Handball Sport Verein Hamburg
| Datei:Handball Sport Verein Hamburg.png | |||
| Voller Name | Handball Sport Verein Hamburg e. V. (Hauptverein) HSM Handball Sport Management und Marketing GmbH (Spielbetrieb Profi-Handball) | ||
| Abkürzung(en) | HSVH | ||
| Gegründet | 1999 | ||
| Vereinsfarben | blau, weiß, rot | ||
| Halle | Sporthalle Hamburg Barclays Arena | ||
| Plätze | 4.144 Plätze 13.296 Plätze | ||
| Präsident | Kay Spanger | ||
| Geschäftsführer | Christian Hüneburg | ||
| Trainer | Torsten Jansen | ||
| Liga | Handball-Bundesliga | ||
| 2024/25 | |||
| Rang | 10. Platz | ||
| DHB-Pokal | 2. Runde | ||
| Website | hamburg-handball.de | ||
|
| |||
| Größte Erfolge | |||
| National | Deutscher Meister 2011 DHB-Pokal 2006, 2010 DHB-Supercup 2004, 2006, 2009, 2010 | ||
| International | Europapokal der Pokalsieger 2007 Champions League 2013 | ||
Der Handball Sport Verein Hamburg e. V. (kurz HSV Hamburg, nicht zu verwechseln mit dem Hamburger SV) ist ein Sportverein aus Hamburg.
Geschichte
Der Verein wurde 1999 als Handball Sport Verein Lübeck gegründet und übernahm die Bundesligalizenz des VfL Bad Schwartau, mit dem er bis 2002 die Spielgemeinschaft SG VfL Bad Schwartau-Lübeck bildete. Im Jahr 2002 wurde diese aufgelöst und der Verein zog nach Hamburg um. Die dortige Bundesligamannschaft wurde zunächst von der Omni Sport GmbH & Co. KG betrieben, an der Winfried Klimek mit 90 Prozent beteiligt war. Die Saison 2002/03 beendete das Team unter Trainer Bob Hanning als Tabellenachter. In der folgenden Saison 2003/04 belegte der HSV den fünften Rang und erreichte das Finale des DHB-Pokals.
Klimek wurde im Dezember 2004 verhaftet und im August 2005 wegen Betrug und Untreue zu fünf Jahren Haft verurteilt.<ref>Boss der HSV-Handballer festgenommen rp-online.de, 4. Dezember 2004</ref><ref>Fünf Jahre Haft für Ex-Handballsponsor Klimek mopo.de, 16. August 2005</ref> Die Omni Sport GmbH & Co. KG musste daraufhin Insolvenz anmelden und wurde im Sommer 2005 durch die HSV Handball Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG ersetzt.<ref>HSV Handball präsentiert neuen wirtschaftlichen Träger new-business.de, 7. August 2005</ref>
In der Saison 2004/05 kam die Mannschaft über den neunten Platz der Abschlusstabelle nicht hinaus, wozu auch die prekäre wirtschaftliche Lage des Vereins beitrug. Mit dem neuen Trainer Martin Schwalb begann dann ab 2005 ein sportlicher Aufstieg. Nach dem Weggang von Klimek wurde Andreas Rudolph zum wichtigsten Gesellschafter. Er war mit 74,9 Prozent an der HSV Handball Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG beteiligt<ref name="rudolph">handball-world.news: Mitgliederversammlung beim HSV: Rudolph schlägt Schwalb als Nachfolger vor, 16. Juni 2011</ref> und von 2005 bis 2011 sowie von 2013 bis 2014 Präsident des Vereins. Nach eigenen Angaben hat er bis Dezember 2015 50 Millionen Euro investiert.<ref>„Unglaublich große Scheiße“ HSV-Handball-Mäzen Rudolph greift Scholz an mopo.de, 20. Dezember 2015, abgerufen am 20. Januar 2015.</ref> Am 8. Mai 2014 erklärte er seinen Rücktritt vom Präsidentenamt, wodurch wegen der fehlenden finanziellen Zuwendungen die sofortige Insolvenz drohte.<ref>Beben beim HSV: Nach Rudolphs Rücktritt droht das Aus Kicker.de, 8. Mai 2014, abgerufen am 8. Mai 2014.</ref> 2006 belegte der HSV in der Liga den zehnten Platz, konnte aber den DHB-Pokal und den DHB-Supercup gewinnen und qualifizierte sich für den Europapokal der Pokalsieger. 2007 gewann der HSV den Europapokal der Pokalsieger und wurde Vizemeister hinter dem THW Kiel, außerdem erreichte man das Halbfinale des DHB-Pokals. 2008 wurde erneut das Finale des DHB-Pokals erreicht, in dem der HSV dem THW Kiel unterlag, im Halbfinale der EHF Champions League scheiterte der HSV am Sieger BM Ciudad Real. 2009 wurde der HSV Vizemeister hinter dem THW Kiel, außerdem erreichte man das Halbfinale des DHB-Pokals und der Champions League, wo man erneut gegen BM Ciudad Real ausschied. 2010 gewann der HSV durch einen Finalsieg gegen die Rhein-Neckar Löwen den DHB-Pokal und wurde Vizemeister hinter Kiel. In der Spielzeit 2010/11 gewann der HSV erstmals in seiner Geschichte die Deutsche Meisterschaft; bereits drei Spieltage vor Saisonende stand er als Meister fest.
Martin Schwalb wurde nach der Saison 2010/11 Geschäftsführer und Präsident,<ref>Präsident Rudolph und Coach Schwalb hören 2011 auf. Hamburger Abendblatt – Axel Springer AG, 19. Juli 2010, abgerufen am 18. Juni 2013 (Artikeleinsicht nur mit Abonnenten-Login).</ref> den Trainerposten übernahm Per Carlén.<ref>Hamburg bestätigt Wechsel von Per Carlen. handball-world.com, 11. Februar 2011, abgerufen am 18. Juni 2013.</ref> Am 29. Dezember 2011 wurde die Trennung von Carlén bekanntgegeben.<ref>Erdbeben in Hamburg: HSV trennt sich von Trainer Per Carlén. handball-world.com, 29. Dezember 2011, abgerufen am 8. Januar 2016.</ref> Übergangsweise übernahm der U23- und bisherige Co-Trainer Jens Häusler das Traineramt.<ref>mak, dpa: Hamburg: Interne Lösung für die Rückrunde soll Ruhe für Trainersuche verschaffen. IG Handball e. V., 13. Januar 2012, abgerufen am 14. April 2018.</ref>
Am 16. März 2012 kehrte Martin Schwalb als Trainer auf die HSV-Bank zurück.<ref>Martin Schwalb kehrt bis Saisonende auf die Bank zurück. abendblatt.de, 16. März 2012, abgerufen am 25. Oktober 2017.</ref> In der Saison 2012/13 erreichte der HSV mit dem Gewinn der Champions League seinen bisher größten Erfolg. Im Finale in Köln besiegte er den FC Barcelona mit 30:29 nach Verlängerung.<ref>Björn Pazen / ts: Hamburg win thrilling final. European Handball Federation, 2. Juni 2013, abgerufen am 18. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Saison 2013/14 wurde die erneute Qualifikation für die Champions League mit einem vierten Platz in der Bundesliga verpasst und am Saisonende wurde Martin Schwalb durch Christian Gaudin ersetzt.<ref>handball-world.com: HSV bestätigt Gaudin-Verpflichtung und Vertragsverlängerung vom 10. Juli 2014, abgerufen am 10. Juli 2014</ref>
Am 15. Mai 2014 erhielt der Verein von der Handball-Bundesliga (HBL) keine Lizenz für die Saison 2014/15 und legte gegen diesen Entscheid Beschwerde ein,<ref>Erik Eggers: Lizenzentzug für HSV Handball – Mäzen Andreas Rudolph: Ein Gott will Liebe. In: Der Tagesspiegel vom 15. Mai 2014</ref> die am 3. Juni 2014 von der HBL abgelehnt wurde.<ref>handball-world.com: HBL bestätigt Lizenzentzug für HSV Hamburg vom 3. Juni 2014, abgerufen am 3. Juni 2014</ref> Am 11. Juni 2014 beschloss das Präsidium, diese Entscheidung vom Schiedsgericht prüfen zu lassen; außerdem wurde vorsorglich die Lizenz für die 3. Liga beantragt.<ref>spiegel.de: HSV Handball zieht vor Schiedsgericht: Verzweifeltes Klammern vom 11. Juni 2014, abgerufen am 15. Juni 2014</ref> Das Schiedsgericht gab am 25. Juni 2014 dem Einspruch der Hamburger statt und erteilte dem Verein unter Auflagen die Lizenz für die kommende Saison.<ref>handball-world.com HSV-Lizenz: Stellungnahme der HBL zur Entscheidung des Schiedsgerichts vom 25. Juni 2014, abgerufen am 25. Juni 2014</ref> Diese Bedingungen wurden fristgerecht zum 1. Juli 2014 erfüllt.<ref>handball-world.com HSV Hamburg bleibt Handball-Bundesligist: HBL-Stellungnahme im Wortlaut vom 1. Juli 2014, abgerufen am 1. Juli 2014</ref> Dennoch trat der Aufsichtsrat rund um den Vorsitzenden Wolfgang Fauter kurze Zeit später zurück.<ref>Die Welt: „HSV-Handballer kommen nicht zur Ruhe“ (4. Juli 2014, S. 16)</ref>
Christian Gaudin wurde im Dezember 2014 nach vier Niederlagen in fünf Spielen freigestellt.<ref>handball-world.com: Christian Gaudin mit sofortiger Wirkung freigestellt vom 16. Dezember 2014, abgerufen am 16. Dezember 2014</ref> Bis Saisonende übernahm Jens Häusler das Training der ersten Mannschaft und erreichte mit ihr das Finale des EHF Europa Pokals. Das Finale gegen die Füchse Berlin wurde aber mit 27:30 verloren. In der Bundesliga belegte die Mannschaft den neunten Platz, wodurch die erneute Qualifikation für den Europapokal verpasst wurde. Das Auswärtsspiel bei den eigentlich in Mannheim beheimateten Rhein-Neckar-Löwen am vierten Spieltag der Saison 2014/15 wurde im Rahmen eines Tages des Handballs am 6. September 2014 in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main ausgetragen. 44.189 Zuschauer verfolgten dieses Spiel, womit ein neuer Weltrekord aufgestellt wurde. Die vorherige Bestmarke wurde im Mai 2011 aufgestellt, als 36.651 Besucher im Brøndby Stadion in Brøndby das dänische Meisterschaftsendspiel zwischen AG København und Bjerringbro-Silkeborg sahen.<ref>rnz.de: Handball-Weltrekord: 44.189 Zuschauer beim Löwen-Sieg über den HSV. Rhein-Neckar-Zeitung, 6. September 2014, abgerufen am 14. April 2018</ref>
Zur Saison 2015/16 übernahm Michael Biegler das Traineramt.
Nachdem die finanzielle Situation in den folgenden eineinhalb Jahren nicht verbessert werden konnte, stellte der Geschäftsführer Christian Fitzek am 16. Dezember 2015 beim Amtsgericht Hamburg einen Insolvenzantrag für die HSV Handball Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG.<ref>NDR: HSV Hamburg stellt Insolvenzantrag vom 16. Dezember 2015, abgerufen am 16. Dezember 2015</ref> Das Insolvenzverfahren wurde am 15. Januar 2016 eröffnet.<ref>Insolvenzverfahren eröffnet: HSV vor dem Aus kicker.de, 15. Januar 2015, abgerufen am 21. Januar 2015.</ref> Am 20. Januar 2016 entzog die Lizenzierungskommission der HBL dem Verein nachträglich die Lizenz für die Saison 2015/16. Andreas Rudolph hatte bei der Lizenzerteilung eine Verpflichtungserklärung zur Absicherung von Liquiditätslücken in Höhe von 2,5 Millionen Euro abgegeben, diese aber in einer zusätzlichen Vereinbarung eingeschränkt. Diese Vereinbarung wurde der Lizenzierungskommission vorenthalten. Eine Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga für die Saison 2016/17 durfte der Verein aufgrund des Lizenzentzugs nicht beantragen.<ref>Lizenzentzug für HSV Handball dkb-handball-bundesliga.de, 20. Januar 2015, abgerufen am 20. Januar 2015.</ref> Am 25. Januar 2016 zog der Insolvenzverwalter die Mannschaft mit sofortiger Wirkung aus dem Spielbetrieb der Handball-Bundesliga zurück.<ref>HSV Hamburg stellt Spielbetrieb ein kicker.de, 25. Januar 2016</ref>
Durch den Rückzug aus dem Spielbetrieb endete Michael Bieglers Engagement vorzeitig im Januar 2016.<ref>sueddeutsche.de: Ex-HSV-Trainer Biegler leistet Entwicklungshilfe. Süddeutsche Zeitung, 27. Januar 2016, abgerufen am 27. August 2020.</ref>
Die zweite Mannschaft wurde in der Saison 2015/16 Meister der Oberliga Hamburg – Schleswig-Holstein und trat in der Saison 2016/17 als erste Mannschaft in der 3. Liga Nord an. Nach der Insolvenz der Betriebsgesellschaft wurde die Mannschaft direkt vom Handball Sport Verein Hamburg e. V. betrieben. Marc Evermann wurde zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt und Martin Schwalb zum Vizepräsidenten.<ref>Präsident Evermann nimmt Arbeit beim HSV Hamburg auf abendblatt.de, 21. April 2016</ref> In der Saison 2016/17 belegte die Mannschaft den dritten Tabellenplatz und in der Saison 2017/18 stieg sie als Tabellenerster in die 2. Bundesliga auf.<ref>Zweite Liga – der HSV Hamburg ist dabei! abendblatt.de, 14. April 2018</ref> Beim Heimspiel gegen den DHK Flensborg in der Barclaycard Arena am 26. Dezember 2016 konnte eine Bestmarke, die meisten 3. Liga-Zuschauer, aufgestellt werden, als 8.555 Zuschauer kamen.<ref>HSV-Handballer feiern Weltrekord an Weihnachten abendblatt.de, 26. Dezember 2016</ref> Dieser Rekord wurde am 26. Dezember 2017 nochmals überboten, als 9.964 Zuschauer das Drittliga-Heimspiel gegen den VfL Fredenbeck in der Barclaycard Arena verfolgten.<ref>"Gigantisch": HSV-Handballer feiern Weltrekord mit Sieg abendblatt.de, 26. Dezember 2017</ref>
Zur Saison 2018/19 wurde der Spielbetrieb der ersten Mannschaft in die HSM Handball Sport Management und Marketing GmbH ausgegliedert.<ref>Handballer wollen Liquiditätsprobleme bis Ende Juni lösen abendblatt.de, 31. Mai 2018</ref> 2021 gelang dem Handball Sport Verein Hamburg die Rückkehr in die Bundesliga.<ref>ndr.de: HSV-Handballer machen Aufstieg in die Bundesliga perfekt, abgerufen am 22. Juni 2021</ref>
Nach Recherchen von Zeit online kam es im Sommer 2023 bei einem Trainingslager der Jugendmannschaften zu einem sexuellen Übergriff. Die beschuldigten Jugendlichen spielen nach Aufklärung des Vorfalls weiterhin in den jeweiligen Mannschaften, was von den Betroffenen und ihren Eltern scharf kritisiert wurde.<ref>Anne Kunze: Sexuelle Gewalt unter Kindern: Die Eltern dachten: Wir tun unserem Kind etwas Gutes. In: Die Zeit. 30. Oktober 2024, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 30. Oktober 2024]).</ref> Vorlage:Hinweisbaustein Für die Saison 2024/25 hatte der Verein am 17. April 2024 die Lizenz nur unter der Bedingung erteilt bekommen, eine Liquiditätslücke bis zum 3. Mai zu schließen. Die Lizenzierungskommission sah das als nicht erfüllt und verweigerte die Lizenz-Erteilung, wogegen der Klub eine Beschwerde einlegte,<ref>hamburg-handball.de, „HBL sieht Lizenz-Bedingung als nicht erfüllt – HSVH reicht Beschwerde ein“, 3. Mai 2024, abgerufen am 3. Mai 2024</ref> die vom Präsidium der HBL als unbegründet abgelehnt wurde. Dagegen klagte der HSVH beim Schiedsgericht der HBL. Auf Grund eines begangenen Formfehlers bezüglich der von der Lizenzierungskommission erteilten Bedingung wurde dem HSVH die Lizenz zugesprochen, wobei der Verein eine Sicherheitsleistung hinterlegen musste.
Verhältnis zum Hamburger SV
Mit dem Hamburger SV wurde 2002 ein Kooperationsvertrag abgeschlossen, um dessen Logo nutzen zu dürfen. Nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft des Hamburger SV in die Oberliga Hamburg 2007 bildete diese eine Spielgemeinschaft mit dem Handball Sport Verein Hamburg und trat als SG HSV Handball an. 2008 wurde die Spielgemeinschaft auf die Jugendmannschaften des Hamburger SV ausgeweitet und 2010 übernahm der Handball Sport Verein Hamburg die Mannschaften der Spielgemeinschaft. 2016 wurde die Kooperation beendet und das Logo des Hamburger SV aus dem Logo entfernt. Der Hamburger SV verbot dem Handball Sport Verein Hamburg außerdem die Verwendung der Abkürzung HSV.<ref>Neues Logo ohne Raute – Hamburger Handballer stellen neues Klubwappen vor mopo.de, 12. Mai 2016</ref>
Kader der Saison 2025/26
Trainerteam 2025/26
| Funktion | Name |
|---|---|
| Trainer | Torsten Jansen |
| Co-Trainer | Blaženko Lacković |
| Torwart-Trainer | Goran Stojanović |
| Athletiktrainer | Philipp Winterhoff |
| Daten- & Performance-Trainer | Lukas Ossenkopp |
| Teammanager | Markus Groß |
| Mannschaftsarzt | Priv.-Doz. Dr. Till Orla-Klatte |
| Mannschaftsarzt | Prof. Dr. Karsten Sydow |
| Mannschaftsarzt | Prof. Dr. Philip Catalá-Lehnen |
| Physiotherapeut | Matthias Bludau |
| Physiotherapeutin | Katrin Battige |
Transfers zur Saison 2025/26
| Zugänge | |||
|---|---|---|---|
| Nation | Name | abgebender Verein | Position |
| Österreich | Elias Kofler<ref>Potsdam-Kapitän wechselt innerhalb der Bundesliga. handball-world.news, 6. Februar 2025, abgerufen am 6. Februar 2025.</ref> | 1. VfL Potsdam | RM |
| Dänemark | Nicolaj Jørgensen<ref>Hamburg verpflichtet dänischen Top-Torjäger. handball-world.news, 13. März 2025, abgerufen am 13. März 2025.</ref> | Sønderjyske | RM, RL |
| Datei:Flag of Iceland.svg | Einar Þorsteinn Ólafsson<ref>HSVH verpflichtet isländischen Abwehrspezialisten Einar Olafsson von Fredericia HK. In: Handball Sport Verein Hamburg. 18. März 2025, abgerufen am 18. März 2025.</ref> | Fredericia HK | RL |
| Niederlande | Kaj Geenen<ref>Fix: Verstappen-Cousin Geenen wechselt nach Hamburg. In: handball-world.news. 9. April 2025, abgerufen am 9. April 2025.</ref> | VfL Lübeck-Schwartau | LA |
| Deutschland | Maximilian Botta<ref>Vom Rückraum an den Kreis: Hamburger Talent bekommt Profi-Vertrag. In: handball-world.news. 8. Mai 2025, abgerufen am 8. Mai 2025.</ref> | 2. Mannschaft | KM |
| Dänemark | Oliver Norlyk<ref>HSV Hamburg findet Ilic-Ersatz in Dänemark. handball-world.news, 9. Mai 2025, abgerufen am 9. Mai 2025.</ref> | KIF Kolding | RR |
| Russland | Asat Waliullin<ref>Hamburg holt Valiullin zurück. sport1.de, 18. Februar 2026, abgerufen am 18. Februar 2026.</ref> | ohne Verein, Februar 2026 | RL |
| Stand: 8. Mai 2025 | |||
| Abgänge | |||
|---|---|---|---|
| Nation | Name | aufnehmender Verein | Position |
| Datei:Flag of Hungary.svg | Zoran Ilić<ref>HSV-Abschied: Ilic wechselt zu Champions-League-Teilnehmer. In: handball-world.news. 30. Dezember 2024, abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref> | Wisła Płock | RR |
| Deutschland | Leif Tissier<ref>Spielmacher verlässt Hamburg. „Schwierigste Entscheidung meines Lebens“: Tissier-Transfer bestätigt. In: handball-world.news. 12. Dezember 2024, abgerufen am 12. Dezember 2024.</ref> | TSV Hannover-Burgdorf | RM, RL |
| Russland | Asat Waliullin<ref>HSV Hamburg: Valiullin-Entscheidung gefallen. In: handball-world.news. 18. März 2025, abgerufen am 18. März 2025.</ref> | Ziel unbekannt | RL |
| Deutschland | Alexander Hartwig<ref>Kaj Geenen wechselt von Lübeck-Schwartau zum HSVH – Alexander Hartwig geht zum VfL. In: hamburg-handball.de. 9. April 2025, abgerufen am 10. April 2025.</ref> | VfL Lübeck-Schwartau | LA |
| Stand: 10. April 2025 | |||
Transfers zur Saison 2026/27
| Abgänge | |||
|---|---|---|---|
| Nation | Name | aufnehmender Verein | Position |
| Dänemark | Jacob Lassen<ref>Jacob Lassen wechselt 2026 zu den Rhein-Neckar Löwen. In: rhein-neckar-loewen.de. 15. Juli 2025, abgerufen am 15. Juli 2025.</ref> | Rhein-Neckar Löwen | RR |
| Dänemark | Andreas Magaard<ref>Nutzt Klausel: Magaard verlässt Hamburg. In: handball-world.news. 21. November 2025, abgerufen am 21. November 2025.</ref> | GOG | KM |
| Datei:Flag of Egypt.svg | Mohamed El-Tayar<ref>Vujovic geht: Stuttgart wechselt im Tor. In: handball-world.news. 16. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.</ref> | TVB 1898 Stuttgart | TW |
| Deutschland | Niklas Weller<ref>Weller-Entscheidung beim HSV Hamburg gefallen. In: handball-world.news. 5. Februar 2026, abgerufen am 5. Februar 2026.</ref> | Karriereende | KM |
| Dänemark | Casper Ulrich Mortensen<ref>Wie Lindberg? Zukunft von Casper Mortensen klar. In: handball-world.news. 28. März 2026, abgerufen am 28. März 2026.</ref> | HC Kopenhagen | LA |
| Stand: 28. März 2026 | |||
Bekannte ehemalige Spieler
Folgende ehemalige Spieler gehörten mindestens zwei Jahre lang zum Bundesligakader:
Trainer
- 2002: Anders Fältnäs
- 2002–2005: Bob Hanning
- 2005: Christian Fitzek
- 2005–2011: Martin Schwalb
- 2011: Per Carlén
- 2011–2012: Jens Häusler
- 2012–2014: Martin Schwalb
- 2014: Christian Gaudin
- 2014–2015: Jens Häusler
- 2015–2016: Michael Biegler
- 2016–2017: Jens Häusler
- seit 2017: Torsten Jansen
Präsidenten
- 2004–2005: Heinz Jacobsen
- 2005–2011: Andreas Rudolph
- 2011–2012: Martin Schwalb
- 2012–2013: Matthias Rudolph
- 2013–2014: Andreas Rudolph
- 2014–2016: Karl Gladeck
- 2016–2024: Marc Evermann
- seit 2024: Kay Spanger
Halle
Bis zur Insolvenz im Jahre 2016 wurde für Bundesligaheimspiele im Normalfall die Barclays Arena genutzt. Wenn diese nicht zur Verfügung stand oder weniger Zuschauer erwartet wurden, fanden die Heimspiele in der Sporthalle Hamburg (Alsterdorfer Sporthalle) statt. Einen Sonderfall stellte das Heimspiel im Europapokal der Pokalsieger im Februar 2007 gegen den HC Portovik Juschni (Ukraine) dar, das in der Lübecker Hansehalle ausgetragen wurde, da die beiden anderen Hallen belegt waren.
Seit dem Neuanfang zur Saison 2016/17 fanden die Heimspiele in der 3. Liga Nord und der 2. Bundesliga grundsätzlich in der Sporthalle Hamburg statt und nur in Ausnahmefällen in der Barclays Arena. Insbesondere fand am 2. Weihnachtstag des Jahres 2017 das Spiel gegen den VfL Fredenbeck in der Barclays Arena statt, wobei mit 9964 Besuchern ein Zuschauerrekord für ein deutsches Handball-Drittligaspiel erreicht werden konnte.<ref name="Zuschauerrekord">HSV-Handballer stellen mit 9964 Zuschauern Rekord auf. In: welt.de. 26. Dezember 2017, abgerufen am 8. April 2022.</ref> Nach Vereinsangaben handelt es sich sogar um einen weltweiten Zuschauerrekord für ein Handballspiel in einer dritten Liga.<ref name="Zuschauerrekord" /> Seit dem Aufstieg in die Bundesliga 2021 trägt der HSV Hamburg seine Heimspiele je nach Zuschauererwartung in einer der beiden Spielstätten aus.<ref>HSV-Handballer kriegen ihre Heimspielstätte zurück. In: ndr.de. 9. Juli 2021, abgerufen am 8. April 2022.</ref>
Saisonbilanzen
| Saison | Liga | Platz | Tore | Diff. | Punkte | Zuschauer | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2002/03 | Bundesliga | 8. | 908:913 | −5 | 34:34 | 6.700 | |
| 2003/04 | Bundesliga | 5. | 952:875 | +77 | 49:19 | 7.498 | |
| 2004/05 | Bundesliga | 9. | 954:920 | +34 | 33:27 | 6.188 | 1 |
| 2005/06 | Bundesliga | 10. | 999:965 | +34 | 34:34 | 6.459 | |
| 2006/07 | Bundesliga | 2. | 1114:951 | +163 | 58:10 | 8.015 | |
| 2007/08 | Bundesliga | 3. | 1093:923 | +170 | 54:14 | 8.693 | |
| 2008/09 | Bundesliga | 2. | 1084:906 | +178 | 52:16 | 9.831 | |
| 2009/10 | Bundesliga | 2. | 1125:911 | +214 | 61:7 | 10.392 | |
| 2010/11 | Bundesliga | 1. | 1105:902 | +203 | 62:6 | 10.690 | |
| 2011/12 | Bundesliga | 4. | 1046:935 | +111 | 51:17 | 10.385 | |
| 2012/13 | Bundesliga | 5. | 1035:944 | +91 | 49:19 | 8.650 | |
| 2013/14 | Bundesliga | 4. | 1082:978 | +104 | 53:15 | 8.845 | |
| 2014/15 | Bundesliga | 9. | 992:1006 | −14 | 34:38 | 6.692 | |
| 2015/16 | Bundesliga | 18. | 0:0 | ±0 | 0:0 | 6.358 | 2 |
| 2016/17 | 3. Liga (Staffel Nord) | 3. | 926:826 | +100 | 46:14 | 3.231 | |
| 2017/18 | 3. Liga (Staffel Nord) | 1. | 865:678 | +187 | 50:6 | 3.597 | |
| 2018/19 | 2. Bundesliga | 12. | 1031:1019 | +12 | 35:41 | 3.527 | |
| 2019/20 | 2. Bundesliga | 8. | 660:617 | +43 | 27:21 | 3.539 | 3 |
| 2020/21 | 2. Bundesliga | 1. | 1040:932 | +108 | 56:16 | 210 | 4 |
| 2021/22 | Bundesliga | 14. | 919:960 | −41 | 26:42 | 3.716 | 5 |
| 2022/23 | Bundesliga | 7. | 1028:1010 | +18 | 36:32 | 4.352 | |
| 2023/24 | Bundesliga | 9. | 1013:1077 | −64 | 30:38 | 4.432 | |
| 2024/25 | Bundesliga | 10. | 1060:1070 | −10 | 35:33 | 4.221 | |
| 2025/26 | Bundesliga | Laufende Saison | |||||
1 Wegen Lizenzverstößen wurden acht Punkte abgezogen.
2 Die Bundesligamannschaft wurde im Januar 2016 zurückgezogen und die zuvor ausgetragenen Spiele annulliert.
3 Saisonabbruch aufgrund der Corona-Pandemie.
4 Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die meisten Spiele der Saison 2020/21 unter Ausschluss der Zuschauer durchgeführt.
5 Aufgrund der Corona-Pandemie gab es Einschränkungen bei der maximal zugelassenen Zuschauerzahl.
Erfolge
- Deutscher Meister
2011 - Deutscher Vizemeister
2007, 2009 und 2010 - DHB-Pokal-Sieger
2006 und 2010 - DHB-Pokal-Finalist
2004 und 2008 - DHB-Supercup-Sieger
2004, 2006, 2009 und 2010 - EHF-Champions-League-Sieger
2013 - EHF-Champions-League-Halbfinalist
2008, 2009 und 2011 - Europapokal der Pokalsieger-Sieger
2007 - EHF-Europa-Pokal-Finalist
2015 - EHF-Champions-Trophy-Drittplatzierter
2007 - IHF Super Globe-Finalist
2013
Weblinks
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Einzelnachweise
<references />
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Vorlage:Klappleiste/Anfang 12 Mohamed El-Tayar | 16 Robin Haug | 4 Andreas Magaard | 5 Oliver Norlyk | 6 Elias Kofler | 9 Jacob Lassen | 11 Nicolaj Jørgensen | 13 Niklas Weller ein weißes C in blauem Kreis | 15 Dominik Axmann | 17 Kaj Geenen | 19 Maximilian Botta | 20 Ben Levermann | 21 Frederik Bo Andersen | 23 Einar Þorsteinn Ólafsson | 31 Levin Unbehaun | 33 Moritz Sauter | 42 Jan Schmidt | 51 Casper Ulrich Mortensen | ? Asat Waliullin | Trainer: Torsten Jansen | Co-Trainer: Blaženko Lacković Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Bergischer HC | Füchse Berlin | ThSV Eisenach | HC Erlangen | SG Flensburg-Handewitt | Frisch Auf Göppingen | VfL Gummersbach | HSV Hamburg | TSV Hannover-Burgdorf | THW Kiel | SC DHfK Leipzig | TBV Lemgo Lippe | SC Magdeburg | MT Melsungen | GWD Minden | Rhein-Neckar Löwen | TVB 1898 Stuttgart | HSG Wetzlar
Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang