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Kaeng Masaman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Mixed Veggies Matsaman Curry rice - Tookta's Thai Food.jpg
Massaman-Curry mit Gemüse und Reis

Kaeng Masaman (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}; Aussprache: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />{{#if:|[}}kæŋ mát-sà-màn{{#if:

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}}, wörtl.: Muslim-Suppe, auch „Gaeng Matsaman“ oder „Massaman-Curry“) ist ein Gericht der südlichen Thai-Küche. Kaeng Masaman wurde von den Thais in Zentralthailand als eines der dort entstandenen Gerichte beansprucht, es ist jedoch in Südthailand weitaus häufiger anzutreffen.

König Phra Phutthaloetla (Rama II.) war von diesem Gericht so beeindruckt, dass er darüber, genauer gesagt über eine Köchin, ein Gedicht schrieb. Das Gedicht ist jedem thailändischen Schüler bekannt, wird es doch bereits in der Grundschule auswendig gelernt. Es zeigt, dass indisch beeinflusste Gerichte zu Beginn des 19. Jahrhunderts bereits einen festen Platz in der thailändischen Küche eingenommen hatten. Die Tatsache, dass ein König es zur Inspiration zu einem Gedicht benutzte, beweist auch, dass das Rezept für ein „Muslim-Curry“ seit langem in der thailändischen Esskultur akzeptiert war.

Die ersten Zeilen des Gedichts lauten:

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Masaman, Juwel in meinen Augen, duftender Kreuzkümmel, scharfer Geschmack.
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Jeder Mann, der von ihrem Curry kostet, kann nicht umhin, von ihr zu träumen.

Allgemeines

Der grundlegende Unterschied zu einem indischen Curry ist zunächst, dass die Gruppe der thailändischen „Kaeng-Gerichte“ nicht aus gemahlenen Gewürzen hergestellt werden, sondern aus einer „Curry“-Paste. Weiterhin werden die Gewürze nicht wie in Indien zuerst in Fett angebraten, sondern die Paste wird – oft in Kokosmilch – gekocht.

Die Paste

Die Kunst, ein richtiges Kaeng zuzubereiten, liegt zuerst in der Herstellung der Krueang Kaeng (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), der Paste. In jedem thailändischen Haushalt ist ein Mörser (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) vorhanden, der am besten aus solidem Stein hergestellt sein sollte. Hierin werden mit dem Stößel (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) die Zutaten so lange zerstampft, zerstoßen und zerrieben, bis sie Khao Kan (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – wörtl: zusammen (herein-)kommen), bis also eine aromatische, homogene, dickliche Masse entstanden ist. Die Samen sollten vorher in einer trockenen Pfanne kurz angeröstet werden, bevor sie gemahlen und mit der Paste vermengt werden.

Zutaten

  • Zutaten zum Eintopf:
    • Krueang Kaeng Masaman (Masaman-Paste)
    • Kokosmilch (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Kathi)
    • kleine weiße Zwiebeln (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Hua-Hom)
    • geröstete Erdnüsse (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Thua Lisong)
    • Kardamom-Kapseln (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Luk Kra-Wan)
    • Zimt (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Ob-Choei)
    • Palmzucker (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Nam Than Puek)
    • in heißen Wasser aufgelöste Tamarinden-Paste (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Ma-Kham)
    • Limettensaft (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Nam Manao)
    • Fischsauce (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Nam Pla)
    • jede beliebige Art von Fleisch, vorzugsweise Rind oder Huhn
    • Kartoffeln (Thai: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Man Farang)

Quellen

  • Joe Cummings: World Food: Thailand. Lonely Planet Publications, Hawthorn 2000, ISBN 1-86450-026-3