Zum Inhalt springen

Streitkräfte von Somaliland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Flag of Somaliland.svg Streitkräfte von Somaliland
Ciidanka Qalabka Sida ee Soomaaliland
Datei:Somaliland Armed Forces Flag.svg
Führung
Oberbefehlshaber: Präsident Muse Bihi Abdi
Verteidigungsminister: Abdiqani Mohamoud Atteeye<ref name=":busiweek">UK seeking working relationship with Somaliland on military matters. East African Business Week, 28. Januar 2020, abgerufen am 8. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Militärischer Befehlshaber: Generalmajor Nouh Tani<ref name=":busiweek" />
Sitz des Hauptquartiers: Hargeysa
Militärische Stärke
Aktive Soldaten: 28.000
Wehrpflicht:
Wehrtauglichkeitsalter:
Haushalt
Militärbudget: 116 Mio. US-$ (Für Sicherheit und Verteidigung)<ref name=":realcleardefense">Michael Rubin: Somaliland – Key to Winning America's Longest War. Real Clear Defense, 7. März 2019, abgerufen am 8. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschichte
Gründung: 2. Februar 1994<ref>SOMALILAND MILITARY LAW. Abgerufen am 8. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Datei:Somaliland Armed Forces Emblem.svg
Emblem der Streitkräfte Somalilands

Die Streitkräfte von Somaliland (somali: Ciidanka Qalabka Sida ee Soomaaliland) verfügen über etwa 43.000 Berufssoldaten, die, mit Ausnahme einiger Offiziere, einen monatlichen Sold von umgerechnet 100 US-Dollar erhalten.<ref name="somaliareport.com"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 20. Januar 2013 im Internet Archive)</ref> Das Budget für Sicherheit und Verteidigung Somalilands betrug laut Quellen etwa 116 Millionen US-Dollar, was etwa einen Drittel der gesamten Einnahmen der Region entspricht.<ref name=":realcleardefense" /> Geführt wird das Militär aus dem Hauptquartier in Hargeisa.<ref name="somaliareport.com" /> Die Soldaten Somalilands sind großteils schlecht ausgebildet. Einige Soldaten (vor allem Offiziere) wurden von Äthiopien trainiert.<ref name="somaliareport.com" />

Stützpunkte

Neben dem Hauptquartier in Hargeisa unterhält Somaliland u. a. Stützpunkte in Burao, Shimibirale in Sanaag, Lowiya'adho an der Grenze zu Dschibuti und Lasanod im zwischen Puntland und Somaliland umstrittenen Sool.<ref name="somaliareport.com" /> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Ausrüstung

Aufgrund eines Embargos der UN sowie der fehlenden internationalen Anerkennung kann Somaliland offiziell keine Waffen erwerben. Daher ist Somaliland darauf angewiesen, die 1990 von Somalia übernommene Ausrüstung instand zu halten. Übernommen wurden u. a. Kampfpanzer, Transportpanzer, Raketenwerfer und LKWs.<ref name="somaliareport.com" /> Inwiefern die Instandhaltung gelungen ist, ist nicht bekannt. Viele der übernommenen Fahrzeuge und Waffen sind wegen des Mangels an Ersatzteilen nicht mehr einsatzfähig. Armeeangehörige Somalilands deuteten an, Waffen von Äthiopien und Jemen erhalten zu haben. Diese Lieferungen sollen nachts am Hafen von Berbera anlanden und nach Sperrung für Zivilpersonen entladen werden.<ref name="somaliareport.com" /> Weitere bekannte Quellen für Ausrüstungsgüter sind unter anderem Geschäftsleute aus Somaliland, die den Streitkräften einige LKWs spendeten<ref name="somaliareport.com" /> und ein 2011 aufgrund Spritmangels in Hargeisa gelandetes Flugzeug, welches Ausrüstung für die puntländischen Streitkräfte geladen hatte.<ref name="somaliareport.com" /> Die Soldaten des somaliländischen Militärs bringen ihre Waffen (zumindest größtenteils) bei der Verpflichtung selbst mit.<ref name="bits.de">http://www.bits.de/public/pdf/rr99-1.PDF</ref> Soldaten Somalilands wurden mit SKS Karabinern und verschiedenen Versionen des AK-47 gesehen.<ref name="bits.de" />

Somaliland unterhält BM-21, BGM-71 TOW, BTR-50, T-34 und T-55.<ref name="somaliareport.com" /> Drei bewaffnete Fahrzeuge wurden von der Khatuma-Miliz erbeutet<ref name="somalireport-2733"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 24. Mai 2012 im Internet Archive)</ref>, was vom Verteidigungsminister Somalilands bestätigt wurde<ref name="somaliereport-2801"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 22. Oktober 2012 im Internet Archive)</ref>. Dieser behauptete aber, die Fahrzeuge anschließend wieder unter Kontrolle gebracht zu haben.<ref name="somaliereport-2801" />

Marine

Die Marine von Somaliland wurde 2009 aufgrund der ansteigenden Piraterie am Horn von Afrika aufgestellt<ref name="somaliareport.com" /> und von Großbritannien ausgerüstet.<ref name="somaliareport.com" /> Im Januar 2012 hatte die Marine ein 300 Mann starkes Personal, welches eine achtmonatige Ausbildung absolviert hatte.<ref name="somaliareport.com/index"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 8. Februar 2012 im Internet Archive)</ref> Die Marine operiert mit bewaffneten Schnellbooten, Pickups und LKWs.<ref name="somaliareport.com" /> In Berbera befindet sich ein von Ausländern geführte Tauchbasis mit dem Hauptziel der Ausbildung von Marinesoldaten.<ref name="somaliareport.com" /> Die Marine konnte nach ihrer Aufstellung bereits Erfolge verbuchen. Es konnten hunderte Piraten festgenommen werden, die anschließend im Inland vor Gericht gestellt und zu Haftstrafen verurteilt wurden.<ref name="somaliareport.com" />

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Ägypten1 | Algerien | Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Biafra3 | Botswana | Burkina Faso | Burundi | Dschibuti | Elfenbeinküste | Eritrea | Eswatini | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea-Bissau | Guinea | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Komoren | Kongo (Dem. Rep.) | Kongo (Rep.) | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Marokko | Mauretanien | Mauritius2 | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | Sambia | São Tomé und Príncipe | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe | Somalia | Somaliland3 | Sudan | Südafrika | Südsudan | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Uganda | Westsahara3 | Zentralafrikanische Republik

1 Der Sinai wird Asien zugerechnet.  2 Keine eigenen Streitkräfte.  3 Völkerrechtlich nicht anerkannt bzw. umstritten. 

Vorlage:Klappleiste/Ende