Ole Schröder (Politiker)
Ole Schröder (* 27. August 1971 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (CDU). Von 2009 bis 2018 war er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern.
Leben, Ausbildung und Beruf
Nach dem Abitur 1991 am Wolfgang-Borchert-Gymnasium in Halstenbek verpflichtete sich Schröder als Soldat auf Zeit bei der Luftwaffe und begann 1992 ein Studium der Rechtswissenschaften, das er 1997 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Anschließend studierte er an der Universität Stellenbosch in Südafrika und erwarb dort 1998 den Grad eines LL.M. 2000 promovierte er zum Dr. jur. mit einer Arbeit zum Thema Recht der Vertriebsorganisation im deutsch-südafrikanischen Handelsverkehr. 2001 legte Schröder das zweite Staatsexamen ab und war danach bis Oktober 2009 als Rechtsanwalt im Hamburger Büro der Kanzlei White & Case tätig.
Ab 2018 war Schröder als Berater der KPMG<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ole Schröder genießt sein neues Leben.] shz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 17. Juli 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und Gastdozent an der Frankfurt School of Finance tätig. Von 2020 bis 2025 war er Mitglied des Vorstandes der Schufa.<ref name=":0">bam: Schufa-Vorstand: Neue Aufgabe für Ole Schröder | shz.de. Abgerufen am 20. Januar 2021.</ref><ref>Redaktion Table: 3. Dezember 2025 Heads • Table.Briefings. In: table.media. 3. Dezember 2025, abgerufen am 15. Januar 2026.</ref>
Schröder ist seit dem 12. Februar 2010 mit der damaligen Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Kristina Schröder, geb. Köhler, verheiratet.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Familienministerin Köhler heißt jetzt Schröder.] Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Dezember 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Gemeinsam haben sie drei Töchter.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kristina Schröder bringt drittes Kind zur Welt.] Welt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Dezember 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Partei
Schröder ist seit 1989 Mitglied der CDU und engagierte sich zunächst in der Jungen Union. Er war von 2000 bis 2005 stellvertretender Vorsitzender und war von 2005 bis 2017 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Pinneberg.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schröders Abschied aus der Politik.] Hamburger Abendblatt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Dezember 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Abgeordneter
Schröder war von 2002 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Dort war er unter anderem Mitglied im Haushaltsausschuss.<ref name=":0" />
Er zog 2002 über die Landesliste Schleswig-Holstein sowie 2005, 2009 als auch 2013 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Pinneberg in den Bundestag ein. Bei der Bundestagswahl 2013 erreichte er 45,4 % der Erststimmen. Von Oktober 2007 bis 2017 war er Chef der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ole Schröder: Auch Kristina Schröders Mann steigt aus Politik aus.] Welt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Dezember 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Für seine Entscheidung, mit Ablauf der Wahlperiode des 18. Deutschen Bundestags 2017 aus der Politik auszusteigen und wieder als Anwalt arbeiten zu wollen, gab er 2016 „rein persönliche Gründe“ an.<ref>Ole Schröder steigt aus der Politik aus. Hamburger Abendblatt online vom 24. Juni 2016.</ref><ref>Auch Kristina Schröders Mann steigt aus Politik aus Die Welt online, abgerufen am 24. Juni 2016.</ref> Im Juni 2016 legte Schröder gemeinsam mit weiteren Abgeordneten aus CDU und CSU ein Strategiepapier zur zukünftigen Ausrichtung der Union vor, das eine stärkere Akzentuierung auf Fragen der Inneren Sicherheit, der Wirtschaftspolitik und der restriktiven Aspekte der Flüchtlingspolitik vorsieht.
Schröder befürwortete Ende Juni 2017 die Ehe für alle im Bundestag. Damit zählt er zu den 75 Unionsabgeordneten – 68 von der CDU (26,9 % aller CDU-Abgeordneten) und 7 von der CSU (12,5 % aller CSU-Abgeordneten) –, die für die gleichgeschlechtliche Ehe stimmten.<ref name="welt-166099805">DW: Ehe für alle: Welcher Abgeordnete dafür und welcher dagegen stimmte. In: welt.de. 30. Juni 2017, abgerufen am 7. Oktober 2018.</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Ehe für alle“: Diese Unions-Politiker haben mit „Ja“ gestimmt.] FAZ, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Dezember 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Mitgliedschaften
Schröder war Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wenn Politiker mit Politikern anbandeln.] shz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 17. Juli 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Weiterhin war er stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrats des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ole Schröder.] Abgeordnetenwatch, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 17. Juli 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dr. Ole Schröder, CDU/CSU.] Bundestag, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 17. Juli 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Öffentliche Ämter
Von 2009 bis 2018 war Schröder parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, zunächst im zweiten Kabinett Merkels, danach im dritten Kabinett Merkels.
Weblinks
- Website von Ole Schröder
- Biografie beim BMI
- Biografie beim Deutschen Bundestag
- Lebenslauf bei der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
- Literatur von und über Ole Schröder im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Ole Schröder auf abgeordnetenwatch.de
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schröder, Ole |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdB |
| GEBURTSDATUM | 27. August 1971 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
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