Äthiopische Fußballnationalmannschaft
| colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Datei:FA Athopia.svg | |||
| Spitzname(n) | Walyas (Die Steinböcke) | ||
| Verband | Ethiopian Football Federation | ||
| Konföderation | CAF | ||
| Technischer Sponsor | Jako | ||
| Cheftrainer | Datei:Flag of Ethiopia.svg Gebremedhin Haile (seit 2023) | ||
| Rekordspieler | Luciano Vassalo | ||
| Rekordtorschütze | Getu Tilahun | ||
| Heimstadion | Addis-Abeba-Stadion | ||
| FIFA-Code | ETH | ||
| FIFA-Rang | 144. (1071,55 Punkte) (Stand: 1. April 2026)<ref>Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 1. April 2026, abgerufen am 1. April 2026. (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind seit mehr als 48 Monaten inaktiv.)</ref> | ||
|
| |||
| Statistik | |||
|---|---|---|---|
| Erstes Länderspiel Datei:Flag of Ethiopia (1897–1974).svg Äthiopien 5:0 Dschibuti Datei:Flag of Djibouti.svg (Äthiopien; 1. Mai, 1947) | |||
| Höchster Sieg Datei:Flag of Ethiopia (1975–1987).svg Äthiopien 8:1 Dschibuti Datei:Flag of Djibouti.svg (Äthiopien; 27. März, 1983) | |||
| Höchste Niederlage Datei:Flag of Iraq, 1991-2004.svg Irak 13:0 Äthiopien Datei:Flag of Ethiopia (1991–1996).svg (Jordanien; 18. August, 1992) | |||
| Erfolge bei Turnieren | |||
| Afrikameisterschaften | |||
| Endrundenteilnahmen | 11 (Erste: 1957) | ||
| Beste Ergebnisse | Afrikameister 1962 | ||
| (Stand: unbekannt) | |||
Die äthiopische Fußballnationalmannschaft, welche sich Walyas („die Steinböcke“) nennt, ist die Fußballnationalmannschaft Äthiopiens und untersteht der Ethiopian Football Federation.
Die Nationalmannschaft Äthiopiens spielte in ihren ersten Jahren eine gute Rolle im afrikanischen Fußball. Nach dem zweiten und dritten Rang gewannen die Äthiopier bei der 1962 zum dritten Mal ausgetragenen Afrikameisterschaft den Titel, welcher im eigenen Land durch ein 4:2 nach Elfmeterschießen gegen Ägypten gewonnen wurde.
1963 und 1968 wurden die Walyas Vierter der Kontinentalmeisterschaft. Seit Ende der 60er blieben sportliche Erfolge nahezu aus. Die Nationalmannschaft zählte im afrikanischen Fußballverband zu den schwächsten.
Von 1972 an scheiterte Äthiopien zwölf Mal in der Qualifikation zur Afrika-Meisterschaft. Vier Mal verzichtete der Verband auf eine Anmeldung. Nur zweimal nahmen die Ostafrikaner noch am Wettbewerb teil – 1976 und 1982 schieden sie jeweils in der ersten Runde aus.
Der Mannschaft ist es bisher noch nicht gelungen sich für eine Fußball-Weltmeisterschaft zu qualifizieren. In den Qualifikationen zu den Turnieren von 1962, 1978, 1982, 1986, 2002 und 2006 schieden die Steinböcke in der ersten Runde aus, vor dem Turnier von 1994 als Dritter in einer Vierer-Qualifikationsgruppe. Nur für die Turniere von 1970 und 1974 erreichten die Äthiopier die zweite Qualifikationsrunde, in der sie jeweils scheiterten. Für die WM 1958 wurde Äthiopiens Anmeldung nicht akzeptiert, für die Turniere von 1954, 1966, 1990 und 1998 gab es keine Meldung.
Erst ab 2005 gab es wieder einen Aufschwung, als die Nationalmannschaft sich mit einer Bilanz von sieben Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage sowie dem Gewinn des CECAFA-Cups in der FIFA-Weltrangliste um 23 Plätze verbesserte. Dieser Aufschwung setzte sich in den folgenden Jahren zunächst fort, was sich unter anderem in der erstmaligen Qualifikation für die Afrika-Meisterschaft seit über 30 Jahren zeigt. Danach folgte wieder ein Abstieg bis auf Platz 135 im Jahr 2011. 2013 wurde eine Verbesserung erreicht, nach Platz 93 folgte ein erneuter Abfall bis auf Platz 151 im Jahr 2018.<ref>Äthiopien in der FIFA-Weltrangliste</ref>
2013 setzte sich Äthiopien in zwei Spielen gegen Ruanda durch und war somit 2014 zum ersten Mal bei der afrikanischen Nationenmeisterschaft vertreten.
Turniere
Weltmeisterschaft
- 1930 bis 1954 – keine Teilnahme
- 1958 – Anmeldung durch die FIFA abgelehnt<ref>fifa.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />History of the FIFA World Cup Preliminary Competition (by year) ( des Vorlage:IconExternal vom 9. Juli 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF-Datei; 318 kB), S. 12</ref>
- 1962 – nicht qualifiziert
- 1966 – zurückgezogen
- 1970 bis 1986 – nicht qualifiziert
- 1990 – zurückgezogen
- 1994 – nicht qualifiziert
- 1998 – zurückgezogen
- 2002 bis 2006 – nicht qualifiziert
- 2010 – disqualifiziert
- 2014 – nicht qualifiziert
- In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014 traf Äthiopien zunächst in Hin- und Rückspiel auf Somalia. Nach einem 0:0 im Auswärtsspiel konnte das Rückspiel mit 5:0 gewonnen werden. Damit stand Äthiopien in der Gruppenphase und traf auf Botswana, Südafrika und die Zentralafrikanische Republik. Durch einen 2:1-Sieg gegen Südafrika am 16. Juni 2013 qualifizierte sich Äthiopien zunächst vorzeitig für die nächste Runde. Der ursprüngliche 2:1-Sieg von Äthiopien am 8. Juni 2013 gegen Botswana wurde von der FIFA am 1. Juli 2013 in ein 3:0 für Botswana umgewandelt, da Äthiopien mit Minyahile Teshome Beyene einen Spieler eingesetzt hatte, der nach zwei gelben Karten gesperrt war. Damit war die Qualifikation für die nächste Runde wieder offen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />fifa.com: Sanktion gegen Äthiopien wegen Einsatz eines nicht spielberechtigten Spielers ( des Vorlage:IconExternal vom 6. September 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Am letzten Spieltag konnte Äthiopien aber in der Zentralafrikanischen Republik gewinnen und damit in die Playoff-Runde der Gruppensieger einziehen. Dort verlor die Mannschaft beide Spiele gegen Nigeria mit 1:2 bzw. 0:2 und verpasste damit die Chance, als erstes ostafrikanisches Land an der Endrunde einer Fußball-WM teilzunehmen.
Afrikameisterschaft
|
Afrikanische Nationenmeisterschaft
- 2009: nicht teilgenommen
- 2011: in der Qualifikation zurückgezogen
- 2014: Vorrunde
- 2016: Vorrunde
- 2018: nicht qualifiziert
- 2021: nicht qualifiziert
Mittelafrikameisterschaft
<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />
- 1973 – 1982 – nicht teilgenommen
- 1983 – Vorrunde
- 1984 – nicht teilgenommen
- 1985 – nicht teilgenommen
- 1987 – Ost-/Mittelafrikameister
- 1988 – Vorrunde
- 1989 – nicht teilgenommen
- 1990 – nicht teilgenommen
- 1991 – nicht teilgenommen
- 1992 – Vorrunde
- 1994 – nicht teilgenommen
- 1995 – Vierter
- 1996 – nicht teilgenommen
- 1999 – Viertelfinale
- 2000 – Dritter
- 2001 – Ost-/Mittelafrikameister
- 2002 – Vorrunde
- 2003 – Teilnahme zurückgezogen
- 2004 – Ost-/Mittelafrikameister
- 2005 – Ost-/Mittelafrikameister
- 2006 – Viertelfinale
- 2007 – Vorrunde
- 2008 – nicht teilgenommen
- 2009 – Vorrunde
- 2010 – Vierter
- 2011 – Vorrunde
- 2012 – Viertelfinale
- 2013 – Viertelfinale
- 2015 – 3. Platz
- 2017 – Vorrunde
- 2019 – zurückgezogen
Trainer
- Deutschland Peter Schnittger (1974–1976)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Asrat Haile (2001)
- Deutschland Jochen Figge (2002–2003)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Asrat Haile (2003) interim
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Seyoum Kebede (2003–2004)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Sewnet Bishaw (2004–2006)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Seyoum Abate (2006)
- Italien Diego Garzitto (2006–2007)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Tesfaye Fetene (2007)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Tsegaye Desta (2007)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Abraham Teklehaymanot (2008–2010)
- Datei:Flag of Scotland.svg Iffy Onuora (2010–2011)
- Datei:Flag of Belgium (civil).svg Tom Saintfiet (2011)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Sewnet Bishaw (2011–2014)
- Portugal Mariano Barreto (2014–2015)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Yohannes Sahle (2015–2016)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Gebremedhin Haile (2016)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Ashenafi Bekele (2017)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Abraham Mebratu (2018–2020)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Wubetu Abate (2020–2023)
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Daniel Gebremariam (2023) interim
- Datei:Flag of Ethiopia.svg Gebremedhin Haile (seit 2023)
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Aktuelle Verbände CAF:
Ägypten |
Algerien |
Angola |
Äquatorialguinea |
Äthiopien |
Benin |
Botswana |
Burkina Faso |
Burundi |
Dschibuti |
Elfenbeinküste |
Eritrea |
Eswatini |
Gabun |
Gambia |
Ghana |
Guinea |
Guinea-Bissau |
Kamerun |
Kap Verde |
Kenia |
Komoren |
Kongo, Demokratische Republik |
Kongo, Republik |
Lesotho |
Liberia |
Libyen |
Madagaskar |
Malawi |
Mali |
Marokko |
Mauretanien |
Mauritius |
Mosambik |
Namibia |
Niger |
Nigeria |
Réunion† |
Ruanda |
Sambia |
Sansibar† |
São Tomé und Príncipe |
Senegal |
Seychellen |
Sierra Leone |
Simbabwe |
Somalia |
Südafrika |
Sudan |
Südsudan |
Tansania |
Togo |
Tschad |
Tunesien |
Uganda |
Zentralafrikanische Republik
Ehemalige Verbände:
Vereinigte Arabische Republik
Sonstige Verbände:
Mayotte |
St. Helena |
Westsahara
Verbände der übrigen Konföderationen der FIFA:
AFC (Asien) |
CONCACAF (Nord- und Zentralamerika, Karibik) |
CONMEBOL (Südamerika) |
OFC (Ozeanien) |
UEFA (Europa)
† Assoziiertes Mitglied der CAF, jedoch kein FIFA-Mitglied.