Hermann Gröhe
Hermann Gröhe (* 25. Februar 1961 in Uedem) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er war von Dezember 2013 bis März 2018 Bundesminister für Gesundheit im Kabinett Merkel III.
Gröhe war von 1989 bis 1994 Bundesvorsitzender der Jungen Union, 1994 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages und von Oktober 2008 bis Oktober 2009 Staatsminister bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Von 2009 bis 2013 war er Generalsekretär der CDU.
Seit November 2025 ist er Präsident des Deutschen Roten Kreuzes.
Leben
Ausbildung
Nach dem Abitur im Jahr 1980 am Quirinus-Gymnasium in Neuss absolvierte Gröhe ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln, welches er 1987 mit dem Ersten juristischen Staatsexamen beendete. Anschließend war er bis 1993 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. wissenschaftliche Hilfskraft bei Martin Kriele am Seminar für Staatsphilosophie und Rechtspolitik der Universität zu Köln tätig. Nach Ableistung des Referendariats bestand er 1993 auch das Zweite juristische Staatsexamen. 1994 erhielt er die Zulassung als Rechtsanwalt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hermann Gröhe.] Bundestag, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Angstfrei die Moderne im Blick.] Frankfurter Allgemeine Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Während seiner Tätigkeit als Bundesminister für Gesundheit ruhte diese.
Parteilaufbahn
Gröhe trat als Schüler 1975 der Jungen Union und 1977 auch der CDU bei. Zunächst wurde er 1983 Vorsitzender des JU-Kreisverbandes Neuss und blieb es bis 1989. Im Anschluss war er von 1989 bis 1994 Bundesvorsitzender der Jungen Union. In den Jahren 2001 bis 2009 war er Vorsitzender der CDU im Rhein-Kreis Neuss.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Traumquote für General Gröhe.] Neuß-Grevenbroicher Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Hermann Gröhe gehört als Gast dem Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen an.
Am 24. Oktober 2009 nominierte der CDU-Bundesvorstand Gröhe einstimmig als kommissarischen CDU-Generalsekretär,<ref>CDU: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hermann Gröhe wird neuer CDU-Generalsekretär ( vom 25. Oktober 2009 im Internet Archive), 24. Oktober 2009</ref> was am 21. März 2010 vom Bundesausschuss bestätigt wurde.<ref>CDU-Pressemeldung <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> Er trat damit die Nachfolge von Ronald Pofalla an, der als Kanzleramtsminister in die schwarz-gelbe Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel wechselte. Im November 2014 bewarb sich Gröhe erneut um die Nachfolge von Ronald Pofalla in einem Parteiamt. In der Wahl um den Vorsitz des mächtigen CDU-Bezirksverbandes Niederrhein unterlag er jedoch Günter Krings, der drei Stimmen mehr erhielt.
Gröhe hatte im Dezember 2014 Aussichten im zweiten Wahlgang in das CDU-Präsidium einzuziehen. Seine Kandidatur zog er aber mit der Begründung zurück, dass eine Frauenquote eingehalten werden solle. Dafür wurde Emine Demirbüken-Wegner gewählt. Er war bis 2026 gewähltes Mitglied des CDU-Bundesvorstandes.<ref>Vorstand. In: Christlich Demokratische Union Deutschlands. (cdu.de [abgerufen am 11. Dezember 2016]).</ref> Außerdem gehörte Gröhe zu den Mitbegründern der sogenannten Pizza-Connection. Mit Blick auf die damals bestehende Gruppe äußerte Gröhe einmal: „Ich war schon bei grünen Freunden zur Hochzeit eingeladen, als in der CDU noch manche dachten, dass Grüne gar nicht heiraten.“ Der Niederrheiner bezeichnet sich als „wertkonservativen Menschen mit liberalem Gesellschaftsbild“.<ref name="focus-454143">Hans-Jürgen Moritz: Von der Pizza-Connection ins Kabinett. In: Focus Online. 14. November 2009, abgerufen am 14. Oktober 2018.</ref>
Abgeordnetentätigkeit
Gröhe gehörte von 1984 bis 1989 und erneut von 1993 bis 1994 dem Kreistag des Rhein-Kreises Neuss an.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hermann Gröhe.] Munzinger, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
In den Jahren 1994 bis 2025 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1994 bis 1998 Sprecher der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Anschließend war er bis 2005 Vorsitzender der Fraktionsarbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Von 2005 bis 2008 war er Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Im Frühjahr 2006 wurde er zum Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Untersuchungsausschuss zu den Vorgängen der Geheimdienste im Irak bestimmt. Hermann Gröhe ist 1994 und 2002 über die Landesliste Nordrhein-Westfalen und sonst stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Neuss I in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte er hier 47,8 % der Erststimmen (2005: 47,7 %).<ref>Wahlergebnis des Wahlkreises Neuss bei der Bundestagswahl 2009 [1] (PDF-Datei)</ref> Bei der Bundestagswahl 2013 konnte Gröhe den Wahlkreis erneut direkt gewinnen und verbesserte sein Ergebnis auf 51,6 % der Erststimmen.<ref>Wahlergebnis des Wahlkreises Neuss bei der Bundestagswahl 2013 <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013 ( vom 19. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref> Am 6. Februar 2017 wurde Gröhe einstimmig vom Landesvorstand zum Spitzenkandidat der CDU NRW für die Bundestagswahl 2017 vorgeschlagen und von der Landesdelegiertenversammlung am 18. Februar mit 98,7 % bestätigt.<ref>Gröhe führt Landesliste der NRW-CDU zur Bundestagswahl an Rheinische Post vom 18. Februar 2017.</ref> Bei der Bundestagswahl 2017 wurde Gröhe mit 44,0 % der Erststimmen wiederum zum direkt gewählten Bundestagsabgeordneten für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen gewählt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wahlergebnis des Wahlkreises Neuss I bei der Bundestagswahl 2017.] Bundeswahlleiterin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Am 20. März 2018 wurde Gröhe zum Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag gewählt. Zugleich wurde Gröhe als Nachfolger von Franz Josef Jung „Beauftragter für Kirchen und Religionsgemeinschaften“ der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Im 20. Deutschen Bundestag war Gröhe jeweils stellvertretendes Mitglied im Unterausschuss Globale Gesundheit und im Ausschuss für Arbeit und Soziales, sowie im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.<ref>Deutscher Bundestag - Biografien. Abgerufen am 1. April 2025.</ref> Seit Juni 2018 war er auch Mitglied in der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“.<ref>BMAS - Kommission Verlässlicher Generationenvertrag - Mitglieder. Abgerufen am 7. März 2021.</ref>
Im Juli 2024 teilte Gröhe mit, bei der Bundestagswahl 2025 nicht erneut zu kandidieren.<ref name="rücktritt">Hermann Gröhe will nicht mehr für den Bundestag kandidieren. In: FAZ.net. 23. Juli 2024, abgerufen am 7. November 2024.</ref>
Öffentliche Ämter
Am 1. Oktober 2008 übernahm Gröhe die Nachfolge Hildegard Müllers als Staatsminister bei der Bundeskanzlerin (Kabinett Merkel I).<ref>Evangelische Nachrichtenagentur idea e. V.: EKD-Ratsmitglied im Kanzleramt, 22. September 2008</ref> Nach der Wahl zum CDU-Generalsekretär legte er im Oktober 2009 das Amt nieder.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hermann Gröhe: Kirchenmann ist CDU-"General".] Merkur, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. November 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Am 17. Dezember 2013 wurde Gröhe durch den Bundespräsidenten Joachim Gauck zum Bundesminister für Gesundheit im Kabinett Merkel III ernannt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Merkels drittes Kabinett im Amt.] Deutschlandfunk, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. November 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dieses Amt bekleidete Gröhe bis März 2018.<ref name="rücktritt"/>
In seine Amtszeit als Gesundheitsminister fällt die Umstellung des pauschalen Zusatzbeitrags, den gesetzliche Krankenkassen erheben konnten auf einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag, dessen prozentuale Höhe von Krankenkasse zu Krankenkasse verschieden ist ab dem 1. Januar 2015.<ref>Kassenindividueller Zusatzbeitrag löst ab 1.1.2015 Sonderbeitrag ab. In: vdek. Abgerufen am 5. März 2025.</ref>
Positionen und Kritik
Als Gesundheitsminister setzte Gröhe eine weitreichende Reform der Pflegeversicherung um, durch die sog. Pflegestärkungsgesetze.
In einem FAZ-Interview (veröffentlicht am 20. Januar 2014) sprach sich Gröhe für ein Verbot jeder Form der organisierten Selbsttötungshilfe aus.<ref>Gesundheitsminister Gröhe: „Jede Form der organisierten Selbsttötungshilfe muss verboten werden“. In: www.faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Januar 2014, abgerufen am 10. September 2014.</ref>
Gröhe hat angekündigt, die Wartezeit für Facharzttermine für gesetzlich Versicherte zu verkürzen und ein neues Qualitätsinstitut zu gründen, mit dem der Behandlungserfolg von Kliniken und Praxen besser verglichen werden soll.<ref>Sabine Temm: Gesundheitsminister Gröhe wagt sich nur langsam an neue Aufgaben. In: www.finanzen.de. finanzen.de Vermittlungsgesellschaft für Verbraucherverträge AG, 15. Januar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Februar 2014; abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>
Gröhe lehnte 2014 eine rezeptfreie Abgabe der „Pille danach“ ab, obwohl ein Expertenausschuss des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte und die Weltgesundheitsorganisation sich dafür ausgesprochen hatten. Dies brachte ihm selbst Kritik vom eigenen Koalitionspartner ein. Karl Lauterbach warf Gröhe eine „Bevormundung von Frauen“ vor, denen „in einer Notlage die Ausübung ihrer Rechte vorenthalten wird“.<ref name="SPON-952230">Verhütungsmittel: Gröhe lehnt Freigabe der Pille danach ab. In: Spiegel Online. 8. Februar 2014, abgerufen am 9. Juni 2018.</ref>
Im Jahr 2016 warb Gröhe für die Akzeptanz von Arzneimitteltests an demenzkranken Menschen. Diese sollen vor Ausbruch der Krankheit in einer Patientenverfügung erklären, dass sie an Studien teilnehmen möchten. Zusätzliche Voraussetzung soll sein, dass der gesetzliche Vertreter nach ärztlicher Aufklärung einer konkreten Studienteilnahme ausdrücklich zugestimmt hat.<ref>"Der Patientenwille bleibt Maßstab". Abgerufen am 7. März 2021.</ref>
Im Oktober 2024 sprach sich Gröhe für einen Vorschlag von Joachim Pimpertz vom Institut der deutschen Wirtschaft aus, einen Preiswettbewerb zwischen Ärzten und Ärztinnen einzuführen. Der Vorschlag sieht verschiedene Tarifmodelle bei Krankenkassen vor, wodurch Krankenkassenbeiträge gesenkt werden könnten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ex-Minister Gröhe schlägt Preiswettbewerb unter Ärzten vor.] Pharmazeutische Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. November 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Um Kostenbewusstsein zu stärken: Ärzte könnten bald in Preis-Wettbewerb treten.] Tagesspiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. November 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Sonstiges Engagement
Gröhe ist seit 1997 Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und war von 1997 bis 2009 Mitglied des Rates der EKD. An der Evangelischen Kirche schätzt er besonders „das gleichberechtigte Miteinander aller Gläubigen“.<ref>Hermann Gröhe: Ich weiß mich von Gott getragen in: Chrismon spezial vom 31. Oktober 2014.</ref>
Von 2000 bis 2009 war er Mitherausgeber des Magazins Chrismon. Seit 2001 ist Gröhe Mitglied im Vorstand der Konrad-Adenauer-Stiftung.<ref>Vorstand – Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Abgerufen am 7. März 2021.</ref> Im Dezember 2017 wurde Gröhe (mit Wirkung zum 1. Januar 2018) einstimmig zu einem der drei stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung gewählt.<ref>Mitgliederversammlung wählt Norbert Lammert zum Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Pressemitteilungen, Konrad-Adenauer-Stiftung. In: Konrad-Adenauer-Stiftung. (kas.de [abgerufen am 4. Dezember 2017]).</ref>
Außerdem fungierte er seit April 2013 als Schirmherr des MoveForwardProjects, das bis Dezember 2013 dauerte, und setzte sich dort für die Unterstützung von nachhaltiger Bildung in Afrika ein. Seit 2014 ist er Schirmherr von Verrückt? Na und!, einem Projekt des Vereins Irrsinnig Menschlich zur Unterstützung der psychischen Gesundheit Heranwachsender.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website Irrsinnig Menschlich e. V. ( vom 26. April 2014 im Internet Archive)</ref> Seit April 2019 ist Gröhe Mitglied im Aufsichtsrat der Ecclesia Holding GmbH.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Gröhe wird Aufsichtsrat bei Versicherungsfirma.] apotheke adhoc, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ecclesia Holding GmbH: Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.] Ecclesia Holding GmbH, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seit Februar 2021 ist Hermann Gröhe Mitglied im Vorstand der Deutschen Nationalstiftung.<ref>Hermann Gröhe in den Vorstand der Deutschen Nationalstiftung berufen. In: www.nationalstiftung.de. Deutsche Nationalstiftung, 1. Februar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.</ref>
Am 29. November 2025 wählte die Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Gröhe zum Präsidenten.<ref>Deutsches Rotes Kreuz: DRK-Bundesversammlung: Hermann Gröhe zum neuen Präsidenten des DRK gewählt. 29. November 2025, abgerufen am 29. November 2025.</ref>
Privates
Hermann Gröhe ist evangelisch,<ref name=":0">Zur Person auf der Webseite von Hermann Gröhe, abgerufen am 7. März 2021</ref> verheiratet und Vater von vier Kindern.<ref>Mariam Lau: „Angela Merkel hat einen neuen Strippenzieher“ Welt vom 23. September 2008</ref> Zu seinem Glauben sagte er 2009: „Der Glaube an Jesus Christus gibt mir Halt im Leben und – wie ich hoffe – auch im Sterben. Das würde ich von einem Parteiprogramm nie sagen.“<ref name = "welt_2009_08_11">Mariam Lau: Evangelikale als eine Macht in der deutschen Politik. Welt Online, 11. August 2009, abgerufen am 20. Januar 2016.</ref>
Literatur
- Jens Metzdorf (Hrsg.): 150 Bürger. Die Bürgergesellschaft zu Neuss 1861–2011. Bürgergesellschaft zu Neuss, Neuss 2012, ISBN 978-3-00-039656-4, S. 149.
Weblinks
- Website von Hermann Gröhe
- Biografie beim Deutschen Bundestag
- Hermann Gröhe auf abgeordnetenwatch.de
- Dossier zu Hermann Gröhe bei Spiegel Online
Einzelnachweise
<references responsive />
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Elisabeth Schwarzhaupt (CDU, 1961–1966) | Käte Strobel (SPD, 1966–1972) | Katharina Focke (SPD, 1972–1976) | Antje Huber (SPD, 1976–1982) | Anke Fuchs (SPD, 1982) | Heiner Geißler (CDU, 1982–1985) | Rita Süssmuth (CDU, 1985–1988) | Ursula Lehr (CDU, 1988–1991) | Gerda Hasselfeldt (CSU, 1991–1992) | Horst Seehofer (CSU, 1992–1998) | Andrea Fischer (B90/Grüne, 1998–2001) | Ulla Schmidt (SPD, 2001–2009) | Philipp Rösler (FDP, 2009–2011) | Daniel Bahr (FDP, 2011–2013) | Hermann Gröhe (CDU, 2013–2018) | Jens Spahn (CDU, 2018–2021) | Karl Lauterbach (SPD, 2021–2025) | Nina Warken (CDU, seit 2025)
siehe auch: Amtsinhaber seit 1961 beider deutscher Staaten
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Angela Merkel (CDU) | Sigmar Gabriel (SPD) | Frank-Walter Steinmeier (SPD, bis 27. Januar 2017) | Thomas de Maizière (CDU) | Heiko Maas (SPD) | Wolfgang Schäuble (CDU, bis 24. Oktober 2017) | Andrea Nahles (SPD, bis 28. September 2017) | Brigitte Zypries (SPD, seit 27. Januar 2017) | Hans-Peter Friedrich (CSU, bis 14. Februar 2014) | Ursula von der Leyen (CDU) | Katarina Barley (SPD, seit 2. Juni 2017) | Manuela Schwesig (SPD, bis 2. Juni 2017) | Hermann Gröhe (CDU) | Alexander Dobrindt (CSU, bis 24. Oktober 2017) | Barbara Hendricks (SPD) | Johanna Wanka (CDU) | Gerd Müller (CSU) | Peter Altmaier (CDU) | Christian Schmidt (CSU, seit 17. Februar 2014)
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Bruno Heck (1967–1971) | Konrad Kraske (1971–1973) | Kurt Biedenkopf (1973–1977) | Heiner Geißler (1977–1989) | Volker Rühe (1989–1992) | Peter Hintze (1992–1998) | Angela Merkel (1998–2000) | Ruprecht Polenz (2000) | Laurenz Meyer (2000–2004) | Volker Kauder (2005) | Ronald Pofalla (2006–2009) | Hermann Gröhe (2009–2013) | Peter Tauber (2013–2018) | Annegret Kramp-Karrenbauer (2018) | Paul Ziemiak (2018–2022) | Mario Czaja (2022–2023) | Carsten Linnemann (2023–)
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Bruno Six (1947–1948) | Fred Sagner (1948–1949) | Josef Hermann Dufhues (1949–1950) | Ernst Majonica (1950–1955) | Gerhard Stoltenberg (1955–1961) | Bert Even (1961–1963) | Egon Klepsch (1963–1969) | Jürgen Echternach (1969–1973) | Matthias Wissmann (1973–1983) | Christoph Böhr (1983–1989) | Hermann Gröhe (1989–1994) | Klaus Escher (1994–1998) | Hildegard Müller (1998–2002) | Philipp Mißfelder (2002–2014) | Paul Ziemiak (2014–2019) | Tilman Kuban (2019–2022) | Johannes Winkel (seit 2022)
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Joachim von Winterfeldt-Menkin | Carl Eduard Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha | Otto Geßler | Heinrich Weitz | Hans Ritter von Lex | Walter Bargatzky | Botho Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein | Knut Ipsen | Rudolf Seiters | Gerda Hasselfeldt | Hermann Gröhe
DRK der DDR:
Werner Ludwig |
Siegfried Akkermann |
Gerhard Rehwald |
Christoph Brückner
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gröhe, Hermann |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdB |
| GEBURTSDATUM | 25. Februar 1961 |
| GEBURTSORT | Uedem |
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