Zum Inhalt springen

Neuenkirchen (Münsterland)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Neuenkirchen (Kreis Steinfurt) COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 14′ N, 7° 22′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05566060}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 14′ N, 7° 22′ O
 {{#coordinates:52,241111111111|7,3688888888889|primary
dim= globe= name= region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Steinfurt
Höhe: 58 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05566060}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 48485
Vorwahl: 05973
Kfz-Kennzeichen: ST, BF, TE
Gemeindeschlüssel: 05 5 66 060
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 16
48485 Neuenkirchen
Website: www.neuenkirchen.de
Bürgermeister: Wilfried Brüning (parteilos)
Lage der Gemeinde Neuenkirchen im Kreis Steinfurt
<imagemap>

Bild:Neuenkirchen in ST.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 0 254 78 254 239 139 239 0 0 0 Nordrhein-Westfalen poly 0 351 37 392 27 412 90 445 103 432 135 503 112 524 58 524 0 574 0 356 Kreis Borken poly 0 574 60 524 112 524 135 503 192 539 217 524 270 574 Kreis Coesfeld poly 299 574 441 574 456 555 439 524 421 524 394 495 378 510 350 495 324 510 308 565 Münster poly 421 524 440 524 456 556 444 574 638 574 638 506 573 485 552 451 505 445 485 432 457 445 Kreis Warendorf poly 0 305 0 254 78 254 239 139 239 0 638 0 638 474 617 495 552 451 625 412 638 351 569 351 552 328 583 239 569 211 603 211 535 120 505 139 405 105 386 44 324 31 308 80 337 90 299 150 137 272 78 283 27 283 Niedersachsen poly 324 510 352 495 378 510 394 495 421 524 457 445 421 429 421 407 368 392 324 401 316 392 299 417 316 463 307 474 Greven poly 324 361 360 370 369 392 421 407 421 361 405 337 337 305 324 337 316 337 Saerbeck poly 638 351 625 412 552 451 527 445 509 417 569 351 Lienen poly 509 417 569 351 552 328 527 328 527 309 505 305 505 309 467 309 428 351 Lengerich poly 137 510 192 474 230 474 217 524 202 539 Laer poly 230 474 217 518 273 574 307 565 324 510 307 474 299 495 239 495 Altenberge poly 137 510 192 474 135 417 103 417 Horstmar poly 257 407 299 417 316 465 299 487 248 495 230 474 Nordwalde poly 421 361 421 428 457 445 485 431 505 445 527 445 509 417 448 361 Ladbergen poly 27 412 39 392 68 392 89 370 112 392 122 417 101 417 112 438 88 445 42 426 Metelen poly 337 305 381 328 394 272 337 172 299 180 299 150 239 194 285 211 Hörstel poly 475 135 505 139 535 120 551 139 552 230 535 272 485 242 476 164 467 159 Westerkappeln poly 383 328 405 337 436 283 470 283 505 258 428 211 428 185 390 194 352 172 337 180 395 272 Ibbenbüren poly 112 392 137 361 222 351 257 405 230 474 192 470 137 417 122 417 Steinfurt poly 78 283 137 272 154 258 154 301 192 351 137 361 Wettringen poly 177 242 155 258 154 305 197 351 219 351 230 361 Neuenkirchen poly 428 180 434 211 485 242 477 169 467 161 469 150 476 139 457 129 Mettingen poly 550 139 552 229 535 272 565 283 581 238 565 209 603 205 Lotte poly 299 150 299 180 350 174 379 141 381 107 405 107 384 45 323 31 309 81 337 90 Hopsten poly 0 309 0 351 38 390 70 392 87 369 112 389 137 361 77 283 25 284 Ochtrup poly 177 241 242 194 287 213 337 305 299 321 290 320 288 332 257 350 230 351 Rheine poly 405 107 457 130 424 186 389 194 350 171 379 143 380 114 Recke poly 405 335 417 361 429 352 465 305 498 318 500 305 532 313 524 327 551 325 565 284 530 265 501 258 466 283 436 280 Tecklenburg poly 230 351 254 405 294 417 320 390 323 400 369 387 359 371 318 367 315 331 325 332 341 305 305 320 292 318 288 332 257 351 Emsdetten desc bottom-right </imagemap>

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Neuenkirchen-Totale.jpg
Blick auf den Ortskern mit der Pfarrkirche St. Anna von Nord-Westen

Neuenkirchen (plattdeutsch Nienkiärken) ist eine westfälische Gemeinde im nördlichen Münsterland. Sie gehört zum Kreis Steinfurt.

Geografie

Geografische Lage

Neuenkirchen liegt am nordwestlichen Rand von Nordrhein-Westfalen und grenzt an Niedersachsen. Ein westlicher Ausläufer des Teutoburger Waldes, der Thieberg, durchzieht in Westostrichtung als abgerundeter Höhenrücken den nördlichen Ortsteil. Hier, am so genannten Dörper Berg befindet sich mit 84 m über NN auch die höchste Erhebung der Gemeinde.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, Münsterländische Volkszeitung, 1. März 2008. Abgerufen am 5. November 2014Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Von Süd bis Nord prägt der Münsterländer Kiessandzug das ganze westliche Gemeindegebiet. Viele Kiefernwälder und ehemalige Baggerseen kennzeichnen den Verlauf dieser saaleeiszeitlichen Ablagerung. Besonders der fast 50 ha große Offlumer See ergänzt die Münsterländer Parklandschaft und lädt zur Erholung ein. In Clemenshafen durchfließt der Frischhofsbach das südliche Gemeindegebiet in Richtung Ems. Im Südwesten der Gemeinde fließt der Düsterbach nach Nordwesten und mündet zwischen Maxhafen und der Bauerschaft Offlum in die Steinfurter Aa. In der Nähe des Ortskerns entspringen der Wambach und der Offlumer Rhin. Der Wambach fließt nach Osten der Ems zu, während der Offlumer Rhin nach Westen fließt und in die Steinfurter Aa mündet.

Nachbargemeinden

Neuenkirchen grenzt an die westfälischen Städte Rheine im Nordosten, Emsdetten im Südosten und die Kreisstadt Steinfurt im Süden. Im Westen liegt die Gemeinde Wettringen und im Norden die niedersächsische Gemeinde Salzbergen.

Gemeindegliederung

Geschichte

Datei:St Anna Neuenkirchen.jpg
Die Pfarrkirche St. Anna

Die ursprüngliche Bezeichnung des heutigen Ortskerns ist Snedwinkel oder auch Snedwinkela, was so viel wie „Schnittwinkel“ bedeutete und wohl von der Lage zwischen den Gauen Bursibant und Skopingau herrührt. Zu dieser Zeit gehörte die Bauerschaft Snedwinkel politisch und kirchlich zu Rheine. Auch heute noch erinnern die „Snedwinkelstraße“ und die ehemalige „Snedwinkela-Realschule“ an den alten Namen.

Seine erste urkundliche Erwähnung findet Neuenkirchen im Jahr 1247, in welcher Bischof Ludolf von Münster den dortigen Bauerschaften gestattet, eine „Neue Kirche“ in Snedwinkel zu bauen, worauf der Name Neuenkirchen zurückgeht. Aus dem älteren, u. a. auf Karten überlieferten Namen Nyenkerken entwickelte sich die heutige Dialektform Nienkiärken.

Am Ort dieser ersten Kirche gab es mindestens zwei Nachfolgebauten. Die heutige St.-Anna-Kirche wurde in den Jahren 1896 bis 1899 im Stil der Neuromanik nach dem Vorbild der Andernacher Marienkirche und der Abteikirche Maria Laach errichtet und dient als katholische Pfarrkirche.

Neuenkirchen gehörte seit 1816 zum Kreis Steinfurt im Regierungsbezirk Münster. Von 1844 bis zur Aufhebung aller preußischen Einzelgemeindeämter im Jahre 1934 bildete die Gemeinde Neuenkirchen ein eigenes Amt.<ref>Amtsblatt der Regierung in Münster 1844, S. 35</ref>

Das Flugunglück von Neuenkirchen am 20. Mai 1944 forderte 24 Todesopfer.

Am 1. Januar 1975 wurde Neuenkirchen um kleine Gebietsteile der ehemaligen Gemeinden Mesum (10 ha mit damals 11 Einwohnern) und Rheine links der Ems (1,00 km² mit damals 55 Einwohnern) vergrößert.<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.</ref>

Religion

Datei:St Josef in St Arnold.jpg
St. Josef-Kirche
Datei:Neuenkirchen-gnadenkirche.jpg
Evangelische Gnadenkirche

Der größte Teil der Bevölkerung ist römisch-katholischer Konfession. Die Pfarrgemeinde trägt den Namen St. Anna. Zu ihr gehört die ortsbildprägende St.-Anna-Kirche und die St.-Josef-Kirche im Ortsteil St. Arnold. Regelmäßige Gottesdienste finden zusätzlich im Antonius-Stift statt.

Die evangelischen Bürger der Gemeinde feiern ihre Gottesdienste in der Gnadenkirche an der Emsdettener Straße. Seit einigen Jahren gibt es, vorwiegend durch Zuwanderung, auch orthodoxe und muslimische Einwohner.

Konfessionsstatistik

Aufgegliedert nach der Religionszugehörigkeit waren von den Gemeindeeinwohnern 9762 (69,1 %) katholisch, 1581 (11,2 %) evangelisch und 2780 (19,7 %) gehörten verschiedenen oder keiner Religionsgesellschaft an (Stand Ende 2018).<ref>Neuenkirchen Mitteilungsblatt Januar 2019</ref> Mit Stand 31. Dezember 2021 waren aufgegliedert nach der Religionszugehörigkeit 9.364 Personen (66,4 %) katholisch, 1.571 (11,1 %) evangelisch und 3.170 (22,5 %) gehören verschiedenen oder keiner Glaubensgemeinschaft an.<ref>neuenkirchen.de, abgerufen am 11. Januar 2022</ref>

Politik

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Kommunalwahl 2025<ref>Ratswahl – Kommunalwahlen 2025 in der Gemeinde Neuenkirchen – Gesamtergebnis. Abgerufen am 5. November 2025.</ref>
Wahlbeteiligung: 70,87 % (2020: 67,8 %)
 %
50
40
30
20
10
0
49,84 %
19,48 %
13,5 %
11,46 %
5,72 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2020
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+6,79 %p
−5,21 %p
−8,35 %p
+1,04 %p
+5,72 %p

Gemeinderat

Datei:Neuenkirchen-Rathaus.jpg
Rathaus

Die Kommunalwahl am 14. September 2025 ergab folgende Sitzverteilung im Gemeinderat:

  • CDU: 13 Sitze (+/− 0)
  • SPD: 5 Sitze (− 2)
  • GRÜNE: 4 Sitze (- 3)
  • FDP: 3 Sitze (±0)
  • Linke: 1 Sitz (+ 1) (2020 nicht angetreten)

Bürgermeister

ehrenamtlich

  • 1945–1946: Karl Evers (durch britische Besatzungsmacht eingesetzt)
  • 1946: Bernhard Albers
  • 1946–1951: Josef Gottke (CDU)
  • 1951–1975: Bernhard Lorenbeck (CDU)
  • 1975–1979: Walter Schmiddem (CDU)
  • 1979–1993: Tonius Weiland (CDU)
  • 1993–1994: Heinz Schürmann (CDU)
  • 1994–1999: Karl Berning (SPD)

hauptamtlich

Gemeindedirektoren

hauptamtlich

  • 1946–1960: Albert Baving
  • 1960–1972: Josef Kreyenschulte
  • 1972–1994: Peter Niemann
  • 1994–1999: Wolfgang Strotmann

Mit der Verwaltungsreform der Kreise in NRW wurde das Amt des Gemeindedirektors 1999 abgeschafft.

Wappen

Die Gemeinde führt seit 1939 ihr Wappen.

Die Blasonierung lautet wie folgt: „Von Rot und Gold im Wellenschnitt schräggeteilter Schild, oben mit drei aufrechten gebündelten goldenen Ähren, unten mit einem schräggestellten roten Weberschiffchen belegt.“

„Das Wappen der Gemeinde Neuenkirchen nimmt Bezug auf die Lage am Max-Clemens-Kanal, der innerhalb der Gemeindegrenze noch erhalten ist. Ferner nimmt es Bezug auf die Landwirtschaft – die Ähren bilden das Ornament einer alten Schützenkette von 1798, auch an Häuserfronten und Gittern der Gemeinde findet man das Motiv der 3 Gerstenähren – und auf die heimische Textilindustrie (Weberschiffchen). Die Farben rot und gold sind die der Grafschaft Steinfurt als ehemalige Landesherrschaft.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />750 Jahre Neuenkirchen 1247–1997

Beiträge zur Geschichte der Gemeinde von Heinrich Fischer und Robert Wehmschulte

Seite 3

Gemeindepartnerschaften

Neuenkirchen unterhält eine Partnerschaft zur thüringischen Gemeinde Heyerode im Eichsfeld. Die frühere Partnerschaft zur niederländischen Gemeinde Hengelo erlosch mit deren Eingliederung in die Stadt Bronckhorst.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wasserversorgung

Die Trinkwasserversorgung erfolgt durch die Gemeindewerke Neuenkirchen GmbH.<ref>gemeindewerke-neuenkirchen.de Homepage der Gemeindewerke Neuenkirchen GmbH</ref>

Wirtschaft

In Neuenkirchen gibt es drei Gewerbegebiete.

Gewerbegebiet Nord

Datei:Neuenkirchen-nord-4.jpg
Gewerbegebiet Neuenkirchen Nord 4. Erweiterung im Juni 2014

Das Gewerbegebiet Nord liegt an der Rheiner Straße (K 60) und der Salzbergener Straße (K 66). Das Gebiet ist erschlossen durch die Dieselstraße. An der Dieselstraße befindet sich der Wertstoffhof der Gemeinde.

Seit 2013 ist die 4. Erweiterung des Gewerbegebietes (7,2 ha) im Aufbau. Westlich der Salzbergener Straße erfolgt die Anbindung durch die Daimler- und die Siemensstraße.

Gewerbegebiet Süd

Datei:Neuenkirchen-sued-infotafel.jpg
Informationstafel an der Erlenstraße

Das älteste Neuenkirchener Gewerbegebiet liegt an der B 70, der Emsdettener Straße (L 583) und dem Burgsteinfurter Damm. Erschlossen ist das Gebiet durch die Erlenstraße, die Eschenstraße, die Ulmenstraße und die Straße Am Wambach.

Gewerbegebiet St. Arnold

Datei:Gewerbegebiet-st-arnold-2014.jpg
Gewerbegebiet St. Arnold 2014, vor den Hallen entsteht die südliche Erweiterung

Das Gewerbegebiet liegt im Ortsteil St. Arnold an der Emsdettener Straße (L 583). Seit dem Jahr 2014 ist die südliche Erweiterung im Aufbau.

Bildung

Schulen

Kindertageseinrichtungen

Datei:St-antonius-neuenkirchen-2014.jpg
Kita St. Antonius

Es gibt insgesamt zehn Kindertageseinrichtungen.

  • Vier in katholischer Trägerschaft: St. Antonius, St. Josef, Kleine Freunde, Hand in Hand
  • Zwei in Trägerschaft des DRK: Korallenriff, Zwergenburg
  • Zwei in Trägerschaft des Caritas: Abenteuerland, Pusteblume
  • Zwei in Trägerschaft des jfd Rheine: Hoppetosse, Buchenbande

Die Kitas St. Josef, Korallenriff und Abenteuerland sind Familienzentren. Eine Besonderheit in Neuenkirchen ist das Netzwerk Familienzentrum an dem alle Kindertageseinrichtungen teilhaben.

Verkehr

Neuenkirchen im Netz der Bundesstraßen und Autobahnen
Neuenkirchen im Netz der Bundesstraßen und Autobahnen
Datei:Kreisverkehr-N-totale.jpg
Beginn der L 580 in Neuenkirchen am Kreisverkehr mit der B 70

Straßenverkehr

Die Bundesstraße 70 verbindet als Kraftfahrstraße den Ort im Norden mit der Autobahn 30. Im Süden sind zusätzlich über die Landesstraße L 580 (ehemals Bundesstraße 499) und die Bundesstraße 54 die Autobahn 1 und die Autobahn 31 zu erreichen.

Busverkehr

Der Busverkehr ist über den Regionalverkehr Münsterland geregelt. Es gibt folgende Linienverbindungen:

Schienenverkehr

Der Bahnhof Neuenkirchen (Kr Steinfurt) lag an der Bahnstrecke Ochtrup–Rheine. Diese ist inzwischen stillgelegt. Über den 7 km entfernten Bahnhof Rheine besteht Anschluss an das Schienennetz der DB Netz AG.

Schiffsverkehr

Der nächstgelegene Binnenhafen befindet sich in Rheine am Dortmund-Ems-Kanal. Er ist über die B 70 und die A 30 in 20 Minuten zu erreichen.

Luftverkehr

Der nächstgelegene internationale Verkehrsflughafen ist der Flughafen Münster/Osnabrück in Greven. Er ist etwa 30 km entfernt.

Sehenswürdigkeiten

  • Katholische Pfarrkirche St. Anna
  • Naherholungsgebiet Offlumer See

Kultur

Musik

Musikschule / Zweckverband Ochtrup, Neuenkirchen, Metelen, Wettringen

Regelmäßige Veranstaltungen

Datei:Kuerbisfestival.jpg
Kürbisfestival 2007
Datei:Neuenkirchen-Villa-Hecking.jpg
Begegnungszentrum „Villa Hecking“
  • Flohmarkt im Frühling am letzten Samstag in den Osterferien
  • Oldtimersonntag am ersten Sonntag im Mai
  • Kindertag im Juni
  • Neuenkirchener Kirmes am dritten Wochenende im August
  • Volkslauf im Sommer
  • Kürbisfestival im Oktober
  • Sterntalermarkt im Dezember

Öffentliche Einrichtungen

  • Begegnungszentrum „Villa Hecking“<ref>Garten der Villa Hecking bei LWL-GeodatenKultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe</ref>
  • Öffentliche Büchereien (Kath. Bücherei St. Anna, kath. Bücherei St. Josef)
  • Jugendzentren „Mc Fly“ und "Theo"
  • Jugendzentrum „Tante Ju“
  • Netzwerk Familienzentrum<ref>Netzwerk Familienzentrum Abgerufen am 18. August 2010</ref>

Kulturpreisträger des Kreises Steinfurt

"Für sein herausragendes Engagement für die Kunstförderung und seine literarischen Leistungen."<ref>Buch:UNSER KREIS 2002; Jahrbuch des Kreises Steinfurt; Seiten 78–81; ISBN 3-926619-67-8</ref>
"Für ihr langjähriges Engagement als Kulturpädagogin, Theaterleiterin und Schauspielerin, mit dem sie einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Bildung ihres jungen Publikums leistet."<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kulturpreisträger, Kreis Steinfurt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. Juli 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kreis-steinfurt.de</ref>

Sport

Ein bundesweit bekanntes Aushängeschild der Gemeinde ist das Tanzkorps Rote Husaren. Der seit über 50 Jahren bestehende Verein ist mehrfach deutscher Meister im karnevalistischen Tanzsport, zuletzt im Jahr 2018.<ref>rote-husaren-neuenkirchen.de Homepage der Rote Husaren Neuenkirchen</ref>

Sportvereine

In der Gemeinde gibt es zwei große Sportvereine, den SuS Neuenkirchen und den TuS St. Arnold.

Fußball

Der bekannteste Fußballverein in Neuenkirchen ist der SuS Neuenkirchen. Seit 2012 spielt die erste Mannschaft in der sechsthöchsten Spielklasse, der Westfalenliga. Die Heimspiele werden im Waldstadion ausgetragen. Auch andere Abteilungen, wie Handball, Badminton und Tischtennis, gibt es im Verein.

Im Ortsteil St. Arnold gibt es den TuS St. Arnold, der auch über eine Frauenfußballabteilung und andere Sportabteilungen (z. B. Badminton und Tennis) verfügt.

Weitere Sportarten

  • DLRG Neuenkirchen/Wettringen (Rettungssport)
  • VSS Neuenkirchen (Sportschützen)
  • Karate Kyokai Neuenkirchen (Karate)
  • ZRFV Neuenkirchen (Reitsport)
  • TC Grün-Weiß Neuenkirchen (Tennis)
  • St. Hubertus Ulmker (Reitsport)
  • Margarethenhof (Reitsport)
  • Badminton

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Maria Hecking
  • Eduard Veltmann
  • Josef Gottke
  • Dr. med. August Mammes
  • Heinrich Fischer

Ehrenbürgermeister

  • Bernhard Lorenbeck

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen

Attraktionen

Offlumer See

Regionale 2004, Projekt: „Sprung über die Kiesbank“: Gestaltung des Offlumer See mit Strandpromenade, Badestelle, Trichtertürmen als Aussichtsplattform (die Trichter wurden 400 m nach Südosten versetzt), Finnenbahn, Rundwanderwegen (5,7 km um den Offlumer See), Seecafé und Spiel- und Sportplätze. Ein Verbindungsweg zum nahegelegenen Naturfreibad ist vorhanden. Im Rahmen der Regionale wurden auch archäologische Ausgrabungen durchgeführt.

Kurioses

Eine lokale Zeitungsmeldung vom 3. August 2010 über einen zerstörten Blumenkübel vor dem Antoniusstift löste einen Medienhype aus.

Literatur

  • Evers, Karl, Das Dorf entlang. Beiträge zur Heimatkunde von Neuenkirchen[,] Kreis Steinfurt. Band 1, Zur 700-Jahrfeier im September 1947, Neuenkirchen 1947.
  • Fischer, Heinrich / Wehmschulte, Robert, 750 Jahre Neuenkirchen (1247–1997). Beiträge zur Geschichte der Gemeinde Neuenkirchen, Neuenkirchen 1997.
  • Kreyenschulte, Sebastian, Namen und Orte. Neuenkirchener Namen im Spiegel ihrer Geschichte, Münster 2013.
  • Kreyenschulte, Sebastian, Neuenkirchen in der Vormoderne. Eine Reise in die Geschichte einer münsterländischen Gemeinde, Detmold 2022.
  • Kreyenschulte, Sebastian, Neuenkirchen in der Moderne. Eine Reise in die Geschichte einer münsterländischen Gemeinde, Detmold 2023.
  • Wehmschulte, Robert, Unser Dorf – Eine kleine Heimatkunde. 725 Jahre Neuenkirchen, Neuenkirchen 1972.

Weblinks

Commons: Neuenkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein