Franz Müntefering
Franz Müntefering (* 16. Januar 1940 in Neheim) ist ein ehemaliger deutscher Politiker (SPD).
In den Jahren 1975 bis 1992 und 1998 bis 2013 war Müntefering Abgeordneter im Deutschen Bundestag (MdB). Von 1998 bis 1999 war er Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen im ersten Kabinett Schröder. Von 2005 bis 2007 war er Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales im ersten Kabinett Merkel.
Müntefering war von 2002 bis 2005 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und von März 2004 bis November 2005 sowie von Oktober 2008 bis November 2009 Bundesvorsitzender der SPD. Von 2015 bis 2021 war er Vorsitzender der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen.
Leben
Ausbildung
Franz Müntefering wurde im Januar 1940 als einziges Kind des Landwirts und Fabrikarbeiters Franz Müntefering und dessen Frau Anna Müntefering, geborene Schlinkmann, im sauerländischen Neheim (ab April 1941 Neheim-Hüsten) bei Arnsberg geboren. Er wuchs im nahegelegenen Sundern auf.<ref>Who’s Who in Germany. Ausgabe 1992, Band 2, S. 1594.</ref><ref>Gregor Gysi & Franz Müntefering. Abgerufen am 2. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Erst im Alter von sechseinhalb Jahren lernte er seinen Vater kennen, als dieser aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte. Die Eltern starben beide 1985.
Nach dem Besuch der Volksschule in Sundern absolvierte Müntefering von 1954 bis 1957 eine Ausbildung zum Industriekaufmann, anschließend war er bis 1975 in der metallverarbeitenden Industrie tätig und wurde 1967 Mitglied der Gewerkschaft IG Metall. 1961/1962 leistete er seinen Grundwehrdienst bei der Panzergrenadiertruppe in Höxter und Osterode am Harz ab.
Parteilaufbahn
Seit 1966 ist er Mitglied der SPD, deren Vorstand er ab 1991 angehörte. Von 1992 bis 1998 war er auch Vorsitzender des SPD-Bezirks Westliches Westfalen. Von 1995 bis 1998 und kommissarisch von September bis Dezember 1999 war er Bundesgeschäftsführer der SPD. Von 1998 bis 2001 hatte er das Amt des SPD-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen inne und vom 7. Dezember 1999 bis zum 20. Oktober 2002 das des SPD-Generalsekretärs. Auf einem SPD-Sonderparteitag am 21. März 2004 wurde er als Bundesvorsitzender der SPD Nachfolger von Gerhard Schröder. Er erhielt 95,1 % der Stimmen, das bis dahin beste Ergebnis für einen SPD-Vorsitzenden seit 1991.
Im Oktober 2005 schlug Müntefering den bisherigen SPD-Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel als künftigen Generalsekretär vor. Als sich jedoch am 31. Oktober 2005 innerhalb des Parteivorstandes in einer Kampfabstimmung die zum linken Flügel zählende Andrea Nahles durchsetzte, kündigte Müntefering an, nicht mehr für den Parteivorsitz zu kandidieren. Auf dem Bundesparteitag in Karlsruhe am 15. November 2005 wurde Matthias Platzeck mit 99,4 % der gültigen Delegiertenstimmen zu seinem Nachfolger gewählt.
Im August 2008, einen Monat nach dem Tod seiner Frau, die er bis zuletzt gepflegt hatte, kehrte Müntefering in die Spitzenpolitik zurück, um die SPD im Vorfeld der anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen zu unterstützen. Nach dem Rücktritt von Kurt Beck am 7. September 2008 wurde er auf einem Sonderparteitag in Berlin am 18. Oktober 2008 mit 84,86 Prozent als dessen Nachfolger gewählt.<ref>SPD-Sonderparteitag: Müntefering Vorsitzender, Steinmeier Kanzlerkandidat (faz.net, 18. Oktober 2008, abgerufen am 5. April 2013)</ref>
Nachdem die SPD bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 nur 23 Prozent der Stimmen erreicht hatte, kündigte Müntefering an, auf dem SPD-Parteitag vom 13. bis 15. November 2009 in Dresden nicht mehr zu kandidieren. Er wurde als Vorsitzender am 13. November 2009 von Sigmar Gabriel abgelöst.
Abgeordnetentätigkeit
Von 1969 bis 1979 gehörte Müntefering dem Stadtrat von Sundern an. 1975 zog er als Nachrücker erstmals in den Bundestag ein und gehörte ihm bis 1992 an. Er war dort von 1990 bis 1992 Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. Nach seiner Berufung zum Minister in Nordrhein-Westfalen schied er aus dem Parlament aus.
Von 1996 bis 1998 war er Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen.<ref>Franz Müntefering beim Landtag Nordrhein-Westfalen</ref>
Dem Deutschen Bundestag gehörte Müntefering anschließend erneut von 1998 bis 2013 an, wonach er nicht mehr zur Wahl antrat.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Müntefering will nicht mehr antreten; mittelhessen.de vom 22. September 2012 ( vom 23. Oktober 2013 im Internet Archive)</ref> Von September 2002 bis November 2005 war er Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.
Öffentliche Ämter
Vom 18. Dezember 1992 bis zum 27. November 1995 gehörte er als Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen dem Kabinett von Ministerpräsident Johannes Rau an.
Nach der Bundestagswahl 1998 wurde er am 27. Oktober 1998 als Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung berufen. Nach dem Rücktritt von Ottmar Schreiner am 5. September 1999 vom Amt des Bundesgeschäftsführers der SPD legte Müntefering sein Ministeramt am 17. September 1999 nieder und wurde kommissarischer Bundesgeschäftsführer.
Am 22. November 2005 wurde er zum Stellvertreter der Bundeskanzlerin und zum Bundesminister für Arbeit und Soziales in der von Angela Merkel geführten Bundesregierung ernannt. Müntefering kündigte am 13. November 2007 aus familiären Gründen seinen Rücktritt von seinen Ämtern als Minister und Vizekanzler an, dieser wurde am 21. November 2007 vollzogen.
Ehrenämter
Franz Müntefering war von 2013 bis 2021 ehrenamtlich Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland.<ref name="asb"/> Zudem war er von 2013 bis 2021 neben Lothar de Maizière Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft e. V. Am 25. November 2015 wählte ihn außerdem die Mitgliederversammlung der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen zum Vorsitzenden.<ref name="bagso"/> Nach zwei Amtsperioden trat er 2021 nicht wieder zur Wahl des Vorsitzenden an.<ref name="bagso-vorsitz"/> Von März 2014 bis Mai 2022 war Franz Müntefering Beiratsvorsitzender des Berliner Demografie Forums.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig BAGSO-Jahresrückblick 2016.] Landtag NRW, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. Februar 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Privates
Müntefering ist zum dritten Mal verheiratet. Im Jahr 1961 heiratete er Renate Latusek (1940–2017). Aus der geschiedenen ersten Ehe stammen seine beiden Töchter, Beatrix Müntefering und die Schriftstellerin Mirjam Müntefering.<ref>Vgl. Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 875.</ref> 1995 heiratete er Ankepetra Rettig (1946–2008). Ihr Krebsleiden, dem sie am 31. Juli 2008 in Bonn erlag, war der Grund für Münteferings Rücktritt als Bundesminister und Vizekanzler im Herbst 2007.<ref>Gestorben: Ankepetra Müntefering. In: Der Spiegel. Nr. 32, 2008, S. 150 (online).</ref> Er wollte eigentlich bei der Bundestagswahl 2009 nicht mehr antreten, ließ sich aber im September 2008 von Frank-Walter Steinmeier (damals designierter SPD-Kanzlerkandidat) umstimmen.<ref>Interview. FAZ.net Juli 2013</ref>
Am 12. Dezember 2009 heiratete er die 40 Jahre jüngere Journalistin Michelle Schumann,<ref>Anne Heidrich: Ja-Wort: Schnörkellose Hochzeit von Münte und Michelle. Welt Online, 12. Dezember 2009; abgerufen am 10. Februar 2010.</ref> die seine ehemalige Büromitarbeiterin war. Michelle Müntefering war von 2013 bis 2025 ebenfalls Mitglied des Deutschen Bundestages und von März 2018 bis Dezember 2021 Staatsministerin im Auswärtigen Amt.<ref>Auswärtiges Amt, Staatsministerin Michelle Müntefering, abgerufen am 14. Juni 2018</ref>
Im August 2023 wurde ihm operativ eine neue Herzklappe eingesetzt.<ref>Müntefering meldet sich nach Herz-OP zurück. ntv, 7. Dezember 2023, abgerufen am 18. Januar 2025.</ref>
Franz Müntefering ist römisch-katholisch getauft. Eigenen Angaben zufolge hörte er im Alter zwischen 20 und 25 auf zu glauben und entschied sich Anfang 2025, aus der Kirche auszutreten.<ref>Früherer SPD-Chef: Müntefering hat katholische Kirche verlassen, zdf.de vom 1. Mai 2025.</ref>
Positionen
Liberalisierung der Finanzmärkte
Im April 2005 kritisierte Müntefering das Investitionsverhalten von Investmentgesellschaften und Hedge-Fonds, derartige Kritik war bis dahin nur von Globalisierungskritikern geäußert worden. Er verglich sie mit Heuschrecken und löste damit die Heuschreckendebatte in Politik und Medien aus.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Müntefering benennt die räuberischen Heuschrecken.] Manager Magazin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. Februar 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Steueroasen
Am 25. Februar 2009 äußerte sich Müntefering beim Politischen Aschermittwoch der baden-württembergischen SPD in Ludwigsburg in Bezug auf Länder mit niedrigerem Steuersatz als in Deutschland: „Früher hätte man dort Soldaten hingeschickt. Aber das geht heute nicht mehr.“ Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker zeigte sich daraufhin empört,<ref>n-tv Nachrichten: Große Aufregung in Europa. Abgerufen am 16. April 2024.</ref> und im Schweizer Parlament fand seine Aussage ebenfalls ein negatives Echo.<ref>Parlamentarische Vorstösse zum Finanzplatz Schweiz. Nationalrat, 18. März 2009, abgerufen am 10. August 2009.</ref>
Ehrungen und Auszeichnungen
- Marie-Juchacz-Plakette 2006, höchste Auszeichnung der Arbeiterwohlfahrt (AWO)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bundesminister Franz Müntefering erhält höchste Auszeichnung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ( vom 16. September 2011 im Internet Archive), Presseportal, 23. November 2006</ref>
- Franz Müntefering wurde am 13. Januar 2008 zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Sundern (Sauerland) ernannt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ex-Minister: Müntefering bekommt Ehrenposten.] Focus, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. Februar 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
- Am 22. Januar 2015 erhielt Franz Müntefering den Heinrich-Albertz-Friedenspreis der Arbeiterwohlfahrt für seine politische Lebensleistung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />awo-informationsservice.org ( vom 22. Januar 2015 im Internet Archive)</ref>
- Müntefering ist Ehrenmitglied des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e. V.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ehrenmitglieder.] Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. Februar 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
- Oswald-von-Nell-Breuning-Preis (2017) der Stadt Trier<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Franz Müntefering erhält Oswald von Nell-Breuning-Preis.] Volksfreund, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. Februar 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
- August-Bebel-Preis (2023)<ref>160 Jahre SPD Programm. In: spd.de. 1. März 2000, abgerufen am 17. Mai 2023.</ref>
Kabinette
- Kabinett Rau IV (Land NRW)
- Kabinett Rau V (Land NRW)
- Kabinett Schröder I (Bund)
- Kabinett Merkel I (Bund)
Audio
- Erlebte Geschichten Franz Münterfering, 21.27 Minuten, WDR 13. April 2020
Werke
- Franz Müntefering, Tissy Bruns: Macht Politik! Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2008, ISBN 978-3-451-30122-3.
- Franz Müntefering: Unterwegs: Älterwerden in dieser Zeit. J.H.W. Dietz, Bonn 2019, ISBN 978-3-8012-0543-0.
- Franz Müntefering: Nimm das Leben, wie es ist. Aber lass es nicht so. J.H.W. Dietz, Bonn 2024, ISBN 978-3-8012-0672-7.
Literatur
- Sebastian Kohlmann: Franz Müntefering – Eine politische Biographie. Ibidem, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8382-0236-5.
Dokumentarfilme
- Klare Kante Münte!, WDR Fernsehen (Ein Film von Regina Niedenzu)
Weblinks
- Biografie beim Deutschen Bundestag
- Literatur von und über Franz Müntefering im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Franz Müntefering auf abgeordnetenwatch.de
- Deutschlandfunk Zeitzeugen im Gespräch vom 27. Juni 2024: Frank Capellan im Gespräch mit dem SPD-Politiker Franz Müntefering. „Demokraten müssen entschlossener gegen Rechtsextreme eintreten“
Einzelnachweise
<references responsive> <ref name="asb"> Verabschiedung von Franz Müntefering als ASB-Präsident. Arbeiter-Samariter-Bund, 25. Oktober 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Mai 2013; abgerufen am 28. Januar 2022. </ref> <ref name="bagso"> Franz Müntefering neuer Vorsitzender der BAGSO. Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, 25. November 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. November 2017; abgerufen am 3. November 2017. </ref> <ref name="bagso-vorsitz"> Franz Müntefering nach sechs Jahren verabschiedet,BAGSO-Pressemitteilung. Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, 7. Dezember 2021, abgerufen am 28. Januar 2022. </ref> </references>
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Franz Blücher (FDP/FVP, 1949–1957) | Ludwig Erhard (CDU, 1957–1963) | Erich Mende (FDP, 1963–1966) | Hans-Christoph Seebohm (CDU, 1966) | Willy Brandt (SPD, 1966–1969) | Walter Scheel (FDP, 1969–1974) | Hans-Dietrich Genscher (FDP, 1974–1982) | Egon Franke (SPD, 1982) | Hans-Dietrich Genscher (FDP, 1982–1992) | Jürgen Möllemann (FDP, 1992–1993) | Klaus Kinkel (FDP, 1993–1998) | Joschka Fischer (Grüne, 1998–2005) | Franz Müntefering (SPD, 2005–2007) | Frank-Walter Steinmeier (SPD, 2007–2009) | Guido Westerwelle (FDP, 2009–2011) | Philipp Rösler (FDP, 2011–2013) | Sigmar Gabriel (SPD, 2013–2018) | Olaf Scholz (SPD, 2018–2021) | Robert Habeck (Grüne, 2021–2025) | Lars Klingbeil (SPD, seit 2025)
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Hans-Christoph Seebohm (DP/CDU, 1949–1966) | Georg Leber (SPD, 1966–1972) | Lauritz Lauritzen (SPD, 1972–1974) | Kurt Gscheidle (SPD, 1974–1980) | Volker Hauff (SPD, 1980–1982) | Werner Dollinger (CSU, 1982–1987) | Jürgen Warnke (CSU, 1987–1989) | Friedrich Zimmermann (CSU, 1989–1991) | Günther Krause (CDU, 1991–1993) | Matthias Wissmann (CDU, 1993–1998) | Franz Müntefering (SPD, 1998–1999) | Reinhard Klimmt (SPD, 1999–2000) | Kurt Bodewig (SPD, 2000–2002) | Manfred Stolpe (SPD, 2002–2005) | Wolfgang Tiefensee (SPD, 2005–2009) | Peter Ramsauer (CSU, 2009–2013) | Alexander Dobrindt (CSU, 2013–2017) | Christian Schmidt (CSU, komm. 2017–2018) | Andreas Scheuer (CSU, 2018-2021) | Volker Wissing (FDP/parteilos, 2021-2025) | Patrick Schnieder (CDU, seit 2025) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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Anton Storch (CDU, 1949–1957) | Theodor Blank (CDU, 1957–1965) | Hans Katzer (CDU, 1965–1969) | Walter Arendt (SPD, 1969–1976) | Herbert Ehrenberg (SPD, 1976–1982) | Heinz Westphal (SPD, 1982) | Norbert Blüm (CDU, 1982–1998) | Walter Riester (SPD, 1998–2002) | 2002–2005: Wolfgang Clement (SPD, Arbeit) | Ulla Schmidt (SPD, Soziales) | Franz Müntefering (SPD, 2005–2007) | Olaf Scholz (SPD, 2007–2009) | Franz Josef Jung (CDU, 2009) | Ursula von der Leyen (CDU, 2009–2013) | Andrea Nahles (SPD, 2013–2017) | Hubertus Heil (SPD, 2018–2025) | Bärbel Bas (SPD, seit 2025) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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Eberhard Wildermuth (FDP, 1949–1952) | Fritz Neumayer (FDP, 1952–1953) | Victor-Emanuel Preusker (FDP/FVP, 1953–1957) | Paul Lücke (CDU, 1957–1965) | Ewald Bucher (FDP, 1965–1966) | Bruno Heck (CDU, 1966) | Lauritz Lauritzen (SPD, 1966–1972) | Hans-Jochen Vogel (SPD, 1972–1974) | Karl Ravens (SPD, 1974–1978) | Dieter Haack (SPD, 1978–1982) | Oscar Schneider (CSU, 1982–1989) | Gerda Hasselfeldt (CSU, 1989–1991) | Irmgard Schwaetzer (FDP, 1991–1994) | Klaus Töpfer (CDU, 1994–1998) | Eduard Oswald (CSU, 1998) | Franz Müntefering (SPD, 1998–1999) | Reinhard Klimmt (SPD, 1999–2000) | Kurt Bodewig (SPD, 2000–2002) | Manfred Stolpe (SPD, 2002–2005) | Wolfgang Tiefensee (SPD, 2005–2009) | Peter Ramsauer (CSU, 2009–2013) | Barbara Hendricks (SPD, 2013–2018) | Horst Seehofer (CSU, 2018–2021) | Klara Geywitz (SPD, 2021–2025) | Verena Hubertz (SPD, seit 2025) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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Gerhard Schröder (SPD) |
Joschka Fischer (Grüne) |
Otto Schily (SPD) |
Herta Däubler-Gmelin (SPD) |
Oskar Lafontaine (SPD) |
Werner Müller (parteilos) |
Karl-Heinz Funke (SPD) |
Walter Riester (SPD) |
Rudolf Scharping (SPD) |
Christine Bergmann (SPD) |
Andrea Fischer (Grüne) |
Franz Müntefering (SPD) |
Jürgen Trittin (Grüne) |
Edelgard Bulmahn (SPD) |
Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) |
Bodo Hombach (SPD)
ab 1999: Hans Eichel (SPD) |
1999–2000: Reinhard Klimmt (SPD) |
ab 2000: Kurt Bodewig (SPD) |
ab 2001: Renate Künast (Grüne) | Ulla Schmidt (SPD) |
ab 2002: Peter Struck (SPD)
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Angela Merkel (CDU) | Frank-Walter Steinmeier (SPD) | Franz Müntefering (SPD, bis 21. November 2007) | Olaf Scholz (SPD, ab 21. November 2007) | Wolfgang Schäuble (CDU) | Brigitte Zypries (SPD) | Peer Steinbrück (SPD) | Michael Glos (CSU, bis 10. Februar 2009) | Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, ab 10. Februar 2009) | Horst Seehofer (CSU, bis 27. Oktober 2008) | Ilse Aigner (CSU, ab 31. Oktober 2008) | Franz Josef Jung (CDU) | Ursula von der Leyen (CDU) | Ulla Schmidt (SPD) | Wolfgang Tiefensee (SPD) | Sigmar Gabriel (SPD) | Annette Schavan (CDU) | Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) | Thomas de Maizière (CDU)
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Franz Müntefering (1999–2002) | Olaf Scholz (2002–2004) | Klaus Uwe Benneter (2004–2005) | Hubertus Heil (2005–2009) | Andrea Nahles (2009–2014) | Yasmin Fahimi (2014–2015) | Katarina Barley (2015–2017) | Hubertus Heil (2017) | Lars Klingbeil (2017–2021) | Kevin Kühnert (2021–2024) | Matthias Miersch (2024–2025; kommissarisch) | Tim Klüssendorf (seit 2025)
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Hans-Jürgen Wischnewski (1968–1971) | Holger Börner (1972–1976) | Egon Bahr (1976–1981) | Peter Glotz (1981–1987) | Anke Fuchs (1987–1991) | Karlheinz Blessing (1991–1993) | Günter Verheugen (1993–1995) | Franz Müntefering (1995–1998) | Ottmar Schreiner (1998–1999) | Matthias Machnig (1999–2002) | Franz-Josef Lersch-Mense (2003–2004) | Kajo Wasserhövel (2004–2005) | Martin Gorholt (2005–2008) | Kajo Wasserhövel (2008–2009) | Astrid Klug (2009–2012) | Juliane Seifert (2016–2017) | Nancy Böhning (2017–2018) | Thorben Albrecht (2018–2019) | Jessika Wischmeier (2019–2025)
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Kurt Schumacher (1949–1952) | Erich Ollenhauer (1952–1963) | Fritz Erler (1964–1967) | Helmut Schmidt (1967–1969) | Herbert Wehner (1969–1983) | Hans-Jochen Vogel (1983–1991) | Hans-Ulrich Klose (1991–1994) | Rudolf Scharping (1994–1998) | Peter Struck (1998–2002) | Ludwig Stiegler (2002) | Franz Müntefering (2002–2005) | Peter Struck (2005–2009) | Frank-Walter Steinmeier (2009–2013) | Thomas Oppermann (2013–2017) | Andrea Nahles (2017–2019) | Rolf Mützenich (2019–2025) | Lars Klingbeil (2025) | Matthias Miersch (seit 2025)
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Alwin Gerisch | Paul Singer | August Bebel | Hugo Haase | Friedrich Ebert | Philipp Scheidemann | Otto Wels | Hermann Müller | Arthur Crispien | Hans Vogel | Kurt Schumacher | Erich Ollenhauer | Willy Brandt | Hans-Jochen Vogel | Björn Engholm | Rudolf Scharping | Oskar Lafontaine | Gerhard Schröder | Franz Müntefering | Matthias Platzeck | Kurt Beck | Franz Müntefering | Sigmar Gabriel | Martin Schulz | Andrea Nahles | Norbert Walter-Borjans | Saskia Esken | Lars Klingbeil | Bärbel Bas Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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nur Arbeit: August Halbfell (1946–1950) || nur Soziales: Heinz Renner (1946) | Josef Gockeln (1946–1947) | Rudolf Amelunxen (1947–1950) | Josef Weber (1950–1953) | Birgit Fischer (2002–2005)
Otto Schmidt (1953–1954) | Johann Platte (1954–1956) | Heinrich Hemsath (1956–1958) | Johann Ernst (1950–1953 (nur Arbeit), 1958–1959) | Konrad Grundmann (1959–1966) | Werner Figgen (1966–1975) | Friedhelm Farthmann (1975–1985) | Hermann Heinemann (1985–1992) | Franz Müntefering (1992–1995) | Axel Horstmann (1995–1998) | Ilse Brusis (1998–2000) | Harald Schartau (2000–2005) | Karl-Josef Laumann (2005–2010) | Guntram Schneider (2010–2015) | Rainer Schmeltzer (2015–2017) | Karl-Josef Laumann (seit 2017)
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Werner Figgen (1970–1975) | Friedhelm Farthmann (1975–1985) | Hermann Heinemann (1985–1992) | Franz Müntefering (1992–1995) | Axel Horstmann (1995–1998) | Birgit Fischer (1998–2005) | Karl-Josef Laumann (2005–2010) | Barbara Steffens (2010–2017) | Karl-Josef Laumann (seit 2017)
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Heinz Kühn (1970–1973) | Werner Figgen (1973–1977) | Johannes Rau (1977–1998) | Franz Müntefering (1998–2001) | Harald Schartau (2001–2005) | Jochen Dieckmann (2005–2007) | Hannelore Kraft (2007–2017) | Michael Groschek (2017–2018) | Sebastian Hartmann (2018–2021) | Thomas Kutschaty (2021–2023) | Marc Herter (2023, komm.) | Sarah Philipp und Achim Post (seit 2023)
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Vorsitzende der SPD-Region Westliches Westfalen
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Müntefering, Franz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB |
| GEBURTSDATUM | 16. Januar 1940 |
| GEBURTSORT | Neheim |
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