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Bundestagswahlkreis Pinneberg

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Wahlkreis 7: Pinneberg
Datei:Bundestagswahlkreis 7-2025.svg

Wahlkreis 7 (2025)
Staat Skriptfehler: Ein solches Modul „Verwaltungseinheit“ ist nicht vorhanden.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Verwaltungseinheit“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Verwaltungseinheit“ ist nicht vorhanden.
Wahlkreisnummer 7
Einwohner 324.936<ref name="Strukturdaten">Strukturdaten Kreis Pinneberg. Kreis Pinneberg, abgerufen am 24. Februar 2025.</ref>
Wahlberechtigte 236.767<ref name="Ergebnis-2025">2025 Ergebnisse 007: Pinneberg. Landeswahlleiter, abgerufen am 24. Februar 2025.</ref>
Wahldatum 23. Februar 2025
Wahlbeteiligung 84,6 %<ref name="Ergebnis-2025" />
Wahlkreisabgeordneter
Name Daniel Kölbl
Partei CDU
Stimmanteil 31,8 %<ref name="Ergebnis-2025" />
Abgeordnete

Der Wahlkreis Pinneberg (Wahlkreis 7) ist ein Bundestagswahlkreis in Schleswig-Holstein und umfasst den Kreis Pinneberg.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wahlkreiseinteilung beim Bundeswahlleiter (Memento vom 8. Januar 2016 im Internet Archive)</ref><ref>Wahlkreise zur Bundestagswahl 2025. Zu diesem Wahlkreis gehören: Kreis Pinneberg. In: bundeswahlleiterin.de. Abgerufen am 25. Juni 2025.</ref> Dazu gehört auch die Insel Helgoland.

Wahlergebnisse

Bundestagswahl 2025

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Bundestagswahl 2025 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
30
20
10
0
28,9 %
20,2 %
15,6 %
14,5 %
7,6 %
5,1 %
3,6 %
2,0 %
1,0 %
1,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+6,8 %p
−9,1 %p
+8,8 %p
−3,5 %p
+4,3 %p
−8,4 %p
+3,6 %p
+0,7 %p
+0,8 %p
−3,9 %p

Bei der Bundestagswahl 2025 waren 236.767 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 84,6 %.<ref>Amtliches Endergebnis: So hat der Kreis Pinneberg gewählt. Ergebnis. In: www.kreis-pinneberg.de. Abgerufen am 3. März 2025.</ref>

Das Direktmandat gewann Daniel Kölbl (CDU) mit 31,8 %
Da die nach dem neuen Wahlrecht erforderliche Zweitstimmenabdeckung für die CDU in Schleswig-Holstein vorlag, zog Daniel Kölbl direkt in den Bundestag ein.

Datei:Stimmzettel Bundestagswahlkreis Pinneberg 2025.jpg
Wahlzettel für den Bundestagswahlkreis zur Bundestagswahl 2025

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Neben dem direkt gewählten Daniel Kölbl (CDU) konnte Ralf Stegner (SPD) über die Landesliste seiner Partei in den Bundestag einziehen.<ref>Überraschung: Zwei Abgeordnete vertreten Pinneberg im Bundestag. abendblatt.de, abgerufen am 25. Februar 2025.</ref>
Für Daniel Kölbl ist dies die erste Amtszeit im Bundestag und für Ralf Stegner die zweite Legislaturperiode.

Bundestagswahl 2021

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Bundestagswahl 2021 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
30
20
10
0
29,3
22,1
18,0
13,5
6,9
3,3
6,9
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 2017
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
+6,4
−12,2
+6,6
+0,2
−1,7
−3,7
+4,4

Bei der Bundestagswahl 2021 waren 238.388 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 80,3 %.<ref>endgültiges amtliches Endergebnis Wahlkreis 007: Pinneberg. Ergebnis. In: kreis-pinneberg.de. Kreis Pinneberg, abgerufen am 4. Oktober 2021.</ref><ref>Bekanntmachung der Wahlkreisergebnisse der Bundestagswahl im Landkreis Pinneberg am 26.09.2021. Ergebnis. In: kreis-pinneberg.de. Kreis Pinneberg, abgerufen am 4. Oktober 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Ralf Stegner (SPD) mit 31,2 %.

Datei:Wahlzettel Bundestagswahlkreis Pinneberg zur Bundestagswahl 2021.jpg
Wahlzettel für den Bundestagswahlkreis zur Bundestagswahl 2021

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Neben dem direkt gewählten Ralf Stegner (SPD) konnte Cornelia Möhring (Die Linke) über die Landesliste ihrer Partei in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Ralf Stegner war dies die erste Legislaturperiode im Bundestag. Cornelia Möhring gehörte ihm bereits seit 2009 an.<ref>007: Pinneberg. Kreiswahlvorschläge. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 11. September 2021.</ref><ref>Bekanntmachung der Kreiswahlvorschläge für den Wahlkreis 7 Pinneberg für die Bundestagswahl 2021. Kreiswahlvorschläge. In: kreis-pinneberg.de. Kreis Pinneberg, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. September 2021; abgerufen am 19. September 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kreis-pinneberg.de</ref><ref>Schleswig-Holstein. Landeslisten der Parteien. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 11. September 2021.</ref>

Bundestagswahl 2017

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Bundestagswahl 2017 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
40
30
20
10
0
34,3
22,9
13,3
11,4
8,6
7,0
2,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 2013
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−6,3
−8,3
+7,7
+2,8
+3,8
+2,0
−1,7

Bei der Bundestagswahl 2017 waren 238.533 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 78,7 %.<ref>Endgültiges Ergebnis Wahlkreis 007 bei der Bundestagswahl 2017. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Michael von Abercron (CDU) mit 39,7 %.<ref>Endergebnis der Bundestagswahl 2017 im Kreis Pinneberg. In: kreis-pinneberg.de. Kreis Pinneberg, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Neben dem direkt gewählten Michael von Abercron (CDU) konnten Ernst Dieter Rossmann (SPD) und Cornelia Möhring (Die Linke) über die jeweiligen Landeslisten ihrer Parteien in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Michael von Abercron war dies die erste Legislaturperiode im Bundestag, für Ernst Dieter Rossmann die sechste und für Cornelia Möhring die dritte Amtszeit.

Bundestagswahl 2013

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Bundestagswahl 2013 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
40,6
31,2
8,6
5,6
5,0
4,8
1,9
2,3
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 2009
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
+7,5
+4,9
−3,5
−11,0
−2,7
+4,8
−0,2
+0,2

Bei der Bundestagswahl 2013 waren 235.610 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 76,0 %.<ref>Endgültiges Ergebnis Wahlkreis 007 bei der Bundestagswahl 2013. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Ole Schröder (CDU) mit 45,4 %.<ref>Endgültiges Ergebnis der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag am 22. September 2013 im Wahlkreis 007 Pinneberg. In: kreis-pinneberg.de. Kreis Pinneberg, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Neben dem direkt gewählten Ole Schröder (CDU) konnten Ernst Dieter Rossmann (SPD), Valerie Wilms (Bündnis 90/Die Grünen) und Cornelia Möhring (Die Linke) über die jeweiligen Landeslisten ihrer Parteien in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Ole Schröder war dies die vierte Legislaturperiode im Bundestag, für Ernst Dieter Rossmann die fünfte, für Valerie Wilms und Cornelia Möhring jeweils die zweite Amtszeit.

Bundestagswahl 2009

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

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Bundestagswahl 2009 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
40
30
20
10
0
33,1
26,3
16,6
12,1
7,8
2,1
1,0
1,0
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 2005
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−3,8
−11,1
+6,3
+3,0
+3,4
+2,1
± 0,0
−0,1

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 232.899 Einwohner wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 75,6 %.<ref>Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27. September 2009. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 2009. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Ole Schröder (CDU) mit 40,8 %.<ref>Endergebnis der Bundestagswahl 2009 im Kreis Pinneberg. In: kreis-pinneberg.de. Kreis Pinneberg, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme * kandidierte nur als Direktkandidat, daher war keine Zweitstimmenabgabe möglich

Neben dem direkt gewählten Ole Schröder (CDU) konnten Ernst Dieter Rossmann (SPD) und Valerie Wilms (Bündnis 90/Die Grünen) über die jeweiligen Landeslisten ihrer Parteien in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Ole Schröder war dies die dritte Legislaturperiode im Bundestag, für Ernst Dieter Rossmann die vierte und für Valerie Wilms die erste Amtszeit.

Bundestagswahl 2005

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

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Bundestagswahl 2005 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
40
30
20
10
0
37,4
36,9
10,3
9,1
4,4
1,0
1,1
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 2002
 %p
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
−4,2
+1,4
+2,0
−1,1
+3,2
+0,8
+0,6

Bei der Bundestagswahl 2005 waren 227.185 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 81,7 %.<ref>Wahl zum 16. Deutschen Bundestag am 18. September 2005. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 2005. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Ole Schröder (CDU) mit 44,2 %.<ref>Endergebnis der Bundestagswahl 2005 im Kreis Pinneberg. In: kreis-pinneberg.de. Kreis Pinneberg, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Neben dem direkt gewählten Ole Schröder (CDU) konnten Ernst Dieter Rossmann (SPD) und Rainder Steenblock (Bündnis 90/Die Grünen) über ihre jeweiligen Landeslisten in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Ole Schröder war dies die zweite Legislaturperiode im Bundestag, für Ernst Dieter Rossmann und Rainer Steenblock jeweils die dritte Amtszeit.

Bundestagswahl 2002

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 2002 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
41,6
35,5
10,2
8,3
2,4
1,2
0,2
0,1
0,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1998
 %p
   4
   2
   0
  −2
  −4
−3,3
+0,1
+3,6
± 0,0
+2,4
−0,3
+0,1
± 0,0
−0,9

Bei der Bundestagswahl 2002 waren 223.977 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 83,7 %.<ref>Wahl zum 15. Deutschen Bundestag am 22. September 2002. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 2002. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Ernst Dieter Rossmann (SPD) mit 46,4 %.<ref>Endergebnis der Bundestagswahl 2002 im Kreis Pinneberg. In: kreis-pinneberg.de. Kreis Pinneberg, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme * Kandidatur nur als Direktkandidat, die Partei hatte keine Landesliste für Schleswig-Holstein aufgestellt. Daher war keine Zweitstimmenabgabe möglich.

Neben dem direkt gewählten Ernst Dieter Rossmann (SPD) konnten Ole Schröder (CDU) und Rainder Steenblock (Bündnis 90/Die Grünen) über ihre jeweiligen Landeslisten in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Ernst Dieter Rossmann war dies die zweite Legislaturperiode im Bundestag, für Ole Schröder die erste und Rainer Steenblock die zweite Amtszeit.

Bundestagswahl 1998

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 1998 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
44,9
35,4
8,3
6,6
1,5
1,5
0,3
0,1
1,4
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1994
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+6,9
−5,8
−0,1
−2,4
+1,5
+0,3
−0,9
+0,1
+0,5

Bei der Bundestagswahl 1998 waren 219.335 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 84,7 %.<ref>Wahl zum 14. Deutschen Bundestag am 27. September 1998. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1998. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Ernst Dieter Rossmann (SPD) mit 47,9 %.<ref>Endergebnis der Bundestagswahl 1998 im Kreis Pinneberg. In: kreis-pinneberg.de. Kreis Pinneberg, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme * Kandidatur nur als Direktkandidat, die Partei hatte keine Landesliste für Schleswig-Holstein aufgestellt. Daher war keine Zweitstimmenabgabe möglich.

Neben dem direkt gewählten Ernst Dieter Rossmann (SPD) konnte Gert Willner (CDU) über die Landesliste seiner Partei in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Ernst Dieter Rossmann war dies die erste Legislaturperiode im Bundestag und für Gert Willner die zweite Amtszeit.

Gert Wilner verstarb im Jahr 2000.

Bundestagswahl 1994

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 1994 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
41,2
38,0
9,0
8,4
1,2
1,2
0,9
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1990
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
−1,0
+0,5
+4,8
−4,9
+0,8
± 0,0
± 0,0

Bei der Bundestagswahl 1994 waren 216.646 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 83,7 %.<ref>Wahl zum 13. Deutschen Bundestag am 16. Oktober 1994. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1994. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Gert Willner (CDU) mit 44,7 %.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme * Kandidatur nur als Direktkandidat, die Partei hatte keine Landesliste für Schleswig-Holstein aufgestellt. Daher war keine Zweitstimmenabgabe möglich.

Neben dem direkt gewählten Gert Willner (CDU) konnten Lieselott Blunck (SPD) und Rainder Steenblock (Bündnis 90/Die Grünen) über die jeweiligen Landeslisten ihrer Parteien in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Gert Wilner war dies die erste Legislaturperiode im Bundestag, für Lieselott Blunck die fünfte und für Rainder Steenblock die erste Amtszeit.

Rainder Steenblock schied 1996 aus dem Bundestag aus um als Minister für Natur, Umwelt und Forsten und stellvertretender Ministerpräsident in die Landesregierung von Schleswig-Holstein zu wechseln.

Bundestagswahl 1990

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 1990 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
42,2
37,5
13,3
4,2
1,2
0,4
0,3
0,9
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1987
 %p
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
−0,3
−0,4
+2,7
−4,1
+1,2
+0,4
−0,2
+0,6

Bei der Bundestagswahl 1990 waren 211.947 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 81,6 %.<ref>Wahl zum 12. Deutschen Bundestag am 2. Dezember 1990. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1990. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Ingrid Roitzsch (CDU) mit 43,9 %.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme * Kandidatur nur als Direktkandidat. Daher war keine Zweitstimmenabgabe möglich.

Neben der direkt gewählten Ingrid Roitzsch (CDU) konnten Lieselott Blunck (SPD) und Wolfgang Kubicki (F.D.P.) über die jeweiligen Landeslisten ihrer Parteien in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Ingrid Roitzsch war dies die dritte Legislaturperiode im Bundestag, für Lieselott Blunck die vierte und für Wolfgang Kubicki die erste Amtszeit.

Wolfgang Kubicki schied 1992 aus dem Bundestag aus, um als Abgeordneter in den Landtag von Schleswig-Holstein zu wechseln.

Bundestagswahl 1987

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<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 1987 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
42,5
37,9
10,6
8,3
0,5
0,3
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1983
 %p
   4
   2
   0
  −2
  −4
−3,8
−2,4
+3,5
+2,4
+0,4
+0,3

Bei der Bundestagswahl 1987 waren 205.455 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 86,0 %.<ref>Wahl zum 11. Deutschen Bundestag am 25. Januar 1987. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1987. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Ingrid Roitzsch (CDU) mit 45,9 %.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme * Kandidatur nur als Direktkandidat. Daher war keine Zweitstimmenabgabe möglich.

Neben der direkt gewählten Ingrid Roitzsch (CDU) konnte Lieselott Blunck (SPD) über die Landesliste ihrer Partei in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Ingrid Roitzsch war dies die zweite Legislaturperiode im Bundestag und für Lieselott Blunck die dritte Amtszeit.

Bundestagswahl 1983

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 1983 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
46,3
40,3
7,1
5,9
0,2
0,1
0,05
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1980
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+8,3
−4,8
−7,8
+4,4
−0,1
± 0,0
−0,05

Bei der Bundestagswahl 1983 waren 195.852 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 90,7 %.<ref>Wahl zum 10. Deutschen Bundestag am 6. März 1983. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1983. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Ingrid Roitzsch (CDU) mit 49,5 %

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Neben der direkt gewählten Ingrid Roitzsch (CDU) konnten Lieselott Blunck (SPD) und Walter Sauermilch (Die Grünen) über die Landesliste ihrer Parteien in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Ingrid Roitzsch war dies die erste Legislaturperiode im Bundestag und für Lieselott Blunck die zweite und für Walter Sauermilch die erste Amtszeit.

Walter Sauermilch schied 1985 im Rahmen des damals bei den Grünen üblichen Rotationsprinzip nach der Hälfte der Wahlperiode aus dem Bundestag aus.

Bundestagswahl 1980

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 1980 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
45,1
38,0
14,9
1,5
0,3
0,1
0,1
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1976
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+0,5
−6,2
+4,4
+1,5
−0,1
−0,1
± 0,0

Bei der Bundestagswahl 1980 waren 191.079 Einwohner wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 90,6 %.<ref>Wahl zum 9. Deutschen Bundestag am 5. Oktober 1980. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1980. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Reinhard Ueberhorst (SPD) mit 48,6 %

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Für den direkt gewählten Reinhard Ueberhorst (SPD) war dies die zweite Legislaturperiode im Bundestag.

Reinhard Ueberhorst legte sein Bundestagsmandat im Januar 1981 nieder, um als Senator für Gesundheit und Umweltschutz in den Senat von West-Berlin zu wechseln. Für ihn rückte Lieselott Blunck (SPD) als nächste zu berücksichtigende Listenbewerberin für die SPD in den Bundestag nach.

Bundestagswahl 1976

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 1976 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
44,6
44,2
10,5
0,3
0,2
0,1
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1972
 %p
   4
   2
   0
  −2
  −4
−2,4
+2,3
+0,2
± 0,0
−0,2
± 0,0

Bei der Bundestagswahl 1976 waren 182.184 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 92,1 %.<ref>Wahl zum 8. Deutschen Bundestag am 3. Oktober 1976. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1976. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Reinhard Ueberhorst (SPD) mit 46,2 %.

Die Herabsetzung des Volljährigkeitsalters von 21 auf 18 Jahre am 1. Januar 1975 hatte zur Folge, dass das Mindestalter für das passive Wahlrecht zum Bundestag von 21 Jahren auf 18 sank, weil dieses gesetzlich an das Volljährigkeitsalter gekoppelt ist.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Für den direkt gewählten Reinhard Ueberhorst (SPD) war dies die erste Legislaturperiode im Bundestag.

Bundestagswahl 1972

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Bundestagswahl 1972 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
47,0
41,9
10,3
0,4
0,3
0,1
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1969
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
+1,4
−2,4
+4,4
−2,9
+0,3
−0,7

Bei der Bundestagswahl 1972 waren 176.512 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 92,2 %.<ref>Wahl zum 7. Deutschen Bundestag am 19. November 1972. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1972. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Hermann P. Reiser (SPD) mit 51,3 %

Erstmals durften auch junge Menschen im Alter von 18 bis 20 Jahren an der Bundestagswahl teilnehmen, nachdem im Juli 1970 das Wahlalter für das aktive Wahlrecht von 21 auf 18 Jahre gesenkt wurde. Außerdem wurde das Mindestalter für das passive Wahlrecht von bisher 25 Jahren auf 21 Jahre gesenkt. Es war damit die einzige Bundestagswahl, bei der das Mindestalter für das passive Wahlrecht bei 21 Jahren lag.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme *Kandidatur nur als Direktkandidat, die Partei hatte keine Landesliste für Schleswig-Holstein aufgestellt. Daher war keine Zweitstimmenabgabe möglich.

Neben dem direkt gewählten Hermann P. Reiser (SPD) konnte Rolf Bremer (CDU) über die Landesliste seiner Partei in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Hermann P. Reiser war dies die erste Legislaturperiode im Bundestag und für Rolf Bremer die dritte Amtszeit.

Bundestagswahl 1969

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Bundestagswahl 1969 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
45,6
44,3
5,9
3,3
0,8
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1965
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
+5,6
−3,1
−3,4
+1,6
+0,8

Bei der Bundestagswahl 1969 waren 164.967 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 88,2 %.<ref>Wahl zum 6. Deutschen Bundestag am 28. September 1969. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1969. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Hans-Ulrich Brand (SPD) mit 46,3 %

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme *Kandidatur nur als Direktkandidat, die Partei hatte keine Landesliste für Schleswig-Holstein aufgestellt. Daher war keine Zweitstimmenabgabe möglich.

Neben dem direkt gewählten Hans-Ulrich Brand (SPD) konnte Rolf Bremer (CDU) über die Landesliste seiner Partei in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Hans-Ulrich Brand war dies die erste Legislaturperiode im Bundestag und für Rolf Bremer die zweite Amtszeit.

Hans-Ulrich Brand trat 1970 von seinem Bundestagsmandat zurück.

Bundestagswahl 1965

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Bundestagswahl 1965 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
47,4
40,0
9,3
1,8
1,7
0,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1961
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+7,7
−0,6
−4,9
± 0,0
+1,7
+0,2
Datei:Bekanntmachung der Kreiswahlvorschläge bei der Bundestagswahl 1965 für den Bundestagswahlkreis Pinneberg.jpg
Bekanntmachung der Kreiswahlvorschläge für die Bundestagswahl 1965

Bei der Bundestagswahl 1965 waren 164.967 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 87,8 %.<ref>Wahl zum 5. Deutschen Bundestag am 19. September 1965. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1965. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Rolf Bremer (CDU) mit 50,0 %

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Neben dem direkt gewählten Rolf Bremer (CDU) konnte Annemarie Renger (SPD) über die Landesliste ihrer Partei in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Rolf Bremer war dies die erste Legislaturperiode im Bundestag und für Annemarie Renger die vierte Amtszeit.

Bundestagswahl 1961

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Bundestagswahl 1961 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
40,6
39,7
14,2
3,6
1,8
0,5
0,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1957
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+3,2
−4,1
+7,1
+0,7
+1,8
+0,1
−0,2
Datei:Wahlvorschläge 1961 Bundestagswahlkreis Pinneberg.jpg
Bekanntmachung der Kreiswahlvorschläge im Bundestagswahlkreis Pinneberg zur Bundestagswahl 1961

Bei der Bundestagswahl 1961 waren 151.027 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 89,2 %.<ref>Wahl zum 4. Deutschen Bundestag am 17. September 1961. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1961. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 17. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Wilhelm Goldhagen (CDU) mit 41,4 %

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Neben dem direkt gewählten Wilhelm Goldhagen (CDU) konnte Annemarie Renger (SPD) über die Landesliste ihrer Partei in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Wilhelm Goldhagen war dies die dritte Legislaturperiode im Bundestag und für Annemarie Renger ebenfalls die dritte Amtszeit.

Wilhelm Goldhagen verstarb im Januar 1964.

Bundestagswahl 1957

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Bundestagswahl 1957 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
43,8
37,4
7,3
7,1
3,6
0,8
GB/BHE
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1953
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+5,3
+3,9
−4,4
+0,4
−2,2
−3,0
GB/BHE
Sonst.

Bei der Bundestagswahl 1957 waren 134.921 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 88,8 %.<ref>Wahl zum 3. Deutschen Bundestag am 15. September 1957. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1957. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 17. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Wilhelm Goldhagen (CDU) mit 45,8 %

Datei:Stimmzettel 1957 BTW-1.jpg
Wahlzettel im Wahlkreis Pinneberg zur Bundestagswahl 1957

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Neben dem direkt gewählten Wilhelm Goldhagen (CDU) konnte Reinhold Rehs (SPD) über die Landesliste seiner Partei in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Wilhelm Goldhagen war dies die zweite Legislaturperiode im Bundestag und für Reinhold Rehs ebenfalls die zweite Amtszeit.

Bundestagswahl 1953

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 1953 – WK Pinneberg
Zweitstimmen
 %
40
30
20
10
0
38,5
33,5
11,7
6,7
5,8
2,1
1,7
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Bundestagswahl 1949
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+12,2
−2,8
+11,7
−7,8
−8,0
−3,3
−2,0
Datei:Bundestagswahlkreis Pinneberg - Stimmzettel 1953.jpeg
Wahlzettel im Wahlkreis Pinneberg zur Bundestagswahl 1953

Bei der Bundestagswahl 1953 waren 125.630 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 88,6 %.<ref>Wahl zum 2. Deutschen Bundestag am 6. September 1953. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1953. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 17. September 2021.</ref>

Das Direktmandat gewann Wilhelm Goldhagen (CDU) mit 38,9 %

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Neben dem direkt gewählten Wilhelm Goldhagen (CDU) konnten Reinhold Rehs (SPD) und Wilhelm Jentzsch (FDP) über die Landeslisten ihrer jeweiligen Parteien in den Deutschen Bundestag einziehen.
Für Wilhelm Goldhagen, Reinhold Rehs und Wilhelm Jentzsch war dies jeweils die erste Amtszeit im Bundestag.

Bundestagswahl 1949

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Bei der Bundestagswahl 1949 waren 128.599 Einwohner im Wahlkreis wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 84,4 %.<ref>Wahl zum 1. Deutschen Bundestag am 14. August 1949. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1949. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 17. September 2021.</ref>

Datei:Bundestagswahl 1949 Stimmzettel Wahlkreis Pinneberg.jpg
Wahlzettel im Wahlkreis Pinneberg zur Bundestagswahl 1949

Direkt gewählt wurde Anni Krahnstöver (SPD).

Im Gegensatz zu allen späteren Bundestagswahlen hatten die Wähler nur eine Stimme, mit der sowohl die Landesliste der Partei als auch der Direktkandidat gewählt wurde.

Die Zahl der Parteien war beschränkt, da bis zum 17. März 1950 Parteien eine Lizenz der jeweiligen Besatzungsmacht benötigten.

Wahlberechtigte: 128.599
abgegebene Stimmen: 108.495
Wahlbeteiligung: 84,4 %
ungültige Stimmen: 3.577 (3,3 %)
Quelle:<ref>Wahl zum 1. Deutschen Bundestag am 14. August 1949. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1949. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.</ref>
Direktkandidat Partei Stimmen in %
Anni Krahnstöver SPD 38.117 36,3
Linus Kather CDU 27.558 26,3
Fritz Oellers FDP 15.229 14,5
Friedrich-Wilhelm Sommer DP 14.500 13,8
Hans Brender KPD 5.634 5,4
Jonny Ahrens RSF 1.747 1,7
Barbara Bork DKP-DRP 1.066 1,0
Emil Hellmann Zentrum 1.037 1,0

Neben der direkt gewählten Anni Krahnstöver konnten auch Linus Kather und Fritz Oellers über die Landeslisten ihrer jeweiligen Parteien in den Bundestag einziehen.

Fritz Oellers legte sein Mandat am 5. Juni 1951 nieder, um Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Brasilien zu werden.

Nummerierung und Wahlgebiet

Bei den Bundestagswahlen 1949 bis 1961 hatte der Wahlkreis Pinneberg die Nummer 12 und bei den Wahlen 1965 bis 1972 die Nummer 9. Seit der Bundestagswahl 1976 trägt er die Nummer 7.

Das Gebiet des Wahlkreises Pinneberg entsprach stets dem Gebiet des Kreises Pinneberg.
Inzwischen ist dieser Wahlkreis der letzte in Schleswig-Holstein, bei dem die Wahlkreisgrenzen exakt den eines Kreises oder Stadt entspricht.

Abgeordnete, die den Wahlkreis im Deutschen Bundestag vertraten

Name Partei Direktmandat über Landesliste nachgerückt Amtszeit
Anni Krahnstöver SPD 1949 1949–1953
Linus Kather CDU 1949 1949-1957 a
Fritz Oellers FDP 1949 1949-1951
Wilhelm Goldhagen CDU 1953, 1957, 1961 1953–1964
Reinhold Rehs SPD 1953, 1957 1953–1969 b
Wilhelm Jentzsch FDP 1953 1953-1957
Annemarie Renger SPD 1961, 1965 1953–1990 c
Fritz Sänger d SPD 1961, 1965 1961–1969
Rolf Bremer CDU 1965 1969, 1972 1965–1976
Hans-Ulrich Brand SPD 1969 1969–1970
Hermann P. Reiser SPD 1972 1972–1976
Reinhard Ueberhorst SPD 1976, 1980 1976–1981
Ingrid Roitzsch CDU 1983, 1987, 1990 1980 1980–1994
Lieselott Blunck SPD 1983, 1987, 1990, 1994 1981 1981–1998
Walter Sauermilch Die Grünen 1983 1983–1985
Wolfgang Kubicki e FDP 1990 1990–1992, 2002, 2017–2025
Gert Willner CDU 1994 1998 1994–2000
Rainder Steenblock Bündnis 90/Die Grünen 1994, 2002, 2005 1994–1996, 2002–2009
Ernst Dieter Rossmann SPD 1998, 2002 2005, 2009, 2013, 2017 1998–2021
Ole Schröder CDU 2005, 2009, 2013 2002 2002–2017
Valerie Wilms Bündnis 90/Die Grünen 2009, 2013 2009–2017
Cornelia Möhring Die Linke 2013, 2017, 2021 2009–2025 f
Michael von Abercron CDU 2017 2017–2021
Ralf Stegner SPD 2021 2025 seit 2021
Daniel Kölbl CDU 2025 seit 2025

a Linus Kather trat 1953 für die CDU in Nordrhein-Westfalen an und wechselte am 15. Juni 1954 zur Fraktion des GB/BHE
b ab 1961 trat Reinhold Rehs im Wahlkreis 5 (Rendsburg) an
c kandidierte 1953 nur auf der Landesliste der SPD, 1957 im Wahlkreis 8 (Oldenburg/Eutin-Süd) in Schleswig-Holstein und ab 1969 in Nordrhein-Westfalen für die SPD
d Fritz Sänger wohnte in Wedel im Kreis Pinneberg und kandidierte 1961 im Wahlkreis 14 (Herzogtum Lauenburg) und 1965 im Wahlkreis 10 (Stormarn-Hzgt. Lauenburg)
e Wolfgang Kubicki kandidierte 2002 im Wahlkreis 5 (Kiel), 2017 und 2021 im Wahlkreis 3 (Steinburg/Dithmarschen Süd) sowie 2025 im Wahlkreis 4 (Rendsburg/Eckernförde) in anderen Wahlkreisen in Schleswig-Holstein
f Cornelia Möhring kandidierte 2009 im Wahlkreis 5 (Kiel)

Direkt gewählte Abgeordnete im Wahlkreis

Jahr Name Partei % Erststimmen Abstand Zweitplatzierter
2025 Daniel Kölbl CDU 31,8 % 6,8 %
2021 Ralf Stegner SPD 31,3 % 5,0 %
2017 Michael von Abercron CDU 39,7 % 9,4 %
2013 Ole Schröder CDU 45,4 % 9,3 %
2009 Ole Schröder CDU 40,8 % 9,0 %
2005 Ole Schröder CDU 44,2 % 1,4 %
2002 Ernst Dieter Rossmann SPD 46,4 % 5,4 %
1998 Ernst Dieter Rossmann SPD 47,9 % 5,9 %
1994 Gert Willner CDU 44,7 % 2,9 %
1990 Ingrid Roitzsch CDU 43,9 % 3,4 %
1987 Ingrid Roitzsch CDU 45,9 % 4,5 %
1983 Ingrid Roitzsch CDU 49,5 % 6,2 %
1980 Reinhard Ueberhorst SPD 48,6 % 9,0 %
1976 Reinhard Ueberhorst SPD 46,2 % 1,5 %
1972 Hermann P. Reiser SPD 51,3 % 8,2 %
1969 Hans-Ulrich Brand SPD 46,3 % 0,5 %
1965 Rolf Bremer CDU 50,0 % 9,2 %
1961 Wilhelm Goldhagen CDU 41,4 % 0,7 %
1957 Wilhelm Goldhagen CDU 45,8 % 8,3 %
1953 Wilhelm Goldhagen CDU 38,9 % 5,2 %
1949 Anni Krahnstöver SPD 36,3 % 10,0 %

Parteien

An den bisherigen 21 Wahlen zum Bundestag haben im Wahlkreis Pinneberg folgende Parteien teilgenommen:

an allen 21 Wahlen:
CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands
SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschlands
FDP – Freie Demokratische Partei

an 13 Wahlen:
NPD – Nationaldemokratische Partei Deutschlands, hat sich im Juni 2023 in Die Heimat umbenannt
1965, 1969, 1972, 1976, 1987, 1990, 1998, 2002, 2005, 2009, 2013, 2017, 2021

an 12 Wahlen:
Bündnis 90/Die Grünen
1983, 1987, 1990 als Die Grünen
1994, 1998, 2002, 2005, 2009, 2013, 2017, 2021, 2025 als Bündnis 90/Die Grünen

an 9 Wahlen:
Die Linke
1990 als Partei des Demokratischen Sozialismus/Linke Liste
1994, 1998, 2002 als Partei des Demokratischen Sozialismus
2005 als Linkspartei.PDS
2009, 2013, 2017, 2021, 2025 als Die Linke

an 8 Wahlen:
DKP – Deutsche Kommunistische Partei
1972, 1976, 1980, 1983, 1994(*), 1998(*), 2002(*), 2021

an 7 Wahlen:
MLPD – Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands
1987, 1994, 2005, 2013, 2017, 2021, 2025

an 5 Wahlen:
SSW – Südschleswigscher Wählerverband
1953, 1957, 1961, 2021, 2025

ÖDP – Ökologisch-Demokratische Partei
1990, 1994, 1998, 2017, 2021

an 4 Wahlen:
GPD – Gesamtdeutsche Partei
1953, 1957 als GB/BHE = Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten
1961, 1969 als GPD

FSU – Frei-Soziale Union(*)
1969 als FSU – Demokratische Mitte
1972, 1994, 1998 als Freisoziale Union

Die Grauen – Graue Panther
1990, 1994, 1998, 2002

Die Republikaner
1990, 1994, 1998, 2002

AfD – Alternative für Deutschland
2013, 2017, 2021, 2025

Freie Wähler
2013, 2017, 2021, 2025

an 3 Wahlen:
DP – Deutsche Partei
1949, 1953, 1957

DRP – Deutsche Reichspartei
1953, 1957, 1961

Einzelbewerber:
1987: Kurt Thede, Einzelbewerber/Wählergruppe Frieden
1990: Kurt Thede, Einzelbewerber/Der springende Punkt
2009: Rolf Hoffmann, Einzelbewerber/Kann Was

Die Partei – Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative
2017, 2021, 2025

an 2 Wahlen:
KPD – Kommunistische Partei Deutschlands
1949, 1953

DFU – Deutsche Friedens-Union
1961, 1965

AUD – Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher
1965, 1976

EFP – Europäische Föderalistische Partei
1969, 1972

KBW – Kommunistischer Bund Westdeutschland
1976, 1980

EAP – Europäische Arbeiter-Partei
1980, 1983
-> Patrioten für Deutschland

DVU – Deutsche Volksunion
1988, 2009

Rentner Partei Deutschland
2009, 2013

Piraten – Piratenpartei Deutschland
2009, 2013

Tierschutz – Partei Mensch Umwelt Tierschutz
2013, 2021

volt – Volt Deutschland
2021, 2025

an 1 Wahl:
RSF – Radikal-Soziale Freiheitspartei
1949
-> Frei-Soziale Union

DKP-DRP – Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei
1949

Zentrum
1949

GVP – Gesamtdeutsche Volkspartei
1953

DNS – Dachverband der Nationalen Sammlung
1953

BdB – Bund der Deutschen, Partei für Einheit, Frieden und Freiheit
1957
-> Aktion Demokratischer Fortschritt (ADF) zur Bundestagswahl 1969
-> Deutsche Friedens-Union

DG – Deutsche Gemeinschaft
1961

AUD – Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher
1965

ADF – Aktion Demokratischer Fortschritt
1969

KPD – Kommunistische Partei Deutschlands (Aufbauorganisation)
1976

AVP – Aktionsgemeinschaft Vierte Partei
1976

Volksfront gegen Reaktion, Faschismus und Krieg
1980

KPD/ML – Kommunistische Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten
1983

Patrioten für Deutschland
1987

Frauenpartei
1987

Naturgesetz-Partei, Aufbruch zu neuem Bewusstsein
1994

Pro DM – Pro Deutsche Mitte – Initiative Pro D-Mark
1998

BFB-Die Offensive – Bund freier Bürger
1998

Feministische Partei Die Frauen
1998

Statt Partei
1998(*)

Schill-Partei – Partei Rechtsstaatlicher Offensive
2002

PBC – Partei Bibeltreuer Christen
2002

Familien-Partei Deutschlands
2005

BGE – Bündnis Grundeinkommen – Die Grundeinkommenspartei
2017

dieBasis – Basisdemokratische Partei Deutschland
2021

Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer
2021

V-Partei³ – Veränderung. Vielfalt. Vegan.
2021

PdH – Partei der Humanisten
2021

du. – Die Urbane. Eine HipHop Partei
2021

LKR – Liberal-Konservative Reformer
2021

BSW – Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit
2025

Bündnis Deutschland
2025

* Kandidatur nur als Direktkandidat, die Partei hatte keine Landesliste für Schleswig-Holstein aufgestellt. Daher war keine Zweitstimmenabgabe möglich.

Das Orakel von Pinneberg

Bis auf 1949 gewann im Wahlkreis Pinneberg stets die Partei das Direktmandat, die nach der Wahl auch den Bundeskanzler stellte.<ref>Der Kreis, der wie Deutschland wählt. In: Hamburger Abendblatt. 25. September 2021, abgerufen am 3. Oktober 2021.</ref><ref>Georg Ismar, Selina Bettendorf: Was sagt das Orakel von Pinneberg zur Kanzlerfrage? In: Der Tagesspiegel. 27. September 2021, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 3. Oktober 2021]).</ref><ref>Ortsbesuch in Deutschlands Wahl-Orakel: Wer in Pinneberg gewinnt, stellt seit 1953 den Kanzler. In: Stern. 26. September 2021, abgerufen am 3. Oktober 2021.</ref>

Diese Serie ist umso erstaunlicher, da das Wahlkreisergebnis zweimal beim Zweitstimmenergebnis von diesem Muster abwich und 1961 und 2005 die SPD vor der CDU lag, diese aber jeweils das Direktmandat erobern konnte und nach der Wahl auch das Bundeskanzleramt besetzte.

Historische Vorgänger

Holsteinische Ständeversammlung

Die Holsteinische Ständeversammlung war das Parlament des Herzogtums Holsteins zwischen 1836 und 1864 mit Sitz in Itzehoe.
Infolge der Julirevolution von 1830 und nach Aufforderung des Deutschen Bundes ordnete der dänische König in seiner Funktion als Herzog von Holstein am 28. Mai 1831 im Dänischen Gesamtstaat die Gründung von Ständeversammlungen als beratende Körperschaft an. Vorbild für diese Landtage waren die preußischen Provinzialstände.
Das Vertretungsrecht besaßen für die Ritterschaft, die Güter und die kleineren Landbesitzer lediglich Großgrundbesitzer und für die Städte die Hausbesitzer, wobei Hofpächter den Eigentümern gleichgestellt waren. Ferner gab es noch den Inhaber der erblichen Virilstimme des Herzogs.
Die Abgeordneten der Ritterschaft, der Geistlichkeit und der Vertreter der Universität Kiel wurden nicht gewählt, sondern vom dänischen König ernannt. Die Wahlen der Vertreter der Güter und der kleineren Landbesitzer sowie der Städte erfolgten indessen in einer freien öffentlichen Wahl, die den damaligen Gegebenheiten aber weitreichenden Einschränkungen hinsichtlich Geschlecht (Frauen waren nicht wahlberechtigt), Alter (das aktive Wahlrecht lag bei mindestens 25, das passive bei 30 Jahren) und Zensus (nur wohlhabende Bürger besaßen das aktive und nur sehr wohlhabende Bürger das passive Wahlrecht) unterlag, dadurch waren nur etwa 3 % der Bevölkerung repräsentiert. Nach der Wahl zogen schließlich 48 Deputierte in die Ständeversammlung ein.
Die Ständeversammlung sollte bei Gesetzgebungsverfahren beraten. Insbesondere bei Eingriffen in Personen- und Eigentumsrechte sollten sie gehört werden. Ihre praktischen Einflussmöglichkeiten waren jedoch gering. Die absolutistischen Rechte des dänischen Königs („Königsgesetz“, dänisch Kongelov) als Herzog von Holstein wurden nicht beschnitten.
Nach der Niederlage Dänemarks im Zweiten Schleswig-Holsteinischen Krieg 1864 gegen Preußen und Österreich fiel Schleswig an Preußen und Holstein an Österreich.
Am 11. Juni 1866 wurde die holsteinische Ständeversammlung schließlich ein letztes Mal – dieses Mal vom österreichischen Statthalter – zusammengerufen. Eine Tagung wurde jedoch durch die Begleiterscheinungen des Deutschen Krieges verhindert. Nach dessen Ende fiel das Herzogtum Holstein schließlich ebenfalls an Preußen und wurde 1867 gemeinsam mit dem Herzogtum Schleswig als Provinz Schleswig-Holstein in den preußischen Staat integriert.

Mitglieder aus dem Gebiet des heutigen Kreises Pinneberg

  • Fleckensbevollmächtigter C.H. Dieck, Ständedeputierter der Stadt Elmshorn
  • Advokat Johann Nikolaus Anton Kirchhoff, Ständedeputierter der Stadt Wilster, Crempe, Elmshorn und Uetersen
  • Justizrat, Klostersyndikus Carl Friedrich Hermann Klenze, Ständedeputierter der Stadt Uetersen, Mitglied der deutsch-gesinnten Schleswig-Holsteinischen Bewegung
  • Johann Cornelius Peter von Lengercke, Ständedeputierter für den Flecken Pinneberg, Wandsbeck und Wedel
  • Landmesser P.H. Lichtwerk, Ständedeputierter der Stadt Pinneberg
  • Ludwig Meyn, Ständedeputierter der kleineren Landbesitzer, der deutsch-gesinnten Schleswig-Holsteinischen Bewegung nahestehend
  • Christian Graf von Rantzau, Ständedeputierter der Holsteinischen Prälaten und Ritterschaft
  • Klosterpropst Otto von Rantzau, Ständedeputierter der adeligen/größeren Güter
  • Geheimer Conferenzrat Graf Carl Emil zu Rantzau, Ständedeputierter der adeligen/größeren Güter

Schleswig-Holsteinische Landesversammlung

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Die Schleswig-Holsteinische Landesversammlung war die Legislative im kurzlebigen Staat Schleswig-Holstein zwischen 1848 und 1851.

Konstituierende Schleswig-Holsteinischen Landesversammlung

Am 3. April 1848 traten die vereinigten Stände von Holstein und Schleswig zu einer ersten gemeinsamen Sitzung in Rendsburg zusammen und bildeten eine provisorische Schleswig-Holsteinische Landesversammlung. Da die vereinigten Stände nicht aus allgemeinen demokratischen Wahlen hervorgegangen waren, wurden in den Ständen Verhandlungen über ein neues Wahlrecht geführt. Am 13. Juli 1848 verabschiedeten die Stände das neue Wahlrecht.
Die Wahlen zur konstituierenden Schleswig-Holsteinischen Landesversammlung fanden am 27. und 28. Juli statt. Die Wahlbeteiligung war mit etwa 15 % gering. In den ländlichen Wahlkreisen war sie deutlich geringer, als in den städtischen. Hierzu trug bei, dass es je Wahlkreis nur ein Wahllokal gab und die Anreise auf dem Land daher aufwändig war. Die Wahl fiel in die Erntezeit, was den Bauern (die auf dem Land die weitaus meisten Wähler waren) zusätzlich eine Erschwernis war.

Titel Name Wahlkreis Wahlbezirk Anmerkung
Pastor Holstein 11 Elmshorn
Bäckermeister Hans Greve Holstein 11 Elmshorn
Advokat Dahms Holstein 11 Elmshorn Nachwahl am 23. April 1849
Hofbesitzer, Schäferhof bei Pinneberg Adolph Friedrich August Lübbe Holstein 12 Pinneberg
Conferenzrath / Kanzleideputierter Bernhard Rathgen Holstein 12 Pinneberg Wiederwahl am 18. Mai 1849
Rentner George Godfrey Booth Holstein 13 Wedel
Schiffer Hans Schuldt Holstein 13 Wedel

Die Schleswig-Holsteinische Landesversammlung

Im Juni/Juli 1850 wurde die Landesversammlung nach Verabschiedung der Verfassung gewählt.

Das Parlament bestand nun aus einer Kammer mit 100 Abgeordneten. 50 Abgeordnete wurden in 50 Wahlkreisen direkt und unmittelbar gewählt. Es handelte sich grundsätzlich um Einpersonenwahlkreise. Lediglich die Wahlkreise 23 und 24 (die Stadt Altona) wählten gemeinsam zwei Abgeordnete.

Die Konstituierende Sitzung fand am 9. September 1850 statt.

Am 11. Januar 1851 löste sich die Landesversammlung selbst auf, nachdem die Schleswig-Holsteinische Erhebung endgültig gescheitert war. Zuvor stimmte sie der Olmützer Punktation zu. Die Schleswigsche und die Holsteinische Ständeversammlung wurden erneut gewählt und bildeten die Volksvertretung bis Schleswig-Holstein 1866 preußische Provinz wurde und der Provinziallandtag für Schleswig-Holstein gebildet wurde.

Wahl zur Frankfurter Nationalversammlung

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Die Wahl zur Frankfurter Nationalversammlung im April und Mai 1848 war die erste deutschlandweite Wahl.
Gewählt wurde sie, vom Bundestag des Deutschen Bundes in einem neuen Bundeswahlgesetz beschlossen, nach dem annähernd allgemeinen und gleichen Männerwahlrecht. Auch die Frankfurter Reichsverfassung sah ein solches Wahlgesetz vor, das für damalige Verhältnisse ungewöhnlich demokratisch war. Trotz der Niederschlagung der Revolution 1849 blieb der Frankfurter Entwurf für die weitere Verfassungs- und Wahlrechtsdiskussionen in Deutschland maßgebend. Der konstituierende Reichstag des Norddeutschen Bundes wurde 1867 nach dem Frankfurter Reichswahlgesetz gewählt.
Schleswig-Holstein (Zwölf Abgeordnete für die Nationalversammlung) kannte die Direktwahl schon von den Ständeversammlungen Schleswigs und Holsteins seit 1834. Die provisorische Regierung von Schleswig-Holstein ordnete an: Wählen durfte, wer 21 Jahre alt war und weder Armenunterstützung erhielt noch zu Zuchthaus verurteilt worden war. Bei mündlicher Stimmabgabe zählte die relative Mehrheit. Gewählt wurde am 1. Mai, am 7. Mai waren die Ergebnisse ermittelt. In Holstein beteiligten sich, damaligen Schätzungen zufolge, 40 Prozent der Berechtigten an der Wahl, das waren 8,8 Prozent der Bevölkerung. In Schleswig waren es nur 12 Prozent der Volljährigen. Die Nachwahlen am 12. Mai zogen wesentlich weniger Wähler an.

Name Abgeordneter von/bis Wahlkreis Fraktion
Lucius Neergard von Bruun 20. Mai 1848 – 23. Oktober 1848 2. Wahlkreis Holstein in Itzehoe Landsberg
Wilhelm Beseler 23. November 1848 – 21. Mai 1849 2. Wahlkreis Holstein in Itzehoe Casino
Caspar Arnold Engel 20. Mai 1848 – 18. Juni 1849 3. Wahlkreis Holstein in Altona Westendhall

Wahlen zum Norddeutschen Bund

Der Kreis Pinneberg gehörte zum Wahlkreis 6 der Provinz Schleswig-Holstein des Königreich Preußen.<ref name="Phillips72">A. Phillips: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1883: Statistik der Wahlen zum konstituierenden und … Louis Gerschel, Berlin 1883, S. 72 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>

Reichstagswahl am 12. Februar 1867

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Die Reichstagswahl im Februar 1867 war die Wahl zum konstituierenden Reichstag. Dieses Gremium sollte die Gründung des Norddeutschen Bundes als Bundesstaat vorbereiten. Die Hauptwahl fand am 12. Februar 1867 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen.

Die abgegebene Stimmenzahl betrug: 9.902

Name Fraktion Stimmen Prozent
Friedrich Heinrich Otto Jensen Bundesstaatlich-konstitutionelle Vereinigung 5.793 58,5

Reichstagswahl am 31. August 1867

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Die Reichstagswahl im August 1867 war die Wahl zum ersten ordentlichen Reichstag des Norddeutschen Bundes. Die Hauptwahl fand am 31. August 1867 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen. Die Wahlbeteiligung war deutlich geringer als bei der Wahl zum konstituierenden Reichstag.

Die abgegebene Stimmenzahl betrug: 3.803

Name Fraktion Stimmen Prozent
Friedrich Heinrich Otto Jensen Bundesstaatlich-konstitutionelle Vereinigung 2.636 69,3

Wahlen im Deutschen Kaiserreich 1871–1918

Bei allen Wahlen während dieses Zeitraums umfasste das Wahlgebiet vom Wahlkreis 6 der Provinz Schleswig-Holstein Gebiete aus vier Gebietskörperschaften.<ref>zeitungen.sub.uni-hamburg.de Ergebnisse nach Orten/Wahlbezirken im Raum Hamburg (Hamburger Echo 17.6.1903)</ref>

die Städte und Landgemeinden Barmstedt, Elmshorn, Pinneberg, Uetersen, Wedel, Bevern, Bilsen, Bokel, Bokelseß, Bokholt, Bullenkuhlen, Ellerhoop, Groß Offenseth, Heede, Hemdingen, Klein Offenseth, Kölln, Langeln, Lutzhorn, Osterhorn, Eckholt, Westerhorn, Blankenese, Dockenhuden, Eidelstedt, Groß Flottbek, Klein Flottbek, Holm, Lurup, Nienstedten, Osdorf, Rissen, Schenefeld, Schulau, Stellingen, Sülldorf, Appen, Bönningstedt, Borstel, Egenbüttel, Ellerbek, Esingen, Friedrichsgabe, Garstedt, Halstenbek, Hasloh, Kummerfeld, Lokstedt, Niendorf, Pinnebergerdorf, Prisdorf, Quickborn, Rellingen, Schnelsen, Tangstedt, Thesdorf, Winzeldorf, Groß Nordende, Hainholz, Heidgraben, Klein Nordende, Langelohe, Moorrege, Neuendeich, Raa, Seestermühe, Haseldorf, Haselau, Hetlingen, Heist, Seester, Brande

die Landgemeinden: Bramstedt (ab 1910 Stadt), Armstedt, Bark, Bebensee, Bimöhlen, Blunk, Bornhöved, Borstel, Fahrenkrug, Fehrenbötel, Föhrden-Barl, Fredersdorf, Fuhlendorf, Gönnebek, Götzberg, Groß Niendorf, Groß Rönnau, Hagen, Hasenkrug, Hartenholm, Hasenmoor, Heidmühlen, Heiderfeld, Henstedt, Hitzhusen, Högersdorf, Hüttblek, Itzstedt, Kaltenkirchen, Kampen, Kattendorf, Kisdorf, Krems 1, Kükels, Leezen, Lentföhrden, Mözen, Nahe, Negernbötel, Neversdorf, Nützen, Oersdorf, Schackendorf, Schmalensee, Schmalfeld, Schwissel, Sievershütten, Struvenhütten, Stuvenborn, Todesfelde, Tönningstedt, Ulzburg, Wahlstedt, Wakendorf 2, Weddelbrook, Wiemersdorf, Winsen, Wittenborn, Borstel, Kayhude, Oering, Seth, Sülfeld, Alveslohe, Ellerau, Rickling, Daldorf
die Gutsbezirke: Alt-Erfrade, Borstel, Kaden, Kahlen, Hardebek
die Forstgutsbezirke: Neu-Erfrade, Stocksee, Hasselbusch, Buchholz, Winsen

die Stadt Ottensen, ab 25. Oktober 1871 wurde die Stadt Ottensen per kaiserlichem Erlass gebildet und war Teil des Stadtkreises Altona, ab 1889 als Stadtteil von Altona eingemeindet
die Gemeinden Bahrenfeld, Othmarschen und Övelgönne verblieben im Wahlkreis, als sie am 1. April 1890 den Kreis Pinneberg verließen und in die Stadt Altona eingemeindet wurden

die Stadt Glückstadt
und die Landgemeinden Blomesche Wildnis, Engelbrechtsche Wildnis, Herzhorn, Horst, Groß-Kollmar, Klein-Kollmar, Siethwende und Quarnstedt

a – nicht zum Wahlkreis gehörten unter anderem die Stadt Segeberg, Großenaspe, Trappenkamp oder Boostedt und noch weitere; die restlichen Orte des Kreises waren dem Wahlkreis 9 der Provinz Schleswig-Holstein (Oldenburg/Plön) zugeordnet
b – die Stadt Altona war dem Wahlkreis 8 der Provinz Schleswig-Holstein zugeordnet (mit Teilen des Kreises Stormarn und der ab 1901 kreisfreien Stadt Wandsbek)

Reichstagswahl 1871

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Die Wahl der Abgeordneten zum 1. Deutschen Reichstag fand am 3. März 1871 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen.

Erster Wahlgang

Wahlberechtigte: 22.100
abgegebene Stimmen: 8.708
Wahlbeteiligung (%): 39,4
ungültige Stimmen: 43
gültige Stimmen: 8.665
Name Fraktion Stimmen % Stichwahl
Adolf von Moltke Konservative Partei (KP) 3.701 42,7 X
Friedrich Heinrich Otto Jensen Partikularist 3.108 35,9 X
Georg Winter Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein (ADAV) 1.815 20,9
zersplittert 41 0,5

Da kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten durchgeführt.

Stichwahl

abgegebene Stimmen: 8.220
Wahlbeteiligung (%): 37,2
ungültige Stimmen: 23
gültige Stimmen: 8.197
Name Fraktion Stimmen % gewählt
Friedrich Heinrich Otto Jensen Partikularist 4.210 51,4 % X
Adolf von Moltke Konservative Partei (KP) 3.987 48,6 %

Quelle:<ref name="Phillips72" />

Reichstagswahl 1874

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Die Wahl der Abgeordneten zum 2. Deutschen Reichstag fand am 10. Januar 1874 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen.

Erster Wahlgang

Wahlberechtigte: 23.813
abgegebene Stimmen: 15.889
Wahlbeteiligung (%): 66,7
ungültige Stimmen: 72
gültige Stimmen: 15.817
Name Fraktion Stimmen % gewählt
Georg Beseler Nationalliberale Partei 8.588 54,3 X
Georg Winter Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein (ADAV) 6.709 42,4
Friedrich Heinrich Otto Jensen Partikularist 444 2,8
zersplittert 16 0,1

Damit war Georg Beseler im Ersten Wahlgang gewählt worden. Er trat im Laufe der Legislaturperiode aus seiner Fraktion aus, wurde allerdings in der amtlichen Übersicht weiterhin als nationalliberal klassifiziert.

Quelle:<ref name="Phillips72" />

Reichstagswahl 1877

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Die Wahl der Abgeordneten zum 3. Deutschen Reichstag fand am 10. Januar 1877 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen.

Erster Wahlgang

Wahlberechtigte: 26.015
abgegebene Stimmen: 18.162
Wahlbeteiligung (%): 69,8
ungültige Stimmen: 56
gültige Stimmen: 18.106
Name Fraktion Stimmen % Stichwahl
Max Stöhr Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) 7.923 43,8 X
Georg Beseler liberal 3.701 42,7 X
Wilhelm Seelig Deutsche Fortschrittspartei (DFP) 3.337 18,4
Partikularisten 32 0,2
zersplittert 9 0,0

Da kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten durchgeführt.

Stichwahl

abgegebene Stimmen: 20.347
Wahlbeteiligung (%): 78,2
ungültige Stimmen: 56
gültige Stimmen: 20.291
Name Fraktion Stimmen % gewählt
Georg Beseler liberal 11.937 58,9 X
Max Stöhr Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) 8.354 41,1

Quelle:<ref name="Phillips72" />

Reichstagswahl 1878

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Die Wahl der Abgeordneten zum 4. Deutschen Reichstag fand am 30. Juli 1878 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen. Aufgrund der Umstände ist sie auch als Attentatswahl bekannt.

Erster Wahlgang

Wahlberechtigte: 26.994
abgegebene Stimmen: 18.485
Wahlbeteiligung (%): 68,3
ungültige Stimmen: 40
gültige Stimmen: 18.445
Name Fraktion Stimmen % Stichwahl
Georg Beseler liberal 8.628 46,8 X
Max Stöhr Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) 5.452 29,6 X
Wilhelm Seelig Deutsche Fortschrittspartei (DFP) 4.337 23,5
zersplittert 28 0,2

Da kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten durchgeführt.

Stichwahl

abgegebene Stimmen: 17.073
Wahlbeteiligung (%): 63,2
ungültige Stimmen: 93
gültige Stimmen: 16.980
Name Fraktion Stimmen % gewählt
Georg Beseler liberal 10.227 60,2 X
Max Stöhr Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) 6.753 39,8

Quelle:<ref name="Phillips72" />

Reichstagswahl 1881

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Die Wahl der Abgeordneten zum 5. Deutschen Reichstag fand am 27. Oktober 1881 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen.

Erster Wahlgang

Wahlberechtigte: 27.034
abgegebene Stimmen: 13.475
Wahlbeteiligung (%): 49,8
ungültige Stimmen: 32
gültige Stimmen: 13.443
Name Fraktion Stimmen % Stichwahl
Heinrich Gieschen Deutsche Fortschrittspartei (DFP) 6.674 49,6 X
Georg Beseler liberal 3.085 22,9 X
Bleick Matthias Bleicken Deutschkonservative Partei (DKP) 2.519 18,7
Wilhelm Hasenclever Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) 1.157 8,6
zersplittert 8 0,1

Da kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten durchgeführt.

Stichwahl

abgegebene Stimmen: 16.641
Wahlbeteiligung (%): 61,6
ungültige Stimmen: 63
gültige Stimmen: 16.578
Name Fraktion Stimmen % gewählt
Heinrich Gieschen Deutsche Fortschrittspartei (DFP) 10.939 66,0 X
Georg Beseler liberal 5.639 34,0

Quelle:<ref name="Phillips72" />

Reichstagswahl 1884

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Die Wahl der Abgeordneten zum 6. Deutschen Reichstag fand am 28. Oktober 1884 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen.

gewählter Abgeordneter
Name Fraktion
Johannes Halben Deutsche Freisinnige Partei

weiterer Kandidat: Karl Frohme, Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP)

Reichstagswahl 1887

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Die Wahl der Abgeordneten zum 7. Deutschen Reichstag fanden am 21. Februar 1887 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen.

Ergebnis Stichwahl am 2. März 1887
Name Partei Stimmen % gewählt
Johannes Peters Nationalliberale Partei 12.241 55,3 X
Hermann Molkenbuhr Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands 9.895 44,7
Quelle:<ref>Gemeinde Schmalensee. Dorfgeschichte. In: www.gemeinde-schmalensee.de. Abgerufen am 23. August 2025.</ref>

Reichstagswahl 1890

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Die Wahl der Abgeordneten zum 8. Deutschen Reichstag fanden am 20. Februar 1890 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen.

Erster Wahlgang

Name Fraktion Stimmen % Stichwahl
Hermann Molkenbuhr Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands 10.820 43,1 X
Johannes Peters Nationalliberale Partei 8.236 32,9 X
J. Halben Deutsche Freisinnige Partei 1.157 8,6
zersplittert 8 0,1

Da kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten durchgeführt.

Stichwahl

Name Fraktion Stimmen % gewählt
Hermann Molkenbuhr Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands 12.993 50,3 X
Johannes Peters Nationalliberale Partei 12.827 49,7

Quelle:<ref name="Riedel563">Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918: Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten. Düsseldorf, 2007, S. 563–566.</ref>

Reichstagswahl 1893

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Die Wahl der Abgeordneten zum 9. Deutschen Reichstag fanden am 15. Juni 1893 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen.

Erster Wahlgang

Name Fraktion Stimmen % Stichwahl
Hermann Molkenbuhr Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 13.097 49,6 X
Otto von Moltke Deutsche Reichspartei (DRP) 6.326 24,0 X
Albert Hänel Freisinnige Vereinigung 6.223 23,6
Max Liebermann von Sonnenberg Deutschsoziale Partei 718 2,7
zersplittert 24 0,1

Da kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten durchgeführt.

Stichwahl

Name Fraktion Stimmen % gewählt
Otto von Moltke Deutsche Reichspartei 15.277 52,7 X
Hermann Molkenbuhr Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 13.731 47,3

Quelle:<ref name="Riedel563" />

Die Abstimmung wurde nach einer Wahlbeschwerde der SPD wegen Formfehlern am 18. April 1894 für ungültig erklärt und eine Nachwahl für das folgenden Jahr angeordnet.
An Stelle von Hermann Molkenbuhr, der mittlerweile in Hamburg ein Reichstagsmandat gewonnen hatte, trat Adolph von Elm für die SPD an.<ref>Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel, o. J.), Seite 29</ref>

Ersatzwahl am 13. Juni 1894
Erster Wahlgang

Name Fraktion Stimmen % Stichwahl
Adolph von Elm Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 12.231 47,8 X
Mohr Nationalliberale Partei 5.994 23,4 X
Julius Kopsch Freisinnige Volkspartei 5.010 19,6
Friedrich Raab Deutsche Reformpartei 2.328 9,1
zersplittert 16 0,1

Da kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten durchgeführt.

Stichwahl

Name Fraktion Stimmen % gewählt
Adolph von Elm Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 13.814 51,0 X
Mohr Nationalliberale Partei 13.293 49,0

Quelle:<ref name="Riedel563" />

Reichstagswahl 1898

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Die Wahl der Abgeordneten zum 10. Deutschen Reichstag fanden am 16. Juni 1898 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen.

Erster Wahlgang

Name Fraktion Stimmen % gewählt
Adolph von Elm Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 15.928 52,7 X
Albert Breckwoldt Nationalliberale Partei 6.421 21,3
Carl Bandt Freisinnige Volkspartei 4.847 16,0
Hermann Eyler Deutschsoziale Reformpartei 2.869 9,5
Gerhard Stötzel Zentrum 77 0,3
zersplittert 66 0,2

Quelle:<ref name="Riedel563" />

Reichstagswahl 1903

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Die Wahl der Abgeordneten zum 11. Deutschen Reichstag fanden am 16. Juni 1903 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen.

Erster Wahlgang

Name Fraktion Stimmen % gewählt
Adolph von Elm Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 19.144 52,4 X
Schmarje Nationalliberale Partei 7.517 20,6
Ernst Carstens Freisinnige Volkspartei 7.357 20,1
Meyer Bund der Landwirte 2.218 6,1
Franz Bitter Zentrum 190 0,5
Friedrich Naumann Nationalsozialer Verein 49 0,1
zersplittert 67 0,2

Quelle:<ref name="Riedel563" />

Reichstagswahl 1907

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Die Wahl der Abgeordneten zum 12. Deutschen Reichstag fanden am 25. Januar 1907 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen.

Erster Wahlgang

Name Fraktion Stimmen % Stichwahl
Adolph von Elm Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 19.617 45,3 X
Ernst Carstens Freisinnige Volkspartei (FVp) 14.453 33,4 X
Thomsen Nationalliberale Partei 9.027 20,9
Johann Giesberts Zentrum 153 0,3
zersplittert 31 0,1

Da kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten durchgeführt.

Stichwahl

Name Fraktion Stimmen % gewählt
Ernst Carstens Freisinnige Volkspartei (FVp) 23.809 54,5 X
Adolph von Elm Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 19.894 45,5

Quelle:<ref name="Riedel563" />

Reichstagswahl 1912

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Die Wahl der Abgeordneten zum 13. Deutschen Reichstag fanden am 12. Januar 1912 statt; in den Wochen danach folgten die erforderlichen Stichwahlen. Es war die letzte Wahl des Reichstags vor dem Ersten Weltkrieg und die letzte im Deutschen Kaiserreich überhaupt.

Erster Wahlgang

Name Fraktion Stimmen % Stichwahl
Adolph von Elm Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 22.636 47,6 X
Carl Braband Fortschrittliche Volkspartei (FVP) 13.752 28,9 X
Broecker Nationalliberale Partei 8.496 17,9
Graf von Baudissin Deutsche Reichspartei (DRP) 2.629 5,5
zersplittert 43 0,1

Da kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten durchgeführt.

Stichwahl

Name Fraktion Stimmen % gewählt
Carl Braband Fortschrittliche Volkspartei (FVP)* 25.072 51,7 X
Adolph von Elm Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 23.396 48,3

Quelle:<ref name="Riedel563" />

*: Die FVP war 1910 durch den Zusammenschluss von Freisinniger Volkspartei (FVp), Freisinniger Vereinigung (FVg) und Deutscher Volkspartei (DtVP) entstanden und hatte Wahlabsprachen mit der SPD getroffen und teilweise einen gemeinsamen Wahlkampf mit der SPD geführt.

Carl Braband verstarb im Dezember 1914.

Die zwischen den Parteien vereinbarte Burgfriedenspolitik wurde eingehalten und dem Kandidaten der Fortschrittlichen Volkspartei kein Gegenkandidat entgegengestellt. So vertrat der Linksliberale Ernst Carstens als Mitglied der Fraktion der FVP den Wahlkreis von 1915 bis 1918 erneut im Deutschen Reichstag.

Der Reichstag war für fünf Jahre gewählt worden, so dass 1917 eine Neuwahl angestanden hätte. Gesetze verlängerten die Legislaturperiode jedoch um jeweils ein Jahr.<ref>Ernst Rudolf Huber: Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789. Band V: Weltkrieg, Revolution und Reichserneuerung: 1914–1919. W. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1960, S. 121.</ref>

Wahlen während der Weimarer Republik 1919–1933

Wahl zur Deutschen Nationalversammlung

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Die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung fand am 19. Januar 1919 statt. Sie war die erste reichsweite Wahl nach der Novemberrevolution von 1918 und hatte die Bildung der verfassunggebenden Weimarer Nationalversammlung zum Ziel.
Es galt nach der Wahlordnung vom 30. November 1918 erstmals reichsweit ein allgemeines, gleiches, geheimes und direktes Wahlrecht. Zum ersten Mal konnten auch Frauen und Soldaten wählen. (Damit waren auch die Soldaten abstimmungsberechtigt, die sich noch in Russland befanden. Sie entsandten zwei Abgeordnete in die Nationalversammlung.) Das Wahlalter war von 25 auf 20 Jahre herabgesetzt worden. Die Veränderungen im Wahlrecht bewirkten einen starken Anstieg der Wahlberechtigten. Durch die erstmalige Anwendung des Verhältniswahlrechts bei einer reichsweiten Wahl sollten Ungerechtigkeiten etwa im Wahlkreiszuschnitt und bei Stichwahlen ausgeglichen werden. Aufgeteilt war das Reichsgebiet in 38 (Groß-)Wahlkreise mit zahlreichen Einzelwahlkreisen.

Nummer Wahlkreis
14 Schleswig-Holstein Provinz Schleswig-Holstein, vom Freistaat Oldenburg der Landesteil Lübeck
Wahlergebnis im Kreis Pinneberg
Partei Spitzenkandidat Stimmen in %
SPD Carl Legien 33.396 47,4
DDP Felix Waldstein 21.868 31.3
DNVP Ernst Oberfohren 5.885 8,4
DVP Heinrich Runkel 5.809 8,3
USPD Carl Herz 1.453 2,1
SHBLD Detlef Thomsen 1.137 1,6
CVP-Christliche Volkspartei Lau 415 0,6
Abgegebene Stimmen: 69.963 Quelle:<ref>Wahlen zur verfassungsgebenden Nationalversammlung, 19. Januar 1919. Ergebnis. In: www.akens.org. Abgerufen am 24. Juni 2025.</ref>
Wahlergebnis im Wahlkreis 14 (Schleswig-Holstein)
abgegebene Stimmen: 811.138
ungültige Stimmen: 3.085
gültige Stimmen: 808.053
Partei Stimmen in % Mandate
SPD 370.384 45,8 5
DDP 219.579 27,2 3
DVP 62.950 7,8 1
DNVP 61.819 7,7 1
SHBLD 57.913 7,2 1
USPD 27.301 3,4 0
CVP-Christliche Volkspartei 8.107 1,0 0
Quelle:<ref name="wrtwschlehol.htm">Reichstagswahlen. Wahlkreis Schleswig-Holstein. In: wahlen-in-deutschland.de. Abgerufen am 24. Juni 2025.</ref>

gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 14

Name Partei/Fraktion LP Anmerkungen
Carl Legien SPD 1
Karl Frohme SPD 2
Louise Schroeder SPD 3
Peter Michelsen SPD 4
Heinrich Kürbis SPD 5 ausgeschieden am 2. Dezember 1919
Albert Billian SPD eingetreten am 13. Januar 1920 für Abg. Heinrich Kürbis
Felix Waldstein DDP 1
Andreas Blunck DDP 2
Marie Baum DDP 3
Heinrich Runkel DVP 1
Ernst Oberfohren DNVP 1
Detlef Thomsen SHBLD 1 Hospitant bei der DDP, ausgeschieden am 7. Juli 1919
Philipp Johannsen SHBLD (2) Hospitant bei der DDP, eingetreten am 1. August 1919 für Detlef Thomsen
Quelle:<ref>Reichstagshandbücher, 1920,1. reichstagsprotokolle.de, abgerufen am 5. August 2025.</ref>

LP: Listenplatz auf dem Kreiswahlvorschlag der jeweiligen Partei

Reichstagswahl 1920/1921

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Reichsweit fand die Wahl am 6. Juni 1920 statt. In den Wahlkreisen 1 (Ostpreußen), 14 (Schleswig-Holstein) und 10 (Oppeln) fand keine Wahl statt; daher behielten die am 19. Januar 1919 gewählten Abgeordneten der Nationalversammlung dieser Wahlkreise vorläufig ihr Mandat.<ref>Reichstagswahl 1920 Aufschub der Wahl im Wahlkreis 14 (Provinz Schleswig-Holstein); Reichswahlgesetz 27. April 1920</ref>
Für den Wahlkreis Schleswig-Holstein wurde die Wahl aufgrund der Abstimmungen im Landesteil Schleswig (10. Februar 1920/14. März 1920) auf den 20. Februar 1921 verschoben, an dem auch die Nachwahl im Wahlkreis 1 (Ostpreußen) stattfand.

Nummer Wahlkreis
14 Schleswig-Holstein Provinz Schleswig-Holstein, vom Freistaat Oldenburg der Landesteil Lübeck
Nummer Wahlkreisverband Zugehörige Wahlkreise
VIII Schleswig-Holstein – Hamburg 14 Schleswig-Holstein, 15 Hamburg
Wahlergebnis im Kreis Pinneberg
Wohnbevölkerung: 126.849
Wahlberechtigte: 79.509
Wahlbeteiligung: 83,8 %
ungültige Stimmen: 6,4 %
Quelle:<ref>Reichstagswahl 1920. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 24. Juni 2025.</ref>
Partei %
SPD 38,7
DVP 23,4
DNVP 19,3
DDP 12,3
USPD 1,1
Zentrum 0,3
Schleswig-Holsteinsche Landespartei – SHLP 0,1
Sonstige 0,0
Wahlergebnis im Wahlkreis 14 (Schleswig-Holstein)
Wahlberechtigte: 931.787
abgegebene Stimmen: 729.329
Wahlbeteiligung: 78,3 %
ungültige Stimmen: 38.687
gültige Stimmen: 690.642
Partei Stimmen in % Mandate
SPD 257.839 37,3 4
DNVP 141.410 20,5 2
DVP 127.346 18,4 2
DDP 65.062 9,4 1
KPD 41.839 6,1 0
Schleswig-Holsteinsche Landespartei – SHLP 25.907 3,8 0
USPD 20.701 3,0 0
Zentrum 5.572 0,8 0
Schleswigscher Verein 4.966 0,7 0
Quelle:<ref name="wrtwschlehol.htm" />

Abgeordnete, die vor oder durch die Wahl im Februar 1921 aus dem Reichstag ausgeschieden sind

Name Partei/Fraktion Anmerkungen
Carl Legien SPD verstorben am 26. Dezember 1920
Albert Billian SPD
Peter Michelsen SPD
Richard Perner SPD eingetreten am 19. Januar 1921 für den verstorbenen Abg. Legien
Marie Baum DDP
Andreas Blunck DDP
Felix Waldstein DDP
Philipp Johannsen Schleswig-Holsteinische Bauern- und Landarbeiterdemokratie

bei der Wahl am 20. Februar 1921 gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 14 (Schleswig-Holstein)

Name Partei/Fraktion
Karl Frohme SPD wiedergewählt
Louise Schroeder SPD wiedergewählt
Otto Eggerstedt SPD
Adolf Köster SPD
Ernst Oberfohren DNVP wiedergewählt
Richard Thomsen DNVP
Ernst Käselau DVP
Heinrich Runkel DVP wiedergewählt
Johann-Heinrich Graf von Bernstorff DDP

Wahlkreise und Wahlkreisverbände ab 1924

Für die Wahlen zum Reichstag der Weimarer Republik war Deutschland in 35 Wahlkreise eingeteilt, die wiederum zu Wahlkreisverbänden zusammengefasst waren.

Diese Einteilung war gültig für die Reichstagswahlen von 1924 bis 1938

Nummer Wahlkreis
13 Schleswig-Holstein Provinz Schleswig-Holstein, vom Freistaat Oldenburg der Landesteil Lübeck
Nummer Wahlkreisverband Zugehörige Wahlkreise
VII Schleswig-Holstein – Hamburg 13 Schleswig-Holstein, 34 Hamburg

In der Weimarer Republik wurde der Reichstag nach einem Verhältniswahlrecht gewählt, wobei auf je 60.000 Stimmen ein Abgeordneter kam. Das Reichswahlgesetz von 1920 behielt das bereits für die Wahl zur Weimarer Nationalversammlung am 19. Januar 1919 eingeführte allgemeine, unmittelbare und geheime Wahlrecht einschließlich des Frauenwahlrechts bei. Wählen durfte, wer am Wahltag zwanzig Jahre alt war. Wählbar war jeder Wahlberechtigte, der am Wahltag fünfundzwanzig Jahre alt war (§§ 1, 4 Reichswahlgesetz).

Das Wahlsystem der Weimarer Republik kannte keine generelle Sperrklausel, im Gegensatz zur bundesdeutschen 5-%-Hürde. Das Verhältniswahlrecht für den Reichstag funktionierte nach der automatischen Methode, nach der eine Partei pro sechzigtausend Stimmen einen Reichstagssitz erhielt. In einem zweiten Schritt wurden alle Reststimmen der verbundenen Listen im jeweiligen Wahlkreisverband zusammengerechnet. Für jeweils 60.000 dieser Reststimmen erhielten die verbundenen Listen wiederum einen Sitz, aber nur, wenn zumindest eine der Wahlkreislisten mindestens 30.000 Stimmen erzielen konnte. In einem dritten Verteilungsschritt wurden die Reststimmen der Wahlkreisverbände reichsweit zusammengefasst und wiederum wurde für jeweils 60.000 Stimmen ein Sitz für den Reichswahlvorschlag zugeteilt. Für einen verbleibenden Rest von mehr als 30.000 Stimmen gab es einen Sitz. Die Zahl der Sitze über den Reichswahlvorschlag war auf die Zahl der schon zugeteilten Wahlkreissitze beschränkt. Durch diese Regeln für die Reststimmenverwertung auf verschiedenen Ebenen, war das System relativ kompliziert, und es gab einen durchaus nennenswerten Unterschied von Stimmenanteil und Sitzanteil gerade bei kleineren Parteien, vor allem die mit einem regionalen Schwerpunkt wurden stark bevorzugt. Die automatische Methode führte dazu, dass die Größe des Reichstags von der Wahlbeteiligung abhing.

Reichstagswahl vom 4. Mai 1924

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Wahlergebnis im Kreis Pinneberg
Wahlberechtigte: 86.661
Wahlbeteiligung: 84,8 %
ungültige Stimmen: 2,1 %
Partei %
DNVP 30,8
SPD 24,5
DVP 15,3
KPD 9,7
DDP 8,5
Deutschvölkische Freiheitsbewegung – DVFP 7,6
USPD 1,0
Zentrum 0,6
Schleswig-Holsteinsche Landespartei – SHLP 0,3
Sonstige 1,8
Wahlergebnis im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
Wahlberechtigte: 989.586
abgegebene Stimmen: 764.391
Wahlbeteiligung: 77,2 %
ungültige Stimmen: 13.771
gültige Stimmen: 750.620
Partei Stimmen in % Mandate
DNVP 226.040 31,0 3
SPD 179.895 24,9 3
DVP 88.719 12,1 1
KPD 75.279 10,3 1
DDP 58.331 8,1 1
Nationalsozialistische Freiheitspartei – NSFP / Deutschvölkische Freiheitsbewegung – DVFP* 54.090 7,4 1
Wirtschaftspartei des Deutschen Mittelstandes 12.056 1,6 0
USPD 7.753 1,1 0
Schleswigscher Verein 7.584 1,0 0
Zentrum 7.152 1,0 0
Schleswig-Holsteinsche Landespartei – SHLP 5.616 0,7 0
Freiwirtschaftsbund – FWB 3.568 0,5 0
Haeusserbund – HaB 1.125 0,2 0
Republikanische Partei Deutschlands – RPD 735 0,1 0
Polnische Volkspartei – PVP 654 0,1 0
Quelle:<ref name="wrtwschlehol.htm" />

*= Die Nationalsozialistische Freiheitspartei – NSFP schloss sich bei dieser Wahl an den Reichswahlvorschlag der DVFP an. Der gemeinsame Wahlvorschlags Vereinigte Listen der Deutschvölkischen Freiheitspartei und der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei war eine Listenvereinigung mit Ersatzorganisationen der zu dieser Zeit verbotenen NSDAP

gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)

Name Partei/Fraktion LP
Ernst Oberfohren DNVP 1
Richard Thomsen DNVP 2
Karl Lohmann DNVP 3
Louise Schroeder SPD 1
Otto Eggerstedt SPD 2
Max Richter SPD 3
Heinrich Runkel DVP 1
Hugo Urbahns KPD ?
Johann-Heinrich Graf von Bernstorff DDP 1
Ernst Graf zu Reventlow NSFP 1
Quelle:<ref>Reichstagshandbücher, 1924, 2. Wahlper. reichstagsprotokolle.de, abgerufen am 5. August 2025.</ref>

LP: Listenplatz auf dem Kreiswahlvorschlag der jeweiligen Partei

Reichstagswahl vom 7. Dezember 1924

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wahlergebnis im Kreis Pinneberg
Wahlberechtigte: 89.131
Wahlbeteiligung: 83,6 %
ungültige Stimmen: 1,7 %
Partei %
DNVP 34,7
SPD 29,1
DVP 15,2
DDP 8,5
KPD 6,6
Nationalsozialistische Freiheitspartei – NSFP 3,4
Zentrum 0,7
USPD 0,4
Wirtschaftspartei des Deutschen Mittelstandes 0,4
Sonstige 1,0
Wahlergebnis im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
Wahlberechtigte: 1.007.753
abgegebene Stimmen: 779.213
Wahlbeteiligung: 77,3 %
ungültige Stimmen: 11.655
gültige Stimmen: 767.558
Partei Stimmen in % Mandate
DNVP 253.544 33,0 4
SPD 232.545 30,3 4
DVP 90.633 14,6 2
DDP 66.641 8,7 1
KPD 51.782 6,7 1
Nationalsozialistische Freiheitspartei – NSFP 20.030 2,7 0
Wirtschaftspartei des Deutschen Mittelstandes 9.465 1,2 0
Zentrum 8.146 1,1 0
Schleswigscher Verein 5.141 0,7 0
USPD 3.499 0,5 0
Deutsch-Soziale Partei – DSP 1.811 0,7 0
FWB 1.770 0,2 0
Haeusserbund – HaB 252 0,2 0
Quelle:<ref name="wrtwschlehol.htm" />

gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)

Name Partei/Fraktion LP
Ernst Oberfohren DNVP 1
Richard Thomsen DNVP 2
Paul Eggers DNVP 3
Peter Bossen DNVP 4
Louise Schroeder SPD 1
Otto Eggerstedt SPD 2
Max Richter SPD 3
Louis Biester SPD 4
Heinrich Runkel DVP 1
Ernst Hamkens DVP 2
Johann-Heinrich Graf von Bernstorff DDP 1
Hugo Urbahns KPD ?
Quelle:<ref>Reichstagshandbücher, 1924, 3. Wahlper. reichstagsprotokolle.de, abgerufen am 5. August 2025.</ref>

LP: Listenplatz auf dem Kreiswahlvorschlag der jeweiligen Partei

Reichstagswahl vom 20. Mai 1928

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wahlergebnis im Kreis Pinneberg
Wahlberechtigte: 67.607
Wahlbeteiligung: 78,8 %
ungültige Stimmen: 1,9 %
Partei %
SPD 33,5
DNVP 23,3
DVP 14,7
KPD 8,6
DDP 7,0
Völkisch-nationaler Block – VNB 5,1
Wirtschaftspartei des Deutschen Mittelstandes 4,0
Zentrum 0,7
Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei – CNBL 0,3
Sonstige 2,7
Wahlergebnis im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
Wahlberechtigte: 1.041.236
abgegebene Stimmen: 800.905
Wahlbeteiligung: 76,9 %
ungültige Stimmen: 11.891
gültige Stimmen: 789.014
Partei Stimmen in % Mandate
SPD 278.858 35,3 4
DNVP 181.086 23,0 3
DVP 107.959 13,7 2
KPD 62.144 7,9 1
DDP 44.783 5,7 1
Wirtschaftspartei des Deutschen Mittelstandes 42.096 5,5 0
Zentrum 8.534 1,1 0
Völkisch-nationaler Block – VNB 8.423 1,1 0
Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung, Reichsarbeitsgemeinschaft 6.771 0,9 0
Deutsche Bauernpartei – DBP 5.648 0,7 0
Linke Kommunisten – LK 3.748 0,5 0
Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei – CNBL 2.478 0,3 0
Schleswigscher Verein 2.435 0,3 0
Deutsche Haus- und Grundbesitzerpartei – DHGP 1.578 0,2 0
LDL 301 0,0 0
Friesland 286 0,0 0
Quelle:<ref name="wrtwschlehol.htm" />

gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)

Name Partei/Fraktion LP Anmerkungen
Louise Schroeder SPD 1
Otto Eggerstedt SPD 2
Max Richter SPD 3
Louis Biester SPD 4
Ernst Oberfohren* DNVP 1
Heinrich Gerns DNVP 2
Max Soth DNVP 3
Heinrich Runkel DVP 1
Ernst Hamkens DVP 2
Max Maddalena KPD 2 der KPD-Listenführer Ernst Thälmann nahm sein errungenes Mandat in Hamburg an
Theodor Tantzen DDP 1 trat am 24. April 1930 aus der DDP aus und legte am 4. Mai 1930 sein Reichstagsmandat nieder
Emilie Kiep-Altenloh DDP (2) rückte im Mai 1930 für den ausgeschiedenen Abgeordneten Theodor Tantzen in den Deutschen Reichstag nach
Quelle:<ref>Reichstagshandbücher, 1928, 4. Wahlper. reichstagsprotokolle.de, abgerufen am 5. August 2025.</ref>

LP: Listenplatz auf dem Kreiswahlvorschlag der jeweiligen Partei

* ab 12. Dezember 1929 Fraktionsvorsitzender der DNVP

Reichstagswahl vom 14. September 1930

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wahlergebnis im Kreis Pinneberg
Wahlberechtigte: 72.634
Wahlbeteiligung: 84,9 %
ungültige Stimmen: 1,2 %
Partei %
NSDAP 34,1
SPD 27,8
KPD 10,5
DVP 7,8
DNVP 4,7
Deutsche Staatspartei – DStP 4,3
Wirtschaftspartei des Deutschen Mittelstandes 2,9
CSVD 2,9
Konservative Volkspartei – KVP 1,3
Zentrum 0,7
Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei – CNBL 0,3
Sonstige 1,7
Wahlergebnis im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
Wahlberechtigte: 1.088.285
abgegebene Stimmen: 898.478
Wahlbeteiligung: 82,7 %
ungültige Stimmen: 7.496
gültige Stimmen: 890.982
Partei Stimmen in % Mandate
SPD 265.386 29,8 4
NSDAP 240.365 27,0 4
KPD 94.369 10,6 1
DVP 64.503 7,2 1
DNVP 54.588 6,1 1
Deutsche Staatspartei – DStP 42.262 4,7 0
Wirtschaftspartei/Reichspartei des deutschen Mittelstandes 35.718 4,0 0
Deutsches Landvolk (Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei) – DLV 33.880 3,8 0
Konservative Volkspartei – KVP 17.974 2,0 0
CSVD 16.314 1,8 0
Zentrum 9.200 1,0 0
Christlich-Soziale Volksgemeinschaft – (CSVG) 3.876 0,4 0
Volksrecht-Partei 3.631 0,4 0
Deutsche Bauernpartei – DBP 3.323 0,4 0
Schleswigscher Verein 1.745 0,2 0
HuG 1.187 0,1 0
USPD 878 0,1 0
MPNVG 577 0,1 0
Polnische Volkspartei PVP 405 0,0 0
Friesland 226 0,0 0
Quelle:<ref name="wrtwschlehol.htm" />

gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)

Name Partei/Fraktion LP Anmerkungen
Louise Schroeder SPD 1
Otto Eggerstedt SPD 2
Max Richter SPD 3
Louis Biester SPD 4
Anton Franzen NSDAP 1 schied am 30. September 1931 aus dem Reichstag aus
Joachim Meyer-Quade NSDAP 2 schied am 24. Mai 1932 aus dem Reichstag aus
Adolf Thormählen NSDAP 3
Bruno Stamer NSDAP 4
Martin Matthiessen NSDAP (9) rückte am 1. Oktober 1931 für Anton Franzen nach
Ferdinand Schramm NSDAP (10) rückte am 31. Mai 1932 für Joachim Meyer-Quade nach
Christian Heuck KPD 3 der KPD-Listenführer Ernst Thälmann nahm sein errungenes Mandat in Hamburg an, die auf Platz 2 platzierte Elise Augustat wurde über den Reichswahlvorschlag der KPD in den Reichstag gewählt
Anton Schifferer DVP 1
Ernst Oberfohren DNVP 1
Quelle:<ref>Reichstagshandbücher, 1930, 5. Wahlper. reichstagsprotokolle.de, abgerufen am 5. August 2025.</ref>

LP: Listenplatz auf dem Kreiswahlvorschlag der jeweiligen Partei

Reichstagswahl vom 31. Juli 1932

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wahlergebnis im Kreis Pinneberg
Wohnbevölkerung: 97.750
Wahlberechtigte: 77.900
Wählende: 68.714
Wahlbeteiligung: 88,2 %
ungültige Stimmen: 800 (1,2 %)
gültige Stimmen: 67.914
Quelle:<ref>Reichstagswahl vom 31. Juli 1932. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 24. Juni 2025.</ref>
Partei Stimmen in %
NSDAP 35.255 45,3
SPD 17.726 22,8
KPD 7.717 9,9
DNVP 3.413 4,4
DStP 1.062 1,4
DVP 818 1,1
CSVD 815 1,0
Zentrum 523 0,7
RPdM 94 0,1
CNBLP 47 0,1
Andere 444 0,6
Wahlergebnis im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
Wohnbevölkerung: 1.566.859
Wahlberechtigte: 1.141.392
Wählende: 1.001.060
Wahlbeteiligung: 87,7 %
ungültige Stimmen: 8.492 (1,2 %)
gültige Stimmen: 992.568
Quelle:<ref>Reichstagswahl vom 31. Juli 1932. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 24. Juni 2025.</ref>
Partei Stimmen in % Mandate
NSDAP 506.117 51,0 8
SPD 259.634 26,2 4
KPD 106.058 10,7 1
DNVP 64.767 6,5 1
DStP 14.036 1,4 0
DVP 14.031 1,4 0
Zentrum 12.277 1,2 0
Christlich-Sozialer Volksdienst – CSVD 6.846 0,7 0
Wirtschaftspartei/Reichspartei des deutschen Mittelstandes 1.734 0,2 0
Schleswigsche und Friesische Heimat 1.511 0,2 0
Radikaler Mittelstand – RMS 1.260 0,1 0
Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands – SAPD 1.245 0,1 0
Nationalsozialistische Kleinrentner, Inflationsgeschädigte und Vorkriegsgeldbesitzer – (NSKIV) 601 0,1 0
Nationalsozialistische Kriegsteilnehmer, Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene – (NSKKK) 488 0,0 0
Freiwirtschaftliche Partei Deutschlands (Partei für die krisenfreie Volkswirtschaft) – FWB 465 0,0 0
Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei – Deutsches Landvolk (CNBLP) 412 0,0 0
Nationale Freiheitspartei Deutschlands – (NFPD) 229 0,0 0
Landwirte, Haus- und Grundbesitzer – (LHuG) 216 0,0 0
Arbeiter- und Bauernpartei Deutschlands (Christlich-Radikale Volksfront) – (ABDCV) 116 0,0 0
Kampfgemeinschaft der Arbeiter und Bauern (KAB) 99 0,0 0
Quelle:<ref name="wrtwschlehol.htm" />

gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)

Name Partei/Fraktion LP Anmerkungen
Hinrich Lohse NSDAP 1 schied am 2. September 1932 aus dem Reichstag aus
Martin Matthiessen NSDAP 2
Bruno Stamer NSDAP 3
Theodor Fründt NSDAP 4
Adolf Thormählen NSDAP 5
Ferdinand Schramm NSDAP 6
Claus Hans NSDAP 7
Paul Moder NSDAP 8
Heinrich Backhaus NSDAP rückte am 10. September 1932 für den ausgeschiedenen Abgeordneten Hinrich Lohse nach
Louise Schroeder SPD 1
Otto Eggerstedt SPD 2
Max Richter SPD 3
Louis Biester SPD 4
Christian Heuck KPD 1
Ernst Oberfohren DNVP 1
Quelle:<ref>Reichstagshandbücher, 1932, 6. Wahlper. reichstagsprotokolle.de, abgerufen am 5. August 2025.</ref>

LP: Listenplatz auf dem Kreiswahlvorschlag der jeweiligen Partei

Reichstagswahl vom 6. November 1932

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wahlergebnis im Kreis Pinneberg
Wohnbevölkerung: 100.326
Wahlberechtigte: 79.972
Wählende: 68.151
Wahlbeteiligung: 85,2 %
ungültige Stimmen: 905 (1,3 %)
gültige Stimmen: 67.246
Quelle:<ref>Reichstagswahl vom 6. November 1932. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 29. Juni 2025.</ref>
Partei Stimmen in %
NSDAP 31.326 46,6
SPD 16.248 24,2
KPD 9.377 13,9
DNVP 5.911 8,8
DVP 1.334 1,5
DStP 1.022 1,4
CSVD 912 1,4
Zentrum 486 0,7
RPdM 147 0,2
Andere 447 0,7
Wahlergebnis im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
Wohnbevölkerung: 1.566.859
Wahlberechtigte: 1.124.451
Wählende: 954.672
Wahlbeteiligung: 84,9 %
ungültige Stimmen: 9.516
gültige Stimmen: 945.156
Quelle:<ref>Reichstagswahl vom 6. November 1932. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 29. Juni 2025.</ref>
Partei Stimmen in % Mandate
NSDAP 431.989 46,6 7
SPD 233.530 24,7 4
KPD 125.353 13,3 1
DNVP 96.944 10,3 1
DVP 20.294 2,1 0
DStP 11.449 1,2 0
Zentrum 9.717 1,0 0
CSVD 7.799 0,8 0
Schleswigsche und Friesische Heimat 1.649 0,2 0
Radikaler Mittelstand 1.479 0,2 0
Wirtschaftspartei / Reichspartei des deutschen Mittelstands 1.432 0,2 0
Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands – SAPD 743 0,1 0
Kleinrentner, Inflationsgeschädigte und Vorkriegsgeldbesitzer 647 0,1 0
FWB – Freiwirtschaftliche Partei Deutschlands (Partei für die krisenfreie Volkswirtschaft) 569 0,1 0
Volksrecht-Partei 462 0,1 0
Enteigneter Mittelstand 395 0,0 0
Nationale Freiheitspartei Deutschlands – NFPD 299 0,0 0
Sozial-Republikanische Partei Deutschlands – (SRPD) 180 0,0 0
Deutsche Reichs-Zins-Bewegung 97 0,0 0
Kampfgemeinschaft der Arbeiter und Bauern 84 0,0 0
Quelle:<ref name="wrtwschlehol.htm" />

gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)

Name Partei/Fraktion LP
Martin Matthiessen NSDAP 1
Bruno Stamer NSDAP 2
Theodor Fründt NSDAP 3
Ferdinand Schramm NSDAP 4
Claus Hans NSDAP 5
Wilhelm Grezesch NSDAP 6
Paul Moder NSDAP 7
Louise Schroeder SPD 1
Otto Eggerstedt SPD 2
Max Richter SPD 3
Louis Biester SPD 4
Christian Heuck KPD 1
Reinhold Jürgensen KPD 2
Ernst Oberfohren DNVP 1
Quelle:<ref>Reichstagshandbücher, 1932, 7. Wahlper. reichstagsprotokolle.de, abgerufen am 5. August 2025.</ref>

LP: Listenplatz auf dem Kreiswahlvorschlag der jeweiligen Partei

Reichstagswahl vom 5. März 1933

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Wahlergebnis im Kreis Pinneberg
Wohnbevölkerung: 100.326
Wahlberechtigte: 80.702
Wählende: 72.690
Wahlbeteiligung: 90,1 %
ungültige Stimmen: 910 (1,3 %)
gültige Stimmen: 71.780
Quelle:<ref>Reichstagswahl vom 5. März 1933. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 29. Juni 2025.</ref>
Partei Stimmen in %
NSDAP 38.508 53,6
SPD 15.904 22,2
KPD 8.308 11,6
Kampffront Schwarz-Weiß-Rot 5.983 8,3
Christlich-Sozialer Volksdienst – CSVD 949 1,4
DVP 921 1,3
DStP 669 0,9
Zentrum 501 0,7
Deutsche Bauernpartei – DBP 21 0,0
Sozialistische Kampfgemeinschaft 16 0,0
Wahlergebnis im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
Wohnbevölkerung: 1.566.859
Wahlberechtigte: 1.133.150
Wählende: 1.014.325
Wahlbeteiligung: 89,5 %
ungültige Stimmen: 9.744 (1,0 %)
gültige Stimmen: 1.004.581
Quelle:<ref>Reichstagswahl vom 5. März 1933. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 29. Juni 2025.</ref>
Partei Stimmen in % Mandate
NSDAP 519.983 53,3 8
SPD 214.248 21,9 4
KPD 105.502 10,8 2
Kampffront Schwarz-Weiß-Rot 98.343 10,1 1
DVP 12.860 1,3 0
Zentrum 9.990 1,0 0
Deutsche Staatspartei – DStP 7.757 0,8 0
Christlich-Sozialer Volksdienst – CSVD 7.030 0,7 0
Sozialistische Kampfgemeinschaft 257 0,0 0
Deutsche Bauernpartei – DBP 234 0,0 0
Quelle:<ref name="wrtwschlehol.htm" />

gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)

Name Partei/Fraktion LP Anmerkungen
Martin Matthiessen NSDAP 1
Bruno Stamer NSDAP 2
Johann Friedrich Jebe NSDAP 3
Ferdinand Schramm NSDAP 4
Paul Moder NSDAP 5
Claus Hans NSDAP 6
Adolf Thormählen NSDAP 7
Hans Gewecke NSDAP 8
Louise Schroeder SPD 1
Otto Eggerstedt SPD 2
Max Richter SPD 3
Louis Biester SPD 4
Christian Heuck KPD 1
Ernst Oberfohren Kampffront Schwarz-Weiß-Rot 1 schied am 31. März 1933 aus dem Reichstag aus
Rudolf Lange Kampffront Schwarz-Weiß-Rot (2) rückte am 7. April 1933 für den Abgeordneten Oberfohren in den Reichstag nach
Quelle:<ref>Reichstagshandbücher, 1933, 8. Wahlper. reichstagsprotokolle.de, abgerufen am 5. August 2025.</ref>

LP: Listenplatz auf dem Kreiswahlvorschlag der jeweiligen Partei

Wahlen während der Zeit des Nationalsozialismus (November 1933 – 1945)

Das Wahlrecht in der Zeit des Nationalsozialismus fußte im Grundsatz auf dem Wahlrecht der Weimarer Republik, gemäß diesen Regelungen wurde für je 60.000 abgegebene Stimmen ein Sitz im Reichstag erteilt. Da die Wahlbeteiligungen und die Zahl der Ja-Stimmen sehr hoch war (bei der Reichstagswahl 1938 jeweils über 99 %), aber auch wegen der neu zum Reich gekommenen Gebiete, dazu zählten neben Österreich<ref>Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich vom 13. März 1938.</ref> u. a. auch das Sudetenland, das Memelland und die Freie Stadt Danzig, die alle 1938 und 1939 annektiert wurden, nahm das Parlament bedeutend größere Ausmaße an als noch zu Beginn des Jahres 1933, zuletzt gab es 876 Abgeordnete.

Durch verschiedene diktatorische Gesetze und Maßnahmen, wie beispielsweise das sogenannte Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933, das Verbot aller Parteien außer der NSDAP und die systematische Missachtung der Grundrechte, wurde dieses jedoch ihres demokratischen Wesensgehalts beraubt. Die Gliedstaatenebene wurde mit der Reichsebene gleichgeschaltet, und das Amt des Reichspräsidenten nach dem Tod des Amtsinhabers Paul von Hindenburg de facto abgeschafft. Trotzdem wurde auch im Nationalsozialismus der Reichstag gewählt, in dem seit Verbot der übrigen Parteien im Juli 1933 nur noch Nationalsozialisten saßen. Wahlen dienten nicht mehr dazu, zwischen verschiedenen Parteien und Politiker auszuwählen. Außerdem organisierten die Nationalsozialisten Volksabstimmungen. Der Sinn von Wahlen und Abstimmungen in der Diktatur bestand darin, das Volk zu mobilisieren und zu politisieren sowie die vorgebliche Unterstützung des Volkes für die Diktatur zu demonstrieren.

Im Nationalsozialismus wurden Frauen wieder vom passiven Wahlrecht ausgeschlossen.

Insgesamt fanden in den Jahren der Nationalsozialistischen Diktatur drei undemokratische Reichstagswahlen und drei Volksabstimmungen statt. Alle diese Stimmgänge waren Scheinwahlen, bei denen die Grundsätze einer freien Wahl oder Abstimmung systematisch verletzt wurden. Der deutsche Reichstag war von November 1933 bis 1945 ein Scheinparlament und hatte mit der Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes seine Gesetzgebungskompetenzen faktisch an die Reichsregierung (Kabinett Hitler) abgetreten. Ab Juli 1933 bildete die NSDAP die einzige Fraktion. Mangels wesentlicher parlamentarischer Kompetenzen sowie wegen des regelmäßigen Singens der Nationalhymne wurde er, als Flüsterwitz, der „teuerste Gesangsverein Deutschlands“ genannt.

Reichstagswahl vom 12. November 1933

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Innenpolitisch war die Zeit seit der Reichstagswahl vom März 1933 von der Ausschaltung der politischen Gegner des Nationalsozialismus geprägt. Die letzte Sitzung des Reichstages fand am 17. Mai statt, als sich die KPD bereits in der Illegalität befand. Kurz nach dem Betätigungsverbot für die SPD als „staats- und volksfeindliche Partei“ (22. Juni 1933) lösten sich sämtliche Parteien mit Ausnahme der NSDAP selbst auf. Am 14. Juli wurde das Gesetz gegen die Neubildung von Parteien erlassen, damit wurde die NSDAP zur einzigen legalen politischen Organisation.

In außenpolitischer Hinsicht war das Deutsche Reich weitgehend isoliert. Dies zeigte sich auf der Genfer Abrüstungskonferenz (Februar 1932 bis Juni 1934). Stand Deutschland 1932 kurz davor, militärisch gleichberechtigt zu werden, war davon nun keine Rede mehr. Stattdessen schlug das Vereinigte Königreich ein System vor, um die deutsche Aufrüstung zu kontrollieren. Daraufhin ließ Hitler am 14. Oktober 1933 die Abrüstungsverhandlungen abbrechen und den Austritt aus dem Völkerbund bekanntgeben.<ref>NS-Spurensuche im Lande Braunschweig: Jahresende 1933. www.ns-spurensuche.de, abgerufen am 18. Februar 2018.</ref> Dieser Schritt war in weiten Kreisen der Bevölkerung durchaus populär. Der Austritt aus dem Völkerbund sollte durch eine Volksabstimmung legitimiert werden, um mit der erwarteten hohen Zustimmung im Rücken der feindlichen Rhetorik anderer Regierungen entgegentreten zu können.<ref>Siehe Otmar Jung: Plebiszit und Diktatur, S. 36.</ref>

Gleichzeitig sollte eine Reichstagswahl stattfinden, da die im März 1933 vor der Machtergreifung gewählten Parlamentarier theoretisch weiterhin ihr Reichstagsmandat innehatten. Mit der erneuten Wahl im November 1933 sollte nun ein ausschließlich ‚nationaler‘ Reichstag formiert werden.<ref>Siehe Otmar Jung: Plebiszit und Diktatur, S. 36.</ref> Dementsprechend war nur eine Einheitsliste zugelassen. Diese Liste wurde vom Reichsministerium des Innern in Zusammenarbeit mit der NSDAP zusammengestellt. Die meisten Bewerber waren NSDAP-Mitglieder und -Aktivisten. Es wurden aber auch ehemalige Angehörige von DNVP, DVP, Zentrum oder BVP aufgestellt, um eine gewisse Pluralität vorzutäuschen.

Da außer der NSDAP keine weiteren Parteien zur Wahl zugelassen waren, war sie als einzige auf dem Wahlzettel aufgeführt.<ref>Siehe Otmar Jung: Plebiszit und Diktatur, S. 37.</ref> Sie trat reichsweit mit einer Einheitsliste an, von der die ersten zehn Kandidaten namentlich auf dem Stimmzettel genannt waren. Sieben der aufgeführten Personen waren Mitglieder der NSDAP (Adolf Hitler, Rudolf Heß, Wilhelm Frick, Hermann Göring, Joseph Goebbels, Ernst Röhm und Walther Darré), drei weitere entstammten der Kampffront Schwarz-Weiß-Rot (Franz Seldte, Franz von Papen und Alfred Hugenberg). Wie bereits zu Zeiten der Weimarer Republik festgelegt, gab es einen Sitz je 60.000 abgegebene Stimmen.

Die 661 Nominierten auf der Einheitsliste zogen in den Reichstag ein. Von ihnen waren 639 Mitglieder der NSDAP, 22 waren als Gäste bezeichnete Parteilose. Unter den Abgeordneten befanden sich weder Juden noch Frauen; die meisten Gewählten hatten ein Alter von 30 bis 45 Jahren.<ref>Siehe Reichstags-Handbuch, IX. Wahlperiode 1933, S. 106 ff.</ref>

Leere Stimmzettel wurden als Zustimmung zur Liste der NSDAP gewertet. Lediglich Stimmzettel mit einer deutlichen Ablehnung des Wahlvorschlags wurden als ungültig gewertet. Leere Stimmumschläge wurden im amtlichen Endergebnis gesondert ausgewiesen und nicht zu den ungültigen Stimmen gerechnet.

Wahlergebnis im Kreis Pinneberg
Wohnbevölkerung: 116.472
Wahlberechtigte: 82.854
Wahlenthaltung: 5.029 6,1 %
Wählende: 77.825
Wahlbeteiligung: 93,9 %
ungültige und Nein-Stimmen: 8.830 11,4 %
gültige Ja-Stimmen: 68.995 88,6 %
Quelle:<ref>Reichstagswahl vom 12. November 1933. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 5. Juli 2025.</ref>
Wahlergebnis im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
Wohnbevölkerung: 1.642.975 *
Wahlberechtigte: 1.154.020
Wahlenthaltung: 71.224 6,2 %
Wählende: 1.082.796
Wahlbeteiligung: 93,8 %
ungültige und Nein-Stimmen: 112.263 10,4 %
gültige Ja-Stimmen: 970.533 89,6 %
Quelle:<ref>Reichstagswahl vom 12. November 1933. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 5. Juli 2025.</ref>

(*) Hinweis: In der Statistik des Deutschen Reichs sind leicht abweichende Zahlen genannt, in den Tabellen der Quelle hingegen die Summe der amtlich ausgewiesenen und ausgewerteten Gebiete.

gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
dem Wahlkreis wurden 16 Mandate zuerkannt

Name Partei/Fraktion Funktion im NS-Staat
Georg Ahlemann NSDAP lebte in Berlin
Erich Boetel NSDAP hauptamtlicher SA-Führer
Hans Gewecke NSDAP NSDAP-Kreisleiter Lauenburg
Hinrich Lohse NSDAP Gauleiter Schleswig-Holstein
Martin Matthiessen NSDAP NSDAP-Kreisleiter Süderdithmarschen
Joachim Meyer-Quade NSDAP SA-Führer, Landrat des Kreises Schleswig
Paul Moder NSDAP SS-Führer
Ferdinand Schramm NSDAP NSDAP-Kreisleiter Pinneberg
Bruno Stamer NSDAP Funktionär der Deutschen Arbeitsfront (DAF)
Wilhelm Struve NSDAP Landesbauernführer
Heinrich Wiese NSDAP hauptamtlicher SA-Führer
Peter Börnsen NSDAP NSDAP-Kreisleiter Eckernförde
Werner Stiehr NSDAP NSDAP-Kreisleiter Segeberg
Erich Friedrich NSDAP NSDAP-Kreisleiter Stormarn
Hans Kummerfeldt NSDAP Gauhandswerkmeister
Hermann Hansen * NSDAP NSDAP-Kreisleiter Husum
Heinrich Schoene ** NSDAP SA-Führer von Schleswig-Holstein
Quelle:<ref>Reichstagshandbücher, 1933, 9 .Wahlper. reichstagsprotokolle.de, abgerufen am 3. August 2025.</ref>

*: trat einen Tag nach der Wahl von seinem Mandat zurück<ref>Frank Omland: "Der Parlamentarismus der alten Form existierte schon nicht mehr". Die schleswig-holsteinischen Abgeordneten der NSDAP im Reichstag 1924-1945 (ISHZ 41/42, Kiel 2003, S. 100-129)</ref> um dem SA-Führer Heinrich Schoene, der versehentlich nicht für den Reichstag aufgestellt worden war, sein Mandat zu überlassen.
Rückte am 19. Juni 1934 für den ausgeschiedenen Abgeordneten Gottfried Krummacher nach und vertrat bis zum März 1936 den Wahlkreis 23 (Düsseldorf West)
**: wurde nachträglich auf die Kandidatenliste für den Reichstag gesetzt<ref>BArchB NS 46/26, Bl. 97ff. in Frank Omland: "Der Parlamentarismus der alten Form existierte schon nicht mehr". Die schleswig-holsteinischen Abgeordneten der NSDAP im Reichstag 1924-1945 (ISHZ 41/42, Kiel 2003, S. 100-129)</ref>

Reichstagswahl vom 29. März 1936

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Außer der NSDAP waren keine weiteren Parteien zur Wahl zugelassen. Auf dem Stimmzettel waren sieben Kandidaten namentlich aufgeführt: Als einziger mit vollem Namen und größerer Schrift Adolf Hitler, danach folgten stets und nur mit Nachnamen Rudolf Heß, Wilhelm Frick, Hermann Göring und Joseph Goebbels. Es folgten zwei weitere ebenfalls nur mit Nachnamen genannte Personen, die für den jeweiligen Wahlkreis kandidierten. Wie bereits zu Zeiten der Weimarer Republik festgelegt, gab es für je 60.000 abgegebene Stimmen je einen Sitz, weswegen 741 der auf der Einheitsliste Nominierten in den Reichstag einzogen. 722 waren Mitglieder der NSDAP, 19 waren als Gäste bezeichnete Parteilose. Unter den Abgeordneten befanden sich keine Frauen.<ref>E. Kienast: Der Deutsche Reichstag, S. 78 ff.</ref>

Am 15. September 1935 verloren Menschen, die von den Nationalsozialisten als „rassisch jüdisch“ eingeordnet wurden, ihr Wahlrecht durch die Nürnberger Gesetze. Zwar hatte das Wahlrecht sowieso seine Bedeutung als demokratisches Machtmittel verloren, doch das Wahlverbot betonte den Ausschluss der Juden aus der nationalen Gemeinschaft noch einmal nachdrücklich.

Offiziell lag die Wahlbeteiligung bei 99,01 %.<ref>Marcel Stepanek: Wahlkampf im Zeichen der Diktatur, S. 123.</ref> Leere Stimmzettel wurden als Zustimmung zur Liste der NSDAP gewertet. Lediglich Stimmzettel mit einer deutlichen Ablehnung des Wahlvorschlags wurden als ungültig gewertet. Leere Stimmumschläge wurden im amtlichen Endergebnis gesondert ausgewiesen und nicht zu den ungültigen Stimmen gerechnet.

Auf jedem Reichstags-Stimmzettel war lediglich ein Kreis für die NSDAP aufgedruckt, deshalb konnte durch ein Kreuz eine Ja-Stimme abgegeben werden oder der Stimmzettel entweder leer bleiben oder durchgestrichen werden bzw. mit Beschriftungen der eigene Unwille ausgedrückt werden. Damit ist es nicht möglich – wie bei Wahlen mit mehreren Parteien – zwischen ungültigen Stimmzetteln und gültigen Stimmzetteln zu differenzieren. Auch daher erreichte die Liste der NSDAP offiziell 98,8 % der abgegebenen Stimmen. Nur 1,2 % der abgegebenen Stimmen wurden z. B. wegen abweichender Markierungen auf dem Stimmzettel als ungültig gewertet.

Nach der Wahl wurde eine neue Zählung der Legislaturperioden dekretiert. Es begann nun die 3. Wahlperiode. Die VIII. Wahlperiode (März bis November 1933) und die IX. Wahlperiode (November 1933 bis März 1936) wurden nachträglich in 1. und 2. Wahlperiode umgedeutet, um die „Zäsur mit dem Machtantritt Hitlers deutlich werden zu lassen.“<ref>Siehe Detlef Peitz: Der Reichstag und sein Stenografenbüro, S. 52.</ref>

Der Reichstag hatte zu diesem Zeitpunkt keine praktisch politische Bedeutung mehr und diente vor allem als Bühne für propagandistisch wichtige Anlässe. So tagte der 3. Reichstag in der Zeit des Nationalsozialismus insgesamt nur drei Mal. Bei seiner ersten Sitzung am 30. Januar 1937 beschloss er die Verlängerung des sogenannten „Ermächtigungsgesetzes“, am 20. Februar 1938 hielt Hitler im Reichstag eine Rede zum 5-jährigen Jubiläum der Machtergreifung und nur kurz darauf, am 18. März 1938, kam der Reichstag zusammen, um nach dem Anschluss Österreichs die Erklärung seiner Auflösung und Neuwahlen für den 10. April 1938 entgegenzunehmen.

Wahlergebnis im Kreis Pinneberg
Wohnbevölkerung: 116.472 *
Wahlberechtigte 1: 83.804 **
abgegebene Stimmscheine: 2.835
Wahlberechtigte 2: 86.639 ***
Wahlenthaltung: 1.654 1,9 %
Wählende: 84.985
Wahlbeteiligung: 98,1 %
ungültige und Nein-Stimmen: 2.771 3,3 %
gültige Ja-Stimmen: 82.214 96,7 %
Quelle:<ref>Reichstagswahl vom 29. März 1936. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 5. Juli 2025.</ref>

(*) In der Statistik des Deutschen Reichs sind leicht abweichende Zahlen genannt, in den Tabellen hingegen die Summe der ausgewiesenen und in der Quelle ausgewerteten Gebiete.

(**) Wahlberechtigte 1 = laut Stimmliste (d. h. in den Wahllokalen gemeldete Wahlberechtigte unter Abzug derjenigen, die einen Stimmschein beantragt hatten);

(***) Wahlberechtigte 2 = Wahlberechtigte 1 zuzüglich derjenigen, die in den Wahllokalen mit einem Stimmschein gewählt hatten. Dies ist die tatsächliche Anzahl der Wahlberechtigten in den ausgewerteten Gebieten.

Wahlergebnis im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
Wohnbevölkerung: 1.642.975 *
Wahlberechtigte 1: 1.112.780 **
abgegebene Stimmscheine: 52.187
Wahlberechtigte 2: 1.164.967 ***
Wahlenthaltung: 27.264 2,3 %
Wählende: 1.137.703
Wahlbeteiligung: 97,7 %
ungültige und Nein-Stimmen: 22.782 2,0 %
gültige Ja-Stimmen: 1.114.921 98,0 %
Quelle:<ref>Reichstagswahl vom 29. März 1936. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 5. Juli 2025.</ref>

(*) In der Statistik des Deutschen Reichs sind leicht abweichende Zahlen genannt, in den Tabellen hingegen die Summe der ausgewiesenen und in der Quelle ausgewerteten Gebiete.

(**) Wahlberechtigte 1 = laut Stimmliste (d. h. in den Wahllokalen gemeldete Wahlberechtigte unter Abzug derjenigen, die einen Stimmschein beantragt hatten);

(***) Wahlberechtigte 2 = Wahlberechtigte 1 zuzüglich derjenigen, die in den Wahllokalen mit einem Stimmschein gewählt hatten. Dies ist die tatsächliche Anzahl der Wahlberechtigten in den ausgewerteten Gebieten.

gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
dem Wahlkreis wurden 18 Abgeordnete zuerkannt

Name Partei/Fraktion Funktion im NS-Staat
Hinrich Lohse NSDAP Gauleiter Schleswig-Holstein
Georg Ahlemann NSDAP lebte in Berlin
Hans Beeck NSDAP SS-Untersturmführer, war Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP und ein Vertrauter von NSDAP-Gauleiter Hinrich Lohse. Trotz seiner eher „untergeordneten“ Position war Beeck einer der wichtigsten NS-Vertreter im Gau der NSDAP.<ref>Sebastian Lehmann: Kreisleiter der NSDAP in Schleswig-Holstein. Lebensläufe und Herrschaftspraxis einer regionalen Machtelite. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89534-653-8, S. 114.</ref>
Peter Börnsen NSDAP NSDAP-Kreisleiter Eckernförde
Alfred Frauenfeld NSDAP Geschäftsführer der Reichstheaterkammer
Roland Freisler NSDAP Staatssekretär im Reichs- und Preußischen Justizministerium und Vorsitzender der Strafrechtsabteilung der Akademie für Deutsches Recht
Erich Friedrich NSDAP NSDAP-Kreisleiter Stormarn
Hans Gewecke NSDAP NSDAP-Kreisleiter Lauenburg
Hans Kummerfeldt NSDAP Gauhandswerkmeister
Martin Matthiessen NSDAP NSDAP-Kreisleiter Süderdithmarschen
Joachim Meyer-Quade NSDAP SA-Führer der Gruppe Nordmark
Georg Rau NSDAP SA-Brigadeführer
Ferdinand Schramm NSDAP NSDAP-Kreisleiter Pinneberg
Wilhelm Sieh NSDAP stellvertretender Gauleiter
Jakob Sporrenberg NSDAP Leiter des SS-Abschnitt XX (Kiel)
Werner Stiehr NSDAP NSDAP-Kreisleiter Segeberg
Wilhelm Struve NSDAP Landesbauernführer
Heinrich Wiese NSDAP hauptamtlicher SA-Führer
Quelle:<ref>Reichstagshandbücher, 1936. reichstagsprotokolle.de, abgerufen am 3. August 2025.</ref>

Reichstagswahl vom 10. April 1938

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Die Wahl zum Reichstag vom 10. April 1938 fand zugleich mit der Volksabstimmung über den Anschluss Österreichs statt. Es handelte sich um die letzte Reichstagswahl in Deutschland und die letzte Volksabstimmung in der Zeit des Nationalsozialismus. Die NS-Propaganda verwendete dabei erstmals die Bezeichnung „Großdeutscher Reichstag“ und sprach von der „Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich“.

Zugelassen war wie bei den beiden vorangegangenen Wahlen nur eine nationalsozialistisch dominierte Einheitsliste. Im Unterschied zu vorherigen Stimmgängen waren im April 1938 Wahl und Abstimmung jedoch weitgehend miteinander verschmolzen, sodass zu Einheitsliste und Anschlussfrage nur geschlossen abgestimmt werden konnte, weswegen 814 der auf der Einheitsliste Nominierten in den Reichstag einzogen. 803 waren Mitglieder der NSDAP, 11 waren als „Gäste“ bezeichnete Parteilose. Dies hatte auch zur Folge, dass es im Gegensatz zu früheren Wahlen möglich war, mit „Nein“ gegen die Einheitsliste zu stimmen.

Wahlergebnis im Kreis Pinneberg
Wohnbevölkerung: 98.604
Wahlberechtigte: 72.343
Wählende: 71.854
Wahlbeteiligung: 99,3 %
ungültige Stimmen: 208 0,3 %
Ja-Stimmen: 69.345 96,8 %
Nein-Stimmen: 2.301 3,2 %
Quelle:<ref>Volksabstimmung und Wahl zum Großdeutschen Reichstag vom 10. April 1938. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 6. Juli 2025.</ref>
Wahlergebnis im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
Wohnbevölkerung: 1.420.265
Wahlberechtigte: 1.005.352
Wählende: 998.390
Wahlbeteiligung: 99,3 %
ungültige Stimmen: 1.877 0,2 %
Ja-Stimmen: 981.736 98,5 %
Nein-Stimmen: 14.777 1,5 %
Quelle:<ref>Volksabstimmung und Wahl zum Großdeutschen Reichstag vom 10. April 1938. Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938. In: akens.org. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V., abgerufen am 6. Juli 2025.</ref>

gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)
Bei der Reichstagswahl im April 1938 gab es offiziell nur noch einen Reichswahlvorschlag und keine Kreiswahlvorschläge mehr, doch wurden die Abgeordneten trotzdem nach der Wahl wie gewohnt ihren Wahlkreisen zugeordnet.<ref>Der Großdeutsche Reichstag, IV. Wahlperiode, 1943, S. 23: „Zweites Gesetz über das Reichstagswahlrecht“, vom 18. März 1938, S 1: „An die Stelle der Kreiswahlvorschläge tritt der Reichswahlvorschlag.“</ref>
dem Wahlkreis wurden 16 Abgeordnete zugeordnet

Name Partei/Fraktion Funktion im NS-Staat
Hinrich Lohse NSDAP Gauleiter Schleswig-Holstein
Hans Beeck NSDAP SS-Untersturmführer
Peter Börnsen NSDAP NSDAP-Kreisleiter Eckernförde
Erich Friedrich NSDAP NSDAP-Kreisleiter Stormarn
Hans Gewecke NSDAP NSDAP-Kreisleiter Lauenburg
Hans Kummerfeldt NSDAP Gauhandswerkmeister
Martin Matthiessen NSDAP NSDAP-Kreisleiter Süderdithmarschen
Joachim Meyer-Quade *: NSDAP SA-Führer
Georg Rau NSDAP SA-Brigadeführer
Ferdinand Schramm NSDAP Reichshandwerkmeister
Walther Schröder NSDAP SS-Brigadeführer sowie Polizeipräsident in Lübeck und als SS- und Polizeiführer in Lettland einer der Hauptverantwortlichen für den Mord an den Juden im Reichskommissariat Ostland
Wilhelm Sieh NSDAP stellvertretender Gauleiter
Werner Stiehr NSDAP NSDAP-Kreisleiter Segeberg
Wilhelm Struve NSDAP Landesbauernführer
Heinrich Wiese NSDAP hauptamtlicher SA-Führer
Heinrich von Sybel NSDAP
Emil Bannemann ** NSDAP Gauhauptstellenleiter der Deutschen Arbeitsfront (DAF) im Gau Schleswig-Holstein
Quelle:<ref>Reichstagshandbücher, 1938,1. reichstagsprotokolle.de, abgerufen am 3. August 2025.</ref>

*: am 12. September 1939 bei Kampfhandlungen bei Piątek in Polen getötet
**: trat am 9. Dezember 1939 im Nachrückverfahren für den Abgeordneten Joachim Meyer-Quade in den Reichstag ein

Die erste Sitzung der neuen Legislaturperiode fand am 30. Januar 1939 statt; zum Reichstagspräsidenten wurde der Luftfahrtsminister Hermann Göring gewählt. Danach kam es durch die Eingliederung des Memellandes im März 1939 und später noch weiterer Gebiete zu einer schrittweisen Aufstockung des Reichstags auf 876 Mitglieder.<ref>Joachim Lilla et al.: Statisten in Uniform, S. 771 f.</ref>

Am 25. Januar 1943 wurde die Wahlperiode des Reichstages durch das Gesetz über die Verlängerung der Wahlperiode des Großdeutschen Reichstags bis zum 30. Januar 1947 verlängert.<ref>Gesetz über die Verlängerung der Wahlperiode des Großdeutschen Reichstags. Reichsgesetzblatt, Teil 1, 25. Januar 1943, abgerufen am 26. November 2016.</ref> Damit wurde vermieden, während des Krieges Wahlen abhalten zu müssen. Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 (VE-Day) endete der Krieg in Europa, diese Regelung wurde hinfällig und es gab in Deutschland keine weitere Reichstagswahl mehr.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende