Kanton Appenzell Innerrhoden
| Kanton Appenzell Innerrhoden | |
|---|---|
| Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft | |
| Kürzel/Kontrollschild: | AI |
| Amtssprache: | Deutsch |
| Hauptort: | Appenzell |
| Grösster Ort: | Schwende-Rüte |
| Beitritt zum Bund: | 1513 |
| Fläche: | Vorlage:Str replace km² |
| Höhenbereich: | Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH–Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M. |
| Website: | ai.ch |
| Bevölkerung | |
| Einwohner: | Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl CH ()<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl CH</ref> |
| Einwohnerdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Bürgerrecht) |
Vorlage:Metadaten Ausländeranteil CH % ()<ref>Vorlage:Metadaten Ausländeranteil CH</ref> |
| Arbeitslosenquote: | Vorlage:Metadaten Arbeitslosenquote CH % ()<ref>Vorlage:Metadaten Arbeitslosenquote CH</ref> |
| Lage des Kantons in der Schweiz | |
| Karte des Kantons | |
| Bezirke des Kantons | |
Appenzell Innerrhoden (Kürzel AI; im lokalen Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist ein Kanton in der Deutschschweiz. Er zählt zur Region Nordostschweiz und zur Grossregion Ostschweiz. Der Hauptort ist Appenzell.
Geographie
Überblick
Appenzell Innerrhoden ist mit 173 Quadratkilometern nach Basel-Stadt der Kanton mit der zweitkleinsten Fläche.
Im Kanton werden 56,0 Prozent der Gesamtfläche als landwirtschaftliche Flächen genutzt.<ref>Quelle: Statistik für die EUREGIO-Bodensee. In: Aufgelistet! Die zehn Landkreise der Bodenseeregion, … In: Südkurier vom 25. Februar 2011 und in: Ders. vom 2. Juli 2011.</ref> Im Jahr 2020 wurden 6,3 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche durch 27 Betriebe biologisch bewirtschaftet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesamt für Statistik ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Lage des Kantons
Der Kanton Appenzell Innerrhoden grenzt an die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen.
Höchster Berg ist der Säntis (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) im Alpstein, auf dem sich die Grenzen der drei Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen treffen. Aufgrund der Zersplitterung des Kantons in drei Gebiete existieren sechs solcher Grenztreffpunkte. Der Säntis ist der südlichste und westlichste von diesen.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Bevölkerung
Überblick
Die Einwohner des Kantons werden Innerrhoder bzw. mundartnah Innerrhöd(e)ler genannt. Sie gelten als konservativ und sind römisch-katholisch geprägt.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Das Appenzellerland trennt sich in zwei HalbkantoneSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Kanton Appenzell Innerrhoden, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2015-06-20.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Björn Hengst: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Spiegel Online, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Jörg Krummenacher: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Appenzell Innerrhoden versucht seine politische und kulturelle Identität mit pragmatischem Handeln zu bewahrenSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Neue Zürcher Zeitung (NZZ), Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Per betrug die Einwohnerzahl des Kantons Appenzell Innerrhoden 16'214.<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl CH</ref> Die Bevölkerungsdichte liegt mit Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohnern pro Quadratkilometer weit unter dem Schweizer Durchschnitt (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner pro Quadratkilometer).
Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) bezifferte sich am auf Vorlage:Metadaten Ausländeranteil CH Prozent, während landesweit Vorlage:Metadaten Ausländeranteil CH Prozent Ausländer registriert waren.<ref>Vorlage:Metadaten Ausländeranteil CH</ref>
Per betrug die Arbeitslosenquote Vorlage:Metadaten Arbeitslosenquote CH Prozent gegenüber Vorlage:Metadaten Arbeitslosenquote CH Prozent auf eidgenössischer Ebene.<ref>Vorlage:Metadaten Arbeitslosenquote CH</ref>
Sprachen
Faktische Amtssprache ist Deutsch. Die gesprochenen schweizerdeutschen Mundarten gehören dem Hochalemannischen und innerhalb dessen dem Ostschweizer Dialekt an.<ref>Rudolf Hotzenköcherle: Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz. Sauerländer, Aarau, Frankfurt am Main, Salzburg 1984 (Reihe Sprachlandschaften der Schweiz 1), ISBN 3-7941-2623-8; hier: Der Nordosten. S. 91–124.</ref> Sie heben sich einerseits durch zahlreiche ältere Lautungen und Wörter, anderseits durch eigene Neuerungen vom übrigen ostschweizerischen Dialektkontinuum ab.<ref>Jakob Vetsch: Die Laute der Appenzeller Mundart. Frauenfeld 1910 (Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik I).</ref><ref>Stefan Sonderegger, Thomas Gadmer: Appenzeller Sprachbuch. Der Appenzeller Dialekt in seiner Vielfalt. Appenzell/Herisau 1999.</ref><ref>Joe Manser: Innerrhoder Dialekt. Mundartwörter und Redewendungen aus Appenzell Innerrhoden. Appenzell 2001, ISBN 3-9520024-9-6 (4., erweiterte Auflage, Appenzell 2008).</ref>
Religionen – Konfessionen
Der Kanton Appenzell Innerrhoden ist ein römisch-katholisch geprägter Kanton. Sein Gebiet trennte sich 1597 im Rahmen der Landteilung vom evangelisch-reformiert gewordenen Landesteil des nachmaligen Kantons Appenzell Ausserrhoden ab.
Laut einer Erhebung<ref name="Anmerkung Strukturerhebung">Seit der letzten Volkszählung im Jahr 2000 liegen keine genauen Zahlen zur Religionszugehörigkeit der Gesamtbevölkerung (jeden Alters) im Kanton Appenzell Innerrhoden mehr vor. Jedoch führt das Bundesamt für Statistik seit 2010 Stichprobenerhebungen zu den Religionsgemeinschaften im Kanton Appenzell Innerrhoden durch, bei welchen Personen ab einem Alter von 15 Jahren befragt werden. Es gilt zu beachten, dass die Resultate der Erhebungen ein Vertrauensintervall aufweisen. Siehe auch Volkszählung in der Schweiz#Strukturerhebung.</ref> des Bundesamtes für Statistik von 2018 bekennen sich 87,3 Prozent der Kantonsbevölkerung ab 15 Jahren zum Christentum: 74,5 Prozent sind römisch-katholischer Konfession (Bistum St. Gallen), 9,8 Prozent evangelisch-reformierter Konfession (Evangelisch-reformierte Landeskirche beider Appenzell); und 3,0 Prozent gehören anderen christlichen Konfessionen an. Der Anteil anderer Religionsgemeinschaften in der Bevölkerung ab 15 Jahren beträgt 3,3 Prozent, während 9,4 Prozent sich als konfessionslos bezeichnen.<ref name="Strukturerhebung_2018">Bundesamt für Statistik: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (XLSX; 378 kB) Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Geschichte
Der Kanton Appenzell Innerrhoden, seit 1513 wie Ausserrhoden ein Glied der Eidgenossenschaft, bildete vor der Gegenreformation zusammen mit dem Kanton Appenzell Ausserrhoden den Kanton Appenzell. Im Jahr 1597 teilte Appenzell sich friedlich in zwei Halbkantone (Landteilung), in das reformierte Appenzell Ausserrhoden und das katholisch gebliebene Appenzell Innerrhoden. Diese sind heute im Schweizer Ständerat mit jeweils nur einem statt mit zwei Sitzen vertreten. Sonst sind die «Halbkantone» heute eigenständige Kantone, wie die anderen Kantone der Schweiz auch.
Nachdem der Landsgemeinde-Kanton Appenzell im Mittelalter halbwegs demokratisch aufgebaut gewesen war, bildete sich seit dem 16. Jahrhundert wie in den anderen Kantonen in Innerrhoden zusehends eine elitäre Oberschicht aus, welche den Kanton selbstherrlich regierte, einzelne Familien beherrschten die Politik. Erst mit der Helvetik (vorübergehend und unter der Fremdherrschaft Frankreichs) und dann im 19. Jahrhundert bildeten sich wieder demokratischere Verhältnisse aus.<ref>F. Schaffer: Abriss der Schweizer Geschichte, 1972</ref>
Appenzell Innerrhoden war nach einem Bundesgerichtsentscheid vom 27. November 1990 der letzte Schweizer Kanton, der das 1971 auf eidgenössischer Ebene beschlossene Frauenstimmrecht gegen den Willen der (männlichen) Stimmbürger auch auf kantonaler Ebene einführen musste. Im April 1990 hatte sich die Landsgemeinde noch gegen die Einführung des Frauenstimmrechts ausgesprochen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Verfassung und Politik
Die gegenwärtige Verfassung für den Eidgenössischen Stand Appenzell Innerrhoden datiert vom 24. Wintermonat [November] 1872.<ref>Verfassung für den Eidgenössischen Stand Appenzell I. Rh. In: ai.clex.ch. Abgerufen am 17. Juni 2025.</ref> Sie wurde seither mehrmals geändert, so Ende des 20. Jahrhunderts, als der Gewaltenteilung grössere Nachachtung verschafft und die Gerichtsorganisation revidiert wurde. Die Landsgemeinde 2024 erliess eine neue Verfassung, doch ist diese noch nicht in Kraft.<ref>Landsgemeindemandat 2024 > Geschäft 7.</ref>
Legislative
Landsgemeinde
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Die jährlich – in der Regel am letzten Aprilsonntag – in Appenzell abgehaltene Landsgemeinde ist die Versammlung der stimm- und wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons und damit dessen oberstes Organ. Als Stimmrechtsausweis können Männer neben der papierenen Stimmkarte auch das sogenannte «Seitengewehr» vorzeigen,<ref>Landsgemeinde, Website des Kantons Appenzell Innerrhoden (abgerufen am 22. Dezember 2019).</ref> früher tatsächlich ein Gewehr, heute ein zumeist ererbter Degen, wahlweise auch ein Bajonett oder Säbel.<ref>Symbolträchtige Landsgemeinde. In: St. Galler Tagblatt, 30. April 2011</ref> Die Abstimmung erfolgt per Handerheben.
Jedes Gesetz unterliegt der Abstimmung an der Landsgemeinde (obligatorisches Referendum).
Finanzbeschlüsse des Grossen Rates unterliegen der Abstimmung durch die Landsgemeinde zwingend, wenn sie einmalig wenigstens 1'000'000 Franken oder während mindestens fünf Jahren wiederkehrend wenigstens 200'000 Franken betragen. Fakultativ unterliegen Finanzbeschlüsse der Abstimmung durch die Landsgemeinde, wenn sie einmalig wenigstens 250'000 Franken oder während mindestens fünf Jahren wiederkehrend wenigstens 50'000 Franken betragen (Finanzreferendum). Die Löhne für das Staatspersonal sind dem Referendum entzogen.
Jeder einzelne stimm- und wahlberechtigte Einwohner hat das Recht, eine Initiative einzureichen, welche die Abänderung der Verfassung oder den Erlass, die Änderung oder die Aufhebung eines Gesetzes bezweckt. Solche Initiativen sind der Landsgemeinde zwingend zur Abstimmung zu unterbreiten.
An der Landsgemeinde werden die Mitglieder der Kantonsregierung und des Kantonsgerichts sowie der Vertreter des Kantons im Ständerat gewählt.
Grosser Rat
Kantonsparlament ist der Grosse Rat. Seine wichtigste Aufgabe ist die Vorberatung der Verfassungs- und Gesetzesvorlagen zuhanden der Landsgemeinde. Im Weiteren erlässt er Verordnungen und Reglemente zum Vollzug der Gesetzgebung des Kantons und überwacht den Geschäftsgang aller Behörden. Ausserdem prüft und genehmigt er die Jahresrechnung, legt das Budget und den Steuersatz fest und fällt die Entscheide über die Erteilung des Landrechtes (Bürgerrechts). Schliesslich verfügt er über das Begnadigungsrecht.
Die Einsitznahme der Standeskommission (Kantonsregierung) und die Leitung des Grossen Rates durch den Landammann wurde 1995 beseitigt.
Mit den Neuwahlen im Jahre 2015 trat eine Neuregelung in Kraft, nach der die Zahl der Grossratsmitglieder auf 50 festgelegt wurde. Jedem der sechs Bezirke stehen dabei mindestens vier Vertreter zu. Die restlichen 26 Mandate werden der Einwohnerzahl nach verteilt. Nach der zuvor geltenden Regelung wählte jeder Bezirk aus den in seinem Gebiet wohnhaften Stimmberechtigten auf 300 Einwohner je ein Mitglied, wobei eine Bruchzahl von mehr als 150 Bezirkseinwohnern einen Bezirk ebenfalls zu einem Vertreter berechtigte. Aus diesem Grund war die Zahl der Grossratsmitglieder bis 2015 variabel.
Die Amtsdauer des Grossen Rates beträgt vier Jahre. Die Wahlen finden in den meisten Bezirken an offenen Bezirksgemeinden statt, in Oberegg jedoch an der Urne.
Sitzverteilung pro Bezirk (2024): Appenzell: 18; Schwende-Rüte: 18; Schlatt-Haslen: 4; Gonten: 4; Oberegg: 6; Total: 50. Insgesamt sind 11 Frauen und 39 Männer im Grossen Rat.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Exekutive – Standeskommission
Kantonsregierung ist die Standeskommission, die alljährlich von der Landsgemeinde gewählt wird. Sie zählt sieben Mitglieder, die in ihrem Amt jeweils traditionelle Amtsbezeichnungen tragen und ihren Departementen vorstehen. Die Standeskommission kennt nur eine bedingte Selbstkonstituierung: Vier ihrer Mitglieder werden vom Stimmvolk direkt in das jeweilige Amt gewählt, die drei übrigen erhalten ihre Ämter von der Standeskommission zugewiesen. Regierender und stillstehender Landammann wechseln sich in einem Turnus von zwei Jahren ab.
Seit 2026 ist Angela Koller (Mitte) als erste Frau regierende Landammann. Pius Federer (parteilos) wurde zum stillstehenden Landammann und Nachfolger von Roland Dähler (parteilos) gewählt. Die übrigen Mitglieder der Standeskommission wurden in ihren Ämtern bestätigt.<ref name="lg2026">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
| Regierungsrat | Titel | Partei | Departement |
|---|---|---|---|
| Angela Koller | Regierende Landammann | Mitte | Erziehungsdepartement |
| Pius Federer | Stillstehender Landammann | parteilos | Volkswirtschaftsdepartement |
| Monika Rüegg Bless | Statthalter | parteilos | Gesundheits- und Sozialdepartement |
| Ruedi Eberle | Säckelmeister | SVP | Finanzdepartement |
| Stefan Müller | Landeshauptmann | Mitte | Land- und Forstwirtschaftsdepartement |
| Hans Dörig | Bauherr | parteilos | Bau- und Umweltdepartement |
| Jakob Signer | Landesfähnrich | parteilos | Justiz-, Polizei- und Militärdepartement |
Bis zur Verkleinerung der Standeskommission von neun auf sieben Mitglieder 1996 gab es überdies den für das Militärwesen zuständigen Landeszeugherrn<ref>Peter Steiner: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> und den für das Sozialwesen zuständigen Armleutsäckelmeister.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Judikative
Das die Verfassungsbestimmungen über die Gerichte konkretisierende gegenwärtige Gerichtsorganisationsgesetz datiert vom 25. April 2010.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 114 kB) Eidgenössischer Stand Appenzell Innerrhoden, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2014-08-09.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
In jedem Bezirk besteht ein der ersten Gerichtsinstanz vorgeschaltetes Vermittleramt. Erste Gerichtsinstanz sind die beiden von den Bezirken gewählten Bezirksgerichte für den Inneren und den Äusseren Landesteil. Zweite Gerichtsinstanz ist die Abteilung Zivil- und Strafgericht des von der Landsgemeinde gewählten Kantonsgerichts in Appenzell.
Für den gesamten Kanton bestehen überdies eine Schlichtungsstelle für miet- und nichtlandwirtschaftliche Pachtverhältnisse, eine Schlichtungsstelle für Gleichstellungsfragen und ein Jugendgericht. Erstere beide werden von der Standeskommission, das letztgenannte vom Grossen Rat gewählt.
Die Verwaltungsgerichtsbarkeit wird von der verwaltungsgerichtlichen Abteilung des Kantonsgerichts ausgeübt.
Das Spangericht, das «dingliche Streitsachen, sofern diese Flur und Weide, Quellen und Brunnen, Bach und Holz, Steg und Weg» betrafen, sowie das Kassationsgericht, das für Nichtigkeitsklagen und -beschwerden zuständig war, wurden 1998 aufgehoben.
Bezirke
Die Bezirke sind die lokalen Verwaltungseinheiten im Kanton Appenzell Innerrhoden. Sie entsprechen den politischen Gemeinden anderer Kantone und werden daher in Statistiken usw. häufig als Gemeinden bezeichnet. Die Bezirke entstanden 1872 aus den ehemaligen Rhoden.
Nachfolgend aufgelistet sind alle fünf Bezirke per :<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesamt für Statistik ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
| Bezirk (Ort) | Einwohner | Ausländeranteil<ref>Vorlage:Metadaten Ausländeranteil CH-AI</ref> in Prozent |
|---|---|---|
| Schwende-Rüte | Vorlage:Str replace | Vorlage:FormatNumDef |
| Appenzell, Hauptort | Vorlage:Str replace | Vorlage:FormatNumDef |
| Oberegg | Vorlage:Str replace | Vorlage:FormatNumDef |
| Gonten | Vorlage:Str replace | Vorlage:FormatNumDef |
| Schlatt-Haslen | Vorlage:Str replace | Vorlage:FormatNumDef |
Da sich zwei, früher drei Bezirke (Appenzell, Schwende und Rüte) das Dorf Appenzell aufteilen, wurde schon im 16. Jahrhundert für gemeindeübergreifende Aufgaben eigens eine Spezialgemeinde gegründet, die Feuerschaugemeinde, welches das Dorf Appenzell mit seinen Aussenquartieren umfasst. Heute ist die Feuerschaugemeinde für die Baupolizei, die Feuerwehr sowie die Wasser- und Energieversorgung zuständig.
Die Bezeichnung für einen Bezirkspräsidenten ist Bezirkshauptmann, der Stellvertreter wird Stillstehender Bezirkshauptmann genannt. Die Hauptmänner haben ähnliche Funktionen wie Gemeindepräsidenten anderer Kantone.
Die vom Grossen Rat geplante Strukturreform, wonach das Innere Land (der ganze Kanton Appenzell Innerrhoden bis auf Oberegg) zu einem einzigen Bezirk zusammengeschlossen werden sollte, wurde an der Landsgemeinde vom 29. April 2012 abgelehnt. Freiwillige Fusionen einzelner Bezirke bleiben möglich.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Martin Bürki neues Mitglied der RegierungSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Neue Zürcher Zeitung (NZZ), Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Per 1. Mai 2022 fusionierten die Bezirke Schwende und Rüte zum neuen Bezirk Schwende-Rüte.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesamt für Statistik (BFS) ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Landesteile
Der Kanton teilt sich in den Inneren Landesteil (Bezirke Appenzell, Gonten, Schlatt-Haslen und Schwende-Rüte) und den Äusseren Landesteil (Bezirk Oberegg). Die beiden Landesteile sind die Träger des Gemeindebürgerrechts. Sie bilden auch den Zuständigkeitsrayon für die Schlichtungsstellen und die Bezirksgerichte sowie beispielsweise für die Baubehörde, die Erbschaftsbehörde sowie die Notfallversorgung.
Appenzell Innerrhoden im Bund
Appenzell Innerrhoden ist als ursprünglicher Halbkanton im Ständerat nur mit einem Sitz vertreten. Im Nationalrat, in dem die Sitze nach Einwohnerzahl zugeteilt werden, hat der Kanton derzeit Anspruch auf einen Sitz.
- Ständerat: Daniel Fässler, seit 2019
- Nationalrat: Thomas Rechsteiner, seit 2019
Wirtschaft
2022 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 1,2 Milliarden Schweizer Franken (Platz 26 unter den 26 Kantonen).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Mit einem BIP pro Kopf von 75'526 Franken (2022) belegte der Kanton Platz 15 und damit einen mittleren Rang.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Arbeitslosenquote von 0,6 % (November 2024) lag jedoch deutlich unter dem landesweiten Durchschnitt von 2,6 % und war der niedrigste Wert unter allen Kantonen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Ausser der Landwirtschaft ist der Kanton durch ein vielfältiges Gewerbe gekennzeichnet, u. a.:
- Goba AG (bis 2013 Mineralquelle Gontenbad AG): Mineralwasser
- Brauerei Locher
- Wyon AG: Mikrobatterien und -akkus
Verkehr
Öffentlicher Verkehr
Im Kanton Appenzell Innerrhoden verkehren acht Postautolinien. Diese versorgen den eigenen Kanton und teilweise auch noch die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen. Der Halbkanton ist ausserdem durch die Appenzeller Bahnen mit den Kantonen Appenzell Ausserrhoden mit Bahnlinien nach Gais–Teufen–St. Gallen und Urnäsch–Herisau–Gossau verbunden.
Mietwagen
Aufgrund einer Vereinbarung der Vereinigung der Strassenverkehrsämter, des Bunds und des Autovermieter-Verbands lassen Autovermieter in der Schweiz ihre Fahrzeuge im Kanton Appenzell Innerrhoden und im Kanton Waadt immatrikulieren, daher haben viele Mietautos ein Kontrollschild mit der Angabe «AI». Die Strassenverkehrsgebühren werden gemäss einer Übereinkunft nach einem festen Schlüssel auf die übrigen Kantone verteilt, die Bearbeitungsgebühren hingegen verbleiben im Kanton; so gingen 2016 rund 945'000 Franken ans Tiefbauamt des Kantons Appenzell Innerrhoden.<ref>Johannes Wey: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Bräuche
Alpfahrt und Alpabfahrt: Die Bauern bringen ihre Kühe im Frühling auf die Alp zur Sömmerung und holen sie im Herbst wieder ab. Dabei wird häufig die Appenzeller Sennentracht getragen, und die Bauern werden von Appenzeller Sennenhunden begleitet.
Literatur
- Josef Küng, Achilles Weishaupt: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Rainald Fischer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Innerrhoden (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 74). Birkhäuser AG, Basel 1984, ISBN 3-7643-1629-2.
Weblinks
| Weitere Inhalte in den Schwesterprojekten der Wikipedia:
| ||
| Datei:Commons-logo.svg | Commons | – Medieninhalte (Kategorie) |
| [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: | Wiktionary | – Wörterbucheinträge |
| Datei:Wikinews-logo.svg | Wikinews | – Nachrichten |
| [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: | Wikisource | – Quellen und Volltexte |
| [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: | Wikivoyage | – Reiseführer |
| Datei:Wikidata-logo.svg | Wikidata | – Wissensdatenbank |
- Website des Kantons Appenzell Innerrhoden
- Offizielle Statistik
- Literatur von und über Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise und Anmerkungen
<references responsive />
Aargau (AG) | Appenzell Ausserrhoden (AR) | Appenzell Innerrhoden (AI) | Basel-Landschaft (BL) | Basel-Stadt (BS) | Bern (BE) | Freiburg (FR) | Genf (GE) | Glarus (GL) | Graubünden (GR) | Jura (JU) | Luzern (LU) | Neuenburg (NE) | Nidwalden (NW) | Obwalden (OW) | Schaffhausen (SH) | Schwyz (SZ) | Solothurn (SO) | St. Gallen (SG) | Tessin (TI) | Thurgau (TG) | Uri (UR) | Waadt (VD) | Wallis (VS) | Zug (ZG) | Zürich (ZH)
Vorlage:Klappleiste/Ende Koordinaten: 47° 20′ N, 9° 26′ O; CH1903: 750428 / 244278
{{#coordinates:47,3322|9,429|primary
|dim=40000
|globe=
|name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.
|region=CH-AI
|type=adm1st
}}