Zum Inhalt springen

Uaitame (Uato-Lari)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Uaitame
Datei:2016-09-08 Uaitame 1.jpg
Feierlichkeiten in Uaitame (2016)
Daten
Fläche 13,96 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).</ref>
Einwohnerzahl 1.170 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2023.</ref>
Chefe de Suco José do Rosario
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Fohomano 371
Macadique 287
Rai Laa 171
Sana 303
Uma Qui Ic 207
Uaitame (Osttimor)
Uaitame (Osttimor)
Koordinaten: 8° 48′ S, 126° 33′ O
 {{#coordinates:−8,8013888888889|126,55083333333|primary
dim= globe= name= region=TL-VI type=city
  }}

Uaitame (Waitame) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Uato-Lari (Gemeinde Viqueque).

Geographie

Uaitame
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Databai 8° 48′ 0″ S, 126° 33′ 11″ O
 {{#coordinates:−8,8|126,55305555556|
dim=300 globe= name=Databai region=TL-VI type=city
  }}
22 m
Dinban 8° 47′ 48″ S, 126° 33′ 21″ O
 {{#coordinates:−8,7966666666667|126,55583333333|
dim=300 globe= name=Dinban region=TL-VI type=city
  }}
122 m
Fohomano 8° 47′ 55″ S, 126° 33′ 16″ O
 {{#coordinates:−8,7986111111111|126,55444444444|
dim=300 globe= name=Fohomano region=TL-VI type=city
  }}
122 m
Naedala 8° 48′ 16″ S, 126° 32′ 51″ O
 {{#coordinates:−8,8044444444444|126,5475|
dim=300 globe= name=Naedala region=TL-VI type=city
  }}
m
Saebau 8° 48′ 13″ S, 126° 32′ 45″ O
 {{#coordinates:−8,8036111111111|126,54583333333|
dim=300 globe= name=Saebau region=TL-VI type=city
  }}
30 m
Uaitame 8° 48′ 5″ S, 126° 33′ 3″ O
 {{#coordinates:−8,8013888888889|126,55083333333|
dim=300 globe= name=Uaitame region=TL-VI type=city
  }}
22 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Uaitame eine Fläche von 41,65 km².<ref name=Census2010-2><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)</ref> Nun sind es 13,96 km².<ref name="Cen2015" /> Der Suco liegt im Süden des Verwaltungsamts Uato-Lari an der Timorsee. Westlich befindet sich der Suco Matahoi, nördlich der Suco Afaloicai und östlich, jenseits des Flusses Bebui, der Suco Babulo. In ihn mündet der Iramuin, der Grenzfluss zu Afaloicai. Dem südlichen Teil der Grenze folgt der Fluss Belia. In ihn mündet der nah der Küste in Uaitame verlaufende Cailao.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref>

Der Ort Uaitame liegt im Zentrum des Sucos, auf einer Meereshöhe von 22 m, an der südlichen Küstenstraße, einer der wichtigsten Verkehrswege des Landes. Hier befindet sich eine Grundschule.<ref name="UNMIT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 509 kB)</ref>

Die größeren Siedlungen des Sucos liegen an der südlichen Küstenstraße, die quer durch das Zentrum von Uaitame führt. Neben Uaitame sind dies Naedala (Naidala), Saebau (Sacbau), Databai (Darabai), Fohomano und Dinban (Dinbau). In Saebau gibt es eine zweite Grundschule im Suco.<ref name="UNMIT"/>

Im Suco befinden sich die fünf Aldeias Fohomano (Foho Manu), Macadique, Rai Laa, Sana und Uma Qui Ic.<ref name=JdR><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref>

Einwohner

In Uaitame leben 1.170 Einwohner (2022), davon sind 562 Männer und 608 Frauen. Im Suco gibt es 242 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Fast 51 % der Einwohner geben Naueti als ihre Muttersprache an. Fast 45 % sprechen Makasae, 2,5 % Tetum Prasa und eine kleine Minderheit Bunak.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Uaitame (tetum; PDF; 8,4 MB)</ref>

Geschichte

Datei:2022-07-21 Baustelle der protestantischen Kirche in Naedala.jpg
Baustelle der protestantischen Kirche in Naedala (2022)

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Von der lokalen vorkolonialen Geschichte gibt es nur mündliche Überlieferungen. Demnach war das Reich von Babulo der Naueti die dominierende Macht der Region. Es stand im Konflikt mit dem Reich von Builo. Die portugiesische Kolonialmacht entsandte schließlich einen Abkömmling vom Reich von Luca als Herrscher von Uaitame und Vessoru und setzte ihn hierarchisch über jenem von Babulo. Der Herrscher aus Luca sorgte für eine Beendigung des Konflikts.<ref>Susana Barnes: Origins, Precedence and Social Order in the Domain of Ina Ama Beli Darlari, In: Land and life in Timor-Leste, S. 29 & 32.</ref> In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg begannen Makasae aus Afaloicai kommend sich in den Naueti-Gebieten anzusiedeln. Dom Umberto, Liurai von Uaitame, und sein Nachfahre Gaspar de Sana warben Einwohner Afaloicais an, um Felder um Databai und am Westufer des Bebuis zu bestellen. Diese Gebiete wurden oft zu einem Zankapfel zwischen Einzelpersonen und Gruppen aus Afaloicai und den Sucos von Macadique und Matahoi.<ref>Susana Barnes: Origins, Precedence and Social Order in the Domain of Ina Ama Beli Darlari, In: Land and life in Timor-Leste, S. 23–46.</ref>

Politik

Datei:2016-09-08 Marcelino Pinto Alves, CdS Uaitame.jpg
Marcelino Pinto Alves (2016)

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Pedro Lopes zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Marcelino Pinto Alves<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und 2016 José do Rosario.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Uaitame – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Die administrativen Grenzen innerhalb Osttimors haben sich 2015 geändert. Dieser Artikel muss daher geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Siehe Neue administrative Grenzen.

Vorlage:Klappleiste/Ende