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Afaloicai (Uato-Lari)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Afaloicai
Datei:2020-08-18 Afaloicai (Uato-Lari).jpg
Reisfelder in Afaloicai
Daten
Fläche 65,05 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. September 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistics.gov.tl, abgerufen am 23. November 2016.</ref>
Einwohnerzahl 2.947 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2023.</ref>
Chefe de Suco Constantino Guterres
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Buibela 370
Cailaque 380
Caitau 392
Daco Ate 358
Lari 536
Lena 737
Loro Sa E 156
Ossocaiua 392
Uaicai 421
Uato Ita 238
Uatora (Osttimor)
Uatora (Osttimor)
Koordinaten: 8° 43′ S, 126° 33′ O
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Afaloicai ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Uato-Lari (Gemeinde Viqueque).

Geographie

Afaloicai
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Ateuaisai 8° 40′ 52″ S, 126° 30′ 55″ O
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398 m
Bubulita 8° 42′ 0″ S, 126° 33′ 49″ O
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Ilalein 8° 41′ 59″ S, 126° 34′ 11″ O
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671 m
Ina Lere 8° 42′ 24″ S, 126° 34′ 20″ O
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Samadare 8° 44′ 2″ S, 126° 32′ 14″ O
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204 m
Siquilari 8° 44′ 58″ S, 126° 31′ 15″ O
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176 m
Uatora 8° 42′ 44″ S, 126° 32′ 56″ O
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450 m
Datei:2021-07-22 Afaloicai (Uato-Lari) 4.jpg
Unterwegs in Afaloicai
Datei:2021-07-22 Afaloicai (Uato-Lari) 3.jpg
Unterwegs in Afaloicai

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Afaloicai eine Fläche von 97,21 km².<ref name=Census2010-2><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)</ref> Nun sind es 65,05 km².<ref name="Cen2015" /> Der Suco liegt im Nordwesten des Verwaltungsamts Uato-Lari. Östlich befindet sich der Suco Babulo und südlich die Sucos Uaitame und Matahoi. Im Westen grenzt Afaloicai an das Verwaltungsamt Ossu mit seinen Sucos Loi-Huno, Uabubo und Nahareca, im Norden an die Gemeinde Baucau. Aus dem aus Quelicai kommenden Defaliu und dem in Afaloicai entspringenden Tualequi entsteht der Fluss Bebui, der den Norden des Sucos durchquert und dann der Grenze zu Babulo folgt. In ihn mündet auch der zweite Grenzfluss zu Babulo, der Roliu, der Dulequi, der zusammen mit seinem Nebenfluss Uailequi einen Teil der Grenze zu Nahareca bildet und der Iramuin, der Grenzfluss zu Matahoi.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref>

Überlandstraßen fehlen trotz seiner Größe im Suco. Nur kleinere Straßen verbinden die verschiedenen Ortschaften. Zwischen dem Roliu und dem Tualequi liegen die Dörfer Uatora, Ilalein, Bubulita und Ina Lere, zwischen dem Bebui und dem Dulequi liegt der Ort Samadare und westlich des Dulequi befindet sich das Dorf Siquilari. An der Grenze zu Lelalai liegt der Ort Ateuaisai. In Uatora gibt es eine medizinische Station. Grundschulen gibt es in Ilalein, Bubulita und Siquilari.<ref name="UNMIT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT: Timor-Leste District Atlas (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF-Datei; 497 kB)</ref>

Im Suco befinden sich die zehn Aldeias Buibela, Cailaque, Caitau, Daco Ate (Dasuwate), Lari, Lena, Loro Sa E, Ossocaiua, Uaicai und Uato Ita.<ref name=JdR><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref>

Einwohner

In Afaloicai leben 2.947 Einwohner (2022), davon sind 1.461 Männer und 1.486 Frauen. Im Suco gibt es 758 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Über 98 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Minderheiten sprechen Naueti und Sa'ane.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Afaloicai (tetum; PDF-Datei; 8,04 MB)</ref>

Geschichte

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Der Name des Sucos stammt vom ehemaligen timoresischen Reich von Afaloicai. In den 1930er Jahren zerfiel das Reich in die drei heutigen Sucos gleichen Namens. In Afaloicai-Uato Lari übernahm ein neuer Machthaber die Führung, der nicht zum bisherigen Herrscherhaus Afaloicais gehörte.<ref name="Barnes33-34">Susana Barnes: Origins, Precedence and Social Order in the Domain of Ina Ama Beli Darlari, In: Land and life in Timor-Leste, S. 33 & 34.</ref>

Zu dieser Zeit wanderten Angehörige der Aldeias Buibela und Lena nach Babulo aus. Weitere Einwohner Afaloicais folgten nach dem Zweiten Weltkrieg, die zunächst nur als Saisonarbeiter auf den Reisfeldern arbeiteten, die in der Küstenebene von Uato-Lari entstanden. Später siedelten auch sie sich in Babulo fest an. Eine dritte Gruppe wurde von den Indonesiern nach Babulo zwangsumgesiedelt, nachdem sich viele Zivilisten nach Fall der Widerstandsbasis am Matebian 1979 den Invasoren unterwarfen.<ref name="Barnes33-34" />

1959 kam es in der Region zur Viqueque-Rebellion. In diesem letzten großen Aufstand gegen die portugiesische Kolonialmacht verwickelt waren auch die Herrscher Afaloicais.<ref name="Barnes33-34" /> Abílio de Meneses, der Liurai von Afaloicai/Uato-Lari wurde mit sechs anderen Rebellen von den Portugiesen am 7. Juni am Fluss Bebui hingerichtet.<ref>Janet Gunter: Communal Conflict in Viqueque and the ‘Charged’ History of '59, 8:1, S. 32 & 33, 2007, The Asia Pacific Journal of Anthropology, ISSN 1444-2213, doi:10.1080/14442210601177977.</ref> Nach der Niederschlagung der Rebellion verloren viele Naueti Land und Vieh. Die Portugiesen gaben es an loyale Timoresen, zumeist Makasaes.<ref name="EC">Ernest Chamberlain: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The 1959 Rebellion in East Timor: Unresolved Tensions and an Unwritten History (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Juli 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/tlstudies.org, abgerufen am 7. September 2013</ref>

Am 27. April 2023 kam es während des Wahlkampfes für die Parlamentswahlen 2023 in Daco Ate zu Ausschreitungen zwischen den Anhängern verschiedener Parteien. Dabei wurden sieben Häuser beschädigt und 16 Personen verletzt, zwei davon mussten nach Steinwürfen in Viqueque behandelt werden. Polizei und Soldaten sorgten wieder für Ruhe und Ordnung und konnten zwei Tatverdächtige ermitteln.<ref>Tatoli: Konfrontu iha Uatolari rezulta uma hitu hetan estragu no vítima 16, 28. April 2023, abgerufen am 29. April 2023.</ref><ref>Tatoli: PNTL Viqueque aprezenta autór rua konfrontu iha Uatolari ba MP, 28. April 2023, abgerufen am 29. April 2023.</ref>

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Henrique de C. zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Constantino Guterres<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und wurde 2016 in seinem Amt bestätigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref>

Weblinks

Commons: Afaloicai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Die administrativen Grenzen innerhalb Osttimors haben sich 2015 geändert. Dieser Artikel muss daher geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Siehe Neue administrative Grenzen.

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