Goba (Unternehmen)
Die Goba AG, bis 2013 Mineralquelle Gontenbad AG<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internet-Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Appenzell Innerrhoden ( vom 2. Januar 2016 im Internet Archive) abgerufen am 26. November 2013.</ref>, liegt beim Weiler Gontenbad im politischen Bezirk Gonten oberhalb oder westlich von Appenzell. Sie bezeichnet sich selbst als Goba, Mineralquelle und Manufaktur. Anfang März 2022 übernahm die F.G. Pfister Beteiligungen, die zur F.G. Pfister Holding gehört (siehe Möbel Pfister), 90 Prozent der Goba-Aktien.<ref name="srf">Getränkeproduzentin Goba — Flauder-Herstellerin wechselt den Besitzer. In: srf.ch. 2. März 2022, abgerufen am 2. März 2022. </ref>
Badebetrieb
Seit mindestens 1576 wird in Gonten mineralhaltiges, aus einem Hochmoor stammendes Quellwasser zum Baden und Trinken genutzt.<ref>Bad Gonten, Mineralquelle auf badgonten.ch abgerufen am 9. Dezember 2013.</ref> Als der Bäderbetrieb im 18. und 19. Jahrhundert seinen Höhepunkt erreichte, wurden entsprechende Bäderanlagen für die Gäste eingerichtet. Die Homepage des Bezirks Gonten erwähnt den Jakobsbrunnen (1515 m ü. M.) (benannt nach dem Hl. Jakob) am Nordhang des Kronbergs, westlich der Kapelle St. Jakob (1450 m), nach dem auch der Ortsteil Jakobsbad seinen Namen hat. Bis zum Ersten Weltkrieg herrschte dort ein lebhafter Badebetrieb.<ref>Kurzporträt Kirchgemeinde St. Verena Gonten Portrait auf gonten.ch unter Kirchgemeinde Gonten abgerufen am 8. Januar 2016.</ref>
Getränkefirma
1930 wurde von Josef Schmidiger erstmals Limonade, die mit Gontener Mineralwasser produziert worden war, in Flaschen abgefüllt.<ref>Goba: An einer kleinen, ergiebigen Quelle handelszeitung.ch – Artikel vom 21. Januar 2004.</ref> Daraus entwickelte sich ein kleines Unternehmen, das den regionalen Handel und die Gastronomie mit Mineralwasser und Limonaden belieferte. 1956 trat Josef Manser-Schmidiger ins Unternehmen ein, und 1968 wurde die Aktiengesellschaft Mineralquelle Gontenbad AG mit Sitz in Gonten im Kanton Appenzell Innerrhoden gegründet und im Handelsregister eingetragen. 1996 wurden neue Quellfassungen erstellt.
1999 übernahm Gabriela Manser als Quereinsteigerin (vorher pädagogisch tätig) die Führung des elterlichen Betriebes. Der Umsatz stieg unter ihrer Führung innert 6 Jahren von 2,2 auf 10 Millionen Schweizer Franken, die Mitarbeiterzahl von 9 auf 24. Ab 2007 waren es rund 30 Mitarbeitende; im Jahr 2022 73<ref name="srf"/>. Nach dem Verkauf der Goba AG an eine Beteiligungsgesellschaft im Jahr 2022 hält Gabriela Manser noch 10 Prozent der Aktien.<ref name="srf"/> Im Jahre 2005 wurde Gabriela Manser als Veuve Clicquot Business Woman of the Year ausgezeichnet.
Ursprünglich als GOBA (Gontenbad) vermarktet, wird das Mineralwasser heute als Appenzeller Mineralwasser verkauft.
Produkte
Neben dem Mineralwasser werden auch Limonaden (Citro, Grapefruit und Orange), Blütenquell-Spezialitäten (insbesondere Flauder) sowie das Goba Cola<ref>Goba Cola abgerufen am 9. Dezember 2013</ref> und Eistees hergestellt.<ref>Die «iisfee» kommt genau zur rechten Zeit Druckerei Appenzeller Volksfreund, Artikel vom 31. Mai 2012.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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