Zum Inhalt springen

Forces armées maliennes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Flag of Mali.svg Forces armées maliennes
Datei:Emblème des Forces Armées Maliennes (FAMa).svg
Führung
Oberbefehlshaber: Präsident der Republik Mali
Verteidigungsminister: Sadio Camara<ref name=":ntv">Mali kauft russische Militärhubschrauber. n-tv, 1. Oktober 2021, abgerufen am 2. Oktober 2021.</ref>
Militärischer Befehlshaber: Generalstabschef Oumar Diarra<ref>Mali: Coopération: Le Chef d’Etat Major Général des Armées du Mali reçoit le commandant de la Force Barkhane. maliactu.net, 30. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Sitz des Hauptquartiers: Bamako
Militärische Stärke
Aktive Soldaten: 13.000 Aktive
7.800 Paramilitärs<ref name=":IISS" />
Wehrpflicht: 2 Jahre (Selektiv)<ref name=":Factbook">The World Factbook–Mali. Central Intelligence Agency, abgerufen am 31. Juli 2021.</ref>
Wehrtauglichkeitsalter: 18. Lebensjahr<ref name=":Factbook" />
Haushalt
Militärbudget: 788 Mio. US-$ (2020)<ref name=":IISS" />
Anteil am Bruttoinlandsprodukt: 4,5 % (2020)<ref name=":IISS" />
Geschichte
Gründung: 1. Oktober 1960
Datei:Malian Soldiers.jpg
Malische Soldaten 2008
Datei:Mali army medics training 2008.jpeg
Malische Sanitäter

Die Forces armées maliennes, kurz FAMa, sind die Streitkräfte Malis. Sie bestehen aus einem Heer („Armée de terre“), einer Luftwaffe („Force aérienne de la République du Mali“), einer Präsidentengarde und einer Gendarmerie. Der ehemalige Name war Forces Armées et de Sécurité du Mali.

Die Malinschen Streitkräfte hatten eine kleine Marine, deren Stärke 2009 bei etwa 50 Soldaten mit drei Flusspatrouillenbooten bestand und in Bamako, Mopti, Segou und Timbuktu stationiert waren.<ref name=js>Navy (Mali). In: Jane's sentinel. Country risk assessments. West Africa. 2007, ISSN 1754-4017, S. 496.</ref><ref>The International Institute for Strategic Studies (Hrsg.): The Military Balance. Band 109, Nr. 1, 2009, ISSN 0459-7222, Chapter Six: Sub-Saharan Africa, S. 310–311, doi:10.1080/04597220802709910.</ref> Während des Putsches von 2012 war unklar, inwiefern diese Marine noch weiter funktionierte.<ref>The International Institute for Strategic Studies (Hrsg.): The Military Balance. Band 113, Nr. 1, 2013, ISSN 0459-7222, Chapter Nine: Sub-Saharan Africa, S. 519–520, doi:10.1080/04597222.2013.757005.</ref> So wurde noch 2016 von einer Marine berichtet,<ref>The International Institute for Strategic Studies (Hrsg.): The Military Balance. Band 116, Nr. 1, 2016, ISSN 0459-7222, Chapter Nine: Sub-Saharan Africa, S. 455–456, doi:10.1080/04597222.2016.1127636.</ref> jedoch findet sich keine Eintrag mehr im Military Balance von 2017.<ref>The International Institute for Strategic Studies (Hrsg.): The Military Balance. Band 117, Nr. 1, 2017, ISSN 0459-7222, Chapter Nine: Sub-Saharan Africa, S. 522–523, doi:10.1080/04597222.2017.1271216.</ref> Offiziell war die Marine eine Einheit des Heers und war zuständig um gegen Schmuggel und Aufstandsbekämpfung vor zu gehen.<ref name=js />

Mali gab 2020 knapp 4,5 Prozent seiner Wirtschaftsleistung oder 788 Millionen US-Dollar für seine Streitkräfte aus.<ref name=":IISS" />

Geschichte

Die Streitkräfte Malis wurden am 1. Oktober 1960 gegründet.<ref>S. Konate: FETE DE L’ARMEE : BIENTÔT UN DEMI SIÈCLE D’EXISTENCE. In: L’Essor n°16365 du – 2009-01-19. 19. Januar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Juli 2011; abgerufen am 22. März 2012 (französisch).</ref> Im Jahr 1968 putschte das Militär gegen die damalige malische Regierung und setzte Moussa Traoré als neuen Präsidenten ein. In den 1960er- und 1970er-Jahren bekam das malische Militär nach Angaben der CIA Waffen von der Sowjetunion. Zudem wurden Soldaten der Sowjetarmee in Mali stationiert. Die Beziehungen zur Sowjetunion als auch zu Frankreich waren nach dem Putsch verstärkt worden. Die damals mit der Sowjetunion geschlossenen Verträge bezüglich der malischen Armee hatten ein Volumen von 21 Millionen US-Dollar.<ref>Soviet Military Policy in the World. 21. Oktober 1976, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. November 2010; abgerufen am 22. März 2012 (englisch).</ref>

1974 gab es einen Grenzkonflikt mit Burkina Faso um den Agacher-Streifen, wobei auf malischer Seite eine MiG-17 aus bisher unbekannten Gründen abstürzte.<ref>Tom Cooper: Burkina Faso and Mali, Agacher Strip War, 1985. 31. Juli 2004, abgerufen am 22. März 2012 (englisch).</ref> Nach einem Waffenstillstand eskalierte der Konflikt im Jahr 1985 erneut, nachdem Mali seine Truppen am 20. Dezember im Grenzgebiet zusammengezogen hatte. Am 25. Dezember brach der Krieg um den Agacher-Streifen erneut aus und dauerte nach mehreren gescheiterten Waffenstillstandsabkommen bis zum 30. Dezember.

Nachdem sich im sogenannten Ostblock viele Regierungen nicht mehr halten konnten und sich dort demokratische Staatsformen durchsetzten, verschlimmerten sich auch in Mali die wirtschaftlichen Probleme. 1991 putschte das Militär erneut und leitete einen demokratischen Wandel ein. Bereits ab 1990 kam es im Norden Malis mehrfach zu Rebellionen von Tuareg. Der Konflikt begann schon vor Moussa Traorés Absetzung und führte 1991 zu einem ersten Abkommen mit der Fronts Unifiés de l´Azawad. 1996, nach weiteren Abkommen mit den Rebellen, konnte sogar eine Integration von Rebellen in die Armee erreicht werden. 1998 bildeten rund 70 Soldaten der US-amerikanischen 3rd Special Forces Group im Rahmen des Trainingsprogramm African Crisis Response Initiative (ACRI) ein malisches Bataillon für Friedensmissionen aus.

Bei einer Geiselnahme im Jahr 2003 an Deutschen, Schweizerischen und Niederländischen Touristen halfen malische Militärs, im Norden des Landes die Spur zur entführten Gruppe aufzunehmen.<ref>Frank Hauke, Arno Heißmeyer: Sahara: Der Preis der Freiheit. Nach Monaten kehren 14 Touristen in ihre Heimat zurück – gegen ein Lösegeld, das niemand gezahlt haben will. In: FOCUS Magazin. Hubert Burda Media, 25. August 2003, abgerufen am 22. März 2012.</ref>

Motiviert durch den Krieg gegen den Terrorismus, unterstützten die US-Streitkräfte malische Soldaten im Zuge der Pan-Sahel-Initiative, indem sie mit ihnen gemeinsame Übungen durchführten. 2006 desertierten jedoch einige vormals integrierte Tuareg-Rebellen, was zu einem mehr oder weniger offenen Bürgerkrieg führte. Hierdurch verlor die Armee in zahlreichen Gebieten die Kontrolle. Nach dem Bürgerkrieg in Libyen (2011) kehrten zahlreiche Tuareg nach Mali zurück, die zuvor als Söldner auf Seiten Muammar al-Gaddafis gekämpft hatten. Die von zurückgekehrten Tuareg-Kämpfern gegründete Nationale Bewegung für die Befreiung des Azawad (MNLA) konnte weitere Ortschaften im Grenzgebiet zu Niger und Mauretanien erobern. Die malischen Streitkräfte griffen ihrerseits die Rebellen mit in Kidal und Gao stationierten Hubschraubern an.<ref>Dominic Johnson: Mit Hubschraubern gegen Rebellen. Die Regierung hat die Kontrolle über große Teile des von Wüste bedeckten Nordens Malis an eine Tuareg-Rebellenarmee verloren. Zehntausende sind auf der Flucht. In: taz online. 14. Februar 2012, abgerufen am 22. März 2012.</ref>

Seit 2007 werden die malischen Streitkräfte auch von der Bundeswehr unterstützt. So wurden ausgemustertes Gerät, darunter 32 LKW, 14 kleine Boote und vier Wolf Geländewagen von der Bundeswehr nach Mali geschafft. Im Jahr 2009 ist Mali ein offizielles Partnerland der Ausstattungshilfe für ausländische Streitkräfte. Des Weiteren wurde ein Ausbildungszentrum für Pioniere in Mali gebaut.<ref>Hauke Friederichs: Die Bundeswehr ist längst in Mali. In: Zeit Online. Zeit Online GmbH, 29. Oktober 2012, S. 1, abgerufen am 4. November 2012.</ref> 2011 wurde die malische Fallschirmjägereinheit 33e Regiment des Commandos Parachutistes von Soldaten des Canadian Special Operations Regiment (CSOR) ausgebildet.<ref>Paratroopers trained in Canada led counter-coup in Mali, but presidential guard unit failed to regain control. Soldiers from the parachute regiment were captured. They are believed to have been tortured and murdered by those behind Mali’s coup. 26. Januar 2013, abgerufen am 9. April 2018 (englisch).</ref>

Am 21. März 2012 kam es zu einem Militärputsch. Die Putschisten begründeten den Staatsstreich mit der Unfähigkeit von Präsident Amadou Toumani Touré, den Aufstand der Tuareg im Norden des Landes unter Kontrolle zu bekommen.<ref>Putschisten übernehmen offenbar Macht in Mali. Abgerufen am 22. März 2012.</ref> Jedoch konnte die Armee nach dem Putsch die Gebiete im Norden nicht halten und verlor nach und nach die Städte Kidal, Gao und Timbuktu an Tuareg-Rebellen. Seitdem sich die Situation mit zunehmendem Einfluss der islamistischen Gruppe Ansar Dine bei den Tuareg weiter verschlechterte, bekam die Idee einer internationalen Intervention zusammen mit den malischen Streitkräften mehr und mehr Befürworter.<ref name="Intervention">Carsten Luther: Malis Nachbarn drängen auf Intervention. Im Süden Stillstand, im Norden zerstörte Gräber und Scharia: Mali braucht Hilfe. Ein militärisches Eingreifen gegen die Islamisten wird wahrscheinlicher. In: Zeit Online. Zeit Online GmbH, 13. Juli 2012, abgerufen am 14. Juli 2012.</ref>

Die regulären Streitkräfte hatten durch die Erfolge der Nationalen Bewegung für die Befreiung des Azawad (MNLA) seit Sommer 2012 mit zahlreichen Deserteuren zu kämpfen.

Seit 11. Januar 2013 unterstützte Frankreich mit der Opération Serval Mali im Kampf gegen die Islamisten. Diese Unterstützung Frankreichs – zwischenzeitlich in Opération Barkhane umbenannt – endete nach einem Zerwürfnis zwischen der französischen und malischen Regierung mit dem Abzug der letzten französischen Soldaten aus Gao am 15. August 2022.

Datei:Malian minister of defense and staff 2008.jpeg
Der ehemalige malische Verteidigungsminister Natie Plea bei den Truppen während einer gemeinsamen Übung von malischen und US-amerikanischen Soldaten

Am 20. August 2020 putschte das Militär ein weiteres Mal (siehe Putsch in Mali 2020). Vorausgegangen waren mehrere Wochen, in denen die Bevölkerung gegen den Präsidenten Ibrahim Boubacar Keïta protestierte und von ihm forderte, sein Amt niederzulegen.<ref>Norbert Hahn: Mali auf dem Weg ins Chaos. Proteste gegen Präsident Keita. 27. Juli 2020, abgerufen am 23. August 2020.</ref> Mitglieder der Regierung, unter anderem der Präsident wurden vom Militär während des Putsches zum Rücktritt gezwungen.<ref>Putsch in Mali: Nachbarn beraten über Konsequenzen. 20. August 2020, abgerufen am 23. August 2020.</ref> Nachdem es für kurze Zeit einen Zivilen Übergangspräsidenten hatte putsche das Militär im Jahr 2021 erneut (siehe Putsch in Mali 2021)<ref>Dimitri Kessler, Falk Schätzle: Hintergründe des Militärputsches in Mali von Mai 2021. (pdf) 15. Juli 2021, abgerufen am 24. Juli 2023.</ref> Nach dem wiederholten Putsch lehnte sich die Regierung seit Herbst 2021 mehr an Russland an als an den Westen. Von Russland kamen Helikopter und Jets. Anschließend auch Söldner der Gruppe Wagner. Offiziell heißt es, es sind „Russische Ausbilder“ im Land. Jedoch kämpften die Söldner zusammen mit dem malischen Militär in Einsätzen gegen Dschihadisten. Die Wagnergruppe hatte zur Folge, dass mehr Zivilisten bei Einsätzen ums Leben kommen. In der Stadt Moura kam es dann dazu, dass 500 Menschen getötet wurden, wie die UN schätzte.<ref>Ulf Laessing: Hat sich dieses Land mit seinem Russland-Deal verzockt? 27. Juni 2023, abgerufen am 24. Juli 2023.</ref>

Im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit von Wagner wurden mehrere Personen von den USA Sanktioniert und auf die Specially Designated Nationals and Blocked Persons list des Office of Foreign Assets Control gesetzt weil sie gegen den Executiv Order 14024 verstießen. Dies sind Sadio Camara<ref>CAMARA, Sadio. Abgerufen am 24. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> als Verteidigungsminister, Alou Boi Diarra<ref>DIARRA, Alou Boi. Abgerufen am 24. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, Chef d’Etat-major de l’Armée de l’Air (Generalstabschef der Luftwaffe) und Adama Bagayoko<ref>BAGAYOKO, Adama. Abgerufen am 24. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, als Stellvertreter von Alou Boi Diarra.<ref>Treasury Targets Malian Officials Facilitating Wagner Group. 24. Juli 2023, abgerufen am 24. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>US Sanctions Malian Officials Over Alleged Ties to Wagner Group. 24. Juli 2023, abgerufen am 24. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>USA verhängen Sanktionen wegen Einsatz von Wagner-Kämpfern in Mali. Seitdem Wagner-Söldner in Mail aktiv sind, stieg die Zahl toter Zivilisten laut USA um fast 300 Prozent. Nun verhängt die US-Regierung Maßnahmen gegen wichtige Politiker. In: Zeit Online. Zeit Online Gmbh, 25. Juli 2023, abgerufen am 24. Juli 2023.</ref>

Forces Patriotiques de Résistance (FPR)

Nach dem Putsch im März 2012 gerieten die Streitkräfte in Unordnung und verloren ihre Kampfesstärke. Die Islamisten konnten weiter nach Süden vorrücken. Die Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten (ECOWAS) forderte die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit. Zur Verteidigung der Heimat bildeten sich neben den regulären Streitkräften mehrere bewaffnete Milizen und bereiteten sich auf die Rückeroberung der von islamistischen Gruppen wie der al-Qaida im Maghreb (AQIM) besetzten Gebiete vor. Zur Koordination der einzelnen Milizen wurden auf einer Pressekonferenz in Bamako am 21. Juli die Forces Patriotiques de Résistance (FPR) bekanntgegeben.

Die FPR bildete sich aus folgenden Selbstverteidigungs-Milizen:

  • Ganda-Koy mit 2.000 Kämpfern unter Führung von Harouna Touré und überwiegend in der Region Gao im Einsatz. Rund 400 Kämpfer der Ganda-Koy sollen sich im Juli 2012 in Douentza der islamistischen Ansar Dine angeschlossen haben.
  • Ganda-Iso mit 1.300 Kämpfern unter Führung von Muhammad Attaib Maiga
  • Forces de Libération des Régions Nord du Mali (FLN)
  • Alliance des Communautés de la Région de Tombouctou (ACRT)
  • Force Armée Contre l’Occupation (FACO) und
  • Cercle de Réflexion et d’Action (CRA)

Ein Großteil der FPR gehört den Ethnien der Fulbe und Songhai an.

Eine weitere Miliz, die sich in Gao gründete, ist die Popular Movement Soni Ali Ber unter Führung von Al-Hadj Tandjina.

Ausrüstung

Armée de terre

Das Heer von Mali verfügt über folgende Ausrüstung:<ref name=":IISS">International Institute for Strategic Studies (Hrsg.): The Military Balance 2021. 121. Auflage. Taylor & Francis, 2021, ISBN 978-1-03-201227-8, S. 476–477.</ref>

Fahrzeuge

Typ Herkunft Funktion Version Anzahl
PT-76 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion Leichter Panzer 2+
BRDM-2 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion Spähpanzer
Bastion Patsas FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Mannschaftstransporter APC 27
BTR-60 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion Mannschaftstransporter PB 10+
BTR-70 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion Mannschaftstransporter 9
Casspir SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika MRAP 29
Marauder SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika MRAP 13
Stark Motors KatarDatei:Flag of Qatar.svg Katar MRAP Storm Light 24
Streit Vereinigte Arabische EmirateDatei:Flag of the United Arab Emirates.svg Vereinigte Arabische Emirate MRAP Cougar
Gladiator
Python
Typhoon
30
4
5+
21

Artillerie

Typ Herkunft Kaliber Funktion Anzahl
D-30 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion 122 mm Haubitze
BM-21 Grad SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion 122 mm Raketenwerfer 30+

Force aérienne de la République du Mali

Datei:Harbin Z-9 Malian Air Force.jpg
Hubschrauber vom Typ Harbin Z-9 der Luftwaffe Malis 2005

Die Luftwaffe von Mali verfügt über folgende Luftfahrzeuge (Stand Ende 2020):<ref>World Air Forces 2021. flightglobal.com, abgerufen am 14. Mai 2021.</ref>

Typ Herkunft Funktion Version Aktiv Bestellt Anmerkungen
Flugzeuge
Mikojan-Gurewitsch MiG-21 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion Abfangjäger 9
Cessna 208 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Aufklärungsflugzeug 1
Antonow An-26 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion Transportflugzeug 1
Britten-Norman BN-2 Islander Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich 1
Basler BT-67 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1
CASA C-295 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 1
Harbin Y-12 China Volksrepublik[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Volksrepublik China 2
Embraer EMB 314 Super Tucano Brasilien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Brasilien Schulflugzeug 3
Aermacchi SF-260 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 1
Hubschrauber
Mil Mi-8 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion Mehrzweckhubschrauber Mi-171 4 <ref name=":ntv" /><ref>Mali: Streitkräfte erhalten russische Kampfhubschrauber, Waffen und Munition. Africa Live, 1. Oktober 2021, abgerufen am 2. Oktober 2021.</ref>
Mil Mi-24 Kampfhubschrauber Mi-24
Mi-35
6 2
Aérospatiale AS 332 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Transporthubschrauber AS332
AS532
2

Entsendung ins Ausland

Die Streitkräfte Malis beteiligten sich an Friedensmissionen in der Demokratischen Republik Kongo sowie in Liberia, Sierra Leone und der Zentralafrikanischen Republik.<ref>Library of Congress – Federal Research Division: Country Profile: Mali, January 2005. (PDF; 138 kB) Abgerufen am 22. März 2012.</ref>

Militärische Weiterbildung

Datei:Général de Division Mahamane Toure.jpg
Divisionsgeneral Mahamane Toure, Direktor der Ecole de Maintien de la Paix

Die malischen Streitkräfte unterhalten folgende Schulen:

Organisation

Die malischen Streitkräfte sind in acht verschiedene Regionen unterteilt:

Weblinks

Commons: Military of Mali – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • fama.ml – Website der Malischen Streitkräfte (französisch)
  • defense.gouv.ml – Website des Verteidigungsministeriums (französisch)
  • Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Forschungsstelle Kriege, Rüstung und Entwicklung (FKRE), Universität Hamburg: Bericht über die militärischen Auseinandersetzungen seit den 1990er Jahren bis 2008 [1]

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Ägypten1 | Algerien | Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Biafra3 | Botswana | Burkina Faso | Burundi | Dschibuti | Elfenbeinküste | Eritrea | Eswatini | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea-Bissau | Guinea | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Komoren | Kongo (Dem. Rep.) | Kongo (Rep.) | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Marokko | Mauretanien | Mauritius2 | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | Sambia | São Tomé und Príncipe | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe | Somalia | Somaliland3 | Sudan | Südafrika | Südsudan | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Uganda | Westsahara3 | Zentralafrikanische Republik

1 Der Sinai wird Asien zugerechnet.  2 Keine eigenen Streitkräfte.  3 Völkerrechtlich nicht anerkannt bzw. umstritten. 

Vorlage:Klappleiste/Ende