nach Lagerstätte, eine Länge von bis zu 200 Metern und eine Breite von 20 Metern.<ref name="Quelle 2" /> Die Höhe liegt normalerweise zwischen neun und elf Metern.<ref name="Quelle 3" /> Es sind aber auch Kammern mit einer Höhe von bis zu 50 Metern aufgefahren worden.<ref name="Quelle 2" /> Bereit zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden Kammern abgebaut, von denen die größte eine Länge von über 62 Metern, eine Breite von fast 24 Metern und eine Höhe von über 23 Metern hatte.<ref name="Quelle 24" /> Die größten Abbaukammern entstehen im Steinsalz und im Dachschieferbergbau.<ref name="Quelle 11" /> Im ungarischen Steinsalzbergbau erreichte eine Abbaukammer eine Höhe von 147 Meter und eine Breite von 47 Meter.<ref name="Quelle 3" /> Probleme können immer dann auftreten, wenn die Kammern zu groß dimensioniert werden.<ref name="Quelle 24" /> Dies passiert insbesondere dann, wenn zusätzlich die Standfestigkeit des Gebirges überschätzt wird und der Sicherheitsabstand zum Deckgebirge zu gering gewählt wird. Hier kann es beispielsweise beim Kalibergbau aufgrund der wasserführenden Deckschichten zu Gebirgsschlägen oder zum Tagesbruch kommen. Durch das Eindringen von laugehaltigen Wässern, dem sogenannten Laugendurchbruch, kann es zum Absaufen der Grubenbaue kommen.<ref name="Quelle 6" />

Dimensionierung der Pfeiler

Da die Pfeiler beim Kammerbau als gebirgsmechanische Tragelemente funktionieren, müssen sie entsprechend ihrer vertikalen Belastung stark dimensioniert sein.<ref name="Quelle 9" /> Eine zu schwache Dimensionierung der Pfeiler wirkt sich negativ auf die Stabilität und Tragfähigkeit der Pfeiler aus.<ref name="Quelle 6" /> Die Pfeiler müssen so angebracht sein, dass die Festen und Kammern jeweils genau übereinander liegen.<ref name="Quelle 19" /> Nur so ist gewährleistet, dass die Festen und Schweben ein festtragendes Gerüst ergeben.<ref name="Quelle 2" /> Für die Dimensionierung und für den Abstand der Pfeiler waren noch im 20. Jahrhundert gewisse Erfahrungsregeln im Gebrauch.<ref name="Quelle 3" /> Um genügend standfeste Pfeiler zu erhalten, wurden hier Pfeilerstärken von acht Metern verwendet.<ref name="Quelle 2" /> Heute lässt sich die vertikale Belastung der Pfeiler bei Kenntnis des Teufendrucks und eines Lastfaktors rechnerisch ermitteln.<ref name="Quelle 9" /> Für die genaue Dimensionierung der Pfeiler wurden verschiedene Verfahren, sowohl rechnerische als auch Laboruntersuchungsverfahren, entwickelt.<ref name="Quelle 14" /> Neben dem Lastfaktor werden auch bestimmte Einflussfaktoren wie die Pfeilerbreite, die Pfeilerschlankheit, das Verhältnis von Pfeilerbreite zu Pfeilerlänge und die Teufe zur Ermittlung der Pfeilerdimensionierung benötigt.<ref name="Quelle 9" />

Mechanisierung

Aufgrund der Ausdehnung der einzelnen Kammern ist beim Kammerbau in der Regel eine Mechanisierung der Gewinnung und der Förderung des abgebauten Minerals möglich.<ref name="Quelle 2" /> Die Gewinnung erfolgt vielfach noch durch Bohr- und Sprengarbeit.<ref name="Quelle 7" /> Das Bohren der Sprenglöcher erfolgt mittels Bohrwagen.<ref name="Quelle 2" /> Das herausgelöste Mineral wird dann mittels Lademaschinen auf Lastkraftwagen verladen und über Tage transportiert.<ref name="Quelle 11" /> Als Lademaschinen werden Fahrlader eingesetzt.<ref name="Quelle 4" /> In großen Abbaukammern kommen auch Löffelbagger zum Einsatz.<ref name="Quelle 11" /> Aber auch hier ist eine Mechanisierung durch den Einsatz von Continuous Minern möglich.<ref name="Quelle 15" /> Bei der Umstellung von der konventionellen Gewinnung auf Gewinnung mittels Continuous Miner muss das Abbauverfahren entsprechend angepasst werden.<ref name="Quelle 7" />

Einzelnachweise

<references responsive>

<ref name="Quelle 1">Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon. 7. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen 1988, ISBN 3-7739-0501-7.</ref> <ref name="Quelle 2">Carl Hellmut Fritzsche: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus. Zweiter Band, 10. Auflage, mit 599 Abbildungen, Springer Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1962, S. 318–328.</ref> <ref name="Quelle 3">Fritz Heise, Fritz Herbst: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus. Erster Band, mit 583 Textfiguren und 2 farbigen Tafeln, Verlag von Julius Springer, Berlin 1908, S. 414–418.</ref> <ref name="Quelle 4">Ernst-Ulrich Reuther: Einführung in den Bergbau. 1. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1982, ISBN 3-7739-0390-1, S. 68, 71.</ref> <ref name="Quelle 5">Gerd Weisgerber: Grundzüge einer systematischen Bergbaukunde für vor- und Frühgeschichte und Antike. In: Verein der Freunde des Bergbaues in Graubünden. (Hrsg.): Berg-Knappe. Nr. 59, Januar 1992, S. 7–9.</ref> <ref name="Quelle 6">Norbert Deisenroth: 150 Jahre Kalibergbau in Deutschland. In: Hessischer Landesverband e. V. im Bund Deutscher Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e. V. (Hrsg.): Gezähekiste. Nr. 8, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1867-0458|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}, Februar 2011, S. 14–18</ref> <ref name="Quelle 7">Eric Drüppel: Entwicklung eines Konzeptes für die schneidende Gewinnung im Steinsalz. Genehmigte Dissertation, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Aachen 2010, S. 34–35</ref> <ref name="Quelle 8">Franz Adolf Fürer: Salzbergbau und Salinenkunde. Mit 347 Abbildungen und zwei Karten. Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig 1900, S. 256–258, 391–393.</ref> <ref name="Quelle 9">Axel Hausdorf: Numerische Untersuchungen zur Stabilität von Kammerfirsten im Salzbergbau unter besonderer Beachtung einer Systemankerung mit elasto – plastisch – verfestigender Ankerkennlinie und unterschiedlichen Ankervorspannwerten. Genehmigte Dissertation, Bergakademie Freiberg, Freiberg 2006, S. 6–29</ref> <ref name="Quelle 10">Förderverein Rammelsberger Bergbaumuseum Goslar e. V. (Hrsg.): Erzabbau im Rammelsberg. Eigenverlag des Fördervereins, Druck Papierflieger Clausthal-Zellerfeld, Goslar 2009, S. 64–87.</ref> <ref name="Quelle 11">Ernst-Ulrich Reuther: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus. Erster Band, 12. Auflage, VGE Verlag GmbH, Essen 2010, ISBN 978-3-86797-076-1, S. 500–503.</ref> <ref name="Quelle 12">Fritz Heise, Fritz Herbst: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus. Erster Band, zweite, verbesserte und vermehrte Auflage, mit 561 Textfiguren und 2 farbigen Tafeln, Verlag von Julius Springer, Berlin 1911, S. 418–421.</ref> <ref name="Quelle 13">Fritz Heise, Fritz Herbst: Kurzer Leitfaden der Bergbaukunde. Zweite, verbesserte Auflage, mit 341 Textfiguren, Verlag von Julius Springer, Berlin 1921, S. 83, 84.</ref> <ref name="Quelle 14">Knut Köhler: Pfeilerdimensionierung unter Berücksichtigung der Schichtbiegung auf nachgiebiger Bettung. Veröffentlichung Nr. 3/89 des Zentralen Geologischen Institutes. In: Zentrales Geologisches Institut. (Hrsg.): Zeitschrift für angewandte Geologie. Nr. 85, 1989, S. 153–155.</ref> <ref name="Quelle 15">Wirtschaftsvereinigung Bergbau e. V.: Das Bergbau Handbuch. 5. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1994, ISBN 3-7739-0567-X, S. 46, 47, 226, 241, 242.</ref> <ref name="Quelle 16">B. W. Boki, Gregor Panschin: Bergbaukunde. Kulturfond der DDR (Hrsg.), Verlag Technik Berlin, Berlin 1952, S. 389–392.</ref> <ref name="Quelle 17">Moritz Ferdinand Gätzschmann: Vollständige Anleitung zur Bergbaukunst. Dritter Theil; Die Gewinnungslehre, nebst 11 Steindrucktafeln, Verlag von J. G. Engelhardt, Freiberg 1846, S. 419.</ref> <ref name="Quelle 18">Hans Gutmann: Der nordwestböhmische Kammerbau. In: Franz H. Ascher (Hrsg.): Montan Zeitung für Oesterreich-Ungarn und die Balkanländer. Fachorgan für Berg-, Hütten- und Salinenwesen mit besonderer Berücksichtigung des Berg- und Maschinenwesens, der Spreng-, und Tiefbohrtechnik, sowie aller hierauf bezughabenden Industrien. Unabhängiges Organ zur Förderung der Interesse der Gewerken, sowie Berg- und Hüttenbeamten, Nr. 17, III. Jahrgang, Graz 1. September 1896, S. 305, 306.</ref> <ref name="Quelle 19">Fritz Heise, Fritz Herbst: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus. Erster Band, siebente Auflage, Auflage, mit 576 Abbildungen im Text und einer farbigen Tafel, Springer Verlag, Berlin Heidelberg GmbH 1938, S. 437, 439, 441.</ref>FG <ref name="Quelle 20">Gustav Köhler: Lehrbuch der Bergbaukunde. Sechste verbesserte Auflage. Mit 728 Textfiguren und 9 Lithographirten Tafeln, Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1903, S. 324, 331.</ref> <ref name="Quelle 21">Wilfried Ließmann: Historischer Bergbau im Harz. 3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Springer Verlag, Berlin und Heidelberg 2010, ISBN 978-3-540-31327-4, S. 154.</ref> <ref name="Quelle 22">Gerd Weisgerber: Montanarchäologie. Grundzüge einer systematischen Bergbaukunde für Vor- und Frühgeschichte und Antike Teil II. In: Der Anschnitt. Nr. 42, 1990, Heft 1, S. 3, 4.</ref> <ref name="Quelle 23">Ivan Akinshin, Christian Missal, Lothar te Kamp: Simulation des druck- und zeitabhängigen Verhaltens von Versatzmaterial bei numerischen Berechnungen. In: Gesamtverband Steinkohle e. V.: Mining Report – Glückauf. Fachzeitschrift für Bergbau, Rohstoffe und Energie, 153 Band, No. 2, Verlag Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH, Essen 2017, ISSN 2195-6529, S. 166–169.</ref> <ref name="Quelle 24">Peter Eichhorn: Feuersetzen und Tretungen. Die Gewinnungsverfahren im Erzbergwerk Rammelsberg um 1700. In: Der Anschnitt. Nr. 53, 2001, Heft 4, S. 119.</ref> <ref name="Quelle 25">Roy Morgenstern, Heinz Konietzky: Geogefahren unter regionalen Aspekten. Methodik zur integralen Bewertung der Gebirgsstabilität zur Ableitung von Geogefahren unter regionalgeologischen Aspekten. Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (Hrsg.), 1. Auflage, Dresden 2022, ISSN 1867-2868, S. 19, 20.</ref> <ref name="Quelle 26">Axel Hausdorf: Numerische Untersuchungen zur Stabilität von Kammerfirsten im Salzbergbau unter besonderer Beachtung einer Systemankerung mit elasto – plastisch – verfestigender Ankerkennlinie und unterschiedlichen Ankervorspannwerten. In: H. Klapperich, H. Konietzky (Hrsg.): Veröffentlichungen des Instituts für Geotechnik der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Heft 2006-2, Freiberg 2006, S. 1, 2.</ref> <ref name="Quelle 27">Reiner Schuster, Peter Gross: Verfahren zum Pfeilerrückbau beim Kammer-Pfeilerbau und Ausbaueinheit für den Pfeilerrückbau. Offenlegungsschrift De 10 2005 040 272 A1 2007.03.01, Patentanmeldung der DBT GmbH, Lünen, Tag der Offenlegung 01. 03. 2007, S. 2/13, 3/13.</ref>

</references>

Anmerkungen

<references group="ANM"> <ref group="ANM" name="Anm. Förderv.">Als querschlägig wird die Richtung bezeichnet, die horizontal quer zur Längsachse der Lagerstätte verläuft. (Quelle: Förderverein Rammelsberger Bergbaumuseum Goslar e. V. (Hrsg.): Erzabbau im Rammelsberg.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. KlBBL.">Mit dem Begriff Standfestigkeit wird die Fähigkeit von Gesteinsschichten beschrieben, einen bestimmten Zeitraum um einen nicht unterstützten unterirdischen Hohlraum ohne Zerstörung stehen zubleiben. (Quelle: Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Veith.">Als Hereingewinnen bezeichnet man im Bergbau das Rauslösen der Bodenschätze oder Gesteine aus dem festen Gebirgsverband unter Benutzung von Hilfsmitteln. Das hereingewonnene Mineral liegt dann, meist als kleine Materialbrocken, zur weiteren Verwendung da. (Quelle: Heinrich Veith: Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Versz.">Der verwendete Versatz muss nach einiger Zeit eine gewisse Festigkeit entwickeln. Dies wird in der Regel durch die Zugabe von Zement zum verwendeten Abraummaterial erzielt. (Quelle: Ivan Akinshin, Christian Missal, Lothar te Kamp: Simulation des druck- und zeitabhängigen Verhaltens von Versatzmaterial bei numerischen Berechnungen.) Im Erzbergbau des Rammelsberges verwendete man Magerbeton, den man mit den Bergen mischte und das ganze Material wurde mittels Blasversatz in die Kammern eingebracht. (Quelle: Wilfried Ließmann: Historischer Bergbau im Harz.)</ref>

</references>