Zum Inhalt springen

Anton Graff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

{{#if: behandelt den Maler. Zum Oberkreisdirektor siehe Anton Graff (Oberkreisdirektor) und zum Oberst Anton Graff (Offizier).

 | Vorlage:Hinweisbaustein 
 | {{#ifeq: 0 | 0 |}}

}}

Datei:Anton Graff 1805 oder 1806, Selbstporträt in hohem Alter.jpg
Anton Graff, Selbstporträt, 1805/1806, Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden
Datei:Anton Graff.png
Anton Graff, Selbstporträt (1809)
Datei:Anton Graff 007.jpg
Letztes Selbstporträt mit dem grünen Augenschirm (1813)

Anton Graff (* 18. November 1736 in Winterthur (Schweiz); † 22. Juni 1813 in Dresden (Königreich Sachsen)) war ein Schweizer Maler des Klassizismus. Mit seiner Bildauffassung war Graff einer der bedeutendsten Porträtmaler seiner Epoche. Er verstand in seinen Bildnissen, über die äußere Ähnlichkeit hinaus, den Charakter eines Menschen präzise zu erfassen. Im ausgehenden 18. Jahrhundert wurde er so zum eigentlichen Schöpfer des bürgerlichen Frauen- und Männerporträts in Deutschland und zugleich zum bevorzugten Porträtmaler deutschsprachiger Dichter und Denker zwischen Aufklärung, Weimarer Klassik und Frühromantik.

Anton Graff hinterließ der Nachwelt eine herausragende Übersicht über die Persönlichkeiten seiner Zeit, in der es kaum einen großen Fürsten, Staatsmann, General, Gelehrten, Dichter, Künstler oder Kaufmann in Deutschland gab, der sich nicht von ihm porträtieren ließ. Graffs Porträts stellen somit Geschichtsdokumente dar. Schon zu Lebzeiten wurde Anton Graff und seinem Werk viel Lob und Anerkennung entgegengebracht.

Die Familie Graf(f)

Datei:Eigenhändige Unterschrift Anton Graff 004.JPG
Selbstporträt (Kreidezeichnung) mit Unterschrift<ref name="Berckenhagen154">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 154.</ref>

Anton Graff wurde als siebtes von insgesamt neun Kindern der seit 1727 verheirateten reformierten Eheleute Hans Ulrich (* 1701) und Barbara Graf(f), geb. Boller aus Zürich, im Haus an der Untertorgasse 8 in Winterthur geboren.

Zwei Tage nach seiner Geburt wurde Graff am 20. November 1736 auf den Namen Antoni getauft, den schon sein am 8. November 1733 geborener und im Jahr darauf verstorbener älterer Bruder erhalten hatte.<ref name="RichardMuther7" /> Graff nannte sich selbst jedoch immer Anton und auch sein Umfeld bezeichnete ihn stets so.

Zeittypisch variierte die Schreibweise des Familiennamens mit einem einfachen oder doppelten „f“. Bezeichnete Anton Graff seine Bilder, was eher selten der Fall war, so tat er dies meist mit A(.) Graff pinx(.) und der entsprechenden Jahreszahl unten rechts oder rückseitig. In einzelnen Fällen fügte er noch eine Ortsangabe hinzu.<ref name="Berckenhagen47">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 47f. (Katalog der Werke)</ref> Im Jahre 1770 erschien Johann Caspar Füesslis Publikation Geschichte der besten Künstler in der Schweiz nebst ihren Bildnissen, in dessen drittem Teil Füessli für Graff die Schreibweise mit einfachem „f“ verwendete.

Kindheit und Ausbildung in der Schweiz

Graffs Familie hatte im Jahre 1350 in Winterthur das Bürgerrecht erlangt und gliederte sich seit dem späten 17. Jahrhundert in zwei Zweige. In dem einen Zweig war das Amt der Waagmeister, in dem anderen, welchem Anton Graff entsprang, das Geschäft der Zinngießer erblich.<ref name="RichardMuther7">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 7.</ref> Wäre es nach seinem Vater, ebenfalls Zinngießer, gegangen, so hätte Anton Graff ebenfalls diesen Beruf erlernt. Graff war kein Musterschüler und entsprechend wenig beliebt bei seinen Lehrern. Er heckte mit seinen Kameraden Streiche aus und anstatt dem Schulunterricht zu folgen, zeichnete er lieber. Wenn er kein Papier mehr zum Zeichnen hatte, mussten seine ledernen Hosen dafür herhalten.<ref name="RichardMuther8">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 8.</ref> Dank der Fürsprache des Pfarrers Johann Jacob Wirz (1694–1773) aus Rickenbach bei seinem Vater durfte Graff von Ostern 1753 bis 1756 die 1752 von Johann Ulrich Schellenberg gegründete Zeichenschule in Winterthur besuchen.<ref name="Berckenhagen34" /> Mit dessen Sohn Johann Rudolf Schellenberg freundete sich Graff an. Sie übten gemeinsam, wozu ihnen Schellenbergs große Sammlung an Gemälden, Handzeichnungen und Gipsmodellen, die er von seinem Schwiegervater Johann Rudolf Huber geerbt hatte, reichlich Anschauungsmaterial bot.<ref>Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 12.</ref> Aus dieser Zeit stammen einige Porträts, darunter ein Selbstporträt sowie die Porträts seines Vaters (bezeichnet: „Anton Graff/Winterthur 1755“), seines jüngeren Bruders Hans Rudolf und seines Schwagers, des Zimmermeisters Johannes Vögeli.<ref>Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 13.</ref>

Nach dem Abschluss des ersten Lehrjahres konnte sich Anton Graff für einen bestimmten Zweig der Malerei entscheiden, die Landschaftsmalerei oder die Porträtmalerei. Letztere schien Graff aus finanzieller Sicht ratsamer, um eine sichere Einkommensquelle zu erlangen. Er wusste von Johann Ludwig Aberli, dass dieser, wenn er wenig Geld hatte, zur Porträtmalerei Zuflucht nahm.<ref name="RichardMuther10">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 10.</ref>

Graff wurde zum Lieblingsschüler des ihm freundschaftlich verbundenen Johann Ulrich Schellenberg. Künstlerisch war Graff seinem Lehrer schon bald überlegen, was dieser auch erkannte. Schellenberg half Graff nach dessen Lehrzeit mit Empfehlungen an seine Malerkollegen. Seinem Lehrer verdankte Graff vor allem Gewissenhaftigkeit im Handwerklichen und den „wahren ungeheuchelten Enthusiasmus für die Kunst“.<ref name="Berckenhagen11">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 11.</ref>

Studien- und Wanderjahre

Augsburg

Datei:Sulzer Portrait ca 1780.jpg
Anton Graffs Schwiegervater Johann Georg Sulzer (1774). Das Porträt entstand im Auftrag von Johann Wilhelm Ludwig Gleim, der es jedoch erst 1782 erhielt.<ref name="Berckenhagen352">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 352.</ref>
Datei:Anton Graff Salomon Gessner.jpg
Bildnis Salomon Gessner, 1765–1766, Inventarnummer GKS459, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung im Landesmuseum Zürich<ref>Bildnis Salomon Gessner, 1794–1796, von Anton Graff (1736–1813). In: Schweizerische Eidgenossenschaft, Eidgenössisches Departement des Innern EDI, Bundesamt für Kultur BAK, Museen und Sammlungen des Bundes, Sammlung Gottfried Keller-Stiftung, Inventarnummer GKS459, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung im Landesmuseum Zürich. Abgerufen am 11. März 2025.</ref>
Datei:Anton Graff Judith Gessner.jpg
Judith Gessner-Heidegger (1765/66). Ehefrau von Salomon Gessner und Schwester des Verlegers Johann Heinrich Heidegger

Nach seiner Ausbildung in Winterthur wechselte Graff 1756 auf Empfehlung seines Lehrers Schellenberg zum Radierer Johann Jacob Haid nach Augsburg, der ihm zwar keine Anstellung verschaffen konnte, jedoch meinte, {{

 #if: 
 | {{
     #ifeq: {{#if:de|de|de}} | de
     | Vorlage:Str trim
     | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
     }}
 | {{#ifeq: {{#if:de|de|de}} | de
     | „Vorlage:Str trim“
     | {{#invoke:Text|quote
         |1={{#if: 
              | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
              | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} }}
         |2=de
         |3=1}} }}

}}{{#if:

   |  (<templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:  | :  }}{{#if:  | , deutsch: „“ }})
   | {{#if: 
       |  ({{#if:  | , deutsch: „“ }})
       | {{#if:  |  (deutsch: „“) }}
 }}

}}{{#if: dass wenn sich Graff getraue auf seine eigene Faust nach Augsburg zu kommen, so wolle er ihm mit Rath und That beystehen

   | {{#if: dass wenn sich Graff getraue auf seine eigene Faust nach Augsburg zu kommen, so wolle er ihm mit Rath und That beystehen
       | {{#if: 
           | Vorlage:": Text= und 1= gleichzeitig, bzw. Pipe zu viel }} }}
   | Vorlage:": Text= fehlt }}{{#if:  | {{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}
             | Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=
             | {{{ref}}} }}

}}.<ref name="UlrichHegner64">Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 64.</ref> Haid gewährte Graff Wohnung und Kost, machte ihn mit seinen Künstlerfreunden bekannt und vermittelte ihm Aufträge. Durch ihn lernte Graff dessen ehemaligen Lehrer Johann Elias Ridinger kennen, mit dem er einen regelmäßigen Kontakt pflegte.<ref name="Füessli245">Joh. Caspar Füessli: Geschichte der besten Künstler in der Schweiz nebst ihren Bildnissen (3. Theil). Verlag Orell, Gessner, Füessli und Comp., Zürich 1770, S. 245.</ref> Dort malte Graff auch das Porträt seines Landsmannes und Freundes Christian von Mechel, der zu dieser Zeit im Atelier des Kupferstechers Johann Georg Pintz (1697–1767) seine technische Ausbildung absolvierte.

Es kam Graffs Begabung entgegen, dass in Augsburg die Nachfrage nach guten Porträtisten groß war. Graffs Kunst erfreute sich großer Beliebtheit bei seinen Kunden. Dennoch musste er Augsburg nach einjährigem Aufenthalt wieder verlassen, weil einige der dort ansässigen Meister der Malerzunft klagten, {{

 #if: 
 | {{
     #ifeq: {{#if:de|de|de}} | de
     | Vorlage:Str trim
     | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
     }}
 | {{#ifeq: {{#if:de|de|de}} | de
     | „Vorlage:Str trim“
     | {{#invoke:Text|quote
         |1={{#if: 
              | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
              | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} }}
         |2=de
         |3=1}} }}

}}{{#if:

   |  (<templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:  | :  }}{{#if:  | , deutsch: „“ }})
   | {{#if: 
       |  ({{#if:  | , deutsch: „“ }})
       | {{#if:  |  (deutsch: „“) }}
 }}

}}{{#if: dass ihnen der junge Fremde Eintrag thue, und verlangten, dass er, nach wohlhergebrachten Statuten, die die Kunst zum Handwerk erniedrigten, seiner Beschäftigung entsagen oder die Stadt räumen müsse

   | {{#if: dass ihnen der junge Fremde Eintrag thue, und verlangten, dass er, nach wohlhergebrachten Statuten, die die Kunst zum Handwerk erniedrigten, seiner Beschäftigung entsagen oder die Stadt räumen müsse
       | {{#if: 
           | Vorlage:": Text= und 1= gleichzeitig, bzw. Pipe zu viel }} }}
   | Vorlage:": Text= fehlt }}{{#if:  | {{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}
             | Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=
             | {{{ref}}} }}

}}.<ref name="UlrichHegner65">Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 65.</ref>

Ansbach

Dank Haids Fürsprache wurde der Hofmaler Johann Leonhard Schneider (1716–1768) in Ansbach ab 1757 Graffs neuer Meister. Über ihn berichtete Graff in seiner 1778 verfassten Autobiographie: {{

 #if: 
 | {{
     #ifeq: {{#if:de|de|de}} | de
     | Vorlage:Str trim
     | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
     }}
 | {{#ifeq: {{#if:de|de|de}} | de
     | „Vorlage:Str trim“
     | {{#invoke:Text|quote
         |1={{#if: 
              | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
              | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} }}
         |2=de
         |3=1}} }}

}}{{#if:

   |  (<templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:  | :  }}{{#if:  | , deutsch: „“ }})
   | {{#if: 
       |  ({{#if:  | , deutsch: „“ }})
       | {{#if:  |  (deutsch: „“) }}
 }}

}}{{#if: Seine Portraits hatten viel Gutes, flüchtig gemalt aber ähnlich. Da er sehr geschwind und wohlfeil malte, so hatte er an diesem Hofe viel zu thun und musste Gesellen halten. Ich war ihm sehr nützlich, musste copieren und andere unbedeutende Dinge, wobei nichts zu lernen war, machen. Es war eben damals die Zeit des Siebenjährigen Krieges und ein Jeder wollte das Portrait des Königs von Preußen haben. Des Königs Schwester, die verwitwete Markgräfin Friederike Luise, hatte ein Portrait des Königs, das in Berlin gemalt worden war.<ref>Es handelt sich dabei höchstwahrscheinlich um Antoine Pesnes 1733 entstandenes, jetzt im Alten Schloss der Eremitage bei Bayreuth hängendes Friedrich-Bildnis, Inv.-Nr. 7226/6537.</ref> Dieses Bild musste ich nun oft copieren und ich machte alle Tage eins fertig. Um in der Kunst weiter zu kommen hatte ich freilich keine Gelegenheit; immer schlechte Copien machen ist nicht der rechte Weg. Ich sah es wohl ein und ich wäre nicht so lange geblieben, wenn mir nicht das Leben in diesem Hause wohl gefallen hätte. Schneider und seine Familie waren angenehm, allein so viel Geld er auch verdiente, so kam er doch in Schulden, so dass er sein Leben im Zuchthaus beschließen musste.

   | {{#if: Seine Portraits hatten viel Gutes, flüchtig gemalt aber ähnlich. Da er sehr geschwind und wohlfeil malte, so hatte er an diesem Hofe viel zu thun und musste Gesellen halten. Ich war ihm sehr nützlich, musste copieren und andere unbedeutende Dinge, wobei nichts zu lernen war, machen. Es war eben damals die Zeit des Siebenjährigen Krieges und ein Jeder wollte das Portrait des Königs von Preußen haben. Des Königs Schwester, die verwitwete Markgräfin Friederike Luise, hatte ein Portrait des Königs, das in Berlin gemalt worden war.<ref>Es handelt sich dabei höchstwahrscheinlich um Antoine Pesnes 1733 entstandenes, jetzt im Alten Schloss der Eremitage bei Bayreuth hängendes Friedrich-Bildnis, Inv.-Nr. 7226/6537.</ref> Dieses Bild musste ich nun oft copieren und ich machte alle Tage eins fertig. Um in der Kunst weiter zu kommen hatte ich freilich keine Gelegenheit; immer schlechte Copien machen ist nicht der rechte Weg. Ich sah es wohl ein und ich wäre nicht so lange geblieben, wenn mir nicht das Leben in diesem Hause wohl gefallen hätte. Schneider und seine Familie waren angenehm, allein so viel Geld er auch verdiente, so kam er doch in Schulden, so dass er sein Leben im Zuchthaus beschließen musste.
       | {{#if: 
           | Vorlage:": Text= und 1= gleichzeitig, bzw. Pipe zu viel }} }}
   | Vorlage:": Text= fehlt }}{{#if:  | {{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}
             | Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=
             | {{{ref}}} }}

}}<ref name="Berckenhagen39">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 39.</ref>

Dennoch konnte Graff in Ansbach hinsichtlich seiner künstlerischen Entwicklung profitieren. Johann Caspar Füessli meinte: {{

 #if: 
 | {{
     #ifeq: {{#if:de|de|de}} | de
     | Vorlage:Str trim
     | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
     }}
 | {{#ifeq: {{#if:de|de|de}} | de
     | „Vorlage:Str trim“
     | {{#invoke:Text|quote
         |1={{#if: 
              | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
              | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} }}
         |2=de
         |3=1}} }}

}}{{#if:

   |  (<templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:  | :  }}{{#if:  | , deutsch: „“ }})
   | {{#if: 
       |  ({{#if:  | , deutsch: „“ }})
       | {{#if:  |  (deutsch: „“) }}
 }}

}}{{#if: Graff musste zwar die meiste Zeit mit Copieren zubringen; allein er verlor dabey nichts. Es brachte ihm einen fertigen Pinsel und eine leichte und schöne Behandlung in der Draperie, Spitzen und anderen zu einem Bildnis dienenden Umständen zuwegen.

   | {{#if: Graff musste zwar die meiste Zeit mit Copieren zubringen; allein er verlor dabey nichts. Es brachte ihm einen fertigen Pinsel und eine leichte und schöne Behandlung in der Draperie, Spitzen und anderen zu einem Bildnis dienenden Umständen zuwegen.
       | {{#if: 
           | Vorlage:": Text= und 1= gleichzeitig, bzw. Pipe zu viel }} }}
   | Vorlage:": Text= fehlt }}{{#if:  | {{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}
             | Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=
             | {{{ref}}} }}

}}<ref name="Füesslin244">Joh. Caspar Füessli: Geschichte der besten Künstler in der Schweiz nebst ihren Bildnissen (3. Theil). Verlag Orell, Gessner, Füessli und Comp., Zürich 1770, S. 244.</ref>

Zum Studium von Gemälden reiste Graff oft nach München, wo er mit großem Interesse die Sammlungen in der Schleißheimer Galerie studierte.<ref name="Füessli245" /> Dort lernte er im Frühjahr 1763 in Begleitung von Johann Jacob Haid den bayerischen Hofmaler George Desmarées persönlich kennen und schätzen, dessen Werke, geprägt von niederländischem Realismus, venezianischem Kolorit und französischer Kontenance, Graff wegen ihrer schimmernden Weichheit und lichtdurchfluteten Farbigkeit anzogen.<ref name="Berckenhagen14">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 14.</ref>

Neben Desmarées beeinflussten sowohl Antoine Pesne, dessen Fridericus-Porträt er viele Male kopierte, als auch Johann Kupetzky und Hyacinthe Rigaud den jungen Porträtisten entscheidend.<ref name="Berckenhagen12">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 12.</ref> Pesne verdankte er die elegante Sicherheit und noble Zurückhaltung in Kolorit und Bildaufbau, Kupetzky die Intensität in der Wiedergabe der realen ungeschminkten Persönlichkeit. Über die beiden von Kupetzky gemalten Familien-Gemälde im Schloss von Bayreuth, welche er Ende März 1766 von Augsburg herkommend auf seiner Durchreise nach Dresden besichtigt hatte, urteilte Graff: {{

 #if: 
 | {{
     #ifeq: {{#if:de|de|de}} | de
     | Vorlage:Str trim
     | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
     }}
 | {{#ifeq: {{#if:de|de|de}} | de
     | „Vorlage:Str trim“
     | {{#invoke:Text|quote
         |1={{#if: 
              | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
              | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} }}
         |2=de
         |3=1}} }}

}}{{#if:

   |  (<templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:  | :  }}{{#if:  | , deutsch: „“ }})
   | {{#if: 
       |  ({{#if:  | , deutsch: „“ }})
       | {{#if:  |  (deutsch: „“) }}
 }}

}}{{#if: In den zwey Familien-Gemählden von Kupetzky herrscht die würkliche Natur, nichts gemahltes, das Leben selbst; alle anderen Gemählde, die man nachher ansieht, werden dadurch matt und flach.

   | {{#if: In den zwey Familien-Gemählden von Kupetzky herrscht die würkliche Natur, nichts gemahltes, das Leben selbst; alle anderen Gemählde, die man nachher ansieht, werden dadurch matt und flach.
       | {{#if: 
           | Vorlage:": Text= und 1= gleichzeitig, bzw. Pipe zu viel }} }}
   | Vorlage:": Text= fehlt }}{{#if:  | {{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}
             | Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=
             | {{{ref}}} }}

}}<ref name="Füesslin247">Joh. Caspar Füesslin: Geschichte der besten Künstler in der Schweiz nebst ihren Bildnissen (3. Theil). Verlag Orell, Gessner, Füessli und Comp., Zürich 1770, S. 247.</ref> In Konfrontation mit solchen Werken gewann Graff den entscheidenden Ausgangspunkt für sein weiteres Schaffen.<ref name="Berckenhagen13">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 13.</ref>

Zwei Tage bevor Markgraf Karl Alexander von Brandenburg-Ansbach im Februar 1759 Graffs Meister Johann Leonhard Schneider in Ansbach wegen seiner nicht beglichenen Schulden ins Gefängnis werfen ließ, erhielt Graff einen Brief von Johann Jacob Haid mit dem Angebot, wieder zu ihm nach Augsburg zu kommen, weil seine hauptsächlichen Gegner gestorben seien, welches Graff akzeptierte.<ref name="RichardMuther13">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 13.</ref>

Augsburg und Regensburg

In Augsburg malte er zuerst ein Porträt des jungen Johann Friedrich Bause, der ebenfalls bei Haid arbeitete. Graff und Bause verband ab diesem Zeitpunkt eine lebenslange berufliche und private Freundschaft.<ref>Otto Waser: Anton Graff. Verlag von Huber & Co., Frauenfeld und Leipzig 1926, S. 15.</ref> Im März 1764 begegnete Graff in Augsburg zum ersten Mal seinem künftigen Schwiegervater Johann Georg Sulzer auf dessen Durchreise von der Schweiz nach Berlin. Er war in Begleitung von Johann Caspar Lavater, Felix Hess, Johann Caspar Füessli und Christoph Jezler, welcher bei seinem Landsmann Leonhard Euler seine Studien fortsetzen wollte. Graff erklärte sich bereit, Sulzer und seinen Begleitern die Sehenswürdigkeiten von Augsburg zu zeigen, woraufhin Sulzer Graff einlud, ihn einmal in Berlin zu besuchen.

Im August 1764 wechselte Graff nach Regensburg, wo er neben den in Mode gekommenen Miniaturmalereien auch einige großformatige Bilder für das schwedische, russische und preußische Gesandtenhaus schuf. Dadurch kam er mit Personen von höchster gesellschaftlicher Stellung in Kontakt und konnte gesamteuropäische Verbindungen knüpfen. Ein talentierter junger Porträtist wie Graff fand in Regensburg, wo der Reichstag in Permanenz tagte, schnell gewichtige Freunde und Förderer wie z. B. den preußischen Comitialgesandten Erich Christoph von Plotho, dessen Tochter, die Freiin von Plotho, die er dort 1764 porträtierte.<ref name="Berckenhagen14" /><ref name="Berckenhagen294">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 294.</ref>

Hofmaler in Dresden

Das Angebot

Im Februar 1765 war Graff wieder zurück in Augsburg, wo ihn der Zürcher Bürger Hauptmann Johann Heinrich Heidegger (* 1738 in Zürich; † 1823 in Livorno) besuchte. Heidegger war Amtmann am Fraumünster in Zürich, Buchhändler und Mitbesitzer der Buchdruckerei Konrad Orell & Co.<ref name="SchweizerischesGeschlechterbuch254">Schweizerisches Geschlechterbuch IV, Jg. 1913. Basel 1912, S. 254.</ref><ref name="LeemannvanElck16">Paul Leemann-van Elck: Judith Gessner: Die Gattin des Idyllendichters und Malers Salomon Gessner. Mit einer Auswahl ihrer Familienbriefe. Verlag Orell Füssli, Zürich/Leipzig 1942, S. 16.</ref> und ein Liebhaber der Schönen Künste; als solcher besaß er eine bedeutende Gemäldesammlung. Er hatte auf seiner Reise durch Deutschland in Dresden von Christian Ludwig von Hagedorn, dem Generaldirektor der Dresdner Kunstakademie erfahren, dass dieser einen Porträtmaler für die Akademie suchte. Heidegger empfahl Graff für diese Stelle, obwohl Graff zunächst abgelehnt hatte, da er sich keine Chancen ausrechnete.<ref name="Waser17">Otto Waser: Anton Graff. Verlag von Huber & Co., Frauenfeld und Leipzig 1926, S. 17.</ref>

Datei:Anton Graff 1765.jpg
Anton Graff, Selbstporträt (1765). Graffs Aufnahmestück als aggregiertes Mitglied an die Kunstakademie Dresden verhalf ihm zur Ernennung zum kurfürstlich sächsischen Hofmaler.<ref name="Berckenhagen152">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 152.</ref>

Bei seinem ersten Besuch in der Schweiz nach neun Jahren im Herbst 1765 reiste Graff nach Winterthur und Zürich, wo er verschiedene Porträts malte, unter anderem von Elisabeth Sulzer und seinem lebenslangen Freund Salomon Gessner, Heideggers Schwager. Dort erfuhr Graff von Heidegger, dass dieser ihn ohne sein Wissen an den Akademiedirektor Hagedorn empfohlen hatte, der auf der Suche nach tüchtigen Lehrkräften für das wichtige Porträtfach war.<ref name="Berckenhagen15">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 15.</ref><ref name="RichardMuther18">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 18.</ref>

Am 3. Oktober 1765 schrieb Heidegger an Hagedorn: „Ich habe auf meiner Retour zu Augsburg einen jungen Mann, Graff, von Winterthur aus der Schweiz, angetroffen. Er malt im Geschmack von Desmarées und ist wirklich in seiner Kunst stark. Ich weiss dermalen Niemanden von dieser Art in der Academie. Vielleicht würde er hinkommen, wenn er sein Etablissement wüsste; in Absicht auf den moralischen Charakter ist er der gesittetste Künstler, den ich kenne (…)“<ref name="Waser17" /> In seinem Brief vom 1. November 1765 schrieb Hagedorn an Graff: „Wollten Sie Ihr Glück in Dresden versuchen, so würde, damit Sie nicht ganz aufs ungewisse herkämen, der Hof Sie zum Versuche wenigstens drey Bildnisse, mit Händen daran, mahlen und auf solange ihnen ein freyes Quartier anweisen, auch jedes Bildniss, es möge höchsten Beyfall finden oder nicht, mit oder ohne Hand mit funfzig Thalern, und wenn das Bild zwo Hände habe, mit hundert K. Kulden [Konventionsgulden] oder 66 Rthlr. 16 Groschen bezahlen lassen (…)“<ref name="Waser18">Otto Waser: Anton Graff. Verlag von Huber & Co., Frauenfeld und Leipzig 1926, S. 18.</ref> Hagedorn bot ihm 100 Taler Reiseentschädigung und meinte weiter, „fände er Beifall, würden ihm 400 Taler jährlichen Gehalts angeboten, andernfalls solle er nichtsdestoweniger das Reisegeld nebst dem Betrag für die Bilder ausgezahlt erhalten“.<ref name="Waser18" />

Graff zögerte, denn er hielt seine Kunst für nicht gut genug, um sich in den Dienst des Hofes von Dresden zu stellen. Außerdem wollte er seine Chancen in Augsburg nicht aufs Spiel setzen, wo er gerade begonnen hatte, sich als Porträtist zu etablieren.

Heidegger sandte daraufhin als Probestück Graffs Selbstporträt nach Dresden zu Hagedorn, der auf diesen Vorschlag einging und dem Prinzenadministrator Franz Xaver von Sachsen über seine Fortschritte, einen Porträtmaler für die Kunstakademie zu gewinnen, berichtete: „Der Bildnissmaler Graff hat aus Misstrauen in seine Kräfte erstlich sein eigenes ihm sehr ähnliches Bildniss, das er vor geraumer Zeit gemalt, mittlerweile er sich, wie ein andrer anmerkt, in der Kunst stärker gemacht, aus Zürich abgeschickt und wird sodann die Bestätigung oder die Zuschreibung des letzten gnädigsten Befehls in Ehrfurcht erwarten.“

Am 16. Januar 1766 traf Graffs Selbstporträt in Dresden ein und fand solchen Beifall, dass Graff daraufhin den Ruf nach Dresden erhielt, den ursprünglich Marcello Bacciarelli erhalten sollte.<ref name="Waser20">Otto Waser: Anton Graff. Verlag von Huber & Co., Frauenfeld und Leipzig 1926, S. 20.</ref>

Anstellungsbedingungen an der Kunstakademie

Datei:Christian Ludwig von Hagedorn 1772.jpg
Christian Ludwig von Hagedorn (1772)

Am 17. Januar 1766 formulierte Christian Ludwig von Hagedorn dem Prinzenadministrator Franz Xaver von Sachsen seine Vorschläge für die Anstellungsbedingungen. Diese sagten Graff die Ernennung zum Hofmaler für ein jährliches Gehalt von vierhundert Talern sowie einhundert Taler Reisegeld zu. Im Gegenzug hatte Graff sein Aufnahmestück sowie jährlich ein Porträt für den Hof unentgeltlich abzuliefern; für die Bezahlung weiterer Hofbildnisse wurde ein finanzieller Rahmen abgesteckt. Überdies hatte er jährlich wenigstens einen Lehrling ohne weiteres Entgelt auszubilden.

Die Vorschläge von Hagedorn wurden durch den Hof genehmigt und Hagedorn sandte sein Berufungsschreiben umgehend nach Zürich, wo Graff bei Salomon Gessner wohnte. Im Februar 1766 traf das Schreiben bei Johann Heinrich Heidegger ein, der es sogleich Graff zukommen ließ. Graff war überglücklich. Anfang März 1766 reiste Graff über Augsburg und Bayreuth nach Dresden.<ref name="Berckenhagen34" />

Bei seinem Abschied in der Schweiz sowie auf seiner Durchreise in Augsburg verewigten sich noch einige Freunde in Graffs Stammbuch, darunter Johann Caspar Füessli, der Pfarrer Johann Jacob Wirz, Johann Jacob Haid und Johann Elias Ridinger. Sein Freund Heidegger aus Zürich schrieb ihm folgende Zeilen:<ref name="RichardMuther23">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 23.</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|I, bone, quo virtus tua te vocat, i pede fausto, grandia laturus meritorum praemia. Quid stas?}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|I, bone, quo virtus tua te vocat, i pede fausto, grandia laturus meritorum praemia. Quid stas?}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| I, bone, quo virtus tua te vocat, i pede fausto, grandia laturus meritorum praemia. Quid stas? | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|I, bone, quo virtus tua te vocat, i pede fausto, grandia laturus meritorum praemia. Quid stas?}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: (Horaz an seinen Freund, den Poeten, Redner und Juristen Iulius Florus). Übersetzt etwa: „Geh, mein Guter, wohin deine Tugend dich ruft, geh, vom Glück begleitet und ernte große Belohnung für deine Taten. Was bleibst du (hier) stehen?“ || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: (Horaz an seinen Freund, den Poeten, Redner und Juristen Iulius Florus). Übersetzt etwa: „Geh, mein Guter, wohin deine Tugend dich ruft, geh, vom Glück begleitet und ernte große Belohnung für deine Taten. Was bleibst du (hier) stehen?“ || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: (Horaz an seinen Freund, den Poeten, Redner und Juristen Iulius Florus). Übersetzt etwa: „Geh, mein Guter, wohin deine Tugend dich ruft, geh, vom Glück begleitet und ernte große Belohnung für deine Taten. Was bleibst du (hier) stehen?“ || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: (Horaz an seinen Freund, den Poeten, Redner und Juristen Iulius Florus). Übersetzt etwa: „Geh, mein Guter, wohin deine Tugend dich ruft, geh, vom Glück begleitet und ernte große Belohnung für deine Taten. Was bleibst du (hier) stehen?“ | : (Horaz an seinen Freund, den Poeten, Redner und Juristen Iulius Florus). Übersetzt etwa: „Geh, mein Guter, wohin deine Tugend dich ruft, geh, vom Glück begleitet und ernte große Belohnung für deine Taten. Was bleibst du (hier) stehen?“ }}
|{{#if: (Horaz an seinen Freund, den Poeten, Redner und Juristen Iulius Florus). Übersetzt etwa: „Geh, mein Guter, wohin deine Tugend dich ruft, geh, vom Glück begleitet und ernte große Belohnung für deine Taten. Was bleibst du (hier) stehen?“
|
(Horaz an seinen Freund, den Poeten, Redner und Juristen Iulius Florus). Übersetzt etwa: „Geh, mein Guter, wohin deine Tugend dich ruft, geh, vom Glück begleitet und ernte große Belohnung für deine Taten. Was bleibst du (hier) stehen?“
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: I, bone, quo virtus tua te vocat, i pede fausto, grandia laturus meritorum praemia. Quid stas? | {{
   #if:  | {{#if: I, bone, quo virtus tua te vocat, i pede fausto, grandia laturus meritorum praemia. Quid stas? |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: (Horaz an seinen Freund, den Poeten, Redner und Juristen Iulius Florus). Übersetzt etwa: „Geh, mein Guter, wohin deine Tugend dich ruft, geh, vom Glück begleitet und ernte große Belohnung für deine Taten. Was bleibst du (hier) stehen?“ |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Ankunft in Dresden

Datei:Friedrich august 1.jpeg
Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen (1768), porträtiert mit dem Bruststern und dem Schulterband des Weißen Adlerordens. Im Hintergrund links der rote Kurfürstenmantel und die Hermelinkappe darauf

Am 7. April 1766 traf Graff in Dresden ein, wo er als kurfürstlich sächsischer Hofmaler und aggregiertes Mitglied der Kunstakademie Dresden fortan am Altmarkt wohnte.<ref name="Berckenhagen34" /> Seine Wohnung, ein großes Zimmer, das er beinahe bis zum Schluss seines Lebens bewohnte, befand sich im Haus von Frau Magdalena Sophie Weinlig, der Witwe des Dresdner Bürgermeisters Christian Weinlig (1681–1762).<ref name="RichardMuther24">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 24.</ref> Jahre später schuf Carl Maria von Weber im selben Haus 1820 die Oper Der Freischütz.<ref name="Berckenhagen18">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 18.</ref> Zur Ankunft von Graff in Dresden hielt Johann Caspar Füessli fest: „Graff kam glücklich an den Ort seiner Bestimmung, und wurde von dem Herrn von Hagedorn den hohen Herrschaften vorgestellt, welche ihn sehr gnädig annahmen und seinem Pinsel sogleich Gelegenheit gaben, sich an ihren Bildnissen Ruhm und Ehre zu erwerben. Es gelang ihm auch nach Wunsch; denn er hatte das Glück, dass seine Arbeit alle Erwartungen übertraf. Jedermann sucht seine Talente zu nutzen, und sich von ihm mahlen zu lassen.“<ref name="Füesslin247" /> Und Graff meinte: „Von dieser Zeit an ging es mir immer glücklich; ich hatte viel Portraits zu malen.“<ref name="Waser22">Otto Waser: Anton Graff. Verlag von Huber & Co., Frauenfeld und Leipzig 1926, S. 22.</ref>

Jährliche Ausstellung

Als sächsischer Hofmaler musste Graff für Kurfürst Friedrich August III. jährlich bestimmte Porträtaufträge erfüllen. Diese Porträts für den Hof sowie für weitere sächsische Adlige, die hohe Funktionen im Staate innehatten, bereiteten Graff den Weg für Ansehen und Erfolg; es gehörte bald zum guten Ton, sich von Graff porträtieren zu lassen. Seine Gemälde wurden regelmäßig auf den von Hagedorn begründeten Ausstellungen gezeigt, die jährlich an der Kunstakademie am 5. März, dem Namenstag des Kurfürsten Friedrich August, eröffnet wurden und 14 Tage dauerten. Sie trugen wesentlich zum Ruhm und Bekanntheitsgrad von Graff bei und brachten ihm auch Aufträge ein. Als Anton Graff 1767 erstmals ausstellte und unter anderem seine Porträts von Feldzeugmeister Aloys Friedrich von Brühl, Generalpostmeister Adam Rudolph von Schönberg und Oberst Johann Gustav von Sacken präsentierte, wurde ihm viel Lob zuteil.

Lebensstellung als Professor

Aus verschiedenen Briefen aus dieser Zeit zwischen Graff und seinem Schwiegervater Johann Georg Sulzer geht hervor, dass sich Graff bereits ab 1773 bis Ende 1774 ernsthaft mit dem Gedanken trug, Dresden in Richtung Leipzig oder Berlin zu verlassen. In einem Schreiben vom 11. November 1774 bot ihm Sulzer an, sich beim König von Preußen um eine Pension für ihn zu bemühen, sollte er sich denn entschließen, sich in Berlin niederzulassen. Er meinte weiter, dass er durchaus die Hoffnung habe, die Pension vom König für ihn zu erhalten, was aber mit einer eingeschränkten Reisetätigkeit für Graff einhergehe. „Es geht hier nicht an, dass diejenigen, die Pensionen vom König haben, sich ohne ausdrückliche Erlaubnis auf Reisen außerhalb der königlichen Länder begeben.“<ref name="Waser29">Otto Waser: Anton Graff. Verlag von Huber & Co., Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 29.</ref> Dies könnte einer der Gründe gewesen sein, weshalb Anton Graff sich nicht in den Dienst des preußischen Hofes stellen wollte. Denn Graff reiste gerne, immer wieder auch zurück in seine Heimat, die Schweiz.

Datei:Frederick Wilhelm II.png
Friedrich Wilhelm II., König von Preußen, mit dem Bruststern des Schwarzen Adlerordens (1792)
Datei:Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen, genannt der Gerechte.jpg
Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen im weißen Uniformrock mit dem blauen Schulterband des Weißen Adlerordens, rechts auf dem Tisch der hermelinbesetzte Purpurmantel samt Kurfürstenhut und Kommandostab (1795)

Nach dem Tode von Christian Wilhelm Ernst Dietrich 1774 wurde dessen Gehalt unter den Lehrern der Akademie aufgeteilt, Graff erhielt dadurch eine Gehaltserhöhung in Höhe von 50 Taler jährlichem Quartiergeld sowie gleichzeitig die Zusicherung des Hofes in Dresden, jährlich mehrere Monate reisen zu dürfen, ohne vorher um Urlaub nachsuchen zu müssen.<ref name="Waser26">Otto Waser: Anton Graff. Verlag von Huber & Co., Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 26–30.</ref> Sein jährliches Gehalt von Seiten des sächsischen Hofes wurde ihm immer pünktlich ausbezahlt, was Graff auf die Ordnungsliebe des Kurfürsten zurückführte.<ref name="UlrichHegner75">Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 75f.</ref>

Die Anstellung in Dresden behielt Anton Graff zeit seines Lebens. Ein konkretes Angebot aus Berlin im Jahre 1788 lehnte er ab. Zu Beginn des Jahres war ihm bei einem Aufenthalt in Berlin vom preußischen Minister Friedrich Anton von Heynitz das Angebot des Hofes unterbreitet worden, sich mit 1400 Talern Gehalt in Berlin niederzulassen, um an der dortigen Kunstakademie zu wirken.<ref name="Berckenhagen36">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 36; nach Berckenhagen, S. 21, wurden 1200 Taler geboten.</ref> Auch sein Freund und Geschäftspartner Daniel Chodowiecki ermutigte ihn zu diesem Ortswechsel.<ref name="Waser50" />

Als Friedrich August von Zinzendorf, der sächsische Gesandte in Berlin, erfuhr, dass Graff dieses verlockende Angebot aus Berlin nicht sofort annahm, zeigte er sich beeindruckt, wie aus einem Brief an Graf Camillo Marcolini, seit 1780 Hagedorns Nachfolger als Generaldirektor der Dresdner Kunstakademie, hervorgeht:<ref name="RichardMuther33">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 33.</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Monsieur Graff, occupé ici depuis quelque temps à peindre le Roi, la Princesse Frédérique, fille du Roi, et d’autres personnes de marque est reparti aujourd’hui pour Dresde. Je sais qu’on lui a fait ici des propositions très avantageuses que jusqu’à présent il n’a point accepté, et je crois de mon devoir de rendre compte à Votre Excellence de cette preuve de zèle et d’attachement, comme devant donner du relief au mérite de ce célèbre artiste.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Monsieur Graff, occupé ici depuis quelque temps à peindre le Roi, la Princesse Frédérique, fille du Roi, et d’autres personnes de marque est reparti aujourd’hui pour Dresde. Je sais qu’on lui a fait ici des propositions très avantageuses que jusqu’à présent il n’a point accepté, et je crois de mon devoir de rendre compte à Votre Excellence de cette preuve de zèle et d’attachement, comme devant donner du relief au mérite de ce célèbre artiste.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Monsieur Graff, occupé ici depuis quelque temps à peindre le Roi, la Princesse Frédérique, fille du Roi, et d’autres personnes de marque est reparti aujourd’hui pour Dresde. Je sais qu’on lui a fait ici des propositions très avantageuses que jusqu’à présent il n’a point accepté, et je crois de mon devoir de rendre compte à Votre Excellence de cette preuve de zèle et d’attachement, comme devant donner du relief au mérite de ce célèbre artiste. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Monsieur Graff, occupé ici depuis quelque temps à peindre le Roi, la Princesse Frédérique, fille du Roi, et d’autres personnes de marque est reparti aujourd’hui pour Dresde. Je sais qu’on lui a fait ici des propositions très avantageuses que jusqu’à présent il n’a point accepté, et je crois de mon devoir de rendre compte à Votre Excellence de cette preuve de zèle et d’attachement, comme devant donner du relief au mérite de ce célèbre artiste.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: | : {{#if:trim|}} }}
|{{#if: 
|
{{#if:trim|}}
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: Monsieur Graff, occupé ici depuis quelque temps à peindre le Roi, la Princesse Frédérique, fille du Roi, et d’autres personnes de marque est reparti aujourd’hui pour Dresde. Je sais qu’on lui a fait ici des propositions très avantageuses que jusqu’à présent il n’a point accepté, et je crois de mon devoir de rendre compte à Votre Excellence de cette preuve de zèle et d’attachement, comme devant donner du relief au mérite de ce célèbre artiste. | {{
   #if:  | {{#if: Monsieur Graff, occupé ici depuis quelque temps à peindre le Roi, la Princesse Frédérique, fille du Roi, et d’autres personnes de marque est reparti aujourd’hui pour Dresde. Je sais qu’on lui a fait ici des propositions très avantageuses que jusqu’à présent il n’a point accepté, et je crois de mon devoir de rendre compte à Votre Excellence de cette preuve de zèle et d’attachement, comme devant donner du relief au mérite de ce célèbre artiste. |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}} (dt. etwa: „Herr Graff, hier seit einiger Zeit beschäftigt, den König und dessen Tochter Friederike sowie weitere Persönlichkeiten von Rang zu malen, ist heute nach Dresden zurückgekehrt. Ich weiß, dass man ihm hier bis zuletzt sehr vorteilhafte Beschäftigungsangebote gemacht hat, die er gar nicht angenommen hat; und ich erachte es als meine Aufgabe, Ihrer Exzellenz Zeugnis abzulegen von diesem Beweis der Pflichterfüllung und Anhänglichkeit, wie um die Verdienste dieses berühmten Künstlers noch anschaulicher werden zu lassen.“)

Graff bat sich für seine Entscheidung Bedenkzeit aus, suchte das Gespräch mit Marcolini und schilderte ihm in einem Schreiben vom 7. Mai 1789 das glänzende Angebot aus Berlin sowie seine damalige finanzielle Situation: „(…) So schwer mir auch die grosse Dankbarkeit gegen S. kurfürstl. Durchlaucht, die mir so viele Jahre auf das huldreichste Schutz und Unterstützung angedeihen zu lassen geruhten, und die Neigung, zu der ich mich von ganzem Herzen bekenne, Sachsen, in dem es mir so wohl ging, aus patriotischem Gefühl als mein zweites Vaterland zu betrachten, einen jeden Entschluss von Veränderung machen muss – so darf ich denn doch es füglich mir nicht verhalten, dass ich auch mir und als Ehemann und Vater meiner Familie Pflichten schuldig bin, die mir nicht weniger heilig sein dürfen (…)“<ref name="Waser50">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 50f.</ref>

Marcolini reagierte prompt. Am 20. Juni 1789 wurde Graff laut kurfürstlich sächsischer Resolution Professor für das Porträtfach an der Dresdner Kunstakademie mit 700 Talern Gehalt und 50 Talern jährlichem Quartiergeld.<ref name="Waser51">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 51.</ref> In seinem an Graff gerichteten Brief vom 6. Juli 1789 gab Chodowiecki seiner Freude Ausdruck über dessen Beförderung zum Professor und die damit verbundenen finanziellen Zulagen: „Gott lasse Ihnen sie lange mit Gesundheit genießen. Nichtsdestoweniger verdrießt mich die Unartigkeit unsers Ministers [Friedrich Anton von Heynitz], der Vollmacht hatte Sie zu engagieren, hätte er Ihnen R. [Reichstaler] 1.500 gebothen, vielleicht – hätten Sie angenommen und der König hätte gewiss seine Offerte approbirt.“<ref name="Waser51" />

Zu Graffs Akademie-Kollegen gehörten neben Giovanni Battista Casanova, Bruder des Schriftstellers und Abenteurers Giacomo Casanova, die Porträtmaler Christian David Müller, Johann Eleazar Zeissig und Johann Heinrich Schmidt.<ref name="Berckenhagen17">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 17.</ref>

In Dresden gab es ungleich mehr Fabrikanten und Künstler als in manch anderer deutscher Residenzstadt. Graff mochte dieses tonangebende bürgerliche Element. Dies war wohl ein weiterer Grund, weshalb Graff seiner Wahlheimat – trotz verlockender Angebote von außerhalb – zeitlebens treu blieb.<ref name="Berckenhagen16">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 16.</ref> Obwohl er gerne ausgedehnte Reisen unternahm, gelangte er niemals nach Italien, Frankreich, England und den Niederlanden. Die Meister aus diesen Ländern konnte er jedoch in der Dresdner Gemäldegalerie studieren, die er gerne für seine Zerstreuung besuchte; denn „wenn ihn die Welt zurückschreckte“, so konnte er bei der Betrachtung dieser Werke alles Leid vergessen. Doch letztlich „ging es mir“, wie Graff selbst bekannte, „immer glücklich“.<ref name="Berckenhagen17" />

Am 18. Juli 1807 wurde Graff durch Graf Marcolini und kurz zuvor zum König avancierten Kurfürsten dem in Dresden weilenden Napoleon Bonaparte vorgestellt:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Da kam der König, nahm unsern alten Graff beim Arme und führte den würdigen Greis, dem hoch das Herz brannte, zu dem großen Napoleon hin. ‚Sire! Das ist eins der würdigsten Glieder unserer Akademie, der Maler Anton Graff!‘ – ‚In welchem Genre?‘ frug Napoleon. ‚Im Portrait.‘ Ein sanftes, liebliches Beifalllächeln von Seiten des Kaisers beim Lobe des Königs that dem alten, tief gerührten Künstler wohl bis tief ins Herz. So lohnt das echte Gute überall und wahres Verdienst wird anerkannt, geehrt und ausgezeichnet: es bedarf keiner Zudringlichkeit! Die Künstler, deren Arbeiten Napoleons Blick fesselten, waren vorzüglich Carlo Dolci sowohl seine Cäcilia und Herodias, als auch sein Christus.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Da kam der König, nahm unsern alten Graff beim Arme und führte den würdigen Greis, dem hoch das Herz brannte, zu dem großen Napoleon hin. ‚Sire! Das ist eins der würdigsten Glieder unserer Akademie, der Maler Anton Graff!‘ – ‚In welchem Genre?‘ frug Napoleon. ‚Im Portrait.‘ Ein sanftes, liebliches Beifalllächeln von Seiten des Kaisers beim Lobe des Königs that dem alten, tief gerührten Künstler wohl bis tief ins Herz. So lohnt das echte Gute überall und wahres Verdienst wird anerkannt, geehrt und ausgezeichnet: es bedarf keiner Zudringlichkeit! Die Künstler, deren Arbeiten Napoleons Blick fesselten, waren vorzüglich Carlo Dolci sowohl seine Cäcilia und Herodias, als auch sein Christus.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Da kam der König, nahm unsern alten Graff beim Arme und führte den würdigen Greis, dem hoch das Herz brannte, zu dem großen Napoleon hin. ‚Sire! Das ist eins der würdigsten Glieder unserer Akademie, der Maler Anton Graff!‘ – ‚In welchem Genre?‘ frug Napoleon. ‚Im Portrait.‘ Ein sanftes, liebliches Beifalllächeln von Seiten des Kaisers beim Lobe des Königs that dem alten, tief gerührten Künstler wohl bis tief ins Herz. So lohnt das echte Gute überall und wahres Verdienst wird anerkannt, geehrt und ausgezeichnet: es bedarf keiner Zudringlichkeit! Die Künstler, deren Arbeiten Napoleons Blick fesselten, waren vorzüglich Carlo Dolci sowohl seine Cäcilia und Herodias, als auch sein Christus. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Da kam der König, nahm unsern alten Graff beim Arme und führte den würdigen Greis, dem hoch das Herz brannte, zu dem großen Napoleon hin. ‚Sire! Das ist eins der würdigsten Glieder unserer Akademie, der Maler Anton Graff!‘ – ‚In welchem Genre?‘ frug Napoleon. ‚Im Portrait.‘ Ein sanftes, liebliches Beifalllächeln von Seiten des Kaisers beim Lobe des Königs that dem alten, tief gerührten Künstler wohl bis tief ins Herz. So lohnt das echte Gute überall und wahres Verdienst wird anerkannt, geehrt und ausgezeichnet: es bedarf keiner Zudringlichkeit! Die Künstler, deren Arbeiten Napoleons Blick fesselten, waren vorzüglich Carlo Dolci sowohl seine Cäcilia und Herodias, als auch sein Christus.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Zeitung für die elegante Welt, 21. Juli 1807, VII (116), S. 927. || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Zeitung für die elegante Welt, 21. Juli 1807, VII (116), S. 927. || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Zeitung für die elegante Welt, 21. Juli 1807, VII (116), S. 927. || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Zeitung für die elegante Welt, 21. Juli 1807, VII (116), S. 927. | : Zeitung für die elegante Welt, 21. Juli 1807, VII (116), S. 927. }}
|{{#if: Zeitung für die elegante Welt, 21. Juli 1807, VII (116), S. 927.
|
Zeitung für die elegante Welt, 21. Juli 1807, VII (116), S. 927.
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: Da kam der König, nahm unsern alten Graff beim Arme und führte den würdigen Greis, dem hoch das Herz brannte, zu dem großen Napoleon hin. ‚Sire! Das ist eins der würdigsten Glieder unserer Akademie, der Maler Anton Graff!‘ – ‚In welchem Genre?‘ frug Napoleon. ‚Im Portrait.‘ Ein sanftes, liebliches Beifalllächeln von Seiten des Kaisers beim Lobe des Königs that dem alten, tief gerührten Künstler wohl bis tief ins Herz. So lohnt das echte Gute überall und wahres Verdienst wird anerkannt, geehrt und ausgezeichnet: es bedarf keiner Zudringlichkeit! Die Künstler, deren Arbeiten Napoleons Blick fesselten, waren vorzüglich Carlo Dolci sowohl seine Cäcilia und Herodias, als auch sein Christus. | {{
   #if:  | {{#if: Da kam der König, nahm unsern alten Graff beim Arme und führte den würdigen Greis, dem hoch das Herz brannte, zu dem großen Napoleon hin. ‚Sire! Das ist eins der würdigsten Glieder unserer Akademie, der Maler Anton Graff!‘ – ‚In welchem Genre?‘ frug Napoleon. ‚Im Portrait.‘ Ein sanftes, liebliches Beifalllächeln von Seiten des Kaisers beim Lobe des Königs that dem alten, tief gerührten Künstler wohl bis tief ins Herz. So lohnt das echte Gute überall und wahres Verdienst wird anerkannt, geehrt und ausgezeichnet: es bedarf keiner Zudringlichkeit! Die Künstler, deren Arbeiten Napoleons Blick fesselten, waren vorzüglich Carlo Dolci sowohl seine Cäcilia und Herodias, als auch sein Christus. |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Zeitung für die elegante Welt, 21. Juli 1807, VII (116), S. 927. |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Reisen

Berlin

Datei:Gotthold Ephraim Lessing Kunstsammlung Uni Leipzig.jpg
Gotthold Ephraim Lessing (1771)

Graff reiste oft nach Berlin, wo er sich innerhalb kürzester Zeit großer Beliebtheit erfreute und viele Kunden gewann. Seine 1778 verfasste Autobiographie beendete er mit dem Satz: „Berlin habe ich viel zu verdanken.“<ref name="Berckenhagen7" /> Sein Schwiegervater Sulzer machte ihn dort mit Persönlichkeiten des preußischen Hofs bekannt. In dessen Wohnung porträtierte er im Auftrag Reichs zwischen dem 20. und 29. September 1771 Gotthold Ephraim Lessing.

Karlsbad

Im Sommer 1785 reiste Graff vom 9. Juli bis zum 10. August 1785 nach Karlsbad, wo er den Grafen Stanisław Kostka Potocki, Johann Gottfried Herder und Michael Hieronymus Fürst Radziwiłł porträtierte. Mit großer Wahrscheinlichkeit begegnete Graff bei diesem Aufenthalt Elisa von der Recke, Hanns Moritz von Brühl und dessen Gemahlin Johanna Margarethe Christina, Johann Wolfgang von Goethe und Charlotte von Stein, die dort den Geburtstag von Leopold Friedrich Günther von Goeckingk feierten.<ref name="Berckenhagen19" />

Schweiz

Während seiner Tätigkeit als Hofmaler in Dresden besuchte Anton Graff in den Jahren 1781, 1786 (in Begleitung von Adrian Zingg), 1796 und 1810/1811 seine ursprüngliche Heimat. Wie aus verschiedenen Briefen hervorgeht, war er ein gern gesehener Gast bei seinen Freunden und Verwandten in Zürich und Winterthur. Einen besonders engen Kontakt pflegte er mit der Familie seines Freundes Salomon Gessner in Zürich.

Bei seinem letzten Aufenthalt in der Schweiz versuchte der Buchhändler Heinrich Gessner (* 1776), Sohn von Salomon Gessner, Graff zu überzeugen, seine zahlreichen Anekdoten, welche er über die von ihm porträtierten gelehrten und vornehmen Persönlichkeiten zu berichten wusste, aufzuschreiben oder diese Ulrich Hegner zu erzählen, damit der diese aufschreibe. Graff kam der Bitte nie nach.<ref>Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber & Co., Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 40–61 f.</ref>

Porträtist der Persönlichkeiten seiner Zeit

Liste der von Anton Graff porträtierten Personen

Anton Graff porträtierte über 800 Gesichter auf seine unverkennbare eigene Weise – realistisch kraftvoll, mit bewusster Betonung des bürgerlich-menschlichen Aspekts.<ref name="Berckenhagen7">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 7.</ref> Seine Kunst erfreute sich in breiten Schichten großer Beliebtheit. Er erhielt zahlreiche Aufträge aus den Kreisen des Adels, der Diplomatie, der Wissenschaft und des Bürgertums.

Porträt Friedrichs des Großen

Datei:Friedrich Zweite Alt.jpg
Friedrich der Große (um 1781/86). Porträtiert im Uniformrock mit dem Bruststern des Schwarzen Adlerordens

1781 malte Anton Graff Friedrich den Großen. Eine Replik des Bildes, das sich früher im Schloss Charlottenburg befand, ist im Sterbezimmer Friedrichs des Großen in Schloss Sanssouci ausgestellt.<ref name="Berckenhagen119">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 119.</ref>

Friedrich der Große saß seit seiner Krönung 1740 mit vielleicht einer Ausnahme (1763) nicht mehr Modell. Für dieses Porträt musste sich Graff mit Skizzen Friedrichs begnügen, die ihm aus kürzerer Entfernung während der Truppenparaden von 1781 ermöglicht worden waren. Entstanden ist ein weitgehend idealisiertes Königsbild, das zu den wirkungsvollsten und ausdrucksstärksten Friedrich-Porträts gehört.<ref name="Berckenhagen19">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 19.</ref> Es zeigt den König in betont schlichter, bis auf den Orden „bürgerlicher“ Kleidung als gutmütigen Landesvater mit intensivem Blick, von einem Schlaglicht beleuchteter Stirn und angedeutetem Lächeln.<ref>Frauke Mankartz: Die Marke Friedrich: Der preußische König im zeitgenössischen Bild. In: Generaldirektion der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Friederisiko. Friedrich der Große. Die Ausstellung. Hirmer, München 2012, S. 219.</ref>

Die Kunsthistorikerin Saskia Hüneke ordnet das Bild dem Alterstypus der Friedrich-Bildnisse zu, die durch große Augen, markante Nasolabialfalten und schmale Lippen gekennzeichnet sind.<ref>Saskia Hüneke: Friedrich der Große in der Bildhauerkunst des 18. und 19. Jahrhunderts. In: Jahrbuch Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. 2 (1997/1998), S. 61 f.</ref> Seine Zeitgenossen hielten es für jenes der vielen Friedrich-Porträts, das der Wirklichkeit am nächsten kommt. Das Originalporträt wurde 1886 auf der Berliner Jubiläumsausstellung gezeigt und gilt seit 1898 als verschollen.<ref name="Berckenhagen119" />

Über ein von Graff geschaffenes Brustbild des Königs, das Philipp Karl von Alvensleben, preußischer Gesandter in Dresden und seit 1791 preußischer Kabinettsminister, besaß, berichtete Bause in einem an Friedrich Nicolai gerichteten Brief vom 23. August 1786: „(…) Das Gemälde besitzt der preußische Gesandte in Dresden: er und jeder, der es gesehen, halten es vor besonders ähnlich. Herr Graff malte es vor 5 Jahren als er in Berlin war, ging alle Tage auf die Parade, marquierte sich den Monarchen, wozu man ihm Gelegenheit schaffte, ihn recht nahe sehen zu können, und ging jederzeit gleich in sein Logis, um sein Bild auszumalen.“

Anton Graffs Bild ist das meistkopierte und -reproduzierte Porträt Friedrichs des Großen. Schon Graff selbst fertigte Repliken an. Auch Andy Warhol, einer der bedeutendsten Vertreter der amerikanischen Pop Art, schätzte Graffs Kunst. Ihm diente das Bild als Vorlage für seinen 1986 entstandenen Siebdruck mit dem Porträt Friedrichs des Großen. Das Bild gehört zu einer Serie von Bildern berühmter Persönlichkeiten, an der Warhol seit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn in den 1960er Jahren arbeitete. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg präsentiert eins von fünf existierenden Exemplaren des Warhol-Drucks im Schloss Sanssouci.

Sekundärverwertung von Graff-Porträts auf Briefmarken

Graffs Porträt wurde zur Vorlage einer Dauermarke der Deutschen Reichspost und für zwei Sonderbriefmarken der Deutschen (Bundes)post: 1986 zum 200. Todestag Friedrichs des Großen und 2012 zu dessen 300. Geburtstag.<ref name="Preussen">Frauke Mankartz: Die Marke Friedrich: Der preußische König im zeitgenössischen Bild. In: Generaldirektion der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Friederisiko. Friedrich der Große. Die Ausstellung. Hirmer, München 2012, S. 218.</ref>

Porträt Friedrich Schillers

Datei:Friedrich Schiller by Anton Graff.jpg
Friedrich Schiller (1786–1791)
Datei:Anna Marie Jacobine Koerner genannt Minna.jpg
Minna Körner

Friedrich Schiller traf am 12. September 1785 im Haus der Familie Körner in Dresden ein, mit der Anton Graff eng befreundet war und aus der er schon zahlreiche Mitglieder porträtiert hatte. Dort fanden auch die wenigen Porträtsitzungen mit Schiller statt.

Über das im Frühjahr 1786 begonnene und im Herbst 1791 vollendete Porträt berichtete Anton Graff: „Die grösste Noth, zuletzt aber auch die grösste Freude hat mir das Portrait Schillers gemacht; das war ein unruhiger Geist, der hatte, wie wir sagen, kein Sitzfleisch. Nun liebe ich es zwar sehr, wenn Personen mir gegenüber nicht wie Oelgötzen regungslos dasitzen, oder wohl gar interessante Gesichter schneiden, aber Freund Schiller trieb mir die Unruhe doch zu weit; ich war genöthigt, den schon auf die Leinwand gezeichneten Umriss mehrmals wieder auszuwischen, da er mir nicht still hielt. Endlich gelang es mir, ihn in eine Stellung festzubannen, in welcher er, wie er versicherte, sein Lebtag nicht gesessen, die aber von den Körnerschen Damen für sehr angemessen und ausdrucksvoll erklärt wurde. Er sitzt bequem und nachdenklich, den zur linken Seite geneigten Kopf auf den Arm stützend; ich meine den Dichter des Don Carlos, aus welchem er mir während der Sitzungen vordeclamierte, in einem glücklichen Momente aufgefasst zu haben (…)“<ref name="Waser43">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 43.</ref>

Christian Gottfried Körners Ehefrau Minna half Graff, Schiller während der Porträtsitzungen wenigstens für einige in eine angemessene ruhige Haltung zu bringen, und meinte zur eingenommenen Pose: „Wir erwählten diese Stellung aus, in welcher wir ihn in einsamen Stunden belauscht hatten, vornehmlich deshalb, um ihn zu einer ruhigen Haltung zu nötigen; gewöhnlich trug er den Kopf etwas trotzig zurückgebogen. Graff war zufrieden, dass ihm Schiller etwa viermal saß, sodass er den Kopf und die Hände fertig malen, das Uebrige wenigstens anlegen konnte (…)“<ref name="Waser43" />

Schiller wollte mit dem Bild seiner Frau zu Weihnachten 1790 eine Freude machen und bat Körner aus Jena in einem Brief vom 17. Dezember 1790, Graff zu veranlassen, ihm das noch unvollendete Bild wenigstens für ein paar Tage zu überlassen: „So gar gern wünschte ich meiner Frau zu Weihnachten mit dem Graffschen Gemälde von mir eine Freude zu machen; sie verlangt unbeschreiblich danach. Wenn es gleich nicht vollendet ist, so kann Graff es ja eine Zeit lang in meinen Händen lassen, bis wir zusammenkommen, welches so gar lange nicht mehr anstehen kann – und dann kann er’s vollenden (…)“<ref name="Berckenhagen321">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 321.</ref> Mit Schreiben vom 24. Dezember 1790 teilte Körner Schiller mit: „Ich wäre Dir sehr gerne behilflich gewesen, Deinem Weibchen eine Freude zu machen; aber Graff gibt das Bild nicht unvollendet aus den Händen (…)“<ref name="Berckenhagen321" />

Im Sommer 1791 wurde das Porträt schließlich vollendet. Am 12. September 1791 schrieb Körner dazu aus Dresden an Schiller, der es noch nicht gesehenes hatte: „(…) Graff hat Dein Bild fertig gemacht und wird es in diesen Tagen abgehen lassen. Wie mir Graff sagt, so hast Du Frauenholz das Bild schon abgetreten. Frauenholz wird es mir also nicht lassen, wenn Du ihm nicht darüber schreibst. Übrigens wenn ich gewiss wäre, dass Du künftiges Jahr herkommst und Dich wieder malen ließest, so möchte er das Bild behalten. Der obere Teil ist gut, aber zum unteren Teil hättest Du noch sitzen sollen. Jetzt ist er zu unbestimmt (…)“<ref name="Berckenhagen321" />

Gefragter Porträtist

Datei:Graff Friedrich Heinrich Ludwig Prinz v Preussen@Goethe-Museum Frankfurt a.M.20170819.jpg
Prinz Heinrich von Preußen (um 1780). Eigenhändige Replik von Anton Graff nach seiner ersten Fassung von 1777, die auf Schloss Rheinsberg entstand und den Prinzen mit schwarzer Halsbinde zeigt

Der Unruhe, die Schiller bei den Porträtsitzungen an den Tag legte, sowie den Eigenheiten manch anderer Kunden wusste Anton Graff mit Humor und seiner viel genannten „schweizerischen Geduld“ zu begegnen. Zu dieser Zeit war Graff längst ein gefragter Künstler. Er konnte nie alle an ihn herangetragenen Porträtaufträge erfüllen und so konnte er sich seine Kundschaft aussuchen.

Selbst Prinzen mussten auf einen Termin beim hoch geschätzten Künstler warten. Mit Datum vom 3. Mai 1777 übermittelte Sulzer seinem Schwiegersohn einen Brief mit einem Bündel von Aufträgen mit der Bitte, er möge mit deren Ausführung nicht zu lange warten und ihn, Sulzer, nicht, „wie schon ein paar mal geschehen ist,“ sitzen lassen mit seinem Versprechen dem Prinzen Heinrich gegenüber, der nun doch endlich gemalt sein wollte. Sulzer führte aus: „Der Prinz würde es gewiss hoch aufnehmen, und ich hätte nichts, als bittern Verdruss davon. Dessen können Sie mich überheben, wenn Sie zur versprochenen Zeit und nicht erst im Herbst wieder kommen (…)“

Graff erhörte Sulzers Bitte und weilte vom 12. April bis zum 27. Juni 1777 in Leipzig sowie auf Schloss Rheinsberg, wo er Prinz Heinrich von Preußen als Kriegsheroen im Harnisch, mit dem Kommandostab in der Hand porträtierte.

Esther Brandes als Rollenporträt

Datei:Esther Charlotte Brandes after Anton Graff.jpg
Die Schauspielerin Esther Charlotte Brandes (1742–1786) in ihrer Rolle als Ariadne auf Naxos bei den Worten: „Schreckliche Phantasie! Wie sie mein Gehirn zerwühlt!“ Variierte Kopie des Originalporträts von Anton Graff von 1775. Diese Kopie befindet sich auf Schloss Wahn. Das Originalporträt gilt als verschollen

Das Porträt der Schauspielerin Esther Charlotte Brandes gilt laut Berckenhagen als das erste repräsentative deutsche Rollenporträt, das einen Moment der dramatischen Aktion darstellt. Es zeigt den Augenblick, in dem Ariadne auf Naxos, verkörpert von Esther Charlotte Brandes, die schmerzliche Erkenntnis ausweglos erscheinender Verlassenheit überkommt. Enthusiastisch wurde damals berichtet, dass die Brandes dabei das erste „ächt-altgriechische“ Kleid auf dem Theater trug. Graff wurde die Ehre zuteil, Brandes ihr Porträt am Neujahrstag 1776 im Namen des Dresdner Publikums zu überreichen. Das Bild wurde auf der am 5. März 1777 eröffneten Ausstellung der Kunstakademie Dresden gezeigt.<ref name="Berckenhagen18" />

Johann Georg Meusel äußerte sich zur Entstehungsgeschichte dieses Porträts wie folgt:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Herr Graff hat in Rücksicht seines zu fertigenden Gemähldes nicht nur einer Vorstellung der Ariadne auf Naxos beygewohnt, sondern auch auf dem Zimmer die vornehmsten Stellungen von der Schauspielerin wiederholen lassen, und nach gehöriger Prüfung diejenige für die geschickteste befunden, in welcher Ariadne würklich gemahlet ist. Es ist die Stelle, wo sie die traurige Überzeugung erhält, von ihrem Theseus velassen zu seyn, wo also das Hauptinteresse des Stücks anfängt, welches von nun an immer zunimmt, je höher Angst und Schrecken bey jener anwächst. Es ist daher kein schon ausgeweinter Schmerz; Ariadne steht vielmehr wie in Jammer versunken, ganz vom Schrecken betäubt, staunend über dies unerwartete Schicksal da. Von Ruhe ist hier keine Spur, wohl aber von der äußersten Verlegenheit alle Kennzeichen vorhanden.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Herr Graff hat in Rücksicht seines zu fertigenden Gemähldes nicht nur einer Vorstellung der Ariadne auf Naxos beygewohnt, sondern auch auf dem Zimmer die vornehmsten Stellungen von der Schauspielerin wiederholen lassen, und nach gehöriger Prüfung diejenige für die geschickteste befunden, in welcher Ariadne würklich gemahlet ist. Es ist die Stelle, wo sie die traurige Überzeugung erhält, von ihrem Theseus velassen zu seyn, wo also das Hauptinteresse des Stücks anfängt, welches von nun an immer zunimmt, je höher Angst und Schrecken bey jener anwächst. Es ist daher kein schon ausgeweinter Schmerz; Ariadne steht vielmehr wie in Jammer versunken, ganz vom Schrecken betäubt, staunend über dies unerwartete Schicksal da. Von Ruhe ist hier keine Spur, wohl aber von der äußersten Verlegenheit alle Kennzeichen vorhanden.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Herr Graff hat in Rücksicht seines zu fertigenden Gemähldes nicht nur einer Vorstellung der Ariadne auf Naxos beygewohnt, sondern auch auf dem Zimmer die vornehmsten Stellungen von der Schauspielerin wiederholen lassen, und nach gehöriger Prüfung diejenige für die geschickteste befunden, in welcher Ariadne würklich gemahlet ist. Es ist die Stelle, wo sie die traurige Überzeugung erhält, von ihrem Theseus velassen zu seyn, wo also das Hauptinteresse des Stücks anfängt, welches von nun an immer zunimmt, je höher Angst und Schrecken bey jener anwächst. Es ist daher kein schon ausgeweinter Schmerz; Ariadne steht vielmehr wie in Jammer versunken, ganz vom Schrecken betäubt, staunend über dies unerwartete Schicksal da. Von Ruhe ist hier keine Spur, wohl aber von der äußersten Verlegenheit alle Kennzeichen vorhanden. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Herr Graff hat in Rücksicht seines zu fertigenden Gemähldes nicht nur einer Vorstellung der Ariadne auf Naxos beygewohnt, sondern auch auf dem Zimmer die vornehmsten Stellungen von der Schauspielerin wiederholen lassen, und nach gehöriger Prüfung diejenige für die geschickteste befunden, in welcher Ariadne würklich gemahlet ist. Es ist die Stelle, wo sie die traurige Überzeugung erhält, von ihrem Theseus velassen zu seyn, wo also das Hauptinteresse des Stücks anfängt, welches von nun an immer zunimmt, je höher Angst und Schrecken bey jener anwächst. Es ist daher kein schon ausgeweinter Schmerz; Ariadne steht vielmehr wie in Jammer versunken, ganz vom Schrecken betäubt, staunend über dies unerwartete Schicksal da. Von Ruhe ist hier keine Spur, wohl aber von der äußersten Verlegenheit alle Kennzeichen vorhanden.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Johann Georg Meusel: Miscellaneen artistischen Inhalts (1. Heft). Erfurt 1779, S. 48f. || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Johann Georg Meusel: Miscellaneen artistischen Inhalts (1. Heft). Erfurt 1779, S. 48f. || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Johann Georg Meusel: Miscellaneen artistischen Inhalts (1. Heft). Erfurt 1779, S. 48f. || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Johann Georg Meusel: Miscellaneen artistischen Inhalts (1. Heft). Erfurt 1779, S. 48f. | : Johann Georg Meusel: Miscellaneen artistischen Inhalts (1. Heft). Erfurt 1779, S. 48f. }}
|{{#if: Johann Georg Meusel: Miscellaneen artistischen Inhalts (1. Heft). Erfurt 1779, S. 48f.
|
Johann Georg Meusel: Miscellaneen artistischen Inhalts (1. Heft). Erfurt 1779, S. 48f.
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: Herr Graff hat in Rücksicht seines zu fertigenden Gemähldes nicht nur einer Vorstellung der Ariadne auf Naxos beygewohnt, sondern auch auf dem Zimmer die vornehmsten Stellungen von der Schauspielerin wiederholen lassen, und nach gehöriger Prüfung diejenige für die geschickteste befunden, in welcher Ariadne würklich gemahlet ist. Es ist die Stelle, wo sie die traurige Überzeugung erhält, von ihrem Theseus velassen zu seyn, wo also das Hauptinteresse des Stücks anfängt, welches von nun an immer zunimmt, je höher Angst und Schrecken bey jener anwächst. Es ist daher kein schon ausgeweinter Schmerz; Ariadne steht vielmehr wie in Jammer versunken, ganz vom Schrecken betäubt, staunend über dies unerwartete Schicksal da. Von Ruhe ist hier keine Spur, wohl aber von der äußersten Verlegenheit alle Kennzeichen vorhanden. | {{
   #if:  | {{#if: Herr Graff hat in Rücksicht seines zu fertigenden Gemähldes nicht nur einer Vorstellung der Ariadne auf Naxos beygewohnt, sondern auch auf dem Zimmer die vornehmsten Stellungen von der Schauspielerin wiederholen lassen, und nach gehöriger Prüfung diejenige für die geschickteste befunden, in welcher Ariadne würklich gemahlet ist. Es ist die Stelle, wo sie die traurige Überzeugung erhält, von ihrem Theseus velassen zu seyn, wo also das Hauptinteresse des Stücks anfängt, welches von nun an immer zunimmt, je höher Angst und Schrecken bey jener anwächst. Es ist daher kein schon ausgeweinter Schmerz; Ariadne steht vielmehr wie in Jammer versunken, ganz vom Schrecken betäubt, staunend über dies unerwartete Schicksal da. Von Ruhe ist hier keine Spur, wohl aber von der äußersten Verlegenheit alle Kennzeichen vorhanden. |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Johann Georg Meusel: Miscellaneen artistischen Inhalts (1. Heft). Erfurt 1779, S. 48f. |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Bis 1789 befand sich das Porträt von Esther Charlotte Brandes nachweislich noch im Besitz von Johann Christian Brandes, wie aus seinem Schreiben an Anton Graff vom 22. Januar 1789 hervorgeht. Danach verlieren sich die Spuren des Originalporträts, dass durch eine Nachlassregelung oder auf anderen Wegen aus der Familie gekommen sein muss.<ref>Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 71.</ref>

Die neue Mode à la grecque, mit welcher Graff im Porträt von Esther Charlotte Brandes 1776 einen Erfolg feierte, missfiel jedoch dem Kurfürsten:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|So malte er einst die Churfürstin, und gab ihr ein idealisches, oder wie man es damals hieß, griechisches Gewand, so wie er nicht lange vorher die Schauspielerin Brandes als Ariadne mit Beyfall gemalt hatte; das Bild wurde recht hübsch gefunden, und man konnte die Stunde nicht erleben, wo es der Churfürst besichtigen sollte; aber dieser, ein ernsthafter Herr, der seine Gemahlin nicht gern in theatralischem Gewande sah, ging unwillig bey dem Bildnisse vorüber, nannte es à la grecque, und würdigte den Maler keines Blickes.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|So malte er einst die Churfürstin, und gab ihr ein idealisches, oder wie man es damals hieß, griechisches Gewand, so wie er nicht lange vorher die Schauspielerin Brandes als Ariadne mit Beyfall gemalt hatte; das Bild wurde recht hübsch gefunden, und man konnte die Stunde nicht erleben, wo es der Churfürst besichtigen sollte; aber dieser, ein ernsthafter Herr, der seine Gemahlin nicht gern in theatralischem Gewande sah, ging unwillig bey dem Bildnisse vorüber, nannte es à la grecque, und würdigte den Maler keines Blickes.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| So malte er einst die Churfürstin, und gab ihr ein idealisches, oder wie man es damals hieß, griechisches Gewand, so wie er nicht lange vorher die Schauspielerin Brandes als Ariadne mit Beyfall gemalt hatte; das Bild wurde recht hübsch gefunden, und man konnte die Stunde nicht erleben, wo es der Churfürst besichtigen sollte; aber dieser, ein ernsthafter Herr, der seine Gemahlin nicht gern in theatralischem Gewande sah, ging unwillig bey dem Bildnisse vorüber, nannte es à la grecque, und würdigte den Maler keines Blickes. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|So malte er einst die Churfürstin, und gab ihr ein idealisches, oder wie man es damals hieß, griechisches Gewand, so wie er nicht lange vorher die Schauspielerin Brandes als Ariadne mit Beyfall gemalt hatte; das Bild wurde recht hübsch gefunden, und man konnte die Stunde nicht erleben, wo es der Churfürst besichtigen sollte; aber dieser, ein ernsthafter Herr, der seine Gemahlin nicht gern in theatralischem Gewande sah, ging unwillig bey dem Bildnisse vorüber, nannte es à la grecque, und würdigte den Maler keines Blickes.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 77f. || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 77f. || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 77f. || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 77f. | : Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 77f. }}
|{{#if: Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 77f.
|
Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 77f.
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: So malte er einst die Churfürstin, und gab ihr ein idealisches, oder wie man es damals hieß, griechisches Gewand, so wie er nicht lange vorher die Schauspielerin Brandes als Ariadne mit Beyfall gemalt hatte; das Bild wurde recht hübsch gefunden, und man konnte die Stunde nicht erleben, wo es der Churfürst besichtigen sollte; aber dieser, ein ernsthafter Herr, der seine Gemahlin nicht gern in theatralischem Gewande sah, ging unwillig bey dem Bildnisse vorüber, nannte es à la grecque, und würdigte den Maler keines Blickes. | {{
   #if:  | {{#if: So malte er einst die Churfürstin, und gab ihr ein idealisches, oder wie man es damals hieß, griechisches Gewand, so wie er nicht lange vorher die Schauspielerin Brandes als Ariadne mit Beyfall gemalt hatte; das Bild wurde recht hübsch gefunden, und man konnte die Stunde nicht erleben, wo es der Churfürst besichtigen sollte; aber dieser, ein ernsthafter Herr, der seine Gemahlin nicht gern in theatralischem Gewande sah, ging unwillig bey dem Bildnisse vorüber, nannte es à la grecque, und würdigte den Maler keines Blickes. |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 77f. |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Ifflandsche Affäre

Datei:August Wilhelm Iffland by Anton Graff.jpg
August Wilhelm Iffland als Pygmalion im Melodrama von Jean-Jacques Rousseau (unten bezeichnet: A. Graff pinx: 1800). Iffland, bekleidet mit einer grauen Tunika und einer hellblauen Toga, ist der Frauenstatue zugewandt und im Begriff zu sagen: „Aber eine Seele fehlet dir, deine Gestalt kann ihrer nicht entbehren.“ Die Handbewegung des rechten Arms nimmt das Motiv von Michelangelos Beseelung Adams durch Gottvater auf. Im Hintergrund sind ein Höhleneingang sowie die Statue des Apoll von Belvedere zu sehen<ref name="Berckenhagen216">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 216.</ref>

Mit seinem liebenswürdig heiteren und unterhaltsam angenehmen Wesens musste Graff auch die Eigenheiten seiner Kunden ertragen, beispielsweise die Ungeduld Schillers oder die Unzuverlässigkeit bei Terminabsprachen. Auch die Bezahlung für gelieferte Bilder bereitete Graff zuweilen Sorgen. So war der Schauspieler August Wilhelm Iffland der Meinung, sein Porträt, das ihn in seiner Rolle als Pygmalion (im Melodrama von Jean-Jacques Rousseau) zeigt, nicht bezahlen zu müssen, da es für Graff zweifelsohne eine Ehre gewesen sei, ihn porträtieren zu dürfen. Graff nahm es mit Humor und überlegte sich im Scherz, ein zweites Porträt von Iffland anzufertigen, in dem er ihn in seiner Rolle als Pygmalion darstellen würde, so wie er wirklich war. Denn Graff sagte, dass er Iffland in diesem Porträt sehr veredelt habe, damit er in dieser Rolle nicht lächerlich erscheine. Graff meinte weiter, dass allein das Gerücht um so ein mögliches Porträt Iffland schon zum Zahlen bewegen würde. Unterstützt von seinen Freunden behielt sich Graff jedoch juristische Schritte gegen seinen Schuldner vor.<ref name="Berckenhagen32">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 32.</ref>

„(…) Ueberhaupt aber fand er [Graff], was alle finden, ein Porträtmaler sey ein geplagter Mann, weil er seinen Geschmack so oft geschmackloser Mode unterordnen, und seine Umrisse vom Schneider und Friseur bestimmen lassen muss, und nicht machen kann, was er will. Indeß wer einen Namen hat, darf sich auch schon mehrere Freyheit bedienen. Als er [Graff] einst eine alte vornehme Damen malte, konnte er es ihr gar nicht recht machen, gleichwohl fügte er sich lange mit grosser Gelassenheit; wie sie aber endlich verlangte, er sollte jetzt noch einmal mitten in der Arbeit aufhören, und mit einem andern Maler und einem Cavalier consultiren, ging ihm, der, obgleich ein Schweizer, nicht gern ad referendum nahm, die Geduld aus; er malte ihr einen Schnurrbart hin, und lief davon“.<ref name="UlrichHegner79">Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 79.</ref>

Preisgestaltung und Zahlungsmoral

Der Preis für ein Porträt von Anton Graff hing von der Größe sowie den stofflichen und dekorativen Details ab. Bei der Anfertigung von Porträts in Uniform schlug sich die Ausarbeitung von Details bei Rangabzeichen und Orden oder die detailgetreue Wiedergabe eines Harnischs im Preis nieder. Dasselbe galt für die Damenporträts. Aufwendige Stoffmuster, verschiedenartige Materialien wie Pelz oder Spitze sowie weitere Dekorationen wie Schmuck mussten extra bezahlt werden. Auch verteuerte sich das Porträt, sollten die Hände der zu Porträtierenden sichtbar sein, wobei sich der Preis pro sichtbarer Hand verstand.

Die Ernennung von Anton Graff zum Professor für das Porträtfach an der Dresdner Kunstakademie am 20. Juni 1789 hatte Auswirkungen auf die Preise, die er für seine Arbeit verlangen konnte. Graff war einer der gefragtesten und meist geschätzten Porträtisten seiner Zeit. Während er in Augsburg für ein Porträt (Brust- oder Hüftbild) erst 20, später 30 Gulden verlangte und in Dresden von 1766 bis 1789 seine Preise auf 30 Taler erhöhte, verlangte er nun 50 Taler für ein Porträt ohne Hände und bis zu 100 Taler, sollten beide Hände sichtbar sein.<ref name="Waser51" />

Im Gegensatz zu manch anderen Künstlern ließ sich Graff nie im Voraus für seine Gemälde bezahlen, obwohl er damit ein Risiko einging. Denn die Zahlungsmoral seiner Kundschaft war nicht immer die beste. Öfters musste Graff nach Ablieferung der Gemälde seine Auftraggeber mehrmals zur Zahlung ermahnen. Im Falle von Zahlungsverzögerungen seiner Kundschaft konnte Anton Graff auf die Hilfe seiner treuen Freunde zählen. So ließ sich Daniel Chodowiecki durch nichts abhalten, von Anfang September 1789 bis Anfang Februar 1790 immer wieder Graffs Honorar für das Porträt der Königin Elisabeth Christine einzufordern, welches im Juli 1789 nach Berlin geliefert worden war. Schließlich erfolgte die Zahlung von 16 Louis d’or 1790.<ref name="Waser39">Otto Waser: Anton Graff. Verlag von Huber & Co., Frauenfeld und Leipzig 1926, S. 39.</ref> Auch kam es vor, dass er gar keine Bezahlung erhielt, wie beispielsweise beim schon genannten Porträt des Schauspielers August Wilhelm Iffland.

Selbstporträts

Datei:Graff, Anton - Self-portrait at the age of 58.jpg
Selbstporträt (1794/95), von Theodor Heuss als das Selbstporträt von Dresden bezeichnet
Datei:Anton Graff Teilreplik des Selbstporträts von Dresden um 1795.jpg
Anton Graffs Teilreplik des Selbstporträts (um 1795)

Graff malte über 80 Selbstporträts, welche er oft an Freunde und Gönner verschenkte oder im Auftrag von Kunden und Mäzenen schuf. Da die Selbstbildnisse des hoch geschätzten Malers bei den Sammlern begehrt waren, fertigte er aufgrund der großen Nachfrage zahlreiche Repliken an.

Ein weiterer Grund für die Anfertigung derart vieler Selbstporträts war sein Interesse an der Physiognomie des Menschen und deren Veränderungen aufgrund des Alterungsprozesses. Graff war ständig bemüht, seine Kunst zu vervollkommnen, seine Selbstporträts dienten ihm auch zum Selbststudium.

Der spätere deutsche Bundespräsident Theodor Heuss widmete Anton Graff 1910 eine Studie. Unter anderem hielt er darin fest: „Dresden hat ein Selbstporträt. Da sitzt er vor der großen Leinwand, wendet den Oberkörper keck und unbefangen zum Beschauer und legt den Arm leicht über die Stuhllehne, wie wenn jemand, während er arbeitete, ins Zimmer getreten sei, dem er sich nun prüfend zukehrt, ohne die Absicht, sich weiter stören zu lassen. Ein köstliches Bild, in Zeichnung von unendlich leichter und sicherer Raumwirkung. Dies Selbstporträt atmet ein schönes phrasenloses Selbstbewusstsein und Gelassenheit, und begreift man seinen Stil, dann weiß man, dass Graff nicht bloß für den formalen und ästhetisierenden Kunstgeschichtler vorhanden ist, sondern in seinem Werk wie in seinem eigenen menschlichen Wesen eine knappe, scharfe Formel der besten Art seiner Periode darstellt. Er ist so in gewissem Sinn geschichtliches Urkundenmaterial.“<ref name="Berckenhagen10">Theodor Heuss: Anton Graff. In: Lust der Augen. Tübingen 1960, S. 69ff (zit. nach Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 10.)</ref>

Anton Graff präsentierte dieses Selbstporträt 1795 auf der jährlichen Ausstellung an der Kunstakademie Dresden. Vermutlich aus dem Nachlass von Carl Anton Graff wurde das Gemälde 1832 für die Dresdner Gemäldegalerie angekauft.<ref>Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 158.</ref>

Zu einer Teilreplik, einem Hüftporträt dieses Selbstporträts, die Graff wohl kurz nach dem Ganzporträt geschaffen hatte, hatte sich bereits Goethe geäußert, als er am 30. August 1797 Johann Gotthard von Müller in Stuttgart besuchte, der gerade damit beschäftigt war, dieses Hüftporträt für Johann Friedrich Frauenholz in Kupfer zu stechen:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Professor Müller’n fand ich an dem Graffischen Portrait, das Graff selbst gemahlt hat. Der Kopf ist ganz vortrefflich, das künstlerische Auge hat den höchsten Glanz; nur will mir die Stellung, da er über einen Stuhlrücken sich herüber lehnt, nicht gefallen, um so weniger da dieser Rücken durchbrochen ist und das Bild also unten durchlöchert scheint. Das Kupfer ist übrigens auf dem Wege gleichfalls sehr vollkommen zu werden.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Professor Müller’n fand ich an dem Graffischen Portrait, das Graff selbst gemahlt hat. Der Kopf ist ganz vortrefflich, das künstlerische Auge hat den höchsten Glanz; nur will mir die Stellung, da er über einen Stuhlrücken sich herüber lehnt, nicht gefallen, um so weniger da dieser Rücken durchbrochen ist und das Bild also unten durchlöchert scheint. Das Kupfer ist übrigens auf dem Wege gleichfalls sehr vollkommen zu werden.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Professor Müller’n fand ich an dem Graffischen Portrait, das Graff selbst gemahlt hat. Der Kopf ist ganz vortrefflich, das künstlerische Auge hat den höchsten Glanz; nur will mir die Stellung, da er über einen Stuhlrücken sich herüber lehnt, nicht gefallen, um so weniger da dieser Rücken durchbrochen ist und das Bild also unten durchlöchert scheint. Das Kupfer ist übrigens auf dem Wege gleichfalls sehr vollkommen zu werden. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Professor Müller’n fand ich an dem Graffischen Portrait, das Graff selbst gemahlt hat. Der Kopf ist ganz vortrefflich, das künstlerische Auge hat den höchsten Glanz; nur will mir die Stellung, da er über einen Stuhlrücken sich herüber lehnt, nicht gefallen, um so weniger da dieser Rücken durchbrochen ist und das Bild also unten durchlöchert scheint. Das Kupfer ist übrigens auf dem Wege gleichfalls sehr vollkommen zu werden.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Johann Wolfgang von Goethe: Goethe’s nachgelassene Werke (Dritter Band). (= Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 43.) Schweizerreise im Jahre 1797. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1833, S. 87.Digitalisat || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Johann Wolfgang von Goethe: Goethe’s nachgelassene Werke (Dritter Band). (= Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 43.) Schweizerreise im Jahre 1797. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1833, S. 87.Digitalisat || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Johann Wolfgang von Goethe: Goethe’s nachgelassene Werke (Dritter Band). (= Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 43.) Schweizerreise im Jahre 1797. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1833, S. 87.Digitalisat || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Johann Wolfgang von Goethe: Goethe’s nachgelassene Werke (Dritter Band). (= Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 43.) Schweizerreise im Jahre 1797. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1833, S. 87.Digitalisat | : Johann Wolfgang von Goethe: Goethe’s nachgelassene Werke (Dritter Band). (= Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 43.) Schweizerreise im Jahre 1797. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1833, S. 87.Digitalisat }}
|{{#if: Johann Wolfgang von Goethe: Goethe’s nachgelassene Werke (Dritter Band). (= Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 43.) Schweizerreise im Jahre 1797. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1833, S. 87.Digitalisat
|
Johann Wolfgang von Goethe: Goethe’s nachgelassene Werke (Dritter Band). (= Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 43.) Schweizerreise im Jahre 1797. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1833, S. 87.Digitalisat
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: Professor Müller’n fand ich an dem Graffischen Portrait, das Graff selbst gemahlt hat. Der Kopf ist ganz vortrefflich, das künstlerische Auge hat den höchsten Glanz; nur will mir die Stellung, da er über einen Stuhlrücken sich herüber lehnt, nicht gefallen, um so weniger da dieser Rücken durchbrochen ist und das Bild also unten durchlöchert scheint. Das Kupfer ist übrigens auf dem Wege gleichfalls sehr vollkommen zu werden. | {{
   #if:  | {{#if: Professor Müller’n fand ich an dem Graffischen Portrait, das Graff selbst gemahlt hat. Der Kopf ist ganz vortrefflich, das künstlerische Auge hat den höchsten Glanz; nur will mir die Stellung, da er über einen Stuhlrücken sich herüber lehnt, nicht gefallen, um so weniger da dieser Rücken durchbrochen ist und das Bild also unten durchlöchert scheint. Das Kupfer ist übrigens auf dem Wege gleichfalls sehr vollkommen zu werden. |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Johann Wolfgang von Goethe: Goethe’s nachgelassene Werke (Dritter Band). (= Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 43.) Schweizerreise im Jahre 1797. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1833, S. 87.Digitalisat |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Bildgestaltung

Datei:Anton Graff Johann Joachim Spalding 1800.jpg
Johann Joachim Spalding (1800)
Datei:Johann Jacob Bodmer.jpg
Johann Jacob Bodmer, gespiegelte Kopie im Gleimhaus nach dem Porträt von Anton Graff<ref name="Berckenhagen66">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 66.</ref>

Anton Graff konzentrierte sich bei seinen Porträts stets auf das Wesentliche, auf das Gesicht seines Gegenübers. Insbesondere galt seine Aufmerksamkeit den Augen als wichtigster Quelle zur Erfassung der Persönlichkeit eines Menschen. Die Augen leuchten als Haupt- und Mittelpunkt aus Graffs Porträts heraus.<ref name="Waser76">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 76.</ref> Graffs gemalte Gesichter sind bei aller Differenzierung der Charaktere lebensbejahend. Keine Trauer, aber auch kaum ein Lächeln beherrscht die Züge. Es sind aufgeklärte, selbstbewusst in sich ruhende erwachsene Menschen, Bürger ohne Empfindsamkeit und Pathos.<ref name="Berckenhagen32" />

Graff malte die zu Porträtierenden meist in einfachen und natürlichen Stellungen. Ist der Körper leicht nach links oder nach rechts gewandt, so blicken die Augen gerade auf den Betrachter. Ist der Körper von vorn gesehen, so ist der Blick nach links oder rechts gerichtet. Selten sind Kopf und Körper gleichmäßig dem Betrachter zugewendet oder gleichmäßig im Profil gesehen. Die Arme hängen entweder frei herab oder sie sind übereinander gelegt oder der eine Arm hängt herab, während die Hand des andern in der vorn aufgeknöpften Weste oder der Tasche des Rockes verborgen ist.

Graff verzichtete in seinen Porträts weitestgehend auf allegorisches Beiwerk und übertriebene Staffage. Mit Vorliebe malte Graff Brustbilder in Lebensgröße mit neutralem Hintergrund, mit oder ohne Hände. Hände malte er bei Brustbildern oder dem Format der Halbfigur nur, wenn er es für lohnend hielt, etwa bei Künstlern oder schönen Frauen.<ref name="Waser72">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 72.</ref> Schon Johann Caspar Füessli bemerkte: „Edle Züge, und in seinen Köpfen richtige Zeichnung, schöne Formen in Händen, und eine glänzende und starke Farbe, sind Theile, welche Graff schätzbar machen.“<ref name="Füesslin247" />

Salomon Gessner, der seinen Sohn Conrad (1764–1826) zwecks Komplettierung seiner Ausbildung als Maler zu Graff nach Dresden geschickt hatte, wies seinen Sohn in einem Brief vom 5. September 1784 an, den Winter hindurch hin und wieder einmal einen Kopf zu malen und so viel wie nur möglich Hände nach Graff zu kopieren: „(…) diese letztern sind einer der schwersten Theile, und der von sehr Vielen vernachlässigt wird (…)“<ref name="Waser45">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 45.</ref>

Graff pflegte seine Porträts in Bleistift-, Kreide- oder Kohlezeichnung, zum Teil schon in der Originalgröße, vorzubereiten und zu entwerfen. Für gewisse Einzelheiten wie Hände und Arme, Beine und Füße sowie allfälliges Beiwerk fertigte er auch Studien an.<ref>Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 71.</ref>

Wenn es das Format des Bildes gestattete, deutete Graff durch Anbringung charakteristischen Beiwerks oder durch die Wahl einer charakteristischen Situation auf den Stand des Dargestellten hin. Er malte sich selbst gewöhnlich, wie er, den Kreidestift oder den Pinsel in der Hand, aufmerksam nach dem zu Porträtierenden schaut. Den Kupferstecher setzte er an einen Tisch, auf welchem Kupferplatte und Grabstichel liegen. Der Kunstfreund hält eine Zeichnung, die gebildete Dame ein Buch in der Hand. Der Aristokrat im Kniestück oder in Ganzfigur steht meist in Uniform in weiter Landschaft, die eine Hand auf dem Degenkorb oder in die Hüfte gesteckt, die andere seinen Hut haltend oder in die Tasche gesteckt. Hatte Graff den Auftrag, ein Repräsentationsporträt eines Angehörigen eines Souveränen Hauses zu malen, so zeigt er diesen in einem mit einer Draperie versehenen Interieur mit den Symbolen seines Standes wie z. B. Kurhut, Hermelinmantel und Kommandostab.<ref name="RichardMuther44">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 44.</ref>

Graff verzichtete nicht völlig auf Eleganz, Pose und Idealisierung, als Beispiel dafür wird seine Darstellung Friedrichs II. angeführt.<ref>Totenmaske Friedrichs des Großen. Linda Brüggemann: Herrschaft und Tod in der frühen Neuzeit. Das Sterbe- und Begräbniszeremoniell preußischer Herrscher vom Großen Kurfürsten bis zu Friedrich Wilhelm II. (1688–1797). München 2015, S. 290–291.</ref> Übertriebene Schmeicheleien sucht man bei Graff jedoch vergebens. So lobte Goethe im 18. Buch von Dichtung und Wahrheit die Ehrlichkeit und Genauigkeit des Porträts von Johann Jakob Bodmer (1781/1782) mit dessen beinahe zahnlosem Kopf, der von den gewaltigen Augenbrauen dominiert wird.<ref name="Waser81">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 81.</ref> Dies Porträt erregte 1910 bei der Anton-Graff-Ausstellung in der Galerie Eduard Schulte in Berlin inmitten der sonstigen Darstellungen wohlgepflegter Herren mit Perücken wegen seiner Realistik besonderes Aufsehen.<ref name="Waser82">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 82.</ref>

Graff als Charakteristiker

Datei:Betender alter Mann (Schuster Johann Gottlob Reinhardt),.jpg
Betender alter Mann (1802)
Datei:Johann Friedrich Bause.jpg
Johann Friedrich Bause (1807)

Graff war stets bemüht, nicht nur die Äußerlichkeiten einer Person akkurat wiederzugeben, sondern auch deren Persönlichkeit, deren seelischen Regungen bildhaft Form zu verleihen. So schrieb Johann Georg Sulzer in seiner Enzyklopädie Allgemeine Theorie der Schönen Künste: „Ich habe mehr als einmal bemerkt, dass verschiedene Personen, die sich von unserem Graff, der vorzüglich die Gabe hat, die ganze Physiognomie in der Wahrheit der Natur darzustellen, haben mahlen lassen, die scharfen und empfindungsvollen Blicke, die er auf sie wirft, kaum vertragen können; weil jeder bis in das Innere der Seele zu dringen scheinet.“<ref name="Berckenhagen16" /> In ähnlicher Weise berichtete von ihm ein anderer Zeitgenosse in der Augsburger Allgemeinen Zeitung von 1803: „Graff trifft, wie man sagen möchte, in höherm Sinne; er malt nicht den Leib sondern den Geist und weiss fast immer mit einem unglaublich glücklichen Takt den Moment zu ergreifen, wo sich nicht bloss eine oder die andere charakteristische Eigenthümlichkeit sondern die ganze Individualität des Innern in dem ruhigen Aeussern abspiegelt.“<ref name="RichardMuther43" /> Dieser Meinung war auch Johann Wilhelm Ludwig Gleim, der in seinem Brief vom 22. Mai 1785 an Elisa von der Recke schrieb, „er habe nun ein Gelübde getan, sich nie wieder malen zu lassen, als nur von Graff oder Darbes [Joseph Darbes (1747–1810)], diesen Seelenmalern“.<ref name="Waser77">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 77.</ref>

In ihrer Ausgabe vom 16. Mai 1808 berichtete die Zeitung für die elegante Welt über Graffs Beiträge auf der Ausstellung der Kunstakademie Dresden von 1808. Unter anderem stellte Graff bei diesem Anlass ein Porträt seines Freundes und Geschäftspartners Johann Friedrich Bause aus, der als Kupferstecher 45 Porträts von ihm reproduzierte und damit einer breiten Öffentlichkeit bekannt machte:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|(…) Unser ehrwürdiger Veteran Graff hatte seine Tochter mit ihrem Kinde und ihrem Mann, dem ebengenannten trefflichen Landschafter Kaaz gemalt und auch hier seinen alten Ruhm, ein Charakteristiker zu seyn, nicht verleugnet. – Noch mehr aber gefiel des Professor Bause Porträt, voll sprechenden Ausdrucks (…)}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|(…) Unser ehrwürdiger Veteran Graff hatte seine Tochter mit ihrem Kinde und ihrem Mann, dem ebengenannten trefflichen Landschafter Kaaz gemalt und auch hier seinen alten Ruhm, ein Charakteristiker zu seyn, nicht verleugnet. – Noch mehr aber gefiel des Professor Bause Porträt, voll sprechenden Ausdrucks (…)}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| (…) Unser ehrwürdiger Veteran Graff hatte seine Tochter mit ihrem Kinde und ihrem Mann, dem ebengenannten trefflichen Landschafter Kaaz gemalt und auch hier seinen alten Ruhm, ein Charakteristiker zu seyn, nicht verleugnet. – Noch mehr aber gefiel des Professor Bause Porträt, voll sprechenden Ausdrucks (…) | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|(…) Unser ehrwürdiger Veteran Graff hatte seine Tochter mit ihrem Kinde und ihrem Mann, dem ebengenannten trefflichen Landschafter Kaaz gemalt und auch hier seinen alten Ruhm, ein Charakteristiker zu seyn, nicht verleugnet. – Noch mehr aber gefiel des Professor Bause Porträt, voll sprechenden Ausdrucks (…)}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Zeitung für die elegante Welt, 16. Mai 1808, (78), S. 619. || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Zeitung für die elegante Welt, 16. Mai 1808, (78), S. 619. || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Zeitung für die elegante Welt, 16. Mai 1808, (78), S. 619. || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Zeitung für die elegante Welt, 16. Mai 1808, (78), S. 619. | : Zeitung für die elegante Welt, 16. Mai 1808, (78), S. 619. }}
|{{#if: Zeitung für die elegante Welt, 16. Mai 1808, (78), S. 619.
|
Zeitung für die elegante Welt, 16. Mai 1808, (78), S. 619.
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: (…) Unser ehrwürdiger Veteran Graff hatte seine Tochter mit ihrem Kinde und ihrem Mann, dem ebengenannten trefflichen Landschafter Kaaz gemalt und auch hier seinen alten Ruhm, ein Charakteristiker zu seyn, nicht verleugnet. – Noch mehr aber gefiel des Professor Bause Porträt, voll sprechenden Ausdrucks (…) | {{
   #if:  | {{#if: (…) Unser ehrwürdiger Veteran Graff hatte seine Tochter mit ihrem Kinde und ihrem Mann, dem ebengenannten trefflichen Landschafter Kaaz gemalt und auch hier seinen alten Ruhm, ein Charakteristiker zu seyn, nicht verleugnet. – Noch mehr aber gefiel des Professor Bause Porträt, voll sprechenden Ausdrucks (…) |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Zeitung für die elegante Welt, 16. Mai 1808, (78), S. 619. |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Johann Wolfgang von Goethe lobte im 18. Buch von Dichtung und Wahrheit die Ehrlichkeit und Genauigkeit mit der Anton Graff 1781/82 Johann Jakob Bodmer porträtiert hatte:<ref name="Waser81" />

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|(…) Glücklicher Weise existiert das Bild nach Graff von Bause, welches vollkommen den Mann darstellt, wie er auch uns erschienen, und zwar mit seinem Blick der Beschauung und Betrachtung.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|(…) Glücklicher Weise existiert das Bild nach Graff von Bause, welches vollkommen den Mann darstellt, wie er auch uns erschienen, und zwar mit seinem Blick der Beschauung und Betrachtung.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| (…) Glücklicher Weise existiert das Bild nach Graff von Bause, welches vollkommen den Mann darstellt, wie er auch uns erschienen, und zwar mit seinem Blick der Beschauung und Betrachtung. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|(…) Glücklicher Weise existiert das Bild nach Graff von Bause, welches vollkommen den Mann darstellt, wie er auch uns erschienen, und zwar mit seinem Blick der Beschauung und Betrachtung.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Johann Wolfgang von Goethe: Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (Vierter Theil, Achtzehntes Buch). Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen, 1833. || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Johann Wolfgang von Goethe: Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (Vierter Theil, Achtzehntes Buch). Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen, 1833. || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Johann Wolfgang von Goethe: Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (Vierter Theil, Achtzehntes Buch). Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen, 1833. || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Johann Wolfgang von Goethe: Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (Vierter Theil, Achtzehntes Buch). Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen, 1833. | : Johann Wolfgang von Goethe: Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (Vierter Theil, Achtzehntes Buch). Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen, 1833. }}
|{{#if: Johann Wolfgang von Goethe: Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (Vierter Theil, Achtzehntes Buch). Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen, 1833.
|
Johann Wolfgang von Goethe: Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (Vierter Theil, Achtzehntes Buch). Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen, 1833.
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: (…) Glücklicher Weise existiert das Bild nach Graff von Bause, welches vollkommen den Mann darstellt, wie er auch uns erschienen, und zwar mit seinem Blick der Beschauung und Betrachtung. | {{
   #if:  | {{#if: (…) Glücklicher Weise existiert das Bild nach Graff von Bause, welches vollkommen den Mann darstellt, wie er auch uns erschienen, und zwar mit seinem Blick der Beschauung und Betrachtung. |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Johann Wolfgang von Goethe: Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (Vierter Theil, Achtzehntes Buch). Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen, 1833. |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Anton Graff porträtierte am liebsten Personen, die er schon länger kannte oder deren Verhalten und Eigenheiten er vor der Erstellung eines Porträts schon einige Zeit beobachten konnte. Ulrich Hegner merkte an: „Wenn Graff mit den Personen, die er malen sollte, einige Zeit vorher Umgang pflegen konnte, so war ihm das lieb; da lauschte er unvermerkt auf ihre beste Miene, beobachtete ihre eigenthümliche Haltung, und studierte die natürlichsten und passendsten Farbentöne des Gesichts zusammen, um alles dieses nachher in dem Bilde anzubringen, damit es nicht ein charakterloses Machwerk wird, wie handwerksmässige Bildnissmalerey gewöhnlich liefert (…)“<ref name="Waser77" />

Datei:Johann Gottfried Herder 2.jpg
Johann Gottfried Herder (1785)
Datei:Elisabeth Sulzer by Anton Graff.jpg
Elisabeth Sulzer, geb. Reinhart, aus Winterthur (1765/1766)
Datei:Elisa von der Recke by Anton Graff 1790.jpg
Elisa von der Recke (vor 1790)

Der leicht idealisierende Duktus der Porträts wurde von den Porträtierten mitunter auf ihre eigene Art kommentiert. Über das in Karlsbad entstandene Herder-Porträt schrieb Schiller am 24. Juli 1787 an Körner: „Ich komme von Herder. Wenn Ihr sein Bild bei Graff gesehen habt, so könnt Ihr ihn Euch recht gut vorstellen, nur dass er in dem Gemälde zu viel leichte Freundlichkeit, in seinem Gesicht mehr Ernst ist (…) Über sein Bild von Graff ist er nicht sehr zufrieden. Er holte mir’s her, und ließ mich’s mit ihm vergleichen. Er sagt, dass es einem italienischen Abbé gleichsehe.“<ref name="Berckenhagen200">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 200f.</ref>

Lessing schrieb in einem Brief vom 29. Juli 1772 an seine spätere Frau Eva: „Sie wissen ja, dass ich voriges Jahr in Berlin mich von Graffen musste malen lassen (…) Sehe ich denn so verteufelt freundlich aus?“<ref name="Berckenhagen18" /><ref name="Berckenhagen243">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 243.</ref> Dieudonné Thiébault war von diesem Porträt, das er in Sulzers Wohnung sah, so gefesselt, dass er darüber schrieb:<ref name="Waser23">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 23.</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Je citerai une anecdote qui prouve combien M. Graff était un bon peintre. J’allai un jour causer avec M. Sulzer, dont l’appartement était à la suite du mien: je le trouvai avec M. Béguelin, [Nicolaus von Béguelin (1714–1789), preußischer Beamter, Direktor der philosophischen Klasse der Akademie der Wissenschaften zu Berlin], à regarder un grand tableau qui était à peine achevé. Ce tableau me frappa singulièrement: mes yeux s’y reportaient toujours malgré moi. „Voilà,“ me dit M. Béquelin, „un morceau de peinture qui paraît vous occuper beaucoup: dites-nous ce que vous en pensez.“ – „Je parie,“ lui dis-je, „que ce n’est pas un portrait de fantaisie, et que de plus il est très ressemblant.“ – „Et sur quoi en jugez-vous ainsi ?“ – „Sur ce qu’il me semble y découvrir la vérité de la nature, plutôt que les compartiments ou les caprices de l’art.“ – „En ce cas, dites-nous l’idée que ce portrait vous donne de l’original.“ – „L’original doit être un homme de beaucoup d’esprit, mais d’un esprit actif, très-vif et ardent: son caractère participe à ces mêmes qualités, et a de plus une fermeté remarquable, et une gaité très naturelle. Il est bon enfant, ami des plaisirs, et loyal; quoique d’une autre part il y ait du danger à heurter ses opinions ou ses préjugés.“ – „Vous le connaissez donc ?“ – „Non; je n’ai jamais vu l’original de ce portrait.“ – „Eh bien, vous venez de le dépeindre comme si vous aviez passé votre vie avec lui: c’est le portrait de M. Lessing, que M. Graff vient de faire.“ – „C’est,“ dis-je, „un compliment pour M. Graff, car je n’ai jamais vu M. Lessing.“}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Je citerai une anecdote qui prouve combien M. Graff était un bon peintre. J’allai un jour causer avec M. Sulzer, dont l’appartement était à la suite du mien: je le trouvai avec M. Béguelin, [Nicolaus von Béguelin (1714–1789), preußischer Beamter, Direktor der philosophischen Klasse der Akademie der Wissenschaften zu Berlin], à regarder un grand tableau qui était à peine achevé. Ce tableau me frappa singulièrement: mes yeux s’y reportaient toujours malgré moi. „Voilà,“ me dit M. Béquelin, „un morceau de peinture qui paraît vous occuper beaucoup: dites-nous ce que vous en pensez.“ – „Je parie,“ lui dis-je, „que ce n’est pas un portrait de fantaisie, et que de plus il est très ressemblant.“ – „Et sur quoi en jugez-vous ainsi ?“ – „Sur ce qu’il me semble y découvrir la vérité de la nature, plutôt que les compartiments ou les caprices de l’art.“ – „En ce cas, dites-nous l’idée que ce portrait vous donne de l’original.“ – „L’original doit être un homme de beaucoup d’esprit, mais d’un esprit actif, très-vif et ardent: son caractère participe à ces mêmes qualités, et a de plus une fermeté remarquable, et une gaité très naturelle. Il est bon enfant, ami des plaisirs, et loyal; quoique d’une autre part il y ait du danger à heurter ses opinions ou ses préjugés.“ – „Vous le connaissez donc ?“ – „Non; je n’ai jamais vu l’original de ce portrait.“ – „Eh bien, vous venez de le dépeindre comme si vous aviez passé votre vie avec lui: c’est le portrait de M. Lessing, que M. Graff vient de faire.“ – „C’est,“ dis-je, „un compliment pour M. Graff, car je n’ai jamais vu M. Lessing.“}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Je citerai une anecdote qui prouve combien M. Graff était un bon peintre. J’allai un jour causer avec M. Sulzer, dont l’appartement était à la suite du mien: je le trouvai avec M. Béguelin, [Nicolaus von Béguelin (1714–1789), preußischer Beamter, Direktor der philosophischen Klasse der Akademie der Wissenschaften zu Berlin], à regarder un grand tableau qui était à peine achevé. Ce tableau me frappa singulièrement: mes yeux s’y reportaient toujours malgré moi. „Voilà,“ me dit M. Béquelin, „un morceau de peinture qui paraît vous occuper beaucoup: dites-nous ce que vous en pensez.“ – „Je parie,“ lui dis-je, „que ce n’est pas un portrait de fantaisie, et que de plus il est très ressemblant.“ – „Et sur quoi en jugez-vous ainsi ?“ – „Sur ce qu’il me semble y découvrir la vérité de la nature, plutôt que les compartiments ou les caprices de l’art.“ – „En ce cas, dites-nous l’idée que ce portrait vous donne de l’original.“ – „L’original doit être un homme de beaucoup d’esprit, mais d’un esprit actif, très-vif et ardent: son caractère participe à ces mêmes qualités, et a de plus une fermeté remarquable, et une gaité très naturelle. Il est bon enfant, ami des plaisirs, et loyal; quoique d’une autre part il y ait du danger à heurter ses opinions ou ses préjugés.“ – „Vous le connaissez donc ?“ – „Non; je n’ai jamais vu l’original de ce portrait.“ – „Eh bien, vous venez de le dépeindre comme si vous aviez passé votre vie avec lui: c’est le portrait de M. Lessing, que M. Graff vient de faire.“ – „C’est,“ dis-je, „un compliment pour M. Graff, car je n’ai jamais vu M. Lessing.“ | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Je citerai une anecdote qui prouve combien M. Graff était un bon peintre. J’allai un jour causer avec M. Sulzer, dont l’appartement était à la suite du mien: je le trouvai avec M. Béguelin, [Nicolaus von Béguelin (1714–1789), preußischer Beamter, Direktor der philosophischen Klasse der Akademie der Wissenschaften zu Berlin], à regarder un grand tableau qui était à peine achevé. Ce tableau me frappa singulièrement: mes yeux s’y reportaient toujours malgré moi. „Voilà,“ me dit M. Béquelin, „un morceau de peinture qui paraît vous occuper beaucoup: dites-nous ce que vous en pensez.“ – „Je parie,“ lui dis-je, „que ce n’est pas un portrait de fantaisie, et que de plus il est très ressemblant.“ – „Et sur quoi en jugez-vous ainsi ?“ – „Sur ce qu’il me semble y découvrir la vérité de la nature, plutôt que les compartiments ou les caprices de l’art.“ – „En ce cas, dites-nous l’idée que ce portrait vous donne de l’original.“ – „L’original doit être un homme de beaucoup d’esprit, mais d’un esprit actif, très-vif et ardent: son caractère participe à ces mêmes qualités, et a de plus une fermeté remarquable, et une gaité très naturelle. Il est bon enfant, ami des plaisirs, et loyal; quoique d’une autre part il y ait du danger à heurter ses opinions ou ses préjugés.“ – „Vous le connaissez donc ?“ – „Non; je n’ai jamais vu l’original de ce portrait.“ – „Eh bien, vous venez de le dépeindre comme si vous aviez passé votre vie avec lui: c’est le portrait de M. Lessing, que M. Graff vient de faire.“ – „C’est,“ dis-je, „un compliment pour M. Graff, car je n’ai jamais vu M. Lessing.“}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Dieudonné Thiébault: Mes souvenirs de XX ans de séjour à Berlin. Paris 1804. || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Dieudonné Thiébault: Mes souvenirs de XX ans de séjour à Berlin. Paris 1804. || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Dieudonné Thiébault: Mes souvenirs de XX ans de séjour à Berlin. Paris 1804. || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Dieudonné Thiébault: Mes souvenirs de XX ans de séjour à Berlin. Paris 1804. | : Dieudonné Thiébault: Mes souvenirs de XX ans de séjour à Berlin. Paris 1804. }}
|{{#if: Dieudonné Thiébault: Mes souvenirs de XX ans de séjour à Berlin. Paris 1804.
|
Dieudonné Thiébault: Mes souvenirs de XX ans de séjour à Berlin. Paris 1804.
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: Je citerai une anecdote qui prouve combien M. Graff était un bon peintre. J’allai un jour causer avec M. Sulzer, dont l’appartement était à la suite du mien: je le trouvai avec M. Béguelin, [Nicolaus von Béguelin (1714–1789), preußischer Beamter, Direktor der philosophischen Klasse der Akademie der Wissenschaften zu Berlin], à regarder un grand tableau qui était à peine achevé. Ce tableau me frappa singulièrement: mes yeux s’y reportaient toujours malgré moi. „Voilà,“ me dit M. Béquelin, „un morceau de peinture qui paraît vous occuper beaucoup: dites-nous ce que vous en pensez.“ – „Je parie,“ lui dis-je, „que ce n’est pas un portrait de fantaisie, et que de plus il est très ressemblant.“ – „Et sur quoi en jugez-vous ainsi ?“ – „Sur ce qu’il me semble y découvrir la vérité de la nature, plutôt que les compartiments ou les caprices de l’art.“ – „En ce cas, dites-nous l’idée que ce portrait vous donne de l’original.“ – „L’original doit être un homme de beaucoup d’esprit, mais d’un esprit actif, très-vif et ardent: son caractère participe à ces mêmes qualités, et a de plus une fermeté remarquable, et une gaité très naturelle. Il est bon enfant, ami des plaisirs, et loyal; quoique d’une autre part il y ait du danger à heurter ses opinions ou ses préjugés.“ – „Vous le connaissez donc ?“ – „Non; je n’ai jamais vu l’original de ce portrait.“ – „Eh bien, vous venez de le dépeindre comme si vous aviez passé votre vie avec lui: c’est le portrait de M. Lessing, que M. Graff vient de faire.“ – „C’est,“ dis-je, „un compliment pour M. Graff, car je n’ai jamais vu M. Lessing.“ | {{
   #if:  | {{#if: Je citerai une anecdote qui prouve combien M. Graff était un bon peintre. J’allai un jour causer avec M. Sulzer, dont l’appartement était à la suite du mien: je le trouvai avec M. Béguelin, [Nicolaus von Béguelin (1714–1789), preußischer Beamter, Direktor der philosophischen Klasse der Akademie der Wissenschaften zu Berlin], à regarder un grand tableau qui était à peine achevé. Ce tableau me frappa singulièrement: mes yeux s’y reportaient toujours malgré moi. „Voilà,“ me dit M. Béquelin, „un morceau de peinture qui paraît vous occuper beaucoup: dites-nous ce que vous en pensez.“ – „Je parie,“ lui dis-je, „que ce n’est pas un portrait de fantaisie, et que de plus il est très ressemblant.“ – „Et sur quoi en jugez-vous ainsi ?“ – „Sur ce qu’il me semble y découvrir la vérité de la nature, plutôt que les compartiments ou les caprices de l’art.“ – „En ce cas, dites-nous l’idée que ce portrait vous donne de l’original.“ – „L’original doit être un homme de beaucoup d’esprit, mais d’un esprit actif, très-vif et ardent: son caractère participe à ces mêmes qualités, et a de plus une fermeté remarquable, et une gaité très naturelle. Il est bon enfant, ami des plaisirs, et loyal; quoique d’une autre part il y ait du danger à heurter ses opinions ou ses préjugés.“ – „Vous le connaissez donc ?“ – „Non; je n’ai jamais vu l’original de ce portrait.“ – „Eh bien, vous venez de le dépeindre comme si vous aviez passé votre vie avec lui: c’est le portrait de M. Lessing, que M. Graff vient de faire.“ – „C’est,“ dis-je, „un compliment pour M. Graff, car je n’ai jamais vu M. Lessing.“ |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Dieudonné Thiébault: Mes souvenirs de XX ans de séjour à Berlin. Paris 1804. |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Meister des Lichts und der Draperie

Anton Graff verstand, mit Licht und Schatten zu arbeiten. Dies erkannte auch Johann Christian Hasche, als er 1784 bei der Betrachtung eines von Graff geschaffenen Herrenporträts schrieb:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|(…) bis zum Leben in einer Kraft von Licht und Schatten colorirt, daß man wahre Natur zu erblicken glaubte.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|(…) bis zum Leben in einer Kraft von Licht und Schatten colorirt, daß man wahre Natur zu erblicken glaubte.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| (…) bis zum Leben in einer Kraft von Licht und Schatten colorirt, daß man wahre Natur zu erblicken glaubte. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|(…) bis zum Leben in einer Kraft von Licht und Schatten colorirt, daß man wahre Natur zu erblicken glaubte.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Erstes Stück, Revision der ausgestellten Kunstacademie Werke. Dresden 1784, S. 138. || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Erstes Stück, Revision der ausgestellten Kunstacademie Werke. Dresden 1784, S. 138. || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Erstes Stück, Revision der ausgestellten Kunstacademie Werke. Dresden 1784, S. 138. || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Erstes Stück, Revision der ausgestellten Kunstacademie Werke. Dresden 1784, S. 138. | : Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Erstes Stück, Revision der ausgestellten Kunstacademie Werke. Dresden 1784, S. 138. }}
|{{#if: Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Erstes Stück, Revision der ausgestellten Kunstacademie Werke. Dresden 1784, S. 138.
|
Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Erstes Stück, Revision der ausgestellten Kunstacademie Werke. Dresden 1784, S. 138.
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: (…) bis zum Leben in einer Kraft von Licht und Schatten colorirt, daß man wahre Natur zu erblicken glaubte. | {{
   #if:  | {{#if: (…) bis zum Leben in einer Kraft von Licht und Schatten colorirt, daß man wahre Natur zu erblicken glaubte. |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Erstes Stück, Revision der ausgestellten Kunstacademie Werke. Dresden 1784, S. 138. |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

In den Porträts von Graff ist das Licht stets auf das Gesicht gerichtet, mit Fokussierung auf die Stirn. Handelte es sich bei seinem Modell um eine Dame, so schenkte er auch deren Dekolleté die gebührende Aufmerksamkeit. Diese Malweise geht auf seine Zeit in Ansbach zurück, wo er Gelegenheit hatte, Gemälde von Johann Kupetzky zu studieren. Bei der Betrachtung von Kupetzkys Bildern wurde Graff das Problem der Beleuchtung, der Wechsel von Hell und Dunkel, das ausgewogene Verhältnis zwischen hervortretendem Gesicht und zurückliegendem Hintergrund bewusst. So fand bei ihm auch die herbe, auf das rein Menschliche gerichtete, oft von allem Höfisch-Konventionellen befreite Art Kupetzkys Bildniskunst, in der das Bürgerliche absolute Realität gewinnt, ihren Niederschlag.<ref name="Berckenhagen13" />

Während seiner Zeit in Ansbach kam Graff auch mit Porträts von Hyacinthe Rigaud in Kontakt. Die beispielhafte Wiedergabe des Stofflichen, des Samtes und der Seide des französischen Hofmalers wurde ihm zum Vorbild.<ref name="Berckenhagen13" /> Graff verstand in hervorragender Weise, Pelz sowie verschiedene stoffliche Materialien, namentlich Samt und Seide, und deren Faltenwürfe realitätsnah wiederzugeben.<ref name="RichardMuther43">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 43.</ref> Elisabeth Sulzer porträtierte er 1765/1766 sitzend in einem blauen Seidenmanteau, besetzt mit silbernen Tressen und einem Kragen und Bordüren aus graubraunem Pelz.<ref name="Berckenhagen348">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 348.</ref>

Zur Entstehung des vor 1790 entstandenen Porträts von Elisa von der Recke, Stiefschwester von Dorothea von Biron und Gönnerin von Anton Graffs späterem Schwiegersohn Karl Ludwig Kaaz<ref name="Waser56">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 56.</ref> schrieb Gustav Parthey: „Einst hatte sie mit Goeckingk, Zollikofer und andern Notabilitäten ein Diner bei Nicolai eingenommen, und musste nachher noch an den Hof gehn. Sie hob mit der Linken die Schleppe ihres grauseidnen Kleides auf, machte mit der Rechten eine anmuthig grüßende Bewegung und sagte: ‚Nun, meine Herren, muss ich mich empfehlen.‘ Begeistert von der unbeschreiblichen Würde dieser Erscheinung, rief Goeckingk: ‚So muss Graff sie malen!‘ Diese Idee wurde später wirklich ausgeführt (…)“<ref name="Jugenderinnerungen39">Gustav Parthey: Jugenderinnerungen. Handschrift für Freunde Band 1, Berlin Schade 1871, S. 39.</ref> Von dem Porträt sind drei Fassungen bekannt, wobei deren Reihenfolge unklar ist.<ref name="Berckenhagen303">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 303.</ref>

Anton Graffs künstlerische Entwicklung

Porträtmalerei

Datei:Heinrich XIV Reuß ältere Linie.jpg
Fürst Heinrich XIV. Reuß zu Greiz (1789)

Graffs künstlerische Entwicklung vollzog sich im Wesentlichen in vier Phasen. Die erste Phase, die bis Ende der 1760er Jahre reichte, diente der Suche nach der persönlichen Form. Als Darstellungstypus wählte Graff für seine Porträts meist das Brust- oder Hüftstück, frontal oder mit leichten Wendungen zur Seite. Er verwendete helle, zuweilen kontrastreich leuchtende und sich scharf gegeneinander abgrenzende Farben ohne Übergang.<ref name="Waser73">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 73.</ref>

Die von Graff wenig geliebten Perücken des Rokokos verschwanden allmählich und an die Stelle des feinsinnigen Lebensgefühls, gepaart mit vornehm-zarter Sinnlichkeit und Leichtfüßigkeit, traten ab etwa 1760 die Tugenden des Klassizismus. In der Malerei wurde die Natur in ihrer Schönheit idealisiert, sollten doch die Kunstwerke nicht nur schön und edel, sondern auch erziehend sein. Diese Epoche entsprach Graffs Naturell, wobei er bereits einen Schritt weiter ging und die Natur nicht idealisierend, sondern realistisch darstellte. Graff kann als der Porträtist im deutschen Sprachraum gelten, der mit Geschmack und Erfolg einen gewissen Realismus in der Porträtmalerei durchsetzte.<ref name="Waser82" />

Graffs zweite Phase wurde mit den zahlreichen Porträtaufträgen von Philipp Erasmus Reich eingeleitet. Sie markierte die Wendung zu einem bewussten Realismus. Die Farben wurden wärmer und gedämpfter und tauchten in ein harmonisches Hell-Dunkel ein. Das Gesicht – als Zentrum des Porträts – fügte sich weich in das Ensemble ein. Es war die Phase des nachwirkenden Einflusses Johann Kupetzkys.<ref name="Berckenhagen30">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 30.</ref>

Graffs dritte Phase begann Ende der 1770er Jahre und reichte bis zur Schwelle des 19. Jahrhunderts. Hier wird vor allem der Einfluss seiner englischen und teils auch französischen Malerkollegen sichtbar. Graff wechselte zu einer hellen, lebhaft kühlen Farbigkeit. Die Farbtöne waren nun untereinander und mit dem Hintergrund in harmonischer Weise verbunden. Seine Malweise wurde großformatig, lebendiger und auch etwas skizzenhaft. Vor allem bei Knie- und Ganzporträts, die in dieser Phase vermehrt vorkamen, dienten ihm nun Landschaften als Hintergrund, so wie es auch in England der Mode entsprach.<ref name="Berckenhagen30" /> Prunk- und Schaustücke entstanden nur, wenn fürstliche Persönlichkeiten zu porträtieren waren. Eigentliche Parade- und Repräsentationsgemälde fertigte Graff vor allem im Auftrag der Höfe von Dresden und Berlin sowie für diesen Höfen nahestehende Kreise. Gruppenbilder waren selten; neben seinen eigenen Familienbildern ist jenes um 1780 entstandene der Familie des Rittmeisters Ludwig Wilhelm von Stieglitz wohl das bekannteste.<ref name="Waser73" />

In der vierten Phase wandte sich Graff wieder mehr dem Format des Brust- und Hüftstücks zu, vielleicht auch mit Rücksicht auf seine Sehkraft. Die Farben wurden dunkler, pastos kraftvoll im Auftrag und durch farbige Schatten schwimmend in den Übergängen. Graffs Maltechnik wirkt nun beinahe impressionistisch.

Landschaftsbilder

Datei:Anton Graff- "Die Elbe bei Blasewitz oberhalb Dresdens am Morgen".jpg
Die Elbe bei Blasewitz oberhalb Dresdens am Morgen (um 1800)
Datei:Graff abend.jpg
Der Eingang in den Plauenschen Grund

Die ersten Anzeichen des später aufkommenden Impressionismus sind auch in seinen Landschaftsbildern sichtbar, welche er in seinen späteren Jahren zu malen begann. Philipp Otto Runge und Caspar David Friedrich ließen sich von seiner Landschaftsmalerei beeinflussen.<ref name="Berckenhagen30" />

Um 1800 malte Anton Graff Die Elbe bei Blasewitz oberhalb Dresdens am Morgen; die Familie Graff verbrachte die Sommermonate in Blasewitz. Dort lernte Graffs Tochter Caroline Susanne 1796 ihren späteren Ehemann Karl Ludwig Kaaz kennen.<ref name="Waser56" /> Graff schenkte das Bild seinem Freund Daniel Friedrich Parthey. Dessen Sohn Gustav Parthey zufolge habe Graff gegenüber seinem Vater geäußert, „dass er vorher niemals Landschaften gemalt, und sich bei einem Sommeraufenthalte in Loschwitz gelangweilt; da habe er gedacht, wer einen stets sich verändernden Kopf treffen könne, der werde auch eine stillstehende Landschaft treffen“.<ref name="Jugenderinnerungen305">Gustav Parthey: Jugenderinnerungen. Handschrift für Freunde. Band 1. Schade Berlin 1871, S. 305.</ref> Möglicherweise von seinem Sohn Carl Anton Graff stammt eine Kopie, die sich einst in der Wohnung von Elisa von der Recke in Dresden befand; auf dieser Kopie befindet sich der Weidenbaum am rechten Bildrand.<ref name="Berckenhagen406">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 406.</ref>

Auf weitere Landschaftsbilder von Graff weisen die Schilderungen über die Dresdner Wohnung von Elisa von der Recke durch Konstantin Karl Falkenstein im von ihm herausgegebenen Werk Christoph August Tiedge’s Leben hin, das dessen Biografie und poetisches Werk enthält. Dort heißt es: „Hatte man den heitern mit Steinplatten belegten Hof des fast ländlichen Hauses durchschritten, so führte die Treppe in ein geräumiges Vorzimmer, dessen Wände durch mehrere landschaftliche Gemälde von der Hand des berühmten Hofmalers Anton Graff geschmückt waren, welche Naturscenen aus der Umgegend von Dresden, als: die Dörfer Loschwitz, Blasewitz [vermutlich handelte es sich bei diesem Gemälde von Blasewitz um jene Kopie, welche möglicherweise von Carl Anton Graff nach dem Original seines Vaters angefertigt wurde], den Plauischen Grund usw., darstellten, und um so mehr Aufmerksamkeit verdienten, da der große Porträtmaler erst im späteren Alter und gleichsam nur zu seiner Erholung sich dem Studium der Landschaftsmalerei widmete und auch in diesem Fache geniale Werke schuf (…)“<ref name="Waser70">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 70.</ref>

Über diese vier Landschaftsbilder<ref>Vorstand der Deutschen Jahrhundertausstellung (Hrsg.): Katalog zur „Ausstellung deutscher Kunst aus der Zeit von 1775–1875 in der Königlichen Nationalgalerie. 2. Band: Katalog der Gemälde. Berlin 1906, Kat.-Nr. 640, 641, 641a, 641b, S. 200–201.“ Verlag F. Bruckmann, München 1906. Graffsche Landschaftsbilder</ref> schrieb Otto Waser: „sie sollen die vier Tageszeiten veranschaulichen im Wechsel ihrer Stimmungen. Unbedingt obenan steht die Elbgegend oberhalb Dresden, diese Flusslandschaft mit Frühmorgenstimmung. Als das dunkle Seitenstück dazu und in ähnlicher Weise gross und einheitlich im Vortrag gibt sich die Mondscheinlandschaft, das Nachtstück, Blasewitz bei Dresden: wie unberührt war damals noch diese durch Schiller berühmt gewordene Stätte! Neben diesen meisterlichen Pendants, die beide gleichermaßen geschlossen wirken, und zwar linear in ein Oval gesammelt, muten die beiden andern Bilder, Mittag und Abend, kleinlicher und minder einheitlich an, mit mehr Einzelwerk und mehr Details auch in der Form, sodass man für sie frühere Entstehung annehmen möchte: helle Sonnigkeit liegt über Plauen bei Dresden, Abendstimmung über dem Eingang in den Plauenschen Grund.“<ref>Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 69.</ref>

Silberstiftzeichnungen

Datei:Sara Itzig Levy Anton Graff.jpg
Sara Levy (1785/1786)

Nach seinen eigenen Angaben schuf Anton Graff zwischen 1783 und 1790 insgesamt 322 Silberstiftzeichnungen in der Manier des französischen Malers Jean-Baptiste Carvelle, der diese alte, schon im 15. Jahrhundert verbreitete Technik wiederentdeckt hatte. Es handelt sich um Zeichnungen auf Pergamentblättchen mit einem Silberstift, die mit Bimsstein- und Karminpulver bestäubt wurden und so eine zarte farbige Tönung erhielten. Anlässlich seines Badeaufenthaltes in Töplitz 1783 kam Graff auf den Gedanken, ebenfalls solche Miniaturzeichnungen herzustellen. Dort und während seiner Aufenthalte in Karlsbad und seiner Reisen in die Schweiz fertigte Graff den größten Teil dieser Silberstiftzeichnungen.

In einem Brief vom 27. Oktober 1784 bedankte sich Daniel Chodowiecki bei Graff für eine solche Silberstiftzeichnung mit dem Porträt von Graffs Frau Guste mit den Worten: „(…) Sie haben diese Manier sehr viel weiter Gebracht wie Karwell (…)“ Auch Chodowiecki selbst sowie auch der Maler Joseph Darbes (1747–1810) wurden eifrige Nachahmer Carvelles.

Die Zeichnungen waren sehr beliebt und Graff konnte diese für drei Dukaten pro Stück verkaufen. 1790 musste Graff aufgrund seiner abnehmenden Sehkraft mit der Anfertigung der Silberstiftminiaturen aufhören.<ref>Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 71 f.</ref>

Geschäfts- und Privatkontakte

Datei:Philipp Erasmus Reich 1774.jpg
Philipp Erasmus Reich (1774)
Datei:Adrian Zingg by Anton Graff.jpg
Adrian Zingg, Graffs Freund und Landsmann (um 1796)

Anton Graff freundete sich 1769 mit Philipp Erasmus Reich an, einem Leipziger Buchhändler und Verleger, der von 1746 bis 1787 die Weidmannsche Buchhandlung leitete und ein Reformer des deutschen Buchhandels wurde. Reich engagierte Johann Heinrich Tischbein und Anton Graff, um Porträts seiner gelehrten Freunde anzufertigen. Dies geschah mit dem Ziel, eine Galerie der berühmtesten gegenwärtig lebenden Dichter und Denker zusammenzubringen,<ref name="Berckenhagen17" /> nach dem Vorbild der Porträtsammlung im Halberstädter Gleimhaus, dem Musen- und Freundschaftstempel von Johann Wilhelm Ludwig Gleim.<ref name="Waser22" /> Graff malte insgesamt 26 Porträts für Reich, darunter solche von Christian Fürchtegott Gellert, Christian Felix Weiße, Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing, Johann Christian Stemler, Christian Ludwig von Hagedorn und Karl Wilhelm Ramler.<ref name="Berckenhagen304">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 304.</ref> Reich war Graffs größter Einzelauftraggeber. Als sich seine Witwe Friederike Louise Reich, geb. Heye, in ihre Vaterstadt Berlin zurückzog, schenkte sie im Rahmen des Jubiläums des 400-jährigen Bestehens der Universität Leipzig 1809 den überwiegenden Teil der Porträtsammlung der Universitätsbibliothek Leipzig.<ref name="RichardMuther27">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 27.</ref>

Graff war ein geselliger Zeitgenosse. Umgeben von Freunden und in glücklichen Familienverhältnissen lebend, gewann er zu jeder Zeit seinem Leben auch die angenehmen Seiten ab – ganz gleich, ob es sich dabei um Burgunderwein handelte, für den er, laut Eintrag in seinem Schreibkalender vom 12. Februar 1801, 37,5 Taler ausgab, oder um Bootsfahrten auf der Elbe, um wiederholte Besuche der Leipziger Messe oder um fröhliche Tafelrunden. Eine derselben im Mai 1809 veranlasste den Schriftsteller Friedrich Christoph Förster zu folgender Beschreibung Graffs: „(…) Es war ein muntrer alter Herr, der Puder ließ nicht erkennen, ob das Haar meliert, grau oder vielleicht schon weiß war. Obschon er eine Brille trug, blitzten dennoch seine Augensterne durch die Gläser hindurch. Er trug einen braunseidenen Frack mit großen Stahlknöpfen, brüsseler Manschetten und Busenstreif, eine geblühmte blauseidene Weste und schien die Artigkeiten, welche seine Nachbarin, Frau Seydelmann, ihm über seine Toilette machte, gerne anzunehmen (…)“<ref name="Waser60">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 60.</ref>

Graff pflegte Freundschaften mit vielen der von ihm porträtierten Persönlichkeiten, Geschäftspartnern und Kollegen, darunter die Maler Salomon Gessner und Adrian Zingg sowie die Kupferstecher Daniel Chodowiecki und Johann Friedrich Bause, der zahlreiche Porträts von Graff reproduzierte, was dessen Kunst einer breiten Öffentlichkeit bekannt machte. Auch mit Johann Wolfgang von Goethe, den er 1768 in Dresden traf, stand Graff in Kontakt.<ref name="Berckenhagen34" /> Goethe begleitete 1778 Herzog Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach und den Fürsten Leopold von Dessau inkognito nach Berlin und nutzte die Gelegenheit, Graff am 16. Mai in Berlin zu besuchen, der dort beruflich zu tun hatte und bei Johann Georg Sulzer in der Heiligengeiststraße 7 im Hintergebäude der Ritterakademie wohnte.<ref name="Berckenhagen19" /><ref name="Berckenhagen35">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 35.</ref>

Graff und sein Freund und Landsmann Adrian Zingg, der ebenfalls 1766 an die Kunstakademie Dresden berufen worden war, fühlten sich dort von der Landschaft an ihre Heimat, den Schweizer Jura, erinnert. Sie machten oft gemeinsame Ausflüge in diese Gegend, die sie zur Unterscheidung von ihrer Heimat als die Sächsische Schweiz bezeichneten, womit sie dem Gebiet seinen heutigen Namen gaben. Zuvor wurde der sächsische Teil des Elbsandsteingebirges als Meißner Hochland, Meißnisches Oberland oder Heide über Schandau bezeichnet.<ref name="liebe">Sieghard Liebe, Lothar Kempe: Sächsische Schweiz und Ausflüge in die Böhmische Schweiz. Brockhaus, Leipzig 1974, S. 5.</ref> {{

 #if: 
 | {{
     #ifeq: {{#if:de|de|de}} | de
     | Vorlage:Str trim
     | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
     }}
 | {{#ifeq: {{#if:de|de|de}} | de
     | „Vorlage:Str trim“
     | {{#invoke:Text|quote
         |1={{#if: 
              | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
              | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} }}
         |2=de
         |3=1}} }}

}}{{#if:

   |  (<templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:  | :  }}{{#if:  | , deutsch: „“ }})
   | {{#if: 
       |  ({{#if:  | , deutsch: „“ }})
       | {{#if:  |  (deutsch: „“) }}
 }}

}}{{#if: Von ihrer neuen Wahlheimat aus sahen sie ostwärts, etwa einen Tagesmarsch entfernt, ein Gebirge liegen. Es zeigte ein merkwürdig abgeflachtes Panorama, ohne eigentliche Gipfel (…)

   | {{#if: Von ihrer neuen Wahlheimat aus sahen sie ostwärts, etwa einen Tagesmarsch entfernt, ein Gebirge liegen. Es zeigte ein merkwürdig abgeflachtes Panorama, ohne eigentliche Gipfel (…)
       | {{#if: 
           | Vorlage:": Text= und 1= gleichzeitig, bzw. Pipe zu viel }} }}
   | Vorlage:": Text= fehlt }}{{#if:  | {{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}
             | Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=
             | {{{ref}}} }}

}}. Wilhelm Leberecht Götzinger griff den von Graff und Zingg geprägten Namen auf und machte die Sächsische Schweiz durch seine Bücher europaweit bekannt.

Graff porträtierte Adrian Zingg in der Gegend von Loschwitz, mit Blick von oben auf die Elbe und das rechte Elbufer, dessen Hügelreihe im Dunst verschwindet. Im Hintergrund dienen zwei Schüler von Zingg als Staffage.<ref name="Waser68">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 68.</ref> Bei einem ihrer ersten gemeinsamen Ausflüge in die „Sächsische Schweiz“ zeichneten Graff und Zingg Prospekte von der Festung Königstein. Dies kam einigen Ordnungshütern verdächtig vor und sie verhafteten die beiden Schweizer. Das Missverständnis scheint sich aber schnell aufgeklärt zu haben, denn weitere Folgen blieben offenbar aus.<ref name="Berckenhagen34" />

Privatleben

Datei:Anton Graff Familienporträt 1785.jpg
Selbstporträt mit seiner Familie (1785). Im Hintergrund Anton Graff mit dem entstehenden Porträt seines Schwiegervaters Johann Georg Sulzer auf der Staffelei. Im Vordergrund die beiden Söhne Carl Anton und Georg, der seinen Arm auf die Tischplatte stützt, um den zum Betrachter gedrehten Kopf zu halten. Daneben Graffs Ehefrau Elisabetha Sophie Augusta mit dem Töchterchen Caroline Susanne.<ref name="Berckenhagen168">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 168.</ref>
Datei:Guste Graff um 1772.jpg
Ehefrau Elisabetha Sophie Augusta Graff, genannt Guste (1753–1812)
Datei:Anton Graffs Sohn Georg.jpg
Sohn Georg (1777–1801) beim Spiel mit Seifenblasen
Datei:Graff Anton Caroline Susanne Graff@Kunsthalle Hamburg.JPG
Tochter Caroline Susanne, 1801, ab 1805 Ehefrau des Malers Karl Ludwig Kaaz

Ehefrau und Kinder

Durch Vermittlung von Philipp Erasmus Reich, der für seinen Freund Anton Graff die Rolle des Freiwerbers einnahm, heiratete Graff Elisabetha Sophie Augusta Sulzer, genannt Guste, Tochter von Johann Georg Sulzer an dessen 51. Geburtstag am 16. Oktober 1771.<ref name="Berckenhagen35" /> Für Graff war es ein Leichtes, die Einwilligung des Vaters zur Heirat zu erhalten. So soll Sulzer selbst über Graff gesagt haben, „dass er an Graff ein Gemüth fand, dass so rein und so hell war, als der schönste Frühlingstag.“<ref name="UlrichHegner74">Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 74.</ref> Dass zu Beginn der Ehe das Zusammenleben für die junge Ehefrau mit dem um 17 Jahre älteren Ehemann nicht immer einfach war, belegen verschiedene Briefe zwischen Anton Graff und Sulzer, der ihm immer wohlgesinnt war und ihn wie einen Sohn behandelte.

Graff und seine Ehefrau hatten fünf Kinder, drei Töchter und zwei Söhne. Johanna Catharina Henrietta (* 16. November 1772) starb bald nach der Geburt. Eine weitere Tochter wurde vor dem 3. April 1779 geboren und starb, die dritte Tochter Caroline Susanne (* 15. September 1781) heiratete den Maler und Graff-Schüler Karl Ludwig Kaaz. Graffs Söhne waren der spätere Landschaftsmaler Carl Anton (* 1. Januar 1774; † 9. März 1832, Taufpate war Adrian Zingg) und der spätere Gerichtsreferendar Georg (* Januar 1777, † Juli 1801).

Anton und Guste Graff (* 7. Dezember 1753 in Berlin, † 26. April 1812) waren über 40 Jahre lang verheiratet. In dieser Zeit porträtierte Graff seine Ehefrau sowie die weiteren Familienmitglieder immer wieder.<ref name="Berckenhagen38" /> Ende 1812 schrieb er an einen Freund in der Schweiz, dem er zuvor einige Gemälde hatte zukommen lassen: „Ich wollte ich hätte die Bilder selber gebracht, so wäre ich bey Ihnen, wo ich jetzt so gerne wäre, da sich die guten Zeiten für mich hier zu Land verloren. Ich glaube auch, dass ich weniger über den Verlust meiner Frau leiden würde, als ich hier leide. Behalt ich Leben und Gesundheit, so ist vielleicht auf dieser kurzen Laufbahn noch ein Viertelstündchen für mich zu Winterthur aufgehoben (…)“<ref name="Waser64" />

Am 20./21. Mai 1813 ereignete sich die Schlacht bei Bautzen. Danach wurden über 17.000 Verletzte in Dresden untergebracht, teils in Bürgerhäusern, da die Spitäler nicht ausreichten. Graff verließ deshalb seine Wohnung und zog zu seiner Tochter Caroline Susanne.<ref name="Berckenhagen38" /> Von dort wollte er die von den Franzosen bedrängte Stadt in Richtung Schweiz verlassen. Graff, der 1803 wegen eines Grauen Stars operiert worden war, und nun fast blind war und beim Malen eine Lupe verwendete, wollte seinen Lebensabend in Winterthur verbringen.<ref name="Waser65">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 65.</ref> Noch im letzten Lebensmonat berichtete er einem Schweizer Freund über die Lage im von den Truppen Napoleon Napoleons besetzten Dresden:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Von mir haben Sie ungefähr seit sechs Monathen nichts hören können, weil man nicht schreiben noch reisen konnte. Unsere Lage hier ist traurig, unaufhörlich Einquartierungen, Unruhe und Angst, mit Gefahr alles zu verlieren. Seit einem Jahre, mein lieber Freund, bin ich kein glücklicher alter Mann; wenn ich eine Möglichkeit sehen könnte, selbst nach der Schweiz zu kommen, so würde ich es noch in meinem Alter wagen, lange kann ich doch nicht mehr in diesen unruhigen Zeiten leben; ruhiger, glaube ich, ist es doch bey Ihnen als hier; der Himmel verhüte nur, dass sich das Kriegstheater nicht noch in Ihre Gegend ziehen möge!}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Von mir haben Sie ungefähr seit sechs Monathen nichts hören können, weil man nicht schreiben noch reisen konnte. Unsere Lage hier ist traurig, unaufhörlich Einquartierungen, Unruhe und Angst, mit Gefahr alles zu verlieren. Seit einem Jahre, mein lieber Freund, bin ich kein glücklicher alter Mann; wenn ich eine Möglichkeit sehen könnte, selbst nach der Schweiz zu kommen, so würde ich es noch in meinem Alter wagen, lange kann ich doch nicht mehr in diesen unruhigen Zeiten leben; ruhiger, glaube ich, ist es doch bey Ihnen als hier; der Himmel verhüte nur, dass sich das Kriegstheater nicht noch in Ihre Gegend ziehen möge!}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Von mir haben Sie ungefähr seit sechs Monathen nichts hören können, weil man nicht schreiben noch reisen konnte. Unsere Lage hier ist traurig, unaufhörlich Einquartierungen, Unruhe und Angst, mit Gefahr alles zu verlieren. Seit einem Jahre, mein lieber Freund, bin ich kein glücklicher alter Mann; wenn ich eine Möglichkeit sehen könnte, selbst nach der Schweiz zu kommen, so würde ich es noch in meinem Alter wagen, lange kann ich doch nicht mehr in diesen unruhigen Zeiten leben; ruhiger, glaube ich, ist es doch bey Ihnen als hier; der Himmel verhüte nur, dass sich das Kriegstheater nicht noch in Ihre Gegend ziehen möge! | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Von mir haben Sie ungefähr seit sechs Monathen nichts hören können, weil man nicht schreiben noch reisen konnte. Unsere Lage hier ist traurig, unaufhörlich Einquartierungen, Unruhe und Angst, mit Gefahr alles zu verlieren. Seit einem Jahre, mein lieber Freund, bin ich kein glücklicher alter Mann; wenn ich eine Möglichkeit sehen könnte, selbst nach der Schweiz zu kommen, so würde ich es noch in meinem Alter wagen, lange kann ich doch nicht mehr in diesen unruhigen Zeiten leben; ruhiger, glaube ich, ist es doch bey Ihnen als hier; der Himmel verhüte nur, dass sich das Kriegstheater nicht noch in Ihre Gegend ziehen möge!}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 85f. || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 85f. || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 85f. || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 85f. | : Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 85f. }}
|{{#if: Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 85f.
|
Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 85f.
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: Von mir haben Sie ungefähr seit sechs Monathen nichts hören können, weil man nicht schreiben noch reisen konnte. Unsere Lage hier ist traurig, unaufhörlich Einquartierungen, Unruhe und Angst, mit Gefahr alles zu verlieren. Seit einem Jahre, mein lieber Freund, bin ich kein glücklicher alter Mann; wenn ich eine Möglichkeit sehen könnte, selbst nach der Schweiz zu kommen, so würde ich es noch in meinem Alter wagen, lange kann ich doch nicht mehr in diesen unruhigen Zeiten leben; ruhiger, glaube ich, ist es doch bey Ihnen als hier; der Himmel verhüte nur, dass sich das Kriegstheater nicht noch in Ihre Gegend ziehen möge! | {{
   #if:  | {{#if: Von mir haben Sie ungefähr seit sechs Monathen nichts hören können, weil man nicht schreiben noch reisen konnte. Unsere Lage hier ist traurig, unaufhörlich Einquartierungen, Unruhe und Angst, mit Gefahr alles zu verlieren. Seit einem Jahre, mein lieber Freund, bin ich kein glücklicher alter Mann; wenn ich eine Möglichkeit sehen könnte, selbst nach der Schweiz zu kommen, so würde ich es noch in meinem Alter wagen, lange kann ich doch nicht mehr in diesen unruhigen Zeiten leben; ruhiger, glaube ich, ist es doch bey Ihnen als hier; der Himmel verhüte nur, dass sich das Kriegstheater nicht noch in Ihre Gegend ziehen möge! |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 85f. |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Tod

Anton Graff starb nur kurze Zeit nach dem Umzug zu seiner Tochter am 22. Juni 1813. Seine beiden Kinder gaben das Ableben ihres Vaters mit folgender Anzeige in der Leipziger Zeitung bekannt:<ref name="RichardMuther41f">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 41f.</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Am 22. Juni Abends gegen 8 Uhr verschied unser innigst geliebter Vater, Anton Graff, Professor bei der königl. Sächs. Maleracademie, nach 12tägiger Krankheit am Nervenfieber, 76 Jahr 7 Monate alt. Dieses für uns so traurige Ereigniss machen wir hierdurch allen auswärtigen Freunden und Bekannten des Verstorbenen unter Verbittung aller Beileidsbezeugungen bekannt und empfehlen uns ihrer Wohlgewogenheit. Dresden, den 24. Juni 1813. Carl Anton Graff, Caroline verw. Kaaz, geb. Graff}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Am 22. Juni Abends gegen 8 Uhr verschied unser innigst geliebter Vater, Anton Graff, Professor bei der königl. Sächs. Maleracademie, nach 12tägiger Krankheit am Nervenfieber, 76 Jahr 7 Monate alt. Dieses für uns so traurige Ereigniss machen wir hierdurch allen auswärtigen Freunden und Bekannten des Verstorbenen unter Verbittung aller Beileidsbezeugungen bekannt und empfehlen uns ihrer Wohlgewogenheit. Dresden, den 24. Juni 1813. Carl Anton Graff, Caroline verw. Kaaz, geb. Graff}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Am 22. Juni Abends gegen 8 Uhr verschied unser innigst geliebter Vater, Anton Graff, Professor bei der königl. Sächs. Maleracademie, nach 12tägiger Krankheit am Nervenfieber, 76 Jahr 7 Monate alt. Dieses für uns so traurige Ereigniss machen wir hierdurch allen auswärtigen Freunden und Bekannten des Verstorbenen unter Verbittung aller Beileidsbezeugungen bekannt und empfehlen uns ihrer Wohlgewogenheit. Dresden, den 24. Juni 1813. Carl Anton Graff, Caroline verw. Kaaz, geb. Graff | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Am 22. Juni Abends gegen 8 Uhr verschied unser innigst geliebter Vater, Anton Graff, Professor bei der königl. Sächs. Maleracademie, nach 12tägiger Krankheit am Nervenfieber, 76 Jahr 7 Monate alt. Dieses für uns so traurige Ereigniss machen wir hierdurch allen auswärtigen Freunden und Bekannten des Verstorbenen unter Verbittung aller Beileidsbezeugungen bekannt und empfehlen uns ihrer Wohlgewogenheit. Dresden, den 24. Juni 1813. Carl Anton Graff, Caroline verw. Kaaz, geb. Graff}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Leipziger Zeitung 1813, Nr. 122 || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Leipziger Zeitung 1813, Nr. 122 || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Leipziger Zeitung 1813, Nr. 122 || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Leipziger Zeitung 1813, Nr. 122 | : Leipziger Zeitung 1813, Nr. 122 }}
|{{#if: Leipziger Zeitung 1813, Nr. 122
|
Leipziger Zeitung 1813, Nr. 122
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: Am 22. Juni Abends gegen 8 Uhr verschied unser innigst geliebter Vater, Anton Graff, Professor bei der königl. Sächs. Maleracademie, nach 12tägiger Krankheit am Nervenfieber, 76 Jahr 7 Monate alt. Dieses für uns so traurige Ereigniss machen wir hierdurch allen auswärtigen Freunden und Bekannten des Verstorbenen unter Verbittung aller Beileidsbezeugungen bekannt und empfehlen uns ihrer Wohlgewogenheit. Dresden, den 24. Juni 1813. Carl Anton Graff, Caroline verw. Kaaz, geb. Graff | {{
   #if:  | {{#if: Am 22. Juni Abends gegen 8 Uhr verschied unser innigst geliebter Vater, Anton Graff, Professor bei der königl. Sächs. Maleracademie, nach 12tägiger Krankheit am Nervenfieber, 76 Jahr 7 Monate alt. Dieses für uns so traurige Ereigniss machen wir hierdurch allen auswärtigen Freunden und Bekannten des Verstorbenen unter Verbittung aller Beileidsbezeugungen bekannt und empfehlen uns ihrer Wohlgewogenheit. Dresden, den 24. Juni 1813. Carl Anton Graff, Caroline verw. Kaaz, geb. Graff |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Leipziger Zeitung 1813, Nr. 122 |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Ulrich Hegner berichtete über Graffs Trauerzug: „Ein zahlreiches Gefolge von Professoren und Schülern begleitete ihn zum Grabe auf dem böhmischen Kirchhofe vor dem Pirnaischen Thore.“<ref name="UlrichHegner86">Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 86.</ref> Bei der Beerdigung wurden weder eine Hymne gespielt noch gab es eine Trauerrede. Lediglich die Zeitung Der Freimüthige von 1813 verkündete den Tod von Anton Graff: „Dresden hat in diesen Tagen den Veteran der Dresdener Künstler, den wackeren Portraitmaler Professor Graff, einen Schweizer, in einem hohen Alter verloren.“ Von der Kunstakademie Dresden wurden 1813 wegen der Kriegswirren keine Akten geführt. Jedoch findet sich in einem Besoldungsreglement von 1814 hinter dem Namen von Graff der einfache Zusatz: „Ist verstorben.“<ref name="RichardMuther42">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 42.</ref>

Anton Graff pflegte sein Vermögen von seinen Verwandten in Winterthur verwalten zu lassen. Diese verliehen in seinem Auftrag dessen Geld gegen entsprechende Zinsen in der Schweiz. Schon 1790 verwaltete sein jüngerer Bruder Hans Rudolf die Summe von 13.522 fl. 29 kr., Ende 1800 sein Vetter Jacob Rieter die Summe von 17.946 fl. 36 kr. für Anton Graff. Als er 1813 starb, hinterließ er seinen beiden überlebenden Kindern ein Vermögen von 40.000 Talern, was etwa 2.5 Millionen Schweizer Franken entspricht (Stand 2013). Graff war zwar sparsam, vor allem gegenüber sich selbst, jedoch keineswegs geizig. Viele jüngere Künstler, die seine Gastfreundschaft genossen und von ihm gefördert wurden, unter ihnen Louise Seidler, berichteten von Graffs Güte und Großzügigkeit ihnen gegenüber.<ref name="RichardMuther39">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 39.</ref>

Anton Graffs Nachfahren

Anton Graffs Grab ist nicht erhalten, der Friedhof wurde 1858 aufgehoben. Seine beiden Söhne, der Gerichtsreferendar Georg Graff (1777–1801) und der Landschaftsmaler Carl Anton Graff, waren nie verheiratet und hatten keine Kinder. Nach dem Tod seines Schwagers Karl Ludwig Kaaz 1810 nahm sich Carl Anton Graff in väterlicher Weise der beiden unmündigen Töchter seiner Schwester Caroline Susanne an.<ref name="Berckenhagen174">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 174.</ref> Eine dieser beiden Enkelinnen starb Jahre später im Dresdner Altweiberhospital.<ref name="RichardMuther42" /> Anton Graff hatte durch seine acht Geschwister eine große Verwandtschaft in der Schweiz.<ref name="RichardMuther11">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 11.</ref>

Künstlerischer Nachlass

Datei:Carl Anton Graff, by Anton Graff.jpg
Carl Anton Graff (1809), porträtiert von seinem Vater Anton Graff

Anton Graff schuf etwa 2000 Gemälde und Zeichnungen. Ein Großteil seines Werks blieb erhalten.<ref name="Berckenhagen7" /> Er unterhielt keine Werkstatt, jedoch ist davon auszugehen, dass bei der Schaffung von Repliken zum Teil Graffs Schüler mitarbeiteten.<ref name="Waser73" />

Ulrich Hegner veröffentlichte 1815 im XI. Neujahrsstück der Zürcher Künstler-Gesellschaft Details zu dessen Lebens- und Schaffensweg. Danach soll Graff „ein großes [leider verschollenes] Buch“ geführt haben, „worin er von Anfang an alle seine Arbeiten, mit den Namen der abgebildeten Personen und den Preisen aufzeichnete. In demselben finden sich von 1756 bis 1766 in Augspurg, Regenspurg, etc. gemalte Porträte 297; Originalgemälde von 1766 bis Januar 1813 in Dresden etc. 943, Copien 415, zusammen 1655 gemalte Bilder. Dazu kommen noch von oben erwähnten Zeichnungen mit Silberstift 322.“<ref name="Berckenhagen7" /> Nicht aufgeführt von Hegner sind die mit Kreide gezeichneten Bildentwürfe und Studien, welche mehrere hundert Stück umfassen dürften.

Carl Anton Graffs Nachlass wurde 1832 in einer Auktion in Dresden versteigert. Gemäß dem Auktionskatalog waren darunter zahlreiche Werke seines Vaters, u. a. Porträts von Familienmitgliedern.<ref name="RichardMuther111">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 111.</ref>

Anton Graffs eigene kurze, um 1778 verfasste Autobiographie, die angeblich von seinem Sohn Carl Anton Graff abgeschrieben wurde, befand sich bis 1884 im Besitz von Karl Constantin Kraukling (1792–1873) in Dresden.<ref>Katalog der nachgelassenen Autographen-Sammlung des Königl. Bibliothekars und Directors des Kgl. historischen Museums Herrn Karl Constantin Kraukling in Dresden. Versteigerung zu Köln am 3. Dezember 1884 und folgende Tage (…) durch J.M. Heberle, Nr. 3323.</ref> Der weitere Verbleib ist unbekannt. Der Wortlaut der Autobiographie ist jedoch überliefert.<ref name="Berckenhagen39" />

Repliken und Kopien

Repliken und eigene Kopien

Datei:Anton Graff Basse Kaufmann aus Frankfurt.jpg
Detmar Basse (um 1792). Kupferstich nach einer der seltenen Radierungen von Anton Graff. Er fertigte die Radierung nach seinem 1792 geschaffenen Porträt von Basse. Dieser verdankte ihm das Porträt mit einem Gedicht.<ref>Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 55.</ref>

Anton Graff fertigte von einzelnen seiner Werke selbst Repliken an, welche im Vergleich zu der Erstfassung eines Porträts sowie untereinander in der Qualität variieren können. Zum Teil weisen sie in untergeordneten Details Veränderungen auf. Auch können sie im Vergleich mit der Erstfassung einen etwas flachen und flauen Eindruck machen. Bei der Anfertigung von Graffs Repliken ist davon auszugehen, dass zum Teil dessen Schüler mitgearbeitet haben.<ref name="Waser73" />

Neben seinen eigenen Werken kopierte Graff gern Werke anderer Maler, mit Vorliebe in der Dresdner Gemäldegalerie. Wie aus einem Brief Graffs vom 3. März 1797 an den Landschreiber Ulrich Hegner hervorgeht, verstand er die Anfertigung von Kopien eher als Übung oder Einnahmequelle denn als eigenständiges Werk: „(…) Ihr Portrait habe ich nicht copirt, theils aus Mangel der Zeit, und theils weil es immer Copie bleibt und ein Original den Vorzug behält (…)“<ref>Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 55.</ref>

Graff war der bevorzugte Porträtist der deutschen, russischen, polnischen und baltischen Aristokratie. Seine berühmtesten Auftraggeber aus diesen Kreisen waren Friedrich der Große von Preußen und Katharina die Große von Russland, für die er 1796 zahlreiche Bilder der Dresdner Gemäldegalerie kopierte, unter anderem Werke von Pompeo Batoni, Carlo Cignani, Antonio da Correggio, Anthonis van Dyck, Raffael und Peter Paul Rubens. Die Kaiserin erwirkte gar durch ihren Gesandten, dass Graff in Originalgröße kopieren durfte, was sonst in Dresden untersagt war.<ref name="Berckenhagen22">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 22.</ref> Zum Zeichen der Wertschätzung seiner Arbeit erhielt Graff von der Kaiserin, neben dem vereinbarten Lohn, auch eine 70 Dukaten schwere goldene Medaille.<ref name="Waser46">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 46.</ref>

Kopisten

Die Porträts von Königen und Fürsten sowie von Gelehrten, Dichtern, Künstlern und weiteren berühmten Persönlichkeiten wurden bereits zu Graffs Lebzeiten von anderen Malern kopiert. Zu den bekanntesten Graff-Kopisten gehörten Carl Focke, Ernst Gottlob und Johann Friedrich Wilhelm Ferdinand Collmann. Verschiedene dieser Kopien hängen noch heute im Gleimhaus in Halberstadt.<ref>„Weil doch Original wohl nicht zu haben sind.“ – Porträt / Kunst / Kopie: Die Porträtgemäldegalerie Gleims im Gleimhaus in Halberstadt.</ref> Weitere Graff-Kopisten waren Heinrich Freudweiler, Johann Friedrich Moritz Schreyer, Wilhelm Gottfried Bauer, Gottlieb Schiffner, Johann Christian Xeller sowie der ebenfalls aus Winterthur stammende Thomas Löw. Auch Friedrich Georg Weitsch kopierte Graffsche Porträts. Weitsch porträtierte Graff zudem zweimal. Die Damen Lisette Hainchelin, eine Schülerin von Daniel Chodowiecki, und Johanna Wahlstab kopierten Gemälde von Graff in Pastell. Beide stellten ihre nach Graff gefertigten Pastellkopien 1788 auf der Ausstellung der Akademie der Künste Berlin aus.<ref name="Berckenhagen30" />

Zeitgenössische Reproduktionen

Über 130 Kupferstecher, Schabkünstler und Lithographen reproduzierten und verbreiteten Graffs Werke in zahlreichen Stichen. Vor allem Bauses über 40 meisterliche Kupferstiche sowie die Radierungen von Daniel Berger und Christian Gottlieb Geyser trugen viel zu Anton Graffs Ruhm bei.<ref name="Berckenhagen30" /><ref>Anton Graff (1736–1813). Meisterporträts der Aufklärung – Original / Kopie / Druck. Digitaler Katalog zur Ausstellung im Gleimhaus in Halberstadt vom 19. Januar bis 7. April 2013.</ref>

Auch Anton Graff selbst radierte in Kupfer. Nachweisbar sind ein Selbstporträt, ein Porträt seines Schwiegervaters Johann Georg Sulzer sowie das Porträt des Kaufmanns Detmar Basse. Bei Graffs Radierungen unterschied man drei verschiedene Abdruckgattungen bzw. Zustände: vor aller Schrift, vor dem Namen und mit dem Namen des Dargestellten. Dazu kamen noch Einfälle.<ref name="Waser72" />

Graffs Schüler

Datei:NicolaiCF.jpg
Friedrich Nicolai, Kopie von Ferdinand Collmann (1790) nach dem Gemälde von Anton Graff (1783)

Anton Graff sagte von sich selbst, dass er nicht die Gabe habe Schüler auszubilden. Es fehlte ihm an der Geduld, den Schülern stets Rede und Antwort zu stehen. Dennoch erteilte er einigen Schülern, meist auf Empfehlung von Kollegen, Privatunterricht, wenn er sie denn für begabt hielt. Graff war der Meinung, dass man das Talent zum Maler entweder habe und dies durch nur recht fleißiges und häufiges Malen verbessern und perfektionieren könne oder dass man eben kein Talent habe.<ref>Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830, S. 77.</ref>

Als bedeutendster Schüler von Graff gilt Philipp Otto Runge, der 1801 auf Empfehlung von Jens Juel nach Dresden kam. Graff und seine Familie nahmen Runge wie einen Sohn auf und förderten ihn. Weitere Schüler waren Georg Friedrich Adolph Schöner, Emma Körner, Karl Ludwig Kaaz, Carl Focke, Ernst Gottlob, David Angermann und Johann Friedrich Wilhelm Ferdinand Collmann. Zudem weilten ab Mai 1784 die aus Zürich stammenden Freunde Heinrich Freudweiler (1755–1795) und der Sohn von Salomon Gessner, Conrad Gessner (1764–1826), zwecks Weiterbildung bei Anton Graff und Adrian Zingg in Dresden. Conrad Gessner machte sich später als Pferde- und Schlachtenmaler einen Namen. Heinrich Freudweiler wurde Landschaftsmaler und malte auch Genrestücke.<ref>Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 28.</ref>

Von 1796 bis 1798 war der aus Graffs Heimatstadt Winterthur stammende angehende Landschaftsmaler und Radierer Emanuel Steiner (1778–1831) Graffs Schüler.<ref>Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 29.</ref> Graffs Sohn Carl Anton freundete sich mit Emanuel Steiner an. Am 27. Juni 1801 traten die beiden gemeinsam eine Studienreise an. Diese führte sie über die Schweiz und Mailand nach Rom. Carl Anton Graff blieb bis Ende 1807 in Rom. Vater und Sohn führten während dieser Zeit einen regen Briefwechsel. Zudem schickte Carl Anton seinem Vater immer wieder seine Arbeiten zur Begutachtung.<ref>Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 57.</ref> Denn auch Carl Anton, der sich nicht wie sein Vater der Porträtkunst, sondern der Landschaftsmalerei widmete, hatte die handwerklichen Grundbegriffe bei seinem Vater gelernt. Nach Meinung von Ludwig Richter aber auch nicht mehr als dies – Richter bemerkte sarkastisch, dass der junge Graff nichts von seines Vaters Talent geerbt habe.<ref>Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 27.</ref>

Rezeption

Datei:Johann Caspar Füssli 1765.jpg
Johann Caspar Füessli (1765)

Schon 1768 hielt Johann Heinrich Heidegger (1738–1823), der Schwager von Salomon Gessner, einzelne Stationen von Anton Graffs bisherigem Leben und Wirken schriftlich fest.<ref name="Waser6">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 6.</ref>

Zwei Jahre später veröffentlichte Johann Caspar Füessli seine fünfteilige Serie Geschichte der besten Künstler in der Schweiz nebst ihren Bildnissen. Im dritten Band berichtete er erstmals ausführlich und auf Gesprächen mit Anton Graff beruhend über das bisherige Leben und Wirken des bereits berühmten Hofmalers in Dresden und schloss seinen Bericht mit den Worten:<ref name="Füesslin240f">Joh. Caspar Füessli: Geschichte der besten Künstler in der Schweiz nebst ihren Bildnissen (3. Theil). Verlag Orell, Gessner, Füessli und Comp., Zürich 1770, S. 240–248.</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|(…) Und wie viel hat die Kunst noch von ihm zu erwarten! Denn er ist nicht mit dem erlangten Ruhm zufrieden. Je mehr er einsehen lernt, was zur Vollkommenheit der Kunst gehört, desto mehr glaubt er sich verpflichtet, seinen Fleiss und Nachdenken zu verdoppeln, seine Kenntnisse nach der Natur und den erhabenen Mustern der Dresdner-Gallerie zu erweitern, und durch solche edle Bemühungen seine Vorzüge zu vergrössern, und sich dereinst eine Stelle neben den grössten Bildnismahlern zu verdienen.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|(…) Und wie viel hat die Kunst noch von ihm zu erwarten! Denn er ist nicht mit dem erlangten Ruhm zufrieden. Je mehr er einsehen lernt, was zur Vollkommenheit der Kunst gehört, desto mehr glaubt er sich verpflichtet, seinen Fleiss und Nachdenken zu verdoppeln, seine Kenntnisse nach der Natur und den erhabenen Mustern der Dresdner-Gallerie zu erweitern, und durch solche edle Bemühungen seine Vorzüge zu vergrössern, und sich dereinst eine Stelle neben den grössten Bildnismahlern zu verdienen.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| (…) Und wie viel hat die Kunst noch von ihm zu erwarten! Denn er ist nicht mit dem erlangten Ruhm zufrieden. Je mehr er einsehen lernt, was zur Vollkommenheit der Kunst gehört, desto mehr glaubt er sich verpflichtet, seinen Fleiss und Nachdenken zu verdoppeln, seine Kenntnisse nach der Natur und den erhabenen Mustern der Dresdner-Gallerie zu erweitern, und durch solche edle Bemühungen seine Vorzüge zu vergrössern, und sich dereinst eine Stelle neben den grössten Bildnismahlern zu verdienen. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|(…) Und wie viel hat die Kunst noch von ihm zu erwarten! Denn er ist nicht mit dem erlangten Ruhm zufrieden. Je mehr er einsehen lernt, was zur Vollkommenheit der Kunst gehört, desto mehr glaubt er sich verpflichtet, seinen Fleiss und Nachdenken zu verdoppeln, seine Kenntnisse nach der Natur und den erhabenen Mustern der Dresdner-Gallerie zu erweitern, und durch solche edle Bemühungen seine Vorzüge zu vergrössern, und sich dereinst eine Stelle neben den grössten Bildnismahlern zu verdienen.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: | : {{#if:trim|}} }}
|{{#if: 
|
{{#if:trim|}}
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: (…) Und wie viel hat die Kunst noch von ihm zu erwarten! Denn er ist nicht mit dem erlangten Ruhm zufrieden. Je mehr er einsehen lernt, was zur Vollkommenheit der Kunst gehört, desto mehr glaubt er sich verpflichtet, seinen Fleiss und Nachdenken zu verdoppeln, seine Kenntnisse nach der Natur und den erhabenen Mustern der Dresdner-Gallerie zu erweitern, und durch solche edle Bemühungen seine Vorzüge zu vergrössern, und sich dereinst eine Stelle neben den grössten Bildnismahlern zu verdienen. | {{
   #if:  | {{#if: (…) Und wie viel hat die Kunst noch von ihm zu erwarten! Denn er ist nicht mit dem erlangten Ruhm zufrieden. Je mehr er einsehen lernt, was zur Vollkommenheit der Kunst gehört, desto mehr glaubt er sich verpflichtet, seinen Fleiss und Nachdenken zu verdoppeln, seine Kenntnisse nach der Natur und den erhabenen Mustern der Dresdner-Gallerie zu erweitern, und durch solche edle Bemühungen seine Vorzüge zu vergrössern, und sich dereinst eine Stelle neben den grössten Bildnismahlern zu verdienen. |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Datei:Anton Graff - Portrait of the Painter Daniel Nikolaus Chodowiecki - WGA10347.jpg
Daniel Chodowiecki (1800). Ein Freund und Geschäftspartner von Anton Graff. Auf der Tischkante links liegt ein Grabstichel. Nach dem Tod von Chodowiecki erhielt Graff das Porträt im Dezember 1801 zurück, wohl um davon Repliken anzufertigen. Graff erstellte mindestens eine Replik, wo jedoch der Grabstichel im Bild fehlt.<ref name="Berckenhagen87">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 87.</ref>

Auch Generaldirektor Hagedorn war mit Anton Graff sehr zufrieden. Er berichtete Johann Georg Wille 1768 voller Stolz von den Leistungen seines Schützlings in einem Brief. Wille antwortete an Hagedorn: „Ich habe ein ungemeines Vergnügen, dass Sie an Herrn Graff einen großen Portraitmaler besitzen. Herr Bause hat mir letzthin ein kleines Portraitchen gesandt, welches er nach Herrn Graff gegraben hat, aus welchem ich sehen kann, dass seine Köpfe voller Weisheit sein müssen, welche sich auf einer festen Zeichnung und sichern Anwendung der Farbe gründet. Ich überdenke dieses Alles und mehreres mit Lust, weil ich muthmaße, dass große Portraitmaler heutzutage eine rare Sache in Deutschland sein müssen. Die Kunst dabei ist die Natur auf der That zu ertappen. Nur ein genauer Beobachter kann sich diese Kunst geläufig machen. Ich glaube, dass Herr Graff dieser Beobachtung sehr fähig sei. Ich muss diesen Künstler lieben, ….“<ref name="RichardMuther25">Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881, S. 25f.</ref>

Wie sehr Anton Graff als Porträtist gefragt war, geht aus einem Brief von Daniel Chodowiecki hervor. Am 27. Oktober 1784 schrieb er an Graff in Dresden: „Unsere Berliner thun wohl, wenn sie sich bei Ihnen malen lassen, denn jetzt ist Berlin von guten Porträtmalern sehr entblößt. Es ist niemand mehr als Frisch, der etwas Erträgliches malt und er malt sehr langsam.“<ref name="Berckenhagen24">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 24.</ref> Und in seinem Brief vom 6. Januar 1785 an Christiane von Solms-Laubach bezeichnete Daniel Chodowiecki Anton Graff als den „größten Portrait Mahler dieses Jahrhunderts – es ist eine unbeschreibliche Wahrheit in (…) seinen Bildern“.

Graff gilt für die Nachwelt als bedeutendster deutschsprachiger Porträtist des Klassizismus, „dessen Pinsel“, nach den Worten von Johann Christian Hasche, „in der Zauberei der Farbenmischung Geist und Seele beweißt“.<ref name="Berckenhagen33">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 33.</ref><ref name="Hasche137">Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Erstes Stück, Revision der ausgestellten Kunstacademie Werke. Dresden 1784, S. 137.</ref> Weiter urteilte Hasche über Graffs Kunst:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|(…) Indeß ist immer jedes Bild von Graff so schön, daß es alles was Portrait heißt, gänzlich niederwirft; denn wem ist er nicht als unser erster Portraitmahler in Deutschland bekannt?}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|(…) Indeß ist immer jedes Bild von Graff so schön, daß es alles was Portrait heißt, gänzlich niederwirft; denn wem ist er nicht als unser erster Portraitmahler in Deutschland bekannt?}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| (…) Indeß ist immer jedes Bild von Graff so schön, daß es alles was Portrait heißt, gänzlich niederwirft; denn wem ist er nicht als unser erster Portraitmahler in Deutschland bekannt? | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|(…) Indeß ist immer jedes Bild von Graff so schön, daß es alles was Portrait heißt, gänzlich niederwirft; denn wem ist er nicht als unser erster Portraitmahler in Deutschland bekannt?}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Zweiter Theil oder dreizehntes bis vier und zwanzigstes Stück, Schreiben an Hr. von H… Auf Kosten des Verfassers, Dresden 1785, S. 181. || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Zweiter Theil oder dreizehntes bis vier und zwanzigstes Stück, Schreiben an Hr. von H… Auf Kosten des Verfassers, Dresden 1785, S. 181. || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Zweiter Theil oder dreizehntes bis vier und zwanzigstes Stück, Schreiben an Hr. von H… Auf Kosten des Verfassers, Dresden 1785, S. 181. || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Zweiter Theil oder dreizehntes bis vier und zwanzigstes Stück, Schreiben an Hr. von H… Auf Kosten des Verfassers, Dresden 1785, S. 181. | : Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Zweiter Theil oder dreizehntes bis vier und zwanzigstes Stück, Schreiben an Hr. von H… Auf Kosten des Verfassers, Dresden 1785, S. 181. }}
|{{#if: Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Zweiter Theil oder dreizehntes bis vier und zwanzigstes Stück, Schreiben an Hr. von H… Auf Kosten des Verfassers, Dresden 1785, S. 181.
|
Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Zweiter Theil oder dreizehntes bis vier und zwanzigstes Stück, Schreiben an Hr. von H… Auf Kosten des Verfassers, Dresden 1785, S. 181.
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: (…) Indeß ist immer jedes Bild von Graff so schön, daß es alles was Portrait heißt, gänzlich niederwirft; denn wem ist er nicht als unser erster Portraitmahler in Deutschland bekannt? | {{
   #if:  | {{#if: (…) Indeß ist immer jedes Bild von Graff so schön, daß es alles was Portrait heißt, gänzlich niederwirft; denn wem ist er nicht als unser erster Portraitmahler in Deutschland bekannt? |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Johann Christian Hasche: Magazin der Sächsischen Geschichte, Zweiter Theil oder dreizehntes bis vier und zwanzigstes Stück, Schreiben an Hr. von H… Auf Kosten des Verfassers, Dresden 1785, S. 181. |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Fast hundert Jahre später bemerkte Carl Clauß:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Am abgestorbenen Baum der bildenden Kunst jener Zeit war das Porträtfach der einzige Zweig, der noch grüne, lebenskräftige Sprossen trieb; unter den guten Malern, die jenes Fach damals besaß, war Graff der beste.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Am abgestorbenen Baum der bildenden Kunst jener Zeit war das Porträtfach der einzige Zweig, der noch grüne, lebenskräftige Sprossen trieb; unter den guten Malern, die jenes Fach damals besaß, war Graff der beste.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Am abgestorbenen Baum der bildenden Kunst jener Zeit war das Porträtfach der einzige Zweig, der noch grüne, lebenskräftige Sprossen trieb; unter den guten Malern, die jenes Fach damals besaß, war Graff der beste. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Am abgestorbenen Baum der bildenden Kunst jener Zeit war das Porträtfach der einzige Zweig, der noch grüne, lebenskräftige Sprossen trieb; unter den guten Malern, die jenes Fach damals besaß, war Graff der beste.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Carl Clauß: Allgemeine Deutsche Biographie (Band 9). Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 565–566. || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Carl Clauß: Allgemeine Deutsche Biographie (Band 9). Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 565–566. || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Carl Clauß: Allgemeine Deutsche Biographie (Band 9). Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 565–566. || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Carl Clauß: Allgemeine Deutsche Biographie (Band 9). Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 565–566. | : Carl Clauß: Allgemeine Deutsche Biographie (Band 9). Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 565–566. }}
|{{#if: Carl Clauß: Allgemeine Deutsche Biographie (Band 9). Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 565–566.
|
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: Am abgestorbenen Baum der bildenden Kunst jener Zeit war das Porträtfach der einzige Zweig, der noch grüne, lebenskräftige Sprossen trieb; unter den guten Malern, die jenes Fach damals besaß, war Graff der beste. | {{
   #if:  | {{#if: Am abgestorbenen Baum der bildenden Kunst jener Zeit war das Porträtfach der einzige Zweig, der noch grüne, lebenskräftige Sprossen trieb; unter den guten Malern, die jenes Fach damals besaß, war Graff der beste. |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Carl Clauß: Allgemeine Deutsche Biographie (Band 9). Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 565–566. |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Ehrungen

Anton Graff wurde am 8. Mai 1783 Ehrenmitglied der Akademie der Künste Berlin,<ref name="Berckenhagen35" /> im Frühling 1812 Ehrenmitglied der Akademie der bildenden Künste Wien und im Herbst 1812 Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste München.<ref name="Berckenhagen38">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 38.</ref> Zu den späten Ehrungen von 1812 schrieb Anton Graff Ende desselben Jahres in einem Brief: „Es kömmt nun zu spät, meine Künstlerlaufbahn ist abgelaufen (…)“<ref name="Waser64">Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 64.</ref>

Im Herbst 1901 wurde an Anton Graffs Geburtshaus an der Untertorgasse 8 in Winterthur eine Gedenktafel angebracht. Später wurde das Haus durch einen Neubau ersetzt. Zu Ehren ihres berühmten Bürgers benannte die Berufsbildungsschule Winterthur (BBW) eines ihrer Schulhäuser nach Anton Graff.

Anlässlich ihrer Generalversammlung von 1910 in Winterthur gab die Schweizerische Numismatische Gesellschaft eine Medaille beim deutschen Medailleur Franz Homberg (1851–1922) zu Ehren von Anton Graff in Auftrag. Die Medaille mit einem Durchmesser von 27,5 Millimeter zeigt auf der einen Seite Graffs Kopf im Profil, wohl nach Vorlage einer seiner eigenen Silberstiftzeichnungen von 1788, und auf der anderen Seite das Wappen der Stadt Winterthur. Die Medaille wurde in Silber, Bronze und Weißmetall herausgegeben. Es existieren einige äußerst seltene Exemplare in Bronze, welche nur einseitig mit dem Kopf von Graff geprägt wurden; die andere Seite ist glatt poliert.

In Winterthur sowie im Dresdner Stadtteil Striesen<ref name="Berckenhagen34">Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967, S. 34.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20221212072546

      | {{#ifeq: 20221212072546 | *
    | Vorlage:Webarchiv/Wartung/Stern{{#if: Anton-Graff-Straße in Dresden | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Anton-Graff-Straße in Dresden}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.dresdner-stadtteile.de/Zentrum/Johannstadt/Strassen_Johannstadt/strassen_johannstadt.html}} }} (Archivversionen)
    | {{#iferror: {{#time: j. F Y|20221212072546}}
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/DatumDer Wert des Parameters {{#if: wayback | wayback | Datum }} muss ein gültiger Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS sein!
         | {{#if: Anton-Graff-Straße in Dresden | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Anton-Graff-Straße in Dresden}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.dresdner-stadtteile.de/Zentrum/Johannstadt/Strassen_Johannstadt/strassen_johannstadt.html}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y|20221212072546}} im Internet Archive{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
      }}
  }}
      | {{#if:
          | {{#iferror: {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}}
    | {{#switch: {{#invoke:Str|len|{{{webciteID}}}}}
       | 16= {{#if: Anton-Graff-Straße in Dresden | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Anton-Graff-Straße in Dresden}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.dresdner-stadtteile.de/Zentrum/Johannstadt/Strassen_Johannstadt/strassen_johannstadt.html}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{{webciteID}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | 9 = {{#if: Anton-Graff-Straße in Dresden | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Anton-Graff-Straße in Dresden}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.dresdner-stadtteile.de/Zentrum/Johannstadt/Strassen_Johannstadt/strassen_johannstadt.html}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!Vorlage:Webarchiv/Wartung/webcitation{{#if:  || }}
      }}
    | c|{{{webciteID}}}}} {{#if: Anton-Graff-Straße in Dresden | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Anton-Graff-Straße in Dresden}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.dresdner-stadtteile.de/Zentrum/Johannstadt/Strassen_Johannstadt/strassen_johannstadt.html}} }} (Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
  }}
          | {{#if: 
              | Vorlage:Webarchiv/Today
              | {{#if:
                      | Vorlage:Webarchiv/Generisch
                      | {{#if: Anton-Graff-Straße in Dresden | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Anton-Graff-Straße in Dresden}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.dresdner-stadtteile.de/Zentrum/Johannstadt/Strassen_Johannstadt/strassen_johannstadt.html}} }}  
                 }}}}}}}}{{#if:
    | Vorlage:Webarchiv/archiv-bot
  }}{{#invoke:TemplatePar|check
     |all      = url=
     |opt      = text= wayback= webciteID= archive-is= archive-today= archiv-url= archiv-datum= ()= archiv-bot= format= original=
     |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
     |errNS    = 0
     |template = Vorlage:Webarchiv
     |format   = *
     |preview  = 1
  }}{{#ifexpr: {{#if:20221212072546|1|0}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}} <> 1
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Genau einer der Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive-today', 'archive-is' oder 'archiv-url' muss angegeben werden.|1}}
  }}{{#if: 
    | {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|{{{archiv-url}}}}}
        | web.archive.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von Internet Archive erkannt, bitte Parameter 'wayback' benutzen.|1}} 
        | webcitation.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von WebCite erkannt, bitte Parameter 'webciteID' benutzen.|1}} 
        | archive.today |archive.is |archive.ph |archive.fo |archive.li |archive.md |archive.vn = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von archive.today erkannt, bitte Parameter 'archive-today' benutzen.|1}}
      }}{{#if: 
         | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}
             | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Wert des Parameter 'archiv-datum' ist ungültig oder hat ein ungültiges Format.|1}}
          |  }} 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Pflichtparameter 'archiv-datum' wurde nicht angegeben.|1}}
      }}
    | {{#if: 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Parameter 'archiv-datum' ist nur in Verbindung mit 'archiv-url' angebbar.|1}}
      }}
  }}{{#if:{{#invoke:URLutil|isHostPathResource|http://www.dresdner-stadtteile.de/Zentrum/Johannstadt/Strassen_Johannstadt/strassen_johannstadt.html}}
    || {{#if:  || }}
  }}{{#if: Anton-Graff-Straße in Dresden
    | {{#if: {{#invoke:WLink|isBracketedLink|Anton-Graff-Straße in Dresden}}
        | {{#if:  || }}
      }}
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  }}{{#switch: 
    |addlarchives|addlpages= {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: enWP-Wert im Parameter 'format'.|1}}
  }}{{#ifeq: {{#invoke:Str|find|http://www.dresdner-stadtteile.de/Zentrum/Johannstadt/Strassen_Johannstadt/strassen_johannstadt.html%7Carchiv}} |-1
    || {{#ifeq: {{#invoke:Str|find|{{#invoke:Str|cropleft|http://www.dresdner-stadtteile.de/Zentrum/Johannstadt/Strassen_Johannstadt/strassen_johannstadt.html%7C4}}%7Chttp}} |-1
         || {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.dresdner-stadtteile.de/Zentrum/Johannstadt/Strassen_Johannstadt/strassen_johannstadt.html }}
              | abendblatt.de | daserste.ndr.de | inarchive.com | webcitation.org = 
              | #default = {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/URL}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt.|1}}
            }} 
       }}
  }}</ref> und in Leipzig<ref>Graffstraße auf der Website der Stadt Leipzig, abgerufen am 28. April 2023.</ref> ist je eine Straße nach Anton Graff benannt, einen „Graffweg“ gibt es in Dortmund, Essen und Magdeburg.<ref>Graffwege in Deutschland, abgerufen am 9. Oktober 2016.</ref> Im Norden des Berliner Stadtteils Mahlsdorf entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Graffplatz aus dem Hansaplatz und der Straße 118a.

Ausstellungen (postum)

Im Herbst 1901 wurde in Winterthur die erste Ausstellung mit 136 Gemälden und zahlreichen Pastellbildern, Radierungen, Zeichnungen, Kupferstichen und Photographien mit Werken von Graff gezeigt.

Die Nationalgalerie in Berlin führte 1906 die Jahrhundertausstellung deutscher Kunst durch. In deren Rahmen wurden Werke von Anton Graff präsentiert. Für einige Aufmerksamkeit sorgten dabei die aus dem Besitz der Familie Parthey präsentierten vier Landschaftsbilder des in der breiten Öffentlichkeit nur als Porträtist bekannten Graff. Diese waren im Katalog als geschlossener Zyklus mit Beschreibung abgebildet.<ref>Vorstand der Deutschen Jahrhundertausstellung (Hrsg.): Katalog zur „Ausstellung deutscher Kunst aus der Zeit von 1775–1875 in der Königlichen Nationalgalerie. 2. Band: Katalog der Gemälde. Berlin 1906, Kat.-Nr. 640, 641, 641a, 641b, S. 200–201.“ Verlag F. Bruckmann, München 1906. Graffsche Landschaftsbilder</ref> Nachdem sie sich seit 1923 in der Bienert-Villa<ref>Bienert-Villa</ref> in Dresden-Plauen befunden hatten, schenkte sie Ida Bienert 1935 der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden.

Eine weitere bedeutende Gedächtnisausstellung für Anton Graff führte die Galerie Eduard Schulte in Berlin von Januar bis Februar 1910 durch. Daran schloss sich jene in der Galerie Ernst Arnold in Dresden an. Ebenfalls 1910 gab die Photographische Gesellschaft Berlin unter dem Titel 25 Meisterbildnisse eine Graff-Mappe heraus.<ref>Otto Waser: Anton Graff. Verlag Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926, S. 7–8.</ref> Von Anfang Oktober bis Ende November 1913 ermöglichte der Sächsische Kunstverein anlässlich der 100. Todestages von Graff in der Kunsthalle im Lipsius-Bau an der Brühlschen Terrasse die zahlenmäßig umfangreichste Ausstellung von Gemälden und Zeichnungen des erfolgreichen Meisters. Sie wurde dank vieler kostbaren Leihgaben aus Privatbesitz „zu einem geschichtlichen Dokument besonderer Art“, wie es im Katalog hieß.<ref name="Berckenhagen7" />

Datei:Plakat Anton Graff Hauptbahnhof Zuerich.JPG
Ausstellungsplakate im Hauptbahnhof Zürich zur Ausstellung Anton Graff: Gesichter einer Epoche im Museum Oskar Reinhart in Winterthur 2013

Zu Graffs 200. Geburtstag folgten 1936 weitere bedeutende Ausstellungen des Kunstvereins Winterthur, der Dresdner Kunstsammlungen sowie 1937 des Schlesischen Museums der bildenden Künste in Breslau.

Im Jahre 1963 beging die Nationalgalerie in Berlin Graffs 150. Todestag mit einer großen Ausstellung. Enger gefasst, auf Graffs Beziehung zu Dresden und vor allem seinen dortigen Zeitgenossen eingehend, bot die Graff-Ausstellung der Dresdner Gemäldegalerie im Schloss Pillnitz 1964 eine weitere wichtige Ergänzung des Bildes von dem Menschen, Künstler und Schilderer bedeutender Persönlichkeiten Anton Graff.<ref name="Berckenhagen7" />

Der 200. Todestags Graff wurde sowohl in Winterthur als auch in Berlin mit einer umfassenden Ausstellung gewürdigt. In Winterthur wurde vom 22. Juni 2013, dem 200. Todestag Graffs, bis zum 29. September 2013 die Ausstellung Anton Graff: Gesichter einer Epoche mit rund 60 Werken im Museum Oskar Reinhart gezeigt, die dessen Direktor Marc Fehlmann in Zusammenarbeit mit Birgit Verwiebe, Kuratorin an der Alten Nationalgalerie in Berlin, geplant hatte.<ref>Neue Impulse am Stadtgarten: Fehlmanns Winterthurer Einstand. Neue Zürcher Zeitung, Zürcher Kultur, 9. Juli 2012.</ref> In erweiterter Form war die gleichnamige Schau vom 25. Oktober 2013 bis zum 23. Februar 2014 in der Alten Nationalgalerie in Berlin als größte Ausstellung zum Werk von Anton Graff seit 50 Jahren zu sehen und zog insgesamt rund 80.000 Besucher an.<ref>Nationalgalerie Staatliche Museen zu Berlin: Anton Graff – Gesichter einer Epoche. Letztes Wochenende – Pressemitteilung 2, 20. Februar 2013.</ref>

Vom 12. April bis 14. Juli 2019 wurde in der Ausstellung Hamburger Schule – Das 19. Jahrhundert neu entdeckt der Hamburger Kunsthalle Graffs Porträt des Friedrich Johann Lorenz Meyer (Öl auf Leinwand, um 1790) gezeigt.

Werke in öffentlichen und privaten Kunstsammlungen

Viele der durch Anton Graff geschaffenen Porträts befinden sich heute in Museen und Privatsammlungen, vorwiegend in Deutschland und der Schweiz.

Liste der Werke von Anton Graff

Literatur

Datei:Anton Graff Literatur und Theater Zeitung 1781.jpg
Kupferstich von Daniel Berger nach einem 1781 entstandenen Selbstporträt von Anton Graff. Abgebildet in der Literatur und Theater Zeitung. Publiziert bei Arnold Weber, Berlin 1781
  • Johann Caspar Füessli: Joh. Caspar Füesslins Geschichte der besten Künstler in der Schweiz. Nebst ihren Bildnissen. Orell, Gessner, Füessli und Comp., Zürich, 1769–1779 (5 Bde.). Band 3, S. 240–248.
  • Ulrich Hegner: Ulrich Hegner’s gesammelte Schriften. Aus dem Leben eines Geringen (Fünfter Band, Kapitel: Leben Anton Graff’s von Winterthur, königl. Sächsischen Hofmalers und Professors an der Maler-Akademie in Dresden, 1815.) Gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1830.
  • Gustav Parthey: Jugenderinnerungen. Handschrift für Freunde. 2 Bde. Schade, Berlin 1871.
  • {{ #if:Carl Clauß|Carl Clauß: |}}{{ #if:ADB:Graff, Anton|{{ #if:Graff, Anton|Graff, Anton|Anton Graff }}|{{#ifeq: {{#switch: 9

| 1=08359 | 2=08360 | 3=08361 | 4=08362 | 5=08363 | 6=08364 | 7=08365 | 8=08366 | 9=08367 | 10=08368 | 11=08369 | 12=08370 | 13=08371 | 14=08372 | 15=08373 | 16=08374 | 17=08375 | 18=08376 | 19=08377 | 20=08378 | 21=08379 | 22=08380 | 23=08381 | 24=08382 | 25=08383 | 26=08384 | 27=08385 | 28=08386 | 29=08387 | 30=08388 | 31=08389 | 32=08390 | 33=08391 | 34=08392 | 35=08393 | 36=08394 | 37=08395 | 38=08396 | 39=08397 | 40=08398 | 41=08399 | 42=08400 | 43=08401 | 44=08402 | 45=08403 | 46=08404 | 47=08405 | 48=08406 | 49=08407 | 50=08408 | 51=08409 | 52=08410 | 53=08411 | 54=08412 | 55=08413 | 56=00000 | #default = 0 }} | 0 | {{ #if:Graff, Anton|Graff, Anton|Anton Graff }} | [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb000{{#switch: 9 | 1=08359 | 2=08360 | 3=08361 | 4=08362 | 5=08363 | 6=08364 | 7=08365 | 8=08366 | 9=08367 | 10=08368 | 11=08369 | 12=08370 | 13=08371 | 14=08372 | 15=08373 | 16=08374 | 17=08375 | 18=08376 | 19=08377 | 20=08378 | 21=08379 | 22=08380 | 23=08381 | 24=08382 | 25=08383 | 26=08384 | 27=08385 | 28=08386 | 29=08387 | 30=08388 | 31=08389 | 32=08390 | 33=08391 | 34=08392 | 35=08393 | 36=08394 | 37=08395 | 38=08396 | 39=08397 | 40=08398 | 41=08399 | 42=08400 | 43=08401 | 44=08402 | 45=08403 | 46=08404 | 47=08405 | 48=08406 | 49=08407 | 50=08408 | 51=08409 | 52=08410 | 53=08411 | 54=08412 | 55=08413 | 56=00000 | #default = 0 }}/images/index.html?seite={{#switch: 9 | 1={{ #expr: 565 + 16 }} | 2={{ #expr: 565 + 2 }} | 3={{ #expr: 565 + 2 }} | 4={{ #expr: 565 + 2 }} | 5={{ #expr: 565 + 2 }} | 6={{ #expr: 565 + 2 }} | 7={{ #expr: 565 + 2 }} | 8={{ #expr: 565 + 2 }} | 9={{#switch: 565 | 448a=451 | 448b=452 | 448c=453 | 448d=454 | 448e=455 | 448f=456 | 448g=457 | 448h=458 | 448i=459 | 448k=460 | 448l=461 | 448m=462 | 448n=463 | 448o=464 | 448p=465 | 448q=466 | 448r=467 | 448s=468 | 448t=469 | 448u=470 | #default = {{ #ifexpr: 565 < 449 | {{ #expr: 565 + 2 }} | {{ #expr: 565 + 22 }} }} }} | 10={{ #expr: 565 + 2 }} | 11={{ #expr: 565 + 2 }} | 12={{ #expr: 565 + 2 }} | 13={{ #expr: 565 + 2 }} | 14={{ #expr: 565 + 2 }} | 15={{ #expr: 565 + 2 }} | 16={{ #expr: 565 + 2 }} | 17={{ #expr: 565 + 2 }} | 18={{ #expr: 565 + 2 }} | 19={{ #expr: 565 + 2 }} | 20={{ #expr: 565 + 2 }} | 21={{ #expr: 565 + 2 }} | 22={{ #expr: 565 + 2 }} | 23={{ #expr: 565 + 2 }} | 24={{ #expr: 565 + 2 }} | 25={{ #expr: 565 + 2 }} | 26={{ #expr: 565 + 2 }} | 27={{ #expr: 565 + 2 }} | 28={{ #expr: 565 + 2 }} | 29={{ #expr: 565 + 2 }} | 30={{ #expr: 565 + 2 }} | 31={{ #expr: 565 + 2 }} | 32={{ #expr: 565 + 2 }} | 33={{ #expr: 565 + 2 }} | 34={{ #expr: 565 + 2 }} | 35={{ #expr: 565 + 2 }} | 36={{ #expr: 565 + 2 }} | 37={{ #expr: 565 + 2 }} | 38={{ #expr: 565 + 2 }} | 39={{ #expr: 565 + 2 }} | 40={{ #expr: 565 + 2 }} | 41={{ #expr: 565 + 2 }} | 42={{ #expr: 565 + 2 }} | 43={{ #expr: 565 + 2 }} | 44={{ #expr: 565 + 2 }} | 45={{ #expr: 565 + 6 }} | 46={{ #expr: 565 + 2 }} | 47={{ #expr: 565 + 2 }} | 48={{ #expr: 565 + 2 }} | 49={{ #expr: 565 + 2 }} | 50={{ #expr: 565 + 2 }} | 51={{ #expr: 565 + 2 }} | 52={{ #expr: 565 + 2 }} | 53={{ #expr: 565 + 2 }} | 54={{ #expr: 565 + 2 }} | 55={{ #expr: 565 + 3 }} | 56=565 | #default = 565 }} {{ #if:Graff, Anton|Graff, Anton|Anton Graff }}] }} }}{{#ifeq:Vorlage:Str rightc|.||.}} In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 9, Duncker & Humblot, Leipzig {{#switch: 9 | 1=1875 | 2=1875 | 3=1876 | 4=1876 | 5=1877 | 6=1877 | 7=1877 | 8=1878 | 9=1879 | 10=1879 | 11=1880 | 12=1880 | 13=1881 | 14=1881 | 15=1882 | 16=1882 | 17=1883 | 18=1883 | 19=1884 | 20=1884 | 21=1885 | 22=1885 | 23=1886 | 24=1887 | 25=1887 | 26=1888 | 27=1888 | 28=1889 | 29=1889 | 30=1890 | 31=1890 | 32=1891 | 33=1891 | 34=1892 | 35=1893 | 36=1893 | 37=1894 | 38=1894 | 39=1895 | 40=1896 | 41=1896 | 42=1897 | 43=1898 | 44=1898 | 45=1900 | 46=1902 | 47=1903 | 48=1904 | 49=1904 | 50=1905 | 51=1906 | 52=1906 | 53=1907 | 54=1908 | 55=1910 | 56=1912 | #default = Vorlage:ADB – bitte Band und Seitenzahlen korrekt angeben{{#ifeq:0|0|}} }}, S. 565{{ #if:566 | {{ #ifexpr: {{#switch: 9 | 1={{ #expr: 565 + 16 }} | 2={{ #expr: 565 + 2 }} | 3={{ #expr: 565 + 2 }} | 4={{ #expr: 565 + 2 }} | 5={{ #expr: 565 + 2 }} | 6={{ #expr: 565 + 2 }} | 7={{ #expr: 565 + 2 }} | 8={{ #expr: 565 + 2 }} | 9={{#switch: 565 | 448a=451 | 448b=452 | 448c=453 | 448d=454 | 448e=455 | 448f=456 | 448g=457 | 448h=458 | 448i=459 | 448k=460 | 448l=461 | 448m=462 | 448n=463 | 448o=464 | 448p=465 | 448q=466 | 448r=467 | 448s=468 | 448t=469 | 448u=470 | #default = {{ #ifexpr: 565 < 449 | {{ #expr: 565 + 2 }} | {{ #expr: 565 + 22 }} }} }} | 10={{ #expr: 565 + 2 }} | 11={{ #expr: 565 + 2 }} | 12={{ #expr: 565 + 2 }} | 13={{ #expr: 565 + 2 }} | 14={{ #expr: 565 + 2 }} | 15={{ #expr: 565 + 2 }} | 16={{ #expr: 565 + 2 }} | 17={{ #expr: 565 + 2 }} | 18={{ #expr: 565 + 2 }} | 19={{ #expr: 565 + 2 }} | 20={{ #expr: 565 + 2 }} | 21={{ #expr: 565 + 2 }} | 22={{ #expr: 565 + 2 }} | 23={{ #expr: 565 + 2 }} | 24={{ #expr: 565 + 2 }} | 25={{ #expr: 565 + 2 }} | 26={{ #expr: 565 + 2 }} | 27={{ #expr: 565 + 2 }} | 28={{ #expr: 565 + 2 }} | 29={{ #expr: 565 + 2 }} | 30={{ #expr: 565 + 2 }} | 31={{ #expr: 565 + 2 }} | 32={{ #expr: 565 + 2 }} | 33={{ #expr: 565 + 2 }} | 34={{ #expr: 565 + 2 }} | 35={{ #expr: 565 + 2 }} | 36={{ #expr: 565 + 2 }} | 37={{ #expr: 565 + 2 }} | 38={{ #expr: 565 + 2 }} | 39={{ #expr: 565 + 2 }} | 40={{ #expr: 565 + 2 }} | 41={{ #expr: 565 + 2 }} | 42={{ #expr: 565 + 2 }} | 43={{ #expr: 565 + 2 }} | 44={{ #expr: 565 + 2 }} | 45={{ #expr: 565 + 6 }} | 46={{ #expr: 565 + 2 }} | 47={{ #expr: 565 + 2 }} | 48={{ #expr: 565 + 2 }} | 49={{ #expr: 565 + 2 }} | 50={{ #expr: 565 + 2 }} | 51={{ #expr: 565 + 2 }} | 52={{ #expr: 565 + 2 }} | 53={{ #expr: 565 + 2 }} | 54={{ #expr: 565 + 2 }} | 55={{ #expr: 565 + 3 }} | 56=565 | #default = 565 }} != {{#switch: 9 | 1={{ #expr: 566 + 16 }} | 2={{ #expr: 566 + 2 }} | 3={{ #expr: 566 + 2 }} | 4={{ #expr: 566 + 2 }} | 5={{ #expr: 566 + 2 }} | 6={{ #expr: 566 + 2 }} | 7={{ #expr: 566 + 2 }} | 8={{ #expr: 566 + 2 }} | 9={{#switch: 566 | 448a=451 | 448b=452 | 448c=453 | 448d=454 | 448e=455 | 448f=456 | 448g=457 | 448h=458 | 448i=459 | 448k=460 | 448l=461 | 448m=462 | 448n=463 | 448o=464 | 448p=465 | 448q=466 | 448r=467 | 448s=468 | 448t=469 | 448u=470 | #default = {{ #ifexpr: 566 < 449 | {{ #expr: 566 + 2 }} | {{ #expr: 566 + 22 }} }} }} | 10={{ #expr: 566 + 2 }} | 11={{ #expr: 566 + 2 }} | 12={{ #expr: 566 + 2 }} | 13={{ #expr: 566 + 2 }} | 14={{ #expr: 566 + 2 }} | 15={{ #expr: 566 + 2 }} | 16={{ #expr: 566 + 2 }} | 17={{ #expr: 566 + 2 }} | 18={{ #expr: 566 + 2 }} | 19={{ #expr: 566 + 2 }} | 20={{ #expr: 566 + 2 }} | 21={{ #expr: 566 + 2 }} | 22={{ #expr: 566 + 2 }} | 23={{ #expr: 566 + 2 }} | 24={{ #expr: 566 + 2 }} | 25={{ #expr: 566 + 2 }} | 26={{ #expr: 566 + 2 }} | 27={{ #expr: 566 + 2 }} | 28={{ #expr: 566 + 2 }} | 29={{ #expr: 566 + 2 }} | 30={{ #expr: 566 + 2 }} | 31={{ #expr: 566 + 2 }} | 32={{ #expr: 566 + 2 }} | 33={{ #expr: 566 + 2 }} | 34={{ #expr: 566 + 2 }} | 35={{ #expr: 566 + 2 }} | 36={{ #expr: 566 + 2 }} | 37={{ #expr: 566 + 2 }} | 38={{ #expr: 566 + 2 }} | 39={{ #expr: 566 + 2 }} | 40={{ #expr: 566 + 2 }} | 41={{ #expr: 566 + 2 }} | 42={{ #expr: 566 + 2 }} | 43={{ #expr: 566 + 2 }} | 44={{ #expr: 566 + 2 }} | 45={{ #expr: 566 + 6 }} | 46={{ #expr: 566 + 2 }} | 47={{ #expr: 566 + 2 }} | 48={{ #expr: 566 + 2 }} | 49={{ #expr: 566 + 2 }} | 50={{ #expr: 566 + 2 }} | 51={{ #expr: 566 + 2 }} | 52={{ #expr: 566 + 2 }} | 53={{ #expr: 566 + 2 }} | 54={{ #expr: 566 + 2 }} | 55={{ #expr: 566 + 3 }} | 56=566 | #default = 566 }} |{{ #ifexpr: {{#switch: 9 | 1={{ #expr: 566 + 16 }} | 2={{ #expr: 566 + 2 }} | 3={{ #expr: 566 + 2 }} | 4={{ #expr: 566 + 2 }} | 5={{ #expr: 566 + 2 }} | 6={{ #expr: 566 + 2 }} | 7={{ #expr: 566 + 2 }} | 8={{ #expr: 566 + 2 }} | 9={{#switch: 566 | 448a=451 | 448b=452 | 448c=453 | 448d=454 | 448e=455 | 448f=456 | 448g=457 | 448h=458 | 448i=459 | 448k=460 | 448l=461 | 448m=462 | 448n=463 | 448o=464 | 448p=465 | 448q=466 | 448r=467 | 448s=468 | 448t=469 | 448u=470 | #default = {{ #ifexpr: 566 < 449 | {{ #expr: 566 + 2 }} | {{ #expr: 566 + 22 }} }} }} | 10={{ #expr: 566 + 2 }} | 11={{ #expr: 566 + 2 }} | 12={{ #expr: 566 + 2 }} | 13={{ #expr: 566 + 2 }} | 14={{ #expr: 566 + 2 }} | 15={{ #expr: 566 + 2 }} | 16={{ #expr: 566 + 2 }} | 17={{ #expr: 566 + 2 }} | 18={{ #expr: 566 + 2 }} | 19={{ #expr: 566 + 2 }} | 20={{ #expr: 566 + 2 }} | 21={{ #expr: 566 + 2 }} | 22={{ #expr: 566 + 2 }} | 23={{ #expr: 566 + 2 }} | 24={{ #expr: 566 + 2 }} | 25={{ #expr: 566 + 2 }} | 26={{ #expr: 566 + 2 }} | 27={{ #expr: 566 + 2 }} | 28={{ #expr: 566 + 2 }} | 29={{ #expr: 566 + 2 }} | 30={{ #expr: 566 + 2 }} | 31={{ #expr: 566 + 2 }} | 32={{ #expr: 566 + 2 }} | 33={{ #expr: 566 + 2 }} | 34={{ #expr: 566 + 2 }} | 35={{ #expr: 566 + 2 }} | 36={{ #expr: 566 + 2 }} | 37={{ #expr: 566 + 2 }} | 38={{ #expr: 566 + 2 }} | 39={{ #expr: 566 + 2 }} | 40={{ #expr: 566 + 2 }} | 41={{ #expr: 566 + 2 }} | 42={{ #expr: 566 + 2 }} | 43={{ #expr: 566 + 2 }} | 44={{ #expr: 566 + 2 }} | 45={{ #expr: 566 + 6 }} | 46={{ #expr: 566 + 2 }} | 47={{ #expr: 566 + 2 }} | 48={{ #expr: 566 + 2 }} | 49={{ #expr: 566 + 2 }} | 50={{ #expr: 566 + 2 }} | 51={{ #expr: 566 + 2 }} | 52={{ #expr: 566 + 2 }} | 53={{ #expr: 566 + 2 }} | 54={{ #expr: 566 + 2 }} | 55={{ #expr: 566 + 3 }} | 56=566 | #default = 566 }} = {{ #expr: {{#switch: 9 | 1={{ #expr: 565 + 16 }} | 2={{ #expr: 565 + 2 }} | 3={{ #expr: 565 + 2 }} | 4={{ #expr: 565 + 2 }} | 5={{ #expr: 565 + 2 }} | 6={{ #expr: 565 + 2 }} | 7={{ #expr: 565 + 2 }} | 8={{ #expr: 565 + 2 }} | 9={{#switch: 565 | 448a=451 | 448b=452 | 448c=453 | 448d=454 | 448e=455 | 448f=456 | 448g=457 | 448h=458 | 448i=459 | 448k=460 | 448l=461 | 448m=462 | 448n=463 | 448o=464 | 448p=465 | 448q=466 | 448r=467 | 448s=468 | 448t=469 | 448u=470 | #default = {{ #ifexpr: 565 < 449 | {{ #expr: 565 + 2 }} | {{ #expr: 565 + 22 }} }} }} | 10={{ #expr: 565 + 2 }} | 11={{ #expr: 565 + 2 }} | 12={{ #expr: 565 + 2 }} | 13={{ #expr: 565 + 2 }} | 14={{ #expr: 565 + 2 }} | 15={{ #expr: 565 + 2 }} | 16={{ #expr: 565 + 2 }} | 17={{ #expr: 565 + 2 }} | 18={{ #expr: 565 + 2 }} | 19={{ #expr: 565 + 2 }} | 20={{ #expr: 565 + 2 }} | 21={{ #expr: 565 + 2 }} | 22={{ #expr: 565 + 2 }} | 23={{ #expr: 565 + 2 }} | 24={{ #expr: 565 + 2 }} | 25={{ #expr: 565 + 2 }} | 26={{ #expr: 565 + 2 }} | 27={{ #expr: 565 + 2 }} | 28={{ #expr: 565 + 2 }} | 29={{ #expr: 565 + 2 }} | 30={{ #expr: 565 + 2 }} | 31={{ #expr: 565 + 2 }} | 32={{ #expr: 565 + 2 }} | 33={{ #expr: 565 + 2 }} | 34={{ #expr: 565 + 2 }} | 35={{ #expr: 565 + 2 }} | 36={{ #expr: 565 + 2 }} | 37={{ #expr: 565 + 2 }} | 38={{ #expr: 565 + 2 }} | 39={{ #expr: 565 + 2 }} | 40={{ #expr: 565 + 2 }} | 41={{ #expr: 565 + 2 }} | 42={{ #expr: 565 + 2 }} | 43={{ #expr: 565 + 2 }} | 44={{ #expr: 565 + 2 }} | 45={{ #expr: 565 + 6 }} | 46={{ #expr: 565 + 2 }} | 47={{ #expr: 565 + 2 }} | 48={{ #expr: 565 + 2 }} | 49={{ #expr: 565 + 2 }} | 50={{ #expr: 565 + 2 }} | 51={{ #expr: 565 + 2 }} | 52={{ #expr: 565 + 2 }} | 53={{ #expr: 565 + 2 }} | 54={{ #expr: 565 + 2 }} | 55={{ #expr: 565 + 3 }} | 56=565 | #default = 565 }} + 1 }} | f|–566}}|}} |}}{{#if: | ({{{7}}})}}.{{ #if:ADB:Graff, Anton||{{#ifeq:0|0|}}}}

  • Richard Muther: Anton Graff – Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1881.
  • Friedrich Imhof-Blumer: Anton Graf. In: Schweizerische numismatische Rundschau, Bd. 16, 1910, doi:10.5169/seals-172572#328, S. 320–323.
  • Charlotte Steinbrucker (Hrsg.): Briefe Daniel Chodowieckis an Anton Graff. Vereinigung wissenschaftlicher Verleger, Berlin/Leipzig 1921.
  • Otto Waser: Anton Graff 1736–1813. Huber, Frauenfeld/Leipzig 1926.
  • Gotthard Jedlicka: Anton Graffs Werke in Winterthur. In: Neue Schweizer Rundschau, Bd. 4, 1936–1937, doi:10.5169/seals-759053#266, S. 257–280.
  • Beate Becker: Zur Porträtkunst Anton Graffs. Diss. Göttingen 1949.
  • Erna Brand: Anton Graff. Staatl. Kunstsammlungen, Gemäldegalerie, 1964.
  • Anton Graff, Helmut Rötzsch, Hans-Martin Plesske: Anton Graff und seine Buchhändlerporträts. Dt. Bücherei, 1965.
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#ifeq: 0 | 0
   | {{#if: 729
       |
       | Vorlage:NDB – bitte Seitenzahl(en) angeben
     }}{{#if: 118697064
         | {{#if: {{#invoke:URIutil|isDNBvalid|118697064}}
             | {{#if: 
                 | Vorlage:NDB – Wenn GND dann kein SFZ angeben
               }}
             | Vorlage:NDB – GND unzulässig
           }}
         | {{#if: 
             | {{#if: 
                 | {{#ifeq: 172264 | 4526413
                     |
                     | Vorlage:NDB7= ist obsolet, jetzt SFZ=
                   }}
               }}
             | {{#ifeq:  | 1
                 | 
                 | 
               }}
           }}
     }}{{#if: 
         | {{#ifeq: 172264 | 11376103
             |
             | Vorlage:NDBWerktitel= war ein Irrtum, jetzt Werkliste=
           }}
       }}

}}{{#if:

   | {{#if: 
       |
       | 
     }}

}}

  • Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1967 (Catalogue raisonné).
  • Peter Betthausen: Graff – Maler und Werk. Verlag der Kunst, Dresden 1973.
  • Ernest Giddey, Fribourg (Hrsg.): Préromantisme en Suisse? Editions Universitaires, 1982 (Colloques de la Société Suisse des Sciences Humaines).
  • Helmut Börsch-Supan: Die Deutsche Malerei von Anton Graff bis Hans von Marées 1760–1870. Verlag C. H. Beck, 1988.
  • Martin Bircher, Gisold Lammel (Hrsg.): Helvetien in Deutschland. Schweizer Kunst aus Residenzen deutscher Klassik 1770–1830. Städtische Galerie zum Strauhof, Zürich 1990–1991; Hällisch-Fränkisches Museum, Schwäbisch Hall 1991.
  • Roland Kanz: Dichter und Denker im Porträt. Spurengänge zur deutschen Porträtkultur des 18. Jahrhunderts. Deutscher Kunstverlag, München 1993.
  • Jane Turner (Hrsg.): The Dictionary of Art. (34 volumes). Macmillan, London; Grove, New York 1996.
  • Hans Ost: Melodram und Malerei im 18. Jahrhundert: Anton Graffs Bildnis der Esther Charlotte Brandes als Ariadne auf Naxos. Faste Michael Verlag, 2002.
  • Marc Fehlmann und Birgit Verwiebe (Hrsg.): Anton Graff: Gesichter einer Epoche. (Ausstellungskatalog: Museum Oskar Reinhart, Winterthur; Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin.) Hirmer, München 2013.
  • Robert Eberhardt (Hrsg.): Anton Graff – Porträts eines Porträtisten. Wolff Verlag, Berlin 2013.
  • Harry Joelson-Strohbach: Anton Graff und seine Heimatstadt Winterthur. In: Zeitschrift für schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte, Bd. 70, 2013, doi:10.5169/seals-389720#137, S. 123–138.

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}|uselang=de}} Commons: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|0|-= |X|x= |1|=  – {{#ifeq:0|14|Sammlung von|Album mit}} Bildern{{#if: 00

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|{{#if:0|0|1}}}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|{{#if:0|0|1}}}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default=  – {{{suffix}}} }}{{#invoke:TemplatePar|check

  |opt= 1= 2= suffix= audio= video=
  |template=Vorlage:Commons
  |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt
}}
  • {{#if:Alexander Jegge

|Alexander Jegge: | }}{{#if: Graff, Anton|Graff, Anton|Anton Graff}}. In: Sikart{{#if: | (Stand: {{{Jahr}}}) | }}Vorlage:Abrufdatum{{#ifeq: 0 | 0 | {{#if: Graff, Anton||Vorlage:SIKART/Lemma nicht angegeben}} }}

|cat= Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:WinterthurGlossar |errNS= 0 |template= Vorlage:WinterthurGlossar |format= |preview= 1 }}{{#invoke:TemplatePar|check |all= 1= |opt= Autor= Lemma= Datum= Abruf= |cat= {{#ifeq:0 | 0 |Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:WinterthurGlossar}} |errNS= 0 |template= Vorlage:WinterthurGlossar |format= |preview= 1 }}

  • Geschichte im (Bilder-)Rahmen. Beitrag der Deutschen Welle zur Ausstellung Anton Graff: Gesichter einer Epoche in der Alten Nationalgalerie in Berlin, 25. Oktober 2013 bis 23. Februar 2014, auf YouTube
  • <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20140103045103
      | {{#ifeq: 20140103045103 | *
    | Vorlage:Webarchiv/Wartung/Stern{{#if: Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/anton-graff-gesichter-einer-epoche-nationalgalerie-berlin-100.html}} }} (Archivversionen)
    | {{#iferror: {{#time: j. F Y|20140103045103}}
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/DatumDer Wert des Parameters {{#if: wayback | wayback | Datum }} muss ein gültiger Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS sein!
         | {{#if: Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/anton-graff-gesichter-einer-epoche-nationalgalerie-berlin-100.html}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y|20140103045103}} im Internet Archive{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
      }}
  }}
      | {{#if:
          | {{#iferror: {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}}
    | {{#switch: {{#invoke:Str|len|{{{webciteID}}}}}
       | 16= {{#if: Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/anton-graff-gesichter-einer-epoche-nationalgalerie-berlin-100.html}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{{webciteID}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | 9 = {{#if: Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/anton-graff-gesichter-einer-epoche-nationalgalerie-berlin-100.html}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!Vorlage:Webarchiv/Wartung/webcitation{{#if:  || }}
      }}
    | c|{{{webciteID}}}}} {{#if: Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/anton-graff-gesichter-einer-epoche-nationalgalerie-berlin-100.html}} }} (Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
  }}
          | {{#if: 
              | Vorlage:Webarchiv/Today
              | {{#if:
                      | Vorlage:Webarchiv/Generisch
                      | {{#if: Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/anton-graff-gesichter-einer-epoche-nationalgalerie-berlin-100.html}} }}  
                 }}}}}}}}{{#if:
    | Vorlage:Webarchiv/archiv-bot
  }}{{#invoke:TemplatePar|check
     |all      = url=
     |opt      = text= wayback= webciteID= archive-is= archive-today= archiv-url= archiv-datum= ()= archiv-bot= format= original=
     |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
     |errNS    = 0
     |template = Vorlage:Webarchiv
     |format   = *
     |preview  = 1
  }}{{#ifexpr: {{#if:20140103045103|1|0}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}} <> 1
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Genau einer der Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive-today', 'archive-is' oder 'archiv-url' muss angegeben werden.|1}}
  }}{{#if: 
    | {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|{{{archiv-url}}}}}
        | web.archive.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von Internet Archive erkannt, bitte Parameter 'wayback' benutzen.|1}} 
        | webcitation.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von WebCite erkannt, bitte Parameter 'webciteID' benutzen.|1}} 
        | archive.today |archive.is |archive.ph |archive.fo |archive.li |archive.md |archive.vn = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von archive.today erkannt, bitte Parameter 'archive-today' benutzen.|1}}
      }}{{#if: 
         | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}
             | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Wert des Parameter 'archiv-datum' ist ungültig oder hat ein ungültiges Format.|1}}
          |  }} 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Pflichtparameter 'archiv-datum' wurde nicht angegeben.|1}}
      }}
    | {{#if: 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Parameter 'archiv-datum' ist nur in Verbindung mit 'archiv-url' angebbar.|1}}
      }}
  }}{{#if:{{#invoke:URLutil|isHostPathResource|http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/anton-graff-gesichter-einer-epoche-nationalgalerie-berlin-100.html}}
    || {{#if:  || }}
  }}{{#if: Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013
    | {{#if: {{#invoke:WLink|isBracketedLink|Ein Beitrag auf Radio Bayern 2 vom 25. Oktober 2013}}
        | {{#if:  || }}
      }}
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  }}{{#switch: 
    |addlarchives|addlpages= {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: enWP-Wert im Parameter 'format'.|1}}
  }}{{#ifeq: {{#invoke:Str|find|http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/anton-graff-gesichter-einer-epoche-nationalgalerie-berlin-100.html%7Carchiv}} |-1
    || {{#ifeq: {{#invoke:Str|find|{{#invoke:Str|cropleft|http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/anton-graff-gesichter-einer-epoche-nationalgalerie-berlin-100.html%7C4}}%7Chttp}} |-1
         || {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/anton-graff-gesichter-einer-epoche-nationalgalerie-berlin-100.html }}
              | abendblatt.de | daserste.ndr.de | inarchive.com | webcitation.org = 
              | #default = {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/URL}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt.|1}}
            }} 
       }}
  }} zur Ausstellung Anton Graff: Gesichter einer Epoche in der Alten Nationalgalerie in Berlin, 25. Oktober 2013 bis 23. Februar 2014

Einzelnachweise

<references />

{{#ifeq: p | p | | {{#if: 118697064n8519167717493289 | |

}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 118697064 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 118697064 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: n85191677 | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: n85191677 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 17493289 | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 17493289 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung

{{#if: Graff, Anton | {{#if: | {{#if: Schweizer Portraitmaler | {{#if: 18. November 1736 | {{#if: Winterthur | {{#if: 22. Juni 1813 | {{#if: Dresden |

Vorlage:Wikidata-Registrierung