Zum Inhalt springen

Bärbroich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bärbroich
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1280)&title=B%C3%A4rbroich 50° 59′ N, 7° 13′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1280) 50° 59′ 1″ N, 7° 13′ 16″ O
 {{#coordinates:50,983611111111|7,2211111111111|primary
dim=10000 globe= name=Bärbroich region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Einwohner: 1280 (31. Dez. 2025)<ref>Entwicklung – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 22. Februar 2026.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Eingemeindet nach: Bergisch Gladbach
Postleitzahl: 51429
Vorwahl: 02207
Lage von Bärbroich in Bergisch Gladbach
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Bärbroich ist der Name eines Stadtteils und einer Straße in Bergisch Gladbach und gehört unter Nr. 43 zum Statistik-Bezirk 4 der Stadt.<ref name="Schulte">Andree Schulte: Bergisch Gladbach. Stadtgeschichte in Straßennamen. Hrsg. Stadtarchiv, Bergisch Gladbach 1995, S. 218 ff., ISBN 3-9804448-0-5</ref>

Geographie

Der Stadtteil Bärbroich grenzt an die Stadtteile Asselborn, Moitzfeld und Herkenrath sowie im Norden und Osten an Kürten.

Asselborn Kürten Kürten
Asselborn, Herkenrath Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Kürten
Moitzfeld Moitzfeld, Kürten Kürten

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Geschichte

Im Urkataster gibt es lediglich eine Straße „von Herkenrath nach Broich“. Der Ort Bärbroich ist im Urkataster noch nicht enthalten. Er entstand vermutlich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und bildete sich aus den Weilern Dresherscheid, Ottoherscheid, Wüstenherscheid, Oberselbach und Kotzfeld. In der Umgebung von Bärbroich waren seit der Mitte des 19. Jahrhunderts mehrere Bergwerke in Betrieb.

Obwohl Bärbroich dem Gemeindeverband der Pfarre Herkenrath angehörte, besaß der Ortsteil schon 1925/26 eine erste Kirche. Ein 1910 gegründeter Kirchbauverein förderte das Kirchbauprojekt finanziell und organisatorisch. Zum Bau der Kirche verwendete man zum Teil unentgeltlich erhaltenes Baumaterial von der stillgelegten Grube Berzelius und der Grube Weiß aus dem benachbarten Bensberger Erzrevier. 1967 führten erhebliche Baumängel zum Abriss dieser Kirche.<ref>erzbistum-koeln.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />St. Maria Empfängnis (Memento vom 21. Dezember 2014 im Internet Archive)</ref>

Der Nachfolgebau, die katholische Kirche St. Maria Empfängnis, ist eine Filialkirche der Bergisch Gladbacher Pfarrei St. Josef und St. Antonius.<ref>erzbistum-koeln.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pfarrei St. Joseph und St. Antonius (Memento vom 9. April 2016 im Internet Archive)</ref> Sie wurde 1969 bis 1970 nach Plänen des Kölner Architekten Ernst Isenlar erbaut. Die Fenster gestaltete der Glaskünstler Hans Lünenborg.<ref>Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts e. V.: Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts e. V. 8. Juli 2008, abgerufen am 22. Januar 2022.</ref> Am 12. April 2008 wurde innerhalb der Abendmesse die Orgel nach Umbau und erheblicher Erweiterung erneut eingesegnet.

Kulturelle Einrichtungen

Infrastruktur

Im nahen Moitzfeld erreicht man die A 4. Die S-Bahn S11 ist in Bergisch Gladbach Stadtmitte gut erreichbar. In Bensberg besteht die Anbindung mit der Straßenbahn der Linie 1 nach Köln. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg bietet mit der 453 Fahrten innerhalb des Stadtgebiets an.

Bevölkerung

Bärbroich hatte 2024 insgesamt 1.288 Einwohner.<ref>Statistik – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 12. Oktober 2025.</ref>


Siehe auch

Literatur

  • Pfarrgemeinderat St. Antonius Abbas (Hrsg.): Kirche in Herkenrath. Bergisch Gladbach 1989, S. 116–120, 152–254

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Hinweisbaustein