Gundelsheim (Treuchtlingen)
Gundelsheim Stadt Treuchtlingen
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(457)&title=Gundelsheim 48° 55′ N, 10° 51′ O
{{#coordinates:48,9098|10,8436|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Gundelsheim | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 447 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 8,62 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 457 (2018)<ref>Stadt Treuchtlingen – Neuaufstellung Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan – Gundeslheim. (PDF) In: Stadt Treuchtlingen. S. 191, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Oktober 2021; abgerufen am 2. Oktober 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 53 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 91757 | |||||
| Vorwahl: | 09142 | |||||
Gundelsheim (<templatestyles src="IPA/styles.css" />) ist ein Gemeindeteil der Stadt Treuchtlingen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Gundelsheim hat eine Fläche von 8,624 km². Sie ist in 910 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 9476,72 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Gundelsheim (093755). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 25. Oktober 2024.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 25. Oktober 2024.</ref>
Lage
Das Kirchdorf liegt in der südlichen Frankenalb, etwa 7 km südwestlich von Treuchtlingen in einem Urstromtal des Jura und wird vom Möhrenbach durchflossen. Die Kreisstraße WUG 6 durchquert den Ort.<ref>Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 25. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Funde urnenfelderzeitlicher Scherben deuten auf eine Besiedlung der Gegend schon in der Zeit von 1300–800 v. Chr. hin. In der Gemarkung konnten drei römische Gutshöfe (Villae Rusticae) nachgewiesen werden. Vermutlich wurde schon zu dieser Zeit Marmor aus den örtlichen Steinbrüchen abgebaut, was ein in die Hauswand des Eichhofes eingamauertes römisches Relief bezeugt. Eine dauerhafte Besiedelung wird ab dem 4. Jahrhundert vermutet, die Entstehung als Dorf im 5./6. Jahrhundert. Um das Jahr 750 übernahm König Pippin, der Vater Karls des Großen den Ort in den Machtbereich des Frankenreiches. Gundelsheim lag im Sualafeldgau.
Die erste urkundliche Erwähnung datiert von 1097 als „Gundoltesch(ein)“: Pfalzgraf Rapoto V. übergab Besitz in Gundelsheim dem Kloster Sankt Ulrich und Afra in Augsburg. Spätere Schreibweisen des Ortes lauten Gundoldeshaim (1124/49) und Gundoltesheim (1175), was auf die Namensherkunft „Heim eines Gundolt“ hindeutet. Zwischen 1182 und 1195 weihte Bischof Otto von Eichstätt die Dorfkirche St. Ulrich. In den folgenden Jahrhunderten wechselte der Ort einige Male die Herrschaft. Der Dreißigjährige Krieg hinterließ in dem Dorf verheerende Spuren.
1848 endete die Ära der Grundherren, nun mussten Steuern an das Rentamt Monheim gezahlt werden.<ref>Ein alter Siedlungsplatz am Möhrenbach. Weißenburger Tagblatt vom 2. Juli 2015, S. 6</ref> Bis etwa 1930 war Gundelsheim rein landwirtschaftlich strukturiert. An der 1906 eröffneten Bahnstrecke Donauwörth–Treuchtlingen siedelte sich 1926 ein Marmorwerk an, das die Dorfstruktur nachhaltig veränderte. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Einwohnerzahl durch Siedlungstätigkeit stark an. Gundelsheim war eine selbständige Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donauwörth und wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Juli 1972 in die Stadt Treuchtlingen eingemeindet.<ref></ref>
Heute
Die katholische Pfarrei Sankt Ulrich in Gundelsheim gehört zum Pfarreienverbund Wemding im Dekanat Weißenburg-Wemding im Bistum Eichstätt.
Die Protestanten von Gundelsheim gehören zur evangelischen Kirchengemeinde St. Laurentius in Rehlingen.
Gundelsheim (Schwab) war ein inzwischen aufgelassener Haltepunkt an der Bahnstrecke Donauwörth–Treuchtlingen.
Literatur
Weblinks
- Ortsteile > Gundelsheim. In: treuchtlingen.de. Abgerufen am 25. Oktober 2024.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Gundelsheim in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Gundelsheim im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references />
Auernheim | Bergnershof | Bonhof | Bubenheim | Dickmühle | Dietfurt i.MFr. | Dornmühle | Eichhof | Eulenhof | Falbenthal | Freihardt | Fuchsmühle | Graben | Grönhart | Gstadt | Gundelsheim | Haag b.Treuchtlingen | Hagenau | Hagenhof | Heunischhof | Hürth | Kästleinsmühle | Kellerhaus | Kohlmühle | Lehnleinsmühle | Mattenmühle | Metzenhof | Möhren | Möhrenberg | Naßwiesen | Neufang | Neuheim | Obere Papiermühle | Oberheumödern | Rutzenhof | Sägmühle | Schambach | Schertnershof | Schlittenhart | Schmarrmühle | Schürmühle | Siebeneichhöfe | Spielhof | Steinbruch | Treuchtlingen | Untere Papiermühle | Unterheumödern | Weinbergshof | Wettelsheim | Wieshof | Windischhausen | Ziegelhütte | Ziegelmühle | Zollmühle
Sonstige Wohnplätze: Hartschuster | Maierhof | Melchershof | Patrich | Untermühle
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2025-06
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Ortsteil von Treuchtlingen
- Ort im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen)
- Ersterwähnung 1097
- Gemeindeauflösung 1972
- Kirchdorf (Siedlungstyp)