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Głogowiec (Oberglogau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Glöglichen
Głogowiec
Vorlage:Platzhalterbild
Glöglichen Głogowiec (Polen)
Glöglichen
Głogowiec (Polen)
Glöglichen
Głogowiec
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Opole
Powiat: Prudnik
Stadtteil von: Oberglogau
Geographische Lage: 50° 20′ N, 17° 51′ OKoordinaten: 50° 19′ 56″ N, 17° 51′ 18″ O
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Einwohner:
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OPR
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice
Datei:2012-04 Głogowiec 16.jpg
Blick auf den Ort
Datei:2012-04 Głogowiec 10.jpg
Ortsbild
Datei:2012-04 Głogowiec 11.jpg
Die Wegkapelle

Glöglichen (polnisch: Głogowiec, schlesisch: Gloglen) ist ein Stadtteil von Oberglogau (Głogówek) im Powiat Prudnicki der Woiwodschaft Opole (Oppeln) in Polen.

Geografie

Glöglichen liegt im Süden der Stadt Oberglogau. Westlich fließen die Hotzenplotz (Osobłoga), ein Nebenfluss der Oder, und der Mühlgraben. Nördlich von Glöglichen verläuft die Bahnstrecke von Neustadt O.S. (Prudnik) nach Cosel (Koźle).

Nachbarorte von Glöglichen sind im Westen Dirschelwitz (Dzierżysławice), im Norden der Oberglogauer Stadtteil Hinterdorf (Oracze) und das Stadtzentrum, im Nordosten Alt Kuttendorf (Stare Kotkowice) und im Süden Thomnitz (Tomice).

Geschichte

„Glogovetz“ wurde im Jahre 1295 im Breslauer Zehntregister Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis erstmals urkundlich erwähnt. Eine weitere Erwähnung erfolgte in einem Dokument vom 2. Februar 1298 in der Schreibweise Glogoviz.<ref>Codex diplomaticus Silesiae: Teil 7 - Regesten zur schlesischen Geschichte. Dritter Theil. Bis zum Jahre 1300</ref> In einem Dokument vom 24. Dezember 1311 ist es als Glogovicz belegt; zugleich wird ein Lorenz als Herr und Erbe von Glöglichen genannt.<ref>Codex Diplomaticus Silesiae: @1@2Vorlage:Toter Link/www.wbc.poznan.pl16 - Regesten zur schlesischen Geschichte 1301-1315 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> 1784 hatte der Ort, der zur Herrschaft Oberglogau gehörte, 12 Gärtner, drei Häusler und ein Vorwerk. Neben der Schreibweise „Gloglich“ kommen noch die Schreibweisen Glogowiz und Glöchlichen vor.<ref>Johann Ernst Tramp: Beyträge zur Beschreibung von Schlesien Band 3, Brieg 1784</ref> 1818 zählte der Ort, der 12 Gärtner, neun Häusler und ein Vorwerk.<ref>Geographisch-statistisches Handbuch über Schlesien und die Grafschaft Glatz Band 2; Breslau und Jauer 1818</ref> 1865 waren im Ort 13 Gärtner-, sieben Häuslerstellen und drei herrschaftliche Besitzungen. Außerdem gab es eine Wassermühle und einen Bier- und Branntweinausschank. Eingepfarrt und eingeschult war Glöglichen nach Oberglogau. Neben der Dorfgemeinde bestand noch ein Pertinenzgut mit dem Vorwerk Thiergarten.<ref>Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865</ref>

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 138 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 19 für die Zugehörigkeit zu Polen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 (Memento vom 29. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Glöglichen verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 242 Einwohner und 1939 waren es 239 Einwohner.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Neustadt O.S.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel der ehemals deutsche Ort Glöglichen 1945 unter polnische Verwaltung. Nachfolgend wurde es in Głogowiec umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen und 1950 der Woiwodschaft Opole eingegliedert. Seit 1999 gehört Głogowiec zum Powiat Prudnicki. Am 22. April 2009 wurde in der Gemeinde Oberglogau Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt.

Sehenswürdigkeiten

Vereine

Weblinks

Commons: Glöglichen (Oberglogau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> </references>

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