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Hörstel

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Vorlage:Hinweisbaustein

Wappen Deutschlandkarte
Datei:DE Hörstel COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 18′ N, 7° 35′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05566016}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 18′ N, 7° 35′ O
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  }}
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Steinfurt
Höhe: 45 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05566016}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 48477
Vorwahlen: 05454, 05459, 05978
Kfz-Kennzeichen: ST, BF, TE
Gemeindeschlüssel: 05 5 66 016
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kalixtusstraße 6
48477 Hörstel
Website: www.hoerstel.de
Bürgermeister: David Ostholthoff (SPD)
Lage der Stadt Hörstel im Kreis Steinfurt
<imagemap>

Bild:Hörstel in ST.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 0 254 78 254 239 139 239 0 0 0 Nordrhein-Westfalen poly 0 351 37 392 27 412 90 445 103 432 135 503 112 524 58 524 0 574 0 356 Kreis Borken poly 0 574 60 524 112 524 135 503 192 539 217 524 270 574 Kreis Coesfeld poly 299 574 441 574 456 555 439 524 421 524 394 495 378 510 350 495 324 510 308 565 Münster poly 421 524 440 524 456 556 444 574 638 574 638 506 573 485 552 451 505 445 485 432 457 445 Kreis Warendorf poly 0 305 0 254 78 254 239 139 239 0 638 0 638 474 617 495 552 451 625 412 638 351 569 351 552 328 583 239 569 211 603 211 535 120 505 139 405 105 386 44 324 31 308 80 337 90 299 150 137 272 78 283 27 283 Niedersachsen poly 324 510 352 495 378 510 394 495 421 524 457 445 421 429 421 407 368 392 324 401 316 392 299 417 316 463 307 474 Greven poly 324 361 360 370 369 392 421 407 421 361 405 337 337 305 324 337 316 337 Saerbeck poly 638 351 625 412 552 451 527 445 509 417 569 351 Lienen poly 509 417 569 351 552 328 527 328 527 309 505 305 505 309 467 309 428 351 Lengerich poly 137 510 192 474 230 474 217 524 202 539 Laer poly 230 474 217 518 273 574 307 565 324 510 307 474 299 495 239 495 Altenberge poly 137 510 192 474 135 417 103 417 Horstmar poly 257 407 299 417 316 465 299 487 248 495 230 474 Nordwalde poly 421 361 421 428 457 445 485 431 505 445 527 445 509 417 448 361 Ladbergen poly 27 412 39 392 68 392 89 370 112 392 122 417 101 417 112 438 88 445 42 426 Metelen poly 337 305 381 328 394 272 337 172 299 180 299 150 239 194 285 211 Hörstel poly 475 135 505 139 535 120 551 139 552 230 535 272 485 242 476 164 467 159 Westerkappeln poly 383 328 405 337 436 283 470 283 505 258 428 211 428 185 390 194 352 172 337 180 395 272 Ibbenbüren poly 112 392 137 361 222 351 257 405 230 474 192 470 137 417 122 417 Steinfurt poly 78 283 137 272 154 258 154 301 192 351 137 361 Wettringen poly 177 242 155 258 154 305 197 351 219 351 230 361 Neuenkirchen poly 428 180 434 211 485 242 477 169 467 161 469 150 476 139 457 129 Mettingen poly 550 139 552 229 535 272 565 283 581 238 565 209 603 205 Lotte poly 299 150 299 180 350 174 379 141 381 107 405 107 384 45 323 31 309 81 337 90 Hopsten poly 0 309 0 351 38 390 70 392 87 369 112 389 137 361 77 283 25 284 Ochtrup poly 177 241 242 194 287 213 337 305 299 321 290 320 288 332 257 350 230 351 Rheine poly 405 107 457 130 424 186 389 194 350 171 379 143 380 114 Recke poly 405 335 417 361 429 352 465 305 498 318 500 305 532 313 524 327 551 325 565 284 530 265 501 258 466 283 436 280 Tecklenburg poly 230 351 254 405 294 417 320 390 323 400 369 387 359 371 318 367 315 331 325 332 341 305 305 320 292 318 288 332 257 351 Emsdetten desc bottom-right </imagemap>

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Die Mittelstadt Hörstel (plattdeutsch Hüörsel) befindet sich am nordwestlichsten Ausläufer des Teutoburger Waldes. Das heute im Kreis Steinfurt (nördliches Nordrhein-Westfalen) liegende Stadtgebiet wird historisch auch der Region Tecklenburger Land zugeordnet. Sie wurde am 1. Januar 1975 aus den bis dahin selbstständigen Gemeinden Hörstel, Riesenbeck, Dreierwalde und der Stadt Bevergern gebildet.

Geografie

Lage

Hörstel befindet sich am äußersten, nordwestlichen Ende des Teutoburger Walds, der hier als Huckberg beginnt. Die nächsten größeren Städte sind Rheine im Westen und Ibbenbüren im Osten. Die Stadt wird von einem Abschnitt der Hörsteler Aa durchflossen. In Bergeshövede zweigt am „Nassen Dreieck“ der Mittellandkanal vom Dortmund-Ems-Kanal ab.

Nachbargemeinden

Das Stadtgebiet grenzt an insgesamt sieben Städte und Gemeinden. Die Stadt Ibbenbüren und die Gemeinde Hopsten befinden sich im Tecklenburger Land, die Städte Rheine, Emsdetten und die Gemeinde Saerbeck liegen bereits im Münsterland. Im niedersächsischen Emsland grenzen die Gemeinden Spelle und Schapen an.

Wappen der Gemeinde Spelle
Spelle
11 km
Wappen der Gemeinde Schapen
Schapen
11 km
Wappen der Gemeinde Hopsten
Hopsten
7 km
Wappen Stadt Rheine
Rheine
10 km
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Wappen der Stadt Ibbenbüren
Ibbenbüren
9 km
Wappen der Stadt Emsdetten
Emsdetten
14 km
Wappen der Gemeinde Saerbeck
Saerbeck
15 km

Stadtgliederung

Datei:Hörstel Ortsteile.png
Ortsteile von Hörstel

Zur Stadt Hörstel gehören die Stadtteile

Die Ortschaften

gelten nicht als Ortsteile der Stadt, sondern als Bauerschaften. Bergeshövede und Birgte gehören zum Stadtteil Riesenbeck. Gravenhorst und Ostenwalde zum Stadtteil Hörstel.

Geschichte

Datei:Knollmanns Muehle Hoerstel 001.jpg
Die ab 1796 errichtete Knollmanns Mühle in Hörstel.

1955 begannen die Weißen Väter auf dem Harkenberg in Hörstel ein Kloster zu bauen, das 1957 eröffnet wurde und in dem das „Paulushaus“ genannte Noviziat der deutschen Provinz eingerichtet wurde. Dort wurden bis 1967, als das Noviziat verlegt wurde, 385 Novizen ausgebildet und auf die Mission in Afrika vorbereitet.<ref>Ehemaliges Missionshaus St. Paulus Hörstel / Westfalen, abgerufen am 19. April 2021.</ref> Das Kloster der Weißen Väter in Hörstel bestand fort, dort wohnten zuletzt vor allem ältere Patres, die aus der Mission in Afrika zurückgekehrt waren.<ref>Bernd Pehle: 60 Jahre Weiße Väter in Hörstel, abgerufen am 19. April 2021.</ref> 2021 verließen die letzten Weißen Väter Hörstel.<ref>Marianne Sasse: Der letzte Weiße Vater verlässt Hörstel und kehrt nach Mosambik zurück. In: Kirche+Leben, 21. März 2021, S. 19.</ref>

Die heutige Stadt Hörstel entstand am 1. Januar 1975 durch den Zusammenschluss der bisherigen Stadt Bevergern mit den Gemeinden Dreierwalde, Hörstel und Riesenbeck.<ref></ref> Eine Fläche der ehemaligen Gemeinde Rheine rechts der Ems von 3,00 km², auf der damals 212 Personen lebten, kam hinzu.<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 90.</ref> Die Stadtrechte brachte der Ortsteil Bevergern ein, die urkundlich am 25. Juli 1366 durch Nikolaus Graf zu Tecklenburg und seinen Sohn Otto verliehen wurden.<ref>Norbert Voß: Der Kreis Tecklenburg - Amt Riesenbeck. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart und Aalen 1973, ISBN 3-8062-0108-0.</ref>

Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung der Stadt Hörstel:

Einwohnerentwicklung
Datum Einwohner
31.12.1996 18.632<ref name="1998 IVZ"/>
31.12.1997 19.080<ref name="1998 IVZ">pd: Stadt Hörstel hat mehr als 19.000 Einwohner. In: Ibbenbürener Volkszeitung. Nr. 14, 17. Januar 1998, S. ibb13 (ivz-aktuell.de [abgerufen am 31. Dezember 2025]).</ref>
31.03.2024 21.840<ref>Zahlen, Daten, Fakten. In: hoerstel.de. Stadt Hörstel, 2024, abgerufen am 31. Dezember 2025.</ref>


Politik

Stadtrat

Die Sitzverteilung im Rathaus nach der Kommunalwahl vom 14. September 2025:

Partei / Liste Sitze
CDU 17
SPD 9
Grüne 3
UWG 2
Linke 2
FDP 1

Bürgermeister

Bürgermeister der Stadt ist David Ostholthoff (SPD), der im September 2015 in der Stichwahl mit 51,30 % der Stimmen gewählt<ref>Bürgermeisterstichwahl - Kommunalwahlen 2015 in der Stadt Hörstel - Gesamtergebnis. Abgerufen am 4. November 2020.</ref> und 2020 mit 74,08 % sowie 2025 mit 54,62 % im Amt bestätigt wurde.<ref>Wahl des Bürgermeisters - Kommunalwahlen 2020 in der Stadt Hörstel - Gesamtergebnis. Abgerufen am 4. November 2020.</ref><ref>Kommunalwahlen 2025 in der Stadt Hörstel - Gesamtergebnis. Abgerufen am 14. September 2025.</ref>

Ehemalige Bürgermeister

Wappen

Waagerecht geteilter Schild, oben gespalten. Vorn im roten Feld ein goldenes (gelbes) Eichenblatt aus dem Wappen der ehemaligen Gemeinde Dreierwalde. Im goldenen (gelben) hinteren Feld eine rote Pflugschar aus dem Wappen der ehemaligen Gemeinde Riesenbeck. Im goldenen (gelben) Schildfuß befindet sich ein rechtsgerichteter schwarzer Biberkopf mit roter Zunge aus dem Wappen der ehemaligen Stadt Bevergern. Das Gold (Gelb) steht für die ehemalige Gemeinde Hörstel.

Wappen vor 1975 der Hörsteler Ortsteile:

Städtepartnerschaften

Hörstel pflegt Städtepartnerschaften mit<ref>Informationen der Stadtverwaltung zu den Städtepartnerschaften; abgerufen am 21. Februar 2013</ref>

  • Mit der sächsischen Stadt Lunzenau verbindet Hörstel eine Städtefreundschaft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Das Wasserschloss Surenburg im Ortsteil Riesenbeck und dessen Geschichte reicht bis in das 15. Jahrhundert zurück. Nach der Eroberung des Amtes Bevergern durch das Hochstift Münster von der Grafschaft Tecklenburg wurde es vermutlich durch den Bischof von Münster im Jahr 1400 errichtet. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte erst 1474 als Wohnsitz der Herren von Langen und wurde in seiner heutigen Gestalt ab dem 18. Jahrhundert umgebaut. Die Surenburg ist das bekannteste Wasserschloss im Tecklenburger Land.<ref>Stadt Hörstel: Schloss Surenburg. In: www.hoerstel.de. Abgerufen am 10. Dezember 2019.</ref>

Das Kloster Gravenhorst wurde durch den tecklenburgischen Ministerialen Konrad von Brochterbeck im Jahr 1256 gegründet. In den folgenden 50 Jahren nach Gründung konnte Gravenhorst überwiegend Güter der Tecklenburger Grafen und ihrer Ministerialen erwerben. Bei den Besitzverhältnissen ist auffällig, dass viele der Vorbesitzer zum engeren Gefolge der Grafen gehörten. Der klösterliche Besitzschwerpunkt lag dabei im südwestlichen Tecklenburger Land. 2004 wurde das ehemalige Kloster vollkommen renoviert und wird heute als Kunsthaus genutzt. Gravenhorst ist neben Leeden und Schale eines von drei Zisterzienserinnenkloster, das im 13. Jahrhundert im Tecklenburger Land entstand.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Uni-Münster - Das Kloster Gravenhorst (Memento vom 9. November 2013 im Internet Archive) (PDF; 86 kB)</ref>

Kriegsgräberstätten

Auf folgenden Friedhöfen befinden sich Kriegsgräber:

  • Riesenbeck-Birgte / Kriegsgräberstätte Brumleytal (42)
  • Hörstel / Alter Katholischer Friedhof (1)
  • Bevergern / Katholischer Friedhof (3)
  • Dreierwalde / Katholischer Friedhof (69)
  • Hörstel-Gravenhorst / Katholischer Friedhof (6)
  • Riesenbeck / Katholischer Friedhof (23)
  • Hörstel-Harkenberg / Evangelischer Friedhof (9)

Erholungsgebiete und Wanderwege

Südlich des Bahnhofs befindet sich der Bürgerpark Hörstel.

Der Hermannsweg, ein Wanderweg durch den Teutoburger Wald auf den Spuren von Arminius, führt durch Bevergern und Riesenbeck. In der Umgebung von Hörstel gibt es zahlreiche Waldwanderwege. In der Nähe liegt der Torfmoorsee als Naherholungsgebiet.

Rad- und Wanderwege

Sport

Die größten Sportvereine in den jeweiligen Stadtteilen sind der SC Hörstel (ca. 1700 Mitglieder), Brukteria Dreierwalde (knapp 1000 Mitglieder), Stella Bevergern (über 1500 Mitglieder) und der SV Teuto Riesenbeck (2000 Mitglieder). Alle vier Vereine bieten eine Vielzahl an Mannschafts- und Einzelsportarten an. Sie gehören dem Stadtsportverband Hörstel an. Über ihre Sportförderungsgesellschaft DBRH GmbH haben sie 2009 eine neue Zweifach-Sporthalle („Grüne Halle“) im Vogelsang in Riesenbeck erbaut, die sich seit 2020 im Besitz der Stadt Hörstel befindet.

Das Gelände rund um die Surenburg gilt als Mekka der deutschen Gespannfahrer, hier werden nationale und internationale Meisterschaften abgehalten.

Am Torfmoorsee haben sich einige Wassersportvereine angesiedelt. Die Seglergemeinschaft Hörstel 1978 e. V. nutzt diesen See zum Segeln und Windsurfen. Der Angelsportverein Bevergern 1968 e. V. hat sich dort angesiedelt. Die DLRG unterhält dort eine eigene Station. Der jährliche „Riesenbecker Triathlon“ des SV Teuto Riesenbeck findet am Torfmoorsee statt.

Verkehr

Schienenverkehr

Datei:Ehemaliger Bahnhof Hörstel hinten.jpg
Haltepunkt Hörstel

Der Haltepunkt Hörstel liegt an der Bahnstrecke Löhne–Rheine. Im Schienenpersonennahverkehr verkehren hier der RE 60Ems-Leine-Express“ und die RB 61Wiehengebirgs-Bahn“.

Linie Verlauf Takt
RE 60 Ems-Leine-Express:
Rheine – Hörstel – Ibbenbüren-Esch – Ibbenbüren – Ibbenbüren-Laggenbeck – Osnabrück Altstadt – Osnabrück Hbf – Melle – Bünde (Westf) – Kirchlengern – Löhne (Westf) – Bad Oeynhausen – Porta Westfalica – Minden (Westf) – Bückeburg – Stadthagen – Haste (Han) – Wunstorf – Hannover Hbf – Lehrte – Hämelerwald – Vöhrum – Peine – Vechelde – Braunschweig Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2021
120 min
RB 61 Wiehengebirgs-Bahn:
Hengelo – Oldenzaal – Bad Bentheim – Schüttorf – Salzbergen – Rheine – Hörstel – Ibbenbüren-Esch – Ibbenbüren – Ibbenbüren-Laggenbeck – Osnabrück Altstadt – Osnabrück Hbf – Wissingen – Westerhausen – Melle – Bruchmühlen – Bünde (Westf) – Kirchlengern – Hiddenhausen-Schweicheln – Herford – Brake (b Bielefeld) – Bielefeld Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2021
60 min

Für den Güterverkehr stehen am nördlichen Rand des Stadtgebietes die Bahnhöfe Hörstel-Ostenwalde und Uthuisen an der Tecklenburger Nordbahn zur Verfügung.


Busverkehr

Im Straßenpersonennahverkehr verbindet montags bis samstags im Stundentakt der Taxibus der Linie T60 die Stadtteile Hörstel, Riesenbeck und Bevergern miteinander. Die Regionalbuslinie 190 verbindet den Stadtteil Dreierwalde mit Hopsten und Rheine, wo sich der nächste Fernverkehrsbahnhof befindet. Die Buslinie R21 verbindet die Stadtteile Riesenbeck und Bevergern im Stundentakt mit Rheine und Ibbenbüren.

Im öffentlichen Personennahverkehr gilt der Westfalentarif (Verkehrsgemeinschaft Münsterland), der NRW-Tarif sowie in den Regionalzügen der Niedersachsentarif (Niedersachsen-Ticket im RB 61 gültig bis Herford).


Straßenverkehr

Hörstel liegt an der Bundesautobahn 30; nahe dem Ortszentrum des Stadtteils Hörstel liegt die gleichnamige Anschlussstelle Hörstel.

Verkehrsentwicklung auf der Bundesautobahn 30 im Bereich zwischen den Anschlussstellen "Hörstel" und "Rheine-Kanalhafen" im täglichen Durchschnitt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/archiv.ivz-aktuell.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Ibbenbürener Volkszeitung am 31.08.2012:"Da hilft nur noch Ohren zuhalten"</ref>

Jahr 2000 2005 2010
Anzahl der erfassten Fahrzeuge 31.077 34.879 37.377

2010 wurden im Durchschnitt 10.057 Lkw sowie 27.320 Pkw erfasst.

Flugverkehr

Der nächste Verkehrslandeplatz liegt in Rheine. Der Flughafen Münster-Osnabrück befindet sich in ca. 20 Kilometern Entfernung in Greven.

Schiffsverkehr

Hörstel liegt direkt am Mittellandkanal (MLK) sowie am Dortmund-Ems-Kanal (DEK).

Beide Kanäle treffen am sogenannten „Nassen Dreieck“ in Riesenbeck-Bergeshövede aufeinander. Das „Nasse Dreieck“ bezeichnet das Wasserstraßendreieck, bei dem der Mittellandkanal vom Dortmund-Ems-Kanal abzweigt und den Teutoburger Wald quert. Das Nasse Dreieck ist ein wichtiger Knotenpunkt für die Binnenschifffahrt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Medien

Öffentliche Einrichtungen

Bäder

In Riesenbeck befindet sich ein kommunales Hallenbad. Der Torfmoorsee ist zum Baden freigegeben.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • Ludger Beerbaum (* 26. August 1963 in Detmold), Springreiter und Olympiagewinner, wohnt und trainiert in Riesenbeck
  • Peter Niemeyer (* 22. November 1983 in Mettingen), Fußballspieler, wuchs in Riesenbeck auf und begann seine sportliche Laufbahn beim SV Teuto Riesenbeck
  • Marius Bülter (* 29. März 1993 in Ibbenbüren), Fußballspieler, wuchs in Dreierwalde auf und begann seine sportliche Laufbahn beim SV Brukteria Dreierwalde

Filmdokumentationen

  • Detlef Muckel (* 1. August 1970 in Bochum), Regisseur aus Rheine-Mesum, drehte den Film Leben und Sterben 45. Der Dokumentarspielfilm beschäftigt sich mit den Kämpfen im Brumleytal am Ende des Zweiten Weltkrieges.

Literatur

  • Franz-Josef Wissing (red.) et al.: Hörstel – gestern und heute – oder wie aus einer Bauerschaft eine Stadt wurde. Das Heimatbuch der Ortschaft Hörstel bis zur Stadtwerdung. Herausgegeben vom Heimatverein Hörstel. F.-J. Wissing, Hörstel 1987.
  • Autorenkollektiv: 25 Jahre Stadt Hörstel. 1975–2000. Stadt Hörstel / A. Schöwe, Hörstel und Riesenbeck 2000, ISBN 3-89714-777-7.
  • Autorenkollektiv: Riesenbeck. Aus Vergangenheit und Gegenwart eines münsterländischen Dorfes. Herausgegeben im Rheinheldis-Gedenkjahr 1962 vom Heimatverein Riesenbeck. Riesenbeck 1962.
  • Autorenkollektiv: Bevergern. Geschichte und Geschichten um eine alte Stadt. Stadtverwaltung Bevergern, Bevergern 1966.
  • Autorenkollektiv: Dreierwalde wie es war und wurde. Herausgegeben von der Gemeinde Dreierwalde in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Dreierwalde, Dreierwalde 1971.
  • Reinhard Niehoff, Klaus H. Peters, Georg Pistorius: Hörstel. Fotografische Impressionen. Bevergern, Dreierwalde, Hörstel, Riesenbeck. Lammert, Hörstel-Riesenbeck 1992.
  • Ottilie Baranowski, Walter Kinast: Päörtkes, Püttkes, Pädtkes: Tore, Brunnen, Wege. Bevergern. Herausgegeben vom Heimatverein Bevergern. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1989, ISBN 3-921290-39-2.
  • Hein Schlüter: Pättkerii düör Hüössel. Gesammelte Texte aus der Ibbenbürener Volkszeitung über das Leben im Dorf Hörstel in der Zeit von 1931 bis 1991. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1995, ISBN 3-921290-82-1.

Weblinks

Commons: Hörstel (Stadt) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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