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Kabinett Biedenkopf III

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Kabinett Biedenkopf III
Sächsische Staatsregierung
Kabinett
Ministerpräsident Kurt Biedenkopf
Wahl 1999
Legislaturperiode 3.
Beginn 27. Oktober 1999
Ende 2. Mai 2002
Dauer 2 Jahre und 187 Tage
Vorgänger Kabinett Biedenkopf II
Nachfolger Kabinett Milbradt I
Zusammensetzung
Partei(en) CDU
Staatsminister 11
Repräsentation
Landtag Vorlage:Parteisitze

Das Kabinett Biedenkopf III amtierte von 1999 bis 2002 als dritte Sächsische Staatsregierung. Die Wahl zum 3. Sächsischen Landtag am 19. September 1999 ermöglichte der seit 1990 regierenden CDU von Ministerpräsident Kurt Biedenkopf die Fortführung ihrer Alleinregierung. Ein leichter Verlust von 1,2 Prozentpunkten gegenüber der Wahl 1994 brachte der Regierungspartei ein Ergebnis von 56,9 Prozent der Zweitstimmen und 76 der 120 Sitze im Landesparlament.

In der konstituierenden Sitzung des Landtags am 13. Oktober 1999 wählten die Abgeordneten den Amtsinhaber Kurt Biedenkopf erneut zum Ministerpräsidenten. Auf ihn entfielen 75 Stimmen bei 40 Gegenstimmen und vier Enthaltungen.<ref>Wahl des Ministerpräsidenten; Vereidigung des Ministerpräsidenten. (PDF; 2,4 MB) In: Plenarprotokoll 3/1. Sächsischer Landtag, 13. Oktober 1999, S. 7–8, abgerufen am 17. Juni 2017.</ref> In der 2. Sitzung am 27. Oktober 1999 wurden die vom Regierungschef ernannten elf Staatsminister vor dem Landtag vereidigt.<ref>Vorstellung der weiteren Mitglieder der Staatsregierung; Vereidigung der weiteren Mitglieder der Staatsregierung. (PDF; 3,0 MB) In: Plenarprotokoll 3/2. Sächsischer Landtag, 27. Oktober 1999, S. 35–36, abgerufen am 17. Juni 2017.</ref>

Nach fast zwölf Jahren Amtszeit erklärte Ministerpräsident Biedenkopf zum 17. April 2002 seinen Rücktritt.<ref name=":0">Unterrichtung durch die Staatsregierung. (PDF; 45 kB) In: Drucksache 3/6301. Sächsischer Landtag, 18. April 2002, abgerufen am 17. Juni 2017.</ref> Damit endete gemäß Artikel 68 Absatz 2 der Verfassung des Freistaates Sachsen auch die Amtszeit des Kabinetts. Am Folgetag wurde Biedenkopf vom CDU-Landesvorsitzenden und ehemaligen Finanzminister Georg Milbradt abgelöst. Bis zur Amtsübernahme der von Milbradt gebildeten Staatsregierung am 2. Mai 2002 blieben die Regierungsmitglieder geschäftsführend im Amt.

Mitglieder der Staatsregierung

Kabinett Biedenkopf III – 27. Oktober 1999 bis 2. Mai 2002
Amt<ref>Beschluss der Sächsischen Staatsregierung über die Abgrenzung der Geschäftsbereiche der Staatsministerien. In: Sächsisches Amtsblatt 1999 Nr. 48. 10. November 1999, S. 1008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. Juni 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.revosax.sachsen.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Name Partei
Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (bis 17. April 2002)<ref name=":0" /> CDU
Stellvertreter des Ministerpräsidenten Hans Geisler CDU
Staatsminister des Innern Klaus Hardraht CDU
Staatsminister der Finanzen Georg Milbradt (bis 31. Januar 2001)<ref>Amtliche Mitteilungen. (PDF; 2,6 MB) In: Plenarprotokoll 759. Bundesrat, 16. Februar 2001, S. 1, abgerufen am 17. Juni 2017.</ref>
Thomas de Maizière (ab 31. Januar 2001)
CDU
Staatsminister der Justiz Steffen Heitmann (bis 12. September 2000)<ref>Amtliche Mitteilungen. (PDF; 1,5 MB) In: Plenarprotokoll 755. Bundesrat, 20. Oktober 2000, S. 405, abgerufen am 17. Juni 2017.</ref>
Manfred Kolbe (ab 15. September 2000)<ref>Leistung des Amtseides bei Amtsantritt eines Mitgliedes der Staatsregierung. (PDF; 9,7 MB) In: Plenarprotokoll 3/21. Sächsischer Landtag, 15. September 2000, S. 1386–1387, abgerufen am 17. Juni 2017.</ref>
CDU
Staatsminister für Kultus Matthias Rößler CDU
Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Hans Joachim Meyer CDU
Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit Kajo Schommer CDU
Staatsminister für Soziales, Gesundheit, Jugend und Familie Hans Geisler CDU
Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Steffen Flath CDU
Staatsminister und Chef der Staatskanzlei Thomas de Maizière (bis 31. Januar 2001)
Georg Brüggen (ab 6. Februar 2001)<ref>Leistung eines Amtseides bei Amtsantritt eines Mitglieds der Staatsregierung. (PDF; 6,1 MB) In: Plenarprotokoll 3/31. Sächsischer Landtag, 8. Februar 2001, S. 2248, abgerufen am 17. Juni 2017.</ref>
CDU
Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten Stanislaw Tillich CDU
Staatsministerin für die Gleichstellung von Frau und Mann Christine Weber CDU

Einzelnachweise

<references /><templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

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