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Dolcetto di Diano d’Alba

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Dolcetto di Diano d'Alba DOCG 2014.JPG
Dolcetto di Diano d’Alba, Jahrgang 2014

Der Dolcetto di Diano d’Alba oder einfach Diano d’Alba ist ein italienischer Rotwein aus der Gemeinde Diano d’Alba in der Provinz Cuneo, Piemont. Er besaß seit 1974 eine „kontrollierte Herkunftsbezeichnung“ (Denominazione di origine controllata – DOC). Im Jahr 2010 wurde er zu einer „kontrollierten und garantierten Herkunftsbezeichnung“ (DOCG) hochgestuft, die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.<ref name="Prod">Provvedimenti generali relativi ai Disciplinari consolidati dei vini DOP e IGP italiani. (PDF) politicheagricole.it (Italienisches Landwirtschaftsministerium), 27. November 2017, abgerufen am 21. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Download-Seite mit allen konsolidierten Spezifikationen italienischer DOP- und IGP-Weine).</ref>

Anbau

Der Anbau und die Vinifikation des Weins dürfen nur in der Gemeinde Diano d’Alba erfolgen.<ref name="Prod" /> Das Weinbaugebiet liegt nur wenige Kilometer südlich der Stadt Alba auf halbem Weg zwischen den bekannten Gebieten Barolo und Barbaresco.

Erzeugung

Der Dolcetto di Diano d’Alba wird zu 100 % aus der Rebsorte Dolcetto hergestellt, ist also sortenrein. Für das Prädikat „Superiore“ braucht der Wein einen Mindestalkoholgehalt von 12,5 Vol.-%. Der Verkauf des Diano d’Alba darf frühestens ab dem 1. Januar, beim Diano d’Alba Superiore ab dem 1. September des auf die Ernte folgenden Jahres beginnen.<ref name="Prod" />

Beschreibung

Laut Denomination (Auszug):<ref name="Prod" />

  • Farbe: rubinrot
  • Geruch: fruchtig und charakteristisch; mit jedem Hauch von Holz
  • Geschmack: trocken, harmonisch, mit Mandeltönen
  • Alkoholgehalt: mindestens 12,0 Vol.-%
  • Säuregehalt: mind. 4,5 g/l
  • Trockenextrakt: mind. 21,0 g/l; mit der Bezeichnung „Superiore“ mind. 23 g/l

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Literatur

  • Jancis Robinson: Das Oxford Weinlexikon. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2006, ISBN 978-3-8338-0691-9.
  • Burton Anderson: Italiens Weine 2004/05. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2004, ISBN 3-7742-6365-5.
  • Jacques Orhon: Le nouveau guide des vins d’Italie. Les editions de l’homme, Montreal 2007, ISBN 978-2-7619-2437-5.

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