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Arpad Šterbik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Arpad Šterbik
Arpad Šterbik (2012)
Arpad Šterbik 2012
Spielerinformationen
Spitzname „Serbischer Bär<ref>Erik Eggers: Handball-WM: Der schnelle Bär. In: tagesspiegel.de. Tagesspiegel, 16. Januar 2011, abgerufen am 3. Juni 2019.</ref>“
Geburtstag 20. November 1979
Geburtsort Senta, Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Jugoslawien
Staatsbürgerschaft SpanienSpanien spanisch
Körpergröße 2,00 m
Spielposition Torwart
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein UngarnDatei:Flag of Hungary.svg KC Veszprém (Torwarttrainer)
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
0000–2001 Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg RK Jugović
2001–2004 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg KC Veszprém
2004–2011 SpanienSpanien BM Ciudad Real
2011–2012 SpanienSpanien BM Atlético de Madrid
2012–2014 SpanienSpanien FC Barcelona
2014–2018 NordmazedonienDatei:Flag of North Macedonia.svg RK Vardar Skopje
2018–2020 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg KC Veszprém
Nationalmannschaft
  Spiele (Tore)
Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg FR Jugoslawien /
Serbien und MontenegroDatei:Flag of Serbia and Montenegro.svg Serbien und Montenegro /
SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Serbien
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
120 (0)


78 (0)<ref name="rfebm">www.rfebm.com, ARPAD STERBIK, abgerufen am 1. November 2025</ref>
Stationen als Trainer
von – bis Station
2020–2025 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg KC Veszprém (Torwarttrainer)
Stand: 4. August 2025

Arpad Šterbik ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>XXII Men's Handball World Championship 2011 – Spain Team Roster. (PDF) In: ihf.info. Internationale Handballföderation, abgerufen am 3. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spanische Namensform in Mannschaftsliste zur WM 2011).</ref>; * 20. November 1979 in Senta, SR Serbien, SFR Jugoslawien) ist ein ehemaliger spanischer Handballspieler (Torwart) ungarischer Herkunft. Er hatte zuvor auch die jugoslawische, serbische und ungarische Staatsbürgerschaften besessen.<ref name="welt" /> Er wurde in die Hall of Fame of European handball aufgenommen.<ref name="hof">www.eurohandball.com, „LEGENDARY PLAYERS ENTER THE HALL OF FAME OF EUROPEAN HANDBALL“, 26. Juni 2023, abgerufen am 27. Juni 2023.</ref>

Vereinskarriere

Šterbik begann mit dem Handballspielen bei RK Jugović in Kać (Novi Sad) in der jugoslawischen Liga. Dort gewann er abschließend 2001 den EHF Challenge Cup,<ref>Pfadi Winterthur stemmt sich gegen Depression. In: nzz.ch. Neue Zürcher Zeitung, 23. April 2001, abgerufen am 20. April 2019.</ref> bevor er zur folgenden Saison zum ungarischen Serienmeister KC Veszprém wechselte. In seinen drei Jahren dort wurde er jedes Jahr Meister und dazu zweimal Pokalsieger.

2004 heuerte er bei BM Ciudad Real in Spanien an, wo er alle nationalen Titel mehrfach holte, darunter viermal die spanische Meisterschaft. Nur einmal weniger gewann er mit dem Team die europäische Krone in der EHF Champions League. Bei zwei weiteren Finalteilnahmen wurde gegen seinen späteren Verein FC Barcelona verloren. Šterbik wurde zum Welthandballer des Jahres 2005 gewählt.<ref>IHF World Handball Player of the Year. (PDF) In: ihf.info. Internationale Handballföderation, abgerufen am 3. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er verdiente bei Ciudad Real 310.000 € netto<ref>Eric Eggers: Die Zeit des großen Bettelns ist vorbei. In: ksta.de. Kölner Stadt-Anzeiger, 30. Juli 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. August 2007; abgerufen am 3. Juni 2019.</ref> und gehörte damit zu den absoluten Spitzenverdienern im Handball. 2011 machte er den Umzug des Teams nach Madrid mit und als BM Atlético de Madrid wurde nochmals das Finale der Champions League erreicht, doch es wurde gegen THW Kiel verloren.<ref>Triple perfekt: Kiel gewinnt die Champions League! In: kicker.de. Olympia-Verlag, 27. Mai 2012, abgerufen am 20. April 2019.</ref> Beim Gewinn des spanischen Pokals im März 2012 konnte er allerdings wegen einer Verletzung nicht spielen.<ref>cie: Sterbik: Operation "komplizierter als erwartet". In: handball-world.news. 28. Februar 2012, abgerufen am 20. April 2019.</ref>

Im Sommer 2012 wechselte Šterbik zum Ligakonkurrenten FC Barcelona,<ref>www.marca.com, „El Barça confirma el fichaje del portero Arpad Sterbik“, 31. August 2012, abgerufen am 2. Mai 2024</ref><ref>chs: Sterbik unterschreibt Rentenvertrag in Barcelona. In: handball-world.news. 31. August 2012, abgerufen am 20. April 2019.</ref> bei dem sein Jahresgehalt 500.000 Euro betrug.<ref>www.hna.de, „Spaniens Handballer: Ein Europameister-Team in Zahlen“, 30. Januar 2018, abgerufen am 2. Mai 2024</ref> Mit den Katalanen gewann er zwei weitere Meisterschaften und 2014 den Königspokal. Nach der Saison 2013/14 wurde sein ursprünglich bis 2017 laufender Vertrag bei Barcelona aufgelöst.<ref>chs: Barcelona wechselt im Tor. In: handball-world.news. 2. Juni 2014, abgerufen am 20. April 2019.</ref>

Anschließend unterzeichnete er einen Vertrag beim nordmazedonischen Verein RK Vardar Skopje.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Соопштенија за јавност (Memento vom 6. Juni 2014 im Internet Archive)</ref> Mit Vardar gewann er in allen vier Spielzeiten jeweils das nationale Double und überraschenderweise 2017 die EHF Champions League.<ref>Last-Second-Drama! Skopje holt den CL-Titel. In: sport.de. 4. Juni 2017, abgerufen am 20. April 2019.</ref> Im gleichen Jahr gewann das Team den Titel in der SEHA-Liga und verteidigte diesen im folgenden Jahr.<ref>Amina Idrizi: Vardar shift focus to Kiel after winning SEHA title. In: eurohandball.com. Europäische Handballföderation, abgerufen am 20. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Skopje spielte er wieder mit Alex Dujshebaev zusammen, Nationalmannschaftskollege und Sohn seines ehemaligen Trainers bei Ciudad Real.<ref>ehfTV: Save and goal – Great assist from Vardar's Sterbik to Dujshebaev auf YouTube, 3. Juni 2017, abgerufen am 21. April 2019.</ref>

Im Sommer 2018 kehrte Šterbik dann nach Veszprém zurück<ref>Arpad Sterbik next two years in Veszprem! In: handball-planet.com. Handball Planet, 3. November 2017, abgerufen am 20. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und machte da weiter, wo er aufgehört hatte. Erst mit dem Gewinn der ungarischen Meisterschaft<ref>chs: Veszprem zum 26. Mal Ungarischer Meister. In: handball-world.news. 27. Mai 2019, abgerufen am 3. Juni 2019.</ref> und dann mit dem Einzug in das Finale der EHF Champions League 2018/19. Im Halbfinale musste er allerdings verletzt ausscheiden<ref>Telekom Veszprem und Vardar Skopje kämpfen um Europas Handball-Krone. In: sport.sky.de. Sky Deutschland, 2. Juni 2019, abgerufen am 3. Juni 2019.</ref> und konnte im verlorenen Finale erst in der 2. Halbzeit eingreifen. Nach der Saison 2019/20 beendete Šterbik seine Karriere.<ref name="hw" />

Auswahlmannschaften

Arpad Šterbik hat 120 Länderspiele für die Nationalmannschaften der Bundesrepublik Jugoslawien, Serbiens und Montenegros sowie Serbiens bestritten. Bei den Weltmeisterschaften 1999 und 2001 gewann er mit Jugoslawien jeweils die Bronzemedaille.

Im Januar 2008 erhielt Šterbik die spanische Staatsbürgerschaft.<ref>Concedida la nacionalidad española a Sterbik y Rutenka. In: Marca.com. 25. Januar 2008, abgerufen am 3. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mit der spanischen Nationalmannschaft bestritt er von 2009 bis 2019 insgesamt 78 Spiele.<ref name="rfebm" /> Er errang mit der Auswahl bei der Weltmeisterschaft 2011 wiederum Bronze<ref>Handball-WM: Spanien schnappt Schweden Bronze weg. In: rp-online.de. Rheinische Post, 30. Januar 2011, abgerufen am 3. Juni 2019.</ref>. Zwei Jahre später wurde er mit dem Team Weltmeister<ref>Handball WM 2013: Spanien deklassiert Dänemark. In: augsburger-allgemeine.de. Augsburger Allgemeine, 28. Januar 2013, abgerufen am 3. Juni 2019.</ref>. Bei der Europameisterschaft 2016 gewann er Silber nach der Finalniederlage gegen die deutsche Mannschaft<ref>Handball-EM: Deutschland gewinnt Finale gegen Spanien. In: sport1.de. Sport1, 1. Februar 2016, abgerufen am 3. Juni 2019.</ref>. Bei der Europameisterschaft 2018 wurde er zum Halbfinale gegen Frankreich kurzfristig von Jordi Ribera für den verletzten Gonzalo Pérez de Vargas nachnominiert und wurde schließlich mit der spanischen Auswahl Europameister<ref>sbl: Handball-EM 2018: Spanien erstmals Handball-Europameister gegen Schweden. In: rp-online.de. Rheinische Post, 29. Januar 2018, abgerufen am 3. Juni 2019.</ref>. Bei der Weltmeisterschaft 2019 in Deutschland wurde er zur Hauptrunde berufen, nachdem sich Rodrigo Corrales verletzt hatte<ref>chs: Nach Unfall mit LED-Bande – Spanien mit zusätzlichem Wechsel für die Hauptrunde. In: handball-world.news. 19. Januar 2019, abgerufen am 3. Juni 2019.</ref> und am Ende wurde Platz 7 belegt.

Trainer

Nach der Saison 2019/20 beendete Šterbik seine aktive Karriere und übernahm das Torwarttraining bei KC Veszprém.<ref name="hw">"Ich kann nur sagen: Danke, Handball" – Arpad Sterbik über sein Karriereende. In: handball-world.news. Sky Deutschland, 8. April 2020, abgerufen am 15. August 2020.</ref> Im Sommer 2025 wurde sein Vertrag bei KC Veszprém aufgelöst.<ref>Mit sofortiger Wirkung: Veszprem trennt sich von Sterbik. In: handball-world.news. 4. August 2025, abgerufen am 4. August 2025.</ref>

Erfolge

Ehrungen

Er wurde in die Hall of Fame of European handball aufgenommen.<ref name="hof" />

Privates

Šterbik wuchs in Ada (Serbien) in Jugoslawien als Teil der ungarischen Minderheit im Land auf.<ref name="nemz">www.nemzetisport.hu, „A VILÁG LEGJOBB KAPUSA SZÁMÁRA MAGYARORSZÁG A VÉGÁLLOMÁS“, 27. Juni 2028, abgerufen am 2. Mai 2024</ref> Daher hatte er neben der jugoslawischen, später serbischen, auch die ungarische Staatsangehörigkeit.<ref name="welt">Ronald Tenbusch: Handball-EM: Spaniens Torwart spielte schon für vier Nationen. In: welt.de. Die Welt, 16. Januar 2016, abgerufen am 21. April 2019.</ref> Er erhielt später durch Einbürgerung zudem die Spanische Staatsangehörigkeit.

Arpad Šterbik ist verheiratet und hat zwei Kinder.<ref name="nemz" />

Sein Vater, Lajos Šterbik, spielte ebenfalls Handball. Auch seine Schwester Andrea Šterbik war Handballspielerin.<ref name="nemz" />

Im April 2024 erlitt der 44-Jährige einen Herzinfarkt.<ref>as.com, „Arpad Sterbik, en la UCI tras sufrir un infarto“, 1. Mai 2024, abgerufen am 2. Mai 2024</ref>

Weblinks

Commons: Arpad Šterbik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

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Frauen

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